Das Rätsel von Hogwarts

Kapitel 1 -PERTH-

Ginny Weasley hatte ein Problem.

Sie war 14 – und sie schwärmte für Harry Potter. Im Augenblick jedoch saß dieser aller Wahrscheinlichkeit nach gerade in den 'Drei Besen'. Mit Cho Chang. Es war nicht leicht 14 zu sein. Und es war ganz sicher nicht leicht, eine unerfüllte Zuneigung für 'Den Jungen der überlebte' zu hegen. Mit einem frustrierten Seufzen lehnte sie sich in ihrem Sitz zurück. Es war einfach nicht fair.

Mit einem dumpfen Geräusch schlug sie das alte, viel gelesene Exemplar der 'Geschichte Hogwarts' zu, ignorierte dabei den tadelnden Blick, den ihr dies von Madame Pince einbrachte und richtete ihre Aufmerksamkeit stattdessen auf das Fenster. Nicht, dass es dort viel, oder besonders Erfreuliches zu sehen gegeben hätte…

Eiskalt und unerbittlich prasselte kalter Schneeregen aus dem endlosen Grau des wolkenverhangenen Februar-Himmels herab und schlug in unregelmäßigen Böhen gegen das Glas. Der Wind selbst schien eine Stimme zu haben. Wie ein lebendiges Wesen wütete und heulte er um das alte Schloss, lies Regen und Graupel mal stärker, mal schwächer gegen die Fenster schlagen, so das die Scheiben ein ums andere Mal in ihren Rahmen erzitterten. Nur Magie, so schien es, ließ sie dem Anprall des Windes standhalten. Dass eisige Wasser, dass an den Fensterscheiben herunter rann, schloss die Welt gleichsam aus, ließ kaum mehr als bloße Schemen windgepeitschter Landschaft erkennen.

Es war sicher nicht dazu angetan ihre Stimmung zu heben. Kein Wetter um sich die Zeit mit Flugübungen zu vertreiben, ganz sicher. Überhaupt, da draußen herumzustromern… Ein Wenig bedauerte sie die Hogsmeade Ausflügler sogar. Hogsmeade – der bloße Gedanke daran ließ sie sich gleich noch ein wenig schlechter fühlen, erfüllte sie mit einer neuen Welle der Frustration und Hilflosigkeit, die ihre schlechte Laune nur noch steigerten.

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Frustriert und zu Tode gelangweilt ließ sie ihren Blick in der beinahe menschenleeren Bibliothek umherschweifen. Nur einige, wenige Schüler saßen hier und da über ihre Arbeit gebeugt an den schweren, dunklen Tischen, in tiefes Schweigen gehüllt.

Ihr Blick wanderte weiter, die hohen Regale, mit ihren unzähligen Exemplaren alter und noch älterer Bücher entlang, bis er schließlich an dem riesigen, imposanten Kamin hängen blieb. Wie bereits unzählige Male zuvor wanderten ihre Augen über die alten Steintafeln an seinem schlohweißen Schornstein.

Sieben Reliefbilder steinerner Schilde, auf denen die Symbole einer uralten Prophezeiung aus den Tagen der Gründer dargestellt waren. Jene Schilde waren durch eine ebenfalls in den Stein gemeißelte Kette verbunden, welche den Blick des Betrachters in der gewünschten Reihenfolge daran entlangführte. Die Bedeutung dieser Symbole, wie der gesamten Prophezeiung war jedoch noch immer ungeklärt – ein Rätsel.

Zunächst war da das Abbild eines Blitzes – geformt wie jener auf Harrys Stirn.

Auf dem nächsten Schild prangte – stolz und erhaben – ein Phönix mit eindrucksvollen Schwanzfedern.

Auf dem dritten Schild war ein wunderschönes, zartes Einhorn dargestellt, welches sich zu seinem eigenen buschigen Schweif umwandte.

Die vierte Steintafel zeigte ein offenes Buch mit einer Schreibfeder darin.

Auf dem fünften Schild glaubte sie das Abbild der runden Eingangstür zur Kammer des Schreckens mit ihrem von sieben Schlangen gehüteten Schloss zu erkennen.

Das nächste Bild zeigte einen Zeitumkehrer an einer langen, zerbrechlich wirkenden Kette.

Doch es war das letzte der Bilder, das sie von je her am allermeisten bezaubert hatte, zeigte es doch zwei ineinander verschlungene Ringe, sowie eine einzelne, langstielige Rose.

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Noch immer lächelnd öffnete Ginny erneut 'Geschichte Hogwarts' das auf dem Tisch vor ihr lag. Die Bilder der steinernen Schilde fanden sich auch hier. Einem Märchenbuch gleich leuchteten ihr die Worte der Prophezeiung in altertümlicher Schrift und Sprache von der ersten Seite des alten Buches entgegen. Jedem der Absätze war dabei ein vergrößerter, verschlungener scharlachroter Frontbuchstabe vorangestellt.

Sie vermochte nicht zu sagen, wie oft sie die Worte auf dem dicken, ein wenig brüchigen vergilbten Pergament bereits gelesen hatte. Sie fesselten und faszinierten sie gleichermaßen – auch wenn oder vielleicht gerade weil – sie sich nicht über ihre Bedeutung sicher sein konnte.

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Dereinst – wenn Furcht und Schrecken das Land regiert,

in ferner Zukunft finsteren Tagen,

eine holde Maid dies lesen wird

und begreifen, was diese Worte ihr sagen.

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Die Phönixfeder im Eibenholz

gegen Apfelbaum und Einhornhaar –

wird sie nicht wirken zu des 'Finsteren' Stolz

und den Dienst versagen ihm ganz und gar.

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Mit Schläue und Handeln zu finsteren Zwecken

verlieh selbst den nötigen Mut er der Maid,

sich gegen die eigenen Ängste zu strecken

und die Reise zu wagen – in andere Zeit.

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Mit Haar von der Flammen leuchtendem Schein –

wird sie Rettung und Ende des 'Finsteren' sein.

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Sie seufzte zufrieden, wie immer, wenn sie die Worte der Prophezeiung betrachtete – hatte sie doch schon immer eine romantische Ader gehabt. Vielleicht, so dachte sie, war genau das ihr Problem. Sie hatte diese Zeilen wieder und wieder gelesen, hatte sie als für Harry geschrieben betrachtet. Der Blitz, jener Teil über Schicksal und Finsternis, die Beschreibung des Zauberstabes -

Nun ja, bis auf die Benennung des Holzes aus dem er gefertigt war. In der Prophezeiung war von Eibenholz die Rede, während Harrys Zauberstab aus Ilex bestand. Doch sicherlich konnte die Vorhersage eines Sehers, der eine Aussage über Dinge traf die so weit in der Zukunft lagen, nicht in jedem noch so kleinen Detail korrekt sein. Immerhin hatte er bei der Phönixfeder richtig gelegen.

Es musste einfach Harry betreffen! Alles andere passte schließlich so perfekt. Und die Liebe seiner Mutter hatte ihn vor der Finsternis Voldemorts gerettet. Oder war dass etwa nicht, was die letzten Zeilen zu bedeuten hatten?

Schon als Kind war sie von dem Hogwarts Rätsel fasziniert gewesen. Ihre Mutter hatte ihr von der Prophezeiung erzählt, lange bevor Ginny selbst nach Hogwarts gekommen war. Viele Male hatte sie die Geschichte gehört und über ihre Bedeutung spekuliert.

Und als es endlich soweit war, und sich ihr Zauberstab als Apfelbaumholz und Einhornhaar erwiesen hatte war sie geradezu begeistert gewesen. Auch jetzt maß sie dieser Tatsache noch immer große Bedeutung bei. Auch der Absatz über die Maid mit Haar von der Flammen leuchtendem Schein klang hoffnungsvoll – beinahe so, als werde Harry sich schließlich doch noch eines Besseren besinnen und sich ihr zuwenden. Der Gedanke war ihr in so mancher Stunde des unerfüllten Sehnens ein Trost gewesen.

Sie hatte eine Menge Zeit in der Bibliothek verbracht. Hatte die Worte der Prophezeiung wieder und wieder gelesen, oder einfach nur da gesessen um die Bilder der Steintafeln zu betrachten und versucht einen Sinn darin zu finden. Sie hatte versucht das Rätsel zu lösen.

Das Bild des Eingangs zur Kammer des Schreckens mit seinen sieben Schlangen musste sich auf das Ereignis beziehen, bei dem Harry sie von dort gerettet hatte. Sie liebte die Vorstellung, dass sich die Prophezeiung tatsächlich auf sie und Harry beziehen mochte. Es war so überaus romantisch. Sie war sich allerdings nicht sicher, inwieweit der Zeitumkehrer und das Buch mit der Schreibfeder dabei einen Sinn ergaben.

Schließlich jedoch löste Ginny den Blick vom Kamin und seinen Steinschilden. Behutsamer als zuvor, doch nicht minder entschlossen, schloss sie abermals das dicke Buch auf dem Tisch vor ihr. Wenn es bisher niemandem gelungen war das Rätsel von Hogwarts zu lösen, so würde es ihr heute sicherlich auch nicht gelingen. Der Geruch von Staub und alten Büchern erfüllte die Luft. Darüber hinaus war irgendwo über der Mischung von Möbelwachs und Büchern ein schwacher Geruch des Kaffees auszumachen, den Madame Pince irgendwo in den Tiefen der Bibliothek für sich aufgebrüht hatte.

Ginny seufzte wieder.

Was war das doch für ein frustrierender, trostloser Tag? Sie bezweifelte, dass es irgendjemanden außer ihr selbst gab, der eigenartig genug sein mochte sich an einem Hogsmeade Wochenende – dem ersten dieses Jahres wohlgemerkt – freiwillig hier herumzudrücken. All ihre Freunde waren jedenfalls dort. Nicht einmal Hermione war hier! Nur sie selbst war in der Schule geblieben und das nicht aufgrund einer unaufschiebbaren Hausarbeit oder einer Strafe, die es zu erledigen galt, sondern aus freien Stücken. Einzig weil sie es leid und müde war Harry dabei zu zusehen, wie er Cho Chang hinterherlief.

Er sah sie einfach nicht. Nicht – so wie sie es sich erhoffte jedenfalls und nichts was sie tat würde daran etwas ändern! Er war immer freundlich zu ihr, beinahe fürsorglich sogar, daran bestand kein Zweifel, doch er würde wohl nie etwas anderes in ihr sehen als Rons kleine Schwester. Sie hatte wahrlich so manche Träne darüber vergossen. Manch eine Nacht war vergangen in der sie still und heimlich in ihr Kissen geweint hatte – im Fuchsbau – und auch hier, in Hogwarts. Es hatte sie eine Menge, Nerven, Tränen und Selbstachtung gekostet, ehe sie die Stimmungslage erreicht hatte, in der sie sich gegenwärtig befand.

Im Moment jedenfalls, war sie einfach nur noch restlos entnervt und zu Tode gelangweilt. Und ganz sicher an einem Punkt angelangt, an dem sie bereit war etwas wirklich Drastisches zu tun - Hauptsache es durchbrach den leidigen Kreislauf aus enttäuschter Erwartung – Selbstmitleid und Frustration. Hauptsache es brachte endlich eine Veränderung!

Sie hatte sogar in Erwägung gezogen sich mit Draco dem verdammten Malfoy zu verabreden, nur, um zu sehen, ob sie es könnte. Nur um ihren Freunden einen Dämpfer zu verpassen und ihren beleidigend überheblichen und bemitleidenden Gesichtsausdruck entgleisen zu sehen. Ihr Auftreten und ihre gesamte Haltung ihr gegenüber waren unumwunden überheblich und auf eine vermutlich unbeabsichtigte Weise – herablassend. So manches Mal schon hatte sie geglaubt ihre Gedanken beinahe hören oder vielmehr sehen zu können. 'Seid nett zu Ginny. Sie ist so verknallt in Harry und begreift nicht, dass er sie niemals bemerken wird. Armes, dummes, kleines Mädchen. Mir tut sie leid, irgendwie."

Es würde ihnen gewiss den Schock ihres Lebens bereiten, wenn sie mit Malfoy ausginge. Doch, so verlockend diese Vorstellung auch sein mochte, sie hatte sie dennoch rasch fallen lassen. Draco Malfoy kam nicht in Frage. Er war und blieb ein Arsch und sie konnte ihn nicht leiden.

Ihre Freunde schienen sie tatsächlich so rein gar nicht mehr zu verstehen. Doch wie sollten sie das auch – wenn sie es so oft selbst nicht konnte? Ihre Zeit in Hogwarts jedenfalls hatte von Anfang an unter einem schlechten Stern gestanden. Die Ereignisse ihres ersten Jahres hier waren – nun ja... Sie mochte körperlich unversehrt aus der Kammer des Schreckens hervorgegangen sein. Darüber hinaus allerdings...

Sie vermochte es nicht zu benennen, doch – irgendetwas an ihr war seltsam. Verändert. Gleichsam – entrückt. Zuweilen fühlte sie sich restlos verwirrt – verstört und beinahe hilflos und dennoch hatte die entsetzliche Erfahrung ihr einen Fokus verliehen, welcher sie die Dinge um sich herum auf eine Weise wahrnehmen und begreifen ließ, wie es viele, die reicher waren an Lebensjahren nicht vermochten. Nicht immer, doch zuweilen, fühlte sie sich gereift, weit über ihre tatsächlichen Jahre hinaus und das obwohl oder vielleicht gerade weil sie sich so naiv in eine Falle hatte locken lassen.

All dies klang seltsam – soviel musste sie sich eingestehen. Und es gab Niemanden, mit dem sie über all ihre verwirrten Gefühle wirklich reden konnte. Niemanden, bei dem sie das Gefühl hatte wirklich Ernst genommen und verstanden zu werden. Und doch musste sie dies alles in irgendeiner Weise in Worte fassen – schon um sich selbst gewissermaßen darüber klar zu werden. Und so hatte sie schließlich begonnen, wieder ein Tagebuch zu führen, wie sie es in ihrem ersten Jahr hier in Hogwarts getan hatte.

Nur war da jetzt Niemand der ihre Einträge beantwortete. Niemand, der ihr Trost und Zuspruch zu geben vermochte, wenn sie sich allein und unverstanden fühlte, wie es der freundliche, gutaussehende sechzenjährige Zauberer, dem sie einst all ihren Kummer anvertraut hatte.

Sie spürte den Unterschied!

Und sie vermisste diese Gespräche mit ihm. Sehr sogar. Auch wenn seine Freundlichkeit nur vorgegeben gewesen sein mochte… Vielleicht – so dachte sie, ja, vielleicht hatte er ihr tatsächlich mehr bedeutet, als sie es damals selbst begriffen hatte… Vielleicht hatte sie ihn besser gekannt, als sie Harry je kennen gelernt hatte... Tom Riddle hatte ihr jedenfalls mehr Einblicke in seine Ambitionen und seine Persönlichkeit – so finster sie auch sein mochten – zugestanden, als es Harry Potter jemals getan hatte.

Und da war nicht nur Finsternis gewesen erinnerte sie sich. Nicht immer...

Hatte sie überhaupt je mehr als Harrys glanzvollen Ruhm gesehen? Immerhin war sie schon von ihm fasziniert gewesen, bevor sie ihn überhaupt gekannt hatte… Und dann hatte sie solange an ihrer Bewunderung für ihn und der bloßen Idee die sie von seiner Persönlichkeit hatte, festgehalten – sich so sehr daran gewöhnt und geradezu verrannt– dass es schon irgendwie zu ihr gehören zu schien – beinahe… Hatte sie sich wirklich die ganze Zeit über etwas vorgemacht? Und wenn ja, war es dann nicht genauso möglich, dass sie sich auch in anderen Dingen geirrt haben mochte? War es nicht genauso möglich, dass jener andere Junge – dessen Tagebuch sie einst geteilt hatte – tatsächlich einmal zumindest den Hauch der Güte und Freundlichkeit in sich getragen hatte, die er ihr in seinem Tagebuch offenbart hatte?

Sie war nicht sicher, ob diese Überlegungen einen Sinn ergaben. Der bloße Gedanke erschien ihr bizarr. Doch in ihrem gegenwärtigen Zustand der Verwirrung und Irritation war es ihr schlicht und ergreifend egal. Sie fühlte sich verloren – sogar inmitten einer Menge, im Kreis ihrer Familie und Freunde. Besonders da.

Sie fühlte den beinahe körperlichen Verlust von etwas – etwas Bedeutsamen… Etwas wonach zu suchen und um das zu kämpfen es wert wäre… Sie fühlte – Traurigkeit…. Und Sehnsucht…. Einen scharfen, beinahe schmerzlichen Verlust…. Einen leeren, weiten Raum in ihrem Herzen…. Es waren weder Reichtum, noch Ruhm wonach sie trachtete, wie es Percys oder Rons Ziele sein mochten. Sie sehnte sich nach etwas, das tiefer ging und kostbarer war als das. Nach etwas Besonderen. Sie wollte nicht länger jedermanns liebe naive, kleine Ginny sein.

Sie wollte – mehr. So viel mehr! Sie wollte jemandes ganze Welt – jemandes Schicksal sein. Sie wollte eine Liebe erfahren, die so groß, stark und allumfassend war, dass sie jeden Schmerz zu lindern, alles Böse zum Guten zu kehren, jeden Winkel einer verlassenen dunklen Seele mit Sonne und Zuversicht zu fluten vermochte. Ganz so, wie es die alten Worte der Prophezeiung über dem Kamin beschrieben.

Und plötzlich begriff sie, was die ganze Zeit über mit ihr los gewesen war, seit sie die Kammer des Schreckens verlassen hatte… Sie wollte keinen Draco Malfoy, oder irgendeinen der anderen Jungen hier. Nicht einmal Harry Potter. Sie war das alles so leid. Es erschien ihr alles so belanglos und fad.

Er fehlte ihr – stellte sie mit dem heißen Schrecken plötzlicher Klarheit fest. Nicht Voldemort, sicher nicht er – doch der nette, verständnisvolle dunkelhaarige Junge, der er einst gewesen war.

Sie vermisste Tom Riddle.

Und damit begann sich ein Plan zu entspinnen…

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A/N: Der Titel des ersten Kapitels bezieht sich auf PERTH, die Rune der Einführung und steht ebenso für verborgene Aspekte einer Beziehung und ein geheimes Schicksal.

Ich hoffe, es stößt sich Niemand daran, wenn ich in dieser Geschichte ein wenig mit Runen herumspiele. Ich werde mich bemühen, sie so nahe an ihrer Ursprungsbedeutung zu halten, wie irgend möglich.

Sie alle werden dabei einmal Verwendung finden.

Jedes Kapitel wird dabei den Namen einer Rune tragen, die seinem Kontext entspricht.

Mein ursprünglicher Plan war es, aus den Runen eine konkrete Prophezeiung herauszuarbeiten und zwar in der Reihenfolge ihres Erscheinens in der Geschichte. Dieser Plan hat sich jedoch als zu ambitioniert erwiesen und musste leider verworfen werden. Einerseits, da eine so detaillierte Prophezeiung, wie sie mir vorschwebt nicht durch Runen getroffen werden kann, andererseits weil es der Geschichte ein zu starres Gepräge abverlangt hätte.

Zu den einzelnen Kapiteln passen sie allerdings sehr gut...

Los geht es also: 24 Runen-Kapitel sind uns sicher. Ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß daran, wie ich!

Serpentina