Prolog IV: Mein Name ist Oliver Queen


Zusätzliche Warnings: Erw. von Rezession, Willkür der Regierung und der Geheimdienste, Erpressung, Break-Up, TransOliver (Beta- Alpha)

Zusätzliche Pairing: Thea/Roy, Oliver/Taiana, platonisches Oliver/Anatoli, Quentin/Donna


2018

Es war keine leichte Entscheidung gewesen, aber die einzige richtige. Nach Monaten in Angst und Schrecken, Fürchten und Bangen, Hoffen und Verzweifeln, war Oliver Queen, der Green Arrow, ein Vater, und für manche auch ein Held, doch noch wegen Vigilantimus im Gefängnis gelandet. Es war der einzige Weg gewesen seine Lieben zu beschützen, zumindest redete er sich das ein.

Oliver war nicht als Alpha geboren worden, sondern als Beta und hatte den Großteil seines Lebens als solcher gelebt. Doch nach dem Schiffsunglück, im Zuge dessen sich sein Vater vor seinen Augen erschossen hatte, und er selbst auf der Insel Lian Yu gestrandet war, war er zum Alpha mutiert. Es war ein schrittweiser Prozess gewesen, der Oliver lange Zeit über nicht bewusst gewesen war. Er hatte nicht verstanden, warum sein Freund, der Alpha Slade Wilson, mit einem Mal aggressiv auf ihn reagiert hatte, er hatte nicht verstanden, warum es ihm so wichtig gewesen war Sara, Akio, und alle anderen, die er im Stich gelassen hatte, zu beschützen.

Eine medizinische Untersuchung von Argus hatte ihn darüber informiert, dass er sich im Übergang zum Alpha befand, gerade bevor er nach Lian Yu zurückkehrte und sich auf einen Omega dort fixierte. So sehr, dass er nach dessen Tod Rache für ihn nehmen wollte.

Er hatte schon als Beta nichts mit Omegas anzufangen gewusst, doch als Alpha … Taiana war nur die erste in einer langen Reihe von Omegas, die ihm nach seiner Umwandlung sein Leben schwer machen würden. Der Wunsch sie zu rächen hatte ihn nach Russland und zur Bratva geführt, wo Anatoli Knyazev sein erster Beta geworden war und ihm dabei geholfen hatte seine Stabilität wieder zu finden, soweit es möglich war.

Doch mit seiner Rückkehr nach Hause, nach Starling City, verlor er sich wieder – in seinem neuen Geschlecht und seiner neuen Aufgabe – seine Heimatstadt im Namen seines Vaters zu retten.

Zuerst hatte er gedacht, dass der beste Weg um das durchzuführen darin bestand die Schuldigen zu bestrafen – was vermutlich typisches Alpha-Denken war - doch dann war ihm durch seine Verbündeten klar geworden, dass es viel wichtiger war die Unschuldigen zu schützen anstatt die Schuldigen zu töten. Und so war er zum Helden geworden – zu Green Arrow. Doch Green Arrow war ein Vigilant, und das FBI wollte ihn unbedingt outen und verurteilen.

Samandra Watson hatte in den letzten sechs Monaten ihr Möglichstes getan um zu beweisen, dass Oliver Queen Green Arrow war. Letztlich war sie gescheitert, der Richter hatte den Fall zu Olivers Gunsten entschieden, dank einiger Trickserei von Olivers Verbündeten. Satt ihm hatte man seinen verstorbenen besten Freund Tommy Merlyn für den Green Arrow gehalten.

Somit war Oliver eigentlich außer Gefahr. Und sein schlechtes Gewissen darüber, dass der Tommys Ruf in den Dreck zog – und das noch dazu während sich ein Doppelgänger von Tommy von einer anderen Erde in der Gefangenschaft von Argus befand – hatte er damit beruhigt, dass er für seinen Sohn da sein musste.

Sein Sohn. Jahrelang hatte Oliver nichts von seiner Existenz gewusst, bis er vor einigen Jahren durch Zufall dahinter gekommen war, dass er Vater war. Etwas, dass seine Feinde gegen ihn verwendeten, weswegen Williams Mutter Samantha mit ihm untertauchte. Doch das nützte nicht, da es Olivers Feinden gelang die beiden zu finden und Samantha ums Leben kam.

Also nahm Oliver seinen Sohn zu sich und gab sogar den Green Arrow auf um sich besser um sein Kind kümmern zu können, doch es war schon zu spät: Seine Feinde auf beiden Seiten des Gesetztes wussten, wer er wirklich war, und arbeiteten gegen ihn. Und um seine Stadt und seine Freunde zu beschützen wurde er wieder Green Arrow und belog sogar seinen Sohn darüber.

Doch letztlich half alles nichts, und er musste für alles gerade stehen. Ricardo Diaz war vielleicht der gefährlichste Feind, den er jemals gehabt hatte, und das schloss Prometheues mit ein – den Mann, der Oliver fast gebrochen hätte. Diaz war deswegen so gefährlich, weil er plante Oliver und all seine Verbündeten und Liebsten zu töten. Um sie zu retten, schloss Oliver einen Deal mit Watson. Er erwirkte Amnestie für sein Team und seine Freunde, und war bereit selbst für seine Taten gerade zu stehen.

Letztlich gab die Tatsache, dass er Vater war, dazu den Ausschlag. Vater eines Omegas. Er hatte immer angenommen, dass William ein Beta werden würde, das hatten auch alle anderen angenommen, aber letztlich irrten sie sich alle. Der Stress der letzten Monate hatte in William eine Veränderung bewirkt – und als sich sein Geschlecht letztlich festigte war es nicht das, was alle erwartet hatten.

Nach all den Omegas, mit denen er nie hatte umgehen können, und die er letztlich so sehr zu lieben gelernt hatte, dass er für sie töten würde – Quentin, Taiana, Roy, Barry, Ray, Curtis, Kara – war er jetzt Vater eines Omegas, für den er wirklich alles tun würde. Ins Gefängnis zu gehen war ein harter Schritt, aber er wusste, dass seine Partnerin Felicitiy sich um William kümmern würde.

Auch sie musste Oliver schützen, genau wie Dig und seine Familie, Curtis, René und seine Tochter, Dinah, Thea und Roy, bevor Diaz sie finden konnte, und letztlich sogar Barry und Iris und Team Flash und die Legends. Und Quentin, der fast gestorben wäre, aber gerade noch davon gekommen war. Wenn er Quentin verloren hätte, nach allem, was sie durchgemacht hatten …. Nein, Oliver wollte nicht daran denken. Er hatte immer die Art Mann sein wollen, auf die Quentin stolz sein könnte. Und so ein Mann übernahm Verantwortung, ein für allemal.

Er erzählte der Welt, dass er Green Arrow war, ließ sich verhaften und ins SuperMax einsperren. Er nahm das alles auf sich um sicher zu gehen, dass das FBI und die Regierung auf der Seite seines ehemaligen Teams wären.

Das war der Deal gewesen. Was also sollte er jetzt hier? Nun, eigentlich hatte er erwartet, dass es so kommen würde. Er war nie davon ausgegangen, dass sie ihn wirklich einfach nur wegsperren wollten.

„Muss schwer sein hier ganz alleine drinnen zu sitzen und zu wissen, dass ihre Freunde dort draußen ganz allein sind, umgeben von ihren Feinden. Ihr Sohn, ihre Gefährtin…", meinte Watson, gerade zu ihm.

„Partnerin", korrigierte Oliver sie automatisch.

Sie saßen sich im Besucherbereich des SuperMax gegenüber, ohne trennende Glasscheibe, doch Oliver war an den Tisch gekettet, und Beine und Arme waren gefesselt. Die taten hier wirklich so, als wäre er ein Serienkiller.

Nun, genau genommen bist du einer, meinte eine innere Stimme zu ihm, die sich anhörte wie sein einstiger Protegé Evelyn, die sich genau deswegen von ihm abgewandt hatte.

„Umgeben von alten Feinden und neuen", fuhr Watson vor. Für einen Beta konnte sie erstaunlich aggressiv sein.

Oliver lehnte sich nach vorne und funkelte sie an. „Ich habe schon verstanden, worauf Sie hinauswollen", meinte er gedämpft, „Warum sind Sie hier, Agent Watson? Was wollen Sie von mir?"

„Es geht nicht darum, was ich will. Sondern darum, was die Leute, die ich repräsentiere wollen", erklärte der Beta.

Das hier war wie Amanda Waller, nur dass man diesmal zumindest so tat, als würde man ihm eine Wahl lassen. Auch wenn er in Wahrheit natürlich keine hatte. „Nun?"

Nun war Watson diejenige, die sich vorlehnte. „Haben Sie schon einmal von der Justice Society of America gehört?", wollte sie wissen.

Okay, jetzt, dachte Oliver, wird es interessant.


2019

„Versuch bitte nicht ganz so nervös zu sein, großer Bruder", meinte Thea tadelnd zu ihm.

„Ich kann nicht anders. Hochzeiten stehen bei uns unter keinem guten Stern, wie du dich vielleicht erinnerst", gab Oliver zurück und zerrte nervös an seiner Krawatte.

„Meine Güte, Ollie, du tust ja fast so als wäre es deine Hochzeit", seufzte Thea, „Ich bin die Braut, wenn jemand nervös sein sollte, dann ich!" Thea schenkte ihm ein beruhigendes Lächeln, das sich Oliver zwang zu erwidern.

Thea war ein Alpha, anders als ihr Bruder ein geborener. Und sie würde heute ihren Omega heiraten. Natürlich hatte sie jedes Recht nervös zu sein, und Oliver sollte sich für sie freuen und nicht ein Nervenbündel sein, aber er konnte nun mal nicht anders. Die letzten Jahre hatten ihn gelehrt, dass Glück nie von Dauer war, und man immer auf das Schlimmste gefasst sein sollte. Aber dabei wünschte er Thea und Roy wirklich alles Glück der Welt.

„Ist es falsch, dass ich mir wünschen würde, dass Malcolm hier wäre?", wandte sich Thea an ihn, „Ich meine, natürlich würde ich mir wünschen, dass Dad hier wäre um mit mir den ersten Tanz zu tanzen, aber – na ja, trotz all seiner Fehler war auch Malcolm mein Vater."

„Und deswegen ist es auch okay sich zu wünschen, dass er auf deine Hochzeit kommen würde", meinte Oliver, „Ich meine, ich kann dich verstehen. Auch ich erwarte die Hälfte der Zeit über, dass er zur Türe hereinspaziert kommt, als wäre nichts geschehen. Aber seine neun Leben hat er scheinbar wirklich aufgebraucht. Doch, wo immer er ist, ich bin mir sicher, er sieht dich heute. Und in seiner und Dads Abwesenheit hast du den besten Stellvertreter für den ersten Tanz. Quentin ist ein seht talentierter Tänzer."

„Oh, das kannst du laut sagen. Ich habe ihn und Donna schon mal beim Tango gesehen. Oh, entschuldige, Ollie." Thea unterbrach sich und warf ihrem Bruder einen schuldbewussten Blick zu.

„Nein, kein Problem. Donna ist ein wichtiger Teil von Quentins Leben und damit auch von unserem, auch wenn Felicity das nicht mehr ist", meinte Oliver und versuchte nicht bitter zu klingen, allerdings führte allein der Gedanke an sie unweigerlich dazu, dass Bitterkeit in ihm aufstieg.

Als er nach Starling zurückgekehrt war, hatte sie ihm Stabilität verschafft, was ihn dazu verleitet hatte anzunehmen, dass sie hervorragend zueinander passten, aber das hatte sich als böser Trugschluss herausgestellt.

Ich sollte nicht mehr an sie denken. Felicity lebt ihr eigenes Leben. Ich sollte das auch tun und ihr nicht mehr ständig hinterher trauern und mich fragen, was mit mir so sehr nicht stimmt, dass sie fast fluchtartig die Stadt verlassen hat.

Nun, aber er wusste ja, was sie dazu sagen würde. Er konnte ihre Abschlussworte immer noch in seinen Ohren nachhallen hören. „Du hast mich belogen, Oliver. Und du vertraust mir nicht. Ich dachte, das hätte sich geändert, aber jetzt wird mir klar, es wird sich niemals ändern: Du wirst niemals dazu in der Lage sein jemand anderen zu vertrauen."

Nun, vielleicht hatte sie ja recht, aber er konnte das nun mal nicht ändern. Nicht nach allem, was in den letzten zwölf Jahren passiert war. Er konnte nur versuchen damit zu leben.

„Ollie?"

„Ja?"

„Denk nicht mehr an Felicity! Denk lieber daran, dass deine kleine Schwester heute heiratet!", bat ihn Thea.

„Oh, ja, ich denke daran. Ständig. Der arme Roy, ich war immer der Meinung, er könnte Besseres kriegen, aber wo die Liebe hinfällt, nehme ich an….", gab Oliver spielerisch zurück.

„Haha."

Ja, wo die Liebe hinfällt. Nun, Liebe, wer brauchte die schon?


2020

„Ich kann es nicht fassen, dass ich Onkel werde!", verkündete Oliver und ließ sich seufzend auf das Sofa neben John Diggle, seinem Teamkameraden und Mit-Alpha fallen.

„Und ich kann es nicht fassen, dass dieses Soda mehr kostet als ein Bier!", erwiderte John und hielt eine Soda-Dose hoch und betrachte sie nachdenklich.

Oliver warf ihm einen schrägen Seitenblick zu. „Wirklich? Ich ringe mit einer existenziellen Krise, und du beschwerst dich über die Soda-Preise?"

„Sollten wir als Mitarbeiter der Regierung nicht einen Sonderdiskont oder so etwas ähnliches bekommen?", wunderte sich John fast so als hätte er nichts gesagt.

Oliver hatte das Gefühl den Faden verloren zu haben. „Geht es um die schlechte Wirtschaftslage oder um unser Team? Ich dachte eigentlich, wir reden über meine Probleme", räumte er ein.

„Wir reden ständig über deine Probleme, Oliver. Wird langsam langweilig", meinte Diggle nur, „Nein, hör mal, wie soll das weiter gehen?"

„Mit der Weltwirtschaft?"

„Mit unserem Team, Oliver. Du hast dich damals von der Regierung praktisch dazu erpressen lassen für sie zu arbeiten. Wie lange willst du das noch tun? Wie lange kannst du das noch tun, und es mit deinem Gewissen vereinen?"

Das war allerdings eine gute Frage.


2021

„Ich bin es, Ollie. Ich bin es wirklich!"

„Das habe ich schon öfter gehört. Liefere mir nur einen Beweis!", verlangte Oliver.

„Das Letzte, was ich zu dir gesagt habe, ist, dass ich nicht die letzte Black Canary sein wollte!", erwiderte Laurel Lance.

Sie war es wirklich. Es handelte sich eindeutig nicht um Black Siren, und es schien auch keine andere Doppelgängerin zu sein. Es war Laurel. Olivers Laurel. Saras Schwester. Quentins Tochter. Olivers Alpha.

„Aber … wie?", wunderte er sich.

„Das", seufzte Laurel, „Ist eine lange Geschichte."


2022

„Eigentlich hatte ich die Liebe aufgegeben", erklärte Oliver.

„Nun, wir können das hier auch nur als Sex abtun, wenn du möchtest", bot ihm seine Partnerin großzügig von der anderen Seite des Bettes aus an.

Oliver seufzte. „Weißt du noch, als du mir gesagt hast, dass ich die Liebe deines Lebens bin? So einfach ist das nicht, Laurel. Nicht mit uns beiden. Mit uns ist es nie einfach", erklärte er.

„Nein, aber vielleicht vor allem deswegen, weil wir es uns extra kompliziert machen."


2023

„Und deswegen werden wir, die Justice League of Amercia, immer für all jene da sein, die unsere Hilfe brauchen", schloss Oliver die Pressekonferenz.

Die Fragen, die ihnen die Reporter entgegen schrien, ignorierte er nach besten Kräften, was aber gar nicht so leicht war, denn einige davon trafen so ziemlich ins Schwarze.

„Besteht nicht die Gefahr, dass Sie zurück ins Gefängnis müssen, wenn Sie ihre Verbindung zu der Regierung der Vereinigten Staaten auflösen, Mister Queen?!" Das fragte mehr als nur einer der Reporter. Oliver hoffte nur, dass keiner darunter war, den er kannte.

Bestand diese Gefahr? Und ob sie bestand, doch Oliver war bereit sich ihr zu stellen, wie ein echter Held das nun mal tat. Und er war auch bereit die Konsequenzen zu tragen. Alle Konsequenzen.


2024, Gegenwart

„Das haben Sie ja toll hingekriegt, Agent Queen", meinte Samandra Watson.

„Das Agent war nie offiziell und gehört der Vergangenheit an", erinnerte sie Oliver, „Und was den Rest angeht: Wir arbeiten daran."

„Gemeinsam mit Gästen von anderen Erden und aus anderen Zeiten, die gar nicht hier sein sollten, weil ihre bloße Anwesenheit das Gefüge des Multiversums gefährdet?", wunderte sich Watson.

Oliver warf ihr einen scharfen Blick zu. „Hören Sie das Hauptquartier der Liga ab?", wunderte er sich.

„Natürlich tun wir das", meinte Watson ungerührt, „Denken Sie wirklich, wir würden Sie einfach so machen lassen? Wir haben Ihnen nie über den Weg getraut, Queen. Sie sind ein ehemaliger Serienmörder, ein ehemaliges Mitglied der Liga der Assassinen, ein ehemaliger Mitarbeiter von Argus, ein ehemaliger Bratva-Lieutnant, und ein ehemaliger Politiker. Man kann Ihnen keinen Finger breit trauen! Und Ihr Team ist auch nicht viel besser. Untote Schwestern, von denen eine eine böse Doppelgängerin hat, und die andere ebenfalls ein Mitglied der Liga der Assassinen war. Ein brillanter aber vermutlich verrückter Wissenschaftler, der mit einem Mörder und Brandstifter verheiratet ist. Eine Frau mit Flügeln, die angeblich seit Jahrtausenden immer wieder mal wiedergeboren wurde. Ein Mann mit Kräften, die unsere Multiversum bedrohen. Ein Mitglied ihres ehemaligen Teams, das nur wegen unseres Deals begnadigt wurde. Eine Frau mit einem magischen Totem. Und ein Mann, der zwar zu Stahl werden kann, aber immer wieder mal für Monate oder gar Jahre von der Erde zu verschwinden scheint. Ganz zu schweigen von der Fledermausfrau, und ach ja, dem Alien aus einer anderen Dimension. Jetzt, wo der Flash weg ist, ist Ihre sogenannten Gerechtigkeitsliga nur noch ein Haufen Personen von unserer Watchlist."

Oliver schnaubte. „Aber diese Personen und ihre Freunde und Familie sind die Einzigen, die unsere Erde noch retten können", erinnerte er sie.

„Ja, genau", erwiderte Watson, „Verstehen Sie jetzt, wieso ich mir Sorgen mache?"

Ja, Oliver verstand es. Und auch er machte sich Sorgen, aber eines wusste er mit Sicherheit: Jede Sekunde, die er damit verschwendete mit Watson zu streiten, war eine verlorene Sekunde.

„Warum sind Sie hier, Samandra? Um zu helfen oder um uns zu verhaften?", wollte er wissen.

„Um zu helfen. Die Regierung hat etwas gefunden, etwas das Ihnen vielleicht dabei von Nutzen sein kann unseren Planeten zu retten", sagte sie.


A/N: Das hier war der letzte Prolog. Nun geht die Fic richtig los.

Um die Wahrheit zu sagen, habe ich von der aktuellen „Arrow"-Staffel nach der Weihnachtspause nichts mehr außer ein paar Ausschnitten aus der letzten Folge gesehen und bin auch relativ wenig verspoilert, d. h. ich musste mir einiges zurecht schustern ohne ganz die Hintergründe zu wissen, weswegen ich den Großteil der Staffel einfach übersprungen habe und mich aufs Wesentliche konzentriert habe. Im Gegensatz zum Canon haben Olicity bei mir nie geheiratet, und es gab keine großen Todesfälle auf der Seite unserer Helden in der Staffel.

Und ja, kein Olicity mehr. Und auch keine Felicity mehr. Ich bin mir nicht sicher, ob und in welchem Ausmaß wir sie in dieser Fic noch zu sehen bekommen werden.

Im Übrigen habe ich vor kurzem ein Review zum Staffelfinale gesehen, wo die Frage aufkam, warum, wo es doch unlogisch ist, die Behörden Oliver so gerne verhaften wollen, worauf dieses Kapitel die zweifache Antwort liefert: 1) Wollen sie ihn für ihre Zwecke benutzen und 2) Trauen sie ihm kein Stück, und den Grund dafür hat Watson so kurz es geht ausgeführt.

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