Disclaimer: Diese Story wurde von laventadorn geschrieben! Das einzige was ich gemacht habe ist es ins Deutsche zu übersetzen.
„Das war ein Albtraum," meinte Harriet düster, während sie versuchte ihren Koffer über den rutschigen Boden zu ziehen ohne zu viel Gewicht auf ihr linkes Bein zu stützen.
„Bei unserem Glück," sagte Ron, „mussten wir natürlich den Baum treffen der zurück schlägt."
Ihr Glück war heute wirklich miserabel gewesen. Erst wurden sie von der Barriere auf Gleis 9 3/4 ausgesperrt, was das schlimmste war was sie sich vorstellen konnten; besonders für Harriet, die schon mehrere Male aus einem Albtraum aufgeschreckt war indem sie wieder bei den Dursley´s war, mit Gittern vor den Fenstern und Riegeln vor der Tür. Es hatte immer etwas Zeit gebraucht bevor sie wieder einschlafen konnte, während sie den schmalen Streifen von Sternenlicht beobachtete der durch Ginnys Fenster schien.
Aber dann hatte sich der brillante Ron an das Auto seiner Eltern erinnert. Sie hatten es aus London heraus geflogen und waren dem Zug Richtung Hogwarts gefolgt; aber dann, als sie in Hogwarts ankamen, viel der Motor aus und sie waren in den Baum geflogen der sie beinahe erschlagen hätte.
„Und mein verdammter Zauberstab," stöhnte Ron, während er versuchte einen verstörten Krätze in seine Hosentasche zu stecken. „Wie soll ich mit einem gebrochenen Zauberstab zaubern?"
„Ich bin mir sicher das sie ihn reparieren können?" meinte Harriet.
„Das tun sie besser," sagte Ron grimmig, „oder meine Mutter wird mir meine Haut wieder annähen nachdem sie damit fertig war mich zu häuten dafür das ich das Auto verloren hab, nur damit sie sie dann wieder abziehen kann."
„Jemand wird doch sicher in der Lage sein das Auto zu finden?" winselte Harriet bei der Vorstellung. „Ich mein wie weit kann es schon kommen?"
„Das will ich gar nicht herausfinden. Hier lass und anhalten bevor meine Beine abbrechen, sie fühlen sich an als wären sie schon auf halbem Wege das zu tun."
Sie liessen ihre Koffer am Ende der Vordertreppe fallen. Die Fenster an den Türmen schienen golden weit über ihren Köpfen; und die Sterne funkelten am Nachthimmel. Ein paar Wolken striffen die höchsten Türme und das Mondlicht glitzerte auf dem schwarzen Wasser des See unter ihnen.
Professor Sinistra hatte ihnen erzählt das die Sterne die Menschen an ihre eigene Bedeutungslosigkeit erinnerten, aber für Harriet war es Hogwarts, wenn auch nur auf gute Weise. Es war einfach daran zu glauben das Hogwarts schon immer da war und immer da sein würde; das es jeden überstehen würde und das trotzdem immer jemand neues dahin nach Hause kommen würde.
Als sie ihre Hand an die Schlosswand lehnte, war sie überrascht das sie sich leicht warm anfühlte, als würden sich die Steine noch an die Abendsonne erinnern. Sie dachte an die Tische in der großen Halle gefüllt mit Essen; an ihr Himmelbett in Rot und Gold im Gryffindor Turm; an den Weg den sie Hermine und Ron gefunden hatten der überwuchert war mit Veilchen und an den permanenten Geruch von Hund und Pfeifenrauch in Hagrids Hütte.
Ich bin Zuhause, dachte sie.
Für einen Moment hätte sie schwören können das das Schloss Wärme unter ihrer Hand aufflammen lies. Es war sicher nur ihre Einbildung, aber trotzdem lächelte sie.
Aber dann bewegte sich etwas in der Dunkelheit das ihr Lächeln und ihr Blut zu Eis gefrieren lies.
„Hey die Zuortnungszeremonie fängt an!" sagte Ron der auf seinem Koffer stand, um durch die Fenster im Erdgeschoss blicken zu können. „Da ist Ginny! Harry sieh dir das an….Harry?"
Aber Harriet konnte nicht antworten oder zu dem Fenster gehen. Sie war im blanken Terror erstarrt, denn aus den Schatten schälte sich, das Gesicht bleich wie Knochen und seine Zähne wütend gebleckt, Professor Snape.
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„Habt ihr auch nur die leiseste Ahnung was ihr GETAN HABT?"
Die erste hälfte des Satzes hatte Harriet gestaunt (auf Angst erfüllte Weise) wie Snape jemand dazu bringen konnte zurück zu zucken nur indem er flüsterte; aber die zweite Hälfte wurde seine Stimme lauter bis zu einem schreien und sie schreckte zurück. Sie hatte Snape noch nie schreien hören.
„Eh..Ehrlich, Professor," stotterte Ron, „der Baum hat uns mehr Schaden zugefügt als wir…"
„Ruhe, Weasley," spuckte Snape aus. Harriet trat auf Ron´s Fuß, weil Snape aussah als wäre er nur noch ein paar Sekunden davon entfernt sie direkt hier in seinem Büro zu ermorden. „Ihr könnt gar nicht den Umfang dessen was ihr getan habt verstehen, oder? Ihr seit mehr als kriminell dumm." Das Gift in seiner Stimme lies Ron zurück zucken.
„WirkamennichtdurchdieBarriere," brabbelte Harriet, „sieisteinfachzufestemSteingeworden…"
„Oh?" zischte Snape mit einer Stimme die kalt war vor Wut. „Und ihr dachtet das würde es rechtfertigen das Auto der Weasley zu stehlen und ohne ein Wort zu irgendjemandem zu verschwinden? Ist es dir nicht in den Sinn gekommen, du dummes Mädchen, das nach den Ereignissen im Mai dein Leben in Gefahr sein könnte?"
„Ich…" Harriet wusste nicht was sie sagen sollte. Snapes höhnisches Grinsen hätte Farbe von der Wand abziehen können.
„Oder," sprach er weiter und warf eine Zeitung auf den Tisch, auf dem eine schwarz weiss Darstellung vom Auto der Weasleys über die Vorderseite flog, „das ein zwölfjähriger kaum der beste Fahrer ist, das einem Muggle Auto, das verzaubert wurde um zu fliegen, kaum zu trauen ist und das ihr beide einen Unfall haben und euch hättet umbringen können? Habt ihr IRGENDEINE VORSTELLUNG.."
Er hielt inne und atmete hörbar durch seine schiefen, gelben Zähne, die wie bei einem Hund gefletscht waren.
„Ihr beide," zischte er, „werdet hier warten. Genau hier, an diesem Punkt. Wenn einer von euch sich auch nur einen Zentimeter bewegt, werdet ihr euch wünschen ich wäre nie geboren worden."
Dann fegte er, die Tür hinter sich zuknallend, aus dem Raum.
Obwohl er verschwunden war trauten Harriet und Ron nicht, sich anzusehen. Harriet war sich sicher das Snape eine Kopfbewegung als bewegen an sich ansah.
„Wenn wir hier sterben sollten," sagte Ron plötzlich. Er sprach als würde er versuchen seine Lippen und Zähne kaum zu bewegen, „wollte ich dich nur wissen lassen, das es schön war dich als Kumpel gehabt zu haben."
„Obwohl ich ein Mädchen bin?" fragte Harriet. Sie hielt sich vom Lächeln ab, falls Snape das auch als Bewegung zählen würde.
„Nach fünf Brüdern, hab ich nichts gegen Mädchen," meinte Ron.
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Es war schlimm als Professor McGonagall kam: sie war offensichtlich wütender auf sie als sie je gewesen war, wütender als sie gewesen war, als sie Harriet und Hermine letztes Jahr beim draussen rum laufen erwischt hatte, als sie Norbert losgeworden waren. Aber ihre Wut war nicht so schlimm wie die von Snape. Er warf ihnen, im Schatten stehend, mit seinen schwarzen Augen mordlustige Blicke zu.
Dann tauchte Professor Dumbledore auf und es war noch schlimmer.
Er hörte ihnen stillschweigend zu. Als sie fertig waren, sagte er für einen Augenblick nichts und die Stille war das schlimmste von allen.
„Wir holen unsere Sachen," meinte Ron mit dumpfer Stimme.
„Wovon redest du, Weasley?" zischte Professor McGonagall, als hätte sie genug davon das sie sich dumm stellten.
„Naja sie werden uns der Schule verweisen oder etwa nicht?" fragte Ron.
Es gab eine kleine Pause, aber als keiner zustimme, wagte Harriet es aufzublicken.
„Nicht heute Mr. Weasley." sagte Dumbledore, aber er war noch immer ernst. „Aber ich muss euch den Ernst von dem was ihr getan habt einprägen. Und ich muss euch warnen das, solltet ihr etwas in der Art wiederholen, ich keine andere Wahl habe als euch der Schule zu verweisen."
Aus einer Ecke kam ein leiser Laut von Snape als würde er wünschen dieser Augenblick würde jetzt gleich kommen.
„Professor McGonagall wird über eure Strafe entscheiden," erzählte Dumbledore ihnen und schaute zu ihr. „Ich muss zu dem Fest zurück Minerva. Ich muss ein paar Ankündigungen machen. Komm Severus, da ist eine unglaublich lecker aussehende Vanillesosse die ich probieren möchte."
Snape warf Harriet und Ron einen letzten Blick des Ekels zu, bevor er mit Dumbledore verschwand. Harriet, die sich fühlte als hätte jemand ihre Haut mit Schmirgelpapier bearbeitet, war froh das er weg war.
Sie hatte Recht gehabt: auf der empfangenden Seite von Snapes Wut zu sein, war schrecklich.
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Jeder im Gemeinschaftsraum der Gryffindors wollte ihnen für die ultimative coolness gratulieren, das sie ein Auto in die Peitschende Weide geflogen hatten…alle außer Percy, dessen Hornbrillengläser gefährlich aufgeblitzt hatten, als sie durch das Gemälde gestolperter waren. Und Hermine, die überhaupt nicht da war. Als Harriet sich endlich losreissen konnte (Lavender und Parvati meinten, „Du bist berühmt, warum konntest du nicht mit jemandem viel cooler und besser aussehender als Ron Weasley hinein fliegen?") und die Treppe nach oben flüchtete, fand sie Hermine in ihrem Nachthemd, die Abstecher mit Vampiren las.
Für einen Bruchteil war Harriet so froh sie zu sehen, das sie hätte weinen können. Aber dann sah Hermine auf, ihr finsterer Blick genau wie Percys und Harriet hätte beinah laut aufgestöhnt.
„Bitte," meinte sie, „Snape hat schon versucht mir die Haut runter zu schmirgeln, und ich wusste nicht das McGonagalls Mund so dünn werden kann. Professor Dumbledore war sogar noch schlimmer und es wäre alles nicht passiert wenn ich an Hedwig gedachte hätte, ich weiss, aber wir kamen nicht durch die Barriere!"
Es kam heraus wie ein einziges langes Wort. Als sie fertig war stand Harriet schwer atmend da, Hermines Augen waren auf das Buch zwischen ihren Beinen fixiert.
Dann sagte sie, „Du hättest von der Schule verwiesen werden können."
„Ich weiss…"
Sie schlug das Buch zu. „Du hättest sterben können!"
„Ich weiss…"
„Muggles haben euch gesehen!"
„Ich WEISS," sagte Harriet und zog an ihren eigenen Haaren. „Sieh mal, Snape hat mir das schon entgegen geschrien und ich meine richtiges schreien, mit flüstern und finsteren Blicken und wir hätten nie….wir hätten es nie getan wenn wir nicht gedacht hätten! Ich mein…" sie schob ihre Brille nach oben um sich über die Augen zu reiben. „Ich wollte niemanden erschrecken wirklich. Das wollte ich nie."
Hermine stand auf, ihr Lippen genauso zusammen gepresst wie McGonagalls. Dann sagte sie, „Was meinst du damit ihr konntet nicht durch die Barriere?"
Harriet erzählte ihr das der Eingang zur Plattform keine Illusion sondern eine echte Steinwand gewesen war. Muggles hatten sie angestarrt und dann hatte die Uhr nach elf geschlagen und der Zug war weg…
Als könnte sie nicht anders, meinte Hermine, „Ihr hättet einfach warten können bis die Weasleys zurück gekommen wären…"
„Hermine!"
„Was, ich kann einfach nicht verstehen wie ihr auf die Idee gekommen seit das Auto zur Schule zu fliegen aber nicht auf eine der offensichtlicheren Lösungen!" sagte Hermine, als könnte sie es wirklich nicht verstehen und als würde es sie verrückt machen.
„Ich weiss es auch nicht," meinte Harriet ausgelaugt und lies sich auf ihr Bett fallen. „Es scheint mir jetzt alles so offensichtlich. Und wir haben so viel Ärger…"
Hermine wurde weiss wie ihr Nachthemd. „Ihr seit nicht der Schule verwiesen!"
„Neinnein," versicherte Harriet ihr und wedelte abwehrend mit den Händen. „Aber wir müssen Nachsitzen und Dumbledore meinte wenn wir noch mehr Regeln brechen würden wir. Der Schule verwiesen meine ich. Und er schreibt unseren Familien….nicht das es die Dursley´s interessieren wird, sie werden es nur als unglücklichen Fehlschlag zählen, das die Weide mich nicht zerquetscht hat."
„Nun ja," meinte Hermine finster, „es hätte viel schlimmer kommen können. Und deine Familie ist schrecklich," fügte sie hinzu.
„Ich weiss," seufzte Harriet und liess sich, mit dem Gesicht voran, in ihre Daunendecke fallen.
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Dumbledore zwang ihn Tee in dem ein Friedenstrank war, zu trinken. Severus wusste das er da drinnen war, anhand dessen wie der Dampf seitwärts über seine Tasse driftete, aber er trank ihn trotzdem, weil er sonst wahrscheinlich Ron Weasley in seinem Bett ermorden würden.
Der Friedenstrank lies ihn ausserdem ganze 6 Stunden in der Nacht schlafen, und somit erschien er am nächsten Tag nur mit (für ihn) leichter Wut, in der großen Halle zum Frühstück.
Die Halle war bereit gefüllt mit den rauen Stimmen dieser Dämonen in Menschlicher Form, die sich Studenten nannten. Dumbledore hatte ihm einen Platz neben sich frei gehalten, bestimmt um ihn daran zu erinnern das, sollte er den Weasley Jungen vergiften, das Dumbledore in eine peinliche Lage bringen würde.
Severus suchte den Gryffindor Tisch ab. Als er das Mädchen sah, zog sich etwas in der Region seines Herzens zusammen. Aber er hatte kein Herz mehr. Es war entfernt und mit einer Stahlfalle ersetzt worden.
Sie sah viel gesünder aus als sie es Anfang August getan hatte, Dank Molly Weasley, welche auch ihre Haare gestutzt hatte, aber nicht in der Lage gewesen war ihre Ähnlichkeit zu einem Igel zu verringern. Granger saß auf der einen Seite von ihr, das Weasley Mädchen, welche sie verehrend ansah, auf der anderen. Granger hatte ihre Nase in einem Buch und selbst über die halbe Halle hinweg versprühte sie kalten Missfallen. Auf der anderen Seite des Tisches stopfte sich Ronald Weasley Räucherheringe in seinen Mund, der widerliche Schwachkopf.
Wo er gerade von widerlichen Schwachköpfen sprach…
„Lockhart ist gar nicht hier," stelle er fest und stach auf einen Räucherhering ein.
„Richtet bestimmt seine Haare," sagte Minerva scharf.
„Ich wünschte meine würden auch nur halb so gut aussehen," sagte Sprout, die sich um Severus herum lehnte um an das Toast und die Tomaten zu kommen. Sie roch als hätte sie sich den ganzen Morgen im Dreck gewühlt; typisch Sprout.
„Würde es wenn du Godric weiss wie viele Galleonen für Haar Tränke ausgeben würdest und mehrere Stunden um sie aufzutragen," entgegnete McGonagall. „Du hast bessere Dinge um die du dich Sorgen musst."
Severus bewunderte beinah wie keiner von beiden bei diesem Gespräch auch nur ein einziges Mal auf seine eigenen Haare schaute.
„Definitiv bessere Sachen die ich machen muss…" stimme Sprout zu und häufte Marmelade auf ihre Tomaten trotz jeglichen gastronomischen Anstands. „Bin schon den ganzen Morgen dabei die Weide anzuschlagen nachdem deine lieben Gryffindors Albus, gesegnet sein ihre erbärmlichen Herzen, das verdammte Auto hinein geflogen haben…"
„Da wir gerade davon sprechen," murmelte Dumbledore. „Ich glaube wir werden Zeugen des Abschlusses von letzter Nacht…"
Severus wandte sich wieder dem Gryffindor Tisch zu als eine Suppenschüssel explodierte, von dem Kamikaze Flug einer Eule und eine Wurst Longbottom genau zwischen den Augen traf. Weasley zog einen roten Umschlag aus der Milchkanne und stiess das Ding eine Armeslänge von sich weg als würde er gerade realisieren das er einen Skorpion in seinen Händen hielt. Die Augen des Weasley Mädchen waren darauf fixiert, groß und angsterfüllt; Longbottom sah entsetzt und mitfühlend aus; Granger und das Mädchen perplex. Severus wünschte das er mehr als nur den Hinterkopf des Weasley Jungens sehen könnte. Seine Reaktion wäre es wert auf sein Gesicht starren zu müssen.
Eine Sekunde später explodierte Molly Weasleys verstärkte Stimme bis zu der gewölbten Decke, lies die Fenster klappern und Köpfe sich umdrehen.
„….DAS AUTO STEHLEN, ICH WÄRE NICHT ÜBERRASCHT GEWESEN WENN SIE DICH DER SCHULE VERWIESEN HÄTTEN, WARTE NUR BIS ICH DICH IN MEINE FINGER BEKOMME…"
„Ach wie ich es manchmal vermisse jung zu sein," meinte Flitwick als Molly Weasleys Heuler fortfuhr ihren Sohn zu schelten.
„Jetzt?" fragte Minerva die versuchte ihr Lächeln in ihrem Tee zu verstecken.
„Ich erinnre mich natürlich an die Heuler," sagte Flitwick stolz, „aber ich erinnre mich an die Dinge für die ich die Heuler verdient habe mit wesentlich deutlicher Klarheit."
„Da hast du wohl recht," meinte Sprout glucksend. „Ihr hättet den meiner Mutter hören sollen genau bevor UTZ, Gott möge ihrer Seele gedenken. War beinahe eine Schande das Heuler es alles auf einmal rauslassen, der hätte in ein Museum gehört. Naja ich bin weg." Sie stopfte sich den Rest ihres Toasts in den Mund. „Hab den Zweitklässlern eingetopfte Alraunen mitgebracht, gesegnet seien sie. Ich würde für keine Gallone der Welt den Ausdruck auf deren Gesichtern verpassen."
Severus war froh das sie weg war. Morgen Menschen waren unerträglich. Minerva war die einzige die er beim Frühstück tolerieren konnte; Sprout war so sonnig wie Dumbledore.
„Ich will Misses Potters Nachsitzstunde," sagte er zu Minerva über Dumbledore hinweg, der sein Toast sehr vornehm aß, um zu verhindern das Brombeermarmelade in seinem Bart landete.
Minerva gab einen Laut von sich der wie armes Mädchen klang. „Nicht auch die von Weasley?"
„Ich hatte darauf gehofft," sagte sie stillschweigend.
Die plötzliche Stille die wie Baumwolle auf Severus Ohren drückte, sagte aus das Molly Weasleys Brief aufgehört hatte zu schreien. Eine kleine Wolke Rauch stieg den Tisch direkt vor Ronald Weasley empor, der unter die Bank gerutscht war und das Mädchen sah sowohl beschämt als auch miserabel aus.
Er war überrascht das das war er fühlte, als er zu ihr hinsah, beinahe so etwas wie Mitgefühl war.
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„Alraunen sind faszinierend oder?" sagte Hermine als sie über den Rasen gingen, weg von der stickigen Hitze des Gewächshauses und Richtung Schloss. Der Geruch von parfümierter Erde folgte ihnen.
„Obwohl ich es gemein finde sie klein zu schneiden nachdem sie groß geworden sind.." erzählte sie weiter.
„Ich nicht," meinte Ron mit Gefühl. „Außer es ist gemein von uns sie nicht früher klein zu schneiden. Ich frage mich ob so Slytherins als Babys aussehen?"
„Ich mag es auch nicht wirklich," meinte Harriet, die sich erinnerte wie die Alraune sich gewehrt und geschrien hatte, ungehört durch die magischen Ohrenschützer. „Es scheint nicht fair zu sein jemanden erst groß werden zu lassen nur weil du ihn wachsen lassen musst bevor du….du weisst schon…"
„Es sind nur Pflanzen," sagte Ron.
Harriet ignorierte das. „Es ist wie das Buch mit dem Schwein und der Spinne."
„Welches Buch mit einem Schwein und einer Spinne?"
„Charlottes Netz," sagte Hermine automatisch.
„Genau." Nickte Harriet. Ron erklärte sie, „Da ist dieses Schwein namens Wilbur welches sterben soll, nur das Mädchen Fern denkt das es grausam ist. Also überredet sie ihren Vater der Farmer ist, es nicht zu töten. Er sagt okay aber eigentlich wartet er nur darauf das Wilbur groß genug ist um ihn zu schlachten…"
„Naja das passiert nun mal mit Schweinen oder?" meinte Ron als der Schatten der Eingangshalle über sie fiel. „Wir brauchen Speck."
„Für dich ist es vielleicht nichts…" fing Hermine an.
„Nur da ist diese Spinne im Stall," Harriet erhob ihre Stimme um deren Gezanke zu übertönen, „namens Charlotte und sie will ebenfalls nicht das Wilbur stirbt, also schreibt sie Dinge in ihr Netz damit die Menschen denken das Wilbur ein unglaubliches Schwein ist und sie ihn nicht töten."
„Klingt etwas bekloppt," meinte Ron der sich gegenüber von Harriet und Hermine an den Gryffindor Tisch setzte, auf dem Teller mit Essen anfingen zu erscheinen.
„Ist es nicht," sagte Hermine ärgerlich. „Es ist eine schöne und berührende Geschichte. Charlotte rettet Wilburs Leben."
„Aber dann stirbt sie," fuhr Harriet fort, ohne nach den gebackenen Kartoffeln zu greifen die neben ihr erschienen waren. „Ich hasse den Teil."
„Es ist sehr traurig," sagte Hermine. „Aber darum geht es in dem ganzen Buch, weisst du…Tod und warum er normal ist, obwohl wir es nicht wollen."
„Weisst du was ich nicht will?" fragte Ron. „Doppelte Zaubertrankstunde mit den Slytherins."
Er dachte wahrscheinlich an Draco Malfoy. Harriet dachte an Pansy Parkinson und sie wettete darauf das Hermine an das gleiche dachte. Alle verzogen das Gesicht.
„Ich mein es ist schlimm genug das wir zwei Stunden mit Snape leiden müssen," sagte Ron. „Aber mit den Slytherin noch dazu? Warum nicht mit den Ravenclaws oder den Hufflepuffs?"
„Wirklich, Ron," meinte Hermine als sie sich gebutterten Spargel auftat. „Nach dem Troll, der Teufelsschlinge und dem riesigen Schachspiel, ist Doppelstunde mit Snape und den Slytherin da wirklich so schlimm?"
„Ja," erwiderte Ron. „Ich versteh nicht mal wie du das fragen kannst, Hermine. Im vergleich zu Slytherin und Snape war das restliche Zeug ein Spaß."
Harriet hatte es endlich geschafft eine gebackene Kartoffel auf ihren Teller zu ziehen, aber mehr als sie nur mit der Gabel zu stechen bereitete ihr Probleme. Sie gestand es nicht laut, aber sie war nervös wegen der doppelten Zaubertrankstunde. Es wäre das erste mal das sie Snape wieder sah nachdem sie und Ron in die Peitschende Weide geflogen waren, als er so wütend gewesen war. Würde er jetzt fies und gemein zu ihr sein?
Sie aß ihre Kartoffel weil es dumm wäre es nicht zu tun. Sie kannte den Wert von Essen. Aber sie aß weniger als sie es sonst getan hätte und sie war sich sicher das es nicht so gut schmeckte wie es das sonst tat. Als es Zeit für Zaubertrank Unterricht war, stieß sie ihren Teller von sich, schulterte ihre Tasche die sich merkwürdig schwer anfühlte und trottete mit Ron und Hermine runter in den eisigen Kerker.
Snape hatte seine Tür noch nicht geöffnet, verflucht sei er. Harriet hoffte er würde sie reinlassen bevor die Slytherins auftauchen würden. Letztes Jahr hatte Pansy Parkinson es sehr genossen Harriet und Hermine in der Schlange zu verspotten, so das jeder sie und ihre Gruppe von Mädchen durch den ganzen Korridor hatte lachen hören können.
Ja, entschied sich Harriet: sie würde sich lieber mit Snape befassen der kurz davor stand sie und Ron in seinem Büro zu ermorden als Pansys Hänseleien zu zuhören. Es wäre nicht so schlimm wenn sie Pansy ins Gesicht schlagen könnte, aber wenn Snape schon durch drehte weil sie und Ron ein Auto in einen Baum gefahren hatten, wollte sie nicht wissen was passierte wenn sie einen seiner kostbaren Slytherin schlug.
„Oh nein," flüsterte Hermine angeekelt, als der unangenehme Laut von schnatternden Slytherins durch den Kerker echote. Einen Augenblick später tauchten sie auf wie Bettwanzen in gerader Linie.
Malfoy, Crabbe, Goyle, Pansy und verschiedene andere Slytherins. Urgh. Harriet wusste nicht was es war das Slytherins so hässlich erschienen lies, weil sie nicht wirklich besser oder schlechter aussahen als Hermine mit ihren übergroßen Schneidezähnen oder Ron mit seiner langen Nase und seinen Sommersprossen, oder selbst Harriet mit ihren Igelhaar und der schrecklichen Brille. Aber jedes mal wenn sie die Slytherins aus ihrem Jahr sah wollte sie ihnen eine dicke Lippe verpassen. Vielleicht erinnerten sie sie zu sehr an Dudley und seine Gang und ihre Tante und Onkel: sie konnte fühlen wie es in ihren Fingern juckte etwas gemeines zu tun.
„Wenn das nicht Potter ist das Glamour Girl," sagte Pansy Parkinson. Sie hatte eine kurze nach oben zeigende Nase, wortwörtlich nach oben zeigend an der Spitze. Es lies sie wie einen Mops aussehen, aber sie dachte sie wäre Gottes Geschenk an die Zweitklässler Mädchen in Hogwarts, weil ihre Haare glatt und glänzend waren, sie handgemachte Italienische Schuhe trug und ihre Nägel immer perfekt manikürt waren. Das war zumindest was Harriet vermutete. Sie wusste nicht was es sonst sein sollte.
„Ich bin überrascht das deine Familie sich ein Auto leisten konnte Weasley," schnarrte Malfoy. „Oder haben deine Brüder es einem Muggle gestohlen der zu dumm war sich zu verteidigen?"
Harriet und Hermine griffen nach Rons Robe sobald sein Gesicht anfing sich Rot zu verfärben.
„Vielleicht kannst du ein paar von Potters unterschriebenen Fotos verkaufen," sprach Malfoy weiter, während Pansy auf Ron zeigte und lachte. „Kauf ein neues Auto…oder wenigstens einen kleinen Teil davon."
„Lass es Ron," sagte Harriet kurz, während sie versuchte so zu tun als würden die Slytherins nicht laut lachen. „Er ist nur eine eifersüchtige verächtliche Person weil er niemals…"
Sie biss den Rest des Satzes ab weil die Tür zum Klassenzimmer aufschwang. Sie alle warteten um zu sehen ob Snape auftauchen würde…die Gryffindors beklommen, die Slytherins erwartungsvoll…aber als er nicht auftauchte, griff Hermine Harriet und Ron an ihren Ellenbogen und schleifte sie mit hinein. Snape hatte einen großen Kessel auf seinem Tisch aufgestellt, das Feuer beleuchtete sein Gesicht schaurig von unten, als er darüber stand. Er lies nicht erkennen das er sie gesehen hatte, als sie an ihm vorbei gingen.
„Sir," meinte Malfoy über das Kratzen und Klappern der anderen, „Sir, Weasley hat versucht mich draussen im Korridor anzugreifen, ich dachte das sollten sie wissen…"
„Das hat er," fügte Pansy hinzu. „Ich hab es gesehen Professor, wir alle haben es."
„Hat er nicht!" meinte Harriet laut, bevor sie sich selbst stoppen konnte.
„Harriet!" flüsterte Hermine mit ängstlicher Stimme, die mit Ron rang der versuchte sich auf die Füße zu stellen.
Snape sah rüber zu Harriets Tisch, nicht zu seinen Slytherins. Seine Miene war so kalt und unnahbar das es Harriet schauer über den Rücken jagte.
„Zwanzig Punkte von Gryffindor, Mr. Weasley," sagte er mit einer Stimme so dunkel und kalt wie Tunnel. „Dein störendes Verhalten endet jetzt. Hab ich mich klar ausgedrückt? Miss Granger lassen sie Mr. Weasley los oder ich nehme noch einmal zwanzig Punkte aber diesmal von ihnen."
Ron krallte sich in das Ende seines Tisches. Harriets Herz schlug hart und heiss gegen ihre Rippen. Sie schaute nicht zu Malfoy oder Pansy weil sie Angst hatte das, wenn sie es tun würde, sie ihren Zaubertrank nach ihnen werfen würde. Die Ungerechtigkeit glühte so flammend in ihrem inneren auf, das sie weder klar sehen noch hören konnte was um sie herum geschah.
„Setzt euch," fauchte Snape.
Harriet lies sich taub auf ihren Stuhl fallen.
Sie hatte es erwartet wirklich. Sie wusste nur nicht warum es so weh tat.
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…und dann," sagte Sprout als Severus am späten Abend die Tür zum Lehrerzimmer aufstiess. Sie pausierte und schielte rüber zur Tür; Minerva, Flitwick und Pomfrey imitierten sie dabei.
„Es ist nur Severus," sagte Minerva als wäre es nicht offensichtlich. „Er wird das auch hören wollen."
„Wir beschimpfen Lockhart," sagte Pomfrey flüsternd zu ihm.
„Lasst mich euch nicht aufhalten," meinte er und nahm in der Nähe von Flitwick platz, nah genug um deutlich mit zu hören, aber nicht nah genug um an der Konversation teil zu haben. Er war erschöpft. Der erste Tag machte das immer mit ihm. Nach zwei Monaten der Isolation war die Rückkehr zum Lärm und der fordernden Präsenz anderer erschöpfend.
„Er ist heute morgen um die Weide herum geflitzt wie eine verdammte Plage," erzählte Sprout weiter. „Wollte mir erzählen wie ich den Baum den ich gepflanzt habe, verbinden sollte und wusste offensichtlich überhaupt nichts! `Du musst ihn herum schlagen lassen`, …während ich ihn bandagiere? Beklopptes Narzissen Gehirn, das ist es was er ist. `Als ich den historischen Bodhi Baum von Barun Valley gerettet hab,` meinte er…"
„Ich hoffe er versucht Severus das ein oder andere über Zaubertränke zu erzählen," meinte Minerva mit funkelnden Augen. Zumindest hatte sie Zaubertränke gesagt und nicht seine Haare.
„Du liebe Güte," meinte Flitwick. „Minerva nein. Das wäre der kürzeste Zeitraum den ein Lehrer der Verteidigung jemals gedient hätte."
„Shh!" zischte Pomfrey, während alle versuchten ihr lachen zu unterdrücken (außer Severus natürlich, der körperlich unfähig war zu lachen). „Jemand kommt hier her…."
Alle lauschten aufmerksam dem Gemurmel der Stimmen und der Schritte im Gang.
„Er ist es," meinte Sprout halb flüsternd, „ich würde diese schmierige Stimme überall wieder erkennen."
„…aber natürlich," meinte Lochkarts unbestreitbar schmierige Stimme durch die Lehrerzimmertür, „sobald ich es gehört habe wusste ich sofort das es meine schuld war…"
Die Tür wurde geöffnet und er kam von Dumbledore gefolgt herein, welcher ihm mit regem Interesse zuhörte. Lockhart trug Türkis mit goldener Spitze, aber Dumbledore hatte ihn mit seiner Cölinblauen Robe und den Pfauenfedermuster den Ärmel hinunter übertroffen. Zusammen waren sie mehr als nur ein Schandfleck. Severus sah wie Minerva ihre Augen zur Decke richtete.
„…hätte mich treten können," fuhr Lockhart fort, während er seinen Kopf auf eine missbilligende Weise schüttelte. „Hab ihr den Geschmack der Öffentlichkeit gezeigt. Hab ihr den Virus gegeben. Sie ist mit mir zusammen auf die Titelseite gekommen und konnte es gar nicht abwarten es wieder zu tun."
Severus war so davon hypnotisiert von der Art wie Lockhart es schaffte jedes mal alle seiner glänzenden Zähne zu zeigen, das die wahre Bedeutung seiner Worte ihm erst etwas später bewusst wurden. Aber dann merkte er das Lockhart über Lily´s Tochter sprach.
„Nun Gilderoy," sagte Dumbledore, der Lockhart zu einem Stuhl, etwas von den anderen entfernt, führte. „Ich glaube sie nehmen da zu viel auf sich."
„Nein nein Albus überhaupt nicht!" meinte Lockhart. „Ich verstehe wie das ist. Es ist vollkommen natürlich mehr zu wollen nachdem man erstmal auf den Geschmack gekommen ist und ich gebe alleine mir die Schuld ihr das gegeben zu haben….es war klar das es ihr zu Kopf steigen würde…aber…"
Dumbledore schielte zu Severus, der realisierte das, so unwahrscheinlich es auch war, der Schulleiter sich amüsierte.
„…sieh mal, junges Mädchen, sagte ich zu ihr. Du kannst nicht einfach anfangen Autos zu fliegen um Aufmerksamkeit zu bekommen! Es gibt mehr als genug Zeit dafür wenn du Älter bist!"
„Ja," meinte Minerva giftig, „wenn sie einen Führerschein hat."
„Ich bin mir sicher das sie es sich zu Herzen genommen hat," sagte Lockhart der Minervas Bemerkung wahrscheinlich überhörte, weil keinerlei Lob für ihn darin vorhanden war. „Hat mich komplett verstanden! Sie hatte einen erstaunten Blick nachdem ich mit ihr fertig war."
„Ich bin mir sicher das sie das hatte," dachte Severus.
„Es war sehr nett von dir Misses Potters Interesse so zu Herzen zu nehmen, Gilderoy mein Junge," meinte Dumbledore und klang dabei komplett ehrlich, obwohl seine Augen wieder zu Severus rüber blickten. Was sollte das heissen? „Sie ist ein gutes Mädchen das uns allen sehr am Herzen liegt."
„Oh aber natürlich, natürlich!" sagte Lockhart und zeigte dabei wieder alle seiner strahlenden Zähne. „Weisst du Albus ich hab mich gefragt ob ich vielleicht ihr Nachsitzen übernehmen sollte? Alles meine Schuld, weisst du wie ich es gesagt habe! Und ich dachte sie würde es wahrscheinlich mögen ein paar Stunden bei mir zu nehmen wie man mit Ruhm am besten umgeht…hab sie heute dabei erwischt wie sie unterschriebene Fotos ausgehändigt hat! Sieht in dieser Phase etwas eingebildet aus, was ich ihr auch sagte, aber sie hat bestimmt nur versucht mir nachzueifern. Verdammt sie hat noch nie jemand getroffen der so berühmt war, es ist also kein Wunder das sie am Anfang ein paar falsche Entscheidungen trifft."
Irgendwo unter Dumbledores Ausdruck des regen Interesses, war ein glänzen von diebischen Vergnügen, aber Severus war sich sicher das eine seiner Rippen bald brechen würde von der Anstrengung keinen verdammten Mord zu begehen.
Seine und Minervas Augen trafen sich und er sah seine Gedanken bei ihr wieder gespiegelt:
Das würde ein sehr langes Jahr werden.
