Kapitel 771: Der vermisste Freund und zwei Geständnisse (17.04.1978 | Normales Universum)

Schlafsaal der Gryffindor-Jungen des siebten Jahrgangs:

In einer Freistunde am frühen Nachmittag saß James mit Sirius und Peter in seinen alten Schlafsaal und sprach über Remus' Verschwinden.

„Was verdammt noch mal kann bloß passiert sein?", fragte James gerade und rieb sich die Stirn. „Wir wissen nur, dass er in die Bibliothek gegangen ist um noch etwas für unseren Aufsatz in Verwandlung nachzulesen, doch ansonsten fehlt uns jeder Ansatz." Sirius fragte nach: „Du willst dich also über Dumbledores Verbot hinwegsetzen und selbstständig versuchen ihn zurückzubringen?" James nickte mit dem Kopf und sagte: „Natürlich, als ich ihm das versprochen habe, habe ich natürlich gelogen!" Er sagte das ohne den leisesten Hauch von Unsicherheit, was Sirius zum Grinsen brachte.

„Das ist genau der James, denn ich kenne, aber auch Dumbledore wird das erwarten, also müssen wir extrem bedacht und vorsichtig sein!", sagte Sirius. Peter wirkte etwas unsicher, aber auch er murmelte jetzt: „Ich bin auch dafür das wir etwas unternehmen, es geht schließlich um unseren Freund!"

James nickte und sagte: „Exakt und ich lasse mich von niemandem daran hindern mich um meine Freunde zu kümmern!" Er schaute dabei entschlossen und voller Kampfeswille auf Sirius und Peter.

Wohnzimmer der Schulsprecher:

Im Wohnzimmer der Schulsprecherwohnung saßen Lily und ihre Freundinnen am Kamin und unterhielten sich über ihre Freunde oder die Jungen das vielleicht mal werden könnten. Zweiteres traf auf Mary und Katie zu, die bisher noch nie in einer Beziehung gewesen waren.

Nach einigen Augenblicken wo keiner etwas sagte meinte Katie plötzlich: „Eben gerade auf dem Weg hierher hat mich Kurt um eine Verabredung gebeten, ich habe zugesagt!" Lily sah Katie verwundert an und fragte: „Wirklich, bist du an ihm interessiert?" Katie errötete leicht und meinte: „Naja, vielleicht ein Bisschen …"

Alice und Mary grinsten und Lily sagte: „Ich hoffe es wird was und ihr kommt bald zusammen!" Katie errötete noch etwas mehr und sagte verlegen: „Das hoffe ich auch, doch zuerst gehen wir nur nach Hogsmeade!" Dann wandte sich Katie an Mary und fragte: „Und du, bist du auch an jemand bestimmtes interessiert?"

Mary grinste und nickte. „Er geht wie wir nach Gryffindor und er kein Rumtreiber, könnt ihr raten um wen es sich handelt?"

Lily fragte sofort: „Ist es Stanley?"

Mary nickte und sagte: „Yip, seit ungefähr einem Monat!"

Kapitel 772: Ein kleiner Spaziergang am See

Nach seiner letzten Unterrichtsstunde verließ John das Schloss und ging runter zum See. Dort würde seine heimliche Freundin Lira auf ihn warten. Sie wollten heute etwas zusammen spazieren gehen.

Inzwischen war er bei der Weide angekommen und sah Lira nicht unweit des Baumes am Wasser stehen. Er ging zu ihr und fragte (als er direkt hinter ihr stand): „Hi Süße, wie geht es dir?"

Lira drehte sich um und sah ihn kurz stumm an, dann lächelte sie leicht. „Hi John!", sagte sie und fuhr dann fort: „Ich habe dich vermisst!" Er grinste leicht und umarmte sie dann. „Ich dich auch!", murmelte er und streichelte über ihren Rücken. Nach einigen Sekunden erwiderte sie seine Umarmung und blieb so etwas mit ihm stehen.

Dann nach einigen Minuten schlug sie vor loszugehen. Er nickte und so machten sie sich Hand in Hand auf den Weg.

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Nachdem sie bereits ein Stück gegangen waren fragte John etwas ,was ihn schon seit mehr als einer Woche beschäftigte. „Wenn jeder in Hogwarts wissen würde, dass wir zusammen sind, was wäre so schlecht daran?" Lira blieb stehen und löste ihre Hand aus seiner. Dann sagte sie mit Blick auf den See: „Meine Mutter würde mich aus der Familie verbannen sobald sie davon erfahren würde und außerdem würden mich auch meine Klassenkameraden schief anschauen wenn sie wüssten das ich mit einem Muggle zusammen bin!"

John fühlte sich etwas gekränkt und fragte: „Weil dich deine Klassenkameraden komisch anschauen könnten, willst du nicht das jeder weiß das ich dein Freund bin?" Er musste wirklich verletzt geklungen haben, denn sie drehte sich und sagte: „Ich liebe dich wirklich John!" Er drehte sich etwas beleidigt weg von ihr und fragte sie: „Wie würdest du dich fühlen wenn ich niemanden erzählen wollen würde, dass ich eine Freundin habe, nur weil du die Tochter von Zauberern bist?"

Einige Momente sah sie ihn nur stumm an, dann fragte sie fast schon wütend: „Was willst du denn das ich mache? Soll ich dich öffentlich küssen oder Hand in Hand mit dir durchs Schloss laufen?"

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Er sah ihr intensiv in die Augen und sagte ähnlich frustriert: „Ja, warum denn nicht, ist es denn so absurd, dass ein Paar offen zu einander steht? Ich liebe dich mein Engel und ich möchte das jeder weiß, dass wir zusammen sind! Ich will bei den Mahlzeiten neben dir sitzen dürfen und ja ich möchte dich auch öffentlich küssen!" Er stoppte und trat einen Schritt näher zu ihr. „Bitte Lira, ich will nicht das du dich unwohl fühlst, aber überlege es dir, ich flehe dich an!"

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Einige längere Augenblicke war es ziemlich still, dann trat Lira dicht zu ihm und schloss ihn eng in ihre Arme. „Ich liebe dich auch John, mehr als alles andere auf der Welt!", schluchzte Lira. Er streichelte ihr sanft über den Rücken und fragte sie dann leise: „Wollen wir uns demnächst als Paar offenbaren?" Einige Sekunden schwieg Lira noch, dann nickte sie während sie ihr Gesicht an seine Brust drückte.

Er hob ihr Gesicht leicht an und gab ihr einen sanften Kuss. „Danke Süße!", flüstert er.

Kapitel 773: Das verlassene Dorf (24.04.1978)[島大陸]

Am Montagnachmittag teleportierte Airi Jamie, Lily und die anderen an den Rand eines Waldes und sagte: „Nur ein kleines Stück Nördlich von hier im Wald liegt das Dorf das wir untersuchen sollen, kommt also mit, ich führe euch hin!" Remus meinte: „Na dann los, ich bin gespannt was wir finden werden!" Nach diesen Worten verwandelte er sich in einen Werwolf und jagte damit allen Umstehenden einen kurzen Schrecken ein. Zwar hatten die meisten von ihnen gestern einander gesagt, was sie sich gewünscht hatten, doch trotzdem war der Anblick eines Werwolfes für die allermeisten etwas beängstigend. Einzig Peter und Airi zuckten nicht zusammen.

Nach nur zehn Minuten Gehen erreichten sie das verlassene Dorf. Auf einem Schild am Rand des Dorfes stand ‚Sar-Ki'. „Das ist vermutlich der Name des Dorfes!", sagte Aisha. Severus nickte und sah sich dann etwas, dann sagte er: „Schaut!" Er ging einige Schritte nach Vorne und kniete sich dann hin. „Hier, sind das Wolfsspuren?" Lily und Airi ging zu Severus und zweitere sagte: „Ich glaube schon, oder vielleicht Hundespuren, aber wer …"

„Könnten das die Jäger gewesen sein?", fragte Katie die auch näher gekommen war. Airi nickte und sagte: „Bestimmt, das ergibt Sinn!" Remus trat nun auch näher und verwandelte sich wieder zurück zum Menschen. „Es sind definitiv keine Werwölfe, außer die sind hier in dieser Welt sehr viel kleiner als bei uns!" Airi meinte dazu: „Soweit ich weiß gibt es hier überhaupt keine Werwölfe!"

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Im Folgenden teilten sie sich auf und untersuchten verschiedene Teile des Dorfes. Jamie war mit Lily, Lira und Airi in einer ehemaligen Kneipe und durchsuchte gerade einen Weinkeller als sie plötzlich die Rufe von Jessica hörte. Sie erhob sich vom Boden und sah zur Treppe die hoch in den Schankraum führte. „Was gefunden?", fragte sie. Jessica nickte und sagte: „Kommt mit, in der Hütte eines früheren Jägers haben ich und Cataleya etwas seltsames gefunden!" Airi sagte sofort: „Zeig es uns!" Jessica nickte und so liefen sie zu viert los und erreichten kurz darauf eine kleine Hütte am anderen Ende (bezogen auf den Eingang zum Dorf von wo aus sie gekommen waren) des Dorfes. Die Hütte stand direkt neben einem zweiten Eingang zum Dorf und war fast komplett zusammengebrochen.

Jessica sagte: „Passt drinnen auf, es ist alles ziemlich morsch!" Jamie nickte und so betraten sie die Hütte und sahen was Jessica meinte als sie gesagt hatte, sie habe etwas seltsames gefunden.

Kapitel 774: Ein Riss [島大陸]

In der einen Ecke des Zimmers war etwas seltsames was Jamie schwer beschreiben konnte. Es sah aus wie eine Art Loch in einer Fensterscheibe, nur das es dreidimensional war. In der Hütte war es auch seltsam kalt und eine von diesem Ding her kam ein leises ominöses Summen.

Airi ging einen Schritt auf das Ding zu und begann leise etwas in einer den anderen unbekannten Sprache zu murmeln. Jamie blickte sich im Raum um und sah dann in der Ecke neben der Tür Cataleya kauern. Sie starte auf das seltsame Objekt und zitterte leicht.

Jamie ging zu Cataleya und kniete sich neben sie auf den Boden. „Warum zitterst du?", fragte sie und griff nach ihrer Hand. Cataleya murmelte: „Es ist so kalt und dieses Summen macht mich verrückt!" Jamie nickte und sagte dann: „Lass uns rausgehen, mir gefällt es hier auch nicht!" Sie erhob sich und hielt Cataleya dann eine Hand hin. Diese ließ sich hochziehen und so verließen sie die Hütte und setzten sich vor dem Haus auf eine Bank.

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Ungefähr eine Viertelstunde später verließen Airi, Lira, Jessica und Lily die halb verfallene Hütte wieder und erstere sagte zu Jamie und Cataleya: „Kommt mit, wir versammeln uns am Eingang wo wie das Dorf betreten haben!" Jamie erhob sich und sagte: „Ich hole die anderen!"

Nachdem alle zusammengekommen waren fragte Airi in die Runde: „Was habt ihr herausgefunden?"

Severus meldete sich und sagte: „Aus dem Brunnen kommt so ein merkwürdiges Summen!" Airi hob eine Augenbraue und meinte: „Das ähnelt etwas was Cataleya und Jessica gefunden haben, sonst noch etwas?"

Peter nickte und sagte: „Wir haben auch ein Summen gehört, doch wir haben den genauen Ort von wo es kommt nicht ausmachen können! Es war so als würde es aus keiner bestimmten Richtung kommen, nur innerhalb eines bestimmten Bereiches konnte man es hören!" Sirius ergänzte: „Es war seltsam, sobald man den Bereich verlassen hat war es komplett still, aber was es genau war keine Ahnung!"

Airi nickte wieder und erzählte dann was sich in der Hütte des ehemaligen Jägers befand.

Rodolphus fragte argwöhnisch: „Ein Dimensionssriss, was soll das sein?" Airi zuckte mit den Schultern und sagte: „Ich weiß es nicht, und es ist ja auch nur eine Vermutung, aber es ist in jeden Fall etwas was ich noch nie zuvor gesehen habe!" Freya fragte nun: „Sollen wir zurück zum König und ihm davon berichten?"

Airi nickte und sagte: „Kommt näher zu mir, ich teleportiere uns direkt in den Thronsaal!"

Kapitel 775: Im Ein Liebesgeständnis im Badezimmer (17.04.1978 | Alternatives Universum)[P18]

Abends um kurz vor halb Zehn Uhr zog sich Scarlett gerade im Badezimmer aus um zu duschen, als plötzlich jemand die Tür öffnete. Sie schaute auf und sah Freya in Unterwäsche vor ihr stehen. „Ups Entschuldigung!", sagte sie sofort und wollte sich schon umdrehen, da bat Scarlett sie spontan darum zu bleiben.

Freya hielt also inne und fragte: „Was ist noch?" Scarlett schaute sie nervös an und meinte dann: „Ich wollte dir schon länger etwas sagen, magst du also kurz zu mir kommen?" Ihre Freundin nickte und trat näher zu ihr. Scarlett lächelte als Freya fast direkt vor ihr stehen blieb. „Ich ähm bin ja lesbisch, genau wie du… Also was ich dir sagen wollte, ähm… Ich glaube ich habe mich etwas in dich verliebt Freya!"

Ich habe es gesagt oh mein Gott, jetzt weiß sie es … Bitte umarme mich und erwidere meine Gefühle!

Einige Augenblicke war es still, dann lächelte Freya und legte ihre Arme um sie. Scarlett errötete als Freya sie leicht über ihren nackten Po streichelte. „Scarlett, ich weiß nicht was ich sagen soll …", murmelte Freya und sah ihr liebevoll in die Augen. Scarlett umarmte Freya nun ebenfalls leicht und sagte: „Süße, ich liebe dich!" Freya errötete nun auch und stellte sich dann auf ihre Zehenspitzen und küsste Scarlett sanft.

Oh wie weich ihre Lippen sind, ich würde sie am liebsten komplett nackt sehen …

Nachdem sie sich voneinander gelöst hatten fragte Freya: „Hast du etwas dagegen wenn ich mit dir dusche?" Scarlett grinste leicht und schüttelte sofort den Kopf. „Natürlich nicht, ich hatte selbst eben beim Kuss schon an diese Möglichkeit gedacht, doch wollte ich nicht zu vorschnell sein!" Freya kicherte und begann sich dann schnell auszuziehen. Als sie nackt war sagte sie: „Komm, ich kann es irgendwie kaum noch abwarten dich überall anzufassen und zu küssen!" Scarlett grinste und ergriff Freyas Hand und stieg mit ihr in die Dusche.

In der Dusche legte Freya ihre Hände auf Scarlets Brüste und begann diese sanft zu massieren. „Ich habe mir schon ein paar mal vorgestellt wie es wohl wäre dich so anzufassen!", murmelte Freya und lächelte sie verlegen an. Scarlett erwiderte ihr Lächeln und streichelte dann auch Freyas Brüste.

Wie schön weich die sind …

Nach einigen Minuten ließ Scarlett ihre Hände tiefer wandern und schob schließlich eine vorsichtig zwischen Freyas Beine. Ihre Freundin keuchte erregt auf als sie anfing ihre Schamgegend zu streicheln.

Ich muss im Himmel sein, wie göttlich es sich anfühlt sie so anzufassen …

„Magst du mich dort lecken Scarlett?", fragte Freya mit zitternder Stimme. Scarlett strich zwischen Freyas Schamlippen entlang und nickte nervös. Sie ließ sich auf ihre Knie nieder und hatte Freyas Scheide nun auf Augenhöhe. Sie betrachtete faszinierend den dünnen vertikalen Schlitz und rutschte dann etwas näher. „Du bist so wunderschön!", murmelte sie und platzierte einen leichten Kuss direkt auf ihre Schamlippen.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal eines Tages machen könnte …

Nach einem letzten kurzen Blick hoch zu Freya begann sie vorsichtig an der Vagina ihrer Freundin zu lecken. Es fühlte sich so schön an und das Stöhnen was Freya schnell von sich gab spornte sie noch mehr an. Gleichzeitig streichelte sie über den Po ihrer Freundin.

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Es dauerte nicht lange dann rief Freya erregt ihren Namen und drückte ihren Kopf fest in ihren Schoss. Scarlett spürte an Freyas Scheide das ihre Freundin wahrscheinlich gerade ihren Orgasmus erlebte. Sie leckte sie weiter bis sie sich wieder völlig entspannt hatte, dann löste sie sich von ihrer Schamgegend und sah mit tiefroten Wangen und einem Grinsen zu ihr hoch. „Wie hat dir das gefallen?", fragte sie. Freya sah sie mit ähnlich roten Wangen an und sagte: „Es hat sich herrlich angefühlt, bitte lass es mir dir zurückgeben!" Scarlett erhob sich und streichelte wieder Freyas Brüste. „Ja bitte, wenn du Lust hast …", murmelte sie voller Vorfreude.

Freya grinste und nickte. Dann kniete sie sich hin und drückte ihre Schamlippen leicht auseinander. Scarlett keuchte erregt auf, das fühlte sich schon jetzt viel besser als wenn sie masturbierte. „Schau zu mir runter!", sagte Freya. Sie öffnete ihre Augen wieder und blickte zu ihrer Freundin. Diese warf ihr eine Kusshand zu und begann dann an ihrer Scheide zu lecken.

Oh Hilfe das fühlt sich ja atemberaubend gut an …

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Es dauerte nicht lange, dann konnte sie sich nicht mehr beherrschen und erlebte ihren eigenen Höhepunkt. Sie presste ihre Augen zu und genoss es wie ihre Freundin weiter leckte.

Zehn Minuten später lagen sie zusammen in Scarletts Bett und küssten sich sanft. Zwischen zwei Küssen fragte Scarlett: „Willst du eine Beziehung mit mir führen?" Freya nickte sofort und schwang ein Bein über sie. Scarlett grinste ihre feste Freundin (die auf ihr lag ihr intensiv in die Augen sah) an. „Okay mein Engel, dann sind wir jetzt nicht nur beste Freunde zusammen mit Thea, sondern wir beide sind auch ein Paar!" Freya nickte und sagte: „Das hört sich fantastisch an!"

Scarlett verwickelte Freya jetzt in eine sanfte erste (als offizielles Paar) Knutscherei.

Kapitel 776: Nach der Besprechung [島大陸]

Nachdem Cataleya am Abend das Besprechungszimmer verlassen hatten wo sie in der Gruppe über all das gesprochen hatten, was sie heute im Dorf gesehen hatten, wurde sie auf dem Weg zu ihrem Zimmer von Mason angehalten. Er lächelte sie an und fragte: „Hast du Lust kurz mit mir auf einen der Balkone zu gehen und etwas mit mir zu quatschen?"

Cataleya sah Mason überrascht an und nickte sofort. „Gerne, ich hätte nichts gegen etwas frische Luft!" Sie war etwas verlegen weil sie ihm gegenüber gewisse Gefühle empfand, aber vielleicht war das ja Schicksal. Sie lächelte und folgte ihm.

Einige Minuten später saßen sie auf einer Marmorbank auf einen weiten Balkon mit guten Blick über die Berge und Täler. Es war zwar etwas frisch am Abend aber sie genoss es trotzdem sehr.

„Hast du Angst, dass wir hier eventuell nie wieder weg könnten?", fragte Mason nach einigen Augenblicken. Sie nickte und sagte: „Ich glaube davor hat hier jeder von uns Angst, aber ich glaube nicht das es dazu kommen wird!" Mason erhob sich von der Bank und ging zum nahen Gelände, dann sagte er: „Ich weiß nicht wie ich das ganze einschätzen soll, es ist so absurd, aber hier sind wir in Fleisch und Blut und müssen uns irgendwie anpassen!" Sie stand ebenfalls auf und ging zu ihm. „Ich verstehe dich, es wirkt wie ein merkwürdiger Traum, aber es ist keiner … Es ist die Realität!"

Eine Weile schwiegen sie und sahen lediglich zu wie die Sonne langsam unterging, dann aber als sie gerade noch sichtbar war, fragte Mason plötzlich etwas was sie sehr nervös machte. „Ich würde dich gerne küssen, darf ich?"

Sie drehte sich zu ihm und sah ihn mit leicht erröteten Gesicht an. „Du willst mich küssen?", fragte sie unsicher. Er nickte und lächelte sie leicht an. Sie schluckte …

Ist er auch an mir interessiert!?

Einige Sekunden sagte sie nichts, dann nickte sie und murmelte: „Okay, ich ähm… erlaube es dir!"

Mason grinste und trat etwas näher an sie heran. Dann umarmte er sie leicht und küsste sie.

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Der Kuss hielt zwar nicht lange aber für Cataleya fühlte es sich wie eine Ewigkeit an. Als sie sich aber voneinander lösten waren ihre Wangen noch sehr viel röter. Ihre Atmung ging rasend und sie versuchte etwas ´zu sagen, doch fehlten ihr jegliche Worte.

Oh Schicksal, bitte lass es ihn ähnlich gefallen haben wir mir …

Einige Augenblicke später fand sie ihre Sprache wieder und fragte: „Das hat sich gut angefühlt, wie fandest du es?" Mason grinste und meinte: „Mir hat es auch gefallen, dass sollten wir öfters tun!"

Heißt das er will etwas von mir? Sollte ich ihn fragen was er genau damit meint oder es sich einfach entwickeln lassen!?

Nach einigen Augenblicken entschied sie sich für die zweite Option und sagte: „Gerne, aber jetzt sollten wir in unsere Zimmer gehen, es ist schon recht spät und wer weiß was wir morgen machen werden." Mason stimmte dem zu und so verließen sie den Balkon und gingen in ihre jeweiligen Zimmer.

Kapitel 777: Etwas besonderes (17.04.1978 | Normales und Neues Universum)

Normales Universum:

Am Morgen des 17. April 1978 geschah etwas sehr seltsames auf einem kleinen Friedhof am Rand der walisisch Stadt Holyhead. Mitten aus dem nichts heraus erklang plötzlich ein leises Rufen eines jungen Mädchens.

Ein älterer Mann der in der Nähe bei einem Grab kniete schrak auf und sah sich suchend um, doch nirgendwo konnte er die Quelle der Rufe ausmachen. Er erhob sich also und folgte der Stimme. Er ging nicht lange, dann stand er vor einem Grab das bestimmt schon seit einigen Monaten nicht mehr besucht worden war.

„Hilfe! Hilfe!", rief wieder das junge Mädchen, diesmal war die Stimme deutlich lauter und schien direkt aus dem Grab vor ihm zu kommen.

Der ältere Mann starte mit geweiteten Augen auf das Grab und fragte sich ob er verrückt wurde. Aber da war es wieder das Rufen und jetzt sogar ein leichtes Klopfen.

Ich sollte weglaufen, das ist doch nicht normal … Aber wenn da wirklich ein kleines Mädchen eingesperrt liegt …

Er überlegte noch kurz, dann ging er eilig zum Eingang des Friedhofes und bat den Wärter kurz mitzukommen. „Ich muss Ihnen etwas zeigen, es ist wichtig!", sagte er und deutete in die Richtung wo er eben die Stimme des Mädchens gehört hatte. Der Wärter zögerte zunächst, dann jedoch erhob er sich von seinem Stuhl und verließ sein kleines Häuschen.

Als sie sich dem Grab nährten blieb der Wärter überrascht stehen und fragte: „Woher kommt diese Mädchenstimme?" Der ältere Mann sagte: „Komm mit, gleich wirst du einen Todesschreck bekommen!" Nach einigen weiteren Metern erreichten sie das Grab und der ältere Mann sagte: „Hier soweit ich das beurteilen kann muss die Stimme aus dem Grab dort kommen!" Der Wärter trat panisch einige Schritte zurück als es erneut klopfte und leise jemand „Hilfe wo bin ich? Es ist so dunkel!" rief.

„Wir müssen das Grab sofort öffnen, sonst erstickt die kleine noch!", sagte der Wärter und rief zurück zu seinen Häuschen. Der ältere Mann blieb beim Grab stehen und wartete bis wenige Minuten später die Polizei und Feuerwehr kam. Es wurden mehrere Männer benötigt um die schwere Steinplatte vom Grab anzuheben. Als nächstes wurde der Kindersarg aufgebrochen und dann sahen sie das schätzungsweise zehnjährige Mädchen das sich jetzt die Hände vor die Augen hielt um sich vor der hell strahlenden Sonne zu schützen.

Alle Anwesenden starten mit geweiteten Augen auf das weiß gekleidete Mädchen das sich nun aufsetzte und nach einigen Augenblicken die Arme nach oben ausstreckte und bat: „Bitte helft mir hier raus!"

Der ältere Mann kniete sich mit schmerzenden Knien hin und half dem Mädchen aus dem Grab.

Neues Universum:

Als Amber am späten Vormittag des 17. Aprils aufwachte fühlte sie sich einen kleinen Moment seltsam, dann aber betrat ihre Mutter ihr Zimmer und sie war sofort bestens gelaunt. „Guten Morgen mein Schatz, wie hast du geschlafen?"

Sie grinste und warf ihre Arme zurück, dabei sagte sie fröhlich und unbeschwert: „Ich habe geträumt nach Hogwarts gehen zu dürfen!"

Während sie das sagte und die Arme zurückwarf geschahen mehrere merkwürdige Dinge. Zum einen wuchs ihre Zimmerpflanze in wenigen Sekunden um ungefähr die Hälfte ihrer bisherigen Größe, dann veränderte sich die Farbe ihrer Wände von einem blassen Rosa zu einem schönen Hellblau und zuletzt verwandelte sich ihre Stoffeule die sie bereits seit ihren frühsten Erinnerungen hatte, in eine lebendige.

Ihre Mutter starrte sie mit weit aufgerissen Augen an. Sie lächelte und sah sich dann überrascht um. „Was? Wie?", stammelte sie als sie sah, was sie eben offensichtlich getan hatte.

Wie habe ich das gemacht? Ich dachte ich könnte nicht zaubern?

Die Eule flatterte von ihrem Bett hoch und landete auf der Lehne ihres Schreibtischstuhls. „Mama, was soll das?", fragte sie und sah zwischen ihren Händen und ihrer Mutter hin und her. Nach einigen Augenblicken kam ihre Mutter zu ihrem Bett und setzte sich auf ihre Bettkante. „Liebes du hast Magie gewirkt, ich ähm… bin hin und weg, also das müsste ja heißen, dass du doch nach Hogwarts kannst …"

Nach Hogwarts … Oh… Hoffentlich bekomme ich einen Brief!

Kapitel 778: Ein nächtliches Gespräch | Teil 1 (25.04.1978)[島大陸]

Irgendwann mitten in der Nacht wachte Stanley auf und konnte nicht wieder einschlafen. Er blieb einige Minuten still liegen dann beschloss er noch einmal an die frische Luft zu gehen. Er stand also leise auf um Severus und Charlie nicht zu wecken. Als er stand bemerkte er, dass die beiden in ein Bett schliefen.

Oh… Sie sind also schwul …

Er fühlte sich irgendwie etwas komisch, das war ein seltsamer Anblick. Kurz blieb er noch stehen und betrachtet die beiden schlafenden Jungen, dann wandte er sich ab und ging zur Tür. Erst als er die Tür bereits geöffnet hatte, fiel ihm auf, dass er nichts außer seiner Unterwäsche trug.

Ups, das wäre vermutlich ziemlich kalt geworden …

Er ging also noch einmal zurück zu seinem Bett und zog sich schnell etwas über. Dann aber verließ er den Raum und ging zu dem Balkon der vom Besprechungszimmer ausging. Als er diesen betrat sah er eine Gestalt am Gelände stehen und hinaus in die Dunkelheit blicken. Er blieb zunächst verwundert stehen, dann erkannte er, dass es sich um Jessica handelte. Er nährte sich ihr und blieb schließlich neben ihr stehen.

„Hi, bist du auch mitten in der Nacht aufgewacht?", fragte er und sah einen Augenblick seitlich zu ihr. Sie schüttelte den Kopf und sagte: „Nein, ich habe bis jetzt gar nicht schlafen können!" Er war erstaunt und drehte sich zu ihr. „Warum nicht, geht es dir nicht gut?", fragte er. Sie drehte sich auch zu ihm und antwortete: „Mir geht es nicht schlecht, ich mache mir nur Sorgen und habe etwas Angst!" Er musterte sie kurz und konnte nicht widerstehen zumindest unter ihre Oberkleidung zu schauen. Es war das erste Mal das er seine neue Fähigkeit nutzte.

Sie trug einen hellgrünen BH und einen dunkelgrünen Slip. Er war sehr versucht auch unter ihre Unterwäsche zu schauen, aber irgendein Instinkt in ihm riet ihn das nicht zu tun. Sie war schön in Unterwäsche auch wenn er nicht wusste warum sie nicht etwas farblich besser passenderes trug.

Einige Augenblicke blieben sie stumm nebeneinander stehen und sahen hinaus in die Ferne, dann fragte sie plötzlich etwas womit er nicht gerechnet hätte: „Warst du schon einmal in jemanden verliebt?"

Kapitel 779: Ein nächtliches Gespräch | Teil 2 [島大陸]

Stanley war etwas überrascht antwortete aber direkt: „Nein, noch nicht. Du?" Er sah zu ihr und sah wie sie nickte.

Es muss cool sein verliebt zu sein und eine Freundin zu haben … Hmm, das hätte ich gerne!

Nach einigen Augenblicken fragte er: „Ähm das klingt vielleicht merkwürdig und du musst mir mit Sicherheit nicht antworten, aber wie ist es so verliebt zu sein?"

Sie lächelte und sagte: „Es ist schön, doch wenn du nicht weißt ob die Person in welche du verliebt bist deine Gefühle auch erwidert, machst du dir Sorgen und eventuell wirst du sogar eifersüchtig!"

Das klingt nicht gut, aber wenn beide Gefühle füreinander haben muss es herrlich sein.

Einige Minuten vergingen, dann meinte sie plötzlich etwas leiser als zuvor: „Langsam wird es hier draußen ganz schön kalt!" Er besah sich ihre Kleidung und stellte fest, dass sie nur ein T-Shirt trug. Nun begann sie auch noch leicht zu zittern. Ohne darüber nachzudenken was er tat und wie das auf sie wirken musste, trat er dichter zu ihr und schlang seine Arme fest um sie.

Ich spüre ihre Brüste, oh Mann … Das fühlt sich ja mega cool an.

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Sie blieben so einige Augenblicke lang stehen, dann löste sie sich von ihm und er sah das sie ziemlich rote Wangen hatte. „Ist dir jetzt wärmer Jessica?", fragte er und lächelte sie breit an. Sie nickte stumm und sah ihn weiterhin großen Augen an. Nach einigen weiteren Augenblicken sagte sie dann wieder in normaler Lautstärke: „Lass uns wieder rein gehen, morgen werden wir bestimmt wieder etwas für den König tun müssen!" Er nickte und so gingen sie zurück und wünschten sich vor ihrem Zimmer noch eine gute Restnacht.

Als er wieder in seinem Bett lag dachte er noch einmal an das Gefühl, welches er empfunden hatte, als er sie umarmt hatte, dann schlief er wieder ein.

Kapitel 780: Das Ende einer Beziehung inkognito (17.04.1978 | Normales Universum)

Nach dem Abendessen um 10:45 Uhr saßen John und Lira mit ihren und seinen Freunden zusammen im Gemeinschaftsraum der Ravenclaw am Kamin. Sie hatten sich gerade alle gesetzt, da fragte Charlie: „Warum sind diese Slytherin-Mädchen bei uns im Gemeinschaftsraum?" Lira sah kurz nach unten während Jessica und Gracie ihre Augen verengten und Charlie böse ansahen.

John meinte zuerst zu seinem Freund: „Beruhige dich und hör zu, dann erfährst du warum ich und Lira euch hier her gebeten haben!" Dann erhob er sich und sah zu Lira. „Ähm also …", fing er an und hoffte sie würde sich auch erheben und ihm helfen. Doch sie blieb sitzen und sah zunächst weiter nach unten.

„Also seit einigen Wochen sind wir zusammen, als Paar!", sagte er und deutete dabei zuerst auf sich und dann auf Lira.

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Einige Augenblicke waren alle baff, dann fragte Lexi: „Wirklich, warum hast du uns das nicht früher erzählt?" John erklärte: „Sie wollte zunächst nicht das ich es irgendwem erzähle, doch heute Nachmittag haben wir dann beschlossen es öffentlich zu machen!" Nun erhob endlich auch Lira ihren Kopf und sagte: „Ich hatte zunächst Angst was ihr", sie blickte ihre Freundinnen jeweils kurz an ehe sie fortfuhr „und die anderen aus meinem Haus dazu sagen würdet, dass ich mich in einen Muggle verliebt habe. An meine Eltern die mich jetzt sehr sehr sehr wahrscheinlich verbannen werden will ich gar nicht erst denken!" Jessica und Gracie waren zuerst überrascht, dann grinsten sie und Jessica sagte: „Glückwunsch, aber du musst dir bezüglich uns keine Sorgen machen, wir haben nichts gegen Muggle, solange du glücklich bist!" Lira bedankte sich bei Jessica und erhob sich dann und ging zu ihm rüber. Zusammen setzten sie sich nun wieder hin, diesmal aber nebeneinander.

Als nächstes meldete sich Lexi zu Wort und sagte: „Ich habe auch nichts grundsätzliches gegen Slytherin, mein Exfreund ist ja auch in Slytherin. Solange ihr euch also liebt habt ihr meinen Segen!" Einige Augenblicke nach Lexi sagte Charlie schließlich: „Hmpf, ausgerechnet eine Slytherin … Aber naja, solange du sie magst werde ich nichts gegen sie sagen!" John griff Liras Hand und verschränkte seine Finger mit ihren. „Danke!", sagte er und sah Charlie und Lexi intensiv an.

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Eine halbe Stunde später lag John mit Lira in seinem Bett und hatte seine Arme fest um seine Freundin geschlungen. Sanft streichelte er über ihre Schulter und sagte nach einigen Sekunden: „Süße, Morgen wird der erste Tag sein wo wir zusammen als Paar die Große Halle betreten, danke das du mir erlaubt hast es öffentlich zu machen!" Lira errötete leicht und murmelte dann: „Noch ist es nur ein Wenig öffentlich, aber am Morgen wird es jeder im Schloss wissen!"

Er gab ihr einen zärtlichen Kuss auf die Lippen und sagte leise: „Ich werde an deiner Seite sein und wenn es irgendwie geht werde ich dir dabei helfen deine Eltern von mir zu überzeugen. Das verspreche ich!" Sie lächelte und gab ihn dann einen innigen Kuss. „Danke Liebling!", sagte sie und gähnte dann.

Er zog die Decke nun hoch und sagte dann: „Schlaf gut mein Engel!" Sie suchte noch einmal seinen Mund und er erwiderte ihren Kuss mit Freunden, dann schliefen sie aneinandergekuschelt ein.