18. Dezember - Genug

"Albus?"

"Ja?"

"Wo ist Aberforth?"

"In Hogsmeade."

"Komm hol ihn und dann spielen wir zusammen!", rief Arianna aufgeregt.

Dumbledore schloss gequält die Augen. "Ein andermal."

Der Schulleiter stand vor dem Spiegel Nerhegeb und sah wie immer seine Schwester in fröhlicher Kindheit. Ein Hauself hatte ihn darauf aufmerksam gemacht, dass die Tür zu dem kirchenartigen Raum mit dem Spiegel unverschlossen gewesen war und ein Zauber hatte Dumbledore verraten, dass Miss Granger, Severus und ein paar andere bereits diese Chance genutzt hatten, um ihren tiefsten Herzenswunsch zu erkennen. An sich war es nie verkehrt, mehr über sich selbst herauszufinden, doch der Spiegel barg auch große Gefahren - man konnte sich leicht in seiner Vision verlieren. Deswegen musste er nun endgültig an einen sicheren Ort.

"Genug", murmelte Dumbledore und verkleinerte den Spiegel in Erbsengröße und steckte ihn in seine Umhangstasche. "Genug."