Der Doctor zog Cat mit auf die Füße, als er aufstand. Sir Robert erhob sich mit ihnen und Captain Reynolds sprang auf, seine Waffe warnend in der Hand haltend.

„Wer ist dieser Kerl, Sir?", fragte Captain Reynolds.

„Ich bitte um Aufklärung. Was hat das zu bedeuten?!", hinterfragte Königin Victoria hastig.

„Verzeiht, Majestät. Sie haben meine Frau.", erklärte Sir Robert.

„Rose! Wo ist Rose? Wo ist sie?!", brüllte der Doctor wütend an den Diener gerichtet.

„Lupus deus est.", wiederholte dieser nur monoton und der Doctor drehte sich wieder zu MacLeish um.

„Sir Robert, kommen Sie!", mit diesen Worten stürmte der Doctor mit Cat an seiner Hand und Sir Robert aus dem Raum.

Sie stürzten durch die dunklen Gänge des Torchwood Anwesens und Cats Herz pumpte kräftig. Sie hatte Angst um ihre beste Freundin. Angst, dass sie in Gefahr schwebte, sie vielleicht sogar tot war. Sir Robert führte sie in den Keller des Hauses und der Doctor ließ die Hand seiner jungen Begleiterin erst los, um die Holztür mit einem kräftigen Tritt zu öffnen, die ihnen den Weg versperrte.

Cat schnappte japsend nach Luft und Roses schneidende Stimme beförderte sie schneller zurück in die Gegenwart, als sie gucken konnte. Sie lenkte ihre Augen von dem grässlichen Biest im eisernen Käfig zu ihrer blonden, besten Freundin.

„Wo wart ihr, zum Teufel?!", rief Rose angespannt.

Um sie herum standen ein Dutzend Menschen, die, wie Cat vermutete, eigentlich zum Haus gehörten. Sie zogen an Eisenketten, die an der Wand befestigt waren und hin und wieder vernahm Cat das Wimmern einiger Dienstmädchen. Das Knurren der Bestie richtete Cats Aufmerksamkeit wieder darauf und sie hörte verschwommen im Hintergrund eine Frau murmeln: „Gott steh uns bei."

Der Wolf war gigantisch. Viel größer als ein gewöhnlicher Wolf und mindestens sechsmal so gefährlich. Ängstlich suchte Cat instinktiv wieder nach der Hand des Doctors, der sie ergriff und ihren Körper sanft hinter sich schob, während er, Cat und Sir Robert das Wesen im Käfig betrachteten.

„Oh, das ist ja wundervoll.", murmelte der Doctor und Cat starrte ihn entsetzt an.

„Das soll wundervoll sein?", schnappte Cat entrüstet und sie nahm wahr, wie die gefesselten Leute die Flucht ergriffen.

Mit einem einzigen Hieb zerstörte der Wolf seinen eisernen Käfig und Cat versuchte den Doctor mit sich zu reißen. Sie ließen einander aber los und sie half den Leuten dabei, zu fliehen, während der Doctor sich zwar einmal kurz zu den anderen Personen umgedreht hatte, sich dann aber wieder dem Wolf widmete. Cat stürmte erst durch die Tür, doch als sie den Doctor nicht erblickte, registrierte sie sein fasziniertes Starren gegenüber des Wolfes und ihre Stimme überschlug sich, als sie seinen Namen aufgebracht rief.

Der Doctor sprintete zu ihr, knallte die Tür hinter sich zu und verschloss sie mit seinem Schallschraubenzieher. Er griff Cats Hand und gemeinsam rannten sie zu den Anderen in den Waffenraum. Ein Mann, Cat glaubte, es war der Steward des Hauses, hatte die Initiative ergriffen und verteilte an die übrigen Männer Waffen, während Sir Robert eine braunhaarige Frau in seinen Armen hielt und Cat schloss, dass es sich um die verreiste Lady Isobel handeln musste. Der Doctor und Cat ließen einander los, als sie Rose erreichten und der Time Lord beschallte ihre Fesseln, die sofort aufklickten. Lady Isobel währenddessen schnappte sich die Dienstmädchen und verschwand.

„Endlich.", sagte Rose erleichtert und rieb sich die freien Handgelenke.

„Es passt sich den Lichtverhältnissen an, je nach Wellenlänge. Hat es gesagt, was es will?", erkundigte sich der Doctor.

„Ja.", erwiderte Rose ängstlich. „Die Queen, die Krone, den Thron. Es will Macht.", erklärte Rose.

„Natürlich.", schnaubte Cat und zuckte zusammen, als die Tür erschütterte, die der Doctor eben noch zugeschlossen hatte, und sie das Knurren des Wolfes hören konnten.

Der Doctor verließ den Waffenraum, um in den leeren Flur zu schauen. Für ein paar Sekunden hielt Cat ihren Atem an, als sie ihm ängstlich hinterherblickte und sie hoffte, ihm würde kein Haar gekrümmt werden. Plötzlich hastete er zurück in den Waffenraum, griff jeweils eine Hand von Rose und Cat und zog sie mit sich hinter die Linie der bewaffneten Männer.

„Feuer!", orderte der Steward genau, als der Wolf um die Ecke blickte. Der Wolf, der seinen zwei kräftigen Hinterläufen lief, zog sich zurück, doch die Schützen trafen ihn ein weiteres Mal mit ihren Kugeln, als der Steward seinen Feuerbefehl wiederholte.

„Wir ziehen uns nach oben zurück. Kommt mit.", beschloss der Doctor nach einiger Funkstille, der Qualm des Feuerpulvers lag dicht in der Luft und Cat wurde diese Stille unheimlich.

„Das ist nicht nötig.", widersprach der Steward. „Der Kampf ist vorbei. Keine Kreatur auf Gottes Erden überlebt so einen Angriff."

Der Steward wandte sich ab und der Doctor ließ Cat und Rose los, um einen Schritt nach vorne zu stürmen. Sein Gesicht war angespannt, wütend und Cat sah den Angstschweiß auf seiner Stirn. Bebend biss sie sich auf ihre Unterlippe und schmeckte sogar ein wenig Blut. Hoffentlich lockte dieses den Wolf nicht noch mehr an.

„Ihr kommt mit nach oben, sag ich!", fuhr der Doctor ihn wutentbrannt an.

„Und ich sage euch, Sir,", begann der Steward, als er sich wieder zum Doctor drehte. „ich ziehe diesem Monster das Fell ab und dann gönn ich mir meinen wohlverdienten Schlaf!"

Der Mann lief entschlossen zur Tür, durch die sie in den Waffenraum gelangt waren. Mit einem siegessicheren Schmunzeln auf den Lippen kehrte er zurück in den Raum. „Es muss sich verkrochen haben."

Noch bevor er seinen Satz beenden konnte, schnappte eine hiesige Klaue von der Decke aus nach dem Steward und riss ihn nach oben. Cat schrie auf, siedend heiße Tränen schlüpften aus ihren Augenwinkeln, während sie den erschreckenden Schreien des Mannes lauschen mussten, als er von der Bestie zerfetzt wurde.

„Schnell raus hier! Los!", sagte der Doctor laut und schob mit eiligen Bewegungen Cat und Rose aus dem Waffenraum.

Sir Robert folgte ihnen und der Rest der Männer blieb in Schockstarre verharren. Cat weinte fürchterlich, während sie mit dem Doctor, Rose und Sir Robert um ihr Leben rannte und die Männer in markerschütternden Schreien ihr Leben ließen. Sie erreichten das Erdgeschoss wieder und der Doctor beschallte die Tür, damit sie sich verschloss. Sir Robert eilte zur Treppe, während der Doctor aus kurz aus dem Treppenhaus ging.

„Eure Majestät, Eure Majestät!", rief er.

„Sir Robert?", fragte die Königin und Cat war erleichtert, dass die Bestie sie noch nicht erfasst hatte. Die Königin lief die Treppe hinunter und redete weiter: „Was geht vor? Ich hörte schreckliche Geräusche!"

„Eure Majestät, wir müssen hier weg. Sagt mir, was ist mit Pater Angelo? Ist er noch hier?", fragte Sir Robert sie ernst.

Victoria atmete durch und blickte ihm nicht in die Augen. „Der Captain hat uns von ihm befreit."

Sie log. Irgendetwas sagte Cat, dass die Königin sich selbst um den Pater gekümmert hatte, aber sie schob diesen Gedanken schnell wieder beiseite, während sie sich ihre Tränen aus den Augenwinkeln wischte. Der Doctor tauchte wieder auf.

„Die Vordertür können wir vergessen, die ist verrammelt.", erklärte ihnen der Doctor. „Majestät, Ihr werdet durch ein Fenster klettern müssen."

Er streckte seinen Arm aus und Queen Victoria lief ihnen voran in den anderen Raum.

„Dürfte ich um den Vortritt bitten? Dann könnte ich Euer Majestät besser beim Ausstieg behilflich sein.", bot Sir Robert an, als sie das Fenster des Speisezimmers erreichten.

„Eine noble Geste, mein Sir Walter Raleigh.", meinte die Königin anerkennend.

„Klettert Ihr jetzt endlich rauf?", platzte es ungeduldig aus dem Time Lord.

Sir Robert kletterte auf das Fensterbrett und öffnete das Fenster. Es fielen Schüsse und alle duckten sich, bevor der Doctor und Cat vorsichtig zum Fenster krabbelten und neugierige Blicke hinauswarfen. Weiter fern standen drei bewaffnete, in orange gekleidete Mönche. Sie luden gerade nach und Cat atmete angestrengt durch.

„Sieht so aus, als sollten wir drinnen bleiben.", kommentierte der Doctor.

„Wissen diese Männer, wer ich bin?", erkundigte sich die Königin empört.

„Leider ja.", bestätigte Cat.

„Sie haben's auf Sie abgesehen…", fügte Rose hinzu und Cat blickte zu ihr und der Königin, nachdem sie vom Fenster zurückwich. „Der Wolf will Sie unbedingt beißen…, weil er wie Sie werden will."

„Schluss mit diesem Gerede!", forderte die Königin ungläubig. „Seit wann gibt es in dieser Gegend Wölfe?"

Das Heulen des Werwolfes unterbrach sie und die Königin und Cat schnappten erschrocken nach Luft. Sie rannten aus dem Speisezimmer wieder hinaus und sahen, wie die Tür, die der Doctor zugesperrt hatte, vom Wolf Stück für Stück eingerissen wurde.

„Und was tun wir jetzt?", fragte Rose mit leichter Panik in der Stimme.

„Wir laufen.", sagte der Doctor.

„Ist das alles?", hinterfragte Rose und der Doctor sah sie an.

„Hast du Silberkugeln?", feuerte er zurück und sie rollte mit den Augen.

Als ob Silberkugeln eine gewaltige Bestie wie diesen Wolf aufhalten könnten.

„Ist das jetzt notwendig?", mischte Cat sich hastig ein.

„Na dann sollten wir laufen.", meinte der Doctor und wandte sich der Königin zu. „Majestät, als Doctor empfehle ich Euch einen kräftigen Sprint.", er gestikulierte das Joggen vor der perplexen Königin. „Sehr gesund!", sagte er und hielt ihr eine Hand hin. „Händchen?"

Sie ergriff seine Hand und sie alle stürmten aus dem Flur heraus. Sie rannten die Treppen empor und sprinteten einen Gang entlang, während der Wolf ihnen dicht auf den Fersen war. Cat lief direkt hinter der Königin und sie konnte hören, wie der Atem der Königin immer rasselnder wurde. Sie würde nicht mehr lange durchhalten. Plötzlich drückte der Doctor Cat hinunter und Cat japste vor Panik auf, als eine Klaue sie knapp verfehlte und sie beinahe den Captain umrannte, der plötzlich um die Ecke getreten war und mit seiner Pistole einen Schuss auf den riesigen Wolf feuerte. Der Wolf jaulte leicht und grummelte und der Doctor schob Cat um die Ecke, die sich neben der Königin gegen die Wand lehnte und hektisch ein- und ausatmete. Sie schenkte dem Doctor ein dankbares Lächeln, der es nur schwach erwiderte. Für mehr war einfach keine Zeit und Cat fasste sich mit einer Hand ans Herz, während sie diese kurze Pause benutzte, um durchzuatmen. Der Captain derweil lud seine Pistole nach.

„Seid unbesorgt, ich halte die Stellung. Lauft weiter, um Gottes willen!", sprach Captain Reynolds. „Majestät, ich habe nach Eurer Schatulle gesehen. Sie war nicht mehr an Ihrem Platz!"

„Ich habe sie.", hauchte Victoria. „Hier bei mir."

„Dann entfernt Euch jetzt, Ma'am.", meinte der Captain und er blickte zum Doctor. „Doctor, ich übergebe Euch die Verantwortung.", er sah zu MacLeish. „Und Ihr, Sir Robert, habt die Krone verraten.", er ließ seine Pistole zuschnappen und der Doctor huschte nach vorne, um ihn aufzuhalten.

„Damit könnt Ihr es nicht aufhalten!", warnte er.

„Aber ich kann Euch Zeit verschaffen! Flieht!", protestierte Reynolds und drehte sich mit erhobener Waffe um die Ecke.

Sie wandten sich um und flohen vor dem Wolf. Cats Herz zog sich schmerzhaft zusammen, den tapferen Captain alleine zu lassen, aber sie vermied es, noch mehr in Panik zu verfallen. Sie erreichten ein Studierzimmer, doch als der erste Schuss aus Reynolds Pistole fiel, wandte sich Cat wieder zurück zur Tür und blickte schockstarr in den Gang. Rose versuchte sie, an der Hand wieder nach drinnen zu ziehen, aber Cat verblieb in ihre Starre, während sie die Schreie des Captains und das Knurren und Lechzen des Wolfes hörte. Sie hörte, wie der Captain gerissen wurde und ihre Augen brannten, als sie zusah.

„Cat!", rief der Doctor mit einem Mal nah bei ihr und ihr mittlerweile tränenverschleiernder Blick löste sich von dem Gemetzel an der Ecke des Ganges zu den besorgten, braunen Augen des Doctors.

Er ergriff ihre Hand und er zog sie behutsam, aber hastig in das Studierzimmer hinein. Rasch verschloss er die Tür hinter ihnen.

„Verbarrikadiert die Tür!", wies Sir Robert an und Cat löste sich endlich aus ihrer Starre, wischte sich in einer fahrigen Bewegung abermals die Tränen weg und half ihnen, die Tür zu versperren, um ihnen Zeit zu verschaffen.

Einige Sekunden vergingen und plötzlich wurde es still. Cat stutzte und sie beruhigte sich leicht, hörte ihr Herz aber noch ganz deutlich in ihrer Brust wie verrückt auf und ab springen.

„Moment!", sagte der Doctor. „Sh. Seid mal ganz ruhig…"

Der Wolf jaulte und Cat zog ihre Augenbrauen zusammen. „Er hat aufgehört.", murmelte sie.

Der Doctor nickte und hielt ein Ohr an die hölzerne Tür. Sie konnte leise das Knurren des Wolfes hören, aber er unternahm seltsamerweise keine Versuche, durch diese Tür zu kommen. Woher kam plötzlich dieses Innehalten?

Der Time Lord wandte sich von der Tür ab und sah sie alle an. „Er ist weg.", sagte er.

„Nein.", meinte Rose nachdenklich.

Der Wolf wanderte umher. Sie konnten seine schweren Schritte um den Raum herumlaufen hören und Cat fiel es siedend heiß ein. „Ist das die einzige Tür?", erkundigte sie sich bei Sir Robert mit bebender Stimme.

„Ja.", erwiderte Sir Robert ernst und es verstrichen nur zwei Sekunden, bis er sich korrigierte: „Nein!"

Hektisch sprinteten er und der Doctor zu der anderen Tür des Studierzimmers und verbarrikadierten auch diese. Erleichtert seufzte Cat. Warum auch immer der Wolf nicht in diesen Raum eindringen wollte, sie waren für den Moment in Sicherheit.

„Sht!", machte Rose abwartend und sie alle horchten, wie der Wolf noch schnüffelte, sich dann aber zurückzog. „Wieso greift er nicht an? Ich kapiere es nicht."

„Irgendwas ist in diesem Zimmer.", erklärte der Doctor ratlos umherlaufend, während Sir Robert sich erschöpft auf einen Stuhl an der Tür sinken ließ und eine Hand an die Stirn hielt. „Was ist es? Wieso kann er nicht rein?"

„Dieses Wesen ist ein…", begann Rose ängstlich.

„Was?", hakte der Doctor nach und drehte sich zu ihr um.

„Ein Werwolf.", schloss sie und grinste plötzlich.

„Ja genau!", entgegnete der Doctor begeistert und Cat starrte beide Zeitreisende entsetzt an.

Sie umarmten sich mit einem Grinsen auf beiden Gesichtern und der Doctor erkundigte sich, ob bei Rose alles okay war. Cat derweil ging hinüber zur verstörten Victoria und geleitete sie in einer sanften Geste zu einem Stuhl. Die Königin setzte sich und sagte keinen Ton, während Cat mit verschränkten Armen und bebendem Oberkörper auf Rose und den Doctor zuging.

„Ist das euer Ernst?", fragte Cat bissig. „Ist das wirklich die Zeit, um zu feiern, dass es sich um einen Werwolf handelt?!"
Cat deutete auf Sir Robert und die Königin und schüttelte verständnislos den Kopf. Der Doctor und Rose ließen sich, beide mit beschämten Gesichtsausdrücken los und Cat wandte sich mit einem Schnauben von ihnen ab.

„Es tut mir leid, Ma'am.", sagte Sir Robert matt und Victoria blickte ihn an. „Alles ist meine Schuld. Ich hätte Euch wegschicken müssen. Ich versuchte Euch Hinweise zu geben, dass etwas nicht stimmt, aber Ihr wart zu vertrauensvoll…", er runzelte die Stirn. „Kam Euch mein Personal nicht etwas merkwürdig vor?"

„Männer, gut gebaut und mit Glatze, Eure Frau war weg, ich dachte, Euch gefällt das.", gestand der Doctor und Cat schnaubte abermals. Der braunhaarige Time Lord schaute sie an. „Schlechtes Timing?"

Sie nickte knapp und rollte mit den Augen.

„Ich kann's Ihnen ansehen, Ma'am. Darüber sind Sie nicht erfreut, richtig?", platzte aus der blonden Zeitreisenden heraus und Cat schloss resigniert ihre Augen.

„Findest du das witzig, Kind?!", blaffte Victoria sie barsch an und sprach Cats Gedanken laut aus.

So kannte sie ihre beste Freundin gar nicht. Verstand Rose mit einem Mal den Ernst der Situation nicht mehr, so blöde Witze zu reißen oder war es der Einfluss des Doctors? Cats braune Augen huschten hinüber zum Time Lord und der beschämte Ausdruck hatte sein Gesicht noch immer nicht verlassen. Cat schüttelte entrüstet leicht ihren Kopf, gerade, als der Doctor ihren Blick auffing. Sein Ausdruck wurde noch schuldiger und Cat gestand sich, dass sie erwartet hätte, er wäre sensibler, wenn es um den Tod von Personen ging. Sie seufzte leise.

„Nein, Ma'am, entschuldigen Sie.", murmelte Rose schließlich schuldig.

„Was ist hier los? Ich wünsche eine sofortige Aufklärung! Was genau ist… diese Kreatur?", forderte die Queen zu wissen.

„Ihr nennt es einen Werwolf.", sagte der Doctor und kratzte sich am Hinterkopf. „Wahrscheinlich eine Lupus-Wellenlänge-Hämopathie-Form."

„Kann ich Euch wirklich trauen, Sir?", hinterfragte die Königin. „Ihr…", sie atmete kurz durch. „benutzt andere Worte als wir! Warum sprecht Ihr so seltsam?"

„Oh…", machte der Doctor. „Verzeiht, wenn euch das stört, dann…-"

„Ich will das nicht!", unterbrach ihn Victoria aufgeregt und der Doctor ließ seine Hand sinken. „Nein Sir, weder Sie, noch dieses Ding! Nichts von alle dem!", sprach die Königin und reckte ihr Kinn ganz leicht in die Höhe. „Das ist nicht meine Welt."

_

Damit wären wir wieder am Ende dieses Kapitels! Ich danke für alle Zugriffe und Favoriten und würde mich über eine Review sehr freuen!

Wahrscheinlich lade ich diese Woche noch ein Kapitel hoch, weil dieses hier relativ kurz war und damit ihr nicht allzu lang auf den letzten Teil der Episode warten müsst! ~