8. Laurel Lance


Zusätzliche Warnings: Erw. Mass Character Death, Beeinflussung durch Pheromone und Kräfte, implizierte Gehirnwäsche


Es funktionierte wie vorhergesehen. Dank der Technologie der Neuen Götter war sie bis aufs letzte Molekül als Bewohnerin von Erde-1 getarnt, und ihre erweiterten Fähigkeiten erledigten den Rest. Nicht einmal Oliver war klar, dass er es nicht mit seiner Frau zu tun hatte, sondern mit der anderen Laurel. Nun, fast jeder fiel auf sie herein. Wie vorhergesehen konnte sie die Kryptonierin nicht beeinflussen und aus irgendwelchen Gründen deren menschliche Adoptivschwester auch nicht.

Das Misstrauen des fremden Alphas begleitete sie von ihren ersten Treffen an bis ins Hauptquartier der JLA, aber letztlich stammten beide Danvers Schwestern von einer anderen Erde – und damit waren sie diejenigen, die Laurel Lance am Schlechtesten kannten. Folgerichtig glaubte ihren Misstrauen keiner, wie vorhergesehen. Ob eine oder zwei ihr misstrauten spielte keine Rolle, solange Oliver und Sara ihr trauten.

Endlich bin ich einfach nur Laurel für sie und nicht nur die Ersatzspielerin …. Das sollte ihr eigentlich gefallen, aber … es kam zu spät. Granny hatte ihr klar gemacht, dass es für alles zu spät war, dass es nur noch eine Art gab alles aufzulösen, und diese würde den anderen nicht gefallen.

„Wie geht es Curtis?", fragte Laurel und musste dabei nicht einmal Interesse heucheln. Curtis lag ihr trotz allen Auf und Abs, die sie gemeinsam hinter sich gebracht hatten, am Herzen, nicht zuletzt weil er ein Omega war, sie wollte nicht, dass er litt. Da Oliver das aber genauso sah, hatte Tommy ihn natürlich aus genau diesen Gründen versucht umzubringen.

Alex Danvers warf ihr anstelle einer Antwort nur einen feindseligen Blick zu. „Brainiac-5s Gegengift wirkt. Dank … Caitlins Verbindungen konnten wir es synthetisieren und ihm spritzen", erklärte Julian Albert, jener Alpha, der in irgendeiner Verbindung mit dem ehemaligen Team Flash stand, die Laurel niemals vollkommen durchschaut hatte, und der einer der Ärzte war, die gerade im JLA-Hauptquartier anwesend waren, „Jetzt liegt es an ihm, wie es weiter geht. Wir haben alles für ihn getan, was uns möglich war. Den Rest muss er selber erledigen. Caitlin behält seine Werte im Auge."

Laurel nickte, bedankte sich und ignorierte den Danvers-Alpha nach besten Kräften. Die andere Frau beobachtete sie genau und versuchte ihren Plan zu durchschauen, das war klar, aber Laurel hatte nicht vor ihr diesen zu offenbaren. Oder einen Fehler zu machen. Sie wusste genau, weswegen sie hier war und was sie zu tun hatte. Ihre Aufgabe war es Laurel Lance zu sein, für so lange wie es nötig war, und darin war sie gut, denn immerhin war sie wirklich Laurel Lance – die einzig wahre, was sie betraf.

Sie verließ die Krankenstation und machte sich auf zum Besprechungsraum. Dabei kam sie an einem meditierenden John Constantine vorbei, der Kontakt zu irgendwelchen Dämonen zu haben schien, wenn man die Erscheinung vor ihm bedachte, sie ignorierte ihn und sein Tun aber so gut sie konnte.

Rip Hunter und Ava Sharpe waren inzwischen vor allem damit beschäftigt eine wissenschaftliche anstelle einer magischen Lösung für das ganze Dilemma zu finden, doch bisher hatten sie auch mit der Hilfe von Dr. Wells und Professor Stein keinen Weg gefunden alles via Zeitreise zu lösen ohne für noch schlimmere Schwierigkeiten zu sorgen. Der Zeitreise-Braintrust tagte laut streitend im Übungsraum, gleich neben Cisco, Winn Schott, und Jefferson Jackson, die versuchten aus der Motherbox schlau zu werden – bisher ohne Ergebnis. Und so schnell werden sie auch zu keinem kommen, diese Technologie ist ihnen so weit überlegen, dafür gibt es gar keine Beschreibung.

Oliver, Sara, Kara, und Iris saßen im Besprechungsraum und diskutierten strategische Ansätze zur Rettung der Omegas. Kara begrüßte Laurel mit einem wütenden Blick, den diese ignorierte. „Curtis hat das Schlimmste hinter sicher, er sollte auf dem Weg der Besserung sein", berichtete Laurel, „Habt ihr inzwischen eine Idee entwickelt?"

„Keine brauchbare", brummte Oliver.

„Kann die Waverider nicht einfach das Raumschiff verfolgen, das sie entführt hat?", fragte Laurel unschuldig.

„Dafür müssten wir wissen, was wir verfolgen. Gideons Sensoren konnten nichts auffangen", erwiderte Sara, „Es ist, als wäre dieses fremde Schiff nie hier gewesen. Mick wird durchdrehen, wenn uns nicht bald etwas einfällt."

Dr. Wells kam gefolgt von Rip und Ava hereingeschneit. „Ich fürchte, wir haben noch mehr schlechte Nachrichten", meinte Wells und projezierte mit seinem Tablet etwas an die Wand. Es sah aus wie eine Reihe von Kurven, mit denen Laurel nicht viel anfangen konnte.

„Was ist das?", wollte Iris wissen.

„Das", erklärte Dr. Wells, „ist eine Darstellung des fortschreitenden Verfalls des Raum-Zeitgefüges."

Kara runzelte die Stirn. „Ich dachte, wir wissen alle schon von den Schäden im Multiversum durch Breachen und Zeitreisen", wunderte sie sich.

„Ja, ich habe vor einigen Jahren den fortschreitenden Verfall festgestellt, und wir haben daraufhin begonnen Zeit- und Dimensionsreisen einzustellen um dem Multiversum eine Chance zu geben sich zu erholen", bestätigte Wells, „Hier seht ihr meine alten Messungen zu diesem Thema."

Laurel betrachtete die auf und ab gehenden Kurven ohne großes Interesse.

„Und hier habt ihr meine neuesten Messungen", fuhr Wells fort und projezierte ihnen ein neues Bild an die Wand.

Selbst Laurel konnte sehen, dass das nicht gut war. Statt Kurven offenbarte sich ihnen nun ein wildes Kuddelmuddel von Linien, die in alle Richtungen gingen, Kreise bildeten, begannen zu verschmelzen, und teilweise sogar unterbrochen wurden.

„Okay, diese Kreise sind Zeitschleifen. Aber was ist mit diesen verschmelzenden Linien und den unterbrochenen?", wollte Sara wissen.

Wells schnaubte nur. „Die verschmelzenden Linien deuten Universen an, die miteinander verschmelzen", ergriff Ava Sharpe das Wort, „Was die unterbrochenen Linien angeht …."

„Was?"

„Universen, die aufgehört haben zu existieren", schaltete sich Rip Hunter düster ein.

„Bitte?" Iris blinzelte.

Eine neue Projektion erschien. „Das hier sind die für uns wichtigen Universen, weil sie unsere Heimatuniversen sind", erklärte Wells, „Meine Welt, Universum -2, bildet im Augenblick noch eine relativ stabile Linie, wie ihr seht. Während hingegen diese Welt hier, Universum-1, nicht nur zunehmend Hacken schlägt, sondern sich auch zunehmend dieser Linie hier annähert, wie ihr seht. Diese Linie stellt Universum-38 dar, die Heimat unserer Gäste…."

Kara starrte erschrocken auf die beiden Linien. „Heißt das … unsere beiden Universen sind dabei …. zu verschmelzen? Was würde passieren, wenn das geschieht?", wollte sie alarmiert wissen.

„Das wissen wir nicht", erklärte Wells, „Dazu müssten wir Universen aufsuchen, denen dies bereits zugestoßen ist. Und wir wissen, dass eine Reise dorthin das alles noch schlimmer machen würde. :.. Oh, und das ist nicht alles, es gibt noch ein anderes Universum, das sich unseren hier gefährlich annähert … diese Linie dort Oben." Er deutete in eine entsprechende Richtung. „Das ist Universum-X."

„Nein", meinte Oliver nur hart, „Wir haben die Invasion nicht verhindert nur um Jahre später ihr ganzes Universum bei uns abgeladen bekommen."

„Nun, vielleicht verfällt ihr Universum, bevor es auf unseres trifft. Ihr seht ja, dass es instabil ist und von Zeitparadoxen heimgesucht wird", meinte Wells.

„Was bedeutet, dass wir es mit Overgirl und Black Archer zu tun bekommen könnten, obwohl sie bereits tot sind", meinte Sara düster, „Aber wir können auch nicht zulassen, dass es zerfällt. Leo und sein Ray leben dort."

„Was ist mit den anderen uns bekannten Universen?", wollte Iris wissen.

Wells schien diese Frage erwartet haben. „Erde-3 – Zeitparadoxon en Masse, aber noch stabil. Jay Garrick scheint wirklich oft in seiner Zeitlinie herumgepfuscht zu haben, das rächt sich jetzt. Erde-12, Wolfgangs Heimaterde, …. weg. Der Strang wurde vor einigen Stunden unterbrochen und hat sich nicht wieder hergestellt. Erde-13 geht es gut, und sie ist genau so lächerlich wie immer unterwegs. Falls wir alle sterben, sollte es mich wohl trösten, dass ich in Form eines Möchtegern-Gandalfs am Leben bleiben werde, zumindest für's Erste. Erde-15, immer noch tot, was den nicht-vorhandenen Bewohnern nicht hilft. Erde-16 mit Ciscos Kurzeitfreundin Olivia geht es ebenfalls gut, von dieser kleinen zentralen Zeitschleife hier mal abgesehen. Erde-17 ist verschwunden, mitsamt ihrem Universum. Erde-19 … Nun wir wissen nicht, ob Gypsy dort war, als … nun, Universum-19 gehört zu den bereits ausgelöschten Universen. Ich konnte keinen Kontakt mehr zu Randolf Morgan herstellen. Es tut mir leid, aber ich fürchte dieses spezielle Universum ist wirklich ausgelöscht worden." Wells verstummte einen Moment lang und atmete tief durch, dann fuhr er fort. „Erde-22 in all seiner postapokalytischen Schönheit ist bisher in Ordnung. Erde-24 und Sonny Wells … weg. Das Gleiche gilt für Erde-25. Universum-27 schwebt in Kollisionsgefahr mit einem Nachbaruniversum, wie wir auch. Universum 47 und Universum-48 sind bereits miteinander verschmolzen. Universum-"

„Okay, es reicht, wir haben verstanden!", unterbrach ihn Iris, „Das Multiversum ist am Ende. Leute, die wir kennen, sind tot oder leben nun zusammen in einem statt in zwei getrennten Universen oder sind in Zeitschleifen und Schlimmeren gefangen. Die 53 Universen sterben. Warum was ist passiert? Was hat sich geändert?" Sie sah Wells und die beiden ehemaligen Zeitagenten erwartungsvoll an. Laurel hätte die Antwort auf diese Frage ebenfalls gerne gewusst. Das hier war nicht der Plan. Es gehörte nicht dazu.

Wells schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht", räumte er ein, „Aber wenn ich raten müsste, dann würde ich sagen: Darkseid."

„Okay, wir müssen es wissen. Die Risiken spielen keine Rolle mehr", beschloss Oliver, „Cisco muss zu kollidierten Universen breachen und in Erfahrung bringen, was mit ihnen passiert ist. Sind alle tot? Gibt es mehrere Versionen von ein und derselben Person? Wissen sie, was mit ihnen passiert ist? Ich schlage vor Sie gehen mit Cisco und ein paar anderen und suchen zwei Universen aus, die ähnlich genug waren, so dass wir in der Lage sind festzustellen, was sich durch die Kollision verändert hat."

Wells wirkte nicht begeistert. „Nun, da es euren Universen bevorsteht, verstehe ich, dass es sein muss, aber ich will noch mal betonen, dass ich strikt dagegen bin, alles noch schlimmer zu machen", meinte er und verließ dann den Besprechungsraum, wohl um Cisco zu suchen.

„Und wir anderen?", erkundigte sich Kara, „Was sollen wir anderen jetzt tun?"

Oliver seufzte. „Wir .. sprechen mit Darkseid", verkündete Oliver.

Oh ja, dachte Laurel, Das tun wir. Zumindest ich tue es, denn ich habe keine Ahnung, was hier gerade los ist. Und das gefällt mir gar nicht. Götter oder nicht, wer seine Abmachungen mit Black Siren brach, der musste dazu in der Lage sich vor ihr zu rechtfertigen, wenn er wusste, was gut für ihn war.


„Laurel, Laurel! Kannst du mich hören?"

Ihr Kopf dröhnte wie schon lange nicht mehr. „Ray?" Sie blinzelte, als sie die Stimme erkannte, und blickte in das besorgte Gesicht des Omegas.

„Zum Glück, du lebst noch. Ich dachte schon, wir hätten dich verloren", meinte Ray besorgt.

„Was ist passiert?", wollte Laurel wissen. So verwirrt und müde hatte sie sich nicht mehr gefühlt, seit Sara an ihrem Krankenbett kurz nach ihrer Operation aufgetaucht war und ihr erklärt hatte, dass sie mit ihr in die Zukunft kommen müsste, aber dazu ihren Tod vortäuschen müsste. Hoffentlich erhielt sie wenigstens diesmal eine Erklärung die mehr Sinn machte als die damalige.

„Wir wurden gefangen", erklärte Ray, „Von Black Sirens außerirdischen Verbündeten und sie haben mit Sicherheit nichts Gutes mit uns vor."

Laurel erinnerte sich dunkel an einen harten Kampf mit Black Siren, einen Kampf, den sie offensichtlich verloren hatte.

„Wer ist wir?", wollte sie wissen.

„Nur J'onn und wir beide", erwiderte Ray, „Wir wurden auf ein Raumschiff gepackt und hierher gebracht, auf diesen fremden Planeten."

Laurel sah sich um. So außerirdisch wirkte es um sie herum gar nicht. Sie waren in einer Art Kerker, das stand fest, der nicht so viel anders wirkte als ein Kerker auf der Erde. Allerdings roch es hier sehr seltsam. „Dieser Geruch", murmelte sie.

„Ja, das … nun, du weißt ja, im Weltraum herrscht das Alphachat, und wir dachten, weil wir immer nur Außerirdische getroffen sind, die männlich und weibliche und Alphas und Omegas und Betas waren, dass dies die universellen Geschlechter sind, aber es hat sich herausgestellt, dass wir uns geirrt haben", erklärte Ray, „Diese Neuen Götter, wie sie sich nennen, haben sechs sekundäre Geschlechter. Daran muss man sich erst mal gewöhnen."

Sechs sekundäre Geschlechter? Ja, das hörte sich durchaus verwirrend an. Und dann roch es noch verwirrender. Ein altes weibliches Wesen baute sich vor ihr auf und musterte sie eindringlich. „Du bist wach. Gut. Der Meister will dich sprechen", verkündete es. Es roch wie jemand, den man gehorchen sollte, aber trotzdem hatte Laurel noch so viel Widerstandsgeist in sich um zu protestieren, als sie auf die Füße gezogen wurde: „Aber was ist mit den Omegas!"

„Keine Sorge, meine Liebe, sie sind hier sicher. Niemand wir es wagen sie anzurühren. Immerhin gehören sie mir. Mal sehen, ob sie das Zeug für meine Furien haben. Komm jetzt, er will dich sehen", sagte das alte Wesen und zerrte Laurel mit sich aus dem Kerker hinaus.

„Nein, nicht dir. Ray hat einen Alpha und Kinder, und ein Rudel, und…", protestierte Laurel schwach und immer noch verwirrt.

„Das alles ist jetzt nicht mehr wichtig, aber das wirst du schon bald sehen. Komm jetzt!"

Wie automatisch folgten Laurels Füße der Alten, und dann fand sie sich in einer Art Thronsaal mitten in einem zerstörten Raum wieder.

„Du fragst dich, warum ich diesen Ort hier nicht wieder aufgebaut habe, nicht wahr?", sagte eine männliche Stimme, „Um die Erinnerung an das, was passiert ist, immer aufrecht zu erhalten, darum. Es gab hier einen großen Krieg, den ich gewonnen habe, und das sollen alle immer wissen und gleich erkennen, dass niemand, der sich gegen mich stellt, überlebt. Und das gilt auch für deine Welt."

„Auf die Knie!", zischte die Alte ihr zu, und Laurel sank wie automatisch auf die Knie und sah dann hinauf zum Thron. Auf diesem saß eine Gestalt und blickte zu ihr hinab. Die Haut der Gestalt war grau-silbrig, sie war überaus muskolös und trug eine Rüstung und einen Helm, der den Kopf bedeckte und nur das Gesicht freiließ. Das Gesicht wirkte nicht menschlich. Ein Mund war vorhanden, und Augen, vollkommen schwarze Augen, und etwas, das einer Nase ähnelte. Doch das hie war eindeutig kein menschliches Wesen. Es roch wie die Alte, nur tausendmal stärker.

„Ich bin Darkseid, der Herrscher von Apokolips, und dein neuer Gott", erklärte das Wesen, „Und du bist also Laurel Lance, die andere Laurel Lance."

Offenbar kannte er Black Siren. Sie hatte ihn nicht nur gerufen, sie war mir ihm verbündet. Heißt das, dass wir zu spät sind? Dass die Erde verloren ist sowie Argo City?

„Ich bin Laurel Lance-Queen", meinte sie dann, „Wieso bin ich hier?"

„Ich wollte in die Augen meiner zukünftigen Untertanen blicken", erklärte Darkseid, „Aber was ich in deinen lese, gefällt mir nicht. Du willst Widerstand leisten. Weißt du nicht, was mit denen passiert, die Widerstand leisten?"

„Wir haben uns den Dominators nicht ergeben, wir werden uns auch dir nicht ergeben!", verkündete Laurel, die zwar bei dem Kampf gegen die Dominator nicht dabei gewesen war, aber trotzdem davon wusste.

„Dann werde ich wohl das hier einsetzen müssen", erklärte Darkseid und hielt etwas hoch, das Laurel nicht erkannte. Es sah harmlos aus, wie eine ganz normale Box, die in eine Hand des großen Mannes passte, aber auch wieder nicht so groß war.

„Was ist das?", wollte Laurel wissen.

„Eine Waffe", erklärte Darkseid, „Ein Prime-Alpha in Gelb hat sie mir gegeben. Er sagte mir, sie würde mir nützen. Er war ein Speedster und roch nach Eigennutz, und bisher war ich mir nicht sicher, ob ich sie einsetzen soll, doch wenn ich dich so ansehe und deinen Widerstand erkenne, dann wird mir klar, dass es sein muss. Siehst du, ich könnte dich und alle anderen einfach töten, aber das will ich nicht. Ich will, dass ihr mir dient. Aber mir ist nun klar, dass ihr das nicht freiwillig tun werdet." Er richtete die Waffe auf Laurel.

Diese fühlte sich nicht sonderlich bedroht, da sie nicht wusste, was die Waffe tun würde. Er hatte gesagt, er wolle sie nicht töten, womit musste sie also rechnen? Ein Strahl wurde auf sie abgefeuert und dann ….. brach die Hölle los.


2016

Laurel schlug die Augen auf und erblickte Sara, die vor ihrem Bett stand und sie besorgt ansah. „Laurel, hör mir zu, ich weiß, dass muss alles sehr verwirrend für dich sein, aber die Zukunft braucht dich. Ich bin gekommen um dich dorthin zu bringen", erklärte Sara, „Du musst mit mir kommen jetzt."

„Sara, ich wurde gerade erst operiert", formulierte Laurel mühsam, „Ich bin nicht in der Verfassung…."

„Gideon wird dich heilen, keine Sorge", erklärte Sara, „Aber du musst jetzt mit mir kommen. Und noch etwas: Du musst deinen Tod vortäuschen. Es tut mir leid, aber Dad, Ollie und die anderen, sie müssen alle denken, dass du gestorben bist. Selbst ich muss es denken."

„Aber … warum?", wollte Laurel verwirrt wissen.

„Weil es der einzige Weg ist dein Leben zu retten", erklärte Sara.

Laurel öffnete den Mund um ihr zu antworten, doch dann wurde ihr klar, dass hier etwas nicht stimmte, dass das hier nicht das erste Mal war, dass sie diese Szene durchspielte.

Ich war hier doch schon mal. Das alles hier, das habe ich doch schon einmal erlebt. Ich ging mit Sara, habe mich den Legends angeschlossen, habe Abenteuer erlebt, und bin dann nach Star City zurück gekehrt und habe festgestellt, dass eine andere unter meinem Namen mein Leben führt. Black Siren. Die mich besiegt und zu Darkseid geschafft hat. Wo ich gerade eben noch war, ich stand eben noch vor ihm!

Doch nun nicht mehr. Nun war sie wieder im diesem Krankenhauszimmer, in dem sie einst von Sara in die Zukunft geholt worden war.

Was zum Teufel geht hier vor?!

Und die Speed Force schrie auf vor Schmerzen.


A/N: Ich hoffe diese Fic ist nicht zu verwirrend, aber da sie keine Leser zu haben scheint, kann mir das keiner mitteilen, falls dem so ist.

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