IX.
Zustätzliches Pairing: Etwas Oliver/Kara
Nach dem obligatorischen Überfall einer Apotheke – der in Wahrheit ziemlich langweilig ablief, da der einzig anwesende Angestellte, ein verschreckter Beta, ihnen sofort alles aushändigte, was sie wollten (Hitzeunterdrücker, Brunfthemmer, und Geruchsblocker), als er sie nur erblickte – und nachdem sie Barry neue Kleidung besorgt hatten, fanden sich Oliver und Barry im Saint and Sinners wieder. Und dort fanden sie zu ihrer eigenen Überraschung Cisco Ramon, der in dieser Realität ein großer Verbrecherboss zu sein schien. Er saß umringt von seinen Leuten an einem eigenen Tisch in der Bar und wurde von allen ehrfürchtig angeblickt.
Barry meinte, dass er schon Erfahrung damit habe veränderte Ciscos auf seine Seite zu bringen, und obwohl Oliver seine Zweifel hatte, gelang es ihnen den anderen Omega zumindest davon abzubringen sie auf der Stelle umbringen lassen zu wollen und überzeugten ihn ihnen stattdessen zuzuhören.
„Wir wissen von deinen Kräften", bluffte Barry.
„Buh-hu, jeder weiß von meinen Kräften. Was denkt ihr denn, wie ich in die ganzen Banken, die ich ausraube, hinein und hinauskommen, ohne die Eingangstüren oder Fenster zu benutzen, und ohne Löcher in die Wand zu sprengen?", gab Cisco unbeeindruckt zurück, „Sehe auch aus wie Snart? Nein, dachte ich mir. Ihr seid nicht so beeindruckend wie ich erwartet hätte. Vielleicht sollte ich euch doch töten lassen… Olsen…."
Barry fuhr herum und starrte den dunkelhäutigen Alpha, der auf diesen Ruf reagierte, überrascht an, als würde er ihn kennen. „Ein Freund von dir?", raunte Oliver.
„Nicht auf dieser Erde", erwiderte Barry gepresst.
Oliver seufzte nur und machte sich schon mal kampfbereit. „Warte", wandte sich Barry unterdessen an Cisco, „Was wenn ich dir sage, dass wir einen Weg wissen um Superman zu besiegen, aber dazu deine Kräfte brauchen?"
Cisco hob die Hand und deutete Olsen zu warten. Der Alpha, der bereits seine Fäuste aneinander gerieben hatte und sich auf Barry und Oliver zubewegt hatte, schnaufte enttäuscht, hielt aber inne. „Wie das?", wollte Cisco von ihnen wissen.
„Mit deinen Kräften kannst du nicht nur von einem Ort zum anderen gelangen, sondern auch in andere Universen", erklärte Barry schnell.
Cisco seufzte. „Jetzt muss ich euch doch töten lassen", meinte er bedauernd.
„Nein, warte!", rief Barry schnell, „Es gibt einen anderen Superman in einem dieser anderen Universen, der ein Freund von uns ist, und unseren Superman besiegen kann!"
Cisco schüttelte den Kopf. „Du liest zu viele Comics von diesem New Yorker Verlag, was?", meinte er dann.
„Es ist alles wahr! Hast du noch niemals einen Gegenstand in die Hand genommen und eine Art Flash empfangen, der die Bilder zeigt, die nicht zu der Geschichte dieses Gegenstandes zu passen scheinen?", wollte Barry verzweifelt wissen.
Cisco hielt inne und wirkte nun überrascht. „Woher weiß du …" Er verstummte und schien zu überlegen. „Nun gut, angenommen ich würde euch helfen", meinte er dann, „Was springt für mich dabei heraus?"
„Du meinst abgesehen von einer Welt ohne Superman?", warf Oliver ein.
Das wirkte. Cisco winkte Olsen davon und ließ sich mehr erzählen. Es war nicht so einfach ihn dazu zu bringen sie in andere Welten zu viben, und es war noch schwieriger es zu schaffen Erde-38 zu erreichen, doch sie schafften es. Nach mehreren Fehlversuchen.
Der Ort, an dem sie herauskamen, schien aus purem Kristall zu bestehen oder aus Eis, Oliver war sich nicht so sicher was von beiden der Fall war. Auf jeden Fall war er noch nie an einem Ort wie diesen hier gewesen. „Das hier muss die Festung der Einsamkeit sein. Kara hat mir davon erzählt", meinte Barry. In der Festung befanden sich eine Menge Artefakte und … ein Roboterwesen, das sie vernichten wollte, wenn Superman es nicht zurückbeordert hätte. Offenbar hatten er und Lois sich in der Zwischenzeit von den Kent-Farm hierher begeben und waren nun dabei die diversen seltsamen Artefakte zu ordnen.
„Wie es scheint habt ihr wieder die richtigen Geschlechter", stellte er fest, „Aber wo ist Kara?" Er sah sich suchend um, und sein Blick irrte in Richtung Cisco. „Oh, nein, sagt nicht … Kara?", fragte er verunsichert.
Cisco warf ihm einen verwirrten Blick zu. „Mann, es ist wie auf einen Trip hier", stellte er fest, „Und sieh mich nicht so an, Superman, ich bin nur als Taxi hier."
Schnell erklärten sie Superman und Lois die Situation. Karas Cousin erklärte bereits Bücher, wie das, was ihnen den ganzen Ärger eingebrockt hatte, gesehen zu haben, und zu wissen wie man damit umging. (Gab es wirklich nichts, womit dieser Kerl keine Erfahrung hatte?)
Dann beschlossen sie Unterstützung aus National City anzufordern. Es kamen all die anderen Alien-Verbündeten von Kara wie es schien – der Marsianer, eine Art Androide, und Karas Gefährte, der nicht erfreut über den Status seines Omegas zu sein schien.
„Was mit Kara passiert ist, tut mir wirklich leid, Mon-El", erklärte Barry.
„Du musst dich nicht entschuldigen, Barry. Dir gebe ich nicht die Schuld daran", meinte Mon-El.
Oliver nahm an, dass das bedeutete, dass der andere Alpha stattdessen ihm die Schuld daran gab, da er der Alpha hier war. „Nun ich kann auch nichts dafür!", meinte er deswegen patzig.
„Natürlich nicht", stimmte ihm Mon-El zu, „Kara schafft es ohne fremde Hilfe in Schwierigkeiten zu geraten, und davon abhalten ihren eigenen Kopf durchzusetzen kann man sie auch nicht. Aber so ist sie nun mal, und das liebe ich an ihr. Nein, dieser Deegan und dieser Monitor, die sind diejenigen, die an allem Schuld sind."
Das klang verdammt vernünftig, was Oliver gar nicht gefiel. Wie sollte er jemanden nicht mögen und das neiden, was er hatte, der sich so vernünftig anhörte? Verdammt. Barry und Iris. Kara und Mon-El. Sie alle hatten offenbar wahres Glück gefunden, er jedoch …. Nun ihm war das wohl nicht vergönnt.
Aber er hatte keine Zeit darüber nachzusinnen. Sie mussten Kara retten, Deegan aufhalten, und ihre Heimatwelt wieder in Ordnung bringen. Und das in dieser Reihenfolge.
„Und dann sind wir hier gelandet", schloss Barry seine Erzählung ab, „Clark denkt, dass er mit dem Buch alles wieder in Ordnung bringen kann. Wir müssen es ihm nur verschaffen."
Kara nickte zustimmend. „Na dann, tun wir unser Bestes um ihm das zu ermöglichen", meinte sie.
Genau in diesem Moment stürzte sich Deegan in seiner Superman-Form auf den echten Superman. „Den übernehme ich", meinte Clark, „Sucht ihr inzwischen das Buch!" Und die beiden Supermänner durchbrachen die die Wand von StarLabs auf ihren Flug nach draußen.
„Also, wo könnte Deegan das Buch versteckt haben?", wollte Barry von Kara wissen, während um sie herum der Kampf gegen Caitlin und ihre Leute tobte. Kara sah, dass sich Oliver einem ebenfalls für Deegan arbeitenden John Diggle stellen musste, und Mon-El, J'onn, und Brainy mit Amazo-artigen Robotern konfrontiert wurden.
„Ich weiß nicht…. Alex, wo würde Superman etwas verstecken, das wertvoll für ihn ist?", wandte sich Kara an die Doppelgängerin ihrer Schwester.
Alex schien darüber einen Moment lang nachzudenken. „In der Festung der Einsamkeit nehme ich an", meinte sie dann.
„Das passt doch", befand Lois, „Wo ist seine Festung? Müssen wir in die Antarktis?"
„Was? Wieso?", wunderte sich Alex, „Nein, Supermans Festung der Einsamkeit ist hier. In StarLabs."
Kara und Barry tauschten einen verwirrten Blick aus, und Kara entdeckte Cisco, der gerade dabei war sich via Portal aus der Schlacht davon zu stehlen. „Du weißt, dass er abhaut, oder?", meinte sie zu Barry.
„Ja, lass ihn. Er hat seinen Teil beigetragen", befand Barry und wandte sich dann an Alex, „Bring uns zu dieser Festung."
Alex nickte und rannte voraus, gefolgt von Barry, Kara, und Lois, während sich Caitlin, Diggle, ihre Leute, und die Roboter mit Oliver, Mon-El, Brainy, und J'onn beschäftigten.
Mon-El warf einen besorgten Blick in ihre Richtung, doch Kara nickte ihm nur beruhigend zu. Tatsächlich beunruhigte seine Ankunft hier sie aber mehr als sie zugeben wollte. Seit sie von Alex aus ihrer Zelle gelassen worden war, hatte sie mit der Rückkehr ihrer Kräfte gerechnet, doch dazu war es nicht gekommen. Offenbar war es gar nicht die Zelle gewesen, die ihre Kräfte dämpfte. Und Mon-El war ihr Gefährte, sie waren durch ein Gefährtenband miteinander verbunden. Und für Kryptonier bedeutete das auch, dass sie emotional und telepathisch miteinander verbunden waren, doch Kara hatte nichts von der Ankunft ihres Alphas auf Erde-1 bemerkt. Wenn sie nach dem Band griff, dann war da … nichts. Und das erinnerte sie an das letzte Mal, als dem so gewesen war, und das war keine gute Zeit für sie gewesen.
Deegan hatte ganz offensichtlich irgendetwas mit ihr gemacht, als er die Realität umgeschrieben hatte. Alex führte sie in einen verlassenen Korridor mit einer Geheimtüre. „Das hier ist nicht die Festung der Einsamkeit", stellte Kara fest.
„Es ist der Time Vault", vervollständigte Barry ihren Satz, „Aber wo ist?"
„Gefunden!" Lois präsentierte ihnen das Buch, das sie von einem Podest nahm, auf dem es in der Mitte des Raumes gelegen hatte. „Hier sollte die Zeitung aus der Zukunft sein. Und Gideon", murmelte Barry.
„Alles kommt wieder in Ordnung, sobald wir das Buch benutzt haben", tröstete ihn Kara, obwohl sie sich nicht sicher war, ob es das war, was er hören wollte. Er wirkte irgendwie verstört, und das offenbar weniger wegen Deegan als aus anderen Gründen.
Sie hatten jetzt aber keine Zeit für tiefschürende Omega-Gespräche. Kara nahm Lois das Buch ab und öffnete es, und als sie hineinblickte, war ihr als würde sie die ganze Welt erblicken und ihr Geist wurde geflutet von Bildern und Wissen und …
Es war zu viel. Sie klappte das Buch wieder zu. „Ich…", begann sie.
„Clark wird es tun", meinte Lois. Kara nickte knapp. „Kommt, wir müssen ihn finden", meinte sie, und gefolgt von der Doppelgängerin ihrer Schwester und ihren Freunden machte sie sich auf die Suche nach den beiden Supermännern.
Sie fanden sie vor StarLabs. Inzwischen hatte sich auch der Rest des Kampfes dorthin verlagert. Kara warf ihrem Superman das Buch zu, der es auch auffing, während die anderen ihre Kräfte nun alle auf den anderen Superman konzentrierten, damit dieser Superman nicht davon abhalten konnte die richtige Welt wieder herzustellen.
Barry konnte spüren, wie die Speed Force in seine Adern zurückkehrte. Und stürzte sich nun seinerseits selbst in den Kampf. Deegan-Superman hatte gerade Mon-El und den Marsianer abgeworfen und wollte nun den echten Superman angreifen. Barry rammte ihn, und sie rangen miteinander, und dann spürte er auf einmal die Hände des anderen um seinen Hals. „Gebt mir das Buch zurück, oder ich breche seinen Hals!", verkündete Deegan warnend.
Clark sah auf und sah von dem Buch zu Deegan und Barry. Und schloss dieses dann wieder. „Ganz ruhig", meinte er und hielt Deegan das Buch entgegen. Dieser ließ Barry los, der daraufhin davon sauste, und Deegan wollte das Buch wieder an sich nehmen, doch Kara beschoss ihn mit ihrem Hitzeblick. Wütend schoss er mit seinem zurück, schnappte sich das Buch, und öffnete es, und ließ einen Haufen neuer Amazos auf Barry und die anderen los.
„Die werden langsam lästig", befand Brainiac-5, „Ich übernehme sie." Er erhob sich in die Lüfte, und die Amazos folgten ihm. Deegan war unterdessen offenbar damit beschäftigt seine Realität wieder herzustellen. Die Polizei die angerückt gekommen war um diesmal zur Abwechslung auf ihn anstatt auf sie zu schießen wurde zu einen Haufen unbewaffneter Taxifahrer.
„Was jetzt?", wollte Mon-El wissen.
„Wir müssen ihn so lange auf Trab halten, bis wir ihm das Buch wieder abnehmen können, und Clark in Ruhe die richtige Realität wieder herstellen kann", meinte Kara.
„Aber was hindert ihn dann daran das Buch einfach wieder an sich zu nehmen, bevor Superman fertig ist?", wollte Oliver wissen.
Barry kam eine Idee. „Was wir brauchen ist mehr Zeit. Vielleicht können wir irgendwie die Zeit verlangsamen. Mit einem anderen Speedster würde es funktionieren, aber mit Kara könnte es auch klappen", meinte er langsam, „Wenn ich so schnell ich kann in die eine Richtung rund um die Erde renne, und Kara so schnell sie kann in die andere Richtung fliegt, dann müsste das die Zeit genug verlangsamen um Deegan daran zu hindern das Buch wieder an sich zu nehmen."
Oliver schüttelte den Kopf. „Cisco hat recht. Du hast zu viele Comics gelesen", meinte er.
Clark wirkte ernst. „Was?", wollte Lois von ihm wissen, „Was ist los?"
„Es kann funktionieren. Ich habe es gesehen, als ich im Buch gelesen habe", erklärte Clark, „Aber, wenn ihr das tut …. dann werdet ihr beide sterben. Kara und du. Auch das habe ich gesehen."
Barry blickte Kara an, und sie blickte zurück. Wenn das wahr war, dann wäre das hier ihre letzte Tat. Wenn das wahr wäre, dann … könnte er Nora niemals verlassen, weil es sie niemals geben würde. Er würde Iris als Witwe zurücklassen, und Mon-El würde ohne seine Gefährtin nach Erde-38 zurückgehen müssen. Aber es war die einzige Möglichkeit, die er sah.
Er musste das alles nicht extra aussprechen. Er wusste, dass Kara es genauso sah. Sie nickten einander zu. „Sei es wie es sei", meinte er, „Das ist der Plan."
„Barry", begann Oliver, doch Barry warf ihm nur einen vielsagenden Blick zu.
„Okay", meinte der Alpha dann, „dann ist das der Plan. Wir müssen Deegan aus dem Gleichgewicht bringen, und dann schnappt sich Barry das Buch und bringt es Clark. Und dann … rennt ihr los."
Die anderen nickten ernst. „Der Monitor?", wollte Oliver dann leise von Clark wissen, „Wo ist er?" Barry konnte die Antwort nicht hören, sondern nickte den anderen zu. Kara nickte zurück. Genau wie Lois, die ihren kryptonischen Hammer bereit hielt.
Dann schoss Oliver einen Pfeil auf Deegan ab, und Kara schoss mit dem Hitzeblick auf seine Füße, Lois ließ den Hammer vor Deegan auf die Erde knallen, und Mon-El rammte ihn, und Barry rannte los und schnappte sich das Buch und brachte es Clark, der die aus dem Gleichgewicht geratene Lois aufgefangen hatte, die erklärte: „Ich hab ja gesagt, dass du mich auffangen wirst." Clark nahm das Buch entgegen, schlug es auf, und rief: „Los jetzt! Rennt los!" Barry rannte nach links, und Kara flog los nach rechts. Und dann rannte Barry Allen, so weit und so schnell wie noch niemals zuvor in seinem Leben.
Superman hatte ihm gesagt, wo er den Monitor finden würde. Es war ein verlassener Coffee-Shop wenige Straßen von StarLabs entfernt. Oliver betrat den Raum und war auf einmal woanders. Es musste sich um eine andere Dimension handeln. Um ihn herum war alles schwarz, als wäre es der Weltraum, und mitten in all dem auf einer scheinbar unsichtbaren Plattform stand der Monitor.
„Du kannst es nicht einfach zulassen! Du kannst nicht zulassen, dass es so endet!", erklärte Oliver voller Überzeugung, „Das willst du auch gar nicht. Du suchst Champions. Keine Opfer. Wenn alle tot sind, wer soll das Multiversum dann für dich verteidigen?"
Der Monitor musterte Oliver mit unbewegter Miene. Der Alpha verfluchte die Tatsache, dass er andere Wesen nicht richtig riechen konnte. Dass es so anders war, und er keine Ahnung hatte, keinen Hinweis darauf geliefert bekam, was in ihm vorging.
„Das hat noch keiner bisher gewagt, nicht wahr? Dich einfach so zu konfrontieren?", vermutete Oliver trotzdem.
„Ja, das hat noch keiner gewagt", bestätigte der Monitor, „Wenn man jemanden sagt, dass man von Gott getestet wird, dann kommen die wenigstens auf die Idee Gott anzuschreien. Seit der Zeit der alten Griechen zumindest. Diese Welt ist wahrhaft anders als die anderen."
Dieses Gespräch lief nicht ganz so, wie Oliver es sich erhofft hatte. Der Monitor klang zwar beeindruckt, aber er war von der falschen Person beeindruckt. „Ich bin es nicht, den du brauchst", erklärte er schnell, „Sie sind es. Barry und Kara. Gerade in diesem Moment geben sie alles, was sie haben, um das Unmögliche zu vollbringen: Um die Zeit zu verlangsamen. Das sind die Champions, die du brauchst. Ich bin nur … ein Mann mit Pfeil und Bogen."
„Jeder hat sein Schicksal. Deine Freunde haben ihres wissentlich gewählt", widersprach der Monitor.
Oliver seufzte. „Aber nur sie können uns alle retten. Nur sie können das Multiversum verteidigen. Nicht weil sie der Flash und Supergirl sind, sondern weil sie Omegas sind. Sie lieben bedingungslos und in jeder Sekunde ihres Daseins und werden deswegen auch bindungslos zurückgeliebt. Um die Welt - die Welten - zu retten, würden sie alles geben. Sie sind Helden, weil sie niemals an sich denken und immer nur an andere. Das Wohl der anderen ist ihnen wichtiger als ihr eigenes Wohl, weil ihr Instinkt ihnen sagt, dass es ihre Aufgabe ist für andere da zu sein. Und die beeindruckenste Art für andere da zu sein ist es sich für sie zu opfern. Und genau das tun sie jetzt, ohne zu zögern. Aber wenn sie sich jetzt opfern, wenn sie uns jetzt genommen werden, wer soll uns dann bei dieser großen Krise, von der du sprichst retten? Wer soll uns bei der letzten Krise, der Finale Crisis, retten, wenn nicht sie?", erklärte er dann eindringlich.
Der Monitor wandte seinen Blick niemals von Oliver ab. Dann sagte er: „Nehmen wir an, ich würde tun, was du verlangst, nehmen wir an, ich würde meine Macht nutzen um sie zu retten …. Es muss immer Gleichgewicht herrschen. Was soll ich im Gegenzug dazu nehmen, Oliver Queen? Wie, schlägst du vor, soll Gleichgewicht einkehren?"
Oliver schüttelte nur den Kopf. Was sollte er darauf antworten? „Ich weiß es nicht", gab er zu, „Ich kann das nicht entscheiden. Ich bin kein kosmisches Wesen, ich habe nicht das Wissen um so etwas zu entscheiden. Und anbieten kann ich nur mich selbst. Ein Leben gegen zwei mag kein Gleichgewicht sein, aber es ist alles, was mir zusteht einzutauschen."
Der Monitor nickte wissend. Dann meinte er: „Bei einem Test, Oliver Queen, geht es nicht immer um die Resultate, oft geht es darum, was jemand bereit ist zu opfern. Abraham hatte Gottvertrauen, er wusste, dass der Herr niemals etwas von ihm verlangen würde, was er nicht bereit wäre zu geben. Man könnte argumentieren, dass er also immer wusste, dass Gott ihm Einhalt gebieten würde, bevor er seinen Sohn opfert. Doch wenn dem wirklich so gewesen wäre, dann wäre es kein Opfer gewesen, nicht wahr? Nein, er wusste nicht, was passieren würde, und war bereit sein eigen Fleisch und Blut zu töten, denn wenn jemand Gottvertrauen hat, dann vertraut er darauf, dass Gott niemals etwas von ihm verlangen würde, was falsch ist. Selbst wenn es einem noch so falsch erscheinen mag. Du, Oliver Queen, hast vielleicht kein Vertrauen in Gott, oder auch nur in mich, aber du hast Vertrauen in deine Omegas. Wollen wir für uns alle hoffen, dass du dich damit nicht irrst."
A/N: Und damit sind wir fast am Ende dieser Fic. Das nächste Kapitel wird das letzte sein. Prinzipiell habe ich „Elseworlds" natürlich mit meiner eigenen Fic „Finale Crisis" verbunden und nicht mit dem Crossover der nächsten Staffeln – da ich das nicht mehr für dieses Verse schreiben werde.
Übrigens habe ich einige der vorherigen Kapiteln leicht editiert um ein paar Widersprüche mit „Dark Knightress" aufzuklären. Im Prinzip war Diggle jetzt mit den anderen im Arkham Asylum und ist danach wieder abgerauscht, es gab also keine großen Änderungen, die euch zwingen die alten Kapitel noch einmal zu lesen.
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