29. Januar – Angst

Cornelius Fudge bewegte sich sehr, obwohl er schlief. Immer wieder rollte er sich von der einen zur anderen Seite und fuhr sich mit der Hand über das verschwitzte Gesicht oder die Haare. Seine Beine zuckten, sein Mund öffnete und schloss sich wieder und er kniff immer wieder die Augen zusammen. Schließlich erwachte er mit einem lauten Schrei.

Aufrecht saß er im Bett, schweißgebadet und schnell atmend. Panisch sah er sich um, doch alles war dunkel. Er griff nach seinem Zauberstab, der immer unter seinem Kissen lag und dachte Lumos.

Das Zimmer erhellte sich und zu Fudge's Beruhigung war er allein.

Nur ein Traum, begriff er langsam. Es war nur ein Traum.

Er hatte wie schon so oft von dem, dessen Name nicht genannt werden durfte, geträumt. Dass er wieder da war und Angst und Schrecken verbreitete. Diese Nacht hatte Fudge geträumt, dass er von Todessern entführt worden war und dem Dunklen Lord höchstpersönlich gegenüberstand. Voldemort hatte nur gelacht und ihn mit dem Avada Kedavra getötet… Davon war er aufgewacht.

Es konnte einfach nicht sein, dass der größte Schwarzmagier seit Grindelwald wieder da war!

Bitte, bitte nicht!