44. The last Vision
Er hatte die Augen geschlossen, während sie ihm mehrere Standpauken hielt.
Aber ihre Worte perlten praktisch an ihm ab, denn mit ihren Händen massierte sie seine Arme und Beine.
„-weil es dumm von dir ist! Ich kann dir helfen, weißt du?", sagte sie wieder, und er atmete voller Genuss ein.
„Aha", machte er mit rauer Stimme, während er nicht verbergen konnte, wie gut ihm diese Behandlung gefiel.
„Deine Muskeln reißen! Deshalb hast du die Schmerzen, deshalb hat deine Haut diese Streifen! Es ist zu schwer, Draco!", fuhr sie ihn wieder an, aber es war erstaunlich, wie wenig es ihm ausmachte.
„Der Zauberstab hat es geheilt", bemerkte er tiefenentspannt, und sie stieß empört die Luft aus.
„So etwas ist gefährlich! Es können noch ganz andere Sachen passieren! Was, wenn dein Kreuz bricht? Was, wenn du einen Herzinfarkt bekommst?" Härter massierte sie nun seine Schenkel, und lächelnd stellte er fest, dass ihre Bewegung ihn erregte. „Draco!", fuhr sie ihn wütend an.
„Granger, mach ruhig weiter", forderte er sie lächelnd auf, und sofort fielen ihre Hände von ihm ab.
„Du nimmst das nicht ernst", schloss sie, und enttäuscht öffnete er die Augen.
„Du bist schwanger", rang er sich unnötige Worte ab. „Und keine Frau, die meinen Sohn bekommt, muss ein verdammtes Schiff schweben lassen. Ich schaffe es schon, ok?", versicherte er ihr, und sie wollte widersprechen. „Ich will nicht, dass wir das Baby verlieren. Unter keinen Umständen." Sie atmete unzufrieden aus.
„Draco-"
„-keine Diskussion", warnte er sie jetzt.
„Aber ich mache mir Sorgen um dich", entfuhr es ihr schmollend, und wieder musste er lächeln.
„Ich mache mir mehr Sorgen um dich, ich gewinne. Und jetzt mach bitte weiter, wo du aufgehört hast", schloss er zwinkernd, lehnte sich wieder zurück, und hörte praktisch, wie sie die Augen verdrehte.
„Du bist ein Schwein", informierte sie ihn, aber er spürte ihre fantastischen Hände wieder nahe an seinem Schwanz.
„Stört mich überhaupt nicht", bemerkte er grinsend.
„Also, ich weiß ja nicht, ob du überhaupt noch in der Lage bist, mich zu befriedigen, wenn du den ganzen Tag dieses Schiff – uh!", machte sie ein überraschtes Geräusch, als er sie mit seinem Gewicht umgeworfen und unter sich begraben hatte.
„Es geht mir blendend", knurrte er rau über ihr, während seine Hand den Weg in ihre kurze Shorts mühelos fand. Sie war feucht. Verdammt feucht für ihn, und er schob zwei Finger in ihre heiße Enge. „Und keine Sorge, ich vergesse meine übrigen Pflichten nicht", fuhr er lasziv fort, während ihr Kopf stöhnend in ihren Nacken fiel.
Schnell hatte er seine Finger aus ihr entfernt, zog ihre Shorts ihre Beine hinab, und legte sich wieder über sie. Mit einer Hand befreite er seinen bereits steinharten Schwanz, und wenn es etwas gab, was er vermissen würde, dann war es genau das! Der Geruch der Felsen und der Natur, das sanfte Rufen der Vögel, und ihr fantastischen kleinen Geräusche, die sie machte, wenn er dabei war, sie zu befriedigen, hier auf ihrer Insel, in ihrer Höhle.
Er drang vorwärts, ohne sie noch länger auf die Folter zu spannen, und ihre Schenkel umschlossen seine Hüften voller Verlangen.
„Draco!", entfuhr es ihr ungeduldig, und hart stieß er nach vorne. Seine Lippen verschlossen ihren Mund, und mit seiner neuen Kraft, den neuen Muskeln, kam eine Ausdauer, die er nicht für möglich gehalten hätte.
Für gewöhnlich hatten sie nun Sex, bis sie müde wurde und mehrfach zum Höhepunkt gekommen war, aber heute war sie zu schön. Zu schön, als dass er so lange aushalten konnte. Erst ein Monat war vergangen, aber er hatte schon jetzt das Gefühl, die Schwangerschaft veränderte sie. Sie war sinnlicher, sie war weicher, sie war wunderschön, und ihr Verlangen nach ihm war übermächtig, und er wollte es nicht anders haben.
Nie mehr anders. Und er ignorierte die Zukunft, die sich ihm stellen würde. Jetzt gerade lebte er für diesen Moment, und er würde die Frau, die sein Kind in sich trug ehren und achten, und sie würde nicht mehr für ihn arbeiten. Er würde sie beschützen, er würde sich um sie kümmern. Er würde verdammt noch mal alles tun!
Hart rammte er sich in sie, und wieder stöhnte sie voller Verlangen. Er küsste eine heiße Spur zu ihrer tiefbraunen Schulter, die übersät war mit feinen Sommersprossen, die er am liebsten jede einzeln liebkosen würde, leckte über die weiche Haut ihres Halses, bis sanft zu, und ihr Atem ging immer schneller.
Sie war so perfekt, dass er verrückt wurde. Seine Hände fanden ihre bloßen Brüste unter dem Shirt, griffen in das weiche Fleisch, und seine Finger rieben hart über ihre Brustwarzen, bis sie sich aufrichteten.
„Jaah!", stöhnte sie, als sie den Rhythmus anzog, und er gab ihr, was sie wollte, griff um ihre Hüften, und stieß sich ein letztes Mal mit großem Elan und unendlicher Lust nach vorne, bis er spürte, wie sich ihr Muskeln verkrampfte, bis er das süße Geräusch in ihrer Kehle hörte und sie seinen Namen wisperte. Erst dann erlaubte er sich, zu kommen, so hart und unerbittlich, dass er wusste, es würde niemals eine andere Frau für ihn geben können, als sie.
Allein der Gedanke, dass sie sein war und sein Kind trug, reichte, ihn für immer an sie zu binden. Er wusste es.
Schnell überkam ihn die Müdigkeit nach diesem Kraftakt, und er sank neben ihre Seite, schlang den Arm um ihre Taille, und aus schmalen Augen sah er sie lächeln.
„Das Feuer brennt noch", murmelte sie, aber es war ihm egal.
„Lass es brennen", erwiderte er bloß und schlief an ihrer Schulter ein.
„Wenn du was brauchst – ich komme gegen Mittag wieder. Bis dahin bleibst du hier, verstanden? Der Schutzzauber hört auf, wenn du die Lagune verlässt!", erinnerte er sie mahnend.
„Ich weiß. Es ist alles ok. Ich bin nicht krank, Draco. Ich bin schwanger, und ich könnte dir sehr wohl helfen", sagte sie kopfschüttelnd.
„Du hilfst mir, wenn ich mir keine Sorgen machen muss", sagte er jetzt. Sie seufzte auf.
„Fein", gab sie sich geschlagen.
„Bis heute Mittag", verabschiedete er sich, neigte den Kopf und sie konnte nicht anders, als seine Lippen voller Verlangen zu küssen. Seitdem sie schwanger war, wollte sie ihn noch dringender als vorher. Es war peinlich. Sein Arm legte sich stark um ihre Taille, brachte sie näher an seinen Körper, und am liebsten hätte sie ihm sofort das Shirt wider ausgezogen. „Ich muss los", murmelte er grinsend gegen ihre Lippen. „Vergiss diesen Gedanken aber nicht", schloss er eindeutig, und immerhin wurden ihre Wangen noch immer rot.
„Bis später", verabschiedete sie sich von ihm, und mit beiden Zauberstäben verschwand er.
So arbeiteten sie jetzt. Er bewegte das Schiff allein. Er hatte es ausprobiert, und tatsächlich konnte er mit zwei Zauberstäben das Schiff auch alleine voran schaffen, allerdings hielt sie davon gar nichts. Aber nur, weil er unter Umständen vielleicht Recht haben könnte, hatte sie nachgegeben. Die Anstrengung könnte im Zweifel dazu führen, dass sie das Kind verlor. Und es war der einzig gute Grund, warum sie zuließ, dass er sich diesen Gefahren aussetzte.
Und jetzt war sie zauberstablos und allein. Wie jeden Morgen. Wie jeden Morgen hatte er Schutzzauber um die Höhle gelegt und sie musste hier bleiben, durfte schwimmen, Früchte essen und ausruhen. Es war ein langweiliger Urlaub für sie geworden, während er unmenschlich schwere Arbeit leistete.
Aber sie hatte keinen Zweifel mehr daran, was sie ihm bedeutete. Denn er machte alles für sie. Er jagte für sie, er kochte für sie, er schaffte das Schiff an den Strand für sie.
Er kam gut voran. Tatsächlich besser als mit ihr, hatte sie festgestellt, aber es war gut. Je schneller er den Strand erreichte, umso weniger Sorgen musste sie sich machen. Jeden Tag machten sie den Ausflug zu Hagrids Hütte. Manchmal trafen sie Skills, der wohl ebenfalls ab und an zu Hagrids Hütte kam, um zu sehen, ob sie dort waren. Bis jetzt hatte Hermine das Schwert noch nicht bewegen können, aber sie nahm an, es war nur noch eine Frage der Zeit.
Wenn er zur Pause mittags wiederkam, dann konnte sie in den Wald oder an den Strand, besorgte ihnen Früchte und gewöhnte sich an ihre Diät, die ihren Körper langsam aber sich veränderte.
Etwas müde kehrte sie in die Höhle zurück und mit einem schlechten Gewissen kuschelte sie sich noch einmal ins Bett zurück. Armer Draco, dachte sie gähnend, und dann geschah etwas sehr Vertrautes. Erschrocken saß sie aufrecht im Bett, als das gleißende Licht schwächer wurde, was die Höhle erleuchtet hatte.
Die Vision begann hoch über den Wipfeln der Bäume der Insel. Ruhig umspülte das Meer den weißen Strand, und sie erkannte eine Plattform. Ein Baumhaus thronte irgendwo zwischen den Ästen und offenbarte einen Panoramablick über den weiten endlosen Ozean.
Und zwei Personen standen auf der Plattform, aber… es waren nicht sie und Draco.
Ihr Blick war wie gefangen von dem, was sie sah. Und ohne Vorbehalt sah sie zu, was die Vision ihr offenbarte, an welchen Geheimnissen sie Hermine teilhaben ließ.
…- und sie wusste nicht, was sie mit diesem Wissen anfangen sollte. Aber es rührte etwas in ihr, und sie merkte gar nicht, dass Tränen ihre Wange hinab liefen.
