Kapitel 751: Früh am Morgen (17.04.1978)[島大陸]

Jamie wachte am nächsten Morgen davon auf, dass ihr die Sonne ins Gesicht schien. Sie räkelte sich in ihrem Bett und öffnete dann ihre Augen. Entgegen ihrer Hoffnungen lag sie nicht wieder in ihrem vertrauen Bett in der Schulsprecherwohnung, sondern in dem, in welches sie sich gestern gelegt hatte. Dem, das im Zimmer stand wo auch Katie und Aisha schliefen. Katie und Aisha aus einem anderen Universum …

Sie setzte sich auf und warf einen Blick auf das Bett ihrer Zimmergenossen. Sie schienen beide noch zu schlafen. Jamie sah sich im Zimmer nach einer Uhr um, doch konnte keine entdecken. Sie stand also auf und ging in Unterwäsche zum Fenster. Die Sonne stand nur knapp über dem Horizont, es musste also noch ziemlich früh sein.

Wo befinden wir uns eigentlich!?

Sie schaute aus dem Fenster und sah, dass sie hoch oben in den Bergen waren. Wahrscheinlich in einer Burg oder einer Festung. Jedenfalls konnte sie keine Stadt oder Dorf, oder sonst irgendeine Siedlung in der Nähe erkennen.

Sollte ich mich nicht vielleicht noch einmal hinlegen? Es ist noch so früh und außer mir ist bestimmt noch keiner wach …

Sie ging wieder zu ihrem Bett und beschloss das es wahrscheinlich bessere wäre richtig ausgeschlafen zu sein und legte sich noch einmal hin. Einige Augenblicke später schlief sie wieder.

Kapitel 752: Ein Geständnis [島大陸]

Severus war der erste aus seinem Raum der aufwachte. Auf dem Weg ins Badezimmer blieb er kurz neben Charlies Bett stehen und betrachtete sein schlafendes Gesicht. Er war so schön und lächelte leicht. Er streckte die Hand leicht nach ihm aus und wünschte sich er könnte ihm über die Wange streicheln und ihm einen Guten-Morgen-Kuss geben.

Einige Sekunden blieb er stumm stehen, dann als er spürte wie sein Glied etwas steifer wurde, drehte er sich ruckartig weg und ging weiter. Als er einige Augenblicke später nackt in der Dusche stand stellte er sich vor wie es wohl wäre wenn er jetzt bei ihm wäre.

Ich würde ihn jetzt sanft umarmen und über seinen Po streicheln. Er griff nach seinen eigenen Penis und begann ihn zu massieren. Dann würden wir uns küssen und ich würde seinen Penis an meinem spüren… Natürlich wäre er genauso erregt wie ich jetzt! Inzwischen stand sein Penis senkrecht nach oben und er hatte das Gefühl jeden Augenblick kommen zu können. Ich würde dann unsere Penis beide in die Hand nehmen und gemeinsam massieren. Oh jaa, das würde sich bestimmt grandios anfühlen! Er lehnte sich mittlerweile erschöpft an die Wand und spürte dann endlich seinen Orgasmus.

Yeah, so könnte es sein wenn ich nur etwas mutiger wäre und er sich auch in mich verlieben würde.

Er duschte nun fertig und verließ dann zehn Minuten später das Badezimmer. Inzwischen waren auch die anderen aus seinem Zimmer wach. Er blickte zu Charlie und fragte sich ob er nicht vielleicht jetzt einen ersten Schritt wagen sollte.

Wenn du willst, dass was du dir gerade vorgestellt hast irgendwann Realität werden könnte, sprich ihn jetzt an!", sagte eine innere Stimme auffordernd zu ihm. Er zögerte noch kurz, dann fragte er Charlie: „Magst du kurz mit mir ins Bad kommen?" Charlie sah ihn irritiert an, nickte aber und klappte die Decke beiseite. Severus schluckte als er feststellte, dass Charlie nur eine Boxershort anhatte. Ihn schien das aber nicht zu stören, denn er kam direkt auf ihn zu, ohne sich vorher noch etwas anzuziehen.

Im Badezimmer angekommen fragte Severus: „Du bist doch schwul oder?" Charlie nickte. Severus atmete erleichtert aus und fragte dann: „Bist du auch noch Single?" Wieder nickte Charlie. Severus war noch erleichterter und fragte noch eine Sache: „Und bist gerade in irgendjemanden verliebt?" Charlie runzelte die Stirn und fragte: „Warum interessierst du dich dafür, bist du in mich verliebt?"

Severus errötete und gab dann leise zu: „Ja, seit ungefähr einem halben Jahr!"

Kapitel 753: Ein erster Kuss [島大陸][P18]

Charlie sah seinen Klassenkameraden verblüfft an, dann grinste er und umarmte ihn leicht. „Wirklich?", fragte er und versuchte seine Nervosität (immerhin stand er hier in Unterhose vor einem Jungen der behauptete in ihn verliebt zu sein) unter Kontrolle zu behalten.

Severus nickte und streichelte jetzt leicht über seinen Rücken. Er konnte ein leichtes Stöhnen nicht unterdrücken. Das war das erste Mal das ein Junge ihm gegenüber solche Gefühle empfand. Er spürte wie sich sein Penis leicht aufrichtete. „Als ich eben auf den Weg ins Bad an deinem Bett vorbeigegangen bin und du noch geschlafen hast, bin ich kurz stehengeblieben und habe mir vorgestellt wie es wohl wäre dich zu küssen!", sagte Severus jetzt und sah ihn mit einer leichten Begierde an.

Er spürte wie sich sein Penis noch etwas mehr aufrichtete und nun leicht schmerzhaft gegen das Innere seiner Boxershorts drückte.

Oh Severus, wenn du mich jetzt küsst ist es vielleicht Schicksal und wir gehören zusammen!

Severus sah ihn einige Sekunden stumm in die Augen, dann zog er ihn näher zu sich und drückte seinen Mund auf seinen. Er erwiderte Severus' Kuss innig und schob derweil seine Hände unter Severus' Oberteil. Sein Oberkörper war sehr warm und weich. Severus atmete schwerer und streichelte mittlerweile auch über seinen Po. Das brachte Charlie dazu einige Sekunden später einen Orgasmus zu erleben. Er drückte sich eng an Severus und keuchte erregt auf.

- xxx -

Nachdem er sich von diesem ungeplanten Orgasmus erholt hatte löste er sich von Severus und sah mit roten Wangen hinab auf seine durchnässte Unterhose. „Entschuldigung, dass war nicht geplant!", sagte er peinlich berührt und wünschte sich er hätte sich besser unter Kontrolle gehabt. Severus war ebenfalls ziemlich rot im Gesicht, er roch den betörenden Geruch von Charlies Sperma und sagte mit einem leichten Grinsen: „Ich habe es sehr sehr genossen, es muss dir also nicht peinlich sein!" Charlie murmelte: „Ich sollte besser gleich duschen, hast du Lust mich zu begleiten?" Severus nickte sofort und so schlüpfte Charlie aus seiner Unterhose und Severus zog sich auch noch mal aus. Zusammen stiegen sie in die Dusche und spülten sich ab.

Kapitel 754: Eine kleine Begegnung [島大陸]

Als Cataleya ihr Zimmer verließ um zu schauen ob die anderen schon wach waren stieß sie fast mit Mason zusammen. Sie entschuldigte sich und ging dann weiter.

Soll ich ihm meinen Liebesbrief jetzt etwas persönlich geben? Dieses Mädchen, ähm… Airi hat doch so etwas vorgeschlagen kurz bevor sie mich entführt hat …

Sie lief weiter und blieb bei der ersten Tür nach ihrem Zimmer stehen und klopfte leise. „Schon wach?", fragte sie halb laut. Sie musste nicht lange warten, dann hörte sie ein „Herein!" Sie betrat also den Raum und sah das Jamie bereits wach war und sich gerade ihre Haare abtrocknete. „Ich hatte mich gefragt ob wir uns nicht vielleicht mal alle unterhalten sollten, bezüglich dieses Angebots von diesem König!" Jamie nickte und sagte: „Dasselbe hatte ich auch vor, wie wäre es wenn wir uns etwas zum Frühstück bestellen und dann in einen der anderen Zimmer gemeinsam essen und derweil über unsere Lage beraten?"

Cataleya war damit einverstanden und nickte deshalb. „Okay, ich frage die anderen ob sie auch Interesse haben, bis dann!" Sie verließ also wieder den Raum und begann die anderen zu fragen.

Kapitel 755: Beratungen beim Frühstück [島大陸]

Eine halbe Stunde später waren endlich alle wach und hatten sich in einem etwas größeren Raum am Ende des Ganges versammelt. Sie hatten sich alle etwas fürs Frühstück bestellt und saßen nun rund um einen runden Holztisch auf blau gepolsterten Stühlen.

Nachdem sie bereits etwas gegessen hatten fragte Jamie in die Runde: „Was ist eure Idee wie wir möglichst schnell wieder in unsere ursprünglichen Universen kommen können?"

Rodolphus erhob sich sofort und sagte: „Wir sollten ihm auf keinen Fall trauen, er wird uns bestimmt letztendlich verraten!" Bellatrix stimmte Rodolphus zu und sagte: „Wir sollten aber trotzdem zunächst für ihn arbeiten, denn außer ihn sehe ich im Moment keine Möglichkeit für uns zurück in unsere Universen zu kommen!" Peter warf nun ein: „Was ist mit Airi, meint ihr sie könnte uns helfen?" Lily schüttelte den Kopf und sagte: „Sie hat uns doch auf Befehl von diesen König entführt, ich glaube kaum, dass sie ihn hintergehen würde!"

Einige Augenblicke war es jetzt still, dann sagte Sirius: „Also ich denke wir sollten in auf jeden Fall helfen, mir egal was ich machen muss, ich will möglichst schnell wieder zurück!" Rodolphus lachte nun über Sirius und fragte ihn dann: „Du willst von ihm getötet werden?" Sirius schüttelte den Kopf und sagte verärgert: „Nein, aber ich will wieder zurück in mein Universum! Außerdem hat mich diese blöde Airi direkt nach einem Kuss mit einen hübschen Mädchen entführt!"

Remus warf nun ein: „Wie wäre es wenn wir uns erst einmal anhören, was er genau von uns erwarten würde, danach können wir ja immer noch abwägen ob wir das Risiko eingehen wollen oder nicht!" Jamie nickte dazu und sagte: „Lasst es uns so machen, danach beraten wir uns wieder! Einverstanden?" Zögerlich stimmten alle (zuletzt auch Sirius und Rodolphus) nacheinander zu.

Kapitel 756: „Bin ich schwanger?" [島大陸]

Nach ihrer Besprechung läutete Jamie die Glocke in ihrem Zimmer und bat den Diener der kurz darauf bei ihr klopfte darum Airi zu holen. Danach setzte sich sich auf ihr Bett und bereitete sich innerlich vor mit dem jungen Mädchen zu sprechen. In der großen Runde hatten sie vereinbart, dass sie, Remus, Rodolphus, Lily und Lira zusammen zum König gehen sollten um sich genau anzuhören, was er genau von ihnen wollte. Dafür hatte sie gerade nach Airi fragen lassen, denn wie, außer mit ihr, sollten sie in den Thronsaal finden. Außerdem wollte sie persönlich noch mal kurz mit Airi unter vier Augen sprechen.

Sie musste nicht lange warten, dann betrat Airi ihr Zimmer und blieb knapp zwei Meter von ihr entfernt stehen. „Was kann ich noch für euch tun?", fragte sie freundlich aber knapp.

Jamie musterte sie kurz, dann fing sie an: „Als du mich entführt hast, habe ich ja gerade mit Luke ähm… geschlafen …" Airi grinste leicht und setzte sich dann im Schneidersitz auf den Boden und sagte: „Ja, ich habe euch schon aus dem Nachbarraum gehört!" Jamie errötete etwas und meinte dann: „Nun also, mir ist gestern kurz vorm Einschlafen aufgefallen, dass wir nicht verhütet haben!" Airi murmelte: „Oh jee!" Jamie nickte und fragte dann: „Kannst du mir mit Hilfe deiner magischen Fähigkeiten sagen ob ich schwanger bin?"

Airi grinste breit und nickte dann. „Klar kann ich dass, aber willst du das wirklich wissen? Was würdest du denn machen wenn du schwanger wärst?" Jamie zuckte mit den Schultern und versuchte sich einen Moment vorzustellen wie es wohl wäre ein Kind zu haben. „Ich weiß es nicht, ich bin noch so jung, wie soll ich mich gut um ein Kind kümmern?" Airi fragte: „Ist Luke nicht dein Freund?" Jamie schüttelte den Kopf und antwortete: „Nein, ich habe nur so mit ihm geschlafen! Ich meine vielleicht könnten wir gut zusammenpassen, aber du hast mich ja direkt während unseres Höhepunkts in deine Zwischendimension entführt!" Jamie sah Airi vorwurfsvoll an und hoffte sie würde ihr helfen.

Was Luke wohl gerade tut? An mich denken …

Airi lächelte nun und sagte: „In dem Moment wo er in dir gekommen ist, hat sich Luke in dich verliebt! Was er mit diesen Gefühlen anfängt vermag ich nicht zu sagen, aber jetzt gerade in diesen Augenblick sind seine Gedanken auf dich fokussiert!"

Wirklich, er denkt gerade an mich …

„Und bin ich schwanger?", fragte Jamie erneut.

Airi nickte nur stumm.

Jamie schluckte und fasste sich an ihren Bauch. Dort tief in ihrem Körper war also bereits eine Eizelle, welche gestern von einer Spermazelle von Luke befruchtet wurde. Sie würde also in ungefähr neun Monaten ein Kind zur Welt bringen …

Ein Kind, ich … Mutter, ich … Luke …

Einige Augenblicke sagte sie nichts, dann bedankte sie sich bei Airi und sagte: „Das war aber nicht der einzige Grund warum ich dich hergebeten habe. Ich und vier von den anderen wollen mit dem König sprechen um zu erfahren, was wir tun müssen um zurück in unsere jeweiligen Universen zu können. Kannst du uns zu ihm bringen?"

Airi nickte und erhob sich wieder. „Wollt ihr gleich jetzt zu ihm?", fragte sie. Jamie nickte und erhob sich auch. „Ja, lasst uns losgehen!" Sie holten also noch die anderen vier ab, dann führte Airi sie zum Thronsaal.

Kapitel 757: Eine Audienz beim König | Teil 1 [島大陸]

Es dauerte nicht lange dann standen sie wieder vom Thron des Königs. Dieser sah sie forschend an und fragte dann: „Und habt ihr euch dazu entschieden mir zu helfen?" Jamie schüttelte den Kopf und sagte: „Nein, aber wir wollen dir zumindest zuhören!"

Der König sah sie kurz belustigt an, dann brach er in schallendes Gelächter aus.

Rodolphus griff wütend nach seinem Zauberstab und sagte zornig: „Hör auf zu lachen du arroganter Sack!" Auch Jamie verzog verärgert das Gesicht, sagte jedoch nichts.

Der König lachte noch einige Sekunden, dann sah er sie wieder ernst an und sagte ohne mit einer Wimper zu zucken. „Ihr habt keine Wahl, entweder ihr tut was ich von euch will oder ihr sterbt und ich lasse einfach eine weitere Gruppe von euren Mitschülern entführen und versuche es mit ihnen!" Lily fragte nun leicht wütend: „Wie mächtig bist du, das du uns so drohst?"

Der König erhob sich nun und sah Lily direkt in die Augen. „Das ist eine kluge und berechtigte Frage, lass mir dir meine Macht zeigen!" Er trat einige Schritte auf die Jugendlichen zu und sah sie dann intensiv an. Ein seltsames Licht umgab nun sein Gesicht und wirkte super hypnotisierend.

Einige Sekunden sah er sie nur stumm an, dann begann er leise und fordernd zu sprechen: „Zieht euch jetzt vollständig aus!"

- xxx -

Jamie starrte den König zuerst sprachlos an, dann nickte sie und begann sich ihre Bluse aufzuknöpfen. Es fühlte sich zwar etwas skurril an, aber andererseits folgte sie gerne seinen Befehlen. Nach ihrer Bluse öffnete sie sich ihre Hose und schob sich diese samt ihrer Unterhose runter. Es war zwar ein wenig kühl ohne ihre Kleidung, aber wenn er sie nackt sehen wollte, wer war sie das zu hinterfragen. Zuletzt öffnete sie sich noch ihren BH und lies diesen zu Boden fallen.

Auch die anderen hatten sich ausgezogen und standen nun nackt vor dem König. Der musterte sie mit einem schmalen Lächeln und drehte sich dann von ihnen weg.

- xxx -

In dem Moment wo sich der König weggedreht hatte erlangten alle fünf wieder vollständige Kontrolle über ihren Verstand und sahen sich entsetzt an. „Wie? Was?", stammelte Jamie und hielt sich ihre Hände vor ihre Scham. „Du …", brachte Rodolphus mehr ängstlich als wütend hervor.

„Ihr dürft euch wieder anziehen!", sagte der König nun und setzt sich wieder auf seinen Thron. Schnell bückten sich die Jugendlichen nach ihrer Kleidung und zogen sich wieder an.

Kapitel 758: Eine Audienz beim König | Teil 2 [島大陸]

Als sich alle fünf wieder vollständig angezogen hatten sagte Lily mit einer halb ängstlichen halb wütenden Stimme: „Du hättest uns deine Macht auch auf eine Art und Weise demonstrieren können die uns weniger in Verlegenheit bringt!" Der König nickte und sagte: „Das stimmt, verzeiht mir aber kommen wir nun zur Sache! Ihr wollt euch anhören was ich von euch verlange und dann mit euren Freunden darüber sprechen ob ihr das machen wollt, richtig?"

Jamie und die anderen nickten.

Der König lächelte und begann von der Geschichte seiner Welt zu erzählen. „In den langen Jahren meiner Herrschaft habe ich viele Kriege und Schlachten gefochten, aber niemals gegen eine Macht von außerhalb dieser Welt!", sagte er und schnippte dann mit den Fingern. Sofort zuckten die Jugendliche zusammen, aber diesmal war es nur ein Zauber der Stühle heraufbeschwor. „Setzt euch, das hier könnte etwas länger dauern!" Die Jugendlichen nickten und setzten sich hin. Er fuhr nun fort: „Doch vor einem halben Jahr wurde eine Großstadt ganz im Süden meiner Welt Schauplatz eines Meteoriteneinschlags. Die Stadt wurde vollständig zerstört und ist heute die größte Geisterstadt die ihr wahrscheinlich je gesehen habt!" Er schwieg kurz, dann sagte er: „Mit dem Meteoriten sind auch diese seltsamen Wesen gekommen, von denen ich euch bereits gestern erzählt habe!"

Remus fragte nun: „Was machen diese Wesen mit Menschen?"

Der König seufzte und sagte traurig: „Sie manipulieren sie ähnlich wie ich euch eben manipuliert habe! Nur das sie ihre Opfer nicht dazu bringen sich auszuziehen sondern sich gegenseitig zu ermorden!"

Lira presste sich die Hände vors Gesicht und Lily murmelte: „Wie schrecklich!"

Der König nickte und sagte dann: „Geht jetzt zurück und sprecht euch ab, spätestens in fünf Tagen will ich eine endgültige Antwort! Bis dahin seit ihr meine Gäste!" Zum Ende hin winkte er Airi zu sie jetzt wieder zurückzubringen.

Kapitel 759: Einige Stunden vor dem Abendessen (17.04.1978 | Alle Universen)

Normales Universum:

Kurz nach dem Frühstück saßen Vernon und Petunia am Kamin in ihrem Gemeinschaftsraum und unterhielten sich leise. Eben hatte Dumbledore eine längere Rede über die verschwundenen Schüler gehalten. Er hatte versucht ihnen gut zuzureden und versprochen, dass er alles tun werde um herauszufinden was mit den verschwunden Schülern passiert war.

Zu den verschwunden Schülern gehörte auch ihre Freundin Cataleya, wegen ihr war Petunia besonders besorgt.

Wo war sie nur? Was war ihr geschehen?

Bis eben hatte sie neben ihrem Freund auf dem Sofa gesessen, jetzt legte sie sich hin und platzierte ihren Kopf auf seinen Schoss. „Liebling, ich mache mir Sorgen um meine Freundin!", murmelte sie und sah ihm direkt in die Augen. Vernon nickte und sagte: „Ich verstehe dich, ich mache mir auch Sorgen um Mason!" Sie hob eine Hand und streichelte ihrem Freund über die Wange. „Ich bin bei dir!", sagte sie und fragte ihn dann: „Magst du mich küssen?"

Vernon grinste und nickte.

Alternatives Universum:

Nach dem Frühstück saß Mason alleine an einen Tisch in der Bibliothek und schrieb an einen Aufsatz für Verwandlung. Er hatte seine Freunde zwar gefragt ob sie mitkommen wollten, doch Luca hatte die Aufgaben bereits erledigt und Kurt war gerade mit Thea unterwegs.

Er rieb sich die Stirn und malte dann ein Herz auf den Rand eines Papiers mit Notizen. In das Herz schrieb er seinen und Lucas Name. Ihre Namen so (zusammen) zu sehen, brachten ihn dazu zu grinsen.

Ich wünschte ich hätte den Mut ihm von meinen Gefühlen zu erzählen und er würde sie auch noch erwidern. Bestimmt würde es sich fantastisch anfühlen auf seinem Schoss zu sitzen und ihn innig zu küssen.

Er war jetzt schon seit etwas über einem Jahr in Luca verliebt, doch nie hatte er ihn angesprochen. Er war einfach unsicher wie sein Freund wohl reagieren würde.

Vielleicht sollte ich es aber trotzdem bald mal wagen …

Hardcore Universum:

Kurz nach dem Frühstück saß James im Wohnzimmer der Schulsprecherwohnung und fragte sich wer wohl Lilys Ersatz werden würde. Gesternabend hatte Professor Dumbledore ihn zu sich ins Büro bestellt um mit ihm über die momentane Lage zu sprechen. Außer Lily waren auch noch Peter, Stanley und Jessica verschwunden. Keiner konnte sich irgendwie erklären was genau passiert war.

Er wünschte sich er könnte irgendetwas tun um sein Traummädchen und seinen Kumpel zurückzuholen, doch ihm wollte nichts einfallen. Außerdem hatte Professor Dumbledore es ihm explizit verboten etwas waghalsiges zu unternehmen.

Nach einigen Augenblicken betrat Zoe die Schulsprecherwohnung und setzte sich ihm gegenüber auf das andere Sofa. „Hi, ich bin dann wohl erst einmal deine neue Kollegin!" James blickte auf und lächelte leicht. „Hi, ich freue mich schon auf unsere Zusammenarbeit!", sagte er und reichte ihr seine Hand. Sie schüttelte diese und sagte dann: „Ich werde mir Mühe geben meine Arbeit so gut wie möglich zu machen und wenn Lily zurück kommt werde ich sie wieder Schulsprecherin sein lassen, keine Sorge!" James meinte sofort: „Wenn ich eben niedergeschlagen gewirkt habe, das sollte nicht heißen, dass …" Zoe unterbrach ihn mit einem Kichern und sagte: „Jeder im Schloss weiß doch wie sehr du in sie verliebt bist, keine Sorge du hast nicht abweisend gewirkt, ich habe das nur deshalb gesagt, weil ich mir denken konnte, dass es für dich seltsam sein muss ein anderes Mädchen hier sitzen zu sehen!"

James errötete etwas und fragte dann: „Ist das mit meinen Gefühlen wirklich sooo offensichtlich für jedem im Schloss?" Zoe grinste und nickte. James lächelte jetzt auch etwas und sagte dann: „Na dann auf eine gute Zusammenarbeit!" Er tat so als würde er ein Glas heben und prostete ihr zu. Sie erwiderte sein Lächeln und zwinkerte dann.

Neues Universum:

Nach dem Frühstück machte Luke einen Spaziergang am See und dachte über den letzten Tag und ganz speziell das Verschwinden von Jamie nach. Sie hatten Sex miteinander gehabt und sie hatte unter ihm in seinem Bett gelegen. Einmal mehr fragte er sich wie sie, ohne das er es bemerkt hatte, einfach so verschwinden konnte?

Es muss irgendeine Form von Magie dahinter stecken von der ich noch nie etwas gehört habe!

Er blieb jetzt stehen und sah hinaus auf den weiten See.

Sie ist schon ein ganz besonderes Mädchen …

Er lächelte und schloss dann seine Augen.

Als wir uns ausgezogen haben und dann als ich in sie eingedrungen bin …

Die Erinnerungen an dieses heiße enge Gefühl ihrer Scheide bescherte ihm eine behagliche Gänsehaut am ganzen Körper.

Ohh… Ich glaube ich habe mich in dich verliebt Süße!

Letztes Universum:

In einer Freistunde nach dem Frühstück stand Severus am See und wartete auf ein Mädchen mit der er sich hier verabredet hatte. Nun ja, er hatte sie gestern um ein kurzes Treffen gebeten und sie hatte genickt und „Okay, meinetwegen!" gemurmelt. Er hoffte sie würde wirklich kommen, denn er war ein Bisschen in sie verliebt.

Bitte komm! Bitte Komm!

Er musste nicht lange warten dann kam Cataleya und lehnte sich an die Weide. „Entschuldigung das ich etwas später komme, aber ich habe noch aufgegessen!", sagte sie und sah ihn dann abwartend an. Er wurde durch ihren Blick etwas nervös und sagte schnell: „Das ist schon okay, ich freue mich das du gekommen bist!"

Kapitel 760: Eine ziemlich verrückte Unterhaltung (21.04.1978)[島大陸]

Am Freitagnachmittag saßen Jamie und Lily zusammen auf einen Balkon mit Ausblick auf die Berge und unterhielten sich über ihre jeweiligen Universen.

Lily fand es zwar seltsam, dass ‚sie' in Jamies Universum anscheinend ein Junge war, aber sie (also Jamie) war ja auch ein Mädchen und ja im Prinzip das Äquivalent zu James in ihrem Universum. Zumindest hatten sowohl sie und Luke als auch Jamie und James die selben Eltern.

„Ist es nicht seltsam, dass wir beide jeweils einen Jungen haben dem wir mehr oder weniger nahe stehen, der auf einer abstrakten Ebene, in meinem Fall dir, und in deinem Fall mir, entspricht?", fragte Jamie und zeigte derweil zuerst auf Lily, dann auf sich selbst. Lily brauchte einige Sekunden, dann verstand sie Jamies Gedankengang und grinste. „Ja stimmt, obwohl weder ich mit James zusammen bin, noch du und Luke!"

Jamie kicherte darüber und nickte. „Aber du bist in James verliebt und ich habe immerhin mit Luke geschlafen und bin wegen ihm schwanger!", sagte sie. Lily sah Jamie verwundert an und fragte: „Du bist schwanger, wirklich?" Jamie errötete und nickte. „Ja, ich habe Airi gefragt und sie hat es mir verraten. Kurz bevor Airi mich entführt hat, habe ich mit ihm Sex gehabt und nun ja ähm… Wir haben nicht daran gedacht zu verhüten und jaaa…"

Lily konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, sagte aber: „Das tut mir Leid, oder wie findest du das?" Jamie zuckte mit den Schultern und meinte: „Ich weiß nicht, einerseits bin ich bestimmt noch nicht wirklich bereit Mutter zu werden, aber anderseits freue ich mich irgendwie darauf das kleine in meinen Armen zu halten. Es ist seltsam aber ich kann es nicht besser beschreiben!" Lily lächelte und nickte. „Es ist etwas komplett anderes, aber als ich mich in James verliebt habe, habe ich irgendwie ähnlich empfunden! Einerseits waren da halt die romantischen Gefühle wie die Vorstellung von Händchenhalten und Küssen, andrerseits war da auch Wut und Arroganz, weil ich mich in einen Gryffindor verliebt hatte." Jamie kicherte darüber und sagte: „Wenn es möglich sein sollte und wir hier lebend wieder raus kommen, wollen wir uns dann mal gegenseitig unsere Freunde vorstellen?"

- xxx -

Lily sah Jamie mit großen Augen an und nickte dann. „Das klingt nach einem abenteuerlustigen Treffen, aber wenn wir das tun, lass uns auch unsere Äquivalente aus den anderen drei Universen einladen, wäre das nicht wunderbar verrückt?" Jamie kicherte und nickte dann. „Lass es uns zumindest versuchen!"