VI.
Zusätzliche Pairings: Kara/Kate, etwas Oliver/Kara und oder Barry/Kara (kommt auch die Sichtweise an)
Sie wurden von einer Limousine von der Polizeistation weggebracht und dann vor einem hohen Gebäude herausgelassen, das sie betraten. Das alles kam Oliver doch überaus verdächtig vor. Ihre Retterin, Kane, sah nicht gerade nach jemanden aus, der regelmäßig mit Limousinen fuhr, und das Gebäude, in das sie sie führte, wirkte zwar genauso heruntergekommen wie alles andere in Gotham, doch Oliver erkannte sofort, dass dieser Eindruck täuschte. Es sollte nur so wirken als wäre es genauso heruntergekommen. Und es war mit beeindruckenden Überwachungstechnologie ausgestattet, die unauffällig genug war, um nicht entdeckt zu werden, wenn man nicht wusste, wie versteckte Kameras und Mikrophone normalerweise aussahen.
Und dann war da noch die Tatsache, wo sie sich genau befanden. „Das ist der Wayne-Tower", stellte Oliver fest.
„Hat Bruce Wayne uns ausgelöst?", wandte sich Barry an die Omega-Frau, die sie hergebracht hatte.
„Bruce Wayne wurde schon seit mehreren Jahren nicht mehr in Gotham gesehen", erwiderte diese, „Ich habe euch ausgelöst. Bruce Wayne ist mein Cousin. Ich bin Kate Kane." Sie war also kein Bodyguard oder ähnliches. Oliver hatte eigentlich angenommen, dass sie von demjenigen, der ihre Kaution bezahlt hatte, geschickt worden war, um sie abzuholen, doch nun stellte sich heraus, dass sie es selbst gewesen war, die für ihre Freiheit bezahlt hatte. Oliver hatte von den Kanes gehört, sie waren mindestens so oft in den Schlagzeilen gewesen wie die Waynes - oder die Queens, was das anging.
Bruce Wayne ist also verschwunden? Das wusste ich nicht, dachte Oliver und speicherte diese Information in seiner imaginären „Relevant für Später"-Schublade ab.
„Wieso also ist Oliver Queen, der Green Arrow, in Gotham?", wollte Kate Kane wissen und sah bei dieser Frage Barry herausfordernd an. Barry fühlte sich im ersten Moment offenbar nicht angesprochen, doch auf Karas Räuspern hin, meinte er: „Oh, wir suchen jemanden. Einen Mann namens John Deegan."
„Wieso sucht ihr diesen Mann?", wollte ihre Gastgeberin wissen.
„Das ist kompliziert", räumte Barry ein, „Aber sagen wir so: Er ist für Ärger in Central City verantwortlich, zumindest nehmen wir das an. Wir wollen ihn finden, um ihn ein paar Fragen zu stellen."
„Können Sie uns dabei helfen ihn zu finden?", wollte Kara von der anderen Omega-Frau wissen. Diese nickte. „Ich denke, ich kann euch behilflich sein. Ihr könnt mein Equipment verwenden. Den besten Empfang habt ihr am Dach. Das W-Lan Passwort lautet Alfred."
„Danke", meinte Oliver.
Kate Kane zuckte die Schultern. „Dankt mir nicht. Gotham hat schon genug Ärger am Hals. Es braucht nicht noch mehr durch Green Arrow", meinte sie.
Oliver fühlte sich ein wenig angegriffen. Ja, es war wahr, dass sie verhaftet worden waren, kaum, dass sie die Stadt betreten hatten, aber das bedeutete nicht, dass es immer überall automatisch Ärger gab, wo er hinging. Nun ja … eigentlich war es meistens schon so, aber …. Nun nach allem, was er bisher gesehen hatte, hatte Gotham genug eigenen Ärger, er konnte gar nicht für mehr sorgen. Da war er sich zumindest ziemlich sicher.
Es war nicht geplant gewesen im Arkham Asylum Chaos auszulösen. Es war nur irgendwie passiert. Wenn sie ihre Schritte zurückverfolgten, dann … konnte Barry immer noch nicht sagen, wie es soweit gekommen war, aber eines wusste er mit Sicherheit: Es war nicht seine Schuld! Seit Kane sie aus dem Gefängnis geholt hatte, waren die Dinge einfach nur immer chaotischer geworden.
Oliver konnte zwar nicht so gut mit Computern umgehen wie Felicity, aber gut genug um John Deegan zu finden, war er mit ihnen. Immerhin hatte es Zeiten gegeben, in denen er noch kein Team besessen hatte. Während Oliver recherchierte, hatte Barry den Kontakt getroffen, den sie ursprünglich hatten aufsuchen wollen. Es war eine Ex von Oliver, die …. nicht sehr begeistert darüber gewesen war den Alpha, der mit ihr geschlafen hatte und sie dann nie wieder angerufen hatte, wiederzusehen. Barry hatte versucht mehr Barry Allen als Oliver Queen zu sein, doch es half nichts. Die Frau – ein hitzköpfiger Beta - war zu wütend um ihm zuhören.
Kara schien sich indessen mit Kate Kane angefreundet zu haben. Zumindest roch sie so, als hätte sie sich in ihrer Nähe aufgefallen. Barry fragte sich, was die beiden Omegas wohl miteinander besprochen hatten, aber offenbar nichts, das sie zu Deegan führen konnte.
Sie fanden ihn schließlich trotzdem. Die Spur führte zum Arkham Asylum.
Dort unbemerkt hinzukommen, wäre nicht so einfach. Aber zumindest hatten sie inzwischen Verstärkung bekommen. Caitlin, Cisco und Diggle waren ihnen nach Gotham gefolgt. Offenbar waren sie in der Zwischenzeit von einem Flash aus einem anderen Universum kontaktiert worden, der sie gewarnt hatte, vor einer Art kosmischen Test. Barry wusste immer noch nicht, was das alles mit Deegan zu tun hatte, aber zumindest schienen Caitlin und Cisco inzwischen tatsächlich Barry in ihm zu sehen und nicht mehr Oliver. Diggle war eher unentschlossen fügte sich aber.
Auf jeden Fall gaben sie vor Caitlin als Patentien einliefern zu wollen, und inszinierten mit ihren Fluchtversuch eine Ablenkung, während sich Oliver und Barry heimlich ins Gebäude einschlichen. Mit seinem Speed konnte Oliver schneller zu Deegans Büro gelangen als die anderen, doch dann ging der Alarm los, und die Insassen der Nervenheilanstalt kamen frei, und das Chaos brach endgültig aus.
Barry musste sich immer noch daran gewöhnen seinen Speed nicht mehr zu haben und sich statt auf diesen beim Kämpfen nur noch auf reine Muskelkraft zu verlassen, doch immerhin war er nicht alleine im Chaos. Seine Freunde waren bei ihm. Zumindest solange bis sie voneinander getrennt wurden. Ein seltsamer maskierter Beta sorgte für Verwirrung, doch es war die Beta-Frau, die sich die Eiskanone aus der Asservatenkammer der Anstalt holte, die für den meisten Ärger sorgte. Zum Glück war Caitlin da um ihr mit ihren eigenen Eiskräften Paroli zu bieten, doch zuvor hatte sie dafür gesorgt, dass Kanister mit der Aufschrift „Crane" zu Boden krachten, und Gas aus diesen austrat, und dann….
… sah sich Barry mit einem Mal Adrian Chase gegenüber. Er kannte diesen Alpha eigentlich nicht wirklich, und zugleich schien es ihm als würde er ihn doch zu kennen. „Wieder das alte Spiel, Oliver?", neckte ihn Chase, bevor er nach ihm schlug, „Tust du so, als würdest du dich nicht vor mich fürchten, wenn wir beide wissen, dass ich das Einzige bin, was du wirklich fürchtest, da nur ich die Wahrheit über dich kenne und sie allen sagen könnte? Dass du bist wie ich, Oliver? Du bist kein Mörder, weil du denkst morden zu müssen, du bist ein Mörder, weil es dir Spaß macht Menschen zu töten! Sie alle verlassen dich, weil sie früher oder später die Wahrheit über dich erkennen! Und diejenigen, die nicht von selber gehen … nun, bei denen kann man nachhelfen. Du wusstest immer, dass ich irgendwann zurückkommen würde, nicht wahr? Mal sehen, Samantha hab ich erwischt, Thea nicht umfassend genug, und Diggle kaum, aber das lässt sich ändern. Wen soll ich mir diesmal vornehmen? Oh, ich weiß, Kara mit ein wenig Kryptonit, und dann geht es weiter nach Star City zu Curtis. Von einem Omega zum anderen!"
Barry bebte vor Wut, als er diese Drohung hörte. „Nein!", rief er und stürzte sich wütend auf diesen Mann, diesen Mann der Williams Mutter getötet hatte, und versucht hatte alle anderen zu töten, die Oliver am Herzen lagen. Er würde Kara nicht anrühren! Und auch sonst niemanden! Nie wieder! Mit einer Wut, wie er sie noch nie in sich gespürt hatte, stürzte er sich auf Prometheus.
Noch jemand mit einer Eiskanone? Werden das nicht langsam ein wenig viele von der Sorte?, wunderte sich Oliver noch, als plötzlich mit einem Mal der Reverse-Flash vor ihm stand. Sie hatten ihn nicht mehr gesehen, seit er nach dem Tod des Führers geflohen war, … und Barry ihn hatte gehen lassen.
„Hier steckst du also, Barry!", verkündete der böse Alpha-Speedster, „Mitten im Ärger, wie immer. Aber wie lange noch wirst du da sein um den Tag zu retten? Mhm? Wie lange noch, bis du für immer verschwindest? Und Iris für immer im Stich lässt? Oder wird es doch anders herum sein, wird sie sich der langen Reihe derer, die für dich gestorben sind, anschließen? Deiner Mutter, Eddie, Ronnie, deinem Vater, H.R., dem Professor. Nora. Nun, da sie niemals geboren werden wird, kannst du sie zumindest niemals enttäuschen. Aber wer bleibt dann noch um ihn dir zu nehmen? …. Savitar mit seinem Pizza-Gesicht war niemals der, von dem du dich in Acht hättest nehmen sollen, Barry. Nun, da es meine Zukunft nicht mehr gibt, kann ich endlich alles tun, was ich möchte, um dir weh zu tun. Und ich denke, es ist an der Zeit dem West-Allen-Clan ein endgültiges Ende zu bereiten!"
Oliver konnte nicht zulassen, dass er Barry das antat. Er konnte nicht zulassen, dass Thawne Iris tötete. „Nein!", schrie er und stürzte sich mit allem, was er hatte, auf den Reverse-Flash und schlug ihn so schnell und so oft wie er konnte.
Doch sein Feind schlug zurück, und sie schlugen aufeinander ein, wieder und wieder, und immer wieder. Ich werde nicht zulassen, dass Barry noch einmal weh tust, schwor sich Oliver, Und wenn ich dich dafür töten muss, dann werde ich es tun!
Doch mit einem Mal war jemand anderer zwischen ihnen. Eine Gestalt, die aussah wie … eine Feldermaus? Seit sie vorhin das Batsignal gefunden hatten, was Barry mit „Sagst du immer noch, dass es keinen Batman gibt?" kommentiert hatte, war Oliver nicht mehr so verunsichert gewesen, was das anging, was er eigentlich wusste. Und dann … schlug ihn die Fledermaus auch noch nieder. Er hörte Killer Frost noch: „Wer zum Teufel bist du denn?" sagen, und dann wurde ihm schwarz vor Augen.
Kate Kane besaß wirklich viele Tattoos, und sie war die Beschützerin von Gotham City, wie es schien. Kara wusste natürlich, dass Bruce Wayne Batman war. Clark war zwar kein Plappermaul, aber darin Geheimnisse für sich zu behalten, war er auch erstaunlich schlecht, und als jemand mit genug eigenen Geheimnissen konnte Kara eins und eines zusammenzählen. Bruce Wayne war der Batman auf Erde-38, und offensichtlich war er auch der Batman auf Erde-1. Zumindest war er es gewesen.
Kara fand Kate Kane in Bruces ehemaligen Büro sitzend nachdenklich auf die Überwachungsbilder ihrer Besucher starren. Kara war weder überrascht noch verletzt darüber, dass ihre Gastgeberin sie überwachte, es war zu erwarten gewesen, immerhin wusste sie so gut wie nichts über sie alle. Und die Dinge, die sie über Oliver wusste, nun die waren teilweise vermutlich nicht besonders schmeichelhaft.
„Mein Cousin ist ein Freund von Bruce", erklärte Kara, „Nun eigentlich eher ein Frenemie, aber … er kennt ihn sehr gut."
Kate nickte abgehackt. „Ich denke manchmal, dass ich ihn nicht so gut gekannt habe, wie ich dachte", erwiderte sie und klang dabei bitter. Kein Wunder, sie musste spätestens seit seinem Verschwinden all seine Geheimnisse herausgefunden haben. Ein Batman, der seine Heimat im Stich ließ, einfach aufgab. Dafür musste es gute Gründe geben. Als jemand, der selbst schon oft am Boden gewesen war, und eng mit jemanden verwandt war, der noch öfter am Boden gewesen war, wusste sie, dass es nicht immer leicht war ein Held zu sein, manchmal sogar sehr schwer. Aber die wenigstens von ihnen gaben freiwillig auf.
„Kann es sein, dass ihm die Last den einen Menschen nach außen hin präsentieren zu müssen, und ein anderer im Inneren zu sein, einfach zu viel wurde, und er deswegen verschwunden ist?", wollte Kara wissen und dachte daran, wie sehr sie es hasste, immer wieder vorgeben zu müssen nur die arme schwache Kara Danvers oder nur die unbesiegbare Omega-Kriegerin Supergirl zu sein. Sie war weder das eine noch das andere. Beide Hälften ihres Wesens gehörten zu ihr. Und die Regierung wollte von ihr, dass sie das auch offen zugab. Und so sehr sie sich nicht vorschreiben lassen wollte, was sie zu tu hatte, so konnte sie doch nicht anders als sich zu fragen, ob es nicht vielleicht doch alles einfacher machen würde wie Oliver in der Öffentlichkeit als die zu leben, die sie war.
Kate wirkte bitter, als sie antwortete: „Er ist hier oben gesessen, Tag für Tag, und musste dabei zusehen, wie die Stadt um deren Rettung er gekämpft hat vor die Hunde geht. Ich glaube, deswegen ist er untergetaucht, weil er das einfach nicht mehr ertragen hat." Kara konnte an ihrer Stimme hören, dass sie nicht wusste, ob das wirklich so war, aber sie konnte auch spüren, dass sie selbst so empfand. Dass es sie frustrierte ihrer Heimat beim Zerfallen zuzusehen. „Die meisten Milliardäre, die ich kenne, haben weniger schäbige Büros. Und um einiges weniger Tattoos", meinte Kara.
Kate Kane lächelte hintergründig. „Und das sind nur die, die du sehen kannst", meinte sie. Oh nein, ich kann sie alle sehen, hätte Kara fast geantwortet, aber erstens, tat sie sowas nicht (egal, was Heatwave behauptete), und zweitens … nun zweitens, war sie sehr glücklich mit Mon-El und lebte in einem anderen Universum, und diese Antwort würde nach allem anderen klingen, nicht aber danach.
„Ich weiß, dass es nicht immer leicht ist, das Vermächtnis von anderen fortzusetzen. Vor allem dann nicht, wenn man diejenigen, die man stolz machen will, geliebt hat", merkte Kara an, „Und für uns Omegas ist es doppelt schwer, weil es so viele gibt, die denken, wir könnten das, was die anderen Geschlechter können, nicht ebenfalls tun."
Kate nickte nachdenklich. „Bruce war kein besonders guter Geschäftsmann, aber er wusste sich mit Leuten zu umgeben, die es waren. Im Gegensatz zu ihm, weiß ich zwar, was ich tue, aber ich habe immer das Gefühl alleine gegen einen Strom anzukämpfen, der mich zu verschlingen droht", erklärte sie.
„Meiner Erfahrung nach hilft es, wenn man solche Dinge nicht alleine tut. Freunde helfen", meinte Kara, „Denn die lassen einen niemals im Stich." Anders als zum Beispiel die Regierung.
„Freunde", wiederholte Kate und nickte in Richtung des Monitors ihres Bildschirms, „wie diese beiden dort? Ständig am Kabbeln über Gott und die Welt?"
Kara lächelte, als sie diese Beschreibung hörte. „Je mehr man sich streitet, desto größer ist die Zuneigung, so heißt es doch", meinte sie, „Worauf es letztlich ankommt ist, dass man einander den Rücken stärkt. Und Barry und Oliver würden sich niemals nicht den Rücken stärken."
An dieses Gespräch musste Kara denken, als sie die Feldermausfrau zwischen dem ohnmächtigen Flash und dem ohnmächtigen Green Arrow stehen sah. „Angstgas", erklärte die Frau und deutete auf den Kanister, der am Boden lag, „Es lässt sie die Dinge sehen, die sie am Meisten fürchten. Sie hätten sich gegenseitig verletzt oder schlimmeres."
Killer Frost wirkte nicht überzeugt. „Caitlin, ist schon gut. Sie ist auf unserer Seite", erklärte Kara überzeugt, woraufhin der Alpha-Beta seine Hand, die Eisfunken sprühte, sinken ließ. „Habt ihr Deegan?", wollte sie stattdessen von Kara wissen.
„Nein, er ist entkommen, aber wir haben das Buch, das er hatte", meinte Cisco, der den besagten Gegenstand in den Händen hielt, „Und da er mit dem Buch fliehen wollte, nehme ich an, es war ihm wichtig."
„Dann sammelt eure Freunde ein, und nichts wie raus hier", meinte die Feldermausfrau, „Bevor ihr hier noch mehr Ärger auslöst."
„Wenn Insassen entkommen sind, dann können wir dir dabei helfen sie wieder einzufangen", bot Kara an.
„Nein, danke", meinte die Frau mit den langen roten Haaren, die eindeutig eine Perücke waren, an, „Je weniger ihr helft, desto besser ist es für diese Stadt hier."
„Das ist wirklich schade", meinte Kara, „Ich denke, wir beide wäre ein tolles Duo."
„Das beste der Welt", bestätigte die Fledermausfrau, „Aber im Moment gibt es Dringenderes." Sie deutete auf das Buch in Ciscos Händen.
Kara hob unterdessen Oliver auf, und Killer Frost Barry („Nein, es sind nicht die Kostüme, die eingegangen sind", murmelte sie währenddessen), und dann lasen sie Diggle auf und verließen sie die Irrenanstalt wieder.
Sie versammelten sich in einer der herutergekommenen Ecken der Stadt und warteten darauf, dass Barry und Oliver wieder zu sich kamen. Barry sprang mit einem Schrei auf, und Oliver war nur etwas stiller, als er erwachte. „Was ist passiert? Thawne….", wollte er wissen.
„War niemals hier. Ihr ward halluzinogenen Gas ausgesetzt und habt einander bekämpft", erklärte Kara, „Und sie…" Sie deutete auf Batman in Weiblich.
Barrys Augen weiteten sich bei ihrem Anblick, und Oliver starrte sie ungläubig an. „Wer zum Teufel bist du denn?", wunderte er sich.
„Du weißt, wer sie ist", seufzte Kara.
„Was mich eher interessiert ist, ob ihr habt, weswegen ihr gekommen seid", erklärte Kate Kane, denn niemand anderer steckte hinter der Maske der Fledermausfrau.
Alle sahen Cisco an. „Ich denke schon. Dieses Buch, es fühlt sich an wie … Und in meiner Vision habe ich es gesehen", erklärte er.
„Deegan, er hat es benutzt um die Realität umzuschreiben", erklärte Oliver, „Er wollte sich selbst zum Flash machen, soviel hat er mir gegenüber zugegeben, bevor er versucht hat zu fliehen."
„Nun, wenn ihr es habt, und er es nicht mehr hat, ist er keine Gefahr mehr, und ihr könnt aus Gotham verschwinden", beschloss Batwoman.
„Klar, aber ….das heißt dann auch, dass … ehm …. ein Trip mit dem Batmobile außer Frage steht, ja?", warf Barry schnell ein.
„Barry!", zischte Oliver.
„Was? So etwas wie ein Arrow-Mobile gibt es ja nicht!", verteidigte sich Barry, „Sonst wäre ich damit schon längst gefahren!"
"Ich auch", murmelte Diggle.
„Verschwindet einfach", meinte Kate ernst, die es nicht zu beeindrucken schien, dass Oliver Queen mit dem Vornamen Barry angesprochen wurde.
Kara trat neben sie. „Wo immer dein Cousin auch ist, ich bin mir sicher, dass er stolz auf dich ist und auf all das, was du tust", meinte sie gedämpft.
„Das hoffe ich zumindest", gab Kate zu.
„Und das sind wirklich eine Menge Tattoos", fügte Kara noch hinzu, woraufhin der andere Omega lachte und meinte: „Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass Kara Danvers kein einziges auf ihrem Körper hat."
„Na ja…." Kara wog den Kopf hin und her.
„Kara, hör auf zu flirten, wir gehen!", rief Oliver in ihre Richtung. Kara errötete ein wenig, räusperte sich dann, nickte Kate noch einmal zu, und ging zurück zu den anderen, während Cisco eine Öffnung erzeugte. „Nachdem Oliver nicht will, dass das Buch der Regierung in die Hände fällt, gehen wir zu StarLabs", erklärte er.
„Ist mir recht", meinte Kara, „Solange wir das alles nur irgendwie lösen."
Nur, dass es nicht so einfach sein würde, wie sie in diesem Moment dachte.
A/N: Das war also Gotham. Mehr über Batwoman könnt ihr im „Dark Knightress"-One-Shot in „Road to Finale Crisis" nachlesen.
Ich habe Diaz mit Chase ausgetauscht, weil Diaz in der Funktion als Olivers größter Feind für mich einfach nicht funktioniert. (Ich finde ihn sogar überaus langweilig). Adrian ist der, der ihm wirklich geschadet hat, wie keiner vor ihm, und zwar vor allem seiner Psyche. Ein paar Monate im Gefängnis sind dagegen nichts (die außerdem auch nur zu Stande kamen, weil viele andere wissentlich und unwissentlich dabei geholfen haben Oliver in Bedrängnis zu bringen).
Nächstes Mal gibt es einen weiteren Flash und den Monitor.
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