Hier kommt Kapitel Nummer 2. Viel Spaß beim lesen.
Im Klassenzimmer hatten sich schon einige Schüler wieder eingefunden und auch die Mädchengruppe um Otonashi herum war schon auf ihre Plätze zurückgekehrt und unterhielten sich, als er sich wieder hinsetzte. Kurz darauf kam auch schon die restlichen Schüler, gefolgt vom Lehrer und der Unterricht ging weiter. So lief der Unterricht bis zum Ende des Schultages weiter, an dem die Schüler die Klasse verließen, so auch der Neuling Otonashi. Dieser machte sich nämlich auf den Weg zu seinen Schwestern. Aber als er am Schultor ankam, sah er seine Schwestern noch nirgends. So stellte er sich ans Tor und wartete.
Dabei bemerkte er nicht wie er von Yuri und den anderen beiden beobachtet wurde. „Warum verfolgen wir ihn?" wollte Iwasawa dann wissen, woraufhin Yuri meinte, „Einen Neuen bekommen wir nicht jeden Tag. Und außerdem stimmt etwas nicht mit ihm." damit drehte sich Yuri zu dem Mädchen, „Das hast du mir doch gesagt." damit kratzte sich die Rothaarige am Hinterkopf, „Stimmt ja..." doch sahen sie dann zum Tor, wo der Junge auf seine Schwestern wartete, welche aber nicht kamen. Doch dann kam der Pinkschopf von Yui angerannt. „Otonashi-senpai!" rief diese und hatte einen besorgten Blick im Gesicht, was den 16-jährigen sofort in Alarmbereitschaft versetzte. Als das Mädchen vor ihm stand hatte sie sich mit ihrem Händen auf ihren knien abgestützt und schnaufte erst einmal.
Da Iwasawa die ganze Sache nicht gefiel begab sie sich sofort zu ihrer Schwester, „Yui!" diese war natürlich, genau wie Otonashi, überrascht diese zu sehen, „Masami!" doch blickte sie dann wieder zu Otonashi, „Senpai! Eure Schwester ist... Hatsune ist..." wie aufgelöst sie war bemerkte man. Masami machte sich, genauso wie die anderen Mädchen sofort sorgen. Doch streichelte Otonashi dem Pinkschopf dann den Kopf, was die Mädchen nicht verstanden. „Mach dir einmal keine Sorgen, ihr geht es gut. Sag schon... wo ist sie?" damit ließ er ihren Kopf los, womit sich Yui dorthin langte, wo seine Hand vorhin noch war, ehe sie antwortete, „Auf der Krankenstation." damit machten sie sich auf den Weg, sodass nur noch Yuri und Hisako zurückblieben, welche ihnen verwirrt hinterher sahen, „Der hat die Ruhe weg." sprach die Braunhaarige, wozu Yuri nickte, „Ja. Der passt definitiv in unsere Klasse." doch verzog sie dann ihr Gesicht, „Aber wenn du mich fragst, stimmt mit ihm und seinen beiden Schwestern etwas nicht... und zwar gewaltig." dazu nickte die Braunhaarige dann. Wie sehr sie mit ihrer Vermutung ins Schwarze getroffen hatte, ahnte Yuri dabei noch nicht einmal im entferntesten.
Auf der Krankenstation angekommen, sahen Otonashi und die beiden Mädchen Hatsune in einem Bett liegen. Kanade saß daneben auf einem Stuhl und spielte etwas mit der Pflanze, die auf dem Tischen neben dem Bett stand. Als die Oberschüler den Raum betreten hatten, erkannte sie sofort ihren Bruder, „Aniki." dieser trat sofort zu den Zwillingen, wobei er Kanade über den Kopf streichelte, ehe er sich an das Mädchen im Bett wandte, „Ich habe es bereits befürchtet." damit änderte sich der Blick der Silberhaarigen zu einem traurigen und sah in die Blumen. Das Yui und Iwasawa hierbei nichts mehr verstanden musste man nicht erwähnen, doch sagten sie für den Moment auch nichts.
Im nächsten Moment trat auch schon die Schulärztin ein, „Du musst ihr Bruder sein." damit drehte sich Otonashi zu ihr um, „Ja, das bin ich. Mein Name lautet Yuzuru Otonashi." stellte sich dieser vor. Die Ärztin stellte sich nun neben das Bett und betrachtete das Mädchen etwas, ehe sie sich wieder an den Jungen wandte und sprach, „Warum sie das Bewusstsein verloren hat weiß ich leider nicht. Im Grunde geht es ihr ganz gut. Theoretisch gesehen kannst du sie wieder mitnehmen, aber sie soll sich für heute Ausruhen." dazu nickte er, „Dafür sorge ich." damit stellte er seine Tasche ab und nahm das Mädchen aus dem Bett vorsichtig auf den Rücken, „Kanade. Komm... gehen wir nach Hause." diese nickte dazu und nahm ihre Tasche, sowie die ihrer Schwester, wo sie auch ihre Schuhe einpackte. Dann wollte sie eigentlich auch noch die Tasche ihres Bruders nehmen, wenn auch ihre Hände bereits voll waren, doch kam ihr jemand zuvor. Als sie dem Arm folgte, welcher die Tasche genommen hatte, blickte sie direkt in das Gesicht der Rotäugigen Oberschülerin, welche sie anlächelte, „Gehen wir." damit verließen sie den Raum, dessen Tür sie hinter sich schlossen, wobei sie die Ärztin alleine zurück ließen, welche ihren Kopf nun mit einem fragenden Gesichtsausdruck schief legte, da sie die ganze Situation nicht verstand, „Das ist in der Tat eine seltsame Familie." sprach sie zu sich selbst.
Einige Zeit später waren die Teenager beim Hause Otonashi angekommen, wo die Schwestern Iwasawa nicht schlecht staunten, „Wahnsinn." kam es von Yui, während ihre Schwester sprach, „Schickes Haus." „Danke." war die ganze Antwort, ehe sie weiter gingen. Doch vor der Tür kam die Schwierigkeit mit dem aussperren, da er seine Schwester trug. Doch wurde ihm der Schlüssel dann von der Rothaarigen abgenommen, welche nun die Tür öffnete, durch welche sie das Haus betraten. Im Haus wurden sie dann auch sogleich von ihrer Mutter begrüßt, welche aber noch nicht hingesehen hatte, „Und... wie war die Schule." damit sah sie zu ihren Kindern und bemerkte dabei das es statt einem Jungen und den Zwillingen, ein Junge und 4 Mädchen waren. Doch bemerkte sie dann Hatsune, welche von ihrem Bruder getragen wurde, „Oh weh, oh weh!" sprach sie dann und schüttelte den Kopf. Aber ging sie zu den beiden anderen Mädchen, „Und... wer seit ihr." Masami verbeugte sich damit einmal, „Mein Name lautet Masami Iwasawa. Ich bin eine Klassenkameradin von ihrem Sohn. Und das..." damit zeigte sie auf den Pinkschopf, „Ist meine jüngere Schwester Yui." diese verbeugte sich nun ebenfalls. „Sehr erfreut." die Mutter lächelte dazu und beugte sie zu der älteren, „Tu mir den gefallen und Pass gut auf meinen Sohn auf." dann ging sie an den Mädchen vorbei, „Also dann... ich muss zur Arbeit." verabschiedete sie sich von den Teenagern und verließ das Haus, womit Otonashi nun mit 4 Mädchen alleine war.
Als sich die Frau auf den Weg zur Arbeit machte, sprach sie leise zu sich selbst, „Ich bin froh das endlich Freunde gefunden hat. Und das schon am ersten Tag." dann blickte sie in den Himmel, „Und auch noch ein Mädchen..." damit lächelte sie blickte wieder auf die Straße, „Es wird jetzt immer besser, das weiß ich."
Im Hause Otonashi brachte Yuzuru seine Schwester gerade in ihr Bett. Als er sie zudecken wollte, spürte er eine Hand auf seiner Schulter. Als er sich umdrehte, bemerkte er das es sich um die Rothaarige handelt, „Iwasawa?!" diese lächelte, „So kann man doch nicht schlafen... komm... ich ziehe ihr etwas anderes an." er blickte dann zu seiner Schwester, „Das wäre wohl besser." damit verließ er das Zimmer. Iwasawa kümmerte sich dann um das Mädchen. Ein passendes Nachthemd hatte sie schnell gefunden. So entledigte sie das Mädchen ihrer Kleidung und zog ihr das Nachthemd an, ehe sie sie richtig hinlegte und zudeckte, wobei sie hinterher auch noch die Klamotten wegräumte.
Nachdem das getan war, begab sie sich nach unten zu den anderen. Dort fand sie die beiden Mädchen wieder, wobei Kanade im Wintergarten war und sich den Blumen dort widmete. Yui zippte am Fernseher durch die verschiedensten Musikkanäle, während Otonashi gerade in der Küche war und etwas Kochte. Iwasawa fühlte sich hier seltsam. Man könnte fast denken das sie eine Familie wären. Aber wenn dies der Fall ist, sollte sie in der Küche stehen und Kochen. Doch ist da das Problem das sie nicht Kochen kann. Doch schüttelte sie dann mit leicht roten Wangen den Kopf, ehe sie sich zu ihrer Schwester setzte, welche mittlerweile einen anständigen Musiksender gefunden hatte und hörte diese nun zusammen mit ihr an.
Der derzeit einzige Junge im Haus stand in der Küche und machte etwas zu Essen, wobei er auch eine Suppe für Hatsune machte, da dies bei so etwas das beste für sie ist. Für sich und die anderen Machte er einfach etwas anderes, was schnell zum zubereiten war, lecker schmeckte, Gesund war und auch Satt machte. Aufgrund der Menge an Rezepte die er kannte, war dies auch nicht besonders schwer. Nachdem das Essen gekocht war, deckte er den Tisch. Die beiden Mädchen bemerkten ihn nicht, da diese von der Musik des Fernsehers zu sehr abgelenkt wurden. Kanade war mit ihren geliebten Blumen beschäftigt und bemerkte dies natürlich auch nicht. Erst als er rief, „Essen ist fertig!" bemerkten die Mädchen dies und sahen nun ins Esszimmer, wo das ganze Essen schon am Tisch stand. Doch lief Otonashi noch einmal an den Mädchen vorbei, wobei die älteste kichern musste, was wohl an der Schürze lag. Aber kam der Junge kurz darauf wieder, dieses mal jedoch ohne Schürze und setzte sich mit den Worten, „Lasst uns Essen." an den Tisch die Mädchen taten es im gleich und begannen damit zu Essen, wobei Yui strahlte. Doch auch Iwasawa strahlte plötzlich. Nachdem sie heruntergeschluckt hatte, wandte sie sich an ihren Klassenkameraden, „Das schmeckt ja göttlich. Hast du das wirklich alleine Gekocht?" dazu nickte er, „Ja, nichts besonderes. Du bekommst das doch bestimmt auch so gut hin." sprach er dann, ohne von seinem Teller aufzusehen. Aber hörte er dann Yui lachen, „Meine Schwester kann nicht kochen!" gab diese Preis. Damit sah er zu der Rothaarigen, welche nun einen zarten Rotschimmer hatte, da ihr das peinlich war. „Stimmt das?" fragte er nach, wozu sie nickte, „Ja. Leider." er lächelte dazu, „Wenn du willst, kann ich dir das Kochen beibringen." bot er ihr an, womit sie ihn überrascht ansah, „Ernsthaft?" er nickte dazu, „Warum nicht. Vorausgesetzte das es Hatsune an dem Tag auch gut geht." offenbarte er ihr die Voraussetzungen, weshalb Iwasawa nun etwas nachdenklich wurde. Yui jedoch lachte, „Meine Schwester und Kochen..." dabei fiel sie vom Stuhl, „Das will ich sehen!" die anderen sahen sie dann an, ehe sie mit den Schultern zuckten und weiter aßen, woran sich Yui nach einigen Minuten, in denen sie sich wieder gefasst hatte, beteiligte.
Nach dem Essen, räumten sie zusammen den Tisch ab und räumten das Geschirr in den Geschirrspüler. Während Yui wieder den Musiksender überfiel, widmete sich die Silberhaarige ihren Pflanzen, welche sie sehr gern hatte, was man bemerkte. Otonashi und Iwasawa tauschten derweil Handynummern aus. So verlief der Nachmittag ruhig. Kanade und Yui machten ihre Hausaufgaben, wobei ihnen die älteren halfen. Die von Hatsune machten sie auch gleich mit, damit dieses den Blödsinn nicht mehr vor sich hat. Gegen Abend wachte das Mädchen dann ebenfalls auf und bekam eine Suppe, ehe sie sich wieder schlafen legte. Kurz darauf verabschiedeten sich die Schwestern von den Geschwistern und gingen nach Hause. Am Abend gingen sie noch duschen, ehe sie sich ins Bett legen wollten, doch bekam Otonashi noch eine SMS von Iwasawa.
Danke für den Schönen Tag
Und hat er sehr gut gefallen
Ich hoffe das es Hatsune morgen besser geht.
In Liebe Masami Iwasawa
PS. Gute Nacht
Er musste dazu lächeln, ehe er eine Antwort schickte, „Ein nettes Mädchen." damit legte er sich schlafen.
Das Mädchen stand gerade unter der Dusche, als sie die Antwort bekam.
Danke, der Tag hat uns auch gefallen
Hatsune wird es morgen bereits besser gehen, das kann ich dir versichern
Dir auch eine gute Nacht
Freundliche Grüße Yuzuru Otonashi
Dazu lächelte das Mädchen, der Junge gefiel ihr. Sehr sogar. Doch genoss sie dann weiter ihren Dusche. Wieder in ihrem Zimmer, ließ sie das Handtuch fallen und zog sich ihr Seidennachthemd über, welches auf halber Höhe ihrer Oberschenkel endete. So blickte sie noch aus dem Fenster hinauf zu den Sternen, ehe sie sich in ihr Bett legte und ebenfalls einschlief.
Im Hause Otonashi war Kanade noch am längsten wach, da diese auf ihre Mutter wartete, welche nun ebenfalls heimkam. Einige Minuten später saß diese am Tisch und aß etwas. Ihre Tochter hatte ihr dabei von den Ereignissen des Tages erzählt. „Verstehe. Das sind einmal schöne Neuigkeiten." dazu nickte das Mädchen, „Ja. Vielleicht ist es ihm nun endlich möglich ein normales, Teenager gerechtes Leben zu führen." dazu lächelte ihre Mutter, „Das hoffe ich sehr mein Schatz. Hierher zu ziehen war anscheinend die Beste Idee." dazu nickte das Mädchen, sagte aber nichts, sodass die Mutter fortfuhr, „Vielleicht ist es ihm nun möglich ein normales Leben zu führen. Ein Leben das eines Teenagers würdig ist." damit aß sie auf. Kurze Zeit später, nachdem sie alles aufgeräumt und sauber gemacht hatten, gingen die beiden ebenfalls ins Bett, wo alle die Nacht gut durchschliefen.
Das war es dann auch schon mit dem zweiten Kapitel. Ich hoffe doch das es euch gefallen hat. Würde mich über eure Meinungen sehr freuen.
