Disclaimer: Diese Geschichte basiert auf Charakteren und Situationen, die das Geistige Eigentum von J. sowie von verschiedenen Verlegern, inklusive Bloomsbury Books, Raincost Books und Warner Bros. Inc.- jedoch nicht nur von diesen -sind. Ich verdiene hiermit Kein Geld, noch ist es meine Absicht, irgendwelche Copyrights oder Warenzeichen zu verletzen.
Kapitel I – Aller Anfang ist schwer
Hermine saß mittlerweile wieder in ihrem Büro. Es hatte absolut keinen Sinn gehabt weiterhin zu versuchen auch nur die kleinste Kleinigkeit aus Sirius heraus zu bekommen. Mit jeder Frage die sie ihm noch gestellt hatte, wurde sein knurren immer unruhiger und wütender. Irgendwann war es ihr zu bunt geworden und sie hatte ihn auf der Krankenstation zurück gelassen, natürlich nicht ohne Aufsicht, das verstand sich von selbst. Vor gut einer halben Stunde dann hatte sie Arthur und Molly Weasley informiert, sie sollen doch so schnell wie es ihnen Möglich war ins Ministerium kommen. Auch den Auroren, die den Eingang des Ministeriums bewachten, waren davon in Kenntnis gesetzt die Weasleys ohne große Kontrolle einzulassen.
Auch der Minister und diverse wichtige Persönlichkeiten des Ministeriums waren mittlerweile informiert. Nachdem der Minister zusammen mit einigen Beratern, Assistenten und Unmengen an pseudo-Experten hinter verschlossenen Türen eine Art Krisensitzung abgehalten hatte, wurde offiziell eine Sitzung für den nächsten Tag anberaumt, bei dem merkwürdigerweise auch ausdrücklich die Elite der Rechtsabteilung teilnehmen sollte. Hermine konnte sich darauf keinen Reim machen und für den Moment war es ihr wirklich egal, sie hatte andere Sorgen. Sie trommelte wiedereinmal nervös auf dem Tisch herum, eine missliche Angewohnheit die erst zum Vorschein kam, als sie dem ebenfalls lästigen Fingernägel kauen abgeschworen hatte. Immer wieder blickte sie auf ihre Armbanduhr, wo blieben die beiden nur. Unangenehme Dinge brachte sie nun mal schnell hinter sich. Und das hier war eines diese unangenehmen Dinge. Zum einen hatte Hermine weder Molly noch Arthur gesehen, seitdem sie sich von Ron getrennt hatte, es war ja auch erst eine Woche her, aber sie wusste einfach nicht wie sie sich ihnen gegenüber verhalten sollte. Und dann war da noch Sirius. Hermine war der Ansicht, dass wenn Sirius die beiden sehen würde, er ihr dann endlich glauben schenkte. Aber wie erklärte sie das den beiden? Sie konnte die beiden ja schlecht unvorbereitet in die Krankenstation führen und rufen „Überraschung!". Das würde Molly nicht überleben und wenn doch dann würde Hermine Mollys Attacke nicht überleben.
Sie konnte einfach nicht ruhig sitzen bleiben, die Unruhe machte sich in ihrem Körper breit und ihre Füße entwickelten ein Eigenleben. Genervt erhob sich Hermine von ihrem Platz und lief in ihrem Büro auf und ab. Das war jedoch alles andere als leicht, überall standen Berge von Akten, irgendwelche von Reisen mitgebrachten Artefakte und nicht zu vergessen Bücher, welche schon lange nicht mehr in ihre überquellenden Regale passten. Aber das machte ihr nichts aus, sie war es gewohnt zwischen diesen Sachen hin und her zu balancieren, vielmehr machte es ihr aber aus zu warten, eine ihre schlechtesten Eigenschaften, Ungeduld, die wenn man sie nicht schon besaß unausweichlich entwickelte, wenn man für das Ministerium arbeitete. Die Mühlen der Bürokratie mahlen nun mal langsam und wenn es um das Zaubereiministerium ging, sogar in Zeitlupe.
Gerade als Hermine zum siebten mal in Richtung ihres Fensters kletterte, denn laufen konnte man das was sie tat, in diesem Chaos nicht mehr nennen, wurde die Tür zu ihrem Büro geöffnet. Herein kamen niemand anders als Arthur und Molly Weasley. Erleichtert Atmete die junge Frau auf. Endlich!
„Da seid ihr ja, ich habe euch schon erwartet, schön euch zu sehen!" begrüßte Hermine die zwei Neuankömmlinge und versuchte sich die Ungeduld in ihrer Stimme keinesfalls anmerken zu lassen.
„Hermine es ist auch schön dich zu sehen, du könntest ruhig mal wieder zum Essen kommen!"
begrüßte die junge Frau und zog sie in eine stürmische Umarmung, auf die Hermine im ersten Moment gar nicht gefasst war. Arthur lächelte nur entschuldigend und begrüßte Hermine dann ebenfalls.
„Ich weiß, aber ich dachte es sei im Moment besser nicht vorbei zu kommen, ihr wisst schon, wegen Ron." entgegnete Hermine auf eine Art und Weise, das jedem sofort klar wurde, dass es ein eher unangenehmes Thema für sie war.
„Ach Unsinn Kind, du gehörst zur Familie, ob du nun mit Ronald zusammen bist oder nicht. Er muss irgendwann darüber hinweg kommen!" sowohl Hermine als auch Arthur schienen über diese Aussage ein wenig überrascht, so war es doch schon immer Molly gewesen, die so viele Hoffnungen in die Beziehung der beiden gesetzt hatte. Aber das alles war jetzt Nebensache, Hermine hatte die beiden ja auch aus einem ganz anderen herbestellt.
„Ich sehe mal was sich machen lässt, du weißt, ich habe zur Zeit viel Arbeit und um ehrlich zu sein, diese Arbeit ist auch der Grund warum ich euch habe hergerufen, besser gesagt das Resultat!"
Hermine wusste absolut nicht wie sie beginnen sollte. Wie sagte man am besten das nicht mal drei Türen weiter ein gar nicht so toter Sirius Black vor sich hin grummelte? Wie fing man am besten an?
„Kind ist etwas passiert? Wir haben schon gesehen, das ganze Ministerium ist abgeriegelt, was geht hier vor?" Nun war Mrs. Weasley doch ein wenig besorgt, denn nun erkannte sie immer mehr Hermines angespannte Haltung.
„Ich glaube es ist besser, ihr setzt euch erst einmal." dabei befreite Hermine zwei Stühle von Aktenbergen. Sie sollte sich wirklich mal ein neues Regal anschaffen, ein klein wenig nervte sie dieses Chaos langsam auch.
Sowohl Mr. als auch Mrs. Weasley sahen die junge Frau noch einmal besorgt und mit fragendem Blick an, als sie sich auf die extra für sie freigeräumten Stühle setzten.
„Wurde das Ministerium etwa überfallen? Ist dir etwas passiert?" fing nun Molly mit panischer Stimme an zu vermuten. Doch noch bevor sie von ihrem Platz aufstehen konnte, war Hermine zu ihr geeilt und hatte sie beruhigend in den Sitz zurückgesetzt.
„Nein, keine Sorge, kein Überfall, mir geht es gut, na ja den Umständen entsprechen!"
Leider hatte aber Hermine wieder einmal die falsche Wortwahl getroffen und köste damit weitere Spekulationen aus.
„Hermine, nun sag schon was los ist, bist du etwa schwanger?" war es nun Arthur, der langsam auch ungeduldig wurde.
Um Himmels willen, wie kam er denn auf diese Idee? Schwanger? Sie? Wie sollte das denn funktionieren? Ja natürlich sie war bis vor knapp einer Woche noch mit Ron zusammen gewesen, aber nun ja was diese eine Sache anging war ihre Beziehung schon lange nicht mehr intakt. Doch bevor sie diesen Gedanken weiter verfolgen konnte, schüttelte sie ihren Kopf und somit diesen Gedanken beiseite.
„Nein um Himmels willen! Außerdem würde man deshalb nicht gleich das ganze Ministerium absperren!" unterstrich sie noch einmal ihr Kopfschütteln. Langsam sollte sie wirklich mit der Sprache herausrücken, bevor die beiden noch auf ganz andere Ideen kamen.
„Also um nicht länger um den heißen Brei herum zu reden, ich kann euch weder sagen wie es genau passiert ist und welchen Grund es gibt, aber es geht um Sirius Black...also..." Hermine holte noch einmal tief Luft, dass war definitiv schwerer als sie es sich vorgestellt hatte.
„...also um es kurz zu machen, er lebt!"
Totenstille. Niemand rührte sich mehr. Es war so, als hätten die Weasleys aufgehört zu atmen. Zuerst reagierten sie nicht, dann war ein verwirrter und fragender Gesichtsausdruck zu erkennen, der doch bald in Erkenntnis und Neugier um schlug.
„Aber wie? Wo?" war das einzige was Molly über die Lippen bekam, sehr ungewöhnlich für eine Frau die sonst zwischen ihren Wortschwallen nur selten Luft zu holen schien.
„Das wie ist noch nicht wirklich geklärt, sagen wir mal, er ist mir oder besser gesagt meinen Mitarbeitern direkt vor die Füße geflogen, während unserer Arbeit am Torbogen. Und zur Zeit befindet er sich auf der Krankenstation."
Die Weasleys konnte fanden immer noch nicht wirklich die richtigen Worte, in ihren Köpfen wirbelte alles durcheinander und es gab so viele Fragen zu klären.
„Hat er etwas gesagt? Wie geht es ihm?" Ja das waren Dinge die Hermine gerne beantworten würde und auch selbst gerne beantwortet hätte, aber Sirius sprach nun mal nicht mit ihr.
„Das genau ist ja das Problem, laut der Medihexe geht es ihm Körperlich gut, was den Rest angeht, kann ich dazu nichts sagen, er redet nicht!" schilderte die junge Frau das vorliegende Problem.
Froh, dass es Sirius anscheinend körperlich gut ging, atmeten Arthur und Molly beinah synchron erleichtert aus. Molly die sich aber wie immer nur selten im Hintergrund halten konnte setzte nun das Gespräch mit Hermine fort, wobei Arthur es dabei beließ einfach nur zu zu hören und die Informationen die er bekam zu verarbeiten.
„Er redet nicht? Heißt das etwa, er kann nicht sprechen?" warf nun Molly wieder ein wenig besorgt ein.
„Nein Molly keine Sorge, reden kann er schon, er redet nur mit mir nicht, oder zumindest mit keinem Mitarbeiter des Ministeriums, er traut uns nicht. Das einzige was ich von ihm bekomme sind bissige Bemerkungen und ein höchst frustrierendes Knurren. Deshalb habe ich euch gerufen. Ich will Harry nicht aus seinen Flitterwochen reißen, ich dachte wenn ihr vielleicht versucht mit ihm zu reden, ich denke euch wird er erkennen." versuchte Hermine so objektiv wie es ihr möglich war den Sachverhalt zu schildern. Aber nicht ohne eine kleine Spur Missbilligung, als sie von dem Knurren erzählte, welches wohl das einzige Kommunikationsmittel war, welches er sich in ihrer Gegenwart bediente.
„Er Knurrt dich an?" war es nun Arthur, der sich wieder ins Gespräch einmischte.
„Ja das tut er, er macht mich damit noch wahnsinnig, ich denke einfach er erkennt mich nicht und vertraut mir deshalb auch nicht, ich hatte auch nicht wirklich eine Gelegenheit ihm zu erklären, wer ich bin. Soweit ich das beurteilen kann, ist sein Gedächtnis auf dem Stand wie es damals war, als er durch den Torbogen fiel."
Beide nickten verstehend. Es war so unglaublich, so unfassbar. Also war Sirius Black wieder da. Etwas, womit keiner je gerechnet hatte. Was Harry wohl sagen wird? Bevor sie sich jedoch noch mehr Fragen stellen konnten, war Hermine, die sich zeitweise auf einen kleinen Hocker gesetzt hatte wieder aufgestanden.
„Würdet ihr also versuchen mit ihm zu sprechen? Ich weiß sonst nicht mehr weiter." fragte Hermine die beiden Freunde, die mittlerweile wie Mutter und Vater für sie waren mit einem flehendem Ausdruck im Gesicht.
Für Molly und Arthur stand dies außer Frage, natürlich würden sie Hermine helfen. Und schließlich war es auch keine Überwindung für sie, ganz im Gegenteil, sie waren froh, dass Sirius noch lebte.
„Natürlich Kind, was ist das denn für eine Frage, dann führe uns mal zu dem Sturkopf!" entgegnete Mrs. Weasley sehr enthusiastisch und hackte sich gleich bei Hermine unter, die doch etwas von der Reaktion überrascht war. Aber was hatte sie auch von dieser Frau erwartet, die ihr Herz eindeutig am rechten Fleck hatte.
„In Ordnung, dann machen wir uns am besten gleich auf den Weg, aber ich warne euch vor, mich knurrt er bestenfalls an!" sagte Hermine noch schnell, bevor sie die Tür öffnete und die drei sich au den Weg Richtung Krankenstation machten.
„Keine Sorge Kind, das Knurren treiben wir ihm schon aus!" zwinkerte Molly der jungen Frau beim gehen noch u, bevor sie ziemlich ruckartig vor der Tür der Krankenstation halt machten, vor der derzeit gleich 5 Auroren Wache hielten. Als sie Hermine sahen, nickten sie ihr kurz zu und wollten schon gleich die Tür öffnen, diese machte jedoch eine eindeutige Handbewegung, die ihnen signalisierte, dass sie noch einen Moment warten sollten. Hermine drehte sich noch einmal zu den beiden um mit ihnen noch eine Details zu besprechen.
„Ich gehe wohl erst einmal alleine in den Raum und sage ihm Bescheid, dass er Besuch hat, auch wenn er mir vielleicht nicht zuhören wird. Danach hole ich euch ebenfalls dazu." die junge Frau wartete nur auf ein bestätigendes Nicken und war auch schon hinter der großen und schweren Tür verschwunden.
Sirius hatte sich seitdem sie ihn vor einiger Zeit zurück gelassen hatte um keinen Zentimeter gerührt, so sah es jedenfalls für Hermine aus. Sie nickte der Medihexe kurz zu, welche dann sofort und ein wenig erleichtert in ihr angrenzendes Zimmer verschwand. Kein wunder Sirius schien alles andere als ein angenehmer Patient zu sein.
„Hat der Herr sich mittlerweile entschieden sich mit mir zu unterhalten oder ist die Antwort immer noch dieses äußerst charmante Knurren?" wollte es Hermine nun noch einmal auf einen Versuch ankommen lassen.
Doch wie auch nicht anders zu erwarten, war aus seiner Kehle nichts anderes als ein Knurren zu vernehmen, was nach Hermines Meinung mittlerweile ziemlich angriffslustig klang. Auch erschien es ihr sich nun eher um ein Grollen tief aus seiner Kehle zu handeln, ähnlich wie ein Raubtier, welches nach seiner Beute lechzte. Bei jeden anderen wäre ihr der Vergleich unsinnig und grotesk vorgekommen, aber den Blick den Sirius ihr zu warf, lies sie sich unwohl fühlen, ein Zustand der Hermine lange nicht mehr untergekommen war, ein Zustand den sie einfach nur hasste.
„Na gut, ich habe auch nichts anderes erwartet, wenn ich ehrlich bin. Aus welchen Grund ich eigentlich hier bin, du...oh ich meine natürlich sie haben Besuch. Ob sie wollen oder nicht, ich werden die beiden jetzt herein holen und wehe sie benehmen sich nicht!" war alles was Hermine darauf antwortete, wobei sie ihre Unsicherheit, welche durch sein raubtierhaftes Verhalten hervorgerufen wurde, mit einer Stimme überspielte, die mehr Kälte ausstrahlte als sie sich selbst zugetraut hätte.
Ohne auch nur auf eine Antwort von Sirius zu warten, die sie ohnehin nicht bekommen würde, machte sich Hermine wieder auf den Weg zu Tür und lies so Mr. Und Mrs Weasley eintreten.
Augenblicklich weiteten sich Sirius Augen, anscheinend erkannte er wenigstens die Weasleys. Ob dies nun aber positiv für den weiteren Verlauf war oder eher nicht, konnte sie bisher noch nicht abschätzen.
„Sirius...bist du es wirklich?" Molly war die erste, die das Wort ergriff. Auch wenn Hermine sie versucht hatte darauf vorzubereiten, fühlte sich das alles doch sehr surreal an. Ja, Hermine hatte ihr gesagt, dass er lebte, aber ihn hier wahrhaftig vor sich sitzen zu sehen, war etwas völlig anderes.
Sirius verengte darauf nur seine Augen. Man konnte förmlich sehen, wie es in seinem Kopf arbeitete und wie er einen inneren Kampf mit sich aus trug. Ob er diesen Personen wirklich trauen konnte und sie wirklich diejenigen waren, für die er sie hielt.
„Molly?" setzte er dann nach einer ganze Weile ziemlich zögerlich und mit einer unglaublich rauen Stimme an, die Hermine ein Schauer über den Rücken laufen lies. Diesmal war es keinesfalls ein feindlicher Ton den er benutzte, er war eher verunsichert und eine Spur freundlich, so glaubte die junge Frau. Sie sollte sich eigentlich freuen, aber irgendetwas in ihr war beleidigt, das er nur Unglauben und einen schroffen Ton für sie übrig hatte. Jedoch wollte Hermine nicht weiter darüber nachdenken und schob diese Reaktion ihrerseits auf ihr Harmoniebedürfnis.
Ohne Rücksicht auf Verluste und für den armen Sirius völlig unvorbereitet, lies Mrs. Weasley einen kleinen Freudenschrei verlauten und war innerhalb von wenigen Sekunden bei ihm, um ihn in eine mütterliche Umarmung zu ziehen. Ein Umstand der dafür sorgte, dass Hermines schlechte Laune zu gut wie verschwunden war und sich ein Lächeln auf ihr Gesicht schlich. Anders kannte sie Molly nicht und anders hätte sie sie auch gar nicht haben wollen. Wie jedoch verständlich versteifte sich Sirius sofort, er war einfach überrumpelt, sonst hätte er wahrscheinlich keinerlei Körperkontakt zugelassen. Selbst die Medihexe hatte so ihre Probleme gehabt ihn zu untersuchen.
„Molly, lass doch den armen Mann erst einmal Luft holen, du zerquetscht ihn ja beinah." war es nun Arthur, der Sirius vor der Überschwänglichkeit seiner Frau retten wollte. Nachdem sein Frau von dem etwas überrumpelten Sirius Black abgelassen hatte, begab er sich ebenfalls zu Sirius und hielt ihm freundschaftlich seine Hand entgegen gestreckt.
„Willkommen zurück Sirius!" dabei lächelte er so, wie es nur ein Weasley konnte, vertraut, familiär, ein wenig naiv, aber so ehrlich wie kein anderer diese Geste zustande brachte.
Leicht zögerlich und noch immer mit misstrauen in den Augen nahm er Arthurs Hand an, verweilte aber nicht lange in der Berührung. Ziemlich schnell zog er sich wieder zurück, als wenn er sich verbrannt hätte. Jetzt fiel sein Blick wieder auf Hermine, die so wie es zu diesem Zeitpunkt aussah, Störfaktor Nummer eins für ihn zu sein schien.
Und schon war es wieder zu hören, ein Geräusch das Hermine mittlerweile grundsätzlich nervte und sie nur noch imstande war die Augen zu verdrehen. Wobei ihr gerade der wahnwitzige Gedanke gekommen war, einfach mal zurück zu knurren. Seine Reaktion darauf wäre sicherlich den Versuch wert. Aber bevor sie auch nur daran denken konnte, ihre Idee in die Tat umzusetzen mischte sich Molly wieder in das Geschehen ein.
„Sirius Black, hör auf Hermine an zu knurren, das ist unhöflich!" wobei sie diesmal eher einen strengen Ton angeschlagen hatte, den Hermine nur all zu gut kannte. Es war der Ton, wenn sie Ron zum wiederholen Male darum gebeten hatte sein Zimmer aufzuräumen und er immer noch keine Anstalten gemacht hatte dies in die Tat umzusetzen.
Sirius wandte sich nun von Hermine ab, nicht ohne noch einen seiner äußerst tödlichen Blicke auf sie abzufeuern und widmete seine gesamte Aufmerksamkeit nun Mrs. Weasley.
Und wie ein Wunder hatte er nicht nur ein Knurren für sie übrig. Vielleicht weil er ihr im Gegensatz zu Hermine vertraute, vielleicht weil er endlich ein einsehen hatte oder aber weil er ganz genau wusste, das man eine Molly Weasley besser nicht an knurrte.
„Diese Person war auch nicht gerade freundlich zu mir, ich würde es eher als die unfreundlichkeit in Person bezeichnen!" verteidigte Sirius seine unfreundliche Umgangsweise und blickte nun stur in Mollys Richtung, würdigte Hermine keines Blickes, was ihn jedoch nicht davon abhielt, eine abwertende Handbewegung in ihre Richtung zu machen. Doch bevor diese etwas erwidern konnte, war Hermine es Leid sich nicht einzumischen, besonders störte sie aber der Umstand, das er über sie sprach, als wenn sie nicht anwesend wäre.
„Ha! Unfreundlich? Wer hat mich denn zuerst an geknurrt? Du! Wer hat sich denn geweigert mir vernünftige Antworten zu geben? Du! Da ist es mein gutes Recht einen unfreundlichen Ton anzuschlagen, eine andere Sprache scheinst du ja nicht zu verstehen!" steigerte sich Hermine nun in ihre Wut hinein.
„Für sie immer noch Mr. Black!" schrie er ihr nun entgegen, so gut es eben mit seiner noch nicht wieder einwandfrei funktionierenden Stimme möglich war.
„Oh entschuldigen SIE Mr. Black, aber ich sieze normalerweise keine Leute die sich wie sechsjährige Benehmen!" und diesmal war es Hermine die ihr Gegenüber mit ihren Blicken versuchte ins Jenseits zu befördern.
„KINDER! Es reicht! Was ist nur mit euch los!" unterband Mrs. Weasley nun jedes weitere Wortgefecht zwischen den beiden. Sie selbst rang dabei deutlich um Fassung Sie verstand nicht was mit den beiden los war. So kannte sie weder Sirius noch Hermine.
Von Sirius war daraufhin nur ein verächtliches Schnauben zu hören, etwas, was Hermine sofort wieder in Angriffsbereitschaft versetzte. Doch bevor sie auch nur ansatzweise den Mund öffnen konnte, stellte sich Molly mit verschränkten Armen vor sie und funkelte sie gefährlich an.
„Hermine Jane Granger, ich will nichts hören, weder von ihm noch von dir. Ihr benehmt euch ja schlimmer als meine Kinder. Beruhige dich erst einmal, so kenne ich dich überhaupt nicht."
Hermine hatte einige Sekunden überlegt, ob es Sinn gemacht hätte Protest einzulegen, aber ihr wurde nicht umsonst nachgesagt die schlauste Hexe ihrer Zeit zu sein. Und sie war tatsächlich schlau genug sich nicht mit Molly anzulegen. Sie hatte oft genug gesehen, dass dies keine Aussicht auf Erfolg hatte.
Nachdem Hermine sich auf eines der leer stehenden Krankenbetten gesetzt hatte und missmutig die Arme vor der Brust verschränkt hatte, widmete sich Molly wieder der anderen Partei zu. Hermine jedoch fiel das nicht weiter auf, sie war mit sich selbst beschäftigt. Sie kam sich nach Mollys Zurechtweisung wie ein kleines Kind vor. Dabei hatte sie noch nicht einmal etwas angestellt. Sie hatte sich lediglich zur Wehr gesetzt.
Sirius ahnte böses, als Molly sich wieder auf ihn zu bewegte.
„Sirius Black, ich bin enttäuscht, so benimmt man sich nicht gegenüber einer jungen Frau, hast du denn keine Manieren? Und dann auch noch Hermine, sie ist schließlich die beste Freundin deines Patensohnes!"
Nun hatte Molly ihm bestätigt, was er schon die ganze Zeit über vermutet hatte, die ziemlich temperamentvolle junge Frau, welcher er die ganze Zeit mit Verachtung gestraft hatte, war niemand anders als Hermine Granger. Er hatte anscheinend eine Menge verpasst, denn nach seinem Wissensstand war sie in ihrem fünftem Jahr in Hogwarts. Anscheinend hatte sie wirklich die Wahrheit gesagt, als sie ihm die groteske Zeitspanne nannte, die vergangen war, seitdem er durch den Torbogen gestürzt war. Trotzdem musste er es noch einmal hören, damit er es auch wirklich glauben konnte.
„Wie lange war ich weg?" fragte er nun in einer wieder deutlich friedlicheren Stimme. Hermine dagegen konnte es nicht fassen, wie schnell seine Stimmlage sich verändern konnte und er entschieden freundlicher eine Frage an Molly stellte, die ihm Hermine zumal schon beantwortet hatte. Doch bevor sie sich wieder ein Wortgefecht mit ihm lieferte und dabei das Risiko einging auch mit Molly aneinander zu geraten, verließ sie lieber mit rauschendem Umhang den Raum, jedoch nicht ohne noch einmal einen vernichtenden Blick in Richtung Sirius zu werfen.
Den Auroren vor der Tür erklärte sie, dass sie noch einiges an Protokollen zu diesem Vorfall zu erledigen hatte und sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder kommen würde um die Weasleys abzuholen. Und damit war sie auch schon verschwunden.
Arthur schaute Hermine nur verwundert hinterher, als sie ohne einen weiteren Kommentar die Krankenstation verlassen hatte. So reizbar hatte er Hermine noch nie erlebt. Anscheinend schaffte es Sirius in kürzester Zeit die schlimmsten Seiten in Hermine hervorzurufen und das obwohl er erst wenige Stunden wieder unter den offiziell lebenden weihte.
Hermines Abgang nicht kommentierend gab Mrs. Weasley nun eine Antwort auf Sirius Frage, die leider nichts anderes besagte, als das, was er schon von Hermine wusste. Er war tatsächlich 11 Jahre lang verschwunden. Es war ein merkwürdiges Gefühl, vor allem aber ein Gefühl von deplaziertheit.
„Dann ist es also wahr, so lange..." murmelte Sirius nur vor sich her, wobei seine Augen dabei eine leere aufwiesen, die sowohl Molly als auch Arthur im Herzen weh tat.
Einige Minuten sagte niemand etwas und alle hingen ihre Gedanken nach. Besonders aber Sirius war damit beschäftigt alles zu verdauen. Was hatte er alles in den letzten 11 Jahren verpasst? Was war geschehen? Wo waren seine Freund? Und vor allem Harry? Er hatte schon wieder eine ziemlich lange Zeit im leben seines Patensohnes verpasst. Etwas, was für ihn unverzeihlich war.
„Was genau habe ich verpasst?"durchbrach er dann irgendwann die Stille.
Molly und Arthur wussten nicht wo sie ansetzten sollten. Zum einen gab es so viel gutes zu erzählen. Sie hatten den Krieg gewonnen, ihre Welt hatte wieder Frieden. Molly hatte einen Schwiegersohn dazu gewonnen, beinah einen Sohn verloren, doch wie durch ein Wunder wieder bekommen. Aber es waren auch so viele unglaubliche ungerechte Dinge passiert. Wenn sie da an all die Freunde dachten, die sie verloren hatte. Wie würde er reagieren, wenn er wüsste das Remus nicht mehr da war?
„Weißt du, ich glaube du solltest es dir auf dem Bett etwas bequemer machen, da gibt es so vieles zu erzählen, aber Sirius ich warne dich, nicht alles wird dir gefallen..." war es Arthur, der versuchte mit möglichste ruhiger Stimme einen Anfang für dieses mehr oder weniger schwierige Gespräch zu finden.
Sirius wusste nicht, was genau er von dieser Aussage halten sollte, aber er lehnte sich zurück um den beiden zuzuhören.
Was nun folgte war ein Wechselbad der Gefühle. Pure Erleichterung und Freude über den Sieg, dann jedoch Trauer, Trauer um all die Freunde, besonders aber um Remus. Er konnte es nicht fassen was alles passiert war. Eine Informationsflut prassele auf ihn ein, die er nicht sofort zu bewältigen wusste. Für ihn schien es als wenn die Zeit für einen Moment still stehen würde, ein Augenblick voller Schmerz. Jetzt war er der letzte Rumtreiber, jetzt war er wirklich alleine.
Aber er hielt seinen harten Panzer aufrecht, er hatte sich in all den Jahren Gefangenschaft gezwungen eine harte Maske aufzusetzen, jetzt konnte er sie nicht einfach absetzen. Er hatte lange Zeit keine Tränen mehr vergossen und es gab jetzt niemanden mehr den er so nah an sich heran lassen würde oder gar könnte.
Er würde sich am liebsten zurückziehen und alleine sein, aber er wusste, das dies ein unmöglicher Wunsch war, schließlich schien er so etwas wie ein Weltwunder zu sein.
Molly war kurz davor ihre Hand nach ihm auszustrecken und wollte ihm beruhigend über den Rücken streichen, aber ihr Mann hielt sich zurück und schüttelte nur seinen Kopf um ihr zu verdeutlichen, dass dies nun keine so gute Idee war. Und damit hatte er Recht. Sirius wollte jetzt keinen Körperkontakt, mit nichts und niemanden, er wollte allein sein mit seinem Schmerz und wenn das nicht funktionierte, dann wollte er sich durch eiserne Distanz wenigstens seine Einsamkeit schaffen.
Es kam Molly so vor, als wenn jeder Kampfgeist aus ihm gewichen wäre, er keinen Sinn mehr in seiner Existenz sehen würde. So leer jedenfalls erschien ihr sein Blick. Mit ihrer Vermutung lag sie nicht einmal allzu weit von der Wahrheit entfernt. Der einzige Hoffnungsschimmer der in Sirius noch loderte, war der Gedanke an seinen Patensohn Harry.
Gerade in diesem Moment ging die Tür wieder auf und Hermine trat ein, die sich in der Zwischenzeit etwas zu beruhigt haben schien. Gerade als sie das Wort an Sirius richten wollte, bemerkte sie die bedrückende Stimmung im Raum und der noch so kleinste Funken Wut der hätte übrig sein können verflog. Sie konnte nur erahnen, was Sirius jetzt fühlen musste. Sie selbst hatte ja lange genug mit all den Bildern in ihren Kopf zu kämpfen, all den Verlusten die sie hatte einfach so hinnehmen müssen, ohne wirklich etwas dagegen tun zu können.
Sie beschloss das es für den heutigen Tag genug war, nicht nur für ihn, sondern auch für sich selbst. Nachdem sich Arthur und Molly zögerlich verabschiedet hatten, mit dem versprechen am nächsten Tag wieder zu erscheinen, war Hermine wieder mit ihm alleine.
„Ich denke das war genug Aufregung für einen Tag, ich werde jetzt nach Hause gehen, wenn noch etwas sein sollte, die Medihexe ist nebenan wir sehen uns Morgen!" verabschiedete sich Hermine von Sirius, der sie jedoch nur kurz mit leerem Blick anstarrte und sich dann wieder von ihr abwandte. Na wenigstens hatte er sie dieses Mal nicht angeknurrt dachte sie, jedoch tat es ihr sofort wieder leid. Sie musste schnellstens hier Raus und einen klaren Kopf bekommen.
Stunden später, als Hermine alleine in ihrer viel zu großen Wohnung war, hatte sie immer noch dieses bedrückende Gefühl in ihrer Brust. Wie alleine musste sich Sirius nun fühlen? Sie kuschelte sich tiefer in ihre Decke und starrte einfach nur ins leere. Sie dachte lange über den vergangenen Tag nach und konnte einfach nicht zur Ruhe kommen. Sie lag ein wenig zusammen gekauert auf ihrer Wohnzimmercouch und versuchte das erlebte zu verdauen. In ihr Bett wollte sie nicht, es war so einsam dort. Aber das war es was sie gewollt hatte. Sie brauchte Abstand, weil Ron nun mal nicht das war, was sie wollte. Aber jetzt hier alleine in ihrer großen Wohnung, zusammen gekauert auf dem viel zu großen Sofa kroch die Einsamkeit ihre Glieder hinauf, bis sich ihr Herz verkrampfte.
Sie kam sich jämmerlich vor hier so zu sitzen und genau zu wissen, dass ihre Einsamkeit nichts war, im Gegensatz zu der von Sirius. Er wurde in eine Zeit geschmissen in der nichts mehr so war, wie er es kannte, schon zum zweiten Mal und wieder hatte er Verluste erlitten. Molly und Arthur waren ihm zwar während der Zeit im Orden zu guten Freunden geworden aber er hatte seine Freunde, seine Familie verloren, der einzige, der ihm noch geblieben war, war Harry.
Sie lies ihren Kopf nach hinten sinken und seufzte gequält. Irgendwie fühlte sie sich schuldig, auch wenn er sie zur Weißglut getrieben hatte, sie hätte nicht so mit ihm umspringen dürfen, es war ungerecht, er hatte schon zu viel durch gemacht.
Sie konnte es sich auch nicht erklären, jedes mal wenn sie seine abwehrende Haltung wahr nahm, machte sie das wahnsinnig. Nicht einmal Ron hatte sie bisher so aus der Fassung bringen können, sie erkannte sie nicht wieder. Was war nur heute in die gefahren? Vielleicht sollte sie sich am nächsten Tag bei ihm entschuldigen, sie würde es auf jedenfalls versuchen, wenn die Situation nicht wieder eskalierte. Sein Verhalten machte sie einfach nur wütend, es war so, als wenn er sie herausfordern würde, als mache er das ganze mit Absicht. Aber allein der Gedanke daran war mehr als lächerlich. Er war verletzt und einsam und vor allem verwirrt, ganz natürlich, dass er nicht sofort Vertrauen fasste. Sie sollte ihm nicht solchen Unsinn unterstellen.
Nachdem sie noch einige Zeit nachgedacht hatte und wie für sie typisch jede einzelne Szene des Tages in Gedanken durchgegangen war, fiel sie auch schon in einen unruhigen Schlaf. Etwas was in letzter Zeit nicht selten vorkam.
Sirius zur gleichen Zeit saß am Fenster der Krankenstation, nachdem er aus seinem unruhigen Schlaf aufgewacht war und es als unmöglich empfand weiter zu schlafen. Er betrachtete den Vollmond, der sich vor seinem Fenster in voller Pracht fast schon spöttisch präsentierte. Er dachte an Remus, an all seine Freunde, die nun nicht mehr lebten. Er war einsam, einsam und wütend. Was war hieran gerecht? Er durfte Leben, während sein Freund und seine Cousine einen Sohn auf dieser Welt zurück ließen. Es war nicht fair. Voller Wut schlug er mit der Faust auf die Fensterbank. Einmal und noch einmal, solange bis sie eine rötliche Färbung an nahm und der Schmerz in daran erinnerte, das er wirklich lebte. Wie gern würde er dieses nutzlose Leben gegen das seiner Freunde eintauschen.
Er war in einer Welt gestrandet, die schon lange nicht mehr seine war. Sein Patensohn hatte jetzt eine eigene Familie, sicherlich hatte er dort keinen Platz mehr.
Alles hatte sich verändert, selbst die Menschen. Selbst wenn er an Hermine dachte, konnte er nur den Kopf schütteln. Keine Frage sie war früher ein aufgewecktes wissbegieriges Mädchen und wie er selbst des öfteren zugegeben hat die schlauste Junge Hexe die er kannte. Aber etwas gravierendes hatte sich geändert. Die Unschuld, welche früher ihre Augen ausgestrahlt hatten, sie war nicht mehr dort. Vielmehr hatte Sirius dort eine leere gesehen, die ihm selbst nicht unbekannt war. Was war nur geschehen? Diese Veränderung war auch ein Grund seines Misstrauens, sie hatte Temperament, keine Frage, eine Eigenschaft die er an Frauen zu schätzen wusste, aber in ihren blicken und ihrer Gestik lag Zynismus und Bitterkeit, die ihn erschreckt hatte. Er konnte nicht glauben was aus der jungen Lebensfrohen Hexe geworden war.
Vielleicht war es wirklich unfreundlich gewesen sie regelrecht an zu knurren, aber es war alles so unglaublich Kurios gewesen, die Vertraute und doch so fremde Umgebung. Hermine selbst, ebenfalls vertraut aber doch fremd und erst die Kälte, welche sie ausgestrahlt hatte. Nach einiger Zeit hatte er schon daran gedacht sein Verhalten zu ändern, aber ihre Reaktionen auf sein Verhalten waren so überraschend und so erfrischend ehrlich impulsiv, das er beschloss dieses Spiel weiter zu treiben. Jedes mal wenn die Wut in ihrer Augen auf blitzte, verlor sie etwas von ihrer Kälte und etwas an ihr veränderte sich, was ihn faszinierte.
Seine Gedanken beschäftigten sich noch eine Weile mit den vergangenen Geschehnissen, er war gespannt was nun kommen würde. Was die nächsten Tage bringen würden. Und vor allem was der Grund seines wieder auftauchens war. Schließlich musste es doch einen Sinn haben, einen denn er jedoch noch nicht erkennen konnte.
Langsam erhob er sich von seinem Platz und schlenderte zurück zu seinem Bett. Sein Blick schweifte kurz durch die Krankenstation. Niemand war dort. Er war allein. Wie so oft in seinem Leben. Er schloss kurz die Augen um die Kontrolle über seine Emotionen zu wahren, atmete einmal tief durch und hatte wieder seine eiserne Maske aufgelegt. Danach legte er sich wieder hin und versuchte zu schlafen, die nächsten Tagen würden ihn sicherlich Kraft kosten, Kraft die er vielleicht nicht mehr besaß.
A/N:
Zuerst einmal ein riesiges Danke, so viele Favoriteneinträge *grins* und Danke an meine Reviewer ;-) So nun das erste Kapitel. Es hat doch etwas länger gedauert, zum einen weil ich ständig daran rumgeschliffen habe und eigentlich nie zufrieden war und zum anderen weil ich meine Koffer packe, da ich am Wochenende endlich nach einem halben Jahr wieder in meine Wohnug ziehe ;-) Das heißt diese Woche ist etwas stressiger als sonst und das Wochenende werde ich mit dem einräumen meiner Schränke verbringen. Was heißt das nächste Kapitel kommt wenn alles so klappt wie ich es will mitte nächster Woche ;-) Ich würde mich aber trotzdem und gerade weil ich mit dem Kapitel ein wenig gehadert habe riesig über Reviews freuen. Was das Betalesen angeht habe ich leider noch keine gefunden, aber ich bemühe mich. Falls sich jemand angesprochen fühlt kann er mir gerne eine Nachricht hinterlassen ;-)
lg, Liz
