Malfoy war aufgewacht.
„Expelli-", begann er zu sagen, doch Hermine war schneller und führte einen Silencio-Zauber an Malfoy aus. „Es tut mir leid, Draco. Obliviate!", sagte sie und verpasste ihm zu guter Letzt eine Ganzkörperklammer. Es würde eine gewisse Zeit dauern, bis er sich wieder rühren können würde.
„Komm, Ginny!", sagte Hermine und beide verschwanden in dem Treppenabgang. Die Türe schloss sich und beide wurden von der Dunkelheit verschluckt. Hermine entzündete die Fackeln und beide liefen, so schnell sie es mit ihren Verletzungen konnten, hinab. Hermine nahm den zweiten Gang, bei dem Malfoy gesagt hatte, dass er in die Freiheit führte. Sie hoffte, dass er irgendwo nach draußen ging, denn über den Haupteingang einfach so herausmarschieren war angesichts der Wachen nicht möglich. Nachdem schon so mancher Rekrut desertieren hatte wollen, ließen sie auch keine Todesser oder Anwärter durch.
Sie hasteten voran und Hermine fragte sich, ob sie nie ankamen. Sie stolperte über etwas großes, ekelhaftes, Netzartiges. „Meine Güte.", hauchte Ginny. „Es ist eine riesige Schlangenhaut!" Hermine dachte sich, dass sich Ginny an den Basilisken erinnerte. „Das hier war die Schlange Nagini vom Dunklen Lord!", sagte sie. Sie hatte gewusst, dass das Vieh irgendwo zwischen den Gemäuern hausen musste und wie sie mit Malfoy in die Bibliothek gegangen war, hatte sie es gespürt, dass da etwas faul war. Ginny blickte sie mit einem sehr sonderbaren Blick an. „Jetzt ist es der ‚Dunkle Lord', oder wie?", fragte sie.
„Gehen wir!", trieb Hermine sie weiter an. Irgendwann erreichten sie das Ende des Tunnels. Er war mit einem Gitter versperrt. Draußen regte sich nichts. „Confringo!", rief Hermine und sprengte ihren Weg frei. Sie sprang heraus und zielte sogleich mit ihrem Zauberstab umher, aber es war niemand in der Nähe. Das Manor allerdings befand sich in hellem Aufruhr. Lichter erhellten den Garten und man sah dutzende Todesser herumlaufen. In diesem Moment spürte Hermine, wie sie durch ihr Dunkles Mal gerufen wurde. Sie drehte sich um und wollte ihrem ersten Impuls, zum Dunklen Lord zu apparieren, nachgeben.
„Hermine, komm! Du musst uns hier wegbringen!" Ginny zerrte an ihrem Ärmel. Das Mal brannte immer schlimmer. „Ginny!", stöhnte Hermine. Sie wollte nur noch dem Ruf folgen. „Bitte, Hermine! Appariere uns heim!" Mit ihrer letzten Willenskraft apparierte Hermine mit Ginny zum Fuchsbau, wo sie dann zusammenbrach.
Als Hermine wieder aufwachte, spürte sie kühlende, feuchte Verbände an ihrem Rücken. Sie war wohl in Ginnys Zimmer untergebracht. Sie drehte ihren Kopf noch weiter und sah Ginny auf einer Liege sitzend. „Hermine! Wir dachten schon, du wachst gar nicht mehr auf!", sagte sie. „Was ist nur mit dir passiert? Warum trägst du das Dunkle Mal? Wie hast du mich gerettet?" Sie spielte mit ihrem Zauberstab. Hermines eigener Zauberstab war nirgends in der Nähe.
Hermine realisierte, dass sie ihr nicht trauten. „Ich kann dir leider nicht alles erzählen, Ginny.", sagte Hermine mit dem Hintergedanken an die DAA. „Ich würde aber euch alle ins Bild setzen und dann gerne mit Professor Dumbledore sprechen. Wäre das möglich?" Ginny nickte, nahm ihren Zauberstab und verließ das Zimmer. Hermine sah den Stapel frischer Handtücher neben sich und beschloss, die Wartezeit mit einer Dusche zu verbringen.
Sie fühlte sich dermaßen unter Strom und rastlos, sie musste etwas tun. Hermine schrubbte sich den ganzen Dreck von der Haut. Ihr Rücken fühlte sich wund an, aber wenigstens brannte nichts mehr. Hermine trat vor den Badspiegel und versuchte, mit einem Rasierspiegel ihren Rücken einzufangen. Sie schluckte, als sie sah, dass er kreuz und quer mit roten Narben bedeckt war. Wenn sie ihren Zauberstab wieder hätte, wäre es ein Leichtes, das Narbengewebe verschwinden zu lassen. Aber Hermine beschloss, die Narben auf die Muggelart verheilen zu lassen. „Ich werde sie als Erinnerung an dich behalten, Draco. Ich werde weiter kämpfen, auch wenn du es nicht siehst.", sagte sie zu ihrem Spiegelbild. Draco hatte sich auf mehr als nur eine Art für sie eingesetzt und geopfert. Leiser fügte sie hinzu: „Ich glaube, ich hab mich verliebt..."
Hermine saß mit ihrer schwarzen Robe – denn etwas anderes besaß sie nicht mehr – inmitten von den Weasleys, Lupin, Tonks und einigen anderen Ordensmitgliedern. „Ich kann euch nur um euer Vertrauen bitten.", sagte Hermine. „Ich habe eine Mission von Professor Dumbledore bekommen und diese habe ich, so gut es mir möglich war, ausgeführt. Aber meine Tarnung war nun in Gefahr. Und ich war dabei, als Ginny gefangengenommen wurde und habe gesehen, wie sie gefoltert wurde." Hermine ließ den Kopf hängen. „Es ist so viel falsch gelaufen. Es tut mir so leid, Ginny!", meinte sie mit Tränen in den Augen.
Ginny sah sie nur an. „Wir wussten, worauf wir uns eingelassen haben, Hermine. Als Harry deine Nachricht brachte, war es uns allen klar, was das bedeuten könnte. Aber… das warst du, in diesem Saal, nicht wahr? Du konntest mir nichts antun." Ihr Gesicht hellte sich etwas auf.
Hermine nickte niedergeschlagen. „Das war der Anfang von meinem Niedergang."
„Nein, Hermine, du hast richtig gehandelt.", warf Molly dazwischen ein. „Egal, welchen Auftrag du hast, aber du bist immer noch ein Mensch und es kann nicht richtig sein, seinen Freunden etwas anzutun."
Hermine machte eine Bewegung, die Zustimmung bedeuten konnte. Sie hatte es vermasselt, Dumbledores Auftrag nicht zufriedenstellend ausgeführt, hatte die DAA mit Draco Malfoy und auch Severus Snape im Stich gelassen. Und sie hatte Ginny vor einem weiteren, ungewissen Schicksal bewahrt. Was war das alles wert? War ihre Entscheidung richtig gewesen? Während Harry, Ron und einst auch sie in einer Welt lebten, die weiß und schwarz war, hatte Hermine hundert verschiedene Grautöne gesehen und war in dem Strudel dunkelgrauer Taten und Gedanken mitgerissen worden. Sie hatte mehr als einmal Unverzeihliche Flüche und Dunkle Magie angewendet, um Schaden abzuwenden.
Sie konnte die gute Seite des Ordens, an den sie dennoch glaubte, kaum ertragen. Viele Fragen prasselten auf sie ein. Auch der letzte im Raum hatte gesehen, dass sie das Dunkle Mal trug und ein anderes Tattoo, das Helle Mal, auf dem rechten Arm.
Remus Lupin war der einzige, der still war und Hermine einfach nur musterte. Er war sehr intelligent und Hermine war sich sicher, dass er gerade diverse Puzzlestücke zusammenbaute. Bei der Mission mit den Werwolfangriffen war er auf Seite des Ordens sicherlich führend gewesen, für ihn musste das auf einmal Sinn ergeben haben, was Dumbledore von ihm forderte.
„Ruhe!", rief Lupin auf einmal und schlagartig verstummten die Fragen. „Lasst Hermine, stellt ihr keine weiteren Fragen, die sie nicht beantworten kann. Es ist ihre Pflicht, zuerst Albus zu informieren und er wird entscheiden, welche Informationen er mit euch teilt."
Hermine stand erleichtert auf und ging hinaus in den Garten der Weasleys. In einer anderen Zeit hatten sie hier entgnomt und Quidditch gespielt. Sie musste Harry und Ron wieder finden oder alleine arbeiten. Aber zu dritt waren sie immer am stärksten gewesen und das musste sie auch sein für das, was jetzt kommen musste. Und sie brauchte jemanden, der sie verstand und daran hinderte, dem Ruf des Dunklen Mals zu folgen, wenn Voldemort sie wieder alle rief. Harry hatte eine einmalige Verbindung zu Lord Voldemort, er würde wissen, wie es Hermine ging.
„Miss Granger.", hörte sie Professor Dumbledore hinter sich sagen. Sie dreht sie um und sah ihren ehemaligen Schulleiter vor sich. „Professor!", rief sie erfreut aus. „Miss Granger, es ist gut, Sie den Umständen entsprechend wohlbehalten wieder zu sehen. Nun, wie ich hörte, Sie haben den Spion enttarnt und ein enges Band mit Draco Malfoy geformt?" Hermine errötete leicht. Ein enges Band? Das klang irgendwie unanständig und war doch nicht so weit von der Wahrheit entfernt, wie ihr lieb sein konnte. Sie nickte. „Damit haben Sie die wesentlichen Dinge ausgeführt, um die ich Sie gebeten habe. Und Sie haben Ginevra Weasley gerettet. Das haben Sie großartig gemacht, Miss Granger.", lobte Dumbledore sie.
Hermine war trotzdem nicht glücklich.
„Sie können nun sicherlich auch wertvolle Informationen zu den inneren Strukturen der Todesser geben. Ich möchte Sie bitten, dem Orden hilfreiche Details zu nennen, wenn wir einen Angriff vorbereiten oder in Verteidigung gehen müssen.", bat Dumbledore sie.
„Sir, ich kann aber nicht hier bleiben. Ich ertrage es nicht!", platzte es aus Hermine heraus. Dumbledore musterte sie durch seine Halbmondbrille mit seinen durchdringenden Augen. Er nickte. „Ich verstehe, Miss Granger. Sie wollen mit Mr Weasley und Mr Potter weiter suchen. Das wird auch für Sie das Beste sein.", meinte er mit einem Blick auf Hermines linken Unterarm.
Mit einem Mal kam sich Hermine verstanden vor. „Danke, Professor Dumbledore.", sagte sie. „Miss Granger – Sie haben nun eine Erfahrung gemacht. Nicht alles, was böse ist, hat auch einen durch und durch verderbten Kern. Auch Gutes kann daraus erwachsen. Denken Sie daran und vergessen Sie das nicht.", sprach Dumbledore kryptisch. „Professor – ich kann Ihnen nichts sagen, ich kann Ihnen nur etwas zeigen.", platzte es aus Hermine mit einem Mal hervor. Sie wusste nicht, inwieweit sie der Unbrechbare Schwur der DAA daran hindern würde, etwas darüber preiszugeben. Aber sie kramte in ihrem Rucksack nach einer der falschen Galleonen, mit denen sie in der DA kommuniziert hatten. Sie krempelte den rechten Arm ihrer Robe nach oben, wo sich ihr Otter-Tattoo befand. Wortlos hielt sie die falsche Galleone daneben und blickte Dumbledore an.
Dumbledore trat näher und betrachtete beides intensiv. Er lächelte milde. „Wenn Sie es geschafft haben, Gutes zu tun, Miss Granger, war es nicht vergebens. Halten Sie den Kontakt, wenn es geht. Und denken Sie daran, nur mit einem Schokofrosch kommt man im Leben weiter." Damit disapparierte er und Hermine blieb allein in dem Garten stehen. Mit einem Mal fühlte sie sich sehr einsam. Sie setzte sich auf eine Gartenbank und schrieb an Harry eine weitere Nachricht, um sich ihm und Ron wieder anzuschließen.
Dann wollte sie über ihr DAA-Tattoo an Blaise und Draco eine Nachricht schreiben. Doch was sollte sie ihnen sagen? Konnte sie ihnen einfach etwas schicken oder standen sie unter Aufsicht wegen ihrer Flucht? Und trauten sie ihr überhaupt noch? Woran erinnerte sich Draco?
Ginny kam heraus und störte sie bei ihren Gedanken. Schnell rollte Hermine ihre Ärmel herab und verbarg ihr offenes Geheimnis. „Was du getan hast, war sehr mutig, Hermine.", meinte Ginny und setzte sich neben sie. „Du bist immer noch meine Freundin, egal, was du in dieser Zeit getan hast. Aber ich merke, dass du nicht mehr du selbst bist.", stellte Ginny fest. „Menschen ändern sich.", murmelte Hermine. Mit Schuldgefühlen dachte sie an Arthur Weasley, dessen Tod sie wahrscheinlich nicht ausgelöst, aber dennoch verschuldet hatte.
„Ja, aber ich sehe, dass dir etwas fehlt. Geh zu Harry und Ron zurück, du kannst ihnen wesentlich mehr helfen als ich.", brachte Ginny hervor. Es kostete sie sichtlich Überwindung, dies zu sagen. Harry war ihr Freund und sie wollte nicht von ihm getrennt sein. „Ich bin mehr von Nutzen, wenn ich zurück nach Hogwarts gehe und das Schloss mit der DA verteidige. Aber du bist so klug, Hermine. Du wirst Wege finden, allen zu helfen, denen du helfen willst. Ich weiß, dass du dich um die anderen auch sorgst." Sie machte eine Bewegung in die Himmelsrichtung, in welcher hunderte Kilometer entfernt das Malfoy Manor stehen musste.
Doch egal, was Ginny sagte, Hermine glaubte in ihrem Gesicht zu lesen, dass sie und alle anderen Weasleys heilfroh wären, wenn Hermine wieder weg war. Sie trug das Dunkle Mal und das bedeutete für alle nur eines: dass sie gemordet hatte, um es zu erlangen. Dass sie genauso gequält und gefoltert hatte wie alle anderen. Es war eine stille Anklage, unberechtigt und berechtigt zugleich. Selbstgerecht konnte nur jemand sein, der nicht so viel Dreck am Stecken hatte wie sie selbst.
Hermine verstand. Je eher sie ging, umso besser. Sie würde nicht einmal den Brief an Harry schicken müssen, sie würde an diesem Platz einfach warten, bis er erschien. Hermine blickte Ginny an und musste mit den Tränen kämpfen. Sie hatte nicht daran gedacht, dass ihre Freunde sie im Stich lassen oder sie verurteilen würden für das, was sie getan hatte. Sie hatte nicht zu Ende gedacht, was das für sie selbst bedeuten würde. Oder machte sie sich nur etwas vor? Hatte sie ernsthaft damit gerechnet, dass sie mit offenen Armen und großem Jubel empfangen werden würde? Nach einer Mission, von der offiziell niemand etwas gewusst hatte außer Dumbledore und Snape?
„Vielen Dank, dass du etwas Klarheit in meine Gedanken gebracht hast.", sagte Hermine zu Ginny und lächelte leicht. „Leb wohl, Ginny. Grüße deine Mutter und vielen Dank, dass ihr mich aufgenommen habt." „Hermine, nein, so war das nicht gemeint!", protestierte Ginny, doch Hermine hatte schon ihren Rucksack geschultert und ging zum Gartentor hinaus. Mit einem Knall verschwand sie.
Im Rucksack hatte Hermine immer alles Lebensnotwendige. Sie hatte ihr eigenes Zelt und nachdem sie die Schutzkreise gezogen hatte, zog sie ein paar Bücher aus ihrem Rucksack. Ganz oben waren die mit der Heilmagie von Malfoy. Hermine strich über das Malfoy-Emblem, das auf der ersten Seite eingestanzt war. Ob Draco dieses Buch jemals in den Händen gehalten hatte? Sie stellte sich seine langen, dünnen Finger vor, wie sie auf dieser Seite verharrten oder die Buchstaben während dem Lesen nachfuhren. So sanft, wie sie wusste, dass Malfoy ein Buch behandelte, so sanft und dennoch nachdrücklich hatte er sie an dem Abend ihrer Initiation berührt und aus dem Manor ins Freie geführt. Als ob sie auch etwas Zerbrechliches war.
Er hatte Mercure Mortém gewollt. Nicht etwa Blaise, wie sie erst so töricht angenommen hatte. Er hatte sie mit in sein Heiligstes, die Bibliothek, mitgenommen und ihr so ein Geschenk gemacht. Er hatte sich um sie nach ihrer Initiation gekümmert. Und er hatte sich für sie vor Bellatrix gestellt. Wie konnte sie nur so blind sein? Aber jetzt war es vorbei.
Hermine wusste nicht einmal, ob Malfoy überhaupt noch lebte. Sie war über sein Zimmer geflüchtet und hatte ihn gelähmt zurückgelassen. Wer wusste schon, ob der Dunkle Lord ihn bestrafen würde für Hermines Flucht mit der Gefangenen, wenn er sich für sie verbürgt hatte. Malfoy kannte ihre wahre Identität nicht, er konnte es nicht preisgeben, selbst wenn er das wollte oder gefoltert wurde. Sie war allerdings beunruhigt, dass ihr Otter keine Nachrichten von der DAA ausspuckte. Entweder sie hatten sie abgeschnitten oder etwas war nicht in Ordnung. Aber es gab nichts, was sie tun konnte. Und sie wagte es auch nicht, einen der DAA zu kontaktieren.
Um ihren Wasser- und Nahrungsvorrat aufzustocken, apparierte Hermine in die Nähe eines Zauberladens. „Velandum.", sagte sie und nahm ihre Gestalt als Todesser an. Sie wusste, dass in jedem Zauberladen oder Zaubererdorf wie Hogsmeade nur Todesser freien Zugang hatten und kein Apparitionsalarm ausgelöst wurde. So konnte sie sich überall frei bewegen, die Leute kuschten vor ihr. Sie würde sie niemals verhexen, aber das wusste ja keiner.
In einem kleinen Kiosk bediente sich Hermine großzügig an Essen und Trinken. Der Ladenbesitzer ließ es geschehen und wagte keinen Protest. Nahm sie wenig, erregte es Verdacht. Todesser waren nicht für ihre Sparsamkeit bekannt. Am Tresen nahm sie noch den Tagesprophet mit, weil sie in der Titelschlagzeile den Namen „Malfoy" las.
In ihrem Zelt schlug sie die Zeitung auf. Ein Bild von Draco Malfoy und Astoria Greengrass prangte auf der ersten Seite. Sie hielten Hand. „Hochzeit des Jahres – Malfoy und Greengrass geben sich das Jawort.", las Hermine halblaut vor. Ein Stich fuhr in ihr Herz.
Unter dem Bild stand: „Interne Quellen berichten von einem Vorfall im Malfoy Manor. Draco Malfoy soll eine Liaison mit einer laut Lucius Malfoy ‚unpassenden, nicht standesgemäßen Partnerin' gehabt haben. Andere Quellen sprechen von einer Beziehung zu einem nicht näher genannten Todesser. Eine drakonische Strafe soll erfolgt sein. Liebe Leser, bildet euch eure eigene Meinung! Um den Gerüchten ein Ende zu setzen, gab Lucius Malfoy die Verlobung seines Sohnes mit Astoria Greengrass bekannt. Das Fest wird in wenigen Wochen stattfinden. (RK)"
