NACHWORT + FAZIT

Liebe Leser,

es ist vollbracht: Das Jahr ist vorbei und 365 Kurzgeschichten und Gedichte (+ 29. Februar) sind geschrieben. Als ich die Idee zu dieser Story im Herbst 2016 hatte, wollte ich so viel vorschreiben wie möglich, um mir unnötigen Stress zu ersparen und möglichst viel Spielraum zu haben. An Silvester vor einem Jahr hatte ich ungefähr 15 Geschichten und diese auch noch über den Januar und Februar verteilt. Dennoch blieb ich ehrgeizig (und vermutlich auch stur) und begann mit diesem Großprojekt.

Es wurde ein äußerst anstrengendes Jahr. Es ist aufwendig, jeden Tag eine Geschichte zu fabrizieren und sie zu veröffentlichen, gerade wenn man sowieso schon viel zu viel zu tun hat. Ständig kreisten meine Geschichten hierher, manchmal lag ich abends im Bett und da erst fiel es mir ein, dass ich ja noch eine Geschichte für heute brauche. Besonders kritisch wird es, wenn man krank ist, für längere Zeit verreist oder das Internet, der Computer oder die Website nicht funktionieren… Doch auch mit Fieber, in England, an Weihnachten oder an einem Computer in meiner alten Schule schrieb ich und veröffentlichte ich, und mittlerweile kenne ich ein paar Tricks, wie ich Fanfiction überlisten kann, wenn die Meldung kommt, dass gerade kein Server verfügbar sei oder die Anfrage nicht funktioniere…

Im Vorwort schrieb ich vor einem Jahr, dass es sich nur um Kurzgeschichten von ca. 250 Wörtern handeln würde. Im Laufe des Jahres sind auch Gedichte verschiedenster Art hinzugekommen und die Geschichten haben im Schnitt eher eine Länge von 350 Wörtern.

Die beiden Ziele, die ich mir vorgenommen hatte, habe ich eingehalten: Erstens, immer rechtzeitig (das heißt spätestens am Abend des jeweiligen Tages) zu veröffentlichen; und zweitens, mindestens 100.000 Wörter zu schreiben. Ich bin glücklich und auch stolz, vor allem das erste Ziel geschafft zu haben – nicht einen einzigen Tag habe ich es vergessen!

Doch im Nachhinein muss ich gestehen, dass es den ganzen Stress nicht wert war, und ich würde es auch niemandem raten. Wer schreibt, weiß, wie aufwendig und langwierig dieser Prozess sein kann, und da ich mir bei jeder Geschichte Mühe gegeben habe und nie etwas Schlechtes abliefern wollte, hat es noch einmal mehr Zeit gekostet, als man meinen könnte. Auch war es irgendwie frustrierend nur 5 Fans (über die Hälfte des Jahres nur 3) zu haben. Ich weiß, dass es bestimmt auch welche gibt, die die Geschichten ohne einen eigenen Account mögen, aber ich würde mich so sehr über Rückmeldung freuen, damit ich nicht das Gefühl habe, umsonst geschrieben zu haben. Ich studiere sehr arbeits- und zeitintensive Fächer und vermutlich hätte ich die Zeit, die ich in dieses Projekt investiert habe, besser für mein Studium nutzen sollen – aber es hat mir auch viel Spaß gemacht, mir diese Geschichten auszudenken. Natürlich war es manchmal nervig, wenn man erst abends um elf nach Hause kommt und noch eine Geschichte schreiben muss, aber ich habe mir Gedanken über Figuren und Konstellationen gemacht, die ich mir vorher nie gemacht habe. Gerne habe ich diese Story genutzt, um möglichst kreativ zu sein (wie zum Beispiel Harry und Co. beim Familienduell), und ich habe vor, aus so mancher Idee etwas Größeres zu machen.

Mein besonderer Dank geht an meine Schwester und meinen Freund, die mir oft bei der Ideenfindung geholfen haben und sich die Geschichten noch einmal angehört/durchgelesen haben. Ich vermute, mein Freund ist jetzt auch froh, dass „dieses seltsame Projekt" nun endlich vorbei ist… Des Weiteren danke ich den deutschen und englischen Wiki-Seiten, die mir viel aufwendiges Nachlesen in den Büchern erspart haben, sowie bei den Ideen geholfen haben. Und zu guter Letzt bei jedem, der sich für diese Story interessiert hat! Jedes Favourite, jedes Following und jede Review haben mich motiviert weiterzumachen! Ich danke euch von ganzem Herzen!

Nun wünsche ich euch allen ein Frohes Neues Jahr 2018 und dass ihr vielleicht die Geschichten wieder von vorn lesen mögt.

Viele Grüße,

Eure

Mrs Catherine Winter