3. Barry Allen


Extra Warnings: Metaphorischer Character Death, Leben auf einer anderen Existenzebene

Zusätzliches Pairing: Barry/Speed Force (irgendwie zumindest), KarryBroTP


In einem Moment war er noch bei einem Justice League-Einsatz und bekämpfte Per Degadon, Black Siren und Prometheus, sowie ihre Anhänger, um sie davon abzuhalten einen mächtigen Außerirdischen namens Darkseid zur Erde zu rufen, und im nächsten wurde er vom Reverse-Flash gerammt und fand sich dann in der Speed Force wieder.

Er wollte „Eobard" rufen, doch die Speed Force riss ihm die Worte aus dem Mund.

Willkommen zu Hause, Barry, flüsterte ihm die Speed Force zu, und er konnte sehen, wie sich ein Zeitphantom ihm und Eobard, der immer noch versuchte nach ihm zu schlagen, annäherte. Es war nicht hinter ihm sondern hinter Eobard her, aber das war es auch nicht, was Barry beruhigte. Denn … Nein, ich kann nicht hierbleiben! Meine Freunde, meine Familie, sie brauchen mich … Mein Baby, ich kann mein Baby nicht alleine zurücklassen!

Es spielte keine Rolle, dass er wusste, dass aus Nora eines Tages eine aufrechte Bürgerin werden würde, eine Speedster, eine Heldin. Der erwachsene Omega Nora West-Allen war vieles, aber für Barry war nur sein Baby wirklich sein Baby, und es brauchte ihn. Jeder Omega-Instinkt brüllte voller Protest auf bei dem Gedanken daran, dass er sein Kind verlassen sollte. Bitte, das musst du verstehen, bettelte er, Sie ist mein Kind. Sie braucht mich.

Barry, Barry, haben wir dir nicht schon so viel gegeben? Haben wir dir nicht deinen Beta zurückgegeben und zugelassen, dass du uns verlässt und zur Erde zurückkehrst, obwohl du hierher gehört hättest?, erwiderte die Speed Force.

Ja, aber … was ist das? Nein, Kara, nicht, du kannst nicht…. Ich muss das verhindern! Ich muss zurück, ich muss sie davon abhalten! Bitte! So herzlos könnt ihr nicht sein!

Es dreht sich nicht immer alles um dich, Barry. Die Welt dreht sich auch ohne dich weiter, besser gesagt die Welten, flüsterte die Speed Force.

Barry wusste, dass er zu weinen begann. Nein, bitte, mein Baby, meine Freunde, die brauchen mich, ich….

„Denkst du immer noch, du kannst gewinnen, Barry?", zischte Eobard in sein Ohr und dann … fand sich Barry plötzlich ganz woanders wieder.


Er erkannte das Haus seiner Kindheit. Und er hörte bekannte Geräusche. Und er wusste sofort, welche Nacht dies war. Es war die Nacht, in der Eobard seine Mutter ermordet hatte. Immerhin hatte er diese Nacht bereits viermal mit erlebt. Die Nacht, in der sich alles geändert hatte. Lauf, Barry, lauf, flüsterte es in seinem Kopf. Er wusste, wieso er hier war. Er hatte es immer gewusst. Er hatte immer gewusst, dass er noch einmal in diese Nacht zurückkehren würde, ein letztes Mal, und dass er dieses letzte Mal Dinge zu tun hatte, wichtige Dinge.

Er rannte in das Haus seiner Eltern, und ohne zu zögern überließ er den Reverse-Flash und seiner Mutter und seinen Vater den Kampf, stattdessen kannte er nur ein Ziel: Sich selber.

Er packte sein Kinder-Ich und rannte den jungen Barry auf die Straße und stellte ihn in sicherer Entfernung vom Kampf ab. Und dann kehrte er ins Haus zurück und sah erneut sich selbst. Sein jüngeres Ich verfolgte dem Kampf mit großen Augen mit, bereit sich einzumischen, doch Barry sah ihn direkt an und schüttelte eindringlich den Kopf, und der noch nicht einmal ein Jahr lange Flash hörte auf ihn und mischte sich nicht ein und ließ seine Mutter sterben.

Barry wusste, dass er sein jüngeres Ich nun seinem Schicksal überlassen konnte, und wandte sich stattdessen dem Reverse-Flash zu, den er aus dem Haus jagte, damit er nicht auch noch seinen Vater töten könnte. Oder sich an Barrys jüngerem Ich vergreifen konnte.

„Du bist mir also gefolgt, Flash!", stellte der jüngere Reverse-Flash fest.

„Du hast einen Fehler gemacht, Eobard", erklärte Barry, „Mit dieser Tat hier, hast du deine eigene Zukunft ausgelöscht. Du hast keine Heimat mehr, in die du zurückkehren kannst!"

„Du lügst!", behauptete Eobard und rannte dann los. Barry hielt mit ihm Schritt.

„Es ist wahr! Befrage Gideon dazu!", forderte Barry ihn auf.

„Gideon, Stand der Zukunft! Ist die alte Zeitlinie wieder in Takt?!", wollte Eobard von der K.I. auf seiner Uhr wissen.

„Negativ. Die Zeitlinie wurde verändert, aber die alte Zeitlinie wurde nicht wiederhergestellt", lautete Gideons Antwort.

„Verdammt!", fluchte Eobard und funkelte Barry an, „Das ist alles deine Schuld!"

„Ist es das? Soweit ich weiß, hast du mit der ganzen Zeitreisesache angefangen!", erinnerte ihn Barry.

Eobard fluchte noch einmal und war dann verschwunden. Barry wusste er könnte und sollte ihn verfolgen, doch er wusste auch, dass er die Zeitlinie bewahren und nicht verändern sollte. Wenn er Eobard jetzt aufhielt, dann könnte er das Leben des wahren Erde-1-Professor Wells retten, doch dadurch würden sich unvorhergesehene Auswirkungen auf die Zeitlinie ergeben, und diese Lektion hatte Barry schweren Herzens in der Folge von Flashpoint gelernt: Auch wenn ihm jeder seiner Instinkte sagte, dass es richtig war Leben zu retten, egal unter welchen Umständen, so musste er die Vergangenheit doch respektieren und die Dinge, die geschehen waren, so belassen, wie sie geschehen waren. Egal, wie falsch ihm das vorkam.

Barry sah sich auf der leeren nächtlichen Straße um. Das war's dann wohl. Ich bin hier fertig, stellte er fest, Das war die letzte Tat des Flash, die ich noch tun musste, die die Speed Force mir noch erlaubt hat zu tun. Nun muss ich meinen Platz in ihr einnehmen, so wie sein muss. Meine erkaufte Zeit, die letzten acht Jahre, waren ein Geschenk, ein Abschiedsgeschenk an mich. Aber jetzt ist es vorbei. Jemand anderer wird der Flash sein. Vermutlich Wally. Er wird den Titel übernehmen und eines Tages Nora alles beibringen, was sie wissen muss, damit sie der nächste Flash wird. Dabei hätte ich mich wirklich gerne verabschiedet, aber ich hatte acht Jahre dafür, nicht wahr?

Es war nur recht und billig. Er hatte immer gewusst, dass es so enden würde, auch wenn er es nicht hatte wahrhaben wollen. Ein Teil von ihm hatte sich erhofft die Chance zu bekommen Nora aufzuziehen, ihr beim Erwachsenwerden zuzusehen, aber das war ihm nicht bestimmt gewesen. Nora würde nicht alleine sein, sie hatte Iris und Eddie, und Joe und Cecile, und Wally, und Jenna, und Cisco, und Ralph, und Julian, und sogar Oliver und Laurel, und die ganze Justice League. Nora würde eine große Familie haben. Es tut mir so leid, mein Baby, ich wollte für dich da sein, aber … Und ich wollte Kara retten ….

Aber, nein, er war seit Jahren immer nur weggelaufen. Es war an der Zeit, dass er seiner Zukunft entgegen lief. Er schloss die Augen, rannte los, und erreichte die Speed Force und ließ sich in deren liebevolle Umarmung fallen.

Willkommen zu Hause, Barry Allen.

Er war dort, wo er hingehörte.


In der Speed Force war man überall gleichzeitig – in allen Zeiten und in allen Universen. Vielleicht könnte er nie wieder zurück zu ihnen, doch er konnte seine Freunde immer noch sehen. Und so beobachtete er sie.

Kara hatte gerade vorgeschlagen Darkseid zu töten und alle protestierten.

„Wir sind Helden, wir töten nicht", sagte Ray.

„Und selbst, wenn wir es tun würden, wissen wir nicht einmal, ob es überhaupt möglich wäre", fügte Laurel hinzu, „Wenn er wirklich so mächtig ist und so viele Anhänger hat, ist es vermutlich unmöglich."

„Und außerdem müssten wir zu ihm vordringen, und da wir nicht wissen, wo er zu finden ist, ist es sowieso nicht möglich ihn unschädlich zu machen", meinte Oliver.

„Apokolips", sagte Kara.

„Bitte?", wunderte sich Harry.

„Das ist seine Heimatbasis. Ein geheimnisvoller Planet oder Himmelskörper, irgendwo im All, in irgendeiner speziellen Dimension", erklärte Kara, „Sein Volk, die Neuen Götter, stammt von dort, und er hat seine Operationsbasis daraus gemacht."

„Nun gut, das ist ein Anfang, aber wenn wir nicht wissen, wo sich dieses … Apokolips befindet, dann können wir auch nicht dorthin gelangen", meinte Oliver.

„Es gibt einen Weg", erklärte Kara, „Darkseids höhere Generale besitzen Geräte, mit deren Hilfe man dorthin gelangen kann. Sogenannte Motherboxen."

„Und du denkst Per Degadon besitzt eine dieser Motherboxen?", meldete sich Kendra zu Wort.

Kara nickte. „Es wäre anzunehmen. Ansonsten wüsste ich nicht, wie er dazu in der Lage sein sollte mit Darkseid zu kommunizieren", meinte sie.

„Nun, damit haben wir zumindest einen Ansatzpunkt", meinte Cisco, „Nicht, dass wir den wahnsinnigen Plan Darkseid zu töten ernsthaft in Betracht ziehen würden, aber einen Computer zu besitzen, mit dessen Hilfe wir mit ihm kommunizieren und in seine Basis vordringen können, kann nur von Vorteil für uns sein. Wer weiß, was für weitere wertvolle Daten noch auf ihm gespeichert sind. Ich bin dafür, dass wir versuchen dieses Ding an uns zu bringen und zu untersuchen. Alles Weitere folgt danach."

Iris nickte. „Dann müssen wir einen Plan entwickeln, wie wir unsere Gegner hier auf der Erde stellen und ablenken, während ein Strike-Team ihre Basis infiltriert und die Motherbox stiehlt", meinte sie.

„Ich wünschte, ihr würdet das nicht tun", murmelte Barry. Er wusste bereits, wie diese ganze Geschichte ausgehen würde. Er konnte es sehen, er hatte es gesehen.

Und Watson, Watson würde nach dieser Besprechung auftauchen und Oliver ein Gerät übergeben, ein Gerät, das alles ändern würde. Und das würde dazu führen, dass Oliver Sara damit beauftragte nach Apokolipis zu gehen um Darkseid zu töten. Doch alles würde anders kommen, und Kara….

Wenn ich bei ihnen wäre, dann könnte ich dafür sorgen, dass alles anders läuft…

Barry, wies ihn die Speed Force zurecht, Barry, du hattest dein Schicksal akzeptiert. Quäle dich nicht, indem du deinem vergangenen Leben nachtrauerst.

Doch für Barry war es nicht vergangen, es war das Leben, das er irgendwie immer noch führte. Er beobachtete Olivers Treffen mit Watson, von dem die anderen nichts mitbekamen, und dann die Ankunft der Waverider und der Legends. Sie landeten das Schiff im Hangar der Justice League. So gerne wäre ich jetzt auch dort, dachte Barry und wartete auf die Zurechtweisung, doch sie kam nicht, was ihn eigentlich überraschte. Überhaupt, er konnte spüren, dass die Speed Force in Aufruhr war. Er fragte sich, was der Grund dafür war. War Thawne zurückgekehrt?

„Dad? Dad, wir brauchen dich!" Es war Noras Stimme. Sie durchsuchte die Speed Force nach ihm. So gerne wollte er ihr zu Hilfe eilen, doch die Speed Force drängte sie hinaus zurück nach Erde-1 und warnte sie erneut zurückzukommen um zu versuchen Barry zu finden.

Mein Kind braucht mich, erinnerte sich Barry. Und doch konnte er ihr nicht helfen, er konnte niemanden helfen, auch Kara nicht.

„Großartig, noch mehr Zeitreisende", beschwerte sich Harry beim Anblick von Zari und Amaya, als diese gemeinsam mit Snart, Sara, Rip, John Constantine, Nate, Mick, und Ava Sharpe aus der Waverider stiegen.

„Was? Mick! Die Kinder!", beschwerte sich Ray Palmer beim Anblick seines Ehemanns. Der zuckte nur die Schultern. „Lisa passt auf sie auf. Ich dachte, es geht hier um das Ende der Welt!", verteidigte er sich.

Doch er irrte sich, es ging nicht um das Ende der Welt, es ging um das Ende von allem. Barry konnte es spüren. Die Speed Force erbebte. Es war wie eine Art Erdbeben, nur dass es hier natürlich keine Erdbeben geben konnte.

Was ist los?, wollte er wissen, doch er erhielt keine Antwort.

Und dann verwandelte sich das Erdbeben in einem Tsunami. Barry konnte regelrecht spüren, wie er weggespült wurde.

Was geht hier vor?!

Darkseid. Darkseid zerbricht das Multiversum!, echote die Speed Force.

Aber … das hat er vorher auch schon getan. Das hat er immer schon getan, und die Speed Force war davon nicht beeinflusst! Ich habe die Zukunft gesehen, die Zeit nach Darkseid!, argumentierte Barry verwirrt.

Etwas hat sich verändert. Etwas, das vorher nicht da war, hat für einen anderen Ausgang der Ereignisse gesorgt. Ein neues Element ist zur Gleichung hinzugestoßen, lautete die Erklärung.

Das müsste Zeitreise bedeuten und noch dazu eine, die erst vor kurzem (von Barrys Standpunkt aus gesehen) passiert war. Jemand musste sich eingemischt haben, doch wer ….

Thawne. Als wir hier ankamen, haben ihn die Zeitphantome da erwischt?, wollte Barry wissen und versuchte sich zu erinnern, doch er erhielt keine Antwort, stattdessen schwappte der Tsunami über ihn hinweg, und dann wurde alles … leise.


2015

Barry blinzelte. Wo bin ich? Was ist passiert? Bin ich immer noch in der Speed Force? Er besaß eine dunkle Erinnerung daran ein Portal durchquert zu haben und aus der Speed Force gerissen worden zu sein, aber alles war verschwommen. Er fühlte sich desorientiert. Bei weitem nicht so desorientiert, wie das letzte Mal, als er aus der Speed Force gerissen worden war, aber diesmal war er auch nicht so lange in ihr gewesen. Zumindest dachte er das.

Oder bin ich wieder manisch und halb verrückt durch die Stadt gelaufen und kann mich daran nicht mehr erinnern? Immerhin war das beim letzten Mal auch der Fall gewesen.

Barry sah sich um. Er schien sich an einem vertrauten Ort zu befinden. Es roch nach Heimat und Liebe, und er war in einem kleinen Wohnzimmer, das ihm bekannt vorkam, wenn er es auch schon länger nicht mehr gesehen hatte.

Ist das hier ….Ja, das war Eddies und Iris Appartement von damals, bevor sie Eddie verloren hatten. Und in diesem Moment öffnete sich auch schon die Eingangstüre, und der Besagte kam herein. Sein vertrauter Geruch strömte Barry entgegen und schaffte es wie immer ihm Trost zu vermitteln.

„Eddie!"

Eddie erstarrte als er ihn sah. „Barry", stellte er fest und blickte ihn an. Dann meinte er: „Hör mal, ich weiß, du machst dir Sorgen um mich, aber nach der ganzen Sache mit der Entführung brauche ich einfach etwas Abstand und Zeit um das alles zu verdauen. Das bedeutet nicht, dass ich mit dir und Iris Schluss machen möchte, ich brauche nur etwas Zeit für mich um mit dem klar zu kommen, was passier ist und …"

Barry ließ ihn nicht ausreden, sondern eilte auf ihn zu und küsste ihn. Der Beta reagierte überrascht, aber wie immer nicht ablehnend. Sie lösten sich voneinander und Eddie betrachte Barry prüfend. „Stimmt etwas nicht?", wollte er wissen, „Du wirkst …." Er verstummte und betrachtete Barry misstrauisch.

„Ich bin es, Eddie", sagte Barry schnell, „Aber nicht der Barry aus dem Jahr 2015."

Eddie runzelte die Stirn. „Ist das diese Zeitreisesache? Weil, wenn das so ist, dann sollten wir…"

Barry ließ ihn nicht ausreden. „Eddie, hör mal, ich weiß nicht, wie viel Zeit wir haben. Etwas ist passiert, etwas Schlimmes und … ich kann es nicht anders beschreiben, aber es könnte das Ende von Allem sein", erklärte er, „Ich sollte gar nicht hier sein. Ich sollte es verhindern, aber um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, wie ich hier gelandet bin, und noch weniger, wie ich dorthin kommen soll, wo ich hinmuss um uns alle zu retten."

Eddie legte ihm tröstend die Hand auf die Schulter. „Kann ich irgendetwas tun?", wollte er wissen.

Barry schüttelte den Kopf. „Ich weiß nicht, ich… ich wollte so gerne nach Hause zurück, bevor das alles passiert ist, und ich schätze nun bin ich zu Hause, nun ja, irgendwie, aber …." Er verstummte. „Ich darf dir nichts sagen, weil ich es damit noch schlimmer machen würde", erklärte er verzweifelt, „Aber, was soll ich tun, wenn ich es niemanden sagen kann?"

Eddie schüttelte nur hilflos den Kopf und umarmte Barry jetzt vollständig. „Sag mir nur, was du brauchst, Barr", murmelte er.

„Ich muss wissen, dass ihr sicher seid. Ihr alle. Du und Iris und Nora, und Joe und Cecile und Jenna, und Wally, und Cisco, und Kara, und all die anderen. Ich muss sie retten, und alle anderen auch", erklärte Barry, „Aber ich weiß nicht, was ich tun soll!"

„Barry!" Eddie presste einen Kuss auf Barrys Stirn und plötzlich …. Schien die Welt um sie herum zu verlangsamen. „Barry, was ist das?", murmelte Eddie.

Ich hoffe nicht das Ende der Welt. „Wir sind in Flash Time. Du bewegst dich so schnell, wie ich mich bewege, wenn ich meine Geschwindigkeit benutze. Du bist durch mich mit der Speed Force verbunden", erklärte Barry. Nur, dass ich das normalerweise kontrolliert auslösen kann, und es nicht einfach so passiert. Nun, aber es war nur logisch, dass er die Kontrolle über seine Kräfte verlor, wenn die Speed Force am Auseinanderbrechen war.

Barry sah Eddie an und konnte sehen, wie Speed Force-Energie von ihm auf den anderen Mann überging. Doch es war nicht wie damals bei Iris, dass seine gesamte Kraft den Besitzer wechselte, nein, es war anders, als würde nur ein Teil davon in seinen Beta übergehen.

Natürlich, Speed Force-Spuren auf ihm. Ich habe mich immer gefragt, wie es möglich war, und das hier ist die Antwort. Dieser Moment hier, er ist schon immer passiert, genau wie meine Rettung durch mich selbst, wurde ihm klar.

„Eddie, hör zu, mir ist gerade klar geworden, dass ich doch noch eine Chance habe uns alle zu retten. Ich muss jetzt los. Aber vorher will ich dir noch eines sagen: Hör nicht auf das, was Thawne dir einreden will. Ich liebe dich. Iris liebt dich. Du gehörst zu uns. Verstehst du?" Er drückte den Arm seines Betas und küsste ihn noch einmal kurz auf die Lippen. „Wir sehen uns wieder. Das verspreche ich dir. Aber jetzt muss ich los die Welt retten."

Dann ließ er den anderen Mann los und rannte so schnell, wie er noch niemals in seinen Leben gerannt war. Er rannte los um die Welt zu retten.


A/N: Dieses Kapitel war sozuagen „And now to something complety different", aber eigentlich auch nicht. Keine Sorge, die ganze Eddie-lebt-wieder-Sache wird im Lauf dieser Fic natürlich noch genauer aufgeklärt werden.

Ich hoffe die Fic verwirrt euch nicht zu sehr – es wird alles stringenter je weiter die Handlung vordringt – auf jeden Fall wird es immer die Barry-Handlung geben und den Rest der Handlung. Zu der wir in größeren Ausmaß als durch Speed Force-Spionage im nächsten Kapigel zurückkehren.

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