14. Rain

Fast kam es ihm so vor, als hätte sich seine leere Vermutung über einen Monsun bewahrheitet, denn es regnete seit den frühen Morgenstunden in solchen Strömen, dass er glaubte, es würde niemals aufhören. Zwei Tage waren vergangen, und zwei Tage hatte er kaum mit dem Schlammblut gesprochen, denn sie regte ihn auf.

Sie war so nutzlos wie der Affe, aber dabei war sie auch noch verletzt, schlecht gelaunt und depressiv.

Seinetwegen konnte sie bereits aufgegeben haben. Aber er hatte das nicht getan. Das Schiff schützte sie zwar, aber es war gänzlich unmöglich, ein Feuer zu entfachen. Der Zauberstab war zu einem komplexen Regenschutzzauber nicht mehr fähig, weshalb sie heute wohl vegetarisch leben mussten. Skills jedoch hatte immensen Spaß an dem monsunartigen Schauer draußen und raste seit Stunden keckernd durch den Regen. Die Äste und Blätter der Bäume hingen tief, und das einzige, was er dem Regen abgewinnen konnte, war, dass auch die Raubtiere keine Lust darauf hatten, sich den Pelz nass zu machen.

Er hockte am Rand des Spalts und spähte missmutig nach draußen, aber dann erhob sie sich hinter ihm. Die Schwellung ihres Fußes war fast verheilt, und sie humpelte zum Spalt. Sie neigte den Kopf vor, um hinauszusehen, und dann schlüpfte sie nach draußen, ohne ein Wort.

Stirnrunzelnd sah er ihr zu, beobachtete, wie die Arme hob, den Kopf in den Nacken legte, und Skills flitzte um ihre Beine. Schnell hatte das Wasser sie durchnässt, tränkte ihre Haare, und sie hingen glatt ihren Rücken hinab.

Sie duschte, dachte er plötzlich. Keine dumme Idee. Nach einem kurzen Moment, kam sie wieder, schob sich durch den nassen Spalt ins Innere des Schiffs zurück, und der Schmutz aus ihrem Gesicht war verschwunden.

Sie bückte sich tropfnass nach einem der Säcke, zerschnitt ihn, und als ihre Hände in ihr nasses Leinenshirt griffen, wandte er hastig den Blick zurück nach draußen.

Und bevor er hier drinnen blieb und hören konnte, wie sie sich demonstrativ auszog, verschwand er ebenfalls für eine kurze Dusche nach draußen. Allerdings zog er sich vorher sein Shirt über den Kopf, warf es in eine Ecke und ging mit nacktem Oberkörper in den warmen Regen. Er tat es ihr gleich, streckte die nackten Arme aus und ließ das Wasser seine Haut säubern.

Der Affe schüttelte sich fröhlich, spritzte ihn noch mehr nass, aber Draco hatte die Augen geschlossen und versuchte, an nichts weiter zu denken.

Sauberer würde er nicht werden, deshalb kämmte er sich nach einer Weile die Haare nach hinten und blinzelte in den Regen. Er verharrte sehr plötzlich, denn… sie stand neben ihm.

Und… sie war ziemlich nackt. Langsam wandte er den verstörten Blick. Sie hatte die Augen lächelnd geschlossen, schien das Wasser wieder zu genießen, und unwillkürlich wanderte sein Blick, folgte der Wasserspur, die über ihre Brüste lief, über ihre harten Brustwarzen, und zwischen ihren Schamhaaren verschwand. Er schluckte schwer, denn trotz des Regens war sein Mund unglaublich trocken. Sein Herzschlag beschleunigte sich so rasant, dass er mit offenem Mund atmen musste, um genügend Sauerstoff in sein Gehirn zu zwingen.

Dann wandte sie den Blick, und erschrocken sah er, dass sie die Augen geöffnet hatte und ihn direkt ansah. Hastig hob er die Augen von ihrer Weiblichkeit, die ihn manisch in ihren Bann gezogen hatte, und er rechnete mit allem, nur nicht damit, dass sie tatsächlich lächelte. Sein Atem ging flacher, als sie sich ihm gänzlich zuwandte. Glänzend und nackt stand sie vor ihm, mit straffem Bauch und Brüsten, die perfekt in seine Hände passen würden. Ihm wurde unfassbar heiß.

Was passierte hier?! Was tat sie denn? Seine Erektion erwachte schlagartig, als sie tatsächlich die Hand ausstreckte, und auf seine bloße Brust legte. Ihre Berührung war warm, heiß sogar. Wieder schluckte er, schüttelte fast unbewegt den Kopf, wollte sie wirklich aufhalten, aber lächelnd kam sie näher, und gleich würde ihr Körper seinen berühren. Fassungslos musste er sie anstarren, denn ihre Mundwinkel hoben sich, ihre Augen lachten, und dann hob sich ihr Kopf, legte sich in den Nacken und sie schloss die Augen, als… - und sein Kopf neigte sich bereits, wollte der Einladung nachkommen, denn sein Gehirn funktionierte nicht mehr. Nur noch seine Erektion ließ ihn handeln.

Ihre Lippen öffneten sich leicht, und fast konnte er sie schmecken! Fast –

„Malfoy!", unterbrach ihr panischer Schrei seine Gedanken, und er hatte nicht gemerkt, dass sich seine Augen geschlossen hatten. Er riss sie keuchend auf, und gleißend weißes Licht blendete ihn. Er wich stolpernd zurück, fiel in den matschigen Untergrund und musste mit der Hand die Augen abschirmen, als sich das weiße Licht zurückzog.

Das Monster! Schemenhaft verschwand es zwischen den Bäumen, fast menschlich, aber wesentlich eleganter und absolut lautlos! Sein Herzschlag hämmerte gegen seine Brust. Was?! Was zur-?

„Alles ok?", schrie sie panisch, und er setzte sich im Schlamm auf, rieb sich die Augen, und konnte nicht fassen, was gerade passiert war. Nein! Nichts war ok! Sein Atem ging rasselnd, und aus den Augenwinkeln erkannte er, dass sie nach draußen gehumpelt kam. Den Sack, den sie provisorisch als Handtuch trug, war sofort durchnässt, und mit panischem Blick erreichte sie ihn und kniete sich neben ihn.

„Was zur Hölle ist passiert?", rief sie durch den Regen, starrte ihn an, und er konnte nicht fassen, dass er den Unterschied nicht bemerkt hatte! Dass er ernsthaft hatte glauben können, dass…- Er sah sie an, sah den Unglauben in ihrem Blick und den sanften Hauch der Panik. Fast ängstlich wich er vor ihr zurück. „Hast… hast du es nicht gesehen?" Ihre Stimme klang hysterisch. „Es stand genau vor dir!"

Kalte Wut durchflutete ihn. Wortlos rappelte er sich auf, stürmte zum Schiff, machte sich nicht einmal die Mühe, sich anzuziehen, griff sich bloß den Säbel und den Zauberstab, steckte sie in die Schlaufe seines Hosenbunds und ging zurück in den Regen.

„Malfoy?" Sie hatte sich erhoben, hielt den nassen Sack mit Mühe vor ihren Körper, und sein Blick überflog ihre Gestalt angewidert und erschüttert.

„Nein!", brüllte er unbeherrscht. „Bleib weg von mir!", knurrte er.

„Was?", entfuhr es ihr verständnislos, ein wenig panisch.

„Es ist alles deine Schuld, du scheiß Miststück!", schrie er außer sich, und ihr Blick war ungläubig auf ihn gerichtet.

„Was? Ich-" Sie begriff nicht, und natürlich nicht!

„-halt den Mund!", unterbrach er sie schwer atmend. Nein! Alles löste sich langsam auf. Sein rationaler Verstand – alles! Er kam zu ihr, seine Hände schlossen sich hart um ihre Schultern, und er zwang sie, ihn anzusehen. „Das hier ist vorbei!", knurrte er haltlos vor Zorn. „Ich werde es jetzt umbringen. Jetzt! Und wenn ich wiederkomme, dann ist dein widerlicher Körper hier verschwunden, hast du mich verstanden? Ich will dein Gesicht nicht mehr sehen, Schlammblut! Bist du hier, wenn ich wieder komme, bringe ich dich um!", warnte er sie keuchend, und Panik hatte ihre Augen geweitet. Er spürte ihre Haut, und es bereitete ihm Übelkeit. Niemals – niemals – würde sie anrühren! Niemals! Mit voller Wucht stieß er sie von sich, dass sie unter einem schmerzhaften Schrei in den Matsch fiel, und er rannte. Blind stürmte er in den Dschungel, und es war ihm scheiß egal, dass Blätter in sein Gesicht schlugen, dass er kaum etwas ausmachen konnte, dass er nicht einmal ein Shirt trug! Es war scheiß egal!

Es würde heute enden! Er würde diesen Wichser umbringen, der es wagte, ihn mit verbotenen Dingen verführen zu wollen.

„Zeig dich!", brüllte er außer sich vor Zorn, drehte sich um sich selbst, ehe er tiefer in den Dschungel vordrang. Er würde nicht anhalten, bis er es nicht gefunden hatte. Niemals wieder würde die Magie dieser Insel es wagen, ihm solche Bilder zu zeigen! Niemals würde er darauf hereinfallen! Wieder und wieder sah er ihren glänzenden Körper vor seinen Augen, und zornig zog er den Säbel. Seine Faust schloss sich um den Griff, bis es schmerzte und er rannte wieder.

Ohne Pause stürmte er voran.

Sie hatte Angst. Echte Panik. Mit Mühe hatte sie sich angezogen, und nass klebten die Sachen an ihrem Körper, als sie mit klopfendem Herzen geflohen war, denn... sie glaubte ihm dieses Mal. Er hatte anders ausgesehen, als das letzte Mal bei seinen Drohungen. Dieses Mal meinte er es ernst.

Sie kam schwer voran, stützte sich auf den Speer, und noch immer hatte sie das verständnislose Gesicht des Affen vor ihrem inneren Auge, als sie Hals über Kopf geflohen war. Sie hatte kaum Früchte an ihrem Körper unterbringen können, aber Nahrung war gerade weit unten auf ihrer Liste, und sie wusste, würde ein wildes Tier beschließen, dass heute nasse Hexe auf dem Speiseplan stand, dann wäre sie verloren. Aber humpelnd kam sie voran, weit weg vom Schiff, in die andere Richtung, und sie schlug sich durch das Dickicht, lauschte in den Starkregen, ob sie Malfoy hörte, ob sie das Monster sah – und Angst beherrschte ihren Geist.

Wie hatte Malfoy es nicht sehen können? Wie hatte er da stehen können, ohne etwas zu tun? Was hatte das Monster getan? Hatte es mit gesprochen? Hatte es ihm etwas gesagt? Hatte es vielleicht erklärt, dass das hier die Hölle war? Das Ende? Dass niemand von ihnen hier fortkäme?

Sie hatte Malfoy nicht fragen können, und so, wie er sie angesehen hatte, wäre es niemals wieder eine Option mit ihm zu sprechen.

Tränen bildeten sich in ihren Augen. Nicht nur wegen der Angst, nicht nur wegen des Schmerzes in ihrem Fuß, der sehr schnell wieder sehr dick geworden. Nein, wegen allem.

Es gab kein Entkommen, und ihre Angst vor Malfoy hatte sich ins Unermessliche gesteigert.

Der Regen ließ nicht nach, nahm ihr immer mehr die Sicht, aber sie hielt nicht an. Sie konnte nicht. Sie wollte überleben. Sie wollte nicht von Malfoys Säbel durchbohrt werden. Sie wollte nicht! Und sie glaubte, sollte Malfoy es ernsthaft darauf anlegen, dann würde er es vielleicht sogar schaffen! Vielleicht würde er das Monster wirklich töten.

Sie kämpfte sich voran, und ihr Mantra der nächsten Stunden war, einfach weiterzugehen, vielleicht sogar ihren Weg zurück zum Strand zu finden. So zu tun, als gäbe es keinen Malfoy hier, und einfach zu überleben, bis sie eines natürlichen Todes starb. Oder eines unnatürlichen, je nach dem.

Aber sie würde nicht durch Malfoys Hand sterben!

Es war viel Zeit vergangen, und sie glaubte, der Regen war weniger stark. Ihr Kopf schmerzte, ihr Fuß pulsierte dumpf, und das Fieber war nicht mehr weit entfernt.

Und dann überkam sie eine Eingebung. Sie arbeitete sich weiter vor, denn sie glaubte, sie wusste, wo sie war! Sie glaubte, sie hatte es gefunden! Noch hundert Schritte mehr, noch einmal alle Kraftreserven sammeln, und mit dem Einbruch der Dämmerung stürzte sie plötzlich aus dem Dickicht auf die offene Fläche.

Die Wasserfälle rauschten, und Tränen der Erleichterung fielen auf ihre Wange, mischten sich mit den letzten Regentropfen, und sie stürzte schwer atmend auf das nasse Gras. Die Lagune! Sie war da!

Das Wasser des Sees war teilweise übergelaufen, und Fische zappelten hilflos am Rand. Sie würde sogar essen können!

Und dann… gefror ihr Blut in den Adern. Sie hörte es. Ein Wispern erfüllte die regenschwere Luft, und hastig sah sie sich vom Boden aus um. Sie würde nicht aufstehen können. Sie konnte keinen Schritt mehr laufen. Ihr Atem ging schnell und Panik erfüllte sie, als hinter ihr die weiße Gestalt aus dem Dickicht trat. An der Stelle, an der sie vor wenigen Minuten den Dschungel verlassen hatte.

Sie robbte haltlos zurück, aber mühelos schwebte die blendend weiße Gestalt näher, und… ihre Form… wurde menschlicher. Hermine schloss die Augen, denn das Weiß blendete sie so stark, dass sie nichts mehr sehen konnte, und sie weinte stumm, presste die Augen aufeinander, und so würde es zu Ende gehen.

Sie merkte plötzlich, dass das Licht verschwunden war. Es blendete sie nicht mehr durch die geschlossenen Lider, und sie öffnete blinzelnd die Augen. Keuchend wollte sie weiter zurückweichen, denn jemand kniete vor ihr. Ihre Augen hatten sich noch nicht an das normale Licht gewöhnt, und sie wusste, dieses Wesen würde sie töten! Es hatte sie bis hierhin verfolgt! Malfoy hatte es nicht gefunden. Sie versuchte, zurückzuweichen, blinzelte heftig, und dann erstarrte sie, als ihr Fokus wieder schärfer wurde.

Ihr Mund öffnete sich, und neue Tränen bildeten sich sofort in ihren Augenwinkeln, fielen auf ihre Wange, und sie weinte vor Sehnsucht und Erleichterung. Sie konnte nicht fassen, was sie sah.

Er war echt! So vollkommen echt. So wie sie ihn in Erinnerung hatte, kniete er vor ihr. Mit einem liebevollen Lächeln streckte er die Hand aus, und warm und weiß legte sie sich auf ihren geschwollenen Knöchel, und… der Schmerz blieb aus. Stattdessen verschwand die Schwellung in wenigen Sekunden, und das Fieber sank augenblicklich. Sie konnte klarer denken, klarer sehen, und ihr Mund öffnete sich ungläubig.

„Dumbledore!", wisperte sie unter Tränen, und sie weinte und lachte, ging sofort auf die Knie, und sie umarmte den wunderbaren Mann, und weinte nur noch mehr, als sie merkte, dass es keine Illusion war! Keine Erscheinung! Sie spürte den Stoff seines hellen Gewands, spürte die Wärme seiner langen Haare, roch seinen Duft, und er roch nach… nach Hogwarts, dachte sie blind und glücklich. „Dumbledore", wiederholte sie wieder, klammerte sich an ihn, wie ein Kind, und seine Hand klopfte sanft auf ihren Rücken.

Sie löste sich erst nach einer Ewigkeit, als sie sicher war, dass er nicht verschwinden würde, und noch immer lächelte er. „Sie… Sie waren das Monster?", flüsterte sie ungläubig, wischte sich die Tränen von den Wangen, aber es kamen immer mehr. Sein Lächeln vertiefte sich, und er schien innerlich zu leuchten, als ging ein weißes, erlösendes Licht von ihm. „Wo… wo sind wir?", wollte sie wissen. „Wie… komme ich nach Hause? Bitte, ich… -können Sie helfen? Können Sie mich mitnehmen?" Und das Glück verließ sie langsam, als sein Ausdruck trauriger wurde, und er bedauernd den Kopf schüttelte. Er sprach nicht.

Und dann erhob er sich. Sie tat es ihm gleich. Er durfte nicht gehen! Er durfte niemals wieder gehen!

„Sir!", hielt sie ihn kopfschüttelnd auf, die Augen weit aufgerissen, panisch fast. Und er hob die Hand, und warm legte sie sich auf ihre Wange, wie zur unsichtbaren Bestätigung, zur Bestärkung, als wolle er ihr Mut machen. Sanft lächelte er wieder. „Sir!", wiederholte sie, aber er machte einen unsichtbaren Schritt zurück. „Sie… dürfen nicht gehen!", entfuhr es ihr verzweifelt. „Malfoy ist da draußen! Er will Sie töten!", wisperte sie unter mehr Tränen, aber sein Lächeln verblasste nicht. Nein! Er nickte sanft. Ihre Augen weiteten sich. Sie folgte ihm hastig, aber seine Gestalt leuchtete stärker, zwang sie, die Augen zusammen zu kneifen. „Nein!", rief sie blind, als das Licht so gleißend wurde, dass sie nichts mehr sehen konnte, und sie blinzelte in das Grell, und sah nur, wie sich die Gestalt Dumbledores entfernte, wie sie aufrecht zwischen den Bäumen verschwand, und als sie wieder sehen konnte, stürzte sie ihm nach, aber kaum hatte sie den Dschungel wieder betreten, sah sie, dass sie alleine war.

Er war wieder verschwunden.

Sie war vollkommen erschüttert. Es war Dumbledore! Wahrscheinlich… nur eine Erscheinung von ihm, denn Dumbledore war lange tot, aber… es war so tröstend gewesen. Wieso hatte er sich gezeigt? Wieso hatte er sie geheilt? Beobachtete er sie? Hatte er Mitleid? Was war das hier für eine verdammte Insel? Wieso zeigte sie ihr Sachen von Zuhause?

Konnte… Malfoy ihn töten, fragte sie sich angsterfüllt, aber… ihre Augen füllten sich erneut mit Tränen, denn Dumbledore schien es gewusst zu haben. Zeigte er sich zum Schluss? Als Abschied? Die Erschöpfung kroch in ihre Glieder.

Sie weinte noch lange, als verabschiede sie sich erneut von dem Mann, dessen Verlust schon damals so hart zu überwinden gewesen war.

Aber was Dumbledore bewirkt hatte, war nicht lediglich die Heilung ihres Knöchels. Hermine empfand einen Funken Hoffnung. Als… wäre es ein Spiel. Ein krankes Spiel, was die Insel spielte. Und sie musste lediglich gewinnen. Als hätte Dumbledore ihr ohne Worte erklärt, dass es… einen Ausweg gab.

Sie lehnte ihr Gewicht auf ihren Fuß, und nichts schmerzte mehr. Dumbledores Erscheinung hatte sie restlos geheilt. Und bestimmt war er nicht hier gewesen, damit sie in eine weitere Depression stürzte. Vielleicht passierte alles, weil es passieren musste. Und jetzt musste sie essen. Sie musste ein Feuer machen. Und sie musste sehen, ob die Höhle eine Vision für sie bereithielt!

Vielleicht gab es einen Weg nach Hause! Wo Raum für einen Dumbledore war, da musste es noch weitere Lichtblicke geben.