Zuhause wurde ihr bewusst, dass sie sich wie ihre Mutter für die Macht und nicht für die Liebe entschieden hatte. Aber sie konnte nicht anders da, wie sie schon Tinkerbell gesagt hatte, sie konnte ohne der Vollendung ihrer Rache nicht mehr leben.

König Leopold hatte allerdings bemerkt, dass etwas vor sich ging und fand schließlich heraus, dass sich Regina mit einem anderen Mann getroffen hatte. Daraufhin versuchte er ihn zu finden, konnte es aber nicht da er nicht herausfand, wer genau dieser Mann war. Regina hatte die Gedächtnislöschung sehr gründlich gemacht und dem Wirt sowie Robins Gefolgsmänner ebenfalls alle Erinnerungen an sie geraubt.

Aus Wut darüber sperrte Leopold Regina in ihre Gemächer und nur er und Snow sowie zwei weibliche Dienstboten durften zu ihr.

Regina nahm ihre Strafe hin. Sie war bisweilen sogar ganz froh darüber endlich ein wenig allein sein zu können und nicht zu irgendwelchen langweiligen Sitzungen etc. anwesend sein zu müssen. Der Nachteil an ihrer Gefangenschaft war jedoch, dass sie ständig an Robin denken musste.

„Wärst du doch nur bei mir!" seufzte sie.

Seit sie ihn getroffen hatte, rätselte sie was geschehen hätte können wenn sie bei ihm geblieben wäre.

Eines Nachts wachte sie plötzlich auf. Sie hatte gerade einen schönen Traum gehabt in dem Daniel ihr sagte, sie solle eine neue Liebe finden und ihr daraufhin Robin vorstellte. Doch bevor sie ihn berühren konnte wachte sie auf.

Sie stand eilig auf, rannte zu dem Nachttopf in der Ecke und übergab sich. Was war mit ihr los? Sie hatte ein ganz normales leichtes Abendessen gehabt- das sich nun allerdings verabschiedet hatte. Wurde sie etwa krank? Sie fasste sich an die Stirn- nein auch das war es nicht, da es ihr schon wieder sehr viel besser ging.

Da kam ihr noch ein Gedanke. Es war jetzt fast zwei Monate her seit sie mit Robin zusammen gewesen war. Konnte es sein dass...? Nein sie wagte es nicht diesen Gedanken weiter auszuführen. Aber vieles deutete daraufhin. Ihre Blutung war seit einiger Zeit ausgeblieben und...

„Oh mein Gott!" lachte sie und legte eine Hand auf ihren Bauch.

„Robin ich danke dir für dieses Geschenk!" flüsterte sie.