3. Kara Danvers


Zusätzliche Warnings: Genozid, Erwähnung eines nationasozialistischen Regimes und Individuen, die darin leben und es unterstützen


Kara Danvers würde sich ihr Leben lang an ihr Treffen mit ihrer bösen Doppelgängerin von Erde-X erinnern. Kara Zor-El, General des nationalsozialistischem Regimes, Ehefrau vom Führer Oliver Queen und selbst ernannte Retterin der Erde. Diese Kara hatte sich gehalten wie Tante Astra, hatte noch fragwürdiger argumentiert als Non, und war letztlich in allem, was sie getan hatte, gescheitert, da sie einer Überdosis solarer Strahlung gestorben war.

Und doch waren es ihre Vorwürfe, die Kara bis heute in den Ohren nachklangen. Der Vorwurf ihr Potential niemals ausgelebt zu haben, der Vorwurf eine Schande für Krypton zu sein, als Omega-Kriegerin versagt zu haben, der Vorwurf ihr Herz nicht verdient zu haben, da sie nichts vollbracht hatte.

Kara hatte sei dem alles versucht um ihr Potential auszuschöpfen, soweit es ihr möglich war. Sie hatte sich als Journalistin und Beschützerin der Erde weiter entwickelt, hatte Liebe und Glück gefunden, eine Familie gegründet, hatte ihr Bestes getan um für ihre Freunde da zu sein, genau wie für ihre Familie. Und jeder musste zugeben, dass sie viel erreicht hatte, doch … die Schreie der sterbenden Kryptonier auf Argo City hallten immer noch in ihren Ohren nach. Das eine Versagen, das sie sich niemals hätte leisten können, der Tod ihrer so lange verloren geglaubten Beta-Mutter Alura, ihrer besten Kindheitsfreundin, und von jedem Erwachsen und Kind auf Argo ….

Nur daran zu denken machte sie krank. Dieses eine Versagen war unverzeihlich und bewies, dass alles, was ihr Non und die andere Kara vorgeworfen hatten, wahr war – sie war die Beschützerin der Erde, aber sie hatte darin versagt Krypton zu beschützen.

Wie sie es Non einst geschworen hatte, hatte sie vor die Werte und Geschichte von Krypton an ihr Kind weiterzugeben um ihre verlorene Heimat so am Leben zu halten, und dasselbe würde sie für das Kind von Clark und Lois tun, doch das lebendige Krypton hatte sie nicht retten können. Darkseid hatte es vernichtet. Einfach deswegen, weil er es konnte.

Und nun war er in Universum-1 übergewechselt und bedrohte die Erde. Und Kara hatte nicht vor ihn noch einmal davon kommen zu lassen. Sie hatte nicht vor zuzulassen, dass auch nur einen Menschen oder Außerirdischen in dieser oder irgendeiner anderen Dimension bedrohen würde. Sie würde ihm ein Ende bereiten. Ein für allemal.

„Ich bin es, die er will. Wir haben das besprochen, Oliver. Ich werde nach Apokolips gehen und das hier beenden. Für immer", erklärte sie.

„Ja, wir haben es besprochen, und ich habe beschlossen, dass du nicht alleine gehen wirst", erklärte Oliver.

Kara seufzte. Nach all den Jahren hatte sich eines offenbar nicht geändert: Oliver dachte immer noch, dass er ihr Vorschriften machen könnte. Ich werde nie verstehen, wie mein anderes Ich ihn heiraten konnte.

„Oliver, ich bin zwar ein Omega, aber ich bin die Maid aus Stahl, oder na ja die Frau aus Stahl. Apokolips hat eine gelbe Sonne, wie die Erde auch, ich werde dort meine Kräfte haben. Ich kann auf mich aufpassen, das weißt du", widersprach sie müde.

„Das weiß ich alles, Kara, aber du vergisst, dass du auch eine Mutter bist. Willst du riskieren, dass Lura ohne Mutter aufwächst? Ein Kind zu haben ist die größte Verantwortung, die es gibt, das weißt du", erinnerte sie Oliver, „Keiner verbietet dir auf diese Mission zu gehen, du sollst nur nicht alleine gehen. Nimm Sara mit."

Verdammt, er musste natürlich die Mutter-Karte spielen. Weil er wusste, dass sie dem nichts entgegen zusetzen hatte. Kara sah von Oliver hinüber zu Sara. „Na gut, vielleicht habt ihr recht, und es nicht ganz falsch mit Rückendeckung loszuziehen. Sara kann mitkommen. Und wir sollten auch noch Alex und Nora – die erwachsene Version von ihr – mitnehmen", meinte sie schließlich.

„Siehst du? Mehr wollte ich nicht von dir", meinte Oliver anstatt sich für ihre Einsicht zu bedanken oder sie zu loben. Was Kara überhaupt nicht überraschte, so war er nun mal.

Sie nickte Sara zu. „Na dann, lass uns die anderen einsammeln und nach Apokolips aufbrechen", meinte sie. Damit ich es endlich zu Ende bringen kann, damit ich endlich Krypton rächen kann.


Sie hatte an beinahe nichts anderes mehr denken können, seit Oliver auf ihrer Erde aufgetaucht war und ihr erzählt hatte, dass sie Barry verloren hatten, und dass er ihre Hilfe gegen Darkseid brauchte. Im ersten Moment hatte sie gedacht, dass es sich um Olivers Version von Darkseid handeln musste, doch ihr war bestätigt worden, dass es im Multiversum nur einen Darkseid gab, der zwischen den Dimensionen hin und her reiste und im ganzen Multiversum Chaos stiftete.

Vermutlich war er es auch, der am Zerfall des Multiversums Schuld war. Nachdem Team Flash sie im letzten Jahr darüber informiert hatte, dass Dimensions- und Zeitreisen die Struktur des Multiversums gefährdeten, hatten sie beides eingestellt. Es würde keine Ausflüge mehr zu Erde-1 geben, keine Besuche mehr der Legion der Superhelden bei ihnen oder von ihnen bei ihr. Es war wichtiger die Gesamtheit der Existenz zu retten.

Deswegen war Kara auch so überrascht, als Cisco mit Oliver trotzdem in diesem Jahr bei ihr auftauchten. Scheinbar hielt er die Bedrohung für wichtig genug um das Dimensionsreisen-Embargo zu brechen. Und als Kara erfuhr, worum es ging, konnte sie an nichts anderes mehr denken als daran es ebenfalls zu brechen.

Doch sie mussten überlegt und strategisch vorgehen. Sie konnten nicht einfach alle nach Erde-1 gehen. Aber mit Darkseid als Gegner wollten sie die anderen nicht alleine gehen lassen. Schließlich brachten sie Lura zu Lois, die selbst ein Baby mit kryptonischen Erbe hatte und daher besser mit einem Superbaby zurecht kommen würde als Maggie, und überließen Clark den Schutz der Erde. Das DEO würde ihn nach Kräften unterstützen, dafür würde Agent Vasquez schon sorgen, der Alex das Kommando übergab. Denn Alex hatte nicht vor Kara alleine nach Erde-1 gehen zu lassen, trotz eigener Kinder und ihrem neuen Job als Leiterin des DEOs.

Während das, was Kara in ihrem Kopf als Beta-Brigade bezeichnete, zurückblieb um ihre Heimat zu beschützen, begaben sich Kara, Mon-El, Alex, J'onn, Brainy, Winn, und James nach Erde-1.

Ihre Ankunft dort wurde zunächst nicht von allen begeistert aufgenommen, Dr. Wells schien ihr Verstoß gegen das Dimensionsreise-Embargo nicht zu amüsieren, aber Kara ließ sich davon nicht beirren, und sie nahm seine Angriffe auch nicht persönlich – sie wusste, dass es der Verlust von Barry war, der an ihm nagte, genau wie an ihr, doch sie konnte und wollte nicht daran denken, nicht jetzt, wo sie kurz davor stand Darkseid wieder zu treffen.

Die erwachsene Version von Nora, Barrys und Iris' Tochter, war ebenfalls anwesend. Scheinbar hatte sie eine verbotene Zeitreise auf sich genommen, was ein weiterer Grund für Wells schlechte Laune sein dürfte.

„Nora, es freut mich dich wiederzusehen", meinte Kara.

„Geht mir ebenso, Tante Kara, ich meine Supergirl", erwiderte Nora, woraufhin Wells etwas hustete, das verdächtig nach „Zeitreise-Regeln" klang.

„Das hier sind mein Gefährte Mon-El, meine Schwester Alex, unsere Freunde J'onn, James, und Winn, und das hier ist Winns Gefährte Brainiac-5, auch Querl Dox genannt, aber für uns ist er einfach nur Brainy", stellte Kara ihre Begleiter vor.

Nora gab jedem einzelnen der anderen die Hand und musterte dann Brainy. „Interessant. Du bist eine künstliche Lebensform, nicht wahr?", stellte sie fest.

„Wenn du aus der Zukunft kommst, dann nehme ich an, dass du im Gegensatz zu den hier versammelten primitiven Menschen eine gewisse Erfahrung mit künstlicher Intelligenz besitzt?", erwiderte Brainy, was Wells und ein paar andere dazu brachte ihm wütende Blicke zuzuwerfen.

„Er meint es nicht böse!", erklärte Kara schnell.

„Ja, er bekommt es meistens gar nicht mit, dass er andere beleidigt hat", stimmte ihr Winn zu, „Für ihn sind Beleidigungen so eine Art verstecktes Kompliment. Ich meine, er hat mir monatelang erzählt wie dumm ich im Vergleich zu ihm bin, nur um dann zu behaupten nur ich könnte die Zukunft retten, da ich als Einziger genial genug dafür bin. Nehmt also einfach nicht so ernst, was er sagt, wenn es sich nicht gerade um Berechnungen handelt!"

„Deine Angewohnheit meine Rechenkapazität als meine einzige positive Eigenschaft hervorzuheben ist mir schon immer kindisch erschienen, Winn", gab Brainy leicht beleidigt klingend zurück.

„Seht ihr?", meinte Winn.

Nora sah zwischen den beiden hin und her. „Und ihr seid wirklich zusammen?", wunderte sie sich.

„Verheiratet und sehr glücklich miteinander", bestätigte Winn, „Aber sollten wir uns jetzt nicht lieber der drohenden Invasion dieser Erde durch einen außerirdischen dimensionshopsenden Despoten zuwenden?"

Oliver nickte. „Kommt mit", meinte er und führte alle in den Briefing-Raum der Liga.

Hier war es etwas voller als gewöhnlich. Wegen des Dimensionsreise-Embargos war Kara nicht besonders oft hier gewesen, aber als Gründungs- und Ehrenmitglied der Justice League besaß sie einen eigenen Stuhl am langen Tisch und nahm auf diesen Platz, während sich ihre Familie und Freunde etwas verloren um sie drängten.

Oliver, Laurel, Ray, Kendra, Curtis, Cisco, und Mari saßen ebenfalls auf ihren Plätzen. Niemand hatte es gewagt auf Barrys Stuhl Platz zu nehmen. Karas Blick irrte zu dem leeren Platz, aber sie sah schnell wieder weg. Nora stellte sich hinter Cisco anstatt sich hinzusetzen, und Wells lehnte sich an die Wand neben dem Zimmereingang.

Dann schritt Iris durch das Zimmer hindurch und setzte sich auf Barrys Platz. Sie blickte auf den ebenfalls leeren Stuhl neben sich. „Wo ist Sara?", wollte sie wissen.

„Sie erledigt etwas", erklärte Oliver.

„Dieses Etwas hat hoffentlich nichts mit Zeitreisen zu tun?!", wollte Ray wissen, und sein Blick irrte kurz zum letzten leeren Stuhl, dem von Nate.

„Sie und Rip haben mehr Verständnis für die Dringlichkeit der Situation gezeigt als du", erwiderte Oliver nur darauf.

„Scheiß drauf." Killer Frost nahm unaufgefordert auf Saras Stuhl Platz. „Oliver Queen tut doch immer das, was Oliver Queen für am besten hält. Das ist nichts Neues, oder? Wo ist die Fledermausfrau? Ich sehe, ihr habt sogar ihren Stuhl entfernt…"

Keiner schien darauf antworten zu wollen. „Ist sie auch auf einer Geheimmission?", fragte Killer Frost dann.

Wieder schien keiner antworten zu wollen.

Professor Stein nahm auf Nates Stuhl Platz. „Wer hier ist, ist hier. Wer nicht hier ist, ist es nicht. Ich habe den Eindruck vermittelt bekommen, dass die Sache eilt, also sollten wir vielleicht endlich mit der Besprechung beginnen", meinte er.

„Es ist nur so, Martin, dass mir auffällt, dass Oliver in ein anderes Universum gegangen ist um Supergirl und ihre Schwester und ihren Gefährten und ihre Freunde zu holen. Und er hat sich die Mühe gemacht die Legends zu reaktivieren, und das obwohl viele ehemalige Mitglieder jetzt Mitglieder seiner kleinen Gerechtigkeitsliga sind", schnurrte Killer Frost, „Er hat Jax von seiner Familie weggeholt, genau wie dich. Dann hat er sich alle Mühe gemacht Team Flash soweit wie möglich hier zusammen zu bekommen. Ich bin hier, Nora ist hier, sogar Julian und Ralph sind hier. Aber seltsamerweise sehe ich hier weder John Diggle, noch Thea Queen und ihren Ehemann, ja noch nicht mal Wild Dog, Ragman, oder die Ersatz-Canary hat er her bequemt. Oder wollt ihr sagen, dass ich die Einzige bin, der das aufgefallen ist?"

Kara und alle anderen wandten ihre Köpfe Oliver zu. „Es gibt keinen Grund für Thea oder John ihre Familien zu verlassen und herzukommen. Sie können hier nichts beitragen. Ich habe hier Experten versammelt: Für Zeitreisen, Außerirdische, und Meta-Menschen, denn mit denen müssen wir uns herumschlagen", erklärte er beherrscht, „Laurel und ich haben ebenfalls eine Familie, und wir sind trotzdem hier. Genau wie Curtis. Ich weiß, worauf du anspielst, aber es ist nicht so, dass ich irgendjemanden bevorzugt behandeln würde."

„Ach, nein? Nun, das ist deine Meinung", seufzte Killer Frost und lehnte sich in ihren Stuhl zurück.

„Zurück zum eigentlichen Thema", meinte Oliver dann, „Darkseid kommt zur Erde. Per Degadon, Black Siren und Prometheus haben ihn zur Erde gerufen."

„Lass uns eine schnelle Exposition-Szene für alle, die erst später eingeschaltet haben, einbauen und erklären, dass Per Degadon ein zeitreisender Despot aus der Zukunft ist, Black Siren Laurels Meta-Menschen-Doppelgängerin von Erde-2, und du mit Prometheus nicht Adrian Chase meinst, sondern eine verrückte Version Tommy Merlyn von Erde-X", schaltete sich Killer Frost wieder ein.

„Ja, und was Darkseid angeht, so ist das wenige, was wir über ihn wissen, sehr besorgniserregend", fuhr Oliver fort, „Aber vielleicht sollten wir es jemanden überlassen von ihm zu berichten, der ihn bereits getroffen hat." Er nickte Kara zu.

Diese spürte Mon-Els Hand auf ihrer rechten und Alexs Hand auf ihrer linken Schulter. Sie war hier sicher. Ihre beiden Alphas waren für sie da. Du schaffst das, flüsterte ihr Mon-El über ihr Gefährten-Band zu.

„Darkseid kennt keine Gnade. Er ist …. wie eine Naturgewalt", erklärte Kara gedämpft, „Dort, wo er einmal gewütet hat, wächst kein Gras mehr nach. Er ist ein Neuer Gott, zumindest nennt er seine Spezies so, und er herrscht über viele Welten, aber es sind ihn niemals genug. Darkseid ist nicht an die Regeln von Raum und Zeit gebunden, wie wir es sind. Er reist zwischen den Dimensionen hin und her, als wäre es ein Kinderspiel. Und auch zwischen den Zeiten. Wie er es macht, das kann ich nicht sagen. Er besitzt eine sehr fortschrittliche Technologie, die alles, was ich kenne, in den Schatten stellt, aber ob er mit ihrer Hilfe Raum und Zeit beherrscht oder durch Meta-Fähigkeiten kann ich nicht sagen. Vielleicht ist er irgendwie an die Speed Force gebunden, vielleicht aber auch nicht. Sein erklärtes Ziel ist er zu herrschen, und er fordert von seinen Anhängern vollkommene Unterwerfung. Und Anhänger hat er viele. Für manche von ihnen ist er nur ein Kommandant. Für andere ist er ein Gott."

Sie legte eine kurze Pause ein, bevor sie fortfuhr: „Meine Heimatwelt Krypton wurde zerstört, als ich noch ein Kind war, doch es gelang meinem Vater einen Teil von Krypton zu retten: Argo City, meine Heimatstadt. Jahrelang hat Argo City als einsame Stadt auf einem Asteroiden überlebt, nur geschützt von einem bemerkenswerten Kraftfeld. Viel von Krypton ist verloren gegangen, doch das Wichtigste wurde gerettet: Die Kultur, die Geschichte, die Bewohner. Argo City besaß keine Waffen mehr, die wissenschaftliche Forschung seiner Bewohner war nicht mehr so aggressiv und zerstörerisch wie die von Krypton. Sie wollten ihre Fehler von einst wieder gut machen. Doch dann kam Darkseid. Er war vollkommen überlegen. Er hätte sie nicht bekämpfen müssen, da sie sowieso keine Chance gegen ihn hatten. Trotzdem oder gerade deswegen hat er sie vernichtet. Jede Frau, jeden Mann, jedes Kind, jeden Alpha, jeden Beta, jeden Omega. Er hat die ganze Stadt zerstört und das gesamte Volk von Krypton ausgerottet. Er … er hat meine Mutter getötet und all die anderen dort."

Schweigen kehrte im Konferenzsaal ein.

„Das tut mir sehr leid, Kara", sagte Iris dann.

Kara nickte nur, ohne sie oder jemand anderen anzusehen. „Das war vor ein paar Jahren. Ich habe alles versucht um ihn zu bekämpfen, aber schließlich ist er einfach verschwunden. In eine andere Dimension, nehme ich an, weil er mit meiner fertig war", schloss sie, „Und nun hat er es auf eure Erde abgesehen."

Oliver räusperte sich. „Nun, eines steht fest: Wir werden nicht zulassen, dass der Erde das widerfährt, was Argo City zugestoßen ist. Wir werden sie bis zum letzten Mann verteidigen, wenn es notwendig werden sollte", verkündete er, „Die Frage ist nur: Wie? Hat jemand Vorschläge?"

Brainy meldete sich zu Wort: „Nun, wir könnten versuchen diese Erde in einer Taschendimension zu verstecken, so dass Darkseids Truppen sie nicht finden, wenn sie hier ankommen."

„Ja, denn was ist schon ein bisschen mehr Multiversumelastizitätsüberprüfung", murmelte Wells.

„Oder", meinte Kara, ohne selbst zu realisieren, dass sie es aussprach, „Wir töten Darkseid. Ohne ihren Anführer werden sich seine Truppen zurückziehen."

Alle Blicken richteten sich auf sie. „Oder wir töten Darkseid", meinte Brainy, „Was unsere Chancen auf einen Sieg drastisch erhöhen würde."

Ja, das würde es wohl. Und es war genau das, was Kara Zor-El von Erde-X tun würde.


A/N: Ja, wie ihr seht greife ich für diese Fic auf die DC-Comiclore zurück und versuche sie so gut es geht ins Arrowverse zu integrieren. Seit New 52 gibt es mehrere Darkseids (pro Dimension einen) oder zumindest Echos von ihm in allen Dimensionen, was ich hier aber ignoriere, damit es nicht zu kompliziert wird bzw. um den geplanten „Supergirl"-Handlungsstrang durchführen zu können.

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