26. März – Der beste Freund des Menschen

Magda kam gerade aus der Stadt zurück und es war für sie kein schöner Tag gewesen: Die Friseurin hatte ihre Haare ruiniert, das Hundeshampoo, das sie kaufen wollte, gab es nicht mehr, und zu guter Letzt hatte sie auch noch den Bus nach Hause verpasst und musste eine Stunde in der Kälte warten, während sie sich doch lieber um ihre Lieblinge kümmern würde.

Schon als sie die Haustür aufschloss, ertönte von drinnen freudiges Gebell und auf Magdas Gesicht breitete sich ein Strahlen aus. „Hallo, meine Süßen! Na, wie geht's euch? Habt ihr mich vermisst?"

Es dauerte eine Weile, bis alle ihre Hunde genügend gestreichelt worden waren, sodass sie ihren Mantel und ihre Schuhe ausziehen konnte.

Als nächstes bereitete sie das Abendessen für alle ihre Schätze vor und erst, nachdem diese satt und glücklich waren, machte sie sich selbst eine Scheibe Brot.

Sie brauchte keine Familie – ihre Hunde waren ihre Familie und sie hatte nie etwas anderes gewollt.