Chapter 13

Ich stöhnte, während ich meine Beine unter der Bettdecke ausstreckte. Ich wollte nicht aufwachen. Ich hatte so gut geschlafen. Edward war in meinen Träumen gewesen und er hatte mich gerettet. Plötzlich zuckten die Ereignisse des vorangegangenen Tages wieder in mein Gedächtnis. Ich keuchte und riss die Augen weit auf.

Ich war in meinem Zimmer. Wie war ich hierher gekommen? Das letzte, woran ich mich erinnerte, war ein weißes Haus und Edward, der mich irgendwo hin trug...

„Guten Morgen."

Mein Kopf zuckte in Richtung des Bettendes, wo mein Schaukelstuhl stand. Edward betrachtete mich mit leichtem Stirnrunzeln.

„Morgen", flüsterte ich verwirrt. Ich spürte, wie mir das Blut in die Wangen rauschte bei dem Gedanken, dass Edward hier in meinem Zimmer war. Ich konnte mir nur zu gut vorstellen, wie ich aussah.

Edward spürte mein Unbehagen, stand von dem Schaukelstuhl auf und ging anmutig zur Tür. „Zieh dich an. Wir gehen frühstücken." Er grinste mich an, bevor er auf dem Absatz kehrt machte und mich fassungslos zurückließ.

Ich ließ meinen Kopf zurück auf mein Kissen plumpsen. Wie lange war er hier gewesen? Wie war er an Charlie vorbeigekommen? Wo war Charlie und was war mit Schule?

Ich biss mir nervös auf die Lippe, bevor ich beschloss, ihm zu nachzugeben und die Bettdecke völlig abwarf. Ich griff nach meinem Kulturbeutel und ging ins Badezimmer.

Ich stöhne, als ich mein Spiegelbild sah. Von all den Malen, die Edward mich am Morgen hätte sehen können, musste ich gerade heute so aussehen. In meinem Haar waren immer noch Blätter und kleine Zweige von der Zeit, die ich auf dem Waldboden verbracht hatte. Mein Gesicht war von Tränen gestreift. Ich trug immer noch dieselben Kleidern, die ich letzte Nacht angehabt hatte und sie sahen schmutzig und zerrissen aus.

Mein Gesicht wurde feuerrot und ich drehte mich schnell zur Dusche und stieg hinein. Das Wasser fühlte sich gut an und obwohl ich bleiben und es genießen wollte, wollte ich Edward nicht länger als nötig warten lassen.

Während ich mich abtrocknete, begannen Schmetterlinge in meinem Magen herumzuhüpfen und ich wurde immer nervöser. Ich zog mir rasch einen schlichten, dunkelblauen Sweater und eine bequeme Jeans an. Mit einem letzten Blick in den Spiegel seufzte ich und ging dann vorsichtig die Treppen hinunter.

Ich fand ihn geduldig am Küchentisch sitzend vor. Sobald ich in die Küche kam, lächelte er mein geliebtes schiefes Lächeln und raubte mir den Atem.

„Sollen wir?"

Ich nickte zur Antwort und folgte ihm aus der Haustür. Sein Volvo war in der Auffahrt geparkt und er öffnete mir ohne ein Wort die Tür. Ich stieg ein und schneller als möglich schien, saß er auf dem Platz neben mir.

Ich wusste nicht, wo wir hinfuhren, aber es interessierte mich auch nicht besonders. Ich hatte eine Million Fragen, die ich beantwortet haben musste und eine davon kam mir über die Lippen, bevor ich sie abhalten konnte.

"Wie lange warst du da?"

"Da?", fragte er und legte verwirrt den Kopf schief.

Ich lief rot an. "In meinem Zimmer."

Er kräuselte die Lippen, während er versuchte nicht zu grinsen. „Ich habe dich gestern Nacht nach Hause gebracht. Charlie war krank vor Sorge um dich." Seine Stimme hatte einen missbilligenden Ton angenommen. „Du hast keine Notiz dagelassen und er hatte keine Ahnung, wo du warst." Er hob eine Augenbraue und sah mich vorwurfsvoll an, bevor er fortfuhr. „Er hat mich heute morgen wieder reingelassen, bevor er arbeiten gegangen ist."

"Was ist mit Schule?", fragte ich in dem Versuch, das Thema zu wechseln.

Er grinste. "Wir sind heute krank. Außerdem will Carlisle, dass du es die nächsten paar Tage langsam angehst nach letzter Nacht." Seine Stimme klang streng und ließ keinen Raum für Proteste.

Ich schürzte die Lippen und sah den Rest der Fahrt schweigend aus dem Fenster.

Wir hielten schließlich vor einem kleinen Restaurant in Port Angeles. Er kam zu meiner Seite des Autos, öffnete die Tür und bot mir seine Hand an. Bereitwillig legte ich meine Hand in seine und fühlte sofort einen elektrischen Schlag durch mich hindurch zucken. Mein Herzschlag setzte einmal aus und ich hätte schwören können, dass ich ein Lächeln über sein Gesicht huschen sah, als ob er es gehört hätte.

Er lief vor mir her und öffnete die Tür für mich. Das Restaurant war klein und es waren nicht viele Leute da.

"Einen ruhigen Tisch für zwei Personen", hörte ich ihn die Kellnerin bitten, als sie näher kam. Ihre Augen weiteten sich und wanderten über Edward, bevor sie sich verengten, als sie auf mich fielen. Ich fühlte mich fehl am Platz neben Edward und sah weg. Wir folgten ihr zu einem Tisch in einer abgelegenen Ecke.

"Kann ich euch irgendwas zu trinken bringen", fragte sie mit verführerischer Stimme. Mir entging nicht, dass sie nur Edward ansah. Aber er hielt seine Augen auf mich gerichtet und schien sie nicht wahrzunehmen.

"Bella?"

"Orangensaft und ein Wasser, bitte."

"Dasselbe für mich", antwortete er und schickte sie weg.

Ich öffnete die Speisekarte vor mir und schaute sie kurz durch. Ich war nicht wirklich hungrig, aber ich wusste, dass er mich egal was war, zwingen würde zu essen.

Wir schwiegen, aber ich spürte, wie sich seine Augen in mich bohrten. Die Kellnerin kam einen Augenblicke später mit unseren Getränken zurück.

"Seid ihr bereit zum Bestellen?"

Wieder blieben ihre Augen auf Edward gerichtet. Sie lächelte ihn kokett an, aber er sah nicht mal zu ihr hoch. Er hob eine Augenbraue und sah mich erwartungsvoll an.

"Für mich bitte nur French Toast." Ich schloss die Speisekarte und gab sie ihr. Widerwillig drehte sie sich um, nahm sie mir ab und wandte sich augenblicklich wieder Edward zu.

"Und für dich?"

"Nichts für mich. Dankeschön." `Natürlich`, dachte ich. Er sah das erste Mal zu ihr hoch, um ihr unsere Speisekarten zu geben und warf ihr dabei ein verwirrendes Lächeln zu. Sie sah wie betäubt aus, nahm ihm schwach die Speisekarten ab und ging langsam davon.

Ich kicherte leise; ich wusste genau, wie sie sich fühlte.

"Was ist so lustig?", fragte er mit vor Verwirrung gerunzelter Stirn.

"Nichts." Ich errötete.

Er spannte den Unterkiefer an und seine Augen verengten sich ungläubig.

"Wie war dein Camping Ausflug?", fragte ich, um erneut das Thema zu wechseln.

Er grinste – er wusste, dass ich ihn ablenken wollte. „Es lief gut."

"Wie war dein Wochenende?"

Ich zuckte mit den Schultern und überlegte kurz, ob ich meinen Besuch erwähnen sollte oder nicht. Ich wollte sehen, wie er auf den Namen reagierte. Meine Neugierde überwog. "Ein alter Freund von meinem Dad ist vom Reservat mit seinem Sohn rübergekommen, Billy und Jacob Black. Kennst du sie?"

Ich beobachtete, wie er sich leicht verspannte und die Augen verengte, bevor sein Gesicht ausdruckslos wurde. „Das kann ich nicht wirklich behaupten."

Ich nickte einmal und schürzte die Lippen. „Sie scheinen dich zu kennen", erwiderte ich scharf.

"Eine Menge Leute behaupten mich zu kennen, Bella. Das bedeutet nicht, dass sie es tun." Er lehnte sich zurück und kreuzte die Arme mit einem selbstzufriedenen Ausdruck auf dem Gesicht vor der Brust.

Ich blickte ihn finster an. Er wich wieder aus. Genau in dem Moment kam mein Essen. Die Kellnerin stellte es vor mich und ging ohne ein weiteres Wort davon. Ich wickelte mein Besteck aus der Serviette aus, schnitt ein kleines Stück ab und steckte es mir in den Mund, während ich versuchte meine nächste Frage zu formulieren. Edward ergriff die Gelegenheit, um das Thema zu wechseln.

"Was hast du im Wald gemacht, Bella?"

Er starrte mir eindringlich in die Augen und machte es mir unmöglich, klar zu denken. Ich stieß den ersten Gedanken aus, der mir durch den Kopf schoss. „Ich habe nachgedacht."

Er schaute finster drein. "Im Wald?" Er hob die Augenbrauen skeptisch und atmete scharf aus. „Über was hast du nachgedacht?" Er klang unerklärlicherweise verärgert.

Ich spürte, wie mein Gesicht warm wurde. Ich konnte ihm die Wahrheit nicht sagen – dass ich über meine Beziehung zu ihm nachgedacht hatte.

"Ich hatte eine Menge im Kopf. Das ist alles. Und dann bin ich vom Weg abgekommen."

Er stöhnte. "Hast du eine Idee, wie gefährlich dein kleiner Spaziergang durch den Wald war?", fauchte er. Er klang wütend.

"Mir ging es wunderbar… bis ich mich verlaufen habe", fügte ich verlegen hinzu.

Er sah mich einen kurzen Moment an, bevor sich sein Gesicht entspannte. „Versprich mir, dass du nie wieder allein in den Wald gehst."

"Warum?"

Er seufzte. "Sagen wir einfach, dass Dinge dort herumkriechen, die gefährlicher sind, als du dir vorstellen kannst."

Ich nickte einmal, völlig überrascht von seinem Geständnis. Bezog er sich auf Fabelwesen? Konnten die Geschichten wirklich wahr sein?

Es blieb einige Minuten lang still, während ich einige Bissen nahm und sie langsam kaute. Ich nahm einen Schluck Orangensaft und sah schließlich zu Edward auf. Seine Augen waren scheinbar gedankenverloren auf etwas über meinem Kopf gerichtete. Nach einigen Sekunden huschten seine Augen zurück zu mir. In ihnen lag soviel Traurigkeit, dass es mein Herz zum Schmerzen brachte. Ich wollte meine Hand nach ihm ausstrecken und ihn trösten, aber ich besann mich eines Besseren.

„Bella, darf ich dich etwas fragen?" Er wirkte müde.

„Ok."

"Was ist an dem Wochenende passiert, als ich mit meinen Brüdern weg war?" Seine Stimme klang gespannt und ein Anflug von Traurigkeit schwang in ihr mit.

Mein Gesicht wurde blass und ich spürte, wie mein Herzschlag beschleunigte. Ich hatte es niemandem erzählt. Ich öffnete den Mund, um zu sprechen, aber plötzlich fühlte er sich sehr trocken an. Ich griff nach vorne, um einen Schluck Wasser zu trinken.

"Ich hatte einen Arzttermin", flüsterte ich und sah hinunter auf den Tisch vor mir. Ich spürte, wie eine Welle von Übelkeit mich traf und schob angewidert den halb leergegessenen Teller von mir weg.

"Was hat er gesagt?"

Ich spürte, wie sich meine Augen mit heißen Tränen füllten. „Mein Zustand verschlechtert sich." Meine Atmung beschleunigte sich und ich fühlte, wie sich ein großer Klumpen in meiner Kehle bildete. Ein paar Tränen rannen entwischten mir und liefen meine Wangen hinunter, als ich zurück zu Edward sah. In seinen Augen brannte ein Gefühl, das ich nicht zuordnen konnte. Sie waren weich und drängte mich sanft dazu, weiter zu sprechen. Ich holte tief Luft.

"Ich habe nur noch ein paar Monate, höchstens sechs. Ich bin einfach... noch nicht bereit." Meine Stimme klang sehr schwach und war nur wenig mehr als ein Flüstern. Obwohl es mir schwer fiel es zu sagen, war ich überrascht, wie erleichternd es war, diese Last endlich mit jemandem geteilt zu haben.

"Und so hast du mich weggeschoben", sagte er mit mitfühlender Stimme.

Ich nickte. "Es war nicht fair, dich so nah an mich ranzulassen. Es ist immer noch nicht fair", murmelte ich mehr an mich gerichtet als an ihn.

"Oh Bella, ich wünschte, du hättest es mir einfach gesagt. Ich wäre für dich da gewesen. Ich hätte dir da durch geholfen. Du hättest das nicht alleine durchmachen sollen."

Ich fühlte, wie weitere Tränen über meine Wangen liefen. „Warum ist dir das so wichtig? Du kennst mich kaum."

Er war einen Moment ruhig, dann griff er über den Tisch und legte sanft seine Hand auf die Seite meines Gesichts. „Ich kenne dich besser als du denkst. Du bist mir wichtig, Bella, mehr als du mir sein solltest", gab er zu und streichelte mein Gesicht mit seinem Daumen.

Da kam unsere Kellnerin an den Tisch und ich wandte mich schnell von ihr ab, um mein Gesicht mit meinen Ärmeln abzuwischen.

"Kann ich euch noch was bringen? Überhaupt irgendwas?" Wieder sah sie nur Edward an, aber er schenkte ihr keine Beachtung.

"Nein, nur die Rechnung, bitte", hörte ich Edward mir einem barschen Unterton in der Stimme sagen.

Sie kam mit der Rechnung in der Hand zurück und ließ sie ohne ein Wort auf dem Tisch liegen. Edward zog einen Schein aus seiner Tasche, legte ihn auf den Tisch und bot mir seine Hand an, als ich aufstand. Ich nahm sie schüchtern und wir liefen zusammen zu seinem Auto.

Ich hielt die Augen nach vorne gerichtet, während er das Auto durch die Straßen von Port Angeles steuerte. Er hatte gesagt, dass ich ihm wichtig war. Was hieß das? Könnte er vielleicht so fühlen wie ich? War es möglich, dass er sich genauso nach meiner Gegenwart sehnte wie ich mich nach seiner? Ich musste herausfinden, was er war. Er war an der Reihe damit, zu sagen, was los war, ehrlich zu sein und aufzuhören, die ganze Zeit auszuweichen – es war zum aus der Haut fahren.

"Was denkst du?"

Ich drehte mich um, um ihn anzusehen und stellte fest, dass er mich mit neugierigen Augen ansah. „Ich versuche herauszufinden, was du bist", antwortete ich ehrlich.

Ich sah, wie sich seine Hände um das Lenkrad anspannten, aber sein Gesicht blieb ruhig. „Und, hast du Glück damit?"

"Ich habe eine Idee… etwas, das Jacob mir erzählt hat."

"Was hat Jacob dir erzählt?" In seiner Stimme lag ein Unterton, der zuvor nicht dagewesen war. Er klang abwehrend.

Ich sah weg. Ich fühlte mich schon dumm, es auch nur anzudeuten.

Einige Minuten später brach er das Schweigen, das zwischen uns lag. „Ist es so schlimm?", drängte er mich sanft.

Ich zuckte mit den Achseln.

"Du kannst mir alles sagen."

Ich atmete tief ein und sah auf meine unruhigen Hände im Schoß, während ich sprach. „Jacob hat mir eine alte Legende erzählt mit..." Ich hielt inne, wie sollte ich es ihm sagen?

"Sprich weiter", drängte er. Seine Stimme blieb ausdruckslos und kontrolliert.

"Über Vampire und Werwölfe", schloss ich mit sanfter, leiser Stimme.

Ich wagte einen Blick in seine Richtung und sah, dass er das Lenkrad zu fest umklammerte; es sah aus, als würde er es gleich in zwei Hälften brechen.

"Und du hast sofort an mich gedacht."

"Nein… Er erwähnte deine Familie… und seine."

"Was hast du gemacht, als du die Geschichte gehört hattest?"

Ich sah nach unten, ängstlich seinem Blick zu begegnen, während ich mit meiner Geschichte fortfuhr. „Ich musste nachdenken, also habe ich mich entschuldigt und bin ins Bett gegangen. Ich hatte die ganze Nacht entsetzliche Träume. In meinem Kopf hat sich alles gedreht, als er versucht hat, einen Sinn hineinzubekommen. Ich bin früh aufgestanden, weil ich es aufgegeben hatte zu schlafen. Dann bin ich spazieren gegangen. Es war früh am Morgen und ich musste den Kopf klar bekommen. Ich wusste nicht, was ich tun sollte und ich musste ein paar Entscheidungen treffen..." Ich brach leise flüsternd ab.

„Was für Entscheidungen musstest du machen?" Der Klang seiner Stimme passte zu meiner.

"Ich musste entscheiden, ob es wahr war, was Jacob sagte und was ich damit anfangen sollte", gab ich zu.

"Und was hast du entschieden?"

Ich atmete tief durch, um Zeit zu schinden, wenn auch nur für einen kurzen Moment. „Es ist egal, was du bist, Vampir oder nicht. Ich brauche dich zu sehr um ohne dich sein zu können", gestand ich ein und wurde tiefrot.

"Es ist dir egal, dass ich ein Monster bin?", fragte er in einem wütenden, ungläubigen Ton.

Mein Kopf zuckte hoch und ich sah, dass er geschockt war. Seit wir im Auto saßen, war es das erste Mal, dass einer von uns lauter als leise geflüstert sprach.

"Nein", räumte ich nach einem kurzen Moment ein. „Es ist zu spät. Wenn du mich wirklich verletzen wolltest, hättest du es schon getan. Außerdem hat Jacob gesagt, dass ihr nicht als gefährlich geltet."

"Ich bin trotzdem gefährlich, Bella. Vergiss das niemals", antwortete er barsch.

Ich sagte nichts.

"Er hat dir wirklich erzählt, ich sei nicht gefährlich?", fragte er skeptisch.

"Er sagte, ihr geltet nicht als gefährlich."

Er lachte spöttisch.

"Habe ich also recht?", fragte ich herausfordernd.

Sein Kiefer spannte sich an und sein Gesicht sah zerrissen aus. Schließlich nickte er kurz und meine Augen weiteten sich.

"Ich habe recht", flüsterte ich.

Er schaute finster nach draußen. „Du hast die wichtigste Frage noch nicht gestellt."

Ich fragte mich, was er meinte. Dann sah ich mich um und stellte erschrocken fest, dass wir schon zurück bei meinem Haus waren und im Hof parkten. „Wie sind wir..."

"Es gibt eine Menge Sachen über mich, Bella, die du noch nicht weißt." Er seufzte unglücklich und starrte aus der Windschutzscheibe in den Himmel hinauf.

"Wirst du sie mir erzählen?", fragte ich verlegen.

Er drehte sich zu mir um und sah mich an. Der Blick in seinen Augen raubte mir den Atem. Die bloße Eindringlichkeit war ausreichend, um Stahl zum Schmelzen zu bringen. Ich sah die Verwundbarkeit und die Unruhe, die er spürte. Ich wusste, für ihn war genauso schwierig darüber zu sprechen, was er war, wie für mich darüber, krank zu sein.

"Es wird kalt. Gehen wir rein", sagte er und riss seine Augen von meinen los.

Ich willigte sofort ein, während mir Frage über Frage durch den Kopf ging. Es gab soviel, das ich wissen wollte, dass ich nicht wusste, welche Frage ich zuerst stellen sollte.