20. Leonard Snart
Zusätzliche Warnings: Alkoholismus, Depression, Leonard ist ein Arsch
Zusätzliche Pairings: CaptainCanary, Leonard/Rip, Coldflash, Erw. von Avalance und Coldatom
Manchmal wünschte sich Leonard, dass diejenigen, die behaupteten, dass er kein Herz besäße, Recht hätten. Leider hatten sie das nicht. Sein Leben zu opfern und Jahre gefangen zwischen Raum und Zeit zuzubringen hatte ihn auch nicht dabei geholfen härter zu werden, im Gegenteil, es fiel ihm nun schwerer als es ihm noch vor ein paar Jahren gefallen wäre Barry nicht eigenhändig aus der Maschine, in die er eingespannt war, hinaus zu reißen. Der Hauptgrund dafür, warum er es nicht tat, bestand darin, dass er wusste, dass Barry es nicht gutheißen würde, wenn er das tun würde. Trotzdem. Er sollte es tun.
Er seufzte tief und warf einen Blick auf Supergirls Schwester, die gerade mit Batwoman diskutierte. Vermutlich darüber, wer die vierte Motherbox aussetzen sollte. Leonard hatte dazu schon seine eigene Idee. Doch zuvor musste er noch etwas erledigen.
„Raymond, kann ich mal kurz mit dir reden?", wandte er sich an den Helden und Erfinder.
„Klar", meinte Raymond lächelnd, doch Leonard erkannte die Zurückhaltung und das Misstrauen in seinen nicht-mitlächelnden Augen. Kaum zu glauben, dass es mal eine Zeit gab, in der wir beide kurz davor waren einander im biblischen Sinn kennenzulernen. Heutzutage konnten sie kaum im selben Raum sein, ohne dass Raymond nervös zu werden schien. Leonard wusste natürlich, woran das lag, und er hatte es bereits viel zu lange schleifen lassen, und das hier war vielleicht seine letzte Chance es aus dem Weg zu räumen.
„Hör mal, ich weiß, was du sagen willst, Leonard. Und du hast Recht. Es tut mir leid, dass ihr alle extra hierherkommen musstet um mich zu retten. Ich hatte zwar nicht vor mich auf einen Alienplaneten in eine andere Dimension entführen zu lassen, aber ich werde dafür sorgen, dass es in Zukunft nie wieder vorkommt!", erklärte Raymond sofort, bevor Leonard auch nur den Mund öffnen konnte.
Der Beta seufzte. Raymond Palmer hatte scheinbar wirklich nicht vor es ihm leicht zu machen. Und hatte eindeutige Minderwertigkeitskomplexe. Die hätte ich früher erkennen müssen. Es gibt keine Entschuldigung dafür, dass es mir so lange entgangen ist.
„Raymond", begann Leonard langsam, „ich frage mich, wieso du eigentlich auf den Gedanken verfallen bist, dass ich denke, dass du nicht gut genug für Mick bist."
Das brachte Raymond erst mal zum erstaunten Schweigen. Dann erwiderte er: „Nun … du betonst doch immer, wie sehr er sich verändert hat, und da dachte ich…."
Leonard seufzte erneut. „Ja, er hat sich verändert. Zu seinem Vorteil. Und der Grund für die meisten dieser Veränderungen bist du. Und ja, manche von ihnen scheinen mir zu irreal zu sein um sie glauben zu können, aber letztlich ist das Einzige, worauf es ankommt, das: Seit ich Mick kenne, habe ich ihn noch niemals so glücklich und zufrieden gesehen wie jetzt. Du machst ihn glücklich und zu einem besseren Menschen, der es sich zweimal überlegen würde bevor er sein Team an Zeitpiraten verrät, nur um es dann erst recht abzulehnen. Er war schon nach dir verrückt, als er dich zum ersten Mal gerochen hat, und zugegeben wusste ich nicht immer etwas damit anzufangen und habe es nicht immer verstanden, bis ich verstanden habe, dass er dich liebt. Und das ist gut so. Mick braucht eine Familie, und die hat er nun gefunden. Nach dem Ende der Legends habe ich mir Sorgen gemacht, doch du und die Kinder ihr scheint es geschafft zu haben ihn über Wasser zu halten, also danke. Danke, dass du meinen Freund glücklich machst. Und wenn es dir manchmal so vorkommt, als wäre ich unzufrieden mit eurer Beziehung, dann nur deswegen, weil ich neidisch bin. Ich habe mein Glück nicht gefunden, konnte keine Beziehung aufrechterhalten, habe meinen Omega verloren – beide davon – und bin mit meinem Alpah nie besonders weit gekommen. Ihr habt das, was ich gerne hätte, was Leo hat, ich aber nie haben werde", erklärte er dann.
Raymond blickte ihn sprachlos an. Dann meinte er: „Aber nein, sag doch sowas nicht. Ich bin sicher, irgendwo dort draußen gibt es jemanden für dich. Es ist noch nicht zu spät!"
„Doch ist es", seufzte Leonard, „Sag Rip, dass es mir leid tut." Und dann schlug er den Omega mit seiner Kältepistole ins Gesicht. Während er noch am Boden war, sprintete er los in Richtung Darkseid und hielt diesen dann seine Kanone unter die Nase. „Leite die Energie, die du schon gesammelt hast, in mich und dann hol den Jungen da raus!", befahl er. Darkseid musterte ihn amüsiert. „Warum sollte ich das tun?", wollte er wissen.
„Ganz einfach. Weil ich die Maschine zerstöre, wenn du es nicht tust, und dann werden wir alle sterben!", verkündete Leonard, woraufhin Darkseids überlegene Miene sichtbar verfiel.
„Das würdest du nicht wagen!", entfuhr es dem sogenannten Gott.
„Oh, du kannst darauf wetten, dass ich es würde. Diese Prozedur tötet ihn, und ich bin nicht bereit auch nur eine Sekunde länger daneben zu stehen und das zuzulassen!", erklärte Snart.
Danvers und Kane kamen herangeeilt. „Snart, was zum Teufel, machst du da?!", wollte Danvers wissen, doch Leonard ignorierte sie.
„Die abgezogene Energie reicht nicht aus um eine weitere Person an ihr Ziel und zurück zu bringen", erklärte Darkseid und versuchte dabei wohl möglichst logisch zu klingen, und Leonard konnte seine Sigma-Pheromone auf sich wirken spüren. Er widerstand der Wirkung aber. „Deswegen habe ich ja gesagt, dass du die Energie auf mich übertragen sollst. Ich werde das Risiko auf mich nehmen trotzdem zu gehen", erklärte Leonard.
„Barry wollte da hier, Snart!", behauptete Kane.
„Barry will viel, und nicht alles dafür ist gut für ihn", erwiderte Leonard wissend, „Jetzt mach was ich sage."
Darkseid schien einen Moment darüber nachzudenken. „Nun gut, es ist dein Risiko", meinte er und hielt Leonard dann den Schlauch hin, der die Speed Force-Energie übertrug. Leonard rammte ihn sich ins Knie und spürte wie die Energie ihn durchfloss, zugleich hörte er aber nicht damit auf Darkseid mit seiner Waffe anzuvisieren. „Fertig!", beschloss er und zog den Schlauch wieder auf sich heraus, „Holt ihn da raus!" Letzteres hatte er an Danvers und Kane gerichtet, die das auch tatsächlich taten.
„Wenn das ein Fehler war, Snart, der dazu führt, dass wir alle sterben, dann…", begann Danvers.
„Dann wird keiner von uns nachher mehr übrig sein um die Konsequenzen zu erleben", schnitt Leonard ihr das Wort ab, „Gebt mir die Motherbox und die Koordinaten!"
„Was tust du denn da? Wir wissen nicht, ob es überhaupt noch übrig gebliebene Oculus-Energie in deinen Zellen gibt. Du kannst dich nicht auf sie verlassen!" Leonard drehte sich nicht einmal zu dem Sprecher um. „Hallo, Michael, auf Wiedersehen, Michael", meinte er nur zu dem hinter ihm stehenden Rip Hunter.
Er sah aus den Augenwinkeln Raymond, der von einem wütend dreinblickenden Mick gestützt wurde, und den Marsianer, der sich ihm von der anderen Seite näherte. Danvers und Kane hatte unterdessen Barry aus dem Gestell befreit und stützten den völlig entkräfteten Omega.
„Ich weiß, ihr denkt, dass ich irrational handle, aber ich tue nur das, was getan werden muss!", erklärte Leonard und nahm die Motherbox und ein Padd von Darkseid entgegen, „Hütet euch vor diesen Neuen Göttern, man kann ihnen nicht trauen."
Dann warf er seine Eiskanone ab und rannte los, so schnell er konnte, immer schneller, bis er die Speed Force erreichte.
PLOP.
Leonard Snart war immer ein Mann der Pläne gewesen, und er hatte auch diesmal einen Plan. Egal was Rip sagte, er wusste, dass er immer noch Restenergie des Oculus in sich hatte. Und mit etwas Glück würde diese gekoppelt mit dem, was er von Barry bekommen hatte, ausreichen um ihn zumindest an sein Ziel zu bringen. Was den Rückweg anging … nun man konnte nicht alles haben.
Vor Jahren hatte er im Oculus gesehen, wie Barry Allen endete – in dieser Maschine, die alles, was er hatte, aus ihm herauszog bis er zu Staub verfiel, und er hatte sich geschworen das niemals passieren zu lassen. Egal, was es kosten würde.
Leo stand vor ihm und starrte ihn an. Es war sein Doppelgänger ganz recht, der ihn mit traurigen Augen ansah und so irritierend nach Omega roch. „Wir können dir nicht helfen", erklärte der Beta-Omega, „Du musst den Weg, der vor die liegt, alleine hinter dich bringen."
„Klar", meinte Leonard nur dazu, „Es war ja noch niemals anders."
„Wir haben versucht den anderen zu helfen, doch nun sind wir zu schwach", fuhr Leo fort, „Wir können keinen Einfluss mehr auf das nehmen, was hier geschieht."
„Keine Sorge", meinte Leonard nur, „Ich bin es gewohnt mich in unkontrollierbaren Situationen, jenseits der normalen Erfahrungshorizonte, wiederzufinden. Wie hart kann das schon werden?"
PLOP.
„Und was für eine Mission soll das sein? Und besser noch, was bringt Sie auf den Gedanken, dass ich für Sie arbeite?", wollte ein anderer Leonard Snart von Ava Sharpe wissen. Gemeinsam mit Rip Hunter saß er in ihrem Büro und sah die Direktorin des Time Bureaus herausfordernd an.
„Dankbarkeit wäre eine Variante, aber ich mache nicht den Fehler diese von Ihnen zu erwarten, Mister Snart", meinte der Alpha kühl, „Aber vielleicht ist Ihnen ja daran gelegen ein paar gemeinsamen Freunden von uns unter die Arme zu greifen. Die Legends sind verschwunden. Und Sie und der ehemalige Direktor Hunter sind vielleicht die Einzigen, die dazu in der Lage sind sie zu retten."
Rip wirkte mit einem Schlag sehr besorgt, während sich der andere – jüngere – Leonard in seinen Stuhl vorbeugte. „Erzählen Sie mir mehr!", forderte er.
PLOP.
„Auf die Rettung der Legends. Cheers!" Leonard Snart beobachtete sich selbst dabei, wie er mit einem Glas Bourbon einen grimassenschneidenen Rip Hunter zu protestete.
„Mir ist nicht nach trinken zu Mute", erklärte Rip nur.
„Oh, Michael, leb ein bisschen. Was kann das schon schaden?", neckte ihn Leonard.
„Vom Leben bekommt man nur gebrochene Herzen", belehrte ihn der ehemalige Time Master.
„Ist es, weil Sara Ava geküsst hat und nicht dich? Wo liegt das Problem? Je mehr desto lustiger", erwiderte Leonard wegwerfend und protestete ihm noch einmal zu, bevor er sein Glas in einem Zug leerte.
Rip schnaubte nur. „Es geht nicht um die Anzahl. Es geht um das, was dahinter steht. Ich dachte immer uns verbindet etwas Echtes, aber … sie will mich nicht. Nicht mehr. Ich weiß nicht, was sich verändert hat, und ob es daran liegt, dass sie sich immer noch schuldig fühlt, weil sie ihr Alphatum gegen mich verwendet hat, doch ich weiß, dass sie beschlossen hat, dass sie mich nicht mehr braucht", erklärte er, „Ich hätte genauso gut tot bleiben können. Was mache ich noch hier? Die Legends kommen blendend ohne mich aus, das Bureau sowieso, und Ava und Sara erst recht. Ich habe niemanden auf dieser Welt mehr, für den es sich zu leben lohnt."
Leonard erkannte in den Augen seines jüngeren Ichs einen kalkulierenden Blick, als es sagte: „Nun, wie wäre es, wenn du stattdessen damit beginnst für dich selbst zu leben und neue …. Wege beschreitest?" Die Einladung war deutlich in seinem Gesicht zu lesen.
Oh, komm, so sehe ich aus, wenn ich diesen Blick aufsetzte? Darauf kann doch wohl keiner rein fallen, oder?, wunderte sich der aktuelle Leonard Snart geringschätzig.
Rip schien ähnlich zu denken. „Ich schätze es nicht, wenn mich jemand ausnutzen will, Mister Snart", meinte er kühl.
Leonard sah sich selbst grinsen. „Oh, Michael, wer spricht von ausnutzen? Wir können beide unseren Spaß haben, und das, was schon lange zwischen uns ist, näher erforschen. Was ist schon falsch daran?", meinte er.
„Falsch ist, dass wir uns nicht lieben", erklärte Rip nur.
„Liebe", erwiderte Leonard, „wird überbewertet."
PLOP.
„Ist nicht gut gelaufen mit Sara, was?"
Rip stand da, in seinem blöden Mantel, lässig an eine Hauswand gelehnt, und sein Blick war eiskalt. Er traf aber nicht Leonard, sondern einen anderen jüngeren Leonard.
„Ich weiß nicht, wovon du sprichst", erwiderte der andere Leonard und machte ein unschuldiges aber nicht sehr glaubwürdiges Gesicht.
„Ich habe euch gesehen", meinte Rip nur, „Ich habe dich gesehen."
Der Leonard von einst grinste anzüglich. „Oh, Michael, Eifersucht? Das ist ja was ganz Neues", stellte er fest, „Wenn du mich zurückwillst, dann kannst du natürlich…"
„Du weißt, was sie mir bedeutet, aber natürlich musstest du ihr trotzdem nachsteigen", warf ihm Rip wütend vor, „Und komm mir jetzt nicht mit Je mehr desto mehr Spaß-Sprüchen. Es gibt nur eine Person, die du liebst, und das bin nicht ich und genauso wenig ist es Sara. Du wolltest nur Rache und einen wegstecken. Das ist schäbig, selbst für dich."
Nein, wurde Leonard klar, das war nicht Eifersucht gewesen, es war Schmerz, tiefsitzender Schmerz, den Leonard diesem Omega zugefügt hatte. Sieh an, Rip Hunter, du hast mich doch geliebt. Und ich habe es irgendwie geschafft, das nicht zu bemerken.
„Nimm dich nicht wichtiger als du bist, Omega", spottete der andere Leonard und machte damit alles nur noch schlimmer.
Rips Miene verhärtete sich. „Wir können keine Partner mehr sein, Leonard", sagte er, „Wenn du weiterhin für das Bureau arbeiten willst, dann lass es mich bitte wissen, damit ich mir etwas anderes suchen kann."
„Keine Sorge", flötete der jüngere Leonard, „Das Zeitlinienretten ist dein Ding. Ich denke es ist an der Zeit zu meinem eigenen zurück zu kehren."
PLOP.
„Ich mache mir Sorgen um dich, Leonard", sagte Mick zu einem einen großen Diamanten betrachtenden Leonard, „Ab und zu was klauen und saufen, das ist doch kein Leben. Glaub mir, ich weiß es, ich habe das lange genug so betrieben."
„Für andere ist es vielleicht kein Leben, Mick, aber ich bin nicht Leo. Nicht jeder wünscht sich eine Familie und Liebe. Ich bin mit dem Leben, das ich führe, zufrieden", behauptete der jüngere Leonard.
„Nur weil du den Flash nicht haben kannst, ist dein Leben nicht vorbei, Leonard", belehrte ihn Mick.
„Das hier hat nichts mit Barry zu tun", erwiderte der jüngere Leonard eine Spur zu schnell.
„Rip würde dir vergeben, wenn du dich entschuldigst, er ist ein Bastard, aber kein so großer Bastard. Genau wie Sara, du musst nicht-", begann Mick, doch er wurde unterbrochen.
„Doch, ich muss."
PLOP.
„Ich wünschte nur, du würdest dein Leben nicht so sehr verschwenden, das ist alles", sagte Leo.
„Deine letzte Abschiedstour hier, und das ist alles, was du mir zu sagen hast?!", spottete ein Leonard, den Leonard kaum wieder erkannte – betrunken, ungewaschen, und irgendwie so ganz anders als Leo – er lag mit einer Flasche Alkohol in der Hand auf einem schmutzigen Sofa und musterte seinen Doppelgänger mit kalten Augen.
„Weißt du, ich habe es immer zu schätzen gewusst, dass du mich verschont hast, oder besser gesagt gerettet hast. Ich habe immer noch das Gefühl dir dafür etwas schuldig zu sein, weil du mir und Ray eine Zukunft ermöglichst hast, und da wir uns wegen dem Embargo nie wieder sehen werden, sage ich dir das eben zum Abschied: Du verschwendest dein zurückgewonnenes Leben", erklärte Leo mit bedrückter Miene.
„Alle denken, ich würde schmollen, weil ich Barry nicht haben kann. Was Blödsinn ist. Nein, ich bin nicht mal wegen Rip hier, oder weil Sara mich abgewiesen hat, nicht wirklich. Seit ich zurückgekommen bin, habe ich meinen Platz gesucht, und weißt du, was mir dabei klar geworden ist? Das hier ist mein Platz und kein anderer. Ich habe die Welt gerettet, bin als Held gestorben, habe auf meine Wiederbelebung verzichtet um dein Leben zu schonen, weil es mehr wert war als meines, habe Rip vor der Auslöschung bewahrt, und habe die Legends gerettet. Wie kann man das noch steigern? Ich habe es versucht. Ich, Captain Cold, als Zeitagent. In Wahrheit habe ich das nur so lange ausgehalten, weil ich mit Rip geschlafen habe. Es hat mich nicht erfüllt. Aber alles andere auch nicht. Ich kam zurück und habe festgestellt, dass ein anderer Leonard Snart mein Leben viel besser geführt hat als ich, dass meine Freunde, meine Familie, mein Rudel ohne mich weitergelebt haben. Dass es für mich hier keinen Platz mehr gibt", sagte der verbitterte Leonard dazu nur, „Wer hätte gedacht, dass am Ende Mick derjenige von uns beiden ist, der sein Glück findet? Ich bin überflüssig geworden und habe nichts gefunden, was mich erfüllt hat, also steh nicht da und belehre mich darüber, dass ich mein Leben verschwende. Es gibt nichts anderes, was ich damit tun kann, nicht mehr!" Mit diesen Worten holte er auf und warf seine Flasche nach Leo, der sich im letzten Moment wegduckte.
PLOP.
Und dann stand Leonard am Vanishing Point. Hier bin ich gestorben. Hier hätte ich tot bleiben sollen, stellte er fest, Nun, vielleicht wird mir mein Wunsch ja diesmal erfüllt. Ich denke nicht, dass ich noch genug Saft übrig habe um nach Apokalips zurückzukehren.
Er dachte kurz über diese Tatsache nach und fühlte eine überraschende Beklemmung, die ihn dabei ergriff. Vielleicht bin ich ja doch nicht so leer, wie ich dachte.
Dann stellte er die Motherbox auf ihren zugewiesenen Platz und aktivierte sie.
A/N: Ich habe das Gefühl mich für dieses Kapitel entschuldigen zu müssen, aber es ist irgendwie so passiert.
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