A/N: Holla! Das hat wirklich länger gedauert, als erwartet. Tut mir wahnsinnig leid :O aber die vergangene Woche war für mich privat ein wenig nervenaufreibend, da wackelte der Cursor oft ungebraucht in meinem Editor vor sich hin, weil kein Wort den Weg von meinem Kopf zu den Fingern finden wollte. Dafür lief es heute wie geschmiert – und einen OneShot habt ihr von mir auch in der Zwischenzeit bekommen (-;

Viele Grüße und danke fürs Lesen.
Viel Spaß.

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And lease this confusion, I'll wander the concrete
Wonder if better now having survived
Jarring of judgement and reasons defeat
The sweet heat of her breath in my mouth I'm alive
[HOZIER · THE CODEINE SCENE]

Das Blut rauschte in ihren Ohren, so dass die Hysterie um sie herum abgestumpft und weit entfernt klang. Vor ihren Augen tänzelten die Lichter der Nacht, gepaart mit dem vehementen Blinken von Polizeisirenen, die sich auf das Powell Estate zu bewegten.
Jackie war damit beschäftigt, Richardsons Frau in ihren Armen zu halten, die unter Schock inzwischen zusammen gebrochen war und weinte. Weitere Schaulustige hatten sich an die Balustrade gewandt, aufgeschreckt durch den Lärm und das haltlose Wehklagen der alten Dame, neugierig ob dem Chaos, das sich vor ihrer Haustüre abspielte. Rose konnte kaum verhehlen, dass ihr die Nackenhaare zu Berge standen, wie unwirklich und grausam die Szenerie war und wie unerklärlich der Grund, der sie ausgelöst hatte.
"Komm", hauchte ein tiefer Bariton leise an ihr Ohr, indes sich kalte Finger um ihre eigenen schlossen. Rose zuckte unwillkürlich zusammen und sah um; ihr Blick kollidierte mit kaltem Blau und einer ernsten Miene. Der Doctor stützte sich mit der anderen Hand am Geländer der Galerie ab, auf seinen Schultern ruhte die schwere und abgetragene Lederjacke, darunter der dunkle Baumwollpullover, den er bereits auf der GameStation getragen hatte; er musste sich umgezogen haben – bereit, der Sache auf die Spur zu gehen. Das bedeutete zumindest, dass er ebenso wenig an eine nachweisbare Krankheit glaubte, wie sie es tat.

Zum Protestieren blieb jeden Falls keine Zeit, mitgezogen von ihrem außerirdischen Begleiter, vorbei an Jackie und Mickey, die zu abgelenkt waren um die Flucht des ungleichen Paares zu bemerken, das sich über das Treppenhaus davon stahl.
"Ich will mir das aus der Nähe ansehen", die Erklärung des Doctors hallte an den schmalen Wänden des Treppenhauses wider, sein Atem kondensierte dabei leicht. Rose selbst hatte die Stirn in Falten gerunzelt und versuchte zu verstehen, was gerade passiert war – immerhin hatte sich ein Mann, noch dazu jemand, den sie seit ihrer Kindheit kannte – ohne Federlesen aus ihrem Stockwerk gestürzt. Sie teilte die Neugierde des Doctors nicht umbedingt, zumal sie kein Bedürfnis hatte, mit einem Stock an einem Toten herum zu stochern. Sie ahnte allerdings, dass es genau darauf hinaus laufen würde – denn der Doctor kannte zu weilen weder Scham, noch Zurückhaltung.
Er hätte ruhig in anderen Dingen weniger Zurückhaltung zeigen können, fand die Blonde und unterdrückte ein Seufzen. "Findest du das nicht unglaublich seltsam? Dass jemand einfach so … ich meine … du hast ihn auch gesehen, er wirkte wie aufgezogen oder fern gesteuert …"
"Oh ja", entgegnete der Gallifreyan ein wenig zu heiter und grinste ihr mit einem Wahnsinn entgegen, der Rose schaudern ließ. Kaum auf den Beinen, kaum genesen, war der Alien augenscheinlich wieder ganz in seinem Element.
"Wie geht's dir, bist du okay?" Rose musterte den hoch Gewachsenen an ihrer Seite vorsichtig, doch der Doctor winkte ab und schenkte ihr ein strahlendes Lächeln, das dem Keifen einer Hyäne glich. Er hätte ihr so oder so keine ehrliche Antwort gegeben; aber Fragen kostete ja bekanntlich nichts.
"Okay."

Die Scharniere der verglasten Haustüre ächzten verräterisch laut unter dem Stoß, den man ihr versetzte. Die Nachtluft schlug ihnen ins Gesicht, und obschon es annähernd Frühsommer war, war es unweigerlich kalt. Der Himmel selbst gab sich trostlos und von Wolken bedeckt, kaum ein Stern war zu sehen, ausgenommen von dem sichelförmigen Mond, der sich mit der Verzweiflung eines einsamen Lichtspenders am Firmament fest klammerte.
Richardson lag auf dem feuchten Gras, seine Glieder in unmöglichen Winkeln verdreht. Das Gesicht war ihnen zugewandt, seine Augen aufgerissen – ob vor Angst oder Tollheit mochte man kaum erraten. Er wirkte wie ein angefahrenes Tier, das man am Straßenrand hatte liegen lassen.
"Oi! Weg da!", scheuchte der Doctor laut die umstehenden Gaffer fort, die sich wie eine Traube um Richardson zusammen gefunden hatten. "Ich bin Arzt!", erklärte er sich weiter und brachte zumindest eine Handvoll der Anwohner dazu, einen respektvollen Abstand zu ihm und Richardson einzunehmen. Der Gallifreyan ging vor der Leiche in die Knie, schüttelte zu sich selbst den Kopf und überprüfte in völliger Überflüssigkeit deren Puls. "Dieser Mann ist tatsächlich mausetot, Rose."
"Ach, sag bloß." Roses Augenbrauen zuckten ungeduldig; sie strich sich eine Haarsträhne hinter das Ohr und warf einen Blick an den Galerien empor. Auch hier standen die Anwohner dicht an dicht beieinander, damit sie das offensichtliche Drama unter ihnen verfolgen konnten. Wann war das letzte Mal schon etwas dergleichen im Estate passiert? Abgesehen von den regelmäßigen Streiterein der Darcons aus dem sechsten Stock und diversen kleineren Delikten, geschah hier selten mehr was mit einem Mord oder einem Selbstmord vergleichbar gewesen wäre.
Unter den Leuten war Mickey.
Rose winkte ihm zu.

Das sanfte Surren des Schallschraubenziehers lenkte die Aufmerksamkeit der Blonden schließlich zurück auf das Tun des Doctors. Er scannte den Körper unter sich einmal grob, veränderte etwas an der Einstellung seines Hilfsmittels und tat es erneut. Kaum, da er einen Kreis über das Haupt von Mister Richardson zog, schlug der Schallschrauber plötzlich pfeifend aus, wie ein Detektor, der Metall im Boden wahrgenommen hatte. Der Doctor stockte, verstaute den Schraubenzieher wieder in der Innenseite seiner Lederjacke und tastete mit spitzen Fingern vorsichtig den Hals, die Wangen und die Schläfen des toten Mannes ab.

Die Sirenen im Hintergrund und vor den Toren des Powell Estate wurden nun lauter. Blaulichter färbten die Fassaden der Reihenhäuser dann und wann in schwaches, getöntes Licht. Nicht mehr lange, dachte Rose, und die Rettungskräfte würden bei ihnen eintreffen, bis dahin sollten sie verschwunden sein, um peinlichen Fragen aus dem Weg zu gehen. Zum Beispiel, warum sie den Toten betatschten, oder ihm in der Nase und den Ohren bohrten und damit einen Tatort verunreinigten.
"Aha!", entfuhr es dem TimeLord, der so schnell auf die Beine fuhr, dass die Umstehenden vor seiner Euphorie einen taumelnden Schritt zurück machten. Ein triumphales Grinsen breitete sich über seinen blassen Zügen aus, Daumen und Zeigefinger um etwas gepresst, das Rose im diffusen Schein der Nacht nicht erkennen konnte. "Sieh dir das an, was für ein Prachtexemplar!"
Der Doctor rückte so nah zu seiner Begleiterin, dass ihre Schultern kollidierten. Er hielt ihr seinen Fund unter die Nase, was die Blonde dazu veranlasste, die Augenwinkel zusammen zu kneifen, damit sie besser sehen konnte. Auf Roses suchendes Blinzeln folgte ein spitzer, kleiner Schrei. Der Doctor lachte. "Ein Wurm. Ein Ohrwurm. Fantastisch – ich hätte nicht gedacht, dass es die Kerlchen hier auf der Erde gibt."

Wurm mochte übertrieben sein; eher ähnelte das schwarze Stück Fleisch im Griff des Gallifreyans einem abgerissenen Wollfaden, kaum länger als zwei Zentimeter vielleicht. Es bewegte sich um seine eigene Achse, wie ein armseliger Regenwurm, der Opfer der Experimentierfreude eines kleinen Kindes geworden war.
"Was genau ist das?" Die Lippen verzogen, machte Rose keinen Hehl daraus, dass sie Würmer jeglicher Art nicht leiden konnte. Wenn sie allerdings glaubte, eine befriedigende Entgegnung zu erhalten, wurde die Blonde enttäuscht.
"Ich glaube, wir sollten Harriet Jones einen Besuch abstatten. Ich bin mir sicher, das wird sie interessieren. Könnte sein, dass wir schon zu viel Zeit verschwendet haben."
Der Doctor schloss seinen Fund in eine feste Faust, angelte wieder nach Roses Hand und rannte los, vorbei an den verwunderten Nachbarn, weg von Mickeys Ausruf, auf ihn zu warten, durch die spärlich gepflegte Gartenanlage des Estates hinüber zu der Ecke, an der die TARDIS geparkt worden war.

**** |[T]| ****

Harriet Jones hatte einen schweren Job und noch dazu einen solchen, mit dem zur Zeit niemand tauschen wollte. Seuchen jeglicher Art, Krankheiten die sich unter dem Volk auszubreiten begannen und gegen die niemand vor gehen konnte, waren der pure Alptraum für jede Führungskraft dieses Planeten.
Gerade war wieder ein Bericht in der 10 Downing-Street eingetroffen, der von einem neuen Vorfall berichtete, an dem eine ganze Gruppe Erkrankter quer über den Time Square hinweg fegten, wie eine Naturgewalt. Sie stahlen und raubten nicht; ihr einziges Verlangen schien die Gewalt zu sein – die Bereitschaft, zu randalieren und sich provoziert auf ihre Mitmenschen zu stürzen. Sie bissen, sie keiften, sie schrieen und sie tobten. Sie waren ungezügelt und außer sich, wie wilde Tiere.
Professor Arthur Dent, ein Berater aus Harriets Stab und ein bekannter Wissenschaftler der menschlichen Psyche, so wie ein Forscher hinsichtlich bakterieller Infektionen, sprach inzwischen von einem Jekyll-und-Hyde-Syndrom: einfache Menschen, heute noch naiv und gutmütig, wurden tags darauf ohne ersichtlichen Grund gewalttätig und aggressiv, nur um sich später an nichts davon erinnern zu können. Manche von ihnen waren der festen Überzeugung, befallen und gesteuert worden zu sein.

Harriet seufzte und blätterte in der frischen Akte, ohne das Aufgeschriebene tatsächlich zu lesen. Einige der Betroffenen waren bereits gestorben, erschossen von Polizeikräften, die sich bedroht gefühlt hatten ob der Angriffswelle, die ein solches Rudel mit sich brachte. Eine Handvoll von ihnen konnten sie in Gewahrsam nehmen, um sie wie Wahnsinnige in Zwangsjacken zu stecken; die Behandlungen an ihnen liefen noch.
Nein, ein Traumjob war es nicht, der mit diesem teuren, weichen Büropolster in der Downing-Street einher ging.
Harriet Jones war verzweifelt, ratlos und am Ende. Woher sollte eine Krankheit dieser Form kommen? Aus dem Essen? Rinderwahn? Schweinepest oder Gammelfleisch? Sie konnte bloß raten und hoffen, dass die Leute, die sich mit dem Thema besser auskannten, wie sie, eine Lösung finden würden, bevor die Schwere des Problems nach draußen sickerte. Bevor bekannt wurde, dass die Premierministerin in ihrem Amt versagt hatte. Sie war so unglaublich abhängig.
Und sie hasste es.
Es klopfte.

"Miss Jones?", Kirk, ein junger und motivierter Mann in seinen Zwanzigern, streckte den Kopf durch den Türspalt. Die Ringe unter seinen Augen kündeten von einer schlaflosen und anstrengenden Nacht, wo er Telefonate abwimmelte und harsche Stimmen besänftigte, die an Harriet heran kommen wollten, damit sie Antworten auf Fragen bekamen, die sie selbst nicht wusste.
Harriet schlug die Akte zu und blinzelte Kirk erwartungsvoll entgegen. "Da ist jemand, der sie sehen möchte. Er sagt, er sei der Doctor … und er müsse sie in aller Dringlichkeit sprechen. Ich wollte ihn los werden, aber er zeigte sich sehr hartnäckig und …"
Die Premierministerin war aufgestanden, ein Anflug ehrlicher Überraschung auf den Zügen. Der Doctor? Das letzte Mal gesehen hatte sie ihn, als er die Erde vor den Slitheen gerettet hat. Anschließend war es absonderlich ruhig um ihren außerirdischen Verbündeten geworden. Aber war es so verwunderlich, dass ihn die Sache rund um die verrückt spielenden Menschen genug reizte, um ihr auf den Grund gehen zu wollen?
"Schon in Ordnung, schicken Sie ihn rein."
Vielleicht war sie doch nicht so hoffnungslos verloren, wie sie dachte.

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"Sie haben ein Problem", polterte der hoch Gewachsene Alien in das Büro und vorbei an Kirk, der von Rose ein entschuldigendes Lächeln erntete. "Und damit meine ich ein wirkliches und ernst zu nehmendes Problem. Sie sollten alle Pestizide hervor kramen, die sie in ihren unterirdischen Laboratorien heran züchten. Sie werden sie brauchen."
Der Doctor hob die kleine Phiole vor Harriets Gesicht, bevor er sie auf dem Schreibtisch zwischen ihnen abstellte. Der schwarze Wurm aalte sich in seiner Flüssigkeit und ringelte sich unter dem Blick der Premierministerin annähernd schüchtern zusammen. Harriet selbst furchte die Stirn, sah von dem Doctor zu seiner Begleiterin und zurück zu dem TimeLord, stolperte dann prompt um den massiven Schreibtisch und warf sich kraftlos in die Arme des Anderen.
Sie murmelte gegen das weiche Leder seiner Jacke, wie froh sie war, den Außerirdischen wieder zu sehen, ignorierte dabei den leisen Schock, dem sie den Doctor versetzte und zog Rose in eine ebensolche, freundliche und freundschaftliche Umarmung.
"Wir haben keine Ahnung woher die Infektion stammen könnte", fuhr sie nach einer Weile fort, lehnte gegen die Kante des Schreibtisches und fischte nach dem kleinen, verschlossenen Reagenzglas, das sie vor ihrem Auge balancierte und zwischen den Fingern drehte. "Aber wie mir scheint, sind Sie uns wieder einen Schritt voraus, mein Lieber. Und es hat offenbar nichts mit menschlichem Fehlverhalten zu tun."

Der Doctor rieb sich den Hinterkopf, dann schob er beide Hände in die Jackentaschen. "Ich kann Ihnen sagen, womit sie es gerade zu tun haben, das ist richtig. Ich kann Ihnen aber noch nicht die Ursache des Problems nennen – oder viel mehr der Invasion."
"Invasion?" Harriet fuhr sich über die trockenen Lippen, der Doctor nickte.
"Das dort sind so genannte Ohrwürmer. Parasiten. Meines Wissens nach vor allem beheimatet in der ISOP Galaxie, beziehungsweise vermehrt zu Hause auf dem Planeten Vortis – ein Planet voller insektoider Spezies. Wer auch immer auf die Idee kam diese Tierchen zu fangen oder zu züchten, beziehungsweise zu verbreiten muss entweder völlig bescheuert oder ziemlich genial sein. Ich tippe auf Letzteres."
Die Premierministerin musterte den Wurm, hinter ihrer Stirn arbeitete es. "Wieso? Was tun diese Parasiten?"
"Nicht viel. Sie ernähren sich von Bakterien und Existenzen, die wesentlich kleiner sind als sie. Allerdings sondern sie dabei ein Sekret ab, das auf den menschlichen Organismus offensichtlich verstörend oder giftig wirkt und vor allem den Hypothalamus im menschlichen Gehirn angreift." Der Doctor hob die Schultern. "Das ist eine vage Vermutung. Doch hinsichtlich der Tatsache, dass die befallenen Menschen aggressiv und sehr emotional reagieren, könnte es durchaus möglich sein, dass es eine Abwehrreaktion des menschlichen Organismus ist. Finden und entfernen sie die Würmer und den Infizierten sollte es bald wieder besser gehen … vermeiden sie allerdings den Einsatz von Antibiotikum, könnte eine toxisches Wirkung haben."

Harriet Jones war offen verwirrt. Ein Teil ihrer Aufmerksamkeit heftete sich auf den Erklärungsversuch des Doctors, der mit Sicherheit die Situation einzuschätzen wusste. Ein anderer Teil befasste sich inzwischen mit der Vorstellung einer außerirdischen Invasion. Eine Katastrophe.
"Was würde jemand damit erreichen wollen? Wozu?"
Hatte Harriet eine befriedigende Reaktion erwartet, hob der Doctor die Schultern lediglich ein weiteres Mal: "Ich weiß es nicht. Das ist der Punkt, an dem ich selbst bisher nicht weiter gekommen bin. Was hätte jemand davon, wahllos Menschen auf diese Weise anzugreifen? Und wir sprechen hier mit Sicherheit von einem Angriff, einem feigen noch dazu. Fakt ist, dieser Parasit muss gepflanzt worden sein … von selbst würden sie kaum die Distanz zwischen ihrem Sonnensystem und dem unseren überbrücken können. Dafür ist ihre Existenz zu unbedeutend und dumm."
"Werden Sie uns helfen?"
Dieses Mal verzerrte sich die Fratze des Dunkelhaarigen in ein breites und einvernehmliches Grinsen.
"Natürlich werde ich das, Harriet Jones. Und wir werden damit beginnen, Ihren Angreifer aus seinem Versteck hervor zu locken. Veranlassen Sie die Gefangennahme aller Befallenen und lassen Sie die Ohrwürmer entfernen. Mal sehen, was passiert, wenn wir unserem Freund ein Bein stellen."

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