Nächstes =) Spät, aber ich muss echt noch anderes auf die Reihe bringen.


Review:

Mannequin: Huhu =)

Ah, okay, dann ist es wohl doch wieder Einbildung von meiner Seite. Ich muss das glaub ich echt einstellen und einfach drauf losschreiben. Bisher habt ihr euch eigentlich noch nie beklagt, nur ich beklage mich über mich selbst Öö

Yap, genau deswegen. Turbulent, weil ich dachte, es ohne Vitamin B schaffen zu können, sich aber herausgestellt hat, dass ein Einstieg als Wima ohne Vitamin B nicht möglich ist. Nicht in den Bereich, in den ich einsteigen wollte. Ich wollt halt gerne als Mathematikerin arbeiten und nicht als Informatikerin, was jedoch fast jeder tun musste, mit dem ich studiert habe. Diejenigen, die als Mathematiker arbeiten können (und das ist nicht mal eine Handvoll, was schon krank ist, wenn man bedenkt, dass wir über 75 waren), haben das durch Beziehungen geschafft. Der Gedanke, umzudenken und sich nun für Stellen für Informatiker zu bewerben ist irgendwie heftig. Muss halt nun mein Lebenslauf angleichen mit den Skills und mich da auch erst wieder einarbeiten, denn nur weil ich mal in C programmiert habe, heißt es nicht, dass ich es jetzt sofort wieder könnte =.= Und was dann so in den Bewerbungsgesprächen abgefragt wird, muss ich mir auch erst wieder aneignen. Ich hab mich halt darauf konzentriert als Wima einzusteigen und nicht als Informatiker. Man findet aber wohl als Informatiker sehr schnell ein Job, weil es halt ziemlich gesucht wird. Ziemlich turbulent und Nervenaufreibend also.

Der arme Plärrer hier in Augsburg XD Ich musste wirklich lachen, weil mir die Schausteller so leid taten. Von 14 Tagen hatten die glaub ich 11 Tage Regenwetter, so dass nun tatsächlich verlängert werden musste und selbst von den verlängerten 4 Tagen regnete es an 2. Hatte das irgendwie noch nie erlebt, dass der Plärrer geöffnet hatte und es schneite. Und der Mai geht merkwürdig weiter. Mal Regen, mal Sonne.

Das ist schon traurig =/ Aber so hat deine Katze wenigstens nicht noch länger leiden müssen und sie ist bei dir gestorben. Deine Katze hat ja auch Freilauf und sie hätte auch draußen irgendwo sterben können. Hat zumindest ein Freund über seine Katze gesagt und ich fand das so traurig, weil man dann ja nicht weiß, was mit der Katze passiert ist.

Na ja, so wie es in Buch 1 zwischen Draco und Harry begonnen hat musste glaub ich schon einiges passieren, damit sich beide annähern. Weiß nicht mehr wann, aber in irgendeinem Teil sagt Harry ja auch, dass Draco Malfoy und er Erzrivalen oder Todfeinde sind. Das hab ich nun glücklicherweise nicht, aber selbst mit denjenigen, die ich nicht leiden kann, kann ich mir schwer vorstellen irgendwann mal befreundet zu sein, wenn nicht gerade etwas heftiges passiert.

Ich hätte mir aber auch mehr Zusammenarbeit der beiden in Buch 7 erhofft als am Ende gegeben war. Natürlich würde sich Malfoy nicht von seinen Grundsätzen und Prinzipien auf verändern, aber ich denk, er war durchaus im Stande oder ist hier durchaus im Stande, toleranter gegenüber vielem zu werden, wogegen er sich vorher komplett verschloss.

Hehe XD Ich kann mir echt nicht vorstellen in dieser FF einen der beiden Zwillinge zu töten. Sie sind diejenigen, die stets für ein wenig Fröhlichkeit sorgen. Es gibt so Eckpfeiler der HP Story und die Zwillinge gehörten für mich immer dazu.

Hehe, ja, aber Sirius hat bei Anna auch viel Unsinn getrieben bis sie endlich weich wurde. Brian kommt in vielem auch sehr nach seinem Vater. Er muss sich jetzt erst mal die Hörner abstoßen was Beziehungen angeht.

Ich denk, der erste Teil sollte ein guten Einblick darin geben, was damals passiert ist und woher Sirius' Abneigung gegen Vinegar kommt. Das mit Vinegar gehörte zu den Geschehnissen zum ersten Drittel aus CofX. Ging aber beim anfänglichen Kürzen auf 48 Kapitel unter und versuch es jetzt möglichst nachvollziehbar miteinzubringen. ^^

Thx fürs liebe Review =) Liebe Grüßle


Chapter 41 – ...it might be more than you can take

Damals

Es war ein warmer Sommernachmittag und überall spazierten Hexen und Zauberer fröhlich auf und ab. Der 19jährige James Potter schritt mit den Händen in den Hosentaschen seiner Jeans und einem Babyhimmelblauen Umhang, welcher hässlicher und grauenvoller bestickt nicht hätte sein können und zusätzlich mit klimpernden Glocken am Zaum baumelnd, auf Fortescuen Eissalon zu. Es war randvoll, aber er hatte auch keine Absicht hinein zu gehen. Stattdessen ging er auf seine besten Freunde zu, die davor standen und sofort – als sie ihn kommen sahen – möglichst unauffällig versuchten sich das laute Lachen zu verkneifen. Remus hatte den Mund vor erstaunen halb geöffnet, Pettigrew's Augen waren dagegen weit vor entsetzen offen und Sirius räusperte sich stark, um seine Fassung zu wahren als James schließlich bei ihnen stehen blieb – sein Umhang klimperte nach.

„Hi," sagten die Jungs gleichzeitig und für seinen Geschmack zu unschuldig als dass es echt klang. White hingegen sah ihn amüsiert an und James verengte seine Augen als er dies bemerkte.

„Du genießt das mich lächerlich zu machen, nicht wahr?" sagte er zynisch zu White und ein heftiges Nicken ihrerseits ließ erkennen, dass sie sich nicht mal Mühe gab, das irgendwie zu verstecken.

„Weißt du, für diesen doofen Schutzzauber war ich bereit so einiges zu tun, weil Lilli es wollte. Meine Hochzeit für so ein beschissenes Ritual zu opfern, all diese bekloppten Zwischenzauber ausführen, wo ich mir selbst nicht mehr ganz dicht vorkomme. Selbst in Slytherinwürgsgrün zu heiraten, aber – das? Du hast nichts von ekelhaftkotzblau wie ein Hofnarr gesagt?!"

„Das ist nicht ekelhaftkotzblau wie ein Hofnarr," sagte sie gespielt entrüstet und versuchte so ernst zu wirken wie möglich. Angesichts ihres immer noch breiten Grinsen misslang das jedoch um Längen. „Das ist blau."

„Ja!" bestätigte Sirius so ehrlich wie möglich ohne das Grinsen Überhand nehmen zu lassen. „Das ist – irgendwie – blau."

„Warum muss ich das Teil überhaupt tragen? Was würde es am Schutzzauber ändern, wenn der Umhang – keine Ahnung – normal blau ist? Oder rot?"

„Ich könnte es dir erklären," entgegen White sarkastisch. „Aber dazu müsste ich dir das Wissen von 20 1000-Seitigen Büchern ausbreiten und dir mindestens 5 Tage lag erklären, warum welches Anzeichen zu was führt und warum dieser verdammte Umhang gefälligst Ekelhaftkotzblau sein muss! Soll ich anfangen oder willst du schon mal ein Eis für uns bestellen?!"

„AHA!" machte James jedoch stattdessen triumphierend. „Es ist also doch Ekelhaftkotzblau!"

Sirius lachte bellend.

„Wenn es so eklig und zum kotzen ist, wieso trägst du es dann schon jetzt in aller Öffentlichkeit?" fragte White indes.

„Um dir zu zeigen, wie eklig und zum kotzen das Teil ist. Ich hab nen Stalker dadurch bekommen, der nicht fassen kann, dass ich das Teil tatsächlich trage!"

„Stalker?" fragte White, aber James verzog eine Grimasse.

„Das ist alles, was dich interessiert?" warf er verärgert ein. „Dass mir ein Mädel über 5 Gassen gefolgt ist?"

„Wer ist es?" Sie sah sich in der Gegend um und erkannte sehr schnell von wem er sprach. „Ah, ich glaub, ich seh sie. Gelben Umhang? Blondbraune – wow sehr lange – Haare?"

„Yap. Sie ist immer noch da? An der Stelle festgefroren vor Entsetzen über das Ekelhaftkotzblau?"

„Hübsch," stellte Sirius anerkennend fest und warf White einen frechen Seitenblick zu. Sie ignorierte ihn demonstrativ.

„Seltsam," sagte sie lediglich mit grübelndem Blick. „Egal, wir sollten gehen. Dumbledore erwartet uns."

„Wofür?" fragte James als sie ihren Weg durch die Winkelgasse gemeinsam fortsetzten. „Deine Eule kam kurzfristig und war nicht sehr aussagend."

„Uhm, er hat Kontakt zu einigen Dhschoaras aufgenommen, was wohl wichtig für den Orden ist. Er wollte dich dabei haben."

„Und wozu ist der Rest von uns hier?" warf Sirius mit skeptischem Blick ein.

„Als Dekoration," antwortete White ohne auch nur gezögert zu haben. Der entrüstete Blick des Freundes entging James nicht und so blickte auch er White merkwürdig an. „Der Zauberer wird wohl mit einer ganzen Fraktion an Leuten auftauchen, deren Anwesenheit nur dafür gedacht ist uns klein wirken zu lassen."

„Und um nicht auszusehen als seien wir nur eine kleine Rebellengruppe holt sich auch Dumbledore eine Fraktion von Leuten her?" fragte James schmunzelnd. White's Blick zeigte, dass er goldrichtig lag. „Lilli wird nicht da sein?"

„Nah, sie muss arbeiten," antwortete White. „Und ihr... nicht."

Als die Freunde schließlich endlich im Versteck ankamen, war es im Haus bereits randvoll. Zur Hälfte standen hier Hexen und Zauberer, die sie nicht kannten, und zur anderen Hälfte Hexen und Zauberer, die sie sehr wohl kannten. Hagrid und Mad-Eye Moody waren nur zwei davon, die hier zur Machtdemonstration standen. Dumbledore befand sich in der Mitte der Runde bei einem weiteren Zauberer, womöglich der Anführer der Gruppe, denn er trug einen übertrieben, auffällig und teuer behangenen Umhang. Sein Gesichtsausdruck war sehr streng und ließ kein Zweifel daran, dass man mit ihm keine Witze hätte reißen können. Der Zauberer mit den blondbraunen, kurzen Haaren hatte sich den Neuankömmlingen sofort zugewandt und das nicht etwa, weil sie hörbar eintraten oder sich andere ihnen zuerst zugewandt hätten. Es war als ob er ihre Anwesenheit gespürt hätte und sich deswegen mit scharfen Blick zur Seite drehte. Auch Dumbledore hatte sie nun angesehen und mit einem sanften Nicken gedeutet heranzutreten.

„Sind wir etwa zu spät?" murmelte Sirius Richtung White, aber ihr Blick zeigte, dass auch sie keine Ahnung hatte, woher die angespannte Situation rührte. Der Zauberer hatte nicht aufgehört alle drei auf Schritt und Tritt zu beobachten, obgleich sie sich schließlich, nachdem sie nah genug waren, sicher wurden, dass er nicht die ganze Gruppe anstarrte, sondern nur einen von ihnen.

„Und das ist der junge Mann, den sie kennenlernen wollten," sagte Dumbledore als sie sich dazustellten. „Mr. James Potter, Mr. Spencer Vinegar."

James hatte dem Zauberer die Hand gereicht, wie es eigentlich üblich war, wenn man einander vorgestellt wurde, aber sein Gegenüber verengte prüfend die Augen und hatte stattdessen laut eingeatmete. Er ließ daraufhin die Hand wieder sinken und warf Dumbledore einen fragenden Blick zu. Vinegar's Aufmerksamkeit wandte sich von ihm ab und blickte hinter ihm. Als James sich umdrehte, um zu sehen, wen er ansah, erkannte er die Hexe aus der Winkelgasse, die ihn verfolgt hatte.

„Meine Tochter, Elle," sagte er kalt. Sie schritt zu ihnen her, hatte James einen merkwürdig flüchtigen Blick zugeworfen und sich dann mit einer kurzen Verbeugung zu ihrem Vater gestellt, ohne einen der Anwesenden weiter zu beachten wohlgemerkt.

„Ich denke," setzte Dumbledore schließlich mit entschlossener Stimme an, so dass sich Vinegar und auch James wieder ihm zuwandten statt einander mit blanker Miene anzustarren. „Wir können jetzt zu dem kommen, weswegen wir eigentlich hier sind. In kleiner gemütlicher Runde lässt es sich sicher besser reden."

Vinegar zögerte einen sichtlich langen Moment, der jedoch besonders Dumbledore so gar nicht zu kümmern schien. Im Gegenteil, er lächelte verschmitzt und wartete geduldig auf eine Reaktion. Dann endlich atmete der Zauberer wieder hörbar aus, winkte einem seiner Leute her und flüsterte demjenigen etwas zu. Er nickte und schließlich leerte sich der Raum enorm, denn sowohl die fremde Delegation, wie auch die eigenen Mitglieder verließen ihn durch die Tür nach draußen. Es blieb außer Vinegar und dessen Tochter nur ein weiterer Dhschoara im Raum. Ein Zauberer etwa im selben Alter wie sie alle, doch sein Blick war wie der von Vinegar auch überheblich und ablehnend.

Die Freunde tauschten irritierte Blicke miteinander aus und waren dabei den anderen Mitgliedern zu folgen, doch Dumbledore hielt sie auf.

„Ihr nicht," sagte er sofort und sie blieben überrascht stehen. Vinegar sah Dumbledore misstrauisch an, doch der lächelte nach wie vor freundlich. „Ich fürchte, ich muss mich an dieser Stelle auch entschuldigen. Die junge Hexe hier ist Anna White, meine Urenkelin. Sie wird für mich die Verhandlungsgespräche übernehmen. Ich kann ihnen garantieren, sie ist für diese Aufgabe mehr als nur geeignet. Sie haben mein Wort, dass sie Ihnen den gleichen Respekt und Höflichkeit entgegenbringen wird, die sie auch von mir erfahren hätten. Der junge Mann daneben ist Sirius Black, ein guter Freund.

Auch hier haben sie mein Wort, dass er nicht hier ist, um Ärger entstehen zu lassen. Es geht nur um eine angemessene Allianz für beide Seiten zustande kommen zu lassen. Ich werde von der Zaubereiministerin erwartet und muss mich daher entschuldigen. Ich bin mir jedoch sicher, dass wir als Freunde aus diesem Gespräch herausgehen werden und uns sehr bald als solche auch wieder begegnen werden."

Vinegar atmete erneut hörbar durch, was sein Missfallen eindeutig zum Ausdruck brachte. Dennoch gab er keine Wiederworte.

„Spencer. Es hat mich gefreut." Auch Dumbledore verbeugte sich angemessen, wenn auch nicht so tief, wie es Vinegar's Tochter getan hatte.

„Albus," sagte der Zauberer im Gegenzug, wenn auch eher gefühllos und kalt als mit Respekt. White wollte Dumbledore eigentlich aufhalten und fragen, was das soll, doch er hatte ihr stattdessen beim Vorbeigehen lediglich mit der Hand die Schulter gedrückt und bestimmend gelächelt.

„Du schaffst das schon. Da habe ich keine Zweifel."

Sie konnte nicht mal mehr ein weiteres Aber von sich geben, da war er geleitete er Remus und Petr mit sich aus der Tür raus und verschwand mit ihnen in der Menge der anderen Hexen und Zauberer. James und Sirius sahen White verwundert an, doch es war mehr als nur eindeutig, dass sie so überhaupt keine Ahnung hatte, was sie nun tun sollte. Niemand sonst würde mit offenem Mund und sichtlich überrumpeltem Blick so lange bewegungslos auf einem Fleck stehen bleiben, während sie gleichzeitig von dem strengen Zauberer und seiner Tochter erwartungsvoll gemustert wurde. Sie räusperte sich und rang sichtlich um Fassung. Das gute bei White war – sie hatte mittlerweile Erfahrungen gesammelt mit plötzlich in eine Situation geschubst zu werden, während der andere die Flucht ergriff.

„Mr. Vinegar – Ich weiß, wonach das aussieht, aber -"

„Für mich sieht es aus als ob Albus Dumbledore nicht viel Wert auf eine Allianz gibt oder er ist tatsächlich naiv genug zu glauben, dass es reichen würde mich mit dem Black Heart zu locken, der Gryffindor's Magie besitzt."

Alle Blicke lagen nun auf James, der ähnlich wie White zuvor reagierte. Die Kinnlade fiel ihm hinab und er blieb sprachlos und erschrocken auf dem Fleck kleben – die Glocken an seinem Umhang klimperte von der ruckartigen Bewegung jedoch nach. Es war White, die zuerst versuchte die Situation möglichst angenehm in eine passende Richtung zu lenken.

„Mr. Vinegar – Ich versichere ihnen Professor Dumbledore nimmt diese Verhandlungen nicht auf die leichte Schulter und selbiges gilt für mich. Es ist uns sehr wichtig uns mit euch zusammenzuschließen und eine Kooperation zu Stande zu bringen. Bitte -"

Sie deutete mit der Hand auf die Stühle um den runden Tisch und lächelte freundlich. Vinegar schnaubte verächtlich auf, setzte sich dann aber tatsächlich auf einen der Stühle. White folgte während Sirius und James einen amüsierten Blick austauschten und sich dann ebenfalls dazusetzten. Elle hatte sich gleichfalls gesetzt und begonnen James anzulächeln. Er lächelte nicht zurück. Der Dhschoara blieb hinter Elle und Vinegar stehen und hatte ihn ziemlich finster angestarrt. Ein Ausdruck, der feindlicher und unangenehmer nicht hätte sein können.

„Nun, Mr. Vinegar -" begann White, doch kaum begonnen hatte er seine Hand gehoben und sie brüsk unterbrochen.

„Wir gehen eine Allianz mit euch ein," sagte er plötzlich, dann wanderte sein Blick jedoch von White rüber zu James. „Wenn der junge James Potter meine Tochter heiratet."

„WAS?!" platzte es gleichzeitig entsetzt von allen drei Freunden heraus.

„Eine Allianz hält nur, wenn man miteinander verbunden ist. Offensichtlich hält meine Tochter Mr. Potter für angemessen und als Träger von Gryffindor's Magie – schätze ich sollte das in Ordnung gehen. Ausnahmsweise."

„Ausnahmsweise?" rutschte James noch immer schockiert heraus. Glaubte der Kerl etwa wirklich, dass er ihnen damit einen Gefallen tat? „Kommt nicht in Frage!" sagte er entschieden.

„Wusste ich doch, die Zeit hier war vergeudet," entgegnete Vinegar überheblich und war bereits dabei aufzustehen als White ebenfalls aufsprang.

„Mr. Vinegar, bitte," setzte sie an, um ihn zu besänftigen. Sirius und James nahmen dies unzufrieden wahr. White wollte doch wohl nicht tatsächlich darauf eingehen?

„Setzen Sie sich und lassen sie uns darüber reden."

„Dad, bitte," sagte die junge Hexe neben ihn und hatte damit zum ersten Mal seit ihrer Ankunft gesprochen. James war für einen Moment überrascht, denn ihre Stimme hatte wirklich einen wunderschönen, sanftmütigen Klang, der ihn sofort in den Bann zog. Vinegar sah seine Tochter einen Moment lang intensiv an, dann wandte er sich mit strengem Blick an White.

„Wir bilden eine Allianz, wenn der Junge Potter meine Tochter heiratet," sagte er entschlossen. James hatte angesetzt zu widersprechen, aber White kam ihm zuvor.

„Es muss und ich bin mir sicher – es gibt einen anderen Weg für eine Kooperation. James Potter kann ihre Tochter nicht heiraten, weil er bereits verlobt ist."

„Verlobt?" sagte Vinegar spöttisch und ließ kein Zweifel daran, dass er dies für Ausflüchte hielt. „Ich sehe kein Ring."

„Meine Verlobte trägt einen," sagte James sofort, aber White deutete ihn mit einem flüchtigen Blick sich da rauszuhalten.

„Ich versichere ihnen, das dies der Wahrheit entspricht."

„So?" sagte er misstrauisch. „Wie wäre es dann mit dem jungen Sirius Black hier? Ist er zu einer Vermählung bereit?"

„WAS?!" rutschte dem Marauder ungläubig heraus, während James ungläubig die Stirn runzelte. Was ging hier bitte sehr ab? Sollte das nicht ein Gespräch für eine Zusammenarbeit zweier Rebellengruppen sein statt eine Verkupplungsparty? White behielt im Gegensatz zu den beiden selbst jetzt noch die Fassung.

„Sind sie etwa auch verlobt?" fragte Vinegar spöttisch und musterte ihn verachtend.

„N-Nein," stotterte Sirius mehr schlecht als recht. „Aber ich bin vergeben!"

„Ist nicht dasselbe wie verlobt sein, sonst hieße es verlobt sein, nicht wahr?"

„Es heißt: Ich bin nicht frei auf dem Fleischmarkt!" blaffte Sirius ihn an.

„Ausreden," bellte er und wandte sich selbstzufrieden zurück zu White. „Das ändert nichts an meiner Forderung. Der junge James Potter heiratet meine Tochter, dann kooperieren wir."

„Das ist doch Schrott!" bellte Sirius aufgebracht, aber White ergriff auf der Stelle das Wort, damit nicht noch mehr gesprochen wurde, was besser nicht hätte gesprochen werden sollen.

„Mr. Vinegar. Beharren sie auf dieser Forderung, weil sie sich James angesehen haben? Es gesehen haben?"

Es machte die beiden Freunde stutzig, dass die Hexe die zwei Wörter so beton hatte, aber sie blieben ruhig und beobachteten die Reaktion von Vinegar. Die verächtliche Maske, die er bis dahin trug, ließ er mit einem Mal fallen. Er schwieg, seine Mimik jedoch war eindeutig herausfordernd.

„Sie sind Dhschoaras," fuhr sie ruhig fort. „Ich nehme an ihre Intuition deutet dahingehend, dass es besser ist mit dem Träger von Gryffindor's Magie zu kooperieren. Das können wir auf viele Wege tun. Eine Heirat jedoch ist ausgeschlossen. Wie erwähnt – James ist bereits verlobt."

Vinegar verengte die Augen und beäugte sie kritisch, dann atmete er tief aus.

Ist das ihr letztes Wort?"

White zögerte sichtlich beunruhigt, dann schluckte sie hart und sagte entschlossen: „Ja. Ist es."

Vinegar schnaubte, warf seiner Tochter einen bestimmenden Blick zu und schritt Richtung Tür. Elle war ihrem Vater gefolgt, nicht aber ohne einen weiteren Blick mit James auszutauschen und wieder war es ein sehr scheuer, flüchtiger Blick. Der Dhschoara folgte als Letztes nach draußen. White schüttelte ungläubig den Kopf und wandte sich den Jungs zu. Alle drei sahen einander sprachlos an. Es war Sirius, der schließlich den ersten Kommentar los ließ.

„Das war – uhm – merkwürdig, wie?" Er lachte bellend, hoffend, dass es die Stimmung auflockerte, aber White schüttelte erneut ungläubig den Kopf.

Bombarda!"

White, James und Sirius sahen zu spät, dass der Dhschoara den Raum nicht verlassen hatte, sondern seinen Zauberstab gegen sie richtete. Eine heftige Explosion erschütterte den Raum und schwarzer, dicker Rauch verdeckte ihnen die Sicht. Sie husteten, keuchten - „Stupor!"

Es dauerte etwas bis sich der Rauch endlich verdünnisierte und sie die Situation verstanden. White, James und Sirius lagen auf dem Boden, ein Fluch hinderte sie daran sich zu bewegen. Vinegar trat mit seiner Tochter und dem Dhschoara wieder ein und baute sich vor James auf, welcher auf dem Rücken lag und den Mann über sich mit finsterem Blick anstarrte.

„Shajillé," bellte Vinegar und der Dhschoara trat gleichfalls heran. „Du bist dran. Ich will sein Black Heart."

Sirius und James rissen entsetzt die Augen auf, glaubten sie doch ihren Ohren nicht zu trauen. Ein keuchen zeigte, dass White sich langsam aus dem Fluch befreien konnte. Sie hatte sich halb mit ihren Händen aufstützen können und auf der Stelle hatte sich Vinegar und der Dhschoara Shajillé zu ihr gewandt.

„Beeindruckend," sagte Vinegar kurz. „Doch nicht nur irgendeine Hexe, die Dumbledore's Stelle einnehmen soll."

„Warum..." hauchte White. Sie versuchte angestrengt sich wieder zu fangen und die Schwäche zu vertreiben, die der Fluch über sie gebracht hatte. „James ist nicht... gefährlich." Sie schluckte und atmete tief ein. Wenn sie nicht ihre Ruhe bewahrte und die Situation klärte würde es kein gutes Ende nehmen. Egal, für wen. „Was immer sie gesehen haben, was immer ihnen ihre Intuition mitteilt – Wenn sie ihm das Black Heart nehmen, vernichten sie dafür jede Chance für irgendjemanden sich gegen Voldemort zu stellen und ihn aufzuhalten."

Vinegar verengte verärgert die Augen. Ihre Worte hatten ihre Effekt nicht verfehlt. Er hörte ihr zu.

„Voldemort besitzt die Magie Slytherin's und er will alle vernichten, die sich ihm widersetzen. Er wird Sie vernichten, weil sie niemand sind, der sich ihm untergeben wird. Wenn sie James das Black Heart entnehmen, vernichten sie sich selbst damit."

Endlich kam auch in James und Sirius langsam das Gefühl wieder zurück und beide stützten sich ebenfalls langsam unter Ächzen wieder auf. Shajillé starrte James herablassend an, sein Zauberstab war gegen ihn gerichtet, bereit ihn anzugreifen, wenn er auch nur eine falsche Bewegung tat.

„Voldemort wird es sich nehmen," entgegnete Vinegar jedoch scharf. „Früher oder später, wird er es sich nehmen. Es ist nur eine Frage der Zeit."

„Die Phowlyris dachten dasselbe wie sie," sagte White und versuchte erneut den Gegenüber zu besänftigen. „Auch sie wollten den Träger von Gryffindor's Magie vernichten, um Voldemort zu schwächen. Aber auch sie sahen schließlich, dass dies nicht Voldemort schwächen würde, sondern nur sie selbst."

„Pah," schnaubte der Zauberer verärgert. „Shajillé! Tu's schon!"

„Crucio!" sagte der Dhschoara laut und James schrie vor Qual.

„Nein!" schrien White und Sirius entsetzt auf.


Heute

„Er ist ein arroganter, sturer, selbstgefälliger, Null-Intelligenz-besitzender Scheißkerl!" schimpfte Sirius und ging bei seinen Ausführungen im Büro von White auf und ab. Er war aufgebracht und ließ seiner Wut freien Lauf ohne Rücksicht auf Verluste. Remus saß auf einem Sessel daneben während White am Fenster lehnte und verzweifelt die Hand vor dem Gesicht hielt.

„Und du lässt es tatsächlich zu, dass er sich uns erneut aufdrängt?"

„Es sind fast 20 Jahre vergangen, Sirius," sagte White entnervt. „Menschen ändern sich. Vinegar hat sich geändert."

„Vinegar hat sich geändert," äffte er äußerst lächerlich ihre Worte nach, woraufhin White wesentlich verärgerter wurde.

„Du -"

„Okay, stopp!" fiel Remus beiden laut ins Wort und hatte sowohl White als auch Sirius entschieden angesehen. „Ihr streitet euch als wärt ihr immer noch Anfang 20. Wir drehen uns hier im Kreis, wenn ihr immer dasselbe von euch gebt ohne auf den anderen zuzugehen."

Dabei hatte er insbesondere White angesehen als würde er von ihr ein erwachseneres Verhalten erwarten, woraufhin sie beleidigt zurückzuckte.

„Remus! Emotional gesehen sind Sirius und Ich Anfang 20! Er saß 12 Jahre in Askaban und mir fehlen 14 Jahre meines Lebens an denen ich emotional hätte wachsen sollen. Natürlich streiten wir uns wie 20jährige!"

Das nahm dem Freund den Wind aus den Segeln. Verblüfft, überrumpelt. Er wusste nicht was er war oder wie er darauf reagieren sollte. Es war ja wahr...

„Klar... vergessen... Okay, macht weiter... Wir haben schließlich alle Zeit der Welt," sagte er sarkastisch und gleichzeitig in dem Wissen, dass sein Sarkasmus wie erwartet von beiden ignoriert wird.

Die drei waren so laut und intensiv zugange, keiner von ihnen hatte das kleine blaue Lichtlein bemerkt, dass sich vor dem Fenster versteckt in einer Ecke tummelte.

„Das ist echt... krass!" sagte Harry's Stimme. Nur seine Stimme, denn sein Körper war weit und breit nicht zu sehen. Es war nur das kleine blaue Licht am Fenster und lauschte. Jilli kicherte.

„Ich dachte, das geht nur von einem Ort zum anderen. Das hier ist – einfach nur cool!"

„Danke," sagte Jilli sanft. „Dadurch breche ich mein Versprechen Anna gegenüber nicht und wir finden trotzdem heraus, was da vor sich geht."

Zurück im Büro versuchte Sirius immer noch seinen Standpunkt klar zu machen und White zur Vernunft zu bringen.

„Was lässt dich glauben, dass du einem Kerl wie Vinegar vertrauen kannst? Du kannst seine Gedanken nicht lesen, das hast du selbst gesagt! Deine Empathie wirkt bei ihnen nicht und du kannst seinen Worten nicht glauben! Dreh ihm den Rücken zu und er sticht dich mit dem erstbesten Gegenstand nieder, dass er in seine dreckigen Hände bekommt! Und du weißt verdammt gut wovon ich spreche. Er hat ne absurde Forderung gestellt, du hast klipp und klar abgelehnt und was tut der Arsch? Jagt uns nen Fluch auf den Hals und versucht Prongs sein Black Heart zu stehlen!"

„Ich weiß," wiederholte White entschieden. „Ich war da."

„Der einzige Grund, warum ihm das misslang war Elle, An! Nachdem du selber dein Black Heart verloren hast und weißt, wie sich das angefühlt haben musste für ihn – wie kannst du es ernsthaft in Erwägung ziehen mit demjenigen zu kooperieren, der ihm das angetan hat?"

„Weil wir ihn brauchen," entgegnete sie aufs Neue, obgleich immer noch mit den Nerven am Ende, schien sie es zumindest noch nicht aufgegeben zu haben ihr Handeln zu rechtfertigen. Sie atmete tief durch und lehnte sich erschöpft an der Wand an.

„Wegen seiner Humbug Heilung?" blaffte Sirius empört. „Stradford kann das auch alleine stemmen."

„Okay, jetzt aber ehrlich," sagte Remus und wieder fiel er beiden Freunden ins Wort. Nun hatte er wirklich genug und wenn Sirius es nicht schaffte wollte er es eben endlich zum Punkt bringen. „Wir drehen uns hier seit Stunden im Kreis, weil immer dasselbe gesprochen wird. Ich würde gern eine Lösung finden bevor meine Frau unser Kind auf die Welt bringt. Anna, was ist der wirkliche Grund, warum du Spencer Vinegar's Hilfe willst?"

„Wirklicher Grund?" wiederholte Sirius verwundert.

„Ja," sagte Remus fest. Wenn er schon der Einzige in der Runde war, der sich seinem Alter entsprechend verhalten konnte, dann sollte er das wohl auch tun. „Man erzwingt keine Kooperation mit einem Zauberer wie Vinegar, wenn man nicht ein viel wichtigeres Ziel verfolgt als eine schnellere Heilung verwunderter Mitglieder. Was ist es, Anna? Ehrlich."

Sie tauschte einen Blick mit Sirius aus und auf einmal veränderte sich auch sein Gesichtsausdruck.

„Moment, wie soll Vinegar dabei helfen?" sagte er irritiert.

„Wobei?" fragte Remus und sah beide kritisch an.

„An glaubt, es gibt jemand im Orden, der mit falschen Karten spielt."

„Inwiefern das?" fragte Remus misstrauisch.

„Dinge laufen – zu gut."

Dabei hatte Sirius White einen spöttischen Blick zugeworfen, doch sie reagierte nicht auf seinen Reizversuch.

„Zu gut?" wiederholte Remus und wandte sich ebenfalls an die Schulleiterin. „Verstehe."

„Wirklich?" rutschte Sirius aus Versehen heraus und er blickte den Freund verwundert an. Remus nickte nachdenklich.

„Mit James damals und auch mit Dumbledore vor einiger Zeit hatten wir nicht mal ansatzweise so viel Glück, wie wir es in den letzten Monaten bei Harry und Jilli haben. All die Mitglieder, die wir damals verloren haben? Was passiert bei uns? Hestia war unglücklich, aber sonst? Keine weiteren Verluste. Wir fanden Caradoc Dearborn. Jilli und Harry entkamen Voldemort einige Male. Wenn es tatsächlich jemand gibt, der uns manipuliert, würde das vieles erklären. Kann es sein, dass ich auch zu den Verdächtigen zähle?"

White schüttelte den Kopf und Remus nickte mit einem milden Lächeln.

„Aber hätte ich dich eingeweiht, hätte sich automatisch dein Verhalten geändert. Du wärst allen gegenüber vorsichtiger, aufmerksamer. Und wer immer es ist, der uns manipuliert, würde das auffallen. Er würde sein Verhalten dem anpassen und ich bin mir schon jetzt kaum sicher, dass ich herausfinden kann, wer es ist."

„Wie soll dir Vinegar dabei helfen?" sagte Sirius immer noch verärgert. „Indem er sich uns alle ansieht? Selbst wenn er jemanden beschuldigt, wer sagt, dass er uns nicht anlügt? Er ist ein Spieler, An."

„Ich will nicht seine Hilfe," sagte sie schließlich und klang auch nicht mehr genervt oder verärgert. Sie klang sehr sanft, fast ein wenig schuldbewusst. „Aber ich brauche ihn, um Shajillé zu finden."

„Shajillé?" sagte Sirius überrascht. „Der Dhschoara, in den Elle eigentlich verknallt war? Ist der nicht damals ausgestoßen worden, nachdem Vinegar das für einen Verrat an sich hielt? Der ist doch dann abgetaucht?"

White nickte.

„Ich glaube, Elle hat ihn gefunden, was bedeutet, wenn wir Elle finden, finden wir ihn. Wo immer sie jetzt auch ist. Die einzige Möglichkeit die beiden zu finden ist, wenn Vinegar in Harry sieht."

„Und wenn ihr die beiden findet, was dann? An, Vinegar hat versucht Shajillé damals zu töten weil er sich am Ende geweigert hat James das Black Heart zu entreißen. Was lässt dich glauben, dass er es nicht noch mal auf ihn abgesehen hat? Elle und Shajillé haben Glück verdient. Wenn sie nun zusammen sind ohne das Monster von kaltherzigem Vater – ist es nicht besser ihnen ihr Glück zu lassen?"

„Ich weiß, was Shajillé getan hat," sagte White. „Ich wiederhole, Sirius. Ich war auch da. Ich weiß, dass James sein Black Heart noch hat, weil er auf Elle gehört hat und dadurch fast sein Leben verloren hätte. Und ja, sie haben ihr Glück verdient, aber..."

White brach ab. Sirius und Remus blickten sie besorgt an, kannten sie die Freundin doch schon sehr lange und ahnten, dass diese plötzliche Stille nichts gutes bedeutete. Sie atmete tief durch und lächelte beide traurig an.

„Nichts aber," sagte sie schließlich in einem seltsamen Tonfall, den beide von ihr nicht kannten. Es verursachte eine ungewöhnliche Kälte. „Remus? Was denkst du?"

Er dachte einen kurzen Moment nach und nahm sich die Zeit, um die richtigen Worte zu wählen, doch noch bevor er überhaupt zu einer Antwort ansetzen konnte, lächelte sie traurig. Es musste nicht gesagt werden, sie konnte es fühlen, dass er Sirius' Meinung war.

„Ich bin nicht Dumbledore," sagte sie leise, fast gar ein wenig gefühllos. Sie wandte sich zur Seite, wo die ganzen Porträts der Schulleiter hingen. Genauer gesagt zum Porträt von Dumbledore, welcher auch zu ihr zurückblickte und auch seine Augen waren voll von Schuldgefühl und Leid geplagt. Es war die Enttäuschung, die in diesem Moment aus ihr sprach und sie fühlte sich einfach zu schwach, um es zurückzuhalten.

„Ich versuche Harry und Jilli zu schützen und ich hatte es Lilli und James versprochen. Damals hätte ich nur nie erwartet, dass diejenigen, die mich daran hindern, ihr sein würdet."

Beide Männer hatten angesetzt zu widersprechen, doch White ließ es gar nicht dazu kommen.

„Wenn ihr der Meinung seid, dass es nicht sein muss, denjenigen zu finden, der hier anders spielt – dann soll es so sein. In dem Fall aber entschuldige ich mich jetzt und ziehe mich fürs erste zurück. Ich bin sehr müde."

Damit schritt sie ins andere Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Sirius und Remus hatten ihr nachgesehen und auf beider Gesichter erschien tiefe Sorge.

„Du warst noch nie auf meiner Seite," stellte Sirius überrascht fest und hatte den Freund auch fragend angesehen. „So etwas hätte ich von Prongs erwartet aber du hast normal nie eine Seite gewählt? Nicht, dass ich mich nicht über die Unterstützung freue, nur, warum jetzt?"

„Ich hab keine Seite gewählt," entgegnete Remus jedoch mild und schüttelte frustriert den Kopf. „Ich bin nur der Meinung, dass wir das Glück von Elle und Shajillé nicht zerstören sollten und beide in Gefahr bringen, um jemanden ausfindig zu machen, der uns mehr hilft als wir erwartet haben, aus welchen Gründen auch immer. Es mag merkwürdig sein und sicherlich steckt da auch mehr dahinter, aber dieser jemand ist für viel Gutes verantwortlich. Ich meine, derjenige hat Jilli und Harry bisher vor Voldemort beschützt. Die Situation ist also anders wie vor 3 Jahren als Barty Crouch junior Harry in die Falle lockte."

„Und außerdem kannst du den Kerl genauso wenig leiden wie ich," fügte Sirius hinzu und blitzte den Freund vielsagend an. Remus lächelte mild.

„Ich würde ihm jedenfalls nie freiwillig vertrauen nachdem er über Leichen gegangen wäre, um James' sein Black Heart zu rauben."

Beide schreckten auf als sie ein lautes Geräusch aus dem Nebenzimmer wahrnahmen, welches klang als sei jemand hingefallen. Ohne zu zögern eilten sie hinein – White lag auf dem Boden, ohnmächtig.

„An," rief Sirius panisch und sank wie Remus auch zu ihr hinab, um sie aufzuziehen. Es gab keine Reaktion, kein stöhnen, stattdessen lag sie komplett schlaff und steif in seinen Armen. Sirius hatte sie gerade auf seine Arme gehoben und wollte mit ihr das Zimmer verlassen als Remus ihn aufhielt.

„Ich bring Stradford her. Zu viele Schüler könnten sonst mitkriegen, dass mit Anna etwas nicht stimmt."

Sirius zögerte kurz, doch nach einem besorgten Blick zu seiner Frau nickte er schließlich abwesend. Remus hatte das Zimmer sofort verlassen während er sie auf das Bett legte. Verzweifelt versuchte er sie zu wecken, sei es durch rütteln oder rufen, aber es kam nach wie vor keine Reaktion. Sie blieb bewusstlos.

Nachdem Stradford die Schulleiterin untersucht hatte, gesellte sie sich mit sehr besorgter Miene wieder zu den beiden Männern ins Büro. Beide sahen sie erwartungsvoll an, aber ihr Blick deutete nichts Gutes an.

„Es ist sehr ernst," sagte sie umsichtig, bedacht darauf alle Anwesenden richtig zu informieren. „Ich versuche sie am Leben zu halten, aber sie ist wirklich sehr erschöpft. Ich hab ihr immer wieder gesagt, sie solle sich zurückziehen, um ihren Zustand zu halten, aber sie wollte nicht auf mich hören. Fand, dass es wichtiger war Harry zu trainieren und sich weiter um den Orden zu kümmern. Das ist das Resultat ihres Starrsinns."

„Aber sie wird doch wieder gesund? Nicht wahr?" warf Sirius mit eindringlich ein, doch Stradford sah mit blanker Miene zurück.

„Sie ist todkrank, Sirius. Das bedeutet sie wird sterben. Also nein, sie wird nicht wieder gesund. Sie muss sich jetzt ausruhen. Ich bleib hier und passe auf ihren Zustand auf. Ich weiß nicht mal, ob sie überhaupt wieder aufwachen wird."

„Danke," sagte Remus, da es seinem Freund die Sprache verschlagen hatte und er stattdessen zu White rüber schritt und sich zu ihr an das Bett setzte. Er nahm ihre Hand in seine und hielt sie nah an seine Brust. Das Gesicht war voller Sorge und Kummer und so schloss Remus die Tür, um die beiden alleine zu lassen. Mit versteinerter Miene wandte er sich an die Heilerin.

„Wie lange hat sie noch?"

„Damals traute ich mich nicht irgendwelche Angaben zu machen. Nach ihrem Zustand jetzt zu urteilen aber bin ich mir sicher – Sie hat höchstens noch 2 Wochen."


Jilli hatte sich und Harry wieder zurück in ihr Zimmer geflogen, aber mehr, weil ihre Emotionen auf einmal mit ihr durchgingen und sie den Zustand vor dem Fenster mit Harry bei sich nicht länger hätte halten können.

„2 Wochen?!" sagte sie verzweifelt. „Ich brauch länger als 2 Wochen! Ich krieg den Trank niemals in 2 Wochen hin! Ich brauch mindestens 8 Wochen mehr! Mindestens! Ich – Sie kann doch nicht sterben... Sie kann nicht... Das ist nicht... Das war so nicht gedacht."

„Jilli..." sagte Harry mitfühlend, mehr aber kam ihm nicht über die Lippen. Er wusste nicht, was er sagen sollte. Hatte ihn diese Nachricht doch selbst ziemlich erschüttert. Seine Schwester sank auf ihr Bett hinab und vergrub ihren Kopf hinter ihren Knien. In diesem Moment wirkte sie einfach nur unglaublich verloren und am Boden zerstört.

„Das darf nicht wahr sein. Das darf einfach nicht wahr sein... Ich kann meine Familie nicht noch mal verlieren..."

„Vielleicht..." Harry musste einfach einen Versuch wagen, sie aufzumuntern. Sich noch länger so hilflos zu fühlen und nichts zu tun hätte er nicht länger ausgehalten. „Vielleicht gibt es einen Weg, den Trank schneller zu brauen?"

Jilli sah deprimiert auf.

„Harry, ich hab noch nicht mal alle Zutaten zusammen und selbst wenn – einiges davon braucht Zeit zu ziehen und 2 Wochen reichen niemals aus."

„Und wenn wir Brian einweihen?"

„Brian?" fragte sie verwundert.

„Ein Versuch ist es wert, oder? Ich mein, ich weiß, Brian ist nicht der Beste in Zaubertränke, aber er kennt vielleicht andere Wege?"

Sie sah ihn mit einem sanften Lächeln an und nickte traurig. Es war ein kleiner Hoffnungsschimmer.

„Ja... vielleicht... Ich würde im Moment jeden Strohhalm ergreifen, wenn er nur verhindert, dass sie stirbt."

Harry drückte ihr Mutmachend die Schulter und versuchte aufmunternd zu lächeln. Zumindest war sie nicht mehr ganz so hoffnungslos und gewann auch ihr zartes Leuchten in den Augen wieder. Er mochte es, weil es ihn selber wärmte und Hoffnung gab. Sie legte ihre Hand auf seine und lächelte erneut.

„Ich bin so froh, dass du hier bist, Harry. Es gibt mir das Gefühl, dass ich nicht alleine bin."

Er nickte und drückte ihre Hand zurück.

„Dasselbe," sagte er ehrlich. Es war nichts als die Wahrheit, denn es war dasselbe, was auch er empfand seitdem er sie hatte. Jemand, der ihm stets das Gefühl gab nicht alleine zu sein, sondern immer jemanden zu haben, der auf seiner Seite stand und der zu ihm eilte, egal wo derjenige war oder um was es ging. Familie.


Die Osterferien hatten begonnen und die Schule leerte sich bis auf die Lehrer und ein paar wenige Schüler. Hauptsächlich Siebtklässler, die sich auf die Abschlussprüfungen vorbereiten wollten. Zu ihnen gehörten auch Hermine, Ron und Ginny und sie befanden sich gleichfalls in Jilli's Zimmer als Remus' Patronus bei ihnen auftauchte und sie ins Büro der Schulleiterin zitierte. Der Grund wurde verständlich als sie eintrafen. Brian war da und war offenbar direkt zurückgekehrt nachdem er Jilli's Nachricht erhalten hatte.

„Hi," sagte Jilli verdutzt. Da jedoch Remus und Sirius im Raum ohne White standen und ziemlich verärgert aussahen ahnte sie, dass Brian wohl nicht gerade erst eingetroffen war und die drei bereits eine längere Unterredung miteinander hatten. „Du hast gar nicht geantwortet... Aber toll, dass du gleich herkommst... ohne Bescheid zu geben, so dass ich mir eine Ausrede einfallen lassen konnte..."

Sie räusperte sich und wandte sich schuldbewusst an die beiden Männer mit den rügenden Blicken.

„Wo lauscht du?" fragte Remus ernst und Jilli hatte gar keine andere Wahl als kleinlaut zu antworten.

„Vor dem Fenster..."

„Das nächste Mal schließen," sagte Remus zu Sirius und dieser nickte.

„2 Wochen?!" bellte Brian los und erlöste Jilli glücklicherweise aus der unangenehmen Situation.

„Sie hat noch 2 Wochen und hält es nicht für nötig mir selbst davon zu erzählen?"

„Sie wusste nicht, dass sie nur noch 2 Wochen hat," erklärte Sirius ruhig. „Stradford sagte, dass sie vorher keine Mutmaßungen anstellen konnte. Alles war offen. Jetzt hat sich die Lage jedoch verändert und sie schätzt 2 Wochen. An weiß davon jedoch nichts, weil sie gar nicht mehr aufgewacht ist, seit ihrem Zusammenbruch. Es bringt also nichts sie deswegen anzufahren."

Sirius' Worte hatten Brian sofort zum schweigen gebracht. So ungehalten er für den einen Moment auch war, nun kehrte seine unfassbare Ruhe zurück und er nickte verstehend.

„Was jetzt? Wacht sie noch mal auf?" fragte Brian gefasst an Remus.

„Stradford sagte, sie würde wieder zu sich kommen, wenn sich ihr Zustand stabilisiert hat. War bisher nur nicht der Fall. Ich hab Professor McGonagall und Elpias Doge eingeweiht, aber nur die beiden. Sollte Anna nicht mehr aufwachen, müssen Vorkehrungen getroffen werden. Voldemort greift nur deswegen nicht an, weil er glaubt, sie ist im Besitz ihrer vollen Magie. Sobald er erfährt, dass dies nicht der Fall ist, sind wir alle in großer Gefahr."

„Und wenn ich Anna retten kann?" warf Jilli ein und auf einmal waren alle Augen auf die junge Hexe gerichtet. „Seitdem ich weiß, wie es um Anna's Zustand steht, sammle ich Zutaten, um den Trank erneut zu brauen, der sie damals hätte heilen sollen. Ich glaube, ich weiß, was Snape falsch gemacht hat und kann das richtig stellen."

Ihr Herz bebte vor Angst, hatte sie sich den Moment doch stets anders vorgestellt, als sich in mitten einer großen Runde zu befinden und unter Druck alles preis zu geben als wäre das ein dummer Einfall aus dem Moment heraus.

„Okay, ich glaube es nicht nur. Ich weiß es. Und ich kann den Trank brauen, aber ich habe die Zutaten noch nicht zusammen und selbst wenn bräuchte ich mehr Zeit."

„Wie viel Zeit?" fragte Brian. Sirius und Remus waren noch immer zu verblüfft, um zu reagieren.

„Wenn du mir hilfst – 3 Wochen?" antwortete sie mit flehendem Blick. „Du musst mir nur sagen, ob ich gewisse Dinge machen kann."

„Okay," sagte er ohne zu zögern. „Bin dabei. Wo fangen wir an?"

„Du kannst das wirklich?" fragte Sirius sanft und war auf die junge Hexe zugeschritten. Nach wie vor sah er aus als ob er es nicht glauben könnte und es lediglich hoffte. Für einen Moment fühlte sie sich ertappt und Angst überkam sie, dass sie viel zu früh gesprochen hatte. Aber so wie Sirius sie ansah wünschte sie sich in diesem Moment nichts sehnlicher als ihm die Hoffnung zu bestätigen. Sie nickte und so tat dies auch Sirius mit einem erleichterten Lächeln.

„Okay. Ich rede mit Stradford," sagte Remus. „Mal sehen, ob sie uns die 3 Wochen herausschlagen kann."

„Wenn nicht... Ich kenne jemanden, der das kann," sagte Sirius nachdenklich. Ein Blick zwischen den beiden Freunden reichte, um zu wissen, wer hier gemeint war. Remus runzelte die Stirn.

„Nun also doch eine Kooperation mit Vinegar?" fragte er zweifelnd. Sirius' Blick verfinsterte sich, doch er nickte grimmig.

„Nur um Shajillé zu finden. Eine falsche Bewegung und ich kill Vinegar mit meinen bloßen Händen – Oder besser noch. Ich hetz ihm unsere Klo-iris auf den Hals."

Klo-iris?" wiederholte Ron verdutzt.

Phowlyris," verbesserte Hermine scheu.


Sirius saß auch Stunden später an White's Bett und nicht eine Sekunde hatte er ihre Hand losgelassen. Harry, Hermine, Ron, Jilli und Brian waren im Büro nebenan geblieben und hatten versucht sich durch Bücher Verkürzungsmöglichkeiten für die Brauzeit des Trankes zu verschaffen. Harry warf Anfangs immer nur Blicke durch die offene Tür, um seinen Patenonkel beobachten zu können. Als er seine Sorgen nicht mehr zurückhalten konnte und da auch Brian nicht zu ihnen dazustieß, weil er mit Jilli angestrengt über die Verkürzungsmöglichkeiten diskutierte, beschloss er es selbst zu tun. Er schritt ins Nebenzimmer und stellte sich zu Sirius an das Bett von White. Die Hexe schlief, doch sie wirkte weder friedlich noch entspannt. Sie wirkte kalt, fast sogar leblos als ob sie bereits tot wäre und nun verstand er auch die Sorge seines Patenonkels.

„Ich hätte dich nicht zwischen uns wählen lassen sollen," sagte Sirius auf einmal sehr zu Harry's Verwunderung. Er wandte sich mit trüben Blick an den jungen Zauberer und lächelte schwach. Es war ein kläglicher Versuch der Rolle des Erwachsenen zwischen ihnen gerecht zu werden, aber Harry hatte jegliches Verständnis dafür. Wenn er etwas sah, dann wie viel Professor White Sirius bedeutete.

„An und Ich haben eine sehr lange Geschichte hinter uns und ich kann mich an keinen Zeitpunkt erinnern an dem wir uns das Leben gegenseitig einfach gemacht hätten. Von Anfang an konnten wir es nicht lassen den anderen irgendwie zu reizen oder herauszufordern. Ich bereue es meistens hinterher ohne dass es Konsequenzen hat. An ist eben An. Als sie vor 16 Jahren von Dementoren angegriffen wurde und starb – Mir war mein Leben scheißegal geworden. Ich weiß, ich hab viel getan, was ich nicht hätte tun sollen. Bin ausgeflippt und was danach passiert ist, ist auf diesen Mist gewachsen. Hätte ich klarer gedacht, wäre heute womöglich vieles anders.

Und wieder ist es passiert. Sie bat mich darum ihr zu vertrauen, egal, wie unverständlich es für mich sein mag und was tu ich?"

Er lachte verbittert.

„Fall ihr in den Rücken und quetsch dich auch noch zwischen die Stühle. Jilli muss es einfach schaffen, Harry. Ich glaub nicht, es noch mal zu ertragen wenn ich sie so verliere."

Harry beobachtete wie Sirius White's Hand fester drückte. Noch nie hatte er diese Verzweiflung bei seinem Patenonkel gesehen. Er drückte ihm kurz an der Schulter, denn passende Worte wären ihm nicht über die Lippen gekommen. Ein Räuspern hatte ihn schließlich aus seiner Starre gerissen. Remus stand an der Tür und hatte beide wohl auch schon eine Weile lang beobachtet. Sirius sah den Freund erwartungsvoll an, aber er schüttelte den Kopf.

„Stradford kann das nicht garantieren, dass sie 3 Wochen durchhält. Dass sie nicht aufwacht ist wohl ein schlechtes Zeichen."

Sirius nickte, sein Blick war leer, als ob auf jemand die Last der Welt auf seine Schultern abgelegt hätte. Harry verstand ihn ja so gut...

„Dann also Shajillé..."

„Wer ist Shajillé?" fragte Harry vorsichtig. Auch wenn er einiges bereits beim Lauschversuch mit Jilli mitbekommen hatte, aber das schienen Sirius und Remus nicht zu wissen, dass er ebenfalls dabei war.

„Ein Dhschoara mit besonders starken Fähigkeiten," erklärte Sirius müde. „Er sieht mehr und heilt besser als die anderen seiner Art. Das machte ihn so besonders. Er war loyal gegenüber seinem Anführer, selbst als dieser ihn töten wollte als er herausfand, dass Shajillé und seine Tochter insgeheim eine Beziehung führten. Er ist okay. Vor Shajillé brauchst du keine Angst haben. Ist einer von den Guten. Vinegar dagegen ist -"

Sirius Gesicht verfinsterte sich verärgert und ließ kein Zweifel daran wie tief seine Abneigung gegen den Mann ging.

„Wir arrangieren ein Treffen zwischen euch beiden. Durch dich kann er seine Tochter und Shajillé finden. Das liegt daran, dass du Gryffindor's Magie besitzt und allein das stark genug ist, um seine Intuition zu verstärken, so dass er seine Tochter findet. Du hast die Erlaubnis ihm den erstbesten Fluch auf den Hals zu hetzen, wenn du das Gefühl hast, er will dir an die Gurgel springen. Denn wenn du das Gefühl hast, steckt wahrscheinlich auch Intention von ihm dahinter."

Remus lächelte mild, obgleich Sirius keine Spur von Humor bei seiner Ausführung zeigte. Es war ihm todernst gewesen.

„Ich hab mit Kaylar gesprochen," sagte Remus sanft, um Harry zumindest ein wenig die Panik vor dem Treffen zu nehmen, die dank Sirius enorm zugenommen hatte. „Sie wird ebenfalls mitkommen und auf dich Acht geben. Hat mich verwundert, dass sie ohne Wiederworte zugesagt hat. Normalerweise führt sie nur das aus, was Professor White von ihr fordert. Aber wenn es um dich geht, scheint sie kein Nein zu nennen."

Harry lächelte schwach. Irgendwie war er erleichtert, dass Steward da war, denn nachdem Schock durch White's Ausfall, war durchaus altbekannte Angst in ihm aufgekeimt. Auf eine ihm noch unverständliche Weise verband er mit den beiden eine gewisse Sicherheit, die er nicht missen wollte. Denn ohne, lauerte eine grausame dunkle Wolke über ihn, die er zum ersten Mal nach Dumbledore's Tod wahrnahm. Als ob Voldemort seine Hände bereits nah an Harry's Herz hielt und nur ein Griff davon entfernt war ihm dieses rauszureißen.