Hallo ihr da draußen!

Das folgende Kapitel ist aus genau zwei Gründen hinterhältig und gemein: Erstens hat es einen halben Cliffhanger - was ich toll find, weil ich nämlich schon weiß wie es weitergeht und ihr nichtmfg - und zweitens ist es nicht betagelesen. Arme Vampyre hat grad einiges um die Ohren und weil ich eigentlich schon regelmäßig updaten will, hat sie es nicht geschafft. Also wundert euch nicht über seltsame Formulierungen, fehlende Buchstaben und Wörter, meine Zeichensetzung ist auch nicht die beste und... Na ja, ihr werdet sehen. Nächstes Mal wird es hoffentlich wieder besser...daumendrück

Schon wieder einen halben Roman geschrieben. Jetzt aber ganz schnell weg hier. Viel Spass mit dem Chapter!

lg, Schoko

Chapter 5

Mein Traum letzte Nacht war verstörend gewesen. Ich hatte geträumt, ich sei in großen Schwierigkeiten gewesen und Edward hätte versucht, mich zu retten. Er hatte gesuchte und gesuchte, aber irgendwas hatte ihn davon abgehalten mich zu finden. Ich fühlte mich so allein und verloren. Ich wollte nichts Anderes als ihn zu halten und seine Arme sicher um mich zu spüren. Schließlich war ich in kaltem Schweiß gebadet und schwer atmend mitten in der Nacht aufgewacht. Es hatte sich so real angefühlt ... aber was hatte das zu bedeuten? Was war an ihm, das mir das Gefühl gab, beschützt zu sein? Ich hatte mich nie so sicher gefühlt wie in dem Moment, in dem ich mir vorgestellt hatte, ich läge in seinen Armen.

Den ganzen Morgen über war ich unruhig und wartete nervös darauf, Edward wiederzusehen. Ich fragte mich besorgt, ob er sich an sein Wort halten und mein Geheimnis bewahren würde. Ich war so mit meinen eigenen Gedanken beschäftigt, dass ich völlig vergas, dass mein Truck immer noch beim Krankenhaus stand, bis ich aus der Haustür trat und feststellte, dass er fehlte.

"Mist", grummelte ich, als ich die Tür hinter mir zuschlug und zum Telefon lief. Nun würde ich Charlie anrufen und ihn darum bitten müssen, mich zu fahren. Ich würde ganz sicher zu spät kommen.

Leise vor mich hinschimpfend ging ich zum Telefon an der Küchenwand. Gerade, als ich die Nummer wählen wollte, hörte ich ein leises Pochen an der Haustür.

Verwirrt hängte ich den Hörer auf und ging zur Tür. Ich keuchte, als ich sah, wer da war. Da, vor meiner Tür, stand Edward Cullen in all seiner Herrlichkeit.

"Guten Morgen", murmelte er und versuchte sein Lächeln zu verbergen. In seinen Augen tanzte der Schalk.

Wie eingefroren stand ich vor ihm. Ich zwinkerte ein paar Mal, verwirrt darüber, dass er bei meinem Haus war. Er wartete darauf, dass ich sprach, aber ich wusste offensichtlich nicht mehr, wie man sprach. Ich beobachtete, wie sich seine Mundwinkel leicht nach unten zogen.und seine Augen einen besorgten Ausdruck annahmen.

"Oder vielleicht auch nicht. Fühlst du dich in Ordnung?", fragte er mit gehobenen Augenbrauen.

Ich lief dunkelrot an und sah weg. „Was tust du hier?", wich ich aus. Ich wollte nicht über irgendwas sprechen, das zurück zu meiner Krankheit führen könnte.

"Ich dachte, du könntest jemanden gebrauchen, der dich fährt", antwortete er sanft.

Ich guckte forschend an ihm vorbei und entdeckt einen silbernen Volvo, der in der Auffahrt geparkt war. Ich sah zu ihm hoch und lächelte vorsichtig. "Danke."

Er grinste und führte mich zu seinem Auto. Bevor er sich auf seinen Platz auf der Fahrerseite gleiten ließ, öffnete er die Tür für mich.

In den ersten paar Minuten war es still. Nervös knabberte ich auf meiner Unterlippe herum und war mir nicht sicher, was ich sagen sollte. Ich dachte zurück an meinen Traum und lief rot an, als ich mich daran erinnerte, wie sehr ich ihn gebraucht hatte. Das war nicht gut. Wir konnten nur Freunde sein; selbst wenn er aufgrund irgendeines Wunders mehr wollte, konnte es niemals sein. Letztendlich war es nur ein Traum, nicht mehr.

„Du hast mir nie erzählt, warum du hierher gezogen bist", fragte er plötzlich und brach die Stille.

"Was?", fragte ich abgelenkt und sah zu ihm hinüber.

Er lachte leise. "Warum bist du nach Forks gezogen? Du hast es mir nie gesagt."

"Oh. Ähm… es ist kompliziert."

"Ich denke, ich kann folgen", drängte er.

Ich seufzte. Das war nicht die Art von Unterhaltung, die ich gerade führen wollte. Ich hätte ihm einfach die Antwort geben können, die ich allen anderen gab, aber irgendwie fühlte sich das falsch an. Ich wollte ihn nicht anlügen, aber ich vertraute ihm nicht genügend, um die Wahrheit zu sagen.

"Du musst es nicht sagen, wenn du nicht willst", erklärte er nach ein paar Minuten. Ich hörte deutlich die Neugierde in seiner Stimme. Er wollte es wissen, aber er schien warten zu können, bis ich bereit war.

Ich dachte darüber nach, ihm die wahren Gründe für meinen Umzug hierher zu erzählen. Er wusste schon, dass ich krank war, war es nicht gleichgültig, ob er die ganze Geschichte wusste oder nicht? Es wäre vielleicht ein gutes Gefühl, jemanden zu haben, der Bescheid wusste... nicht nur das wusste, was ich bereit war mit anderen zu teilen... sondern alles.

"Nicht unbedingt", wich ich aus. Ich sah hinab zu meinen Händen und spielte mit einer Strähne meines Haares. „Vielleicht, wenn ich bereit bin", flüsterte ich.

"Ich werde da sein", versprach er.

Ich schaute zu ihm hoch und sah die Aufrichtigkeit in seinen Augen. Ich lächelte schwach zurück und unsere Augen blieben aneinander hängen. Eine seltsame, fremde Energie schien die Luft um uns zu erfüllen, während wir ununterbrochen in die Augen des anderen starrten. Die Zeit schien stillzustehen, während sich das Schweigen zwischen uns vertiefte. Meine Hände begannen zu zittern und ich spürte, wie mein Kopf anfing zu schwirren. Ich wusste nicht, was passierte. Alles was ich wusste, war, dass ich keine Möglichkeit hatte, wegzuschauen. Als mein Kopf anfing sich zu drehen, bemerkte ich, dass ich nicht atmete. Ich schnappte nach Luft und unterbrach unseren Blickkontakt.

"Wir müssen gehen, oder wir kommen zu spät", erklärte er mit leiser Stimme.

Ein leichtes Rosa kroch über meine Wangen, als ich nickte. Ich war so in seinen Augen verloren gewesen, dass ich nicht bemerkt hatte, dass wir schon an der Schule waren. Sobald ich ausgestiegen war, fühlte ich unzählige Augen auf mir liegen. Ich sah mich um und stellte fest, dass die Leute glotzen und miteinander flüsterten, als Edward zu mir aufschloss. Ich sah errötend auf den Boden und versteckte mich hinter meinem Haar.

"Komm!", drängte Edward sanft und brachte mich zu meiner ersten Unterrichtsstunde.

Ich hielt den Kopf gesenkt und blieb still, bis wir an der Tür meines ersten Klassenzimmers anhielten. Ich drehte mich um, um Edward tschüs zu sagen und war schockiert von dem, was ich sah. Sein Gesicht schien zerrissen zu sein, seine Brauen waren erhoben. Zögerlich griff er nach oben und strich mein Haar aus meinem Gesicht hinter mein Ohr. Lächelnd machte er auf dem Absatz kehrt und verschwand um die Ecke, während ich sprachlos zurückblieb. Bewegungslos stand ich da und starrte ihm hinterher, während meine Klassenkameraden an mir vorbeigingen und das Klassenzimmer betraten. Ich zuckte beim Klingen der Glocke zusammen und stürzte nach drinnen, um mich an meinen Platz zu setzen.

Der Morgen verging recht schnell. Ich bekam ein paar seltsame Blicke von einigen der Schüler ab, aber keiner von ihnen sprach mich an. Mein Glück hielt jedoch nicht lange an. Dort, vor der Tür zu meinem Matheklassenzimmer, stand Jessica. Sie lächelte breit, sobald sie mich sah und winkte. Ich verspannte mich. In der kurzen Zeit hier hatte ich schnell gelernt, dass sie die Klatschtante der Schule schlechthin war. Ich stöhnte innerlich; ich wusste, was sie wahrscheinlich wollte.

„Hey Bella. Wie geht es dir heute?", fragte sie wissend.

"Gut, Jessica, danke", antwortete ich höflich. Ich blieb nicht stehen, um zu reden. Sie schloss schnell zu mir auf und setzte sich auf ihren Platz neben mir.

"Hattest du einen guten Morgen?", forschte sie nach.

"Er war ok."

"Ist irgendwas Besonderes passiert?"

"Nein", antwortete ich schnell. Ihre Mundwinkel zogen sich nach unten und ich sah die Neugier in ihren Augen brennen.

"Ich habe deinen Truck heute nicht auf dem Parkplatz gesehen", meinte sie. „Wie bist du in die Schule gekommen."

"Ich bin mit einem Freund gefahren", murmelte ich schlicht. Bestimmt konnte ich Edward inzwischen einen Freund nennen.

"Mit wem? Kenne ich ihn?"

Ich seufzte. Sie war unnachgiebig. "Edward Cullen."

Ihre Augen strahlten bei meinem Eingeständnis auf und ein breites Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. „Erzähl mir alles!"

"Da gibt es nichts zu erzählen, Jess. Ich brauchte jemand, der mich fährt und er hat es getan. Ende der Geschichte."

Sie kniff die Augen ungläubig zusammen und kräuselte die Lippen. "Woher wusste er, dass du jemand gebraucht hast, der dich fährt? Hast du ihn angerufen oder so?"

"Nein, ich habe ihn nicht angerufen." Ich sah nach vorne und suchte nach dem Lehrer, aber er war spät dran. Von all den Tagen, an denen er zu spät kommen konnte!

"Woher wusste er es also?", beharrte sie.

"Er wusste es einfach, Jess, ok?"

Sie seufzte besiegt. Plötzlich huschte ein breites Lächeln auf ihre Gesicht und ihre Augen leuchteten auf. „Glaubst du, er mag dich?"

Ich lief bei ihrer Frage rot an. Nein. Ich glaubte nicht, dass Edward Cullen mich mochte. Aber ich befürchtete, dass ich ihn mögen könnte, oder ihn zumindest mehr brauchte, als ich sollte.

„Nein, wir sind nur Freunde."

"Ich habe noch nie gesehen, dass Edward Cullen vor dir mit irgendjemand nur befreundet war", stellte sie fest, als wollte sie eine Andeutung machen.

Ich wurde erneut rot. „Er ist nett", sagte ich in der Hoffnung, dass das genug war, um ihrer Befragung ein Ende zu setzen.

"Nett? Ist das alles, was du zu sagen hast? Bist du blind, Bella? Er sieht unglaublich gut aus."

Mein Gesicht wurde noch röter und sie lächelte mich wissend an. „Magst du ihn?"

Ich seufzte genervt. "Ja", flüsterte ich knapp. Ich spürte, wie die Röte auf meinen Wangen sich den Nacken hinunterzog.

"Wie sehr magst du ihn?" , fragte sie triumphierend.

Glücklicherweise war der Lehrer endlich gekommen. „Es ist nicht wichtig, wie ich für ihn empfinde. Wir können niemals mehr als nur Freunde sein", flüsterte ich, als der Lehrer die Stunde begann.

Sie runzelte die Stirn und sah verwirrt aus, aber sie verzichtete gnädigerweise darauf, weiter auf dem Thema herumzuhacken. Den Rest der Stunde hielt ich meine Augen auf die Tafel gerichtet. Sobald es klingelte, sprang ich von meinem Platz auf und rannte aus dem Zimmer. Ich wollte nicht noch einmal in Jessicas Fragen festgenagelt werden.

Ich hatte keine Lust zum Mittagessen zu gehen und das Flüstern und Starren noch einmal zu ertragen. Ich war müde und wollte mich einfach ein bisschen ausruhen. Ich hatte meinen Truck nicht dabei, also beschloss ich, in die Sporthalle zu gehen und mich dort auf die Matten zu legen. Ich hatte einen Apfel in der Tasche, den ich essen konnte.

Im Kraftraum fand ich eine halbwegs saubere Matte, auf die ich mich legte und meine Tasche als Kissen und meine Jacke als Decke benutzte. Ich schloss die Augen und genoss die Wärme in dem Raum. Ich wusste nicht, was ich wegen Edward machen sollte. Aus irgendwelchen Gründen schien ich von ihm angezogen zu sein. Ich brauchte ihn mehr, als ich zugeben wollte. Irgendetwas, was ich nicht recht einordnen konnte, war an ihm, das ihn von allen Menschen, die ich bisher getroffen hatte, unterschied. Obwohl ich Angst davor hatte, ihm zu vertrauen, wusste ich instinktiv, dass ich es konnte – dass er von allen Menschen, die ich je getroffen hatte, der vertrauenswürdigste war.

Im Grunde war es gleichgültig. In ein paar Monaten würde ich zu krank sein, um in die Schule zu gehen und dann würde ich ihn nie wieder sehen. Eine einzelnen Träne fiel meine Wange hinunter, als ich daran dachte, dass ich nie wieder sein wunderschönes Lächeln sehen würde. Er war mein Schutzengel.

"Bella?"

Ich keuchte und meine Augen flogen auf. Ich errötete und rieb mir übers Gesicht, um all meine Tränen wegzuwischen. Ich war so abgelenkt gewesen, dass ich nicht gehört hatte, wie die Tür aufging. Vor mir stand ein sehr besorgt aussehender Edward.

„Ja?", fragte ich.

"Bist du ok?", fragte er, als er sich vor mir hinkniete.

"Ja, mir geht's toll." Ich wurde rot.

Er sah mich einen Moment lang skeptisch an. „Warum bist du nicht beim Mittagessen?"

Ich zuckte mir den Schultern. „Ich habe einen Apfel. Es ist keine große Sachen."

Er runzelte missbilligend die Stirn. "Bella, du musst mehr als nur einen Apfel essen. Lass mich dir etwas zu essen kaufen."

Ich seufzte. "Ich habe Geld. Ich kann mir mein eigenes Mittagessen kaufen."

Er lächelte. "Dann lass uns gehen." Er stand auf und bot mir seine Hand an.

Ich biss mir nervös auf die Lippe. Ich wollte nichts lieber als seine Hand zu nehmen und mit ihm Mittag zu essen, aber ich wollte niemanden sehen. Ich wollte allein sein.

Ich schüttelte sachte den Kopf. "Du solltest gehen. Ich will gerade eigentlich lieber alleine sein."

Er verengte die Augen und sein Gesicht wurde berechnend. „Schön. Dann bring ich das Essen zu dir."

Bevor ich protestieren konnte, war er verschwunden. Perplex wartete ich darauf, dass er zurückkam. Weshalb interessierte ihn das alles so? Warum kümmerte es ihn, ob ich nun aß oder nicht? In meinem Kopf drehte sich alles, während ich versuchte, das Mysterium, das Edward Cullen darstellte, zu verstehen. Nur Tage zuvor hatte er mich wie eine Unantastbare behandelt und nun war ich sein neuer bester Freund.

Edward kam schneller mit einem Tablett voller Essen zurück, als möglich schien. Er lächelte, als er sich neben mich auf die Matte setzte.

"Das hast du nicht alles für mich mitgebracht, oder?" Das war mehr Essen, als ich an einem ganzen Tag hätte essen können.

Er zuckte mit den Schultern. „Ich wusste nicht, was du mögen würdest", erklärte er unschuldig. „Und jetzt iss, bitte."

Ich seufzte besiegt undgriff nach ein paar Pommes und tunkte sie in Ketchup. Ein unglaublich schönes, schiefes Lächeln huschte über sein Gesicht, als ich mein Essen kaute.

"Wie war dein Morgen", fragte er freundlich.

Ich zuckte mit den Schultern und nahm einen Schluck von der Cola, die er mir gebracht hatte. Er beobachtete mich ein paar Minuten beim essen. Ich fühlte mich ein bisschen befangen und wollte ihn gerade etwas fragen, wurde aber unterbrochen.

"Sag mir, was du denkst."

Ich schreckt auf bei seiner Frage. Ich sah in seine Augen und wurde von ihrer Eindringlichkeit überrumpelt. So stieß ich das Erste hervor, was mir durch den Kopf schoss. „Ich habe mich gefragt, warum du plötzlich so nett zu mir bist."

"Ist es ein Verbrechen, nett zu jemandem zu sein?" fragte er leichthin.

"Nein. Aber du warst nicht immer so freundlich zu mir. Ich habe mich nur gefragt, was sich geändert hat."

Er schürzte die Lippen. "Das tut mir Leid."

Ich steckte mir ein paar weitere Pommes in den Mund und wartete darauf, dass er weitererklärte.

"Du hast meine Frage nicht beantwortet", drängte ich.

Er seufzte. Sein eisiger Atem strich über mein Gesicht und brachte meinen Kopf zum Schwirren. Er roch so gut. Ich wollte mehr. Ich wollte mich vorlehnen und ihn schmecken. Ich schüttelte den Kopf, um ihn klar zu bekommen und lief etwas rot an.

"Ich bin kein guter Freund für dich, Bella", stellte er ernst fest. „Wenn du klug bist, gehst du mir aus dem Weg."

Ich beschloss, seine Warnung zu ignorieren und konzentrierte mich stattdessen darauf, was er gesagt hatte. „Sind wir nun also Freunde?"

Er grinste und seine Augen blitzen auf. „Ich denke, wir können es versuchen. Aber ich warne dich; Ich bin kein guter Freund für dich. Es wäre gesünder für dich, wenn wir es nicht wären." Er lächelte leicht, aber ich konnte den Ernst in seinen Augen sehen.

Er war sichtlich überrascht, als ich schnaubte. „Als ob ich mir Sorgen um meine Gesundheit machen würde", murmelte ich.

"Das solltest du aber", rief er scharf.

Ich starrte ihn mit weit aufgerissenen Augen an und spürte, wie sich meine Augen mit Tränen füllten. Ich sah schnell weg, um mein Gesicht vor ihm zu verstecken.

"Tut mir Leid", flüsterte er. Ich hörte das aufrichtige Bedauern in seiner Stimme. Instinktiv wusste ich, dass er sich für mehr als seine harschen Worte entschuldigte.

"Wenn du nur wüsstest", sagte ich. Meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. Einige Minuten herrschte Schweigen. Vorsichtig drehte ich mich zu ihm, um ihn anzuschauen und stellte fest, dass er mich mit traurigen Augen ansah. Er lächelte mich an und ich lächelte zögerlich zurück.

Er streckte die Hand aus und steckte langsam eine Strähne meines Haares hinter mein Ohr. „Wenn ich nur was wüsste?", fragte er sanft.

Ich sah in seine Augen und alles, was ich entdeckte, war Besorgnis und Wärme. Ich wollte es ihm erzählen, aber war es richtig, ihn so zu belasten? Er schien nichts davon weiter erzählt zu haben, was gestern im Krankenhaus passiert war. Konnte ich ihm also vertrauen?

Genau in dem Moment, als ich meinen Mund öffnete, um zu sprechen, klingelte die Glocke und verkündete das Ende der Mittagspause. Ich schloss den Mund und sah weg. Ich schluckte hart und kämpfte mit meiner Entscheidung. Schließlich stand ich auf, sammelte meine Sachen zusammen und ging auf die Tür zu.

Ich drehte mich um und stellte fest, dass Edward direkt hinter mir war. „Später", versprach ich.

Er nickte zur Antwort. "Dann also später."

Während ich zum Unterricht lief, begann ich mich vor dem Ende des Tage zu fürchten. Ich wusste, er würde diese eine Sache nicht vergessen. Ich musste herausfinden, wie viel ich ihm erzählen wollte.