Kapitel 27
„Hermine, er ist wie ein verdammter zweiter Schatten", knurrte Ron sichtlich entnervt neben ihr, als sie die Große Halle nach dem Mittagessen verlassen hatten, und die Slytherns der siebten Klasse, angeführt von Malfoy, nahezu zeitgleich ebenfalls die Halle verließen. Hermine war aufgefallen, dass Draco auftauchte, wo sie war, und dass sie heute häufiger als sonst, den Umweg über den Flur an der Treppe zu den Kellern der Slytherins vorbei genommen hatte – eigentlich wann immer sich die Gelegenheit zwischen dem Unterricht geboten hatte.
Und es war lächerlich, wie sehr sie sich darüber freute, dass die letzten beiden Stunden Zaubertränke waren. Nicht wegen. Snape. Nicht wegen der einschläfernden Dämpfe in den Kellern. Nein. Ganz bestimmt nicht deswegen.
„Oh Ron", sagte sie ein wenig tadelnd, aber sie stritt es nicht einmal ab. Sie hatte Madame Pomfrey das Versprechen geben müssen, Draco gestern in Ruhe zu lassen, so dass er den kompletten Sonntag zur Heilung nutzen könnte. Das hatte sie getan. So schwer das auch gewesen war.
Und sie spürte seine Anwesenheit dicht hinter sich, während die Siebtklässler gesammelt nach unten marschierten.
Auf dem Flur vor Snapes Klassenzimmer war es voll und eng.
„Na, alle Tränke im Kopf?", fragte er sie direkt, denn er lehnte direkt neben ihr an der Wand. Natürlich. Sie wandte den Blick, und ignorierte Rons theatralischen Seufzer.
„Ja, alles wieder da", bestätigte sie, ein wenig atemlos. Er sah aus wie immer. Nur… noch besser, kam ihr absolut klischeehaft dieser Gedanke. Dana Wades stand mit verschränkten Armen etwas abseits, und ihre Blicke waren nicht gerade nett, fiel Hermine auf.
Aber fast schadenfroh dachte sie, dass Dana ruhig sehen konnte, wie absolut gering Dracos Interesse an ihr zu sein schien. Hermine könnte sich für ihre Hormonschübe erschlagen.
Seine hellen Haare fielen locker auf seinem Kopf, sie roch seinen Duft, den sie aufwendig kannte, und es war Harry, der ihr und Dracos mittlerweile stummes Gestarre räuspernd unterbrach.
„Ich könnte mich zwar dafür erschlagen, aber, Malfoy, du kannst heute an unserem Tisch sitzen", brachte er wenig euphorisch über die Lippen. Hermines Augen wurden groß.
Was?
Und auch Pansy, Blaise und Goyle wandten dieser Gesprächswendung nun ihre Aufmerksamkeit zu. Es hatte die Runde gemacht, dass Hermine sich wieder erinnern konnte. Aber nur die wenigstens wussten, was sie überhaupt vergessen hatte. Es war nicht so, dass sie diese Sache mit Draco irgendwem anvertraut hätte. Und nur Ginny wusste, dass sie die Nacht bei Draco im Krankenflügel verbracht hatte. Denn Ginny war zu Dumbledore gegangen und hatte ihn informiert, dass Hermine nicht im Schlafsaal geschlafen hatte.
Harry schien mittlerweile herausfordernd auf Dracos Antwort zu warten.
Und Hermine wusste, wenn das wirklich passieren würde, dann… wäre das ein neuer Schritt. Eine völlig neue Ära. Etwas, womit sie alle bestimmt nicht würden umgehen können. Denn dann wären Gryffindors und Slytherins tatsächlich irgendwie miteinander verbunden. Es wäre tatsächlich offiziell. Wenn Draco jetzt zustimmen würde, dann… Hermines Herz schlug praktisch Saltos in ihrer Brust. Damit konnte sie wirklich nicht umgehen.
Und für eine Sekunde stellte sie es sich vor. Wie es wäre. Ihre Zeit im Unterricht mit ihm zu verbringen. So zu tun, als… wären sie alle Freunde. Als… wäre es tatsächlich so leicht.
„Ich denke, das ist eine schlechte Idee, Potter", entschied er sich zu sagen. Und Hermine hatte auch nicht wirklich damit gerechnet. Die Slytherins neben ihm schienen erleichtert aufzuatmen. Aber sie fühlte den sanften Stich der Enttäuschung in ihrem Innern. Aber was hatte sie gedacht? Dass über Nacht alles einfach und simpel geworden war?
Aber immerhin machte sich Harry den Aufwand. Es war mehr, als sie ohnehin von ihm erwartete.
Harry hob knapp die Augenbrauen. „Meinetwegen frage ich auch nicht, Besenwunder", entgegnete Harry spöttisch, so dass Dracos Mundwinkel sanken. Hermines Blick wanderte kurz über seine geheilte Platzwunde an der Schläfe. Nur noch eine helle Narbe war zurückgeblieben, die auch noch verheilen würde. „Ich kann problemlos ohne dich überleben, Malfoy." Es klang so, als ob sie das nicht können würde, dachte Hermine gereizt. „Mich machen eure Blicke nur wahnsinnig", ergänzte Harry achselzuckend, mit einem wissenden Blick. Hermine schloss unter roten Wangen die Augen.
„Wie wäre es, wenn du dich um deinen Kram kümmern würdest, Potter?", erwiderte Draco mit einem kühlen Lächeln. Und Hermine wusste, dass Draco nicht soweit war, vor ihren Freunden auch nur irgendetwas einzugestehen. Und sei es nur ein Blick.
„Ich bin sicher, Harry hat es nett gemeint", merkte sie fast scharf an. Und es hätte ihm wahrscheinlich nicht geschadet, hätte er einfach Harrys Angebot angenommen, dachte sie böse in Gedanken. Sein Blick fiel auf ihr Gesicht.
„Ich bin sicher, Harry wird es überleben, wenn ich nicht auf seinem Schoß sitze", erwiderte er, und betonte Harrys Namen äußerst spöttisch.
„Du bist unmöglich", sagte sie gepresst. Er tippte sich nachdenklich mit dem Zeigfinger gegen die vollen Lippen.
„Du könntest mich anschließend bestrafen, Granger", schlug er ihr schließlich lächelnd vor. Sie hörte Ron wieder angewidert aufstöhnen. Die lästige Röte kroch wieder in ihre Wangen, denn sein Blick war so unglaublich provozierend, dass sie sich am liebsten umgedreht hätte.
„Muss ja ein mächtiger Ego-Schub sein, dein Gold wiederzuhaben", bemerkte Harry mit abgewandtem Blick neben ihr. Dracos Lächeln verblasste merklich.
„Ich glaube nicht, dass du von Gold auch nur die leiseste Ahnung hast, Potter", schloss Draco ungerührt, während Hermine beide am liebsten auseinander geschoben hätte. „Und mein Gold geht dich auch herzlich wenig an. Und Ego-Schübe habe ich nicht nötig", schloss er mit einem Lächeln.
Harry wandte sich schlecht gelaunt wieder um. „Ach nein?", wollte er herausfordernd wissen, und Hermine atmete resignierend aus, als Draco noch näher kam.
„Nein", behauptete er, ohne Harry aus dem Blick zu lassen.
„Dann liegt es wohl Hermines Wunderheilung", vermutete Harry aalglatt. Beide starrten sich an. Die Spannung war unerträglich.
„Harry, es reicht", sagte sie mittlerweile müde. Harry besaß die gesamte Aufmerksamkeit des Flurs. Und Harry verdrehte tatsächlich die Augen.
Hermine hatte begriffen. Harry wusste Bescheid, aber er musste es nicht allen auf die Nasen binden.
„Ihr seid lächerlich", bemerkte Harry kopfschüttelnd und brach die gefährliche Nähe zu Draco. Hermine bemerkte, dass Draco sie beobachtete. Er musste wirklich nicht so zu Harry sein! Es war nicht nötig. Es war wie ein dummes Spiel zwischen den Jungen.
Snape kam und siegte. Die Spannung fiel von den Schülern ab und wurde von Angst und Anspannung abgelöst.
„Feierliches Schweigen? Mal was Neues, kurz vor Schluss?", erkundigte sich Snape als er seinen Klassenraum aufschloss. Sie folgten ihm stumm ins Innere.
„Setzen, kein Gerede und Bücher aufschlagen!", befahl er über ihre Köpfe, und Hermine setzte sich neben Ron, Harry und Neville an den Tisch, während ihr Blick den Slytherins folgte. Draco saß wie immer, neben Pansy, Goyle und Blaise.
Ihre Blicke trafen sich zum bestimmt hundertsten Mal an diesem Tag. Und er schien seine Mundwinkel kaum abhalten zu können, nach oben zu zucken. Ihr Mund öffnete sich leicht, dann schüttelte sie sachte den Kopf und senkte den Blick.
Snape hatte bereits die Seite an die Tafel gehext, und Hermine konnte nicht sagen, wie dankbar sie war, dass sie das Rezept kannte. Dass sie wusste, wie dieser Trank zu brauen war, und dass sie keine Sorge mehr haben musste, nicht doch das Jahr wiederholen zu müssen.
Und obwohl sie wusste, was sie zu tun hatte, brauchte sie ewig, denn sie war so abgelenkt. Ständig hob sich ihr Blick, um zu sehen, was er tat. Wie er vorankam, und sie machte sich selber nur nervöser mit ihrem Verhalten. Sie versuchte sich zu erinnern, an das, was sie gefühlt hatte, als sie ihn vergessen hatte. Aber sie konnte nicht mal nur vorstellen, wie das wäre.
Denn sie brauchte ihn nur anzusehen, und ihr Herzschlag setzte eine Sekunde aus.
Sie kannte ihn so genau. Sie wusste so viel über ihn. Und sie glaubte nicht, dass sie es ertragen könnte, würde sie es noch einmal vergessen müssen. Es war seltsam, wie er sie ergänzte, wie er sie zu einem Ganzen werden ließ. Denn ohne ihn schien sie ja unausstehlich gewesen zu sein.
Dabei war er alles andere als perfekt.
Nicht mal ansatzweise perfekt.
Sie ruckte aus ihrer Starre, denn sie sah ihn wieder an, und diesmal erwiderte er wieder ihren Blick. Seine grauen Augen waren wie immer. Der Schalk blitzte in seinem Blick. Sie könnte nicht behaupten, dass er freundlicher wäre als vorher. Aber alles Böse war aus seinem Blick verschwunden. Und jetzt lag in seinem Blick das konstante Versprechen, dass er sie nicht besonders lange aus seinem Blick lassen würde.
Und es war das Gefühl, was ihre Fingerspitzen kribbeln ließ.
Und auch diese Stunde fand ihr Ende. Ihr Trank war vielleicht auf demselben Level wie Harrys, und das war nicht besonders gut, aber es war ihr fast egal.
In der Prüfung wäre sie besser. Sollte Draco Malfoy sich nicht auch im Raum befinden, natürlich. Er ließ sich viel Zeit mit dem Säubern seines Kessels, und seltsamerweise passte sie sich seiner Geschwindigkeit an. Harry und Ron schulterten bereits ihre Taschen, als sie gerade ihren Kessel gereinigt hatte.
„Wir gehen vor", bemerkte Harry mit eindeutig erhobener Augenbraue, aber Hermine blickte lächelnd zur Seite. Ron sprach auf Harry ein, während beide das Klassenzimmer verließen.
Und sie und Malfoy verließen den Raum mit den letzten beiden anderen Gryffindors, die ihnen keine weitere Beachtung mehr schenkten, sondern darüber sprachen, runter zum See zu gehen, um Nessie zu bewundern.
Betont gelassen schlenderte er hinter ihr, während sie den Blick nach vorne gerichtet hielt. Sie spürte, als er näher kam.
„Na?", fragte er gleichmütig, als er zu ihr aufgeschlossen hatte. Er lächelte auf sie hinab, und sie fuhr sich lächelnd durch die Locken.
„Na?", erwiderte sie einfallslos, und sein Grinsen geriet schief.
„Sag mal, gehst du noch mit Kingston auf den Ball?", fragte er schließlich, vergrub die Hände lässig in seinen Taschen und hatte den Kopf schräg gelegt, während er sie ansah.
„Wieso?", fragte sie, fast atemlos. „Gehst du mit Dana?", erwiderte sie mit gespieltem Interesse.
„Dana? Wades? Nein, wieso sollte ich?", entgegnete er gedehnt.
„Nur so", sagte sie achselzuckend. „Willst du mich fragen?", beendete sie dieses Spiel, was sie spielten, denn sie hatten fast die Treppe zur Großen Halle erreicht. Sie war stehen geblieben, als er stehen geblieben war. Sie sah zu ihm auf.
„Nein", erwiderte er, und kurz wankte ihr Lächeln auf ihren Zügen. „Ich hatte nicht geglaubt, dass ich das überhaupt noch müsste."
„Oh", erwiderte sie gedehnt und nickte langsam. „Du bist dir sehr sicher", schloss sie aus seinen Worten. Kurz hoben sich seine Mundwinkel ebenmäßig. Er wechselte das Thema sehr schnell.
„Sehe ich dich später?", fragte er sie direkt, und kurz schlug ihr Herz unregelmäßig, denn sein Blick nahm eine neue Note an. Dringender als zuvor.
„Wie du weißt, ist heute ein besonderes Vertrauensschülertreffen, denn der Ball ist bald und wir entscheiden, wie wir die Halle schmücken", erklärte sie, mit aller Ernsthaftigkeit, die sie zustande brachte.
„Wie du dich vielleicht erinnern kannst, war ich bei noch keinem Vertrauensschülertreffen, und ich gedenke nicht, damit jetzt zu beginnen", klärte er sie mit milder Nachsicht auf, die ihr Lächeln verschwinden ließ.
„Ist das dein Ernst?", fragte sie trocken.
„Mein vollster, Granger", erwiderte er mit einem feierlichen Nicken. Sie nickte säuerlich.
„Nicht einmal das willst du tun?", fragte sie nun direkt.
„Ich wüsste nicht, was meine Anwesenheit bringen sollte", erklärte er direkt heraus. Sie nickte schließlich.
„Ok. Gut zu wissen, Malfoy", erwiderte sie.
„Schön, wenn ich dir helfen konnte", entgegnete er glatt, mit einem unerschütterlichen Lächeln.
„Du bist ein Arsch", informierte sie ihn, falls ihre Körpersprache ihn nicht bereits ins Bilde gerückt hatte. Sein linker Mundwinkel hob sich spöttisch in die Höhe, ehe er einräumend nickte.
„Ja, schon immer gewesen", gab er bereitwillig zu, während sich seine Hand zu ihrem Gesicht heben wollte. Aber sie wandte sich wütend von ihm ab. Er dachte wirklich, es würde ihr nichts ausmachen, dass er immer noch keinen Finger krumm machte, für das Amt, was sie angeblich gemeinsam belegten.
Er war so ein Arsch!
„Wieso?", wollte Pansy schlicht von ihm wissen. „Wieso sollte ich das tun? Diese Wahnsinnige hat sich auf mich gestürzt, Draco!", erinnerte sie ihn streng.
Er hob den Blick von seiner Arbeit, die er vollbracht hatte. „Sag ihr einfach irgendetwas, ok? Ich verlange keine perfekte Show, Pansy", erwiderte er entnervt.
„Du bist so ein Mistkerl. Kümmere dich selber um deine Dates!", fuhr sie ihn an, aber sein Blick ließ sie verstummen. Sie stand zornig in der Tür des Schlafsaals der Siebtklässler. „Nein!", sagte sie vehement, als der Zorn aus seinem Blick verschwunden war. „Frag Blaise!"
„Blaise ist kein Vertrauensschüler", erinnerte er sie.
„Dann geh selber zu dem verdammten Treffen, denn das letzte Mal, als ich mich erkundigt habe, warst du noch Schulsprecher, Malfoy!", schnappte sie wütend.
„Ich bitte dich inständig", sagte er jetzt, aber Pansy lachte auf.
„Das hast du noch niemals getan! Wieso machst du dir so einen scheiß Aufwand, Draco? Sie frisst dir ohnehin aus der Hand. Es ist absolut lächerlich, was ihr veranstaltet!", wiederholte sie die Worte, die Potter heute bereits gesagt hatte. Und Draco war es egal.
„Tu mir den Gefallen", sagte er schlicht. „Als Freundschaftsdienst", ergänzte er achselzuckend. Sie stemmte die Hände in die Hüften.
„Ach ja? Dasselbe hast du zu mir gesagt, als ich deinen Schwanz in den Mund nehmen sollte, Draco Malfoy", informierte sie ihn mit Eiseskälte. Er atmete gereizt aus. „Ziehst du dieselbe Show heute für Granger ab? Wahnsinnig kreativ von dir", spuckte sie ihm entgegen. Er kam zu ihr. Er schloss den Abstand, dass sie verblüfft den Kopf in den Nacken legen musste, und er ergriff ihr Kinn mit Zeigefinger und Daumen.
„Wiederhole die Worte für mich, Pansy", verlangte er rau und spürte Pansy schlucken. „Ich glaube…", begann er abwartend, und Pansys Stimme war ein Wispern.
„Ich glaube", wiederholte sie artig, und er hielt sie noch immer gefangen.
„Es brennt", fuhr er fort, und sie wiederholte augenverdrehend die Worte.
„Es brennt", sagte sie unwillig.
„Im Gemeinschaftsraum, Granger", schloss er gedehnt. Pansy sah ihn trotzig an. „Sag es, Pansy", verlangte er streng.
„Im Gemeinschaftsraum, Granger", presste sie böse hervor.
„War das s schwer?", erkundigte er sich scheinheilig und ließ ihr Kinn fahren.
„Ich kann dich nicht leiden", informierte ihn Pansy knapp, ehe sie sich umwandte.
„Ich mag dich auch", rief er ihr lächelnd nach, nachdem er die letzte Kerze auf dem langen Tisch platzierte hatte, auf dem bereits ein weißes Leinentuch ausgebreitet war.
Er hatte den Jungen im Schlafsaal bereits Todesqualen angedroht, sollten sie es wagen hier reinzukommen. Die Betten hatte er klein gehext und an die Wand gestellt, damit er genug Platz für den Tisch und das Menü hatte, was die Elfen freundlicherweise für ihn zubereiteten. Als ob sie jemals einen Wunsch abschlagen würden.
Er hoffte, das Kerzenlicht würde genug Stimmung erzielen, denn den Ofen wollte er nicht anzünden. Es wäre viel zu heiß. Er hoffte, sie wäre in der richtigen Stimmung, wenn sie in den Gemeinschaftsraum kommen würde.
Nichts gefiel ihm besser, wenn sie sprachlos war. Er hatte seit einer Weile kein Date mehr gehabt. Aber er glaubte, dass er sich gut schlagen würde, bei diesem Versuch.
Er hoffte es zumindest. Granger war unberechenbar. Ohne Erinnerung, genauso wie mit Erinnerung. Er hatte heute in Zaubertränke kaum den Blick von ihr wenden können. Er benahm sich wie ein Vollidiot. Pansy hatte Recht, aber das würde er niemals zugeben. Nicht vor Pansy zumindest.
