Kapitel 33

Eine Weile lang hatte sie sich nicht gerührt. Sie hatte versucht, den Morgen noch sinnvoll zu nutzen und zu lernen. Sie hatte es wirklich und ernsthaft versucht. Aber sie war wieder in ihren Schlafsaal zurückgekehrt, hatte sich eingeredet, nicht die richtigen Bücher dabei zu haben.

Und jetzt stand sie hier. Gedankenverloren alleine in ihrem Schlafsaal und starrte über die Wipfel der Bäume hinweg zum Gebirgsmassiv in der Ferne. Manchmal glaubte sie, im Wald, nahe der Lichtung etwas Goldenes aufblitzen zu sehen. Aber vielleicht bildete es sie sich auch nur ein. Sie stellte sich gerne vor, dass ein paar Niffler da draußen einen Mordsspaß dabei hatten, die Goldstücke, die sie stibitzt hatten, ein und wieder auszugraben.

Unten im Gemeinschaftsraum hörte sie, wie sich die anderen für den Ausflug vorbereiteten. Sie war innerlich zerrissen. Aber sie hatte die Wahl. Sie könnte durchziehen, was sie geplant hatte und alles lief in den gewohnten Bahnen weiter. Oder… sie würde etwas anderes tun, und ihre gemütliche Gewohnheit riskieren. Nicht nur das. Sie würde eine Auseinandersetzung mit Harry und Ron riskieren. Und letztendlich eine Auseinandersetzung mit ihm.

Mit ihm.

War es das wert? Sie atmete langsam aus. Wie sollte sie es werten, dass er ihr nicht einmal Bescheid gesagt hatte? Dass er sie heute Morgen nicht einmal angesehen hatte! Ihr vernünftiger Verstand sagte ihr ganz klar, wie sie es zu werten hatte. Er wollte nicht, dass sie es wusste. Und das sollte sie akzeptieren. Es ging sie nichts an.

Aber ihr Herz war ganz anderer Ansicht. Ihr dummes, albernes Herz.

Ihr Herz war es letztendlich, was immer wieder die dummen Entscheidungen traf. Nur wegen ihrem dummen Herz war sie immer wieder und immer wieder, jeden Freitag, in seinen blöden Gemeinschaftsraum gegangen, und es war gekommen, wie es eben alles gekommen war.

Ihr dummes Herz stritt sich mit ihm. Nicht ihr wacher Verstand. Der würde es nicht wagen, in solch tiefe, dumme Gefilde hinab zu stürzen.

Ihr Verstand müsste sich regelrecht einen Fallschirm umschnallen, ehe er sich auf das Niveau hinabstürzte, auf dem ihr dummes Herz sich befand!

Es war zum Verrücktwerden.

Und sie könnte diesen inneren Kampf noch Stunde um Stunde weiterführen, aber sie wusste doch am Ende, wer gewann. Sie war nicht vollkommen verbohrt, um das nicht einzusehen.

Ihr wacher Verstand besaß bei dieser misslichen Angelegenheit kaum eine echte Chance.

Und ihre Hände verrieten sich nur zu schnell.

Sie hatte sich ihre Umhängetasche gegriffen und stopfte in Windeseile ihre Löwenpyjama hinein, den sie vorsintflutlich von ihrer Mutter geschenkt bekommen hatte, weil man von Frühling zu Sommer einen Übergangspyjama brauchte….

Sie wusste noch nicht genau, was passieren würde, aber es konnte nicht schaden, vorbereitet zu sein. Ihren Kulturbeutel warf sie achtlos obendrein und lief eilig aus dem Gemeinschaftsraum, betont langsam, aber dennoch energisch die Treppe hinab.

„Hey, ich komme mit!", verkündete sie Harry, Ginny und Ron, die ebenfalls angezogen waren, bereit, aufzubrechen.

„Oh", bemerkte Harry achselzuckend. „Schön."

Das war das. Kein Problem. Dann würde sie einfach erst mal nach Hogsmeade gehen. Einfach mit ihren Freunden mit. Sie ignorierte Ginnys scheelen Blick. Sie musste mit Ginny noch einmal reden, aber sie wusste nicht wie sie anfangen sollte, geschweige denn, wohin dieses Gespräch führen sollte.

Sie war ganz dankbar, dass Ginny neben Harry ging, und sie nun bei Ron verbleiben konnte.

„Ich dachte, du hast einen Lernplan", merkte Ron mit vielsagendem Blick an.

„Ja", begann sie nickend, nach einer Ausrede suchend, „aber das Wetter ist zu herrlich dafür", log sie achselzuckend. Ron runzelte die Stirn.

„Hermine?", fragte er unsicher, als wäre sie plötzlich verschwunden und ersetzt worden. „Seit wann gibt es für dich zu herrliches Wetter, um zu lernen? Hast du nicht mal gesagt, jedes Wetter ist Lernwetter?" Sie verdrehte die Augen.

„Nein, so geht das Sprichwort auch nicht", bemerkte sie wieder einmal. „Ich habe gesagt, es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung. Aber weißt du, eigentlich hast du Recht. Jedes Wetter ist tatsächlich Lernwetter." Er sah sie an.

„Wieso bist du so gut gelaunt?", entfuhr es ihm, und sie hatte überhaupt nicht gemerkt, dass sie lächelte. Sie zuckte die Achseln.

„Bin ich nicht. Ich bin ganz normal", schloss sie, und Ron beobachtete sie noch eine Weile, während sie das Schloss verließen, schien es aber einfach hinzunehmen.

„Hermine", sagte er nach einer ganzen Weile, „tut mir leid, wegen gestern. Ich hab da wohl… ein wenig überreagiert", entschuldigte er sich und kratzte sich verlegen am Kopf.

„Ja, hast du. Aber das war schon ok", räumte sie ein.

„Wirklich?", erkundigte er sich ungläubig.

„Ja", sagte sie nur. „Ich habe auch noch extra eine Aufgabe für dich zurückbehalten", verkündete sie ihm, und Ron stöhnte auf.

„Du bestrafst mich also doch…", murrte er, und sie musste lachen.

„Ich bin die Schulsprecherin", erklärte sie überheblich. „Ich bin erwachsen, das hast du mir doch gestern noch versichert?" Und fast machte es ihr Spaß, Ron zu ärgern. „Weißt du was, ich komme gleich wieder!", unterbrach sie das Gespräch und beeilte sich, Pansy, Blaise und Goyle einzuholen, die sie in der nächsten Kurve entdeckt hatte. Sie konnte sich schon ausmalen, wie verdutzt ihre Freunde gucken mussten.

„Hey!" Sie hatte Pansy erreicht, diese sah sie unwillig an.

„Ja? Anscheinend haben wir noch nicht genug gesprochen heute?", wollte sie vorsichtig wissen. Sie hatte sich bei Blaise untergehakt.

„Wo wohnt er?", fragte sie direkt. Pansys Stirn runzelte sich langsam.

„Wer? Draco?", erwiderte sie ungläubig, und Hermine nickte. „Du willst zu ihm?", entfuhr es Pansy verblüfft, während Blaise amüsiert dem Gespräch folgte.

„Ich…- ja?", erwiderte Hermine, fast herausfordernd.

„In Wiltshire", erwiderte Pansy schließlich beleidigt.

„Aha. In ganz Wiltshire? Oder gibt es eine Adresse, die mich näher bringt als diese Auskunft?" Sie war vollkommen bereit, sich wieder einmal mit Pansy zu streiten.

„Ich kann dich nicht leiden. Wirklich nicht, Granger. Entweder lässt du mich nackt schweben, oder du stürzt dich auf mich wie eine komplett Wahnsinnige, oder du sitzt in Merlins Frühe an meinem Bett und jagst mir einen Todesschrecken ein! Und wenn es das nicht ist, nervst du mich mit solchen Kleinigkeiten-"

„-du könntest aufhören, dich zu beschweren, und mir seine Adresse sagen", unterbrach Hermine Pansys Ansprache ungeduldig. Pansy verzog grimmig den Mund. „Wir müssen keine besten Freundinnen sein, Pansy, aber stell dich einfach mal nicht quer, und sag mir wo er-"

„Salisbury Plain, am Walbury Hill", erwiderte sie.

„Salisbury Plain?", wiederholte Hermine jetzt. „Stonehenge?", vergewisserte sie sich langsam.

„Bitte?", entfuhr es Pansy gereizt.

„Schon gut", lenkte Hermine ein, denn das Pansy wusste, was Stonehenge war, bezweifelte sie. Aber sie wusste, die Landschaft dort war unbebaut. „Wie finde ich das Haus?", wollte sie erneut wissen. Pansy atmete besonders entnervt aus.

„Du gehst Richtung Avon ins Tal, und kommst zu einem Muggel-Warnhinweisschild. Irgendein militärerischer Quatsch. Berühr das Schild mit deinem Zauberstab, und du solltest es sehen können."

„Das ist alles?", wollte Hermine spöttisch wissen. „Nicht noch die Lerche beim letzten Licht des Mondes verwandeln, geflochtenes Flies aus dem Schoße einer Jungfrau besorgen?" Pansys Ausdruck wurde säuerlicher.

„Wenn es dir nicht passt, dann frag mich nicht", zischte sie. „Weißt du, ich muss diesen Quatsch nicht mehr mitmachen, denn im Gegensatz zu Dracos angeblicher ‚Freundin' war ich schon öfters auf Malfoy Manor." Es grenzte an einen handfesten Streit, Hermine spürte es. Und sie ging nicht auf Pansys Worte ein, obwohl sie fast befürchtete, wiedereinmal rot geworden zu sein.

„Tut mir leid, Pansy, das letzte Mal als ich da war, war ich Gefangene auf Malfoy Manor, also wahrscheinlich kann ich es auch sehen, was meinst du?", konterte sie scharf, und Pansys Mund verzog sich zu einer entnervten Grimasse.

„Granger-"

„-schon gut! Ich will mich nicht mit dir streiten. Danke für deine Auskunft. Ich hoffe, dir ist kein Zacken aus der Krone gebrochen dafür", beendete Hermine spöttisch das Gespräch und wandte sich ab.

„Oh, ich hasse sie so!", hörte sie noch, wie Pansy sich bei Blaise beschwerte, welcher herzlich auflachte.

Sie ging wieder neben Ron und erntete seinen fragenden Blick. Auch Harry und Ginny gingen nun so langsam, dass sie hören würden, was Hermine sagte.

„Was?", fragte sie betont unschuldig.

„Och, gar nichts", antwortete Ginny mit einem eindeutigen Ausdruck im Gesicht. Hermine spürte die Röte deutlich, aber sie zwang sich, das Thema zu wechseln.

„Geht ihr euch die neuen Besen angucken, wie Dean und Seamus?" Und Ron schien zu dankbar für diesen Themenwechsel zu sein. Hermine war sich nicht sicher, ob sie das Gespräch mit Pansy vollständig mitbekommen hatten, aber sie wollte es lieber auch gar nicht wissen.

„Vielleicht kann ich einen der Rennbesen finanzieren", flüsterte Ron hoffnungsvoll.

„Ja klar, ich bin sicher Mr Hacksley freut sich über einen Knut im Monat!", lachte Ginny.

„Hey! Ich habe mehr als das!", widersprach Ron beleidigt. Hermine genoss die warmen Sonnenstrahlen auf ihrem Gesicht und war froh, von Ron nicht weiter hören zu müssen, wie schlecht sie sich doch auf die Prüfungen vorbereitete.

Aber… im Moment… konnte sie darüber einfach nicht nachdenken.

„Wie wäre es damit?", schlug Ginny scheinheilig vor und hielt ihr eine Flasche Met entgegen. Der Honigtopf verkaufte passenderweise auch Met in Partnerflaschen. In Herzform.

„Ginny, wieso sollte ich das mitnehmen?"

„Weil du auch alles andere gekauft hast, ohne mir sagen zu wollen, was du heute Abend vorhast. Aber… du redest auch nicht mehr mit mir über solche Sachen, oder?"

Hermine seufzte auf. Sie hätte Harry und Ron niemals alleine zum Besenladen gehen lassen sollen. Sie hätte Ginnys Falle wittern müssen, in der Sekunde, als Ginny vorgeschlagen hatte, mit Hermine zum Honigtopf zu gehen.

„Ich nehme mal nicht an, dass du die Schokofrösche, die Pasteten und den Fertig-Auflauf-Mix bei Madame Kinnear für Hogwarts gekauft hast", vermutete sie spöttisch. Und Hermine wusste, sie befand sich in einer freundschaftlichen Sackgasse. Aber noch wusste sie nicht, was sie sagen sollte. Nein, sie hatte die Sachen nicht für sich besorgt. Konnte Ginny es nicht einfach dabei belassen? Musste sie über alles reden, was Hermine tat?!

„Wieso willst du nicht darüber reden? Mit Pansy hast du scheinbar kein Problem über alles Mögliche zu reden!"

„Zu streiten", korrigierte Hermine sie beflissen. „Ich habe kein Problem, mit Pansy zu streiten."

„Immerhin weiß Pansy über alles Bescheid!"

„Du weißt doch auch Bescheid!", beschwerte sich Hermine jetzt kopfschüttelnd und deutete auf die Flasche Honig-Met in übertriebener Herzform.

„Ja, aber mir erzählst du es nicht, ich muss es erraten!", fuhr Ginny sie zornig an.

„Ok, was willst du wissen, Ginny?" Ginny wollte alle Karten offen auf dem verdammten Tisch liegen haben? Bitte, dann würde sie es auch bekommen.

„Ich… ich will einfach nur, dass du mit mir redest. Was du denkst, was du fühlst. Alles eben. Ich meine, ich möchte mich nicht schlecht fühlen, wenn ich dir etwas über Harry und mich erzählen will. Und das gleich gilt für dich, wenn du mir etwas von… von Malfoy und dir erzählen möchtest", sagte Ginny schließlich kleinlaut.

„Ginny, es gibt aber nichts zu erzählen!", beschwerte sich Hermine, und peinlich berührt schoben sich die Kunden an ihnen an der Kasse vorbei, ohne dass weder Ginny noch Hermine auswichen.

„Dann habt ihr euch also gestritten?", wollte Ginny verzweifelt wissen. „Oder nicht?"

„Ich… wir – ja. Wir haben uns gestritten", räumte Hermine schließlich achselzuckend ein. Ginny atmete entnervt aus.

„War das so schwer, Hermine?"

„Ich – nein", antwortete Hermine äußerst widerwillig. Sie stellten sich wieder in die Schlange vor der Kasse.

„Es passiert manchmal, dass man sich streitet", winkte Ginny dieses Problem anscheinend ab. „Harry und ich streiten dauernd." Hermine biss sich auf die Unterlippe. Es ging nicht. Sie konnte darüber so nicht reden. Vor allem ging ihr Streit mit Malfoy darum, dass er nicht wollte, dass sie noch etwas mit ihren Freunden zu tun hatte. Grob gesagt.

„Und… du willst heute zu ihm gehen und dich vertragen?", startete Ginny einen weiteren Versuch und deutete auf Hermines Einkäufe.

„Ginny, tut mir leid", sagte Hermine schließlich leise. „Ich kann nicht… darüber reden", entschuldigte sie sich. Und sie sah, Ginny war verletzt.

„Warum nicht?", wollte Ginny wissen, und Hermine bezahlte abwesend die herzförmige Flasche Met. „Vertraust du mir nicht?"

Hermine biss sich auf die Unterlippe. Sie steckte die Sachen ein und seufzte auf.

„Nein, das ist es nicht", widersprach sie zögernd. Sie verließen den Laden wieder. „Ich… weiß einfach noch nicht, was es ist."

„Was was ist?", wollte Ginny verwirrt wissen.

„Diese Sache. Mit Malfoy. Ich weiß nicht mal, ob er mich mag, Ginny", fuhr sie ihre beste Freundin jetzt an und schämte sich gleichzeitig für ihre Worte. Es war keine Worte, die sie laut zu jemandem hatte sagen wollen.

Entgeistert war Ginny auf der Straße stehen geblieben.

„Das… ist nicht dein Ernst?", entgegnete Ginny äußerst ungläubig. „Merlin, Hermine", sagte sie kopfschüttelnd, aber schien sich dann zu besinnen. „Wie kannst du daran zweifeln?", fragte Ginny nun tatsächlich mit gerunzelter Stirn. War es so offensichtlich, dass Hermine es nicht mal sah? Für sie lagen die Dinge nicht so eindeutig auf der Hand.

„Ginny-", begann sie ernst, aber Ginny schüttelte lächelnd den Kopf.

„-er mag dich."

„Woher willst du-"

„-er mag dich!", unterbrach Ginny sie eindringlicher, mit eindeutig erhobener Augenbraue. „Ein Blinder sieht es", fügte sie seufzend hinzu. „Ich habe das Gefühl – nein. Wir haben das Gefühl, du lässt uns nicht mehr teilhaben", erklärte sie schließlich. Hermine hob den Blick. Sie würde Ginny erst mal nicht widersprechen, auch wenn sie glaubte, es war nicht so einfach zu behaupten, dass Malfoy sie wirklich mochte.

„Wir?", wiederholte Hermine, obwohl sie verstanden hatte.

„Ja, Harry, Ron, ich", zählte sie das einzige ‚Wir' auf, was es für Hermine überhaupt gab. Sie senkte schuldbewusst den Blick.

„Aber Ginny, ihr könnt ihn nicht leiden und-"

„-er hat sich ziemlich anständig verhalten bei der Entführung", unterbrach Ginny sie achselzuckend.

„-und ich glaube, wir können uns alle nicht… wirklich leiden", beharrte Hermine. Ginny musste lächeln.

„Du kannst ihn auch nicht leiden?", fragte sie grinsend. Hermine hob den Blick wieder und musste tatsächlich lächeln.

„Manchmal nicht", gestand sie ihrer besten Freundin ein. „Und manchmal, da…"

„-ist er der beste Typ auf der ganzen Welt?", schloss Ginny nickend. Aus der Ferne erkannte Hermine Harry und Ron wiederkommen. „Hey, wir fühlen uns nur ausgeschlossen und…"

„Ich verstehe", sagte Hermine, denn sie verstand wirklich. „Es tut mir leid. Für mich ist es… auch schwierig, alles… unter einen Hut zu bekommen", sagte sie ruhiger. „Manchmal denke ich, es wäre einfacher, hätte ich Ron genommen", schloss sie achselzuckend, und Ginny musste fast prusten vor Lachen. Harry und Ron runzelten die Stirn als sie sie erreicht hatten.

„Was ist hier los?", wollte Ron interessiert wissen, aber Ginny winkte ab.

„Nichts, Ronnie, gar nichts", lachte sie, und auch Hermine musste grinsen. Es war seltsam, zu sehen, dass Ginny Ron als ihren festen Freund abwegiger fand als Malfoy. Wirklich seltsam. Aber mittlerweile konnte Hermine selber nicht anders denken.

Wenn sie noch einmal die Wahl hätte… - Ron oder Draco?

Ihre Mundwinkel zuckten. Denn es war absurd, aber… Ron wäre für sie niemals in Frage gekommen.

Seltsam….

Ginny hakte sich bei ihr unter, und Hermine war ein wenig leichter ums Herz.

Ginny glaubte also, er mochte sie wirklich…?