(OC´s POV)
Ich wachte durch das Geräusch einer lauten Stimme auf, ich konnte nichts sehen meine Augen waren noch geschlossen und ich bekam sie nicht auf, zu dem war mir kalt, Eiskalt. Schließlich schafte ich es meine Augen zu öffnen. Das erste was ich sah war etwas kleines, gelbes Plüschiges, meine Sicht wurde besser und ich erkannte nun den gelben Teddy welcher vor meinen Gesicht lag, ich sah an ihm vorbei und erkannte Nakura oder besser Izaya wie ich jetzt wusste.
Er stand mit dem Rücken zu mir gewandt und schien in eine Kamera zu sprechen. Er schien noch nicht gemerkt zu haben das ich wach war, ich nutze die Gelegenheit und sah mich um ich befand mich wohl in einem Schlafzimmer, ein riesiges Bett mit schwarzer Bettwäsche und dunklen Rahmen, war zu meiner rechten eine dunkelholz Kommode zur linken und gegenüber von mir eine geschlossene Tür gegenüber davon ein großer dunkelholz Schrank, eigentlich wirkte das ganze Zimmer finster mit der dunkelblauen Farbe an der Wand. Ich versuchte mich auf zu richten und bemerkte zu meinem Entsetzen das ich nackt war. Ich begann zu schreien meine Arme um eine Brust geschlagen.
„Was soll… ." bevor ich mehr sagen konnte wurde mir der Mund zugehalten. Izaya stand vor mir und grinste immer noch die Kamera in der Hand.
„Wie ihr sehen könnt ist der Streuner den ich aufgelesen habe und zu einer Neko-chan erziehen will, recht laut, ungestüm und recht Eigensinnig. Ich werde nun in den folgenden Wochen demonstrieren wie man diesen Ex-Mensch zu einem gehorsamen Katzen-Haustier abrichtet."
‚Streuner? Ex-Mensch? Haustier? Abrichten? Und schon wieder dieses Neko-chan, was will er bloß von mir?' Izaya sah in meine Augen der Anblick schien ihn zu amüsieren ich hatte einen gemischten Gesichtsaustruck von Schock und Wut. Er wand sie aber wieder zur Kamera.
„Als ersten Schritt sollte man sich für einen Namen für sein Haustier entscheiden, also welcher Namen wohl zu dir passen wird Kätzchen. Pussy, Fellknäul, Mushi, Kitty nein, das ist zu einfallslos und passt nicht zu meinem kleinen Streuner." Er sah mir nochmal kurz in die Augen und lächelte.
„Hm, ich denke Jade wäre ein guter Name, wie die Augen meiner Katze." meinte er fröhlich und richtete die Kamera auf mein Gesicht, nur kurz dann richtete er sie wieder auf sich.
„Einen Namen seinem Haustier zu geben ich wichtiger als man glaubt. Auf diese Weise löscht man endgültig die bisherige Existenz des Tieres auf und kann sein neues Dasein gestalten, sein altes Leben, es soll weniger sein als eine verblaste Erinnerung."Dass konnte doch nur ein schlechter Witz sein, dass konnte nicht wahr sein, ich wollte meinem Menschlichen Leben entkommen und nicht als Spielzeug für einen Psychopathen enden. Ich schlug seine Hand weg, stolperte an ihm vorbei zur Tür und schrie so laut ich konnte, doch niemand öffnete die Tür. Stattdessen ertöne nur Izayas Gelächter.
„Meine Katze hält sich für einen Menschen, es versucht zu reden und auf zwei Beinen zu laufen, das treibe ich noch aus." Mit diesen Worten setzte er die Kamera auf eine Kommode, und holte etwas aus einer Jackentasche, ein Messer und etwas aus einer Schublade seines Nachttisches, ein Elektroschocker. Schock, reiner Horror durchfuhr mich als er mit diesen Dingen in den Händen auf mich zu kam. Ich begann wieder zu Schreinen, Izaya schockte mich solange mit diesem Gerät bis ich zu Boden ging.
Ich weiß nicht wie lange ich von ihm gefoltert wurde, wenn ich aufstehen wollte bekam ich einen Schock und er meinte mit einem diabolischen Grinsen ‚Eine Katze läuft auf allen Vieren', versuchte ich mich mit meinen Armen zu schützen, schnitt er leicht in die Oberfläche meiner Arme ‚Deine Pfoten gehören auf den Boden mein Kätzchen, Hände hast du nicht mehr' und wenn ich versuchte zu sprechen oder weinte schlug er mir ins Gesicht ‚Das heißt miau'. Doch ich hörte nicht auf zu weinen und zu schreien was erwartete er bitte das ich ruhig bleibe während er mit keine Ahnung wie viel Volt durch den Körper jagt. Izaya schien eine andere Idee zu haben um mich zum Schweigen zu bringen. Er ging noch einmal zu seinem Nachttisch und holte eine Kugel mit Lederriemen raus und kam damit zu mir, er versuchte mit die Kugel in den Mund zu stecken, ich Werte mich, doch nach kurzem Handgemenge war die Kugel in meinem Mund und die Lederriemen hielten ihn dort, wieder schnitt er mich als ich versuchte es ab zu machen.
„Alles auf einmal ist wohl etwas zu viel für dein kleines Katzenhirn, Jade-chan, üben wir erst einmal deine neue Fortbewegungsart und damit du lernst keine dieser Menschentöne zu machen, bleibt das Ding fürs Erste da drin~ meinte er Spielerich und tippte dabei auf die Kugel.
Er befahl mir dann ihm auf Fuß zu folgen, drehten dabei einige Runden durch das Zimmer währenddessen er mir Regeln auf zählte, im Bett schlafen verboten, Möbel zerkratzen verboten, Missachtung der Regeln Bestrafung, simpel oder?
Als wir nun zum 12en Mal an seinem Bett vorbei gingen, blieb er kurz stehen und meinte amüsiert und grinsend „Das ist dein Schlafplatz in diesem Zimmer (er zeigte auf die Ecke in der ich aufgewacht war und der Teddy lag) und das ist Miso-chan(jener Teddy), er gehört dir und du kannst mit ihm machen was du willst solange es dich davon abhält auf meine Möbel los zu gehen, er bleibt aber hier im Zimmer kein herum tragen durchs Haus~!" Ich sah diesen Bären an und beschloss ihn zu hassen, diesen Raum zu hassen, diesen Typen zu hassen und diese Hilflosigkeit zu hassen.
Nun verließen wir den Raum und gelangten in einen schmalen engen Flur ohne Fenster welcher nur spärlich beleuchtet war. Darin befanden sich 5 Türen die eine zum Schlafzimmer, die einzige an dieser Wand, auf der gegenüberliegenden 2 Türen und rechts und links jeweils 1Tür, diese sahen merkwürdig aus und schienen aus massiven Stahl zu sein, überhaupt wirkte dieser Ort wie ein Schutzbunker oder Panikraum. Izaya öffnete eine der Türen auf der gegenüberliegenden Seite welches sich als Bad heraus stellte. Eine Dusche, eine Badewanne, eine Toilette und ein Waschbecken. Keines davon für meinen Gebrauch, für mich stand ein kleine blaue Streukiste in der Ecke des Bads. Ich musste dringend mal wo hin, aber bestimmt nicht auf dieses Katzenklo.
Als ich mich kurz aufs Klo stehlen wollte, bekam ich wieder einen Schock, dieser führte dazu, dass ich mich auf dem Boden erleichterte. Izaya trat mich unsanft zur Seite, schockte mich erneut, bevor er entnervt die Pfütze auf wischte. Ja er war sauer.
Als er fertig war, wand Izaya sich wieder zu mir, ich hockte angespannt in der gegenüberliegenden Ecke des Bads. Darauf achtend das meine Hände auf den Boden waren. Er zog mich an den Haaren und zerrte mich in die Badewanne. Wieder stand ich darin auf allen Vieren während Izaya mich mit Low-warmen Wasser abbrauste, mir war es zu kalt, aber ich konnte mich nicht Beschweren.
Ich weinte leise mit gesenktem Kopf. Izaya stellte die Brause aus, aus den Augenwinkeln sah ich das er ein Antifloh Shampoo hervor holte. Ich zitterte vor Wut, ich war ein Mensch verdammt. Doch ich wurde diesen Gedanken gerissen, als Izaya begann mich einzureiben.
Er begann mit meinem Rücken, dann meinem Bauch, meine Brüste und meinen Hintern, ich japste bei den beiden letzteren, ich rollte mich ein und ein paar Tränen rannten meinen Wangen herunter. Izaya lehnte sich weiter zu mir und flüsterte.
"Magst du das Jade-chan?" Du schnurrst!" 'Schnurren? Nein das tue ich bestimmt nicht Psycho.' Ich spritzte ihm Wasser ins Gesicht, Izaya hisste und wand sich von weg, ich stieg klitsch nass aus der Wanne und rannte los, Aus dem Badezimmer auf dem Flur aber wohin jetzt, ich rannte rechts zu einer der schweren Türen, ich versuchte sie zu öffnen doch es gelang mir nicht.
Angst durchfuhr mich als ich das kichern von Izaya hinter mir hörte. Ich murmelte und japste unter dem Gag-ball, dass doch bitte diese Tür aufgehen soll.
Plötzlich stand Izaya hinter mir, zuerst stieß er mich zurück auf alle Viere, griff eine Handvoll von meinen nassen Haaren und schüttelte den Kopf, in einen schlecht gespielten 'enttäuscht'.
"Jade-chan, Jade-chan, dass war aber nicht sehr lieb. Nein, nein ein Kätzchen sollte netter zu seinem Besitzer sein. Ich befürchte ich muss dir zeigen was dich erwartet wenn du ungehorsam bist." Mit diesen Worten öffnete er die Tür, die ich so verzweifelt versucht hatte zu öffnen und nun wünschte sie hätte sich niemals für mich geöffnet und alle dahinter hätte ich nie gesehen oder gespürt.
