18. Januar – Der Blick in die Sterne

Many stand auf einer Lichtung und schaute hinauf in die Sterne. Endlich war der Himmel wieder so klar, dass man sie wieder sehen konnte. Und zum Glück war es hier in Schottland so dunkel, dass man selbst die kleinsten und sehr weit entfernten mühelos entdecken konnte – wenn man wusste, wohin man schauen musste.

„Und, was siehst du?"

Many drehte sich erschrocken um. Doch es war nur sein Mentor, Féan.

„Der Mars steht in einem sonderbaren Winkel zu Venus", teilte der junge Zentaur seinem Mentor seine Gedanken mit. „Außerdem leuchtet Sirius heute irgendwie dunkler als sonst. Und der Mond verdeckt die Sicht auf Jupiter."

Féan nickte zufrieden. „Und was folgerst du daraus?"

„Ich bin mir nicht sicher…"

„Versuche es."

„Es bedeutet nichts Gutes", sagte Many. „Dass bald etwas Düsteres auf uns zukommen wird."

Féan stellte sich neben seinen Schüler und blickte gemeinsam mit ihm in die Sterne. „Ja, das heißt es leider."