Kapitel 35
Ihr Herz flatterte in ihrer Brust. Sie ging mit Draco Malfoy in sein Zimmer! Sie hatte dieses Szenario gar nicht so explizit durchdacht. Und niemals hätte sie ein solches Geständnis von ihm erwartet! Niemals!
Und sie hatte das Gefühl, gleich ohnmächtig zu werden, würde sie sein Blick noch einmal treffen. Ihr war leicht ums Herz. So unglaublich leicht, dass sie hätte schreien können, vor Glück. Immer wieder sah sie ihn von der Seite an, ängstlich, dass er eventuell den Blick heben würde.
Eine Ruhe und Gelassenheit spielte um seine hellen Augen, die sie lange nicht mehr gesehen hatte. Und dann tat er es! Als sie im zweiten Stock angekommen waren, durch das riesige Gemäuer gelaufen waren, was in Dunkelheit lag, sah er sie an. Der Lumos strahlte den Korridor hinab, und sein Gesicht lag im Halbdunkeln. Sein Blick war gerade noch versunken in scheinbar gute Gedanken gewesen, und verwundert sah er auf sie hinab.
„Was?", entfuhr es ihm. Seine Stimme. Diese Stimme, die ihr durch Mark und Bein ging, Schauer ihren Rück hinabjagte. Egal, ob er schrie, ob er verächtlich sprach, oder wie jetzt, gleichmütig, ein wenig neugierig, fast. Sie konnte es nicht einordnen. Seine Stimme war tiefer als Harrys, definitiv tiefer als Rons. Es lag ein seltener Glanz in seiner Stimme, etwas Erhabenes, dachte sie träge, während sie in seinem Anblick versank. Sie würde sich niemals an ihm satt sehen können. Sie würde niemals müde werden, diese Stimme aus seinem Mund zu hören.
Am liebsten, wenn er ihren Namen sagte.
Er war stehen geblieben und betrachtete sie nun mit einem erwartenden Blick aus den grauen Augen. Grau wie der Himmel vor einem Sturm, nur so unglaublich viel heller. Und sanft schüttelte sie den Kopf, und wollte seine Lippen spüren; brauchte es so dringend!
Ihre Hände hoben sich unsicher zu seinem Gesicht, berührten seine helle Haut, die im Licht des Zauberstabs völlig makellos wirkte. Sie spürte keine Bartstoppeln. Er war frisch rasiert, und er ließ es regungslos zu, dass sie ihn berührte.
Dann folgte seiner Hand ihrer, umfing ihr Handgelenk, führte ihre Hand an seine Lippe und hauchte einen Kuss auf ihre Handfläche. Seine Augen verfingen sich in ihrem Blick, und sie lehnte sich an seinen Körper, spürte, wie es auf einmal schwerer wurde, zu atmen, in seiner direkten Nähe.
Endlich senkte er die letzten Zentimeter den Kopf, und dieser Kuss war so anders. Er war so erlösend, so sanft und zärtlich. Es war als fiele jeder Schmerz der letzten Wochen von ihr ab, als offenbarte sich ihr erst jetzt die Lösung zu all ihren Fragen, die sie das letzte Jahr über immer wieder gehabt hatte. Als wäre sie eine Frage, und er wäre ihre Antwort. So einfach.
Seine Lippen glitten zwischen ihre, und so verharrten sie einen Moment lang, ohne sich zu rühren. Ihr Herz pochte aufgeregt gegen ihre Rippen, denn alles an ihm erregte sie. Überall und ständig. Die letzten Tage ohne ihn waren unerträglich gewesen, und es war fast unaussprechbar einfach. Denn sie wusste, was sie wollte.
Sie löste sich so sanft von seinen Lippen, wie er sie vor wenigen Sekunden erobert hatte. Das Grau in seinen Augen war dunkler geworden, hungriger, stürmischer. Ihre Hand fand seine, verschränkte ihre warmen Finger mit den seinen, und dann zog sie ihn mit sich. Er folgte ihr sofort, lenkte sie zu seinem Zimmer, öffnete die Tür, und sie stellte die Tasche ab. Nur kurz nahm er den Blick von ihrem Gesicht, um die Flamme im Kamin in der Ecke zu entfachen. Das Feuer flammte kurz auf, ehe es ruhiger niederbrannte, und Hermine sein Zimmer in Augenschein nahm. Wärme kroch über den Boden, denn es war kühl geworden, mit der Dämmerung der Nacht.
Es war nicht unordentlich. Die Boxen hatte er zwar halbherzig zusammengefaltet und aufgestellt, aber sie waren noch nicht gefüllt. Langsam zog sie ihn mit sich zu seinem großen Bett, davor blieb sie stehen und griff wesentlich mutiger mit beiden Händen nach seinem Nacken, zog ihn voller Vorfreude zu sich hinunter, und er reagierte sofort, atmete überrascht ein, als sie ihn stürmisch küsste, und seine Hände griffen in die Bluse ihrer Uniform, zogen sie näher an sich.
Kaum traf seine Zunge zwischen ihren Lippen auf die ihre, stöhnte sie verhalten auf, grub ihre Fingernägel in seine Haut, und seine Hand wanderte ihre Seite hinauf, um sich um ihren Nacken zu schlingen, ihren Kopf zu fixieren und den Kuss zu vertiefen.
Seine Zunge tanzte mit ihrer, und sie kämpfte nicht mal. Sie überließ ihm die Dominanz, denn es gefiel ihr, wie er sie fordernd enger an sich presste.
Mit klopfendem Herzen lösten sich ihre Hände von seinem Nacken, fielen zu seinen Seiten, und langsam griff sie in den Bund seines dünnen Pullovers und hob ihn an, schob ihn über seine harte, muskulöse Bauchdecke, und in der Sekunde löste er sich plötzlich von ihren Lippen.
Sanfter Unglaube lag auf seinen Zügen, zeichnete seinen aufgewühlten Blick.
„Hermine", sagte er rau, schüttelte kurz verwirrt den Kopf, aber sie lächelte voller Zuneigung, stellte sich auf die Zehenspitzen, lehnte sich wieder vor, und unterband jedes weitere Wort, was er sagen wollte. Etwas energischer zog sie seinen Pullover höher, und dann grinste er gegen ihre Lippen, half ihr, das Kleidungsstück über seine Schulter zu ziehen, löste sich kurz von ihr, um es sich vom Kopf zu streifen und neben sich zu werfen, während er wieder nach ihrem Gesicht griff, um sie erneut zu küssen. Immer wieder, und sie konnte nicht genug von ihm bekommen.
Sie wollte nicht mal reden. Sie wollte einfach handeln. Ihn einfach… erkunden. Sie hatte nicht genau hingesehen, glaubte aber, er trug nur noch ein graues Muskelshirt über der dunklen Jeans, und sie konnte sich nicht davon abhalten, ihre Finger über seinen Oberkörper streifen zu lassen, langsam, über seine Brust, seine Bauchmuskeln, langsam bis zum Rand seiner Hose. Durch den dünne Stoff des Shirts spürte sie seine Muskeln genau, spürte, wie sie sich unter ihrer Berührung zusammengezogen und wieder entspannt hatten, während er sein süßes Spiel mit seiner Zunge fortführte, ihre Mund von neuem eroberte, und es in ihrer Mitte angenehm zog, als er sie wieder näher an sich brachte.
Sie war flach gegen seinen Körper gepresst. Gegen seinen harten und gleichzeitig geschmeidigen Körper. Er hielt sie fest und sicher in seinen Armen, als hätte er sie schon immer so gehalten.
Und dann wagte sie es. Sie glitt mit den Fingern unter sein Muskelshirt und traf auf seine samtene, warme Haut. Sie hörte ihn wieder abgehackt einatmen, während seine Hände weitaus weniger vorsichtig, die Bluse aus ihrem Rock zogen. Ihre Fingerspitzen fühlten die Sensationen, die seine Haut auslöste, und mutiger, strichen ihre Finger über seinen Bauch, weiter nach hinten zu seinem bloßen Rücken. Die beiden Muskelstränge neben seiner Wirbelsäule waren ausgeprägt und fühlten sich verboten fantastisch an, während sie ihre Hände neugierig weiter gleiten ließ.
Und mehr unbewusst löste sie sich von ihm, als sie spürte, wie seine Finger den ersten Knopf ihrer Bluse gefunden und geöffnet hatten. Ihr Blick hob sich vielleicht zu ängstlich zu seinem Gesicht, denn er hielt inne.
„Wir…", begann er atemlos, so herrlich atemlos, so gefangen von den Sensationen wie sie, „sollten das langsamer angehen", rang er sich außer Atem ab. Seine Brust hob und senkte sich unregelmäßig, während er weiterhin, mit nur seinem Blick, ihren Puls in die Höhe trieb.
„O-ok", flüsterte sie, ein wenig beschämt, aber das Lächeln kroch wieder in ihre Wangen. Sie konnte es nicht verhindern. Ein Grübchen grub sich auch in seine Wange, als er ihr ein schiefes Lächeln schenkte.
Sie… wollte das hier überhaupt nicht langsamer angehen! Ihr Körper stand in Flammen. Sie war immer noch wie elektrisiert, aber er wandte sich ab, ging zu ihrer Tasche, bückte sich lässig danach und zog die herzförmige Flasche hervor.
„Wie wäre es, wenn wir mal zusammen was trinken würden?", schlug er verschmitzt vor, und sie hatte noch nie Met getrunken, nickte aber, denn sie glaubte kaum, dass es schaden könnte. Es war, als stünde sie vor einer Prüfung, für die sie niemals hätte lernen können.
Sie mochte dieses unsichere Gefühl nicht.
Er schraubte die Flasche auf und griff sich seinen Zauberstab, den er zwischenzeitlich ebenfalls fallen gelassen hatte. Stumm erhitzte er die Flasche stetig, während sie die Stirn in krause Falten zog. Er hob den Blick.
„Warm schmeckt es besser", erklärte er achselzuckend.
„Schon mal überlegt, nach Hogwarts im Tropfenden Kessel anzufangen? Bei deiner Erfahrung?", schlug sie ihm spöttisch vor, aber leider gehorchte ihr ihre Schlagfertigkeit noch nicht so ganz. Sie war immer noch außer Atem. Er ging darauf nicht ein, schraubte die Flasche auf und hielt sie ihr entgegen.
„Probier", forderte er sie aufmunternd auf, und sie ergriff aufgeregt die Flasche. Sie nahm einen tiefen Schluck, und Wärme traf ihre Kehle. Wärme und… Schärfe? Sie setzte die Flasche überrascht ab.
„Oh", sagte sie und betrachtete die Flasche mit der goldenen Flüssigkeit.
„Wahrscheinlich macht es mehr Spaß, Met im Winter zu trinken als im Sommer", merkte er an, während er ihr die Flasche aus der Hand nahm, um ebenfalls einen Schluck zu nehmen. Sie leckte sich probehalber über die Lippen.
„Würzig", stellte sie überrascht fest.
„Ja, neben dem Honig kommen noch einige andere Sachen hier rein", bestätigte er. Sie griff sich die Flasche kurzerhand erneut und nahm noch einen tiefen Schluck.
„Hey, hey", unterbrach er sie. „Sachte."
„Dein Zimmer ist nett", brachte sie hervor, nachdem er ihr die Flasche wieder abgenommen hatte. Damit sie nicht sinnlos vor ihm stand, schritt sie zu seinem Schreibtisch.
Sie fuhr über die alten Schulbücher die dort lagen, hob den Blick zum Slytherin-Banner und spürte, wie er näher kam.
„Danke", erwiderte er, dicht in ihrem Rücken. Sie reagierte sofort auf seine Nähe, bekam eine Gänsehaut, und zwang sich mit geballten Fäusten zur Ruhe. Er wollte es langsamer angehen. Und sie sollte sich wirklich besser beherrschen. Sie sollte mehr Met trinken.
„Der letzte Abend, dass ich hier bin", schien ihm aufzugehen, und sie hob den Blick, blickte stur geradeaus vor die Wand, und die Stimmung lud sich nur wieder von neuem auf.
Seufzend wandte sie sich um, und gleichzeitig krachten ihre Lippen aufeinander, während er den Arm erneut um sie schlang. Sie klammerte sich an seine Schultern, so heftig erwischten sie die Gefühle ihrer Mitte. Er drängte sie gegen die Schreibtischkante, löste sich kurz von ihren Lippen, um ein wenig in die Knie zu gehen. Seine Hände legten sich sanft um die Rückseite ihrer Oberschenkel, und dann hob er sie auf die Schreibtischplatte.
Überrascht schnappte sie nach Luft, als er sofort den Abstand zu ihr schloss, zwischen ihren Beinen stand und ihre Lippen wieder verschlang.
Und diesmal half sie ihm, die Knöpfe ihrer Bluse zu öffnen, fast ungeduldig zerrte sie am Stoff der Bluse, während sie den Kuss nicht unterbrachen.
Endlich überwand er den letzten Knopf und zog die Bluse ihre Arme hinab. Sie schüttelte sie letztendlich ungeduldig von ihren Armen, und sein Arm schlang sich um ihre bloße Taille, brachte sie näher an sich, und erst jetzt spürte sie die Härte zwischen ihren Beinen, die sich durch seine Jeans drückte. Es schickte tausend Gefühle durch ihren Körper. Größtenteils Aufregung, gemischt mit Angst.
Er verließ ihre Lippen, küsste verlangend die Linie ihres Kiefers, während seine Hände über ihre Seiten strichen, ihren Rücken, langsam höher wanderten, bis sie ihre Schultern erreicht hatten.
Und sanft, fast mühelos, schob er einen ihrer BH-Träger zur Seite, er fiel ihre Schulter hinab, und sofort küsste er ihre nun nackte Schulter. Sie erschauderte unter seinen Küssen, und frenetisch zog sie nun sein Muskelshirt seinen Körper empor. Es ging denselben Weg wie sein Pullover und ihre Bluse und lag wenige Sekunden später zusammengeknüllt auf dem Boden.
Als sie sich enger an ihn pressen wollte, riss er seinen Kopf mit größter Überwindung zurück, um sie schwer atmend anzusehen.
„Ok…", brachte er gepresst hervor. „Es… es geht scheinbar nicht langsamer?", schien er sich bei ihr vergewissern zu wollen, und Röte musste ihre Wangen sprengen. Sie wusste nicht, wie sie ihn ansehen musste, aber er schluckte hart. „Granger?", ergänzte er fragend. Und er zog sich auf die Nachnamen-Ebene zurück. Vielleicht, um noch ein wenig Selbstbeherrschung aufzubringen?
Wäre das hier ihr letzter Tag auf dieser Erde, dann würde sie ihn genauso verbringen wollen. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, und sie konnte nicht leiden, es nicht zu wissen. Sie hatte sich noch nie Gedanken über diesen präzisen Moment machen müssen. Und niemals hätte sie gedacht, dass es nun so bald dazu kommen würde.
Hatte sie Angst?
Nein. Hatte sie nicht.
Sie griff langsam, ohne ihn aus dem Blick zu lassen, nach dem Bund seiner Hose, öffnete den ersten Knopf mit fahrigen Fingern.
„Woah", fing er ihre Hände tonlos ab. „Warte, warte…", flüsterte er, schwer um Beherrschung bemüht. „Ich… ich will dich nicht zwingen, ich-"
„-tust du nicht", unterbrach sie ihn, und ihr war klar, wie offen und verlangend sie ihn ansehen musste. Er schluckte wieder.
„O-ok… - aber ich will wirklich nicht von Potter oder Weasley morgen kastriert werden, wenn-"
„-halt die Klappe, Draco", sagte sie kopfschüttelnd und glitt von der Schreibtischkante. Sie wusste nicht, ob so etwas auch auf einer Schreibtischkante möglich war, aber jetzt gerade brauchte sie seine Führung, und sie wusste, man tat so etwas eher in einem Bett. Wieder zog sie ihn mit sich. Sein Blick glitt immer wieder über ihren Körper, als könne er sich nicht beherrschen.
Sie ließ seine Hand los, um ihren Rock zu öffnen. Sie kam sich dumm vor, das zu tun, aber schon fiel er ihre Beine hinab, und nun stand sie vor ihm, nur in ihrem Höschen und im BH.
Wieder sah sie ihn schlucken. „Wie… wie oft hast du das schon getan?", wagte er tatsächlich zu fragen, als er näher kam. Fast waren seine Schritte unsicher, gespannt, zögernd. Kurz musste sie lächeln und blickte ein wenig beschämt zur Seite, um ihn nicht anzusehen.
„Wie oft denkst du?", schaffte sie, spöttisch zu fragen, und er stand vor ihr.
„Bist du sicher, dass ich… der richtige bin?", fragte er plötzlich atemloser. Überrascht hob sie den Blick zu seinen grauen Augen. Mit dieser Frage hatte sie nicht gerechnet. Fragte er das alle Mädchen vorher, überlegte sie dumpf, und nervös lachte sie auf.
„Was?", fragte sie leicht überfordert.
„Wenn du das nicht willst", begann er, aber sie ergriff seine Hände kurzerhand.
„Ich will dich, und… und sonst keinen", flüsterte sie beschämt, und sein Mund öffnete sich stumm. Sein Körper war unglaublich schön, stellte sie am Rande ihrer Scham fest. Die Muskeln waren sehnig und fest, und sie wollte ihn schon wieder berühren.
„Ok", sagte er mit einem Nicken. Eine blonde Strähne fiel ihm in die Stirn. Er kämmte sie mit den schlanken, langen Finger zurück. Kurz registrierte sie das Mal auf seinem Unterarm, und ihr Blick verfing sich anschließend an den pechschwarzen Linien.
Todesser und Muggel. Sie biss sich auf die Unterlippe, als die Widersprüchlichkeit auf sie einschlug und sie begriff, wie weit sie gekommen waren.
Er bemerkte ihren Blick. Langsam hoben sich ihre Augen zu seinem Gesicht, während ihr Atem eine Spur schneller ging.
Sein Ausdruck wirkte ernster, konzentrierter, und langsam kam er näher, geschmeidig wie ein Raubtier. Sie merkte es. Er übernahm die Führung auf ihre unbewussten Gesten hin. Er nahm es in die Hand, und ihr Herz schlug mit einem Mal schneller als zuvor. Selbstsicher griff er um ihre Taille, zog sie näher und senkte die Lippen beherrscht auf ihre Lippen. Alle politischen und gesellschaftlichen Widersprüche zwischen ihnen verschwanden, schmolzen hinweg wie Eis unter der Sonne. Sie wurde zu Butter unter seinem Kuss, unter seine Berührung, und dann nahm er ihre Hände in seine, führte sie zu seinem Reißverschluss, und ließ ihre Hände ihn zitternd öffnen. Er küsste sie noch immer, und als sie ihre Hände zurückziehen wollte, als sie den Reißverschluss geöffnet hatte, hielt er sie auf. Seine Shorts lugte nun zu einem Teil aus seiner Jeans hervor, und übergangslos presste er ihre flache Hand gegen seine Erektion. Er stöhnte gegen ihre Lippen und sie wurde stocksteif vor Schreck.
Sie gewöhnte sich langsam an seine pulsierende Härte, an seine Länge, an das Gefühl. Ihr Herz jagte in ihrer Brust, aber er küsste sie inniger, während seine Hand langsam über ihren Bauch hinab glitt. Über dem Bund ihres Höschens hielt er kurz inne, ehe er mit einem Finger den Stoff beiseiteschob und seine Hand tiefer gleiten ließ. Sie hielt den Atem an, denn er zögerte nicht und berührte sie, wo sie noch nie berührt worden war!
Das war die Grenze, und schon war die Grenze nicht mehr vorhanden. Sie dachte, gleich würden ihre Knie nachgeben.
„Zu schnell?", knurrte er rau gegen ihre Lippen, als seine Finger plötzlich zwischen ihre Beine fuhren, über den empfindlichen Punkt in ihrer Mitte, und sie nach Luft schnappte, als sie feststellte, dass sie bereits feucht war.
Oh Gott! Es war peinlich, es war… so erregend. Sie musste sich mit beiden Händen an seinen Schultern festhalten, als er in einer erfahrenen Bewegung ihren Eingang fand und einen Finger in sie gleiten ließ.
Oh Gott! Ihre Augen schlossen sich keuchend, als sie begriff, dass er scheinbar wusste, was er tat oder tun musste, damit Schauer über ihre Haut jagten und ihre Nerven reagierten wie noch nie zuvor.
Sie schnappte nach Luft als er ohne Schwierigkeit einen zweiten Finger in sie schob, sie dehnte, und sie erschrak, über die Enge die sie spürte, wie sie spürte, wie sich seine Finger in ihr bewegten, dehnende Bewegungen vollführten, und sie glaubte, ohnmächtig zu werden.
Er bewegte sich mit ihr zurück, in Richtung Bett, bis sie die Matratze in den Kniekehlen spürte. Er zog seine Hand zurück, schlang seinen Arm um ihre bloße Taille und langsam ließ er sie auf das Bett gleiten, folgte ihr übergangslos, ohne sich die Mühe zu machen, seine Jeans auszuziehen.
Ihr Herz ging so schnell, als er über ihr lag, sein Gesicht nur Zentimeter von ihrem entfernt. Sie musste mit geöffnetem Mund atmen, und sein Blick verfing sich an ihrer Zungenspitze, als dieser hervorschnellte, um ihre Lippen zu befeuchten.
Mit einem rauen Grollen senkte er die Lippen auf ihren Mund, seine vollen, geschwollenen Lippen, und sanft saugte er an ihrer Unterlippe, ließ sie fahren, nur um seine Zunge in ihren Mund gleiten zu lassen, und sie reagierte mit ihrem gesamten Körper auf ihn, spürte ein Prickeln und konnte kaum erwarten, dass er sie wieder dort berührte, wo alle ihre versteckten willenlosen Gefühle warteten.
Das Feuer im Kamin knisterte laut, und sie wusste, es würde passieren. Mit ihm. Mit Draco.
Als er sich zurückzog, folgte ihr Kopf seinem, denn sie vermisste ihn bereits, aber seine Hand, griff unter ihren Rücken und öffnete ihren BH nach wenigen Sekunden mit einer Hand.
Verwunderung zuckte über ihre Züge, und ein schiefes Grinsen zerrte an seinen Lippen, ein Grübchen grub sich in seine Wange, und langsam löste sie die Arme von ihm, so dass er die Träger des BH von ihren Armen ziehen konnte.
Sie ließ ihn nicht aus den Augen, und er lächelte schließlich.
„Du bist wunderschön", sagte er atemlos. Schon wieder glitten seine Hände über ihren Körper, umfassten sanft ihre Brust, während sein Daumen ohne Scham über ihre harte Brustwarze fuhr, und sie erschrocken aufstöhnte. Sie wusste nicht, dass sie so etwas fühlen konnte. Es war unerträglich in ihrer Mitte, und unbewusst bog sie den Rücken durch, als er den Kopf senkte, um sie in den Mund zu saugen. Sie schlug die Hand neben sich auf die Matratze, krallte sich in das Laken, und spürte, wie er gegen die Haut ihrer Brust grinste.
„Oh Gott!", keuchte sie rau, und ein kehliger Laut verließ ihre Kehle, während seine andere Hand sich wieder nach unten vorarbeitete. Sie strich über ihren Venushügel, ehe sie wieder den verboten Weg zwischen ihre Beine fand. Diesmal senkte er sofort zwei Finger in sie, und sie glaubte, gleich vor Anspannung explodieren zu müssen. Sie presste sich gegen seine Hand, als sein Daumen plötzlich begann, sanfte Kreise über ihrem Nervenbündel zu zeichnen.
Seine Zunge tat unbeschreibliches mit ihrer Brustwarze, und zornig und ungeduldig griff sie mit den Fingern in seine Haare, kratzte über seine Kopfhaut und zog seinen Kopf an den Haaren keuchend höher. Er reagierte und erfüllte ihr den Wunsch. Er küsste sie hart, und ihre Zunge schob sich hungrig in seinen Mund, kämpfte mit seiner, als sie spürte, wie sie kam. Es war unglaublich. Unbewusst hatte sich ihre Hand über seine zwischen ihren Beinen gelegt, und presste seine Hand härter gegen ihre Mitte.
Er knurrte in ihren Mund, stöhnte ungehalten, und ihr Orgasmus ließ ihren gesamten Körper zittern. Träge focht ihre Zunge mit seiner, als die Nachwirkungen abklangen. Ihre Brust hob und senkte sich noch immer schnell. Ihr war heiß und sie fühlte sich unglaublich erregt.
Er löste sich nach einem letzten sanften Kuss von ihren Lippen. Ihre Lider öffneten sich langsam, um ihn anzusehen. Sein Gesicht nahm schärfere Konturen an. Sie hörte das Blut in ihren Ohren hämmern, so hart war sie gerade gekommen. Ihr Mund war leicht geöffnet. Seine Augen flogen über ihr Gesicht. Zufrieden und wohlwollend.
„Spaß gehabt?", erkundigte er sich rau bei ihr, senkte den blonden Schopf und küsste sanft die Haut ihres Halses.
„Draco", murmelte sie nur. Grinsend hob er den Kopf wieder aus ihrer Halsbeuge.
„Ja?", entgegnete er und neckend biss er wieder in ihren Hals.
„Draco", wiederholte sie nur und schüttelte sanft den Kopf. Er lachte gegen ihre Haut. Es war ein wunderschönes Geräusch.
„Wenn du willst, dass ich weitermache, sag einfach Draco", erwiderte er lächelnd.
„Draco", seufzte sie mit geschlossenen Augen, und spürte, wie er sich von ihr entfernte, um seine Hose auszuziehen. Sie lag alleine auf dem Bett, als er plötzlich aufstand, aber sie hätte ihm nicht folgen können, selbst wenn sie es gewollt hatte, denn ihre Beine würden sie wahrscheinlich nicht tragen. Sie beobachtete lediglich mit großen Augen, wie er die Jeans über seinen Schreibtischstuhl legte und anschließend seine dunkle Shorts achtlos auszog.
Seine Erektion stand hoch in der Luft, und sie biss sich wieder einmal auf ihre Unterlippe, denn sie konnte sich nicht vorstellen, wie sein Penis in sie passen sollte, wenn sich das Gefühl seiner Finger in ihr schon so unglaublich eng angefühlt hatte.
Er wandte sich ab, so dass sie seine appetitliche Rückseite zu Gesicht bekam und sprach stumm eine Formel. Kurz leuchtete es vorne um seine mittlere Region und sie lehnte sich gespannt auf ihre Ellbogen.
„Was… was für eine Formel ist es?", fragte sie träge. Er behielt den Zauberstab locker in der Hand.
„Ich mache ihn kleiner", entkam es ihm lakonisch, und tatsächlich weiteten sich ihre Augen. Er wandte sich um, aber sein Penis war genauso groß wie zuvor. Sie begriff, er hatte einen Scherz gemacht, aber dafür war sie gerade überhaupt nicht empfänglich. Sie hatte gerade einen überwältigenden Orgasmus gehabt. Ihr Sinn für Humor war ausgeschaltet.
Er kam wieder zu ihr, legte sich neben sie und den Zauberstab auf den Nachttisch. Sie spürte wieder die Anspannung, die Angst und ein wenig Vorfreude und grenzenlose Neugierde. Der Anblick seiner getrimmten hellen Schamhaare trieb ihr eine neue, ungeahnte Hitze ins Gesicht, und sie glaubte nicht, dass sie ihn würde anfassen können. Hastig hob sie den Blick zu seinen grauen Augen.
„Der Zauber schützt dich", erklärte er nachsichtig. „Mein Schwanz ist jetzt mit einer unsichtbaren Hülle harmlos gemacht", fuhr er laienhaft fort. Sie lächelte schwach.
Noch trug sie ihr Höschen, aber auch oben ohne vor ihm zu liegen, war nicht so peinlich, wie sie erwartet hatte, also würde sie diese Hürde gleich auch überwinden können.
„Ok", erwiderte sie vage. Er war so schön, und sie hatte Angst. Sie wusste nicht, ob er wollte, dass sie ihn berührte, dass sie vielleicht auch seinen Hals küsste, seine Brust. Ob er wollte, dass sie… seinen Penis anfasste.
„Es sei denn, du willst nicht", bot er ihr die Alternative eilig an.
„Ich…", begann sie ratlos, und sie fühlte sich so verdammt unerfahren. Sie war alles, was er nicht war. Sie fühlte, wie, auf ihre Ellbogen gestützt, ihre Schultern mutlos sanken. Sie traute sich kaum, ihn anzusehen, geschweige denn, anzufassen. „Das gerade", murmelte sie mit gesenktem Blick, „war… unglaublich", räumte sie leise ein. Sie sah ihn aus den Augenwinkeln lächeln.
„Das, Granger, war noch gar nichts", versprach er mit einem rauen Unterton. Er rückte näher zu ihr, so dass sie seinen steinharten Penis an ihrer Hüfte spürte konnte. Ihr Herz machte einen Satz. Er hob mit dem Zeigefinger ihr Kinn an, küsste sanft wieder ihre Lippen, und ihre Augen schlossen sich übergangslos. Wieder und wieder strichen seine Hände über ihre Haut, liebkosten jede Stelle, und sie fühlte sich wieder sicherer, so wohl und geborgen und unheimlich geliebt, alleine durch seine zärtlichen Berührungen.
Es stand im Gegensatz zu seiner ganzen Persönlichkeit. Sie hätte ihm so viel Feingefühl niemals zugetraut und-
Ihre Gedanken rissen ab, denn seine Lippen verließ mit einem letzten Kuss ihre Lippen, und er küsste ihr Kinn, ihre Kehle hinab, und ihr Kopf fiel in ihren Nacken, als er eine Spur zwischen ihren Bürsten hinab küsste, und sich plötzlich neu positionierte. Seine Hand schob ihr Höschen ohne weiteres Einverständnis ihre Beine hinab, und mit roten Wangen begriff sie, dass sie nun nackt vor ihm war, als er ihr Höschen schließlich unter ihr weggezogen hatte und neben sich fallen ließ.
Und ihre Augen flogen auf, als er mit den Knien zwischen ihre Beine stieg, aber sein Kopf wanderte tiefer, über ihren Bauch und küsste dann ihren Venushügel.
„Draco!", entfuhr es ihr panisch, und er hob den Kopf. Unter blonden Strähnen hatte er eine Augenbraue gehoben. Sein Blick war purer Sex, und ihr Atem ging schneller. „Was-?", entfuhr es ihr unsicher, und dann griffen seine Hände fest um ihre Oberschenkel und ließen sie ihre Knie anwinkeln.
„Draco!", entfuhr es ihr warnend, aber sein Kopf senkte sich! Sein Kopf senkte sich! Röte sprengte ihr Gesicht, und dann küsste er sie! Da! Unten, tief unten. Sie keuchte auf vor Schreck. Seine Zunge fuhr über ihre Perle, mit sanften Bewegungen, und sie wand sich unter dieser Liebkosung. Sie versuchte, die Beine zu schließen, aber sanft drückten seine Hände ihre Schenkel auseinander. Er hob den Kopf einige Zentimeter.
„Entspann dich einfach", murmelte er, und sie glaubte nicht, dass sie sich jemals entspannen könnte, und dass sie ihm danach überhaupt jemals wieder in die Augen sehen konnte.
„Du kannst nicht-!", begann sie hilflos, aber schon hatte er den Kopf wieder gesenkt, leckte und saugte, und seufzend sank ihr Kopf zurück, als sie spürte, wie sich etwas Mächtiges in ihrem Innern aufbaute. Und dann glitt seine Zunge tiefer und tat, was seine Finger nur zehn Minuten zuvor getan hatten, aber es fühlte sich komplett anders an!
„Oh Gott!", keuchte sie. „Oh Gott, Draco!", flüsterte sie, als sich ihr Rücken durchbog, ihre Finger sich ins Laken krallte, und ihr Kopf von einer Seite auf die andere flog, während sich ihre Zähne in ihre Unterlippe gruben, damit sie nicht schrie.
Wieder stieß seine Zunge in sie, sein Daumen malte Kreise auf ihrem empfindlichen Punkt, und sie glaubte, zu verbrennen. Dieser unglaubliche Mann lag zwischen ihren Beinen, und seine Zunge tat verbotene Dinge mit ihr, die sie ihren Namen vergessen ließen!
„Oh Gott!", entrang es sich ihrer Kehle, als sie ihre Mitte auch noch schamloserweise gegen ihn presste, und gar nicht genug von dem bekommen konnte, was er mit ihr tat.
Ihre Oberschenkel begannen zu zittern, als sie es unvermeidbar spürte.
Sie kam wieder. Mit einer solchen Macht, dass sie ungehalten aufstöhnte, seinen Namen irgendwo hinten in ihrer Kehle, und zitternd kam sie, aber er ließ noch nicht von ihr ab, ließ seine Zunge kreisen, bis sich ihre inneren Wellen gelegt hatten.
Kraftlos hatte sich ihr Körper entspannt, und langsam kroch er über ihren Körper in die Höhe, küsste wieder ihren Bauch, das Tal zwischen ihren Brüsten, ihren Hals, ihren Kiefer, und ihre Lippen.
Und sie schmeckte es! Sie schmeckte sich selbst, und sie war starr vor Schreck und unglaublich erregt. Er entfernte sich.
„Warte", murmelte er rau, griff sich den Zauberstab vom Nachttisch, sprach stumm die Formel, und reinigte seinen Mund. Sie sah ihm dabei zu.
„Du…- wie oft hast du das schon getan?", fragte sie plötzlich, denn es war unglaublich, dass jeder Handgriff bei ihm saß, als wäre es reine Routine für ihn. Ihr Gesicht brannte noch immer, ihr Körper war tiefenentspannt, und er schenkte ihr einen spöttischen Blick.
„Hundertmal, Granger. Ach was, tausendmal", korrigierte er sich augenverdrehend. „Wo du es sagst, kannst du später noch das Formular meiner Umfrage ausfüllen – Oralsex mit Draco Malfoy auf einer Skala von eins bis zehn?", fuhr er gereizter fort. „Später brauche ich noch dein Orgasmus-Gesicht für den ‚Mädchen von Draco Malfoy' Kalender", ergänzte er sardonisch.
Und sie lächelte tatsächlich.
„Halt die Klappe, Draco", murmelte sie träge, zog ihn wieder zu sich, und kopfschüttelnd küsste er ihre Lippen. Sie fühlte sich so schlecht, denn… sie hatte noch nichts für ihn getan. Und sie zog sich von ihm zurück. Er sah sie fragend an.
„Was… was kann ich für dich tun?", hauchte sie beschämt. Ein Lächeln erhellte seine Züge.
„Für mich?", wiederholte er.
„Ja", erwiderte sie beleidigt. „Du… du… machst all diese Sachen, und…" Sie wandte beschämt den Blick, aber seine Finger erfassten wieder ihr Kinn, drehten ihren Kopf zurück und er lehnte sich vor, küsste ihre Lippen erneut, und er lächelte anschließend.
„Es ist kein Wettkampf, Granger", flüsterte er überheblich. Ihr Mund öffnete sich tatsächlich.
„Ach nein?", vergewisserte sie sich ungläubig.
„Nicht alles ist ein Wettkampf", sagte er die Worte, die sie gesagt hatte, und sie musste lächeln. „Du kannst machen, was du willst", bot er ihr nun an. „Du kannst mich berühren", schlug er ihr nachsichtig vor. Ihr Blick wanderte angespannt seinen Körper hinab. „Egal, wo", ergänzte er, ihre Panik richtig deutend und ergriff ihre Hände. Er legte sie auf seine Schultern. Sie saßen aufrecht voreinander, und ihre nackte Brust hob und senkte sich nervös. Das Lächeln lag immer noch auf seinem Gesicht. Sie lehnte sich vor, um ihn zu küssen, denn davor hatte sie keine Angst. Damit kannte sie sich mittlerweile aus. Sanft rieben ihre Hände seine Schultern, und langsam wagte sie sich vor, ließ ihre Finger über seine Brust gleiten. Glatt und unrasiert. Es war ein samtenes Gefühl.
Sie fragte sich, wie sich seine Haut unter ihren Lippen anfühlen musste. Und sie tat, was er schon hunderte Male getan hatte. Sie verließ seine Lippen, küsste, unschlüssig und unerfahren, seine Wange, seinen Kiefer und dann hauchte sie einen Kuss auf seinen Hals. Aber sie merkte, wie er sich kaum merklich anspannte.
Sie hielt inne, er schien geduldig zu warten. Es war eine unangenehme Position, also drückte sie ihn mit sanfter Gewalt auf das Bett zurück, in die Kissen, und stumme Erwartung zeichnete seinen Blick.
Sie steckte sich eine Locke hinter ihr Ohr und neigte den Kopf. Aus reiner Eingebung, wie er wohl schmeckte, fuhr sie mit seiner Zunge über seinen Hals, und hörte ihn scharf die Luft einsaugen. Aus den Augenwinkeln sah sie seine Erektion schmerzhaft pulsieren. Er war so unglaublich hart. Sie wusste nicht, ob das gut oder schlecht war, aber langsam küsste sie eine Spur seinen Hals hinab, so wie er es getan hatte. Langsam, quälend, genau wie er.
Genau wie er küsste sie seine Brust, leckte über seine Brustwarze, und sie spürte, wie er seine Hände anspannen musste. Sie streichelte seinen Körper, fuhr die Längsseite seiner Muskeln entlang und streichelte zögerlich oberhalb seiner Schamhaare.
„Du.. du kannst ihn anfassen, wenn du… willst", brachte er beherrscht hervor, aber es schien ihn anzustrengen. Sie hielt mit den Küssen über seinem Oberkörper inne und linste nach unten, dort wo sein Penis in der Luft stand.
Sie wusste nicht mal wie. Zögerlich hob sie die Hand, aber er registrierte es, ergriff ihre Hand, und zeigte ihr, was sie tun musste. Erschrocken darüber, wie er sich in ihrer Hand anfühlte, war sie erstarrt. Er lag hart und weich zwischen ihren Fingern. Seine Hand schloss sich um ihre. Er nahm tiefe Atemzüge, als er seine Hand um ihre bewegte, sie zwang, eine auf und ab Bewegung nachzuahmen, und sie spürte, wie sich alle Muskeln seines Körpers anspannten. Dann ließ er ihre Hand los, und sie wiederholte diese Bewegung steif, spürte, wie die Vorhaut seines Penis' wieder und wieder über den Rand glitt, und er jedes Mal unterdrückt aufstöhnte.
Fasziniert betrachtete sie das Spiel ihrer Hände, und wie jede ihrer Bewegungen ihn willenloser machte. Es war unglaublich erregend. Sie spürte, wie sich mehr Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen sammelte. Es war wie ein mächtiges Instrument in ihrer Hand, und sie wagte einen Blick in sein Gesicht. Aber seine Augen waren bereits geschlossen. Sicherer pumpte sie härter an seiner Länge auf und ab, wurde schneller, und stellte fest, es war überhaupt nicht schwer.
Dann ergriff er hastig ihr Handgelenk.
„Stopp!", keuchte er, außer Atem. Sie musste lächeln, denn anscheinend hatte es ihm gefallen, was sie tat. Er öffnete die Augen schwer atmend, und quittierte ihr Lächeln mit einem Knurren und richtete sich auf. Dann warf er sie mit seinem Gewicht um.
Erwartend blickte sie in sein Gesicht, und wollte, dass er es tat.
„Granger, ich-", begann er mühsam, denn er schien sich kaum beherrschen zu können, aber sie spreizte die Beine für ihn, wollte, dass er zwischen sie kam. Er verstummte, und suchte in ihrem Gesicht nach einem Protest, nach Angst, nach irgendeinem Gefühl, weshalb er sich zurückziehen sollte, aber sie hoffte, er würde es nicht finden.
Nach einer endlosen Sekunde legte er sich zwischen ihre Beine, lag über ihr, während sie die Spitze seines Penis' bereits vor ihrem Eingang spüren konnte.
Es war anders. Es wurde ernst, ging ihr auf. Ihr Lächeln verschwand langsam von ihren Lippen, und sie sah ihm in die grauen Augen. Sein Blick hatte wieder etwas konzentriertes angenommen, stellte sie fest.
Dann senkte er den Kopf, küsste sanft ihren Hals, und sie lehnte den Kopf weiter zurück, so dass er sie weiter küssen konnte. „Es wird kurz wehtun", informierte er sie gepresst.
„Ok", sagte sie nur, die Augen geschlossen.
„Sicher?", wagte er ein letztes Wort, und sie öffnete die Augen erneut.
„Küss mich, Draco", wisperte sie, um sich mehr Mut zu machen. Er verschloss ihre Lippen verlangend, drängte seine Zunge zwischen ihre Lippen, und sie schlang seine Arme um seinen Nacken, bog sich ihm praktisch entgegen. Seine Hände waren neben ihr abgestützte, sein Kopf auf ihre Lippen gesenkt, und als er das nächste Mal grollend die Zunge in ihren Mund stieß, spürte sie, wie sich ihr Eingang teilte, wie er seinen Penis in sie stieß. Sie presste die Augen fest zusammen, hielt den Atem an, und wusste, es war größer als seine Finger gewesen waren. Es war unglaublich eng, so kam es ihr vor, aber ungehindert glitt er tiefer in sie. Er stützte sich auf einer Seite auf seinen Unterarm, während seine Zunge ihre sanft massierte. Seine linke Hand wanderte zwischen ihre Körper, zwischen ihre Beine, stimulierte ihren empfindlichen Punkt, und ihr angehaltener Atem entwich ihren Lungen, sie keuchte in seinen Mund, und spürte, wie sie sich unbewusst entspannte.
Und hatte sie angenommen, er wäre ganz in sie eingedrungen, so spürte sie, dass sie sich geirrt hatte. Mit einem verzehrenden Kuss überwand er den letzten Abstand, stieß sich grollend in sie, und der Schmerz überraschte sie doch.
Ihr Atem ging abgehackt, während sie sich immer noch an ihn klammerte. Ihr Unterleib pochte unangenehm, und sie zwang sich, weiterzuatmen. Er war in ihr verharrt.
Er hatte sie weiterhin gestreichelt, aber nun löste er seine Hand von ihrer Mitte, brachte sie wieder höher, und gab ihr einen letzten Kuss, ehe er zurückwich. Sie öffnete die Augen, sah ihn an, sah die Sorge in seinem Blick, und er strich mit den Fingern eine Strähne aus ihre Stirn.
Und seine echte Sorge rührte etwas in ihr. Kontrolliert, zwang er sich, ruhig über ihr zu bleiben. Sie hatte keine Ahnung, wie es sich für ihn anfühlen musste? Schmerzhaft eng? Wie für sie?
Sein Mund öffnete sich langsam scheinbar wusste er nicht, was er sagen sollte, und sie überwand einfach den Abstand, küsste ihn wieder, und sie wollte sich nicht dumm anstellen. Er reagierte sofort, spannte sich an, aber sie spreizte ihre Beine weiter für ihn, und er fasste es als Aufforderung auf. Langsam zog er sich zurück. Es schmerzte, aber sie konnte nicht darüber nachdenken, denn beherrscht drang er wieder nach vorne.
Er wiederholte diese Bewegung, langsam, unter scheinbar großer Anspannung, bis sie begriffen hatte. Bis sie sich gewöhnt hatte, bis sie merkte, dass sie ihm begegnen konnte. Sie wagte, mit seiner Zunge zu spielen, lehnte sich mehr in den Kuss, und dann fiel seine Kontrolle mit einem Mal von ihm ab. Sie spürte, wie seine Hand ihre Po umfasste, wie die andere grob in ihre Hüfte griff, wie seine Stößer härter wurden, wie er sich fallen ließ.
Es war ein animalischer Tanz, dessen Geheimnis sie nun kennenlernte.
Fasziniert wanderten ihre Finger über das Spiel seiner Muskeln, sie gab sich ihm hin, spürte, wie er tiefer in sie stieß, wie er sie ausfüllte, dehnte, sich zurückzog und dieses Spiel wiederholte…
Er riss den Kopf von ihren Lippen zurück, beinahe grob krallten sich seine Finger in ihre Hüfte. Dann fiel sein Kopf zurück.
„Hermine", entfuhr es ihm rau und wunderschön. Zitternd stieß er in sie, kam in ihr, und sie fühlte sich komplett von ihm in Besitz genommen, und es fühlte sich wundervoll an. Er sank über ihr zusammen, den Kopf in ihrer Halsbeuge, während sie seinen rasenden Herzschlag über ihrer Brust spüren konnte.
Langsam hob sie die Hand, nicht sicher, was sie tun sollte, und strich über seinen Rücken, bis sein Atem ruhiger wurde.
Und fast tat ihr Herz weh, als ihr klar wurde, wie sehr sie ihn liebte. Sie schloss die Augen, atmete in seinem Rhythmus und war ihm so nahe, wie sie noch nie einem anderen Menschen gewesen war.
Und wenn er wollte, dann war sie sein.
