ich weriß, ich weiß, es ist ewigkeiten her... ich weiß wirklich nicht warum ich nicht weiter gepostet habe aber bei mir war extrem viel los und so wird es bald auch wieder sein, deswegen habt bitte Geduld mit mir ... wer auch immer das hier überhaupt noch liest...
das nächste Kapitel kommt Morgen!
Wie immer: keiner der Charaktere gehört mir
Geschafft
Die drei taten wie ihnen geheißen und legten Percy in das klare grünlich schimmernde Wasser zu ihren Füßen. Sofort erhob sich das Wasser und umschloss seinen Bauch und Brustkorb, wie als wenn es ihn festhalten wollte. Das Wasser floss auch dort die ganze Zeit über ihn hinweg. Annabeth setzte sich neben ihn während Grover und Thalia den Nektar und das Ambrosia vorbereiteten. Sie strich Percy die Haare aus dem Gesicht und nahm seine Hand. Sie versuchten ihn so gut es ging mit Nektar und Ambrosia zu versorgen und warteten anschließend. Es verging eine lange Zeit aber allmählich entspannte sich Percys Gesicht wieder und der Schmerz schien abzunehmen. Schließlich sah er so aus als würde er schlafen. Von da an dauerte es nicht mehr lange und Percy öffnete seine Augen.
Er blinzelte mehrmals und sah sich um. Aber seinen Kopf bewegte er nicht. Er tat weh und fühlte sich schwer an. Am Rande seines Blickfeldes nahm er ein paar Personen war. Trotz der Schmerzen drehte er seinen Kopf herum und sah in die Gesichter seiner drei Freunde. Sie waren völlig erstarrt und starrten ihn nur gespannt an. Ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus.
„Ihr habt es … geschafft" seine Stimme war ziemlich rau und er musste sich erst mal räuspern. Annabeth küsste ihn. Das Gefühl war noch überwältigender als bei ihrem ersten Kuss. Es war als hätte eine Horde Schmetterlinge seinen Bauch mit einer Disco verwechselt. Sie sahen sich einen Augenblick in die Augen nachdem Annabeth sich von ihm gelöst hatte. Meergrün in Sturmgrau. Tränen der Freude traten in Annabeths Augen und sie viel ihm um den Hals. Sie drückte Percy so doll, dass es wehtat.
„Au! Annabeth, nicht so doll … du erwürgst mich ja noch …", rief er. Erschrocken löste sie sich von ihm und er hustete um wieder zu Luft zu kommen.
„Entschuldige. Ich … Ich freu mich nur so…", sie wurde rot und stammelte eine Entschuldigung. Er drückte ihre Hand und gab ihr somit zu verstehen, dass alles in Ordnung war.
„Percy", sagten Grover und Thalia gleichzeitig. Sie sahen sich kurz an, dann überließ Grover Thalia den Vortritt mit einem Nicken in ihre Richtung.
„Wie geht es dir?"
„Im Grunde gut. Aber ein bisschen Zeit brauche ich noch bis meine Rippen wieder vollkommen verheilt sind.", er zog scharf die Luft ein als ein stechender Schmerz seine Brust durchzog.
„Wie…? Weißt du vielleicht welche Verletzungen du hattest? Nur um sicherzugehen, dass es dir auch wirklich wieder gut geht.", fragte Grover.
„Ähm … ich weiß nicht so genau. Das ist schwer zu sagen. Ich war ja fast die ganze Zeit bewusstlos. Da war irgendwas mit meiner Lunge glaube ich. Ich hab auf jeden Fall nicht wirklich atmen können. "
„Aber jetzt…", begann Grover und stockte dann.
„Jetzt ist alles wieder in Ordnung.", beendete Percy mit fester Stimme. Er richtete sich auf und setzte sich im Schneidersitz hin, als wäre nichts gewesen.
Grover lächelte ihn dankbar an. Percy war wieder ganz er selbst.
„So, da wir das jetzt geklärt haben", begann Percy, „Wüsste ich zu gerne wo wir sind." Er sah sich im Pavillon um und erkannte sofort den Hellen Marmor, den er zuvor immer im Versammlungssaal der Gottheiten gesehen hatte. Er war definitiv auf dem Olymp nur wo genau wusste er nicht.
„Naja, nachdem du wieder das Bewusstsein verloren hattest haben sich Thalia, dein Vater und Artemis für dich ausgesprochen.", sagte Annabeth. „Zeus war zuerst strikt dagegen dich zu retten aber schließlich konnten wir ihn doch noch überzeugen. Er hat eingewilligt dich hierher zu bringen um dich zu versorgen. Das hier ist der Tempel deines Vaters auf dem Olymp. Aber ich glaube wir müssen bald wieder zurück." Sie warf einen Blick zu Black Jack der ungeduldig mit einem Vorderhuf scharrte.
Sie warten, Boss. Richtete er Percy aus.
„Also meinetwegen können wir los." Sagte er. Halb zu seinen Freunden, halb zu Black Jack. Er stand auf und war ein bisschen wackelig auf den Beinen aber ansonsten ging es ihm gut. Als er jedoch aus dem Wasser trat wurde ihm schwindelig und Annabeth und Grover fingen ihn auf bevor er zu Boden fallen konnte. Es stach ein wenig in seiner Brust aber ansonsten war er einfach nur noch nicht kräftig genug außerhalb des Wassers.
„Übernimm dich nicht Percy.", warnte Thalia ihn.
„Hey ich bin vor knapp zwei Stunden gestorben und vor einer halben unter mysteriösen Umständen wieder auferstanden, da wird ein bisschen laufen ja wohl kein Problem sein."
„Unter Umständen schon", sagte Annabeth und bedeutete Grover mit ihr zu kommen und Percy zu stützen. Percy wurde gegen sämtliche Proteste auf Black Jack gesetzt und sie gingen in Richtung Versammlungsraum.
„Ich … ähm … ich wollte mich noch entschuldigen, dass ich euch so erschreckt habe.", sagte Percy nach einer kurzen Zeit des Schweigens.
„Oh ja. Das solltest du wohl. Ich war zu Tode erschrocken. Tu so was nie wieder!", sagte Grover. Er sah ziemlich fertig aus.
„Es tut mir Leid.", sagte Percy mit einem Lächeln im Gesicht.
„Und danke Annabeth und Thalia. Ohne euch wäre ich jetzt nicht hier."
„Wovon redest du?", fragte Thalia überrascht.
„Ihr habt mich vor den Gottheiten verteidigt. Wegen euch hat sich Zeus doch noch entschieden mich zu retten. Ihr habt mir das Leben gerettet."
„Aber das war doch … Moment mal. Ich habe dir doch nur von Thalia, deinem Vater und Artemis erzählt. Wieso bedankst du dich bei mir?" fragte Annabeth verwirrt.
„Du hast als Erste für mich gesprochen." antwortete Percy nur. Er wollte eigentlich nicht näher darauf eingehen.
„Aber woher weißt du das?"
„Ich weiß nicht genau." sagte Percy widerstrebend. „Es war merkwürdig. Nachdem ihr aus dem Fahrstuhl gestiegen seid habe ich euch gesehen. Von oben. Also im Grunde uns. Mich selbst ja auch. Ich bin euch sozusagen hinterher geschwebt ohne überhaupt etwas zu tun. Und dann habe ich eure Unterredung mit angesehen. Bis mein Körper nass gespritzt worden ist.
Dann … naja dann war alles wieder so wie vorher und als ich meine Augen geöffnet habe, habe ich dich gesehen Annabeth."
Er wusste seine Worte ergaben nicht wirklich einen Sinn. Aber es war Fakt, dass er dieses Geschehen mitbekommen hatte. Obwohl er doch eigentlich tot gewesen ist.
„Aber wie kann das denn sein?", fragte Annabeth verwirrt.
„Glaub mir das wüsste ich nur zu gerne." sagte Percy. Er versuchte sich genau zu erinnern, was passiert war. Aber es kamen nur merkwürdige bruchstückartige Bilder und Gefühle. Schließlich sagte er sich, dass es ihm auch egal sein konnte. Doch wirklich vergessen konnte er es nicht.
Sie gingen weiter und hingen jeder seinen eigenen Gedanken nach.
