Part 2: Das Abenteuer beginnt
/Yuugi zu Yami/ Yami zu Yuugi {andere gedankliche Stimme}
Die Zeit verging wie im Fluge. Die vergangenen fünf Wochen, seit Yuugi aus Ägypten zurückgekehrt war, schienen Yami und ihm eher wie fünf Tage, als der junge Mann am Vorabend des 1.September den Rest seiner Sachen packte, um am nächsten Morgen rechtzeitig aufzubrechen.
Dank der Magie des Millenniumspuzzles konnte Yuugi darauf verzichten, einen Flug nach London zu buchen, da Yami in der Lage war, sie auch so dorthin zu bringen. Am Anfang war Yuugi unwohl gewesen, durch das Reich der Schatten große Entfernungen in kurzer Zeit zurückzulegen, doch inzwischen hatte er sich daran gewöhnt.
Dennoch griff er nicht allzu häufig auf diese Art des Reisens zurück, was nach all seinen Erfahrungen mit Maliks bösem Yami leicht zu verstehen war. Die Magie der Schatten durfte nicht unterschätzt werden, auch wenn Yami ihre Kraft kontrollieren konnte.
Der Geist des Millenniumspuzzles saß auf Yuugis Bett und beobachtete seinen Hikari, wie dieser ordentlich eine Reisetasche packte. Er konnte jedoch spüren, daß sein Aibou mit seinen Gedanken meilenweit entfernt war und das sorgte den ehemaligen Pharao.
Yami wußte, worüber Yuugi nachgrübelte – seine Träume.
In den letzten Nächten war Yami oft aufgewacht und hatte Yuugi unter einem seiner visionären Träume zittern sehen. Dies war für den Geist des Puzzles inzwischen kein neuer Anblick mehr, denn seit ihrem Sieg in Battle City hatte Yuugi eigene – erstaunliche – Kräfte entwickelt. Sie nahmen an, daß diese Kräfte schon immer in Yuugi verborgen gelegen hatten und durch das Seelenband mit Yami sowie ihr gemeinsames Schicksal geweckt worden waren.
Jedenfalls manifestierte sich ein Teil dieser Macht in der Fähigkeit zu Visionen von zukünftigen Geschehnissen. Dies hatte Yami im Grunde nicht erstaunt, denn sein Aibou war eine empfindsame Seele und daher wie geschaffen für die Mächte der Götter. In Yamis Zeit als Pharao hatte man geglaubt, daß Menschen mit besonders reiner Seele durch die Gnade der Götter ausgezeichnet wurden und ungewöhnliche Kräfte bekamen – sie wurden Seher oder Heiler. Magier.
Genau dies war Yuugi widerfahren. Er besaß die Macht zur Traumwanderung, was selbst unter Sehern eine extrem seltene Begabung darstellte. Damit konnte er nicht nur in die Zukunft blicken, sondern auch in die Träume anderer Menschen sehen und diese miterleben.
Diese Gabe war jedoch für einen sensiblen Menschen wie Yuugi ein zweischneidiges Schwert, denn der junge Mann litt durch diese Träume manchmal so sehr, daß Yami es wie den eigenen Schmerz in seinem Herzen spürte. Und in letzter Zeit waren Yuugis Träume voller Grausamkeiten gewesen, die ihn vor einer großen Gefahr warnen wollten. Dabei sah Yamis andere Seelenhälfte aber auch einen anderen jungen Mann, den diese Geschehnisse ebenfalls quälten.
Weckten diese Träume Yuugi auf, dann verkroch er sich stets in den Armen seines Pharaos und dieser versuchte alles, ihn die Grausamkeiten, die er gesehen hatte, vergessen zu lassen. Gemeinsam grübelten sie aber auch darüber nach, was diese Warnung zu bedeuten hatte – und, ob sie vielleicht mit dem zusammenhing, was Yuugi im Begriff war, für Professor Dumbledore in England zu tun.
Irgendwie konnte Yami nämlich das Gefühl nicht abschütteln, daß genau das der Fall war.
Doch selbst wenn dem so war, würden sie nicht davor davonlaufen, sondern sich dem, was auch immer auf sie zukommen mochte, gemeinsam stellen. So, wie sie es seit Beginn ihrer ungewöhnlichen Beziehung getan hatten.
Bei diesem Gedanken angekommen, streckte Yami unvermittelt die Arme aus und schlang sie um die hochgewachsene Gestalt seines Hikaris und zog den schlanken Körper auf seinen Schoß. Yuugi in seine feste und liebevolle Umarmung einschließend, legte der ehemalige Pharao seinen Kopf auf dessen Schulter ab und sagte leise: "Mach dir nicht so viele Sorgen, Aibou."
Yuugi entspannte sich, als er die starken Arme seines Yami um sich spürte und fühlen konnte, wie ihn daraufhin Wärme, gepaart mit Liebe und Fürsorge, schützend einschloß. Er lehnte seinen Kopf gegen den Yamis auf seiner Schulter und antwortete ebenso leise: "Ich versuche es, Yami. Doch es ist nicht einfach... diese Träume sind so real, als wäre ich tatsächlich dabei, wenn es geschieht. Und ich kann dennoch nichts gegen die Grausamkeiten unternehmen..."
"Das tut dir weh, ich wei", seufzte Yami und festigte instinktiv seinen Griff um den Körper in seinen Armen.
"Doch du weißt auch, daß deine Visionen einen Grund haben. Wir kennen ihn nur noch nicht. Aber ich bin mir sicher, in naher Zukunft wird das Geheimnis dieser Träume enthüllt werden, mein Hikari. Bis dahin, lächle bitte mal wieder."
Das kaum hörbare Flehen in Yamis Stimme berührte Yuugi tief. Er spürte Yamis Schmerz, da dieser ihn gegen die Träume nicht beschützen konnte und diese Hilflosigkeit machte den ehemaligen Pharao fast verrückt. Dabei gab er Yuugi durch seine Gegenwart gerade die Sicherheit, die dieser benötigte, um mit den Visionen fertigzuwerden.
All die Liebe, die Yami ihm gab, machte ihn stark.
Lautlos seufzend beschloß Yuugi, die quälenden Gedanken für den Moment zur Seite zu schieben und schmiegte sich für ein paar kostbare Momente dicht an Yami, bevor er sich wieder aufrichtete. Seiner dunklen Hälfte einen liebevollen Kuß schenkend, bedankte er sich wortlos für dessen Fürsorge. Yamis Antwort bestand in einem Schwall aus Liebe, der durch ihre Seelenverbindung floß und Yuugi durch seine Intensität leicht erschauern ließ.
Dann wandte sich der junge Mann wieder dem Packen zu, wobei Yami ihm nunmehr tatkräftig half. Wenig später war alles verstaut, was sie mit nach Hogwarths nehmen wollten und gemeinsam gingen sie zu Bett, um die letzte Nacht noch einmal gut zu schlafen, bevor ihr Abenteuer begann.
Der nächste Morgen fand Yuugi schon früh auf den Beinen, denn auch wenn Yami und er durch die Magie des Puzzles schnell nach London kommen würden, wollte er doch noch in aller Ruhe frühstücken und sich von seinem Großvater verabschieden. Wer weiß, wann er ihn wiedersehen würde.
Schließlich war es jedoch so weit und Yuugi umarmte Soguroku nochmals, nachdem er seinem Großvater inzwischen zum sicherlich dreißigsten Mal versprochen hatte, auf sich aufzupassen und ihm aus Hogwarths zu schreiben. Es kam dem jungen Mann mit dem dreifarbigen Haar manchmal so vor, als wäre er für seinen Großvater noch immer ein kleines Kind, welches allein nicht zurechtkam.
Und dabei war er gar nicht mehr allein! Yami war bei ihm und würde ihn vor den Gefahren schützen, mit denen er nicht allein zurechtkam, da war Yuugi sich absolut sicher. Egal, was kommen würde, mit Yamis Hilfe würde er jedes Problem meistern.
"Großvater, Yami und ich müssen los", riß sich Yuugi aus seinen Gedanken und lächelte seinen Großvater sanft an, bevor er ihn ein weiteres Mal kurz aber herzlich umarmte. Der alte Herr Mouto schien Probleme zu haben, seinen Enkel gehen zu lassen, doch er riß sich zusammen.
Er wußte genauso gut wie Yuugi, daß der junge Mann einen ausgezeichneten Schutzengel hatte, der alles dafür tun würde, ihn vor Schaden zu bewahren. Dennoch hatte er ein seltsames Gefühl im Bauch, welches ihn nochmals sagen ließ: "Seid vorsichtig, ihr Beiden. Albus wird auf euch achten, seid aber dennoch immer auf der Hut. Die Zaubererwelt ist wunderschön, doch sie kann auch sehr gefährlich sein."
"Ihr braucht keine Sorge zu haben, Großvater", erklang Yamis dunkle Stimme ruhig auf, während er Yuugi schützend einen Arm um die Schultern legte, "Yuugi wird kein Leid geschehen, dafür werde ich sorgen. Ihr habt mein Wort darauf."
"Ich vertraue darauf, Yami", erwiderte Soguroku, indem er Yami ernst, aber wohlwollend ansah. "Du bist der Einzige, dem ich die Sicherheit meines Enkels ohne Vorbehalte in einer derartigen Situation anvertrauen würde."
Yami nickte ernst, doch als Yuugi die Augen rollte und vor sich hinmurmelte: "Ich komm' mir vor, als wäre ich neun, nicht neunzehn. Ich kann auch gut selber auf mich aufpassen", stahl sich ein Lächeln auf seine Züge. Er spürte die leichte Irritation seines Hikari über die plötzliche Überbesorgtheit seines Großvaters und dessen scheinbar fehlendes Vertrauen in Yuugis Fähigkeit, selber auf sich zu achten.
Sei ihm nicht böse, Aibou. Er macht sich nur Sorgen um dich, daher ist er so anders als sonst. Dein Großvater liebt dich über alles, mein Hikari, da ist es doch verständlich, wenn er sich versichert, daß ich auch wirklich alles dafür geben werde, dich vor Gefahren zu schützen. Das bedeutet jedoch nicht, daß er an dir oder deinen Fähigkeiten zweifelt, Yuugi.
/Ich weiß./ Das Seufzen war unhörbar, dennoch fühlte es Yami deutlich in Yuugis Gedankenstimme mitschwingen. /Doch manchmal komme ich mir wirklich so vor, als würde er nicht merken, daß ich mittlerweile erwachsen geworden bin. Das ist irritierend./
ICH weiß ganz genau, wozu du fähig bist, Itoshii. Hab keine Sorge, ich werde dich nicht bemuttern. Jedenfalls nicht mehr, als ich für nötig halte.
/YAMI!/ Der Gedanke sollte verärgert sein, dennoch konnte Yuugi nicht verhindern, daß sowohl Amüsement als auch Dankbarkeit angesichts dieses Versprechens in den Worten mitschwangen.
"Wir sollten jetzt wirklich los", sagte Yuugi dann zu seinem Freund, "sonst kommen wir noch zu spät."
Yami nickte daraufhin zustimmend, schlang beide Arme um den anderen jungen Mann und konzentrierte sich darauf, die Macht seines Millenniumspuzzles zu nutzen, um einen Eingang zum Reich der Schatten zu öffnen, damit sie nach London gelangen konnten.
Als sich die Schatten gemäß dem Befehl des Pharaos erhoben, fügte Yuugi der Magie seiner anderen Hälfte die seinige hinzu, damit ihre Reise vor jeder unerwarteten Gefahr geschützt war. Yami kontrollierte das Reich der Schatten durch seine Magie und seine Herkunft, doch Yuugi hatte nicht vor, ein Risiko einzugehen. Vor allem nicht, wo sie in eine Welt gehen würden, wo Magie nichts Unbekanntes war.
Daher erglühte nun auch Yuugis Puzzles in warmen goldenem Licht und gemeinsam konzentrierten sich Yami und Hikari auf den Ort, zu dem sie wollten – Kings Cross, London.
Hand in Hand durchschritten die beiden jungen Männer kurz darauf das Tor, welches sich zum Reich der Schatten geöffnet hatten und verschwanden damit aus dem Haus der Familie Mouto. Soguroku blieb allein zurück und fragte sich für einen Moment, ob Richtige getan hatte, Yuugi nach Hogwarths gehen zu lassen. Sein Enkel war sein Ein und Alles und wenn ihm etwas passieren würde, würde sich der alte Mann das niemals verzeihen.
Doch dann schüttelte er sein graues Haupt und ermahnte sich, Yuugi nicht mehr als den kleinen scheuen Jungen zu sehen, der er einst gewesen war. Inzwischen war sein Enkel zu einem innerlich gefestigten Menschen geworden, der über nicht unbeträchtliche Kräfte verfügte. Außerdem hatte er den besten Schutz überhaupt – seinen ihm in Liebe und Fürsorge verbundenen Yami, der, so wußte Soguroku genau, niemals zulassen würde, daß Yuugi verletzt wurde.
Mit diesem Gedanken beruhigte sich der alte Herr Mouto wieder und wünschte Yuugi und Yami in Gedanken viel Freude bei ihrer Zeit in Hogwarths. Spannend würde es für die Beiden auf jeden Fall werden.
Yuugi und Yami waren in der Zwischenzeit in London angekommen. Nach ihrem Trip durch das Reich der Schatten war es ihnen gelungen, unbemerkt auf dem Bahnhofsgelände zu erscheinen. Die Magie des Puzzles verbarg sie vor allen Anderen, bis sie eine Möglichkeit gefunden hatten, ohne Aufsehen zu erregen, in der Masse unterzutauchen.
Yami hatte sich wieder in das Puzzle zurückgezogen, denn erstens war ihre Ähnlichkeit schon bemerkenswert und zweitens hatte ihn der Gebrauch seiner Magie doch etwas angestrengt. Er hielt jedoch wie immer Verbindung mit Yuugi und bekam daher alles mit, was sein Hikari sah und tat.
Yuugi wanderte zielstrebig die Bahnhofshalle hinunter, wo das Gleis liegen würde, welches ihn nach Hogwarths brachte. Er war schon ein wenig irritiert, daß das Gleis 9 3/4 hieß, doch er kannte sich in Großbritannien nicht aus, daher konnte es durchaus sein, daß derartig merkwürdige Gleisangaben hier üblich waren.
Als er jedoch, mit seinem Seesack über der Schulter, bei Gleis 9 und 10 angelangt war, runzelte er die Stirn.
Dies machte Yami aufmerksam.
Was hast du, Aibou?, wollte der ehemalige Pharao wissen.
/In dem Brief aus Hogwarths stand Gleis 9 3/4, Yami. Doch dieses Gleis gibt es hier nicht./
Ich erinnere mich. Das kam mir damals schon recht seltsam vor.
/Und nun? Ich kann doch schlecht irgend jemanden fragen, wo dieses Gleis ist.../
Das stimmt. Doch wir finden eine Lösung, Aibou. Mach dir keine Sorgen.
/Ich bin nicht besorgt, Yami. Nur irritiert. Das geht ja schon gut los, nicht wahr?/ Yuugis gedankliche Stimme klang trocken, was Yami ein amüsiertes Lächeln entlockte. Sein Hikari hatte Recht, mit einem derartigen Problem hatten sie nicht gerechnet. Doch Yuugis humorvolle Frage bewies, daß der junge Mann durchaus in der Lage war, mit solchen unerwarteten Situationen fertigzuwerden.
Es macht die ganze Angelegenheit spannend, Yuugi. Vielleicht finden wir doch jemand, der uns den richtigen Weg weisen kann. In dem Brief stand doch auch, daß wir zu Beginn des neuen Schuljahres kommen, also werden wir doch nicht die Einzigen sein, die den Zug nach Hogwarths nehmen, Aibou.
Auch die Schüler...
Yami verstummte, als er das wortlose Begreifen seines Hikari durch ihre Verbindung spüren konnte. Yuugi war schnell im Begreifen, vor allem, wenn sie beide miteinander kommunizierten. Der Geist des Puzzles bemerkte, wie Yuugi sich unauffällig umzusehen begann und dabei auch instinktiv auf seine besonderen Gaben zurückgriff.
Der junge Mann mit dem dreifarbigen Haar konnte nämlich Menschen anhand ihrer emotionalen Auren identifizieren – sie voneinander unterscheiden. Und das mochte ihnen jetzt helfen, magisch begabte Menschen von denen ohne diese Fähigkeit zu unterscheiden.
Doch plötzlich floß eine Welle puren Erstaunens durch ihr Seelenband zu Yami hinüber, was ihn fragen ließ: Aibou? Was ist los?
/So etwas habe ich ja noch nie gesehen/, kam die verblüffte Antwort.
Was meinst du?
/Ich hatte gerade eine Gruppe von Jugendlichen im Blick, bei denen ich Magie spüren konnte, Yami. Doch sie sind plötzlich auf eine Mauer zugelaufen – und dann verschwunden. Die Mauer muß ein Durchgang sein.../
Yami schwieg für einen Augenblick, denn auch ihn verwunderte dies. Daß inmitten des Betriebs auf dem Bahnhof – unter den Augen der nichtmagischen Menschen – so offensichtlich Magie gebraucht wurde, ließ ihn die Stirn runzeln. Es schien ihm ein wenig waghalsig, denn was war, wenn jemand bemerkte, daß die Mauer eigentlich keine Mauer war?
Die Gegebenheiten sind sehr ungewöhnlich, Yuugi. Doch ich weiß nicht, ob es gut wäre, wenn wir diesen Durchgang nutzen, Aibou. Vielleicht können ihn nur die Schüler benutzen und wir nicht. Das könnte Aufsehen erregen und das können wir nicht gebrauchen. Laß uns auf unsere Weise gehen, nun, da wir wissen, wo unser Gleis ist.
/In Ordnung, Yami. Ich denke auch, das wird das Beste sein/, stimmte Yuugi seiner dunklen Hälfte zu und zog sich unauffällig in den Schatten zurück, damit es niemand mitbekam, wie das Puzzle ihm erneut Eintritt in das Reich der Schatten gewähren würde.
Dann konzentrierte er sich auf den Ort, den er, da er nun von dessen Existenz wußte, hinter der magischen Mauer deutlich spüren konnte und Magie begann um ihn herumzuwirbeln. Dann öffnete sich das Tor zur Schattenwelt und er schritt selbstbewußt hindurch.
Dieses war der zweite Streich! Gebt ihr mir schnell Kommis, so folgt der dritte auch zugleich! (hust, räusper) Immer diese Anspielungen... egal, ich hoffe, der Teil hat euch gefallen und ihr schreibt mir eine (bitte objektive) Kritik!
Danke an Luinaldawen und Shatiel für ihre netten Kommis! Ich habe mich sehr über eure Worte gefreut! (strahl)
CU, Dragon's Angel
