4. Oliver Queen
Zusätzliche Warnings: Erw. eines nationalsozialistischen Regimes
Seit er nach Starling City zurück gekehrt war, hatte Oliver Queen viele moralisch fragwürdige Dinge getan und viele Menschen getötet. Zu Beginn hatte er nicht eingesehen, dass das, was er tat, falsch war, dann hatte er geschworen sich zu bessern und nie wieder zu töten, doch letztlich war diese Entscheidung ins Wanken geraten, als er sich gezwungen gesehen hatte Damien Darhk zu töten, und seit dem hatte er sich immer wieder in Situationen wieder gefunden, in denen es ihm nötig erschienen war diesen Schritt zu tun.
Und er hielt ihn auch nicht immer für falsch. Er war der Erste, der bereit war zuzugeben, dass seine Erlebnisse auf Lian Yu, der Amazo, in Hong Kong und Russland sein moralisches Empfinden verändert hatten, seine Sicht auf die Dinge verdüstert hatten. Und außerdem kam die Tatsache hinzu, dass er durch seine Umwandlung vom Beta zum Alpha einen überentwickelten Beschützer-Instinkt dazu gewonnen hatte, so dass er oft der Meinung war, dass der einzige Weg diejenigen, die ihn nahe standen, zu beschützen, darin bestand dafür zu sorgen, dass gewissen Individuen ihnen wirklich niemals wieder gefährlich werden konnten.
Es war also mitunter wichtig, dass ihn jemand anderer daran erinnerte sich zurückzuhalten und darauf hinwies, dass er dabei war zu weit zu gehen. Barry war sein moralisches Zentrum gewesen, und jetzt, wo er weg war, fühlte Oliver sich verloren und unsicher in allem, was er tat. Zumindest hatte er nicht seinen kompletten moralischen Leitfaden verloren. Immerhin hatte er immer noch seine Ehefrau.
Laurel war schon immer die Moralischere von ihnen beiden gewesen, diejenige, die an das Gute glaubte und an die Hoffnung, diejenige, die an das System glaubte. Solange er Laurel hatte, war er nicht ganz verloren.
„Hast du Zweifel?", wollte sie von ihm wissen und trat hinter ihn.
„Immer", erwiderte Oliver, „Vermutlich ist das ein gutes Zeichen. Dinge, von denen ich vollkommen überzeugt bin, sind die, die sich später meistens als Fehler herausstellen." Er seufzte. „Ich muss Kara beschützen", meinte er.
„Aber du fragst dich, ob es nicht trotzdem falsch war Sara zu behandeln als wäre sie deine angeheuerte Assassine", führte Laurel seinen Gedanken fort, „Sara kann auf sich selber aufpassen. Sie würde zu Nichts ihre Zustimmung geben, das sie nicht bereit ist zu tun."
Oliver seufzte. „Wir haben Kara gehört. Er ist nicht einmal ein normaler Sterblicher, sondern eine Naturgewalt, und nur auf Zerstörung aus. Er muss neutralisiert werden, und ich denke nicht, dass irgendjemand ein Gefängnis bauen kann, das ihn halten kann", erklärte er und dachte an das, was ihm Watson übergeben hatte, „Es ist die einzige Möglichkeit, die uns bleibt. Trotzdem denke ich, dass Barry von mir enttäuscht wäre."
Laurel seufzte. „Nun, das werde wir niemals erfahren, oder? Die Umstände haben sich geändert", erinnerte sie ihn, „Wir tun das, was uns die einzige Lösung zu sein scheint."
„Trotzdem denke ich immer, dass ich derjenige sein sollte, der es tut", gab Oliver zu.
„Und wir wissen, warum das nicht geht", gab Laurel zurück, „Sara wird sich darum kümmern. Alles wird gut ausgehen, du musst dir keine Sorgen machen."
Oliver wünschte sich nur, sie hätte damit recht.
Zuerst hatte er auch gedacht, dass es so sein würde.
Die Ankunft der Legends erleichterte ihnen die Planung ihres Angriffs. Mit der Waverider hätten sie endlich eine Waffe, die es mit Per Degadon aufnehmen konnte. Und wenn es ihnen wirklich gelänge diese Motherbox in die Hände zu bekommen….
Während Oliver versuchte nicht darüber nachzudenken, dass ausgerechnet Mick Rory ein liebender Vater war (und der Partner von Sonnenschein Ray Palmer), brachte er die Neuankömmlinge auf den neusten Stand und begann dann gemeinsam mit Iris und Sara den Angriff zu planen.
„Dank unserer Sensoren können wir feststellen, wo sich Black Siren befindet, und wo sie ist, können auch die anderen nicht weit sein", meinte Iris.
„Unser anwesender Speedster soll hinlaufen und die Gegend auskundschaften", meinte Oliver. Iris war von diesem Vorschlag nicht gerade begeistert, doch sie nickte.
„Das Strike Team, das diese Motherbox birgt - aus wem soll es sich zusammensetzen?", wollte Sara wissen, „Wenn du mitgehst, werden sie sofort wissen, dass wir etwas planen."
Oliver nickte zustimmend. „Also wirst du es wohl leiten müssen", stimmte er ihr zu, „Such dir aus, wen du für nützlich hältst. Es soll ein kleines aber effektives Team sein. Der Rest von uns konfrontiert Black Siren und Prometheus. Curtis und Cisco haben nach unseren letzten Kampf ein paar T-Spheres entwickelt, die uns gegen sie von Nutzen sein sollten."
„Soweit so gut", meinte Iris, „Und ich spreche das nur ungerne an, aber wir müssen vorausplanen. Was ist mit Thawne? Was machen wir, wenn er wieder auftaucht?"
Ja, das war die Frage nicht wahr?
„Wir werden einfach damit klar kommen müssen", meinte Oliver nur. Eine bessere Antwort hatte er nicht zu bieten, und nach allem, was mit Barry passiert war, wollte er nicht, dass dasselbe noch irgendeinem anderen ebenfalls passieren würde. Aber leider war es nicht ausgeschlossen.
„Also nicht anders als sonst auch", murmelte Iris daraufhin, und Oliver fühlte sich für einen Moment schuldig. Er wusste, dass es nichts gab, was er für Barry hätte tun können, aber trotzdem konnte er nicht anders als das Gefühl zu haben versagt zu haben. Das Gefühl zu haben, dass er Iris ihren Omega genommen hatte. Aber er hatte es selbst gerade gesagt: Sie mussten weitermachen und konnten sich nicht in Trauer und Schuld ergehen.
Er räusperte sich. „Okay, also hier ist die Idee dazu, wie es ablaufen wird…"
„Hier seid ihr also wieder. Habt ihr beim letzten Mal eure Hintern nicht genug versohl bekommen?!", begrüßte Black Siren Oliver und die anderen, kaum, dass das Team sich um sie und ihre Begleiter herum aufbaute.
„Du kennst uns doch, Laurel", erwiderte Oliver, „Wir bekommen niemals genug!"
„Ja, und genau das ist das Problem", seufzte sie, „Ich hätte dir schon vor Jahren ins Ohr singen sollen, Ollie, dann wäre uns das alles hier erspart geblieben."
„Aber du hast es nicht getan. Du wolltest dich ändern, wolltest dein neues Leben dazu nutzen um deine Fehler wieder gut zu machen, aber dann … nun dann hast du wohl die Lust darauf verloren, und dir ist klar geworden, dass es einfacher ist böse zu sein. Quentin und Sara wollen nichts mehr mit dir zu tun haben. Was denkst du wohl warum?", gab Oliver zurück.
Black Siren lachte bitter. „Warum wohl? Wegen ihr!" Sie zeigte anklagend auf Lauel in ihrem Black Canary Outfit, die hinter Oliver stand. „Sie haben mich fallen lassen, kaum, dass sie ihre echte Laurel zurückbekommen haben. Ihre bloße Anwesenheit hat ausgereicht, damit ich sie nicht mehr interessiere!"
„Sie hatten dich schon Jahre zuvor aufgegeben, Laurel. Genau wie ich. Wir wollten dich retten, wir wollten, dass du dich auf unsere Seite schlägst, mit uns gemeinsam kämpfst anstatt gegen uns, aber du … warst dafür einfach nicht stark genug. Du hast dich mit Prometheus verbündet, schon wieder, und jetzt, jetzt bist du sogar bereit diese Erde hier zu vernichten, hast einen Weltenvernichter zur Erde gerufen … Wie tief bist du nur gefallen?", meinte Oliver kopfschüttelnd, „Und das alles nur, weil die Frau, unter deren Namen und Identität du gelebt hast, ins Leben zurückgekehrt ist? Warum bist du nicht einfach nach Erde-2 zurückgegangen?"
Black Siren lachte nur kurz auf. „Hast du es nicht gehört? Reisen zwischen den Dimensionen löst die Bahnen, die das Multiversum verbinden, auf", meinte sie, dann wandte sie sich an ihre/Per Degadons Roboterarmee und menschliche Anhänger, „Macht sie fertig! Am Ende soll keiner dieser lästigen Justice League mehr auf seinen Beinen stehen können!"
Sie selbst sprang unübersehbar auf Laurel zu, wie es zu erwarten gewesen war. Oliver überließ die beiden Frauen ihrem Kampf. Er konnte nicht anders als sich ein wenig Sorgen zu machen. Black Siren besaß ihren Schallschrei, während Laurel über keinerlei Metafähigkeiten verfügte, nur über ihr Kampftraining. Dinah hatte, da sie ebenfalls Schallkräfte besaß, Black Siren immer Stand halten können, aber Dinah war nicht hier, sondern mit ihrer Familie in Kanada, wo sie ein sicheres und gutes Leben unter falschen Namen führte.
Nun, sie mussten mit dem Vorlieb nehmen, das sie hatten, und das hier war nicht Laurels erstes Match gegen ihre Doppelgängeirn.
„Angriffsmuster Delta", befahl Oliver dem Rest seines Teams. Kendra, Mari, Nate, Kara, Curtis, und Mon-El kamen seinen Befehl nach und verteilten sich auf die restlichen Roboter. Oliver konnte sehen, wie sich eine T-Sphere hinter Laurel platzierte und den Kampf mitverfolgte. „Alles klar, Cisco?", wollte er gedämpft wissen.
„Ja", laute die Antwort seines Teamkameraden durch das Com, „Ich habe von hier aus alles im Griff. Sag mir nur, wenn es soweit ist, dann kann ich zuschlagen."
Oliver nickte und meinte dann: „Jetzt!"
Black Siren hatte gerade den Mund geöffnet um zu Schreien, als die T-Sphere ihr Gas ins Gesicht sprühte, an welchen sie sich erschrocken verschluckte, und welches sie zurücktaumeln ließ. Sie warf einen wütenden Blick auf die Sphere, und wollte sie mit ihrem Schallschrei zerstören, doch sie musste feststellen, dass kein weiterer Laut aus ihrem Mund kam.
„Verdammt!", krächzte sie, „Das zahle ich euch heim!" Laurel schlug ihr ins Gesicht. „Fragt sich nur wann!", meinte sie, und Black Siren stürzte sich wütend auf sie.
„Achtung, Oliver, Prometheus kommt!", warnte ihn Cisco gerade noch rechtzeitig, als die wütende Erde-X-Version von Tommy Merlyn auch schon vor ihm landete.
„Ihr seid wohl wirklich auf Ärger aus, oder wie sehe ich das?!", knurrte Prometheus und griff Oliver auch schon an. Dieser hielt den schnellen Schlägen des Anderen so gut er konnte Stand, doch er musste wieder einmal feststellen, dass diese Version von Tommy beunruhigender Weise immer schneller und besser wurde, als Oliver es gewöhnt war.
Gerade noch sah er eine Faust auf seinen Hals zufliegen, als ein Metallschild sein Genick vor diesem Angriff schütze. „Brauchst du Hilfe, Green Arrow?" Karas Freund James war in voller Kampfrüstungsmontur, aber ohne Gesichtsschutz, neben ihn aufgetaucht und hielt das Schild immer noch schützend zwischen Oliver und seinen Gegner. „Dazu sage ich nicht nein … ehm …"
„Guardian", erklärte James.
„Guardian", wiederholte Oliver, „Das ist ein sehr passender Name. Ich wünschte, er wäre mir eingefallen."
„Nicht ganz so offensichtlich wie Green Arrow oder Supergirl, nicht wahr?", erwiderte Guardian.
„Du kannst so viele neue Spielkameraden hinzuholen, wie du möchtest, Oliver. Sie werden mich nicht davon abhalten dich für das, was du getan hast, zu töten!", knurrte Tommy und sprang über die beiden Alphas hinweg und griff sie nun in erstaunlicher Geschwindigkeit von Hinten an.
Nach all den Jahren war er immer noch wütend auf Oliver, weil dieser seinen eigenen Doppelgänger von Erde-X getötet hatte. Oliver-X war Tommys Führer gewesen, aber auch sein Freund, und Tommy nahm seinen Tod überaus persönlich, wie Oliver in den letzten Jahren auf schmerzhafte Weise hatte herausfinden müssen.
„Ich hoffe ja immer noch, dass du eines Tages aufwachst und einsiehst, dass ich dir einen Gefallen getan habe, als ich ihn getötet habe. Dass ich dich damit befreit habe. Aber du schwächst mit jeder deiner Aktionen mehr meine Überzeugung, dass das eines Tages passieren wird", meinte Oliver.
Tommy schnaubte und schlug nach Oliver und Guardian ohne sich zu einer Antwort darauf herabzulassen.
„Leute, ich glaube, ihr kriegt weiteren Besuch. Kara und Mon-El waren etwas zu gründlich darin Per Degadons Roboter zu zerlegen, wie es scheint", meldete sich Cisco zu Wort.
Tatsächlich kam der Zeitreisende Selbst in den Kampf geschritten. Er befand sich in einem riesigen Kampfroboter, der wie eine übertrieben unpraktische aber eindrucksvolle Version von Rays Exo-Skelett wirkte. Oder wie Cisco nie müde wurde zu erwähnen wie ein Transformer.
„Ist das Per Degadon? Ich habe ihn mir irgendwie eindrucksvoller vorgestellt", meinte Killer Frost, die nun ebenfalls am Kampfplatz auftauchte, und schoss auch schon Eisfontänen auf die Konstruktion ab. Die jedoch keinen Einfluss auf den Kampfanzug haben zu schienen.
„Ich habe meinen Anzug auf eine weitere Begegnung mit Leonard Snart vorbereitet, Miss Frost", verkündete Per Degadon durch die metallische Stimme des Anzugs, „Kälte macht mir nichts aus."
„Dann ist es wohl an der Zeit für dich loszulassen, Elsa!", erwiderte Killer Frost und aus der Eiswolke hinter ihr kam Zari heran geschwebt und ließ einen Tornado auf Per Degadon los. Im Gegensatz zum Eis hatte dieser sogar Auswirkungen und brachte den Roboter zum Schwanken.
„Los!", rief Oliver, doch er hätte es nicht extra sagen müssen. Kara kam auf den Roboter zugeflogen und versetze ihm einen Stoß, der ihn beinahe zum Umfallen brachte, doch es gelang ihn sich mit seinen riesigen Händen abzufangen.
„Ich sehe, ihr wart bei eurer Verstärkung kreativ, aber das wird euch nichts nützen!", verkündete Per Degadon, woraufhin sein Anzug zu Schweben begann. Mon-El kam zu Kara geflogen und gemeinsam rammten sie den Kampfanzug, unterstützt von Zaris Windattacke.
„Versucht euch durch die Metalllegierung durch zu kämpfen", meinte Cisco, „Ich scanne sie, und sie ist nicht undurchdringlich. Kara …"
Und schon hatte Supergirl ihren Hitzeblick auf den Roboterkampfanzug losgelassen.
„Ablenkung kann tödlich sein!", zischte Tommy hinter Oliver, doch Oliver wich ihm immer noch rechtzeitig aus und sah dann, wie sich Curtis Tommy-X von Hinten näherte. Er nickte dem Omega kaum merklich zu und konzentrierte sich dann wieder gemeinsam mit Guardian auf seinen Kampf gegen Prometheus und bekam nur am Rande mit, wie Mon-El versuchte sich mit purer Körperkraft durch die Legierung des Anzugs hindurch zu graben.
„Nicht so schnell!", rief Tommy dann, und bevor Oliver sah, was passiert war, brach Curtis hinter Tommy-X in sich zusammen, und Oliver konnte erschrocken erkennen, dass sich ein Blutfleck auf seinem Kampfanzug bildete, und das Blut dann aus seiner Wunde zu sickern begann.
Am Himmel griffen Kendra, Mari, Kara, und Mon-El immer abwechselnd Per Degadon an, doch Oliver hatte keine Zeit darauf oder auch nur auch seine Ehefrau und ihre Auseinandersetzung mit Black Siren zu achten.
„Wir brauchen hier einen Speedster!", rief Oliver ins Com, während Killer Frost einen schützenden Eiswall um Curtis errichtete und sich neben ihn hinkniete.
Oliver sah wie Nate in seiner Metallform von Zaris Windkraft in Per Degadons Anzug gerammt wurde, und meinte dann zu Guardian: „Kannst du ihn für einige Momente in Schach halten?"
„Ich gebe mein Bestes", meinte der andere Alpha schulterzuckend. Oliver sprang über Prometheus hinweg und positionierte sich vor dem Eiswall. „Wie sieht es aus?", wollte er wissen.
„Er hat ihn mit einem seiner Wurfsterne erwischt und dabei innere Organe verletzt! Er muss sofort operiert werden, wenn er eine Chance haben soll zu überleben", erklärte Killer Frost mit der Caitlin Snow-Stimme und klang vage besorgt.
Jemand barst den Eiswall, und für eine Sekunde fürchte Oliver schon, dass es Thawne war, doch es war Nora. „Ich bin schon hier", erklärte sie, „Wo soll ich hin hinbringen? Spital oder JL-Hauptquartier?"
„Julian kann ihn operieren", beschloss Killer Forst, „Das geht schneller. Ich kann assistieren."
Oliver nickte. „Gut, nimm beide mit dorthin", wies er Nora an, und dann waren alle drei auch schon verschwunden.
Oliver eilte nun seinerseits Guardian zu Hilfe, der sein Bestes tat, nicht von Prometheues getötet zu werden, aber dabei nur teilweise erfolgreich war. „Cisco, wir brauchen hier drüben Verstärkung. Schick uns Nate!", befahl Oliver dem Com.
„Okay, dann müssen die anderen eben ohne ihn die Per Degadon-Hülle brechen!", meinte Cisco in sein Ohr.
Das hier lief um einiges Schlechter als geplant. Die Idee sich aufzuteilen hatte gut geklungen, aber Olivers Gruppe schnitt schlechter ab als erhofft. Ich hoffe, dass zumindest Sara und die anderen mehr Erfolg haben als wir hier, dachte Oliver.
„Ja!", jubelte Cisco in sein Ohr, und Oliver, James, und Tommy blickten auf und erkannten, dass Per Degadon durch die Luft segelte und überraschend grazil auf den Boden landete, während die Überreste seiner Rüstung um ihn herum in kleineren Portionen auf den Boden krachten.
Tommy ließ von seinen Gegnern ab und eilte in Richtung Per Degadon, was Oliver nutzte um ihn von Hinten einen Pfeil zu verpassen, den er extra so ausgestattet hatte, dass er auf jeden Fall durch die Prometheus-Kampfrüstung hindurch gehen würde. Er traf den Rennenden in den Fuß, was ihn zu Fall brachte. Tommy oder nicht, der nächste Pfeil wird es beenden. Er hat versucht Curtis zu töten! Er hat einen Omega angegriffen! Oliver legte schon an, doch Guardian griff auf seinen Bogen. „Es reicht, er ist schon am Boden", erinnerte er Oliver.
Oliver wollte gerade etwas erwidern, als plötzlich der Boden um sie herum erzitterte.
Was ist denn jetzt los?, wunderte sich Oliver.
Wenige Sekunden später fand er es heraus, als er ein Raumschiff über ihnen allen in der Luft auftauchen sah.
A/N: Zu einer der schwierigsten Lektionen, die man lernen muss, wenn man ein Crossover schreibt, gehört diese: Es sollte nur eine gewisse Anzahl an betroffenen Charakteren darin vorkommen. Es kann nicht jeder vorkommen, weil jeder einfach zu viele sind.
Ich sehe bis heute nicht ein, warum Ray nicht auf Barrys Hochzeit war, aber ich verstehe die Entscheidung nicht zu viele Charaktere in einzelne Folgen stecken zu wollen. Bei meiner Version von „Crisis on Earth-X" dachte ich mir, ich muss keine Rücksicht auf Budget und Schauspielerverfügbarkeit nehmen, ich kann ein, zwei,viele mehr vorkommen lassen!
Doch je mehr es wurden, desto schwieriger wurde es, wie auch in dem Finalkampf von „Nennt uns Legenden V", wo ich auch mehr Charaktere einbezogen habe. Am schwierigsten sind die Kampfszenen: Du solltest jeden was zu tun geben, immer wissen, wer wo ist, und warum manche nicht dabei sind etc. Das ist schon beim Schreiben schwer, aber noch um einiges leichter als beim Drehen (ich würde keiner der arme Crewmembers von „Avengers 3 und 4" sein wollen).
Also mussten ein paar Leute diese Fic aussetzen bzw. nicht in allen Zeitebenen vorkommen. Wallys Team ist aus diesen Grund verschollen, genau wie Team Arrow mit Ausnahme von Oliver und Laurel. Das ist kein „Ich hasse Dig, Dinah, René, Thea, Roy, und Quentin, und Wally sowieso", es ist die Notwendigkeit manche Charaktere neben Maggie auf der Ersatzbank Platz nehmen zu lassen, da sich sonst keiner mehr auskennen würde.
Bis zum Schreiben wusste ich teilweise noch nicht mal, wer dort Platz nehmen wird. Selbst die Entscheidung Felicity aus der 2024-Handlung zu entfernen, fiel recht spät, aber sie hatte eben keinen Grund mehr da zu sein, und was sie sonst macht, kann Cisco machen, der aus plottechnischen Gründen seine Kräfte nicht einsetzen kann, also fehlt sie auch nicht.
Soviel dazu.
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