Kapitel 4 – 1992 Part II
Er eilte durch die Gänge zum Gryffindorturm, doch die fette Dame schüttelte den Kopf. „Hier ist niemand mehr, Professor."
„Das Wiesel verschwunden, Potti weg, Sevi wütend – versteckt euch und rührt euch nicht vom Fleck!" Peeves lachte gackernd und schwebte über Snapes Kopf.
Er ignorierte den Poltergeist und lief zum Eingangstor, wo ein paar Eulen gerade ihre Zeitungen fallen ließen. Die Titelseite der Abendausgabe des Tagespropheten stach ihm ins Auge. Er schnappte sich eine Ausgabe und las im Gehen mit zunehmendem Ärger. Er hatte keinen Zweifel daran, wer die Insassen des fliegenden Autos waren. Wachsender Zorn auf Potter und zugleich die Befürchtung, dass Lilys Sohn irgendwo zerschmettert liegen könnte, ließen ihn zum Wald rennen.
Dort kam ihm Filch entgegen. Seine spärlichen zotteligen Haare tanzten im Wind auf und ab. „Die Peitschende Weide, Sir, die Peitschende Weide…"
„Was ist damit?"
„Äste abgebrochen auf dem Boden, sie schlägt wie wild um sich…"
Snape folgte dem Hausmeister. Das laute Knarren und Ächzen der Äste, als er sich der Weide näherte, klang wie das Heulen eines verwundeten Tiers, unheimlich und anklagend. Er betrachtete diesen Baum mit großem Respekt, seit er während seiner Schulzeit mehrfach versucht hatte, den Verbleib eines Mitschülers während des Vollmonds herauszufinden.
„Bringen Sie Albus Dumbledore eine der Zeitungen, die vor dem Eingang liegen", forderte Snape, hob einen Ast auf und musterte ihn nachdenklich. „Ich bin in Kürze zurück." Filch nickte und huschte davon.
Als Snape zehn Minuten später zur Großen Halle zurückkehrte, hörte er Potters und Weasleys Stimmen schon von Weitem. Sie besaßen den Nerv, über seinen Verbleib zu spekulieren, nachdem er das ganze Gelände nach ihnen abgesucht hatte. Zu seiner Genugtuung schraken sie sichtlich zusammen, als er sie ansprach. Hass wallte in ihm auf, als er Potters Züge sah, die ihn nach den Ferien noch mehr an James erinnerten. Glücklicherweise würde er seinen Anblick nicht mehr lange ertragen müssen. Nicht einmal Dumbledore konnte vor der Schwere ihres heutigen Vergehens die Augen verschließen.
„Wie können Sie ihn damit davonkommen lassen? Jeden anderen hätten Sie der Schule verwiesen, nur nicht Ihren kostbaren Potter!"
Die Ruhe in Albus Dumbledores Blick brachte Snape erst recht in Rage. „Sie muten mir die Aufsicht über diesen Jungen zu…"
„Ich darf Sie an jenen Tag erinnern, an dem Sie mir versprachen, Lilys Sohn zu schützen", unterbrach Dumbledore, „und warum Sie sich dazu bereiterklärten."
Snapes Zorn schlug erst in Frust und Sekunden später in Resignation um. Wortlos verließ er das Büro des Schulleiters. Er brachte nicht einmal die Energie auf, die Tür hinter sich zuzuschlagen.
Auf dem Weg zum Kerker bedauerte er zum ersten Mal, dass Potter nicht in sein Haus sortiert worden war. Er hätte den Schulverweis ohne Zögern erteilt. Eine Stimme in seinem Hinterkopf sagte ihm, dass er auf diese Weise der lästigen Aufpasserpflicht entkommen wäre, ohne seinen Eid zu brechen.
„Setzen Sie sich doch, Severus", strahlte Lockhart und deutete auf einen besonders hässlichen Sessel. Himmelblau.
Snape ergriff eilig die Türklinke. Das pastellfarbene plüschige Wohnumfeld des gelockten Schönlings ließ Übelkeit in ihm aufsteigen. „Ich kam lediglich in Professor Dumbledores Auftrag, um Ihnen mitzuteilen, dass er Ihrem Wunsch nach Potters Hilfe bei Ihrer … Fanpost entsprochen hat."
„Großartig. Es wird mir ein Vergnügen sein, mit Mr. Potter zusammenzuarbeiten."
Snape warf ihm einen finsteren Blick zu, bevor er sich hastig auf den Gang zurückzog. Durch ein Fenster drangen die milde Herbstluft und der Lärm einiger Schüler, die im Hof spielten.
Fanpost, dachte er erneut abfällig. Sein Bedürfnis, Lockharts Speisen etwas aus seinem Tränkereservoir hinzuzufügen, das ihn für eine Weile weniger selbstgefällig herumstolzieren ließ, war im Laufe der letzten Tage kontinuierlich gestiegen. Es mochte zwar eine Strafe sein, einen ganzen Abend mit Lockhart zusammenzusitzen und seinen eitlen Monologen zuhören zu müssen, aber das reichte nicht als Bestrafung für Potter. Snape schwor sich, den Jungen noch schärfer im Auge als sonst zu behalten, um ihm beim kleinsten Anzeichen von Fehlverhalten eine angemessenere Bestrafung zukommen zu lassen. Potter musste begreifen, dass es Regeln gab. Hatte der Bengel durch seine Begegnung mit dem Dunklen Lord am Ende des vorigen Schuljahres gar nichts gelernt?
Wenige Tage später fing ihn Minerva McGonagall vor dem Labor ab. „Ich toleriere nicht, dass Schüler als Schlammblüter beleidigt werden und erwarte, dass Sie ein ernstes Wort mit Mr. Malfoy sprechen!"
Schlammblut. Wie sehr dieses Wort sein Leben beeinflusst hatte. „Wen hat er beleidigt?", fragte Snape sachlich. Wie immer musste er bei allem, was Malfoy betraf, bedachtsam vorgehen.
„Hermione Granger", sagte sie. „Und da wir gerade beim Thema sind: Mir ist aufgefallen, dass sie ausgezeichnete Noten in Ihrem Fach erhält, aber Gryffindor nie Punkte für gute Leistungen bekommt."
„Gute Leistungen werden bereits mit der entsprechenden Note honoriert", widersprach er, verärgert über ihre Einmischung. „Um einen Schüler mit Punkten zu belohnen, erwarte ich Eigeninitiative."
„Die sie im Unterricht auch aufbringt, soweit ich das beurteilen kann", erwiderte Professor McGonagall spitz.
„Miss Grangers Resultate beim Tränkebrauen stammen durchweg aus dem Lehrbuch und sind nicht Resultat von Selbstständigkeit und Experimentierfreudigkeit."
„Sie geben Ihrem Haus Punkte", beharrte sie ruhig.
„Aber nicht in meinem Unterricht", zischte Snape und ließ sie stehen.
Oktober 1992
Severus Snape verließ das Halloweenfest vorzeitig, um ein paar Phiolen in den Krankenflügel zu bringen. Er hatte zwei Heiltränke bewusst so angesetzt, dass sie erst am Abend den richtigen Reifegrad erreichten, damit er einen plausiblen Grund hatte, dem Lärm in der Großen Halle früher zu entfliehen.
Er schlenderte langsam durch die verlassenen Gänge und genoss die Ruhe, die außerhalb des Festes herrschte. Leider war sie nicht von Dauer. Schon eine halbe Stunde später, als er den Krankenflügel verließ, hörte er, wie die Massen aus der Großen Halle strömen. Er erwog einen alternativen Weg zum Kerker, doch kurz bevor er sein Ziel erreicht hatte, blockierte ein Auflauf aus Schülern und Lehrern den Gang. Die Gestalt des Schulleiters ragte aus der Menge. Jemand brüllte. Snape bahnte sich einen Weg durch den Pulk, bis er neben Dumbledore stand. Filch schrie und zeigte immer wieder auf einen Fackelhalter. Snape trat näher und betrachtete mit gerunzelter Stirn den leblosen Umriss von Mrs. Norris und die Schmiererei an der Wand. Kammer des Schreckens?
„Dass unser Nachwuchs immer mehr verroht, stelle ich schon seit einer Weile fest." Professor McGonagall trat neben ihn. „Aber diese Art der Grausamkeit übersteigt alles bisher Dagewesene."
„Es war Potter, es war Potter!", kreischte Filch.
Snape musterte den Jungen, der wie paralysiert dastand und seine Unschuld beteuerte. Er und seine Freunde waren nicht beim Fest gewesen.
„Mrs. Norris lebt. Sie ist versteinert", drang Dumbledores Stimme durch den Lärm.
„Versteinert?", murmelte Minerva McGonagall neben ihm.
Snape vergewisserte sich selbst, indem er die Katze näher in Augenschein nahm.
Der Versteinerungszauber war dunkelste Magie und erforderte jahrelange Übung. Dafür kam kein Schüler als Täter in Frage, schon gar nicht ein Zweitklässler.
November 1992
Dumbledore sah in die Ruhe im Lehrerzimmer. „Ich habe noch keine Erklärung für die Versteinerung von Mrs Norris, ahne jedoch, was die meisten von Ihnen denken. Lassen Sie mich deshalb eines ganz deutlich sagen: Nach den Ereignissen im vergangenen Schuljahr traf ich Vorkehrungen, damit kein Wiederholungsfall eintritt. Niemand von Ihnen ist freiwillig oder unfreiwillig Wirt für Lord Voldemort."
„Aber wer könnte es gewesen sein? Für Außenstehende ist es mittlerweile unmöglich, das Schloss unentdeckt zu betreten", murmelte Professor Vektra.
Ihre Frage blieb unbeantwortet in der Luft hängen und man konnte sämtlichen Kollegen ansehen, dass sie sich exakt das Gleiche fragten.
Mit jedem Tag, an dem man keinen Schuldigen ausfindig machen konnte, begannen an der Schule immer abstrusere Gerüchte über die Kammer des Schreckens zu kursieren. Sie erreichten ihren Höhepunkt, als man einen Schüler versteinert auffand.
„Der Erbe Slytherins muss in Hogwarts sein. Er wird uns Muggelstämmige alle umbringen", sagte Madame Hooch. Es klang wie eine Feststellung, sachlich und ungerührt, nur ihr Blick flackerte leicht, als sie in die Runde sah, die Dumbledore zu einer weiteren Krisensitzung einberufen hatte.
„Blödsinn", fuhr Professor Binns dazwischen, der hinter dem Wandschrank hervorglitt und auf der Kommode Platz nahm. „Wie oft soll ich Ihnen noch sagen, dass das ein Ammenmärchen ist? Die Schule wurde seit ihrer Gründung unzählige Male durchsucht: nirgends eine Spur von einer solchen Kammer."
„Das ist kein Beweis", schnappte Madame Hooch. „Colin Creevey ist muggelstämmig. Das würde doch passen, immerhin hat Slytherin diesen ganzen Reinblütigkeitswahnsinn forciert!"
„Und ich nehme an, der Stammbaum von Mrs. Norris zeigt ebenfalls eine muggelstämmige Parallele?", ließ sich Professor McGonagall mit einem sardonischen Lächeln vernehmen.
„Tatsache ist, dass Potter wieder in der Nähe war", warf Filch ein.
„Er lag im Krankenflügel unter dem Einfluss eines Medikaments, das ihn ganz sicher nicht durch die Gänge wandern lässt", sagte Professor McGonagall eisig.
„Er hat den Todesfluch überlebt und Den-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf besiegt!", beharrte Filch. „Er muss dunkle Kräfte besitzen!"
„Das macht ihn noch lange nicht zum potentiellen Angreifer", erwiderte Harrys Hauslehrerin harsch. „Potter ist ein Junge, der gerade seine magischen Kräfte entdeckt…"
„… und erst kontrollieren lernt, Minerva", unterbrach Snape leise. „Es ist nicht abwegig, dass er unter Umständen nicht einmal weiß, was er tut."
„Er verfügt sicher nicht über die Fähigkeit, an zwei Orten gleichzeitig zu sein", entgegnete Professor McGonagall.
„Legilimentik wäre ein Möglichkeit, herauszufinden, ob Potter etwas damit zu tun hat", sagte Snape stirnrunzelnd.
„Ich lasse nicht zu, dass Sie den Jungen noch mehr einschüchtern, Severus! Ich beobachte schon länger, was Sie tun!" Sie beugte sich vor und funkelte ihn an.
Dumbledore hob eine Hand und schlagartig kehrte Ruhe ein. „Beruhigen Sie sich bitte", sagte er ruhig. „Der Vorschlag von Severus ist gar nicht so abwegig, sondern der Beweis für Harrys Unschuld."
Professor McGonagall starrte ihn an. „Wollen Sie damit sagen..."
Dumbledore nickte. „Nachdem Mrs. Norris versteinert wurde, wandte ich Legilimentik bei ihm an, um sicherzugehen. Überraschung und Entsetzen sind das Einzige, was wir ihm vorwerfen können. Und ich habe Harry im Krankenflügel gesehen, kurz bevor Colin Creevey angegriffen wurde. Er ist unschuldig."
„Vielleicht hat er ja durch Fernsuggestion dunkle Magie angewandt?", warf Filch ein. „Ich traue Potter alles zu!"
„Ich wage zu behaupten, dass in Hogwarts maximal drei Personen diese Art der Magie beherrschen. Und alle befinden sich jetzt in diesem Raum", ergriff Dumbledore erneut energisch das Wort.
Snape registrierte, dass die Blicke einiger Kollegen automatisch zu ihm wanderten. Natürlich wussten sie von seiner schwarzmagischen Vergangenheit. Es war ihm von Anfang an klar gewesen, dass seine Tätigkeit an der Schule bei einigen auf Misstrauen stieß, aber bei den scheelen Blicken erfüllte ihn Bitterkeit.
„Wir müssen uns darauf konzentrieren, die Kammer des Schreckens schnellstmöglich zu finden", fuhr Dumbledore fort. „Dann haben wir auch eine reale Chance, den wahren Schuldigen zu ergreifen."
„Sie glauben also auch, dass diese Kammer existiert", stellte Madame Hooch fest und warf Professor Binns einen rechthaberischen Blick zu.
Dumbledore sah sehr ernst aus. „Ich fürchte, es besteht kein Zweifel daran."
„Ich hoffe, Sie lassen Potter jetzt endlich in Ruhe", wandte sich Minerva McGonagall bissig an Snape. „Richten Sie Ihre Verdächtigungen lieber auf Ihr eigenes Haus, dessen Gründer diese Kammer erschaffen hat!"
Severus Snape schenkte sich großzügig einen Feuerwhisky ein und zog ein altes Buch heran, von dem er sich mehr Aufschluss über die Kammer des Schreckens erhoffte. Er las einige Seiten und verzog angewidert das Gesicht. Diese ganze Reinblüter-Thematik machte ihn krank. Auch er war stolz darauf gewesen, nach Slytherin zu kommen, hatte aber sehr schnell begriffen, dass die richtige Abstammung in diesem Haus mehr Wege ebnete als das, was man aus eigener Kraft leistete.
Es klopfte. Er klappte das Buch zu und sah auf die Uhr.
„Herein!"
„Goyle geht es nicht gut, Professor. Er hat irgendetwas Schlechtes gegessen", platzte Pansy Parkinson heraus.
Snape ergriff eine Phiole und folgte ihr wortlos in den Gemeinschaftsraum. Goyle lag auf einem der Sofas und stöhnte. Wahrscheinlich hatte er nichts Schlechtes gegessen, sondern wieder mal zu viel, dachte Snape. Einige lernten es nie.
„Trink das. Wenn es in zehn Minuten nicht hilft, musst du in den Krankenflügel."
„Will ich nicht. Die Alte dort nervt", murmelte Goyle.
Snape fixierte ihn einige Sekunden, ohne mit der Wimper zu zucken.
„Hab nichts gesagt", grummelte Goyle.
Einige der Jüngeren kicherten, doch verstummten sofort, als sie den finsteren Gesichtsausdruck ihres Hauslehrers sahen. Er ließ seinen Blick durch den Gemeinschaftsraum schweifen, in dem kühle Grün- und Blautöne dominierten. Der Raum lag tief unter dem See und er wusste, dass einige aus anderen Häusern schon bei dem Gedanken daran Klaustrophobie bekamen. Seine Schüler hingegen mochten ihr schulisches Zuhause und auch er hatte mit der Lage kein Problem.
„Professor, stimmt es, dass Du-weißt-schon-wer der letzte direkte Nachfahr von Slytherin war?" Draco Malfoy lehnte am Kamin und sah ihn lauernd an.
Im Raum hätte man plötzlich eine Stecknadel fallen hören. Sämtliche Augenpaare schauten erwartungsvoll in seine Richtung. Selbst Goyle schien seine Bauchschmerzen vergessen zu haben.
Severus Snape hob eine Augenbraue. „Exakt."
„Dann ist er also der Erbe Slytherins, der die Kammer öffnete?"
Ein paar Mädchen hielten sich eine Hand vor den Mund.
„Die Existenz der Kammer wird derzeit untersucht. Eure Sicherheit hat Priorität, haltet euch also an die Richtlinien und verlasst die Räume nicht während der Sperrzeiten." Snape warf einen demonstrativen Blick auf die Bücher, die auf einigen Tischen im Gemeinschaftsraum aufgeschlagen lagen. „Konzentriert euch vorrangig auf den Unterricht und auf eure Hausaufgaben."
Dezember 1992
„Parsel?"
„Wieso wusste das niemand?"
„Wie haben Sie es herausgefunden, Professor Snape?"
„Ist Harry Potter der Erbe Slytherins?"
Die Stimmen im Lehrerzimmer schwirrten durcheinander, bis Dumbledore um Ruhe und um einen Bericht des Vorfalls bat.
Severus Snape hatte erwartet, dass Gilderoy Lockhart die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen würde, doch dieser war kalkweiß und schwieg. Snapes Mundwinkel kräuselten sich verächtlich. Wie konnte Dumbledore einen solch feigen, eitlen Angeber für ein Fach einstellen, dem größte Aufmerksamkeit gewidmet werden musste?
„Was ist geschehen, Severus?" riss ihn Dumbledores Stimme aus seinen Gedanken. „Unserem Initiator des Duellierclubs scheint die Sprache abhanden gekommen zu sein."
Snape berichtete in knappen Worten. Ihm selbst war für einen Augenblick fast das Blut in den Adern gefroren, als die Zischlaute aus Potters Mund kamen. Doch wieso war Potter nicht in sein Haus sortiert worden, wenn er über eine so seltene Fähigkeit wie Parsel verfügte, die bisher ausschließlich von schwarzmagischen Zauberern des Hauses Slytherin gesprochen wurde? Hatte ihm der Dunkle Lord diese Fähigkeit unfreiwillig übertragen, als er ihn damals zu töten versuchte?
Auf einigen Gesichtern im Raum spiegelte sich Überraschung, auf anderen Angst. Das Stimmengemurmel begann erneut, bis die Glocke zur nächsten Stunde ertönte. Wenig später wurden Justin Finch-Fletchley und Nick versteinert aufgefunden.
