Chapter 24
Schwer seufzend öffnete ich am Montag Morgen die Tür meines Trucks, um einer neuen Schulwoche ins Auge zu sehen. Ich hatte in letzter Zeit eine Menge verpasst und ich wusste, dass die Leute neugierig wurden. Um ein paar der neugierigen Blicke zu vermeiden, hatte ich beschlossen, alleine in die Schule zu fahren und Edward dort zu treffen. Es schien ihm nicht so viel auszumachen, wie ich erwartet hatte und ich war dankbar dafür.
Ich entdeckte Edward sofort, als ich auf den Parkplatz fuhr und meine gesamte Aufmerksamkeit lag auf ihm. Er stand lässig gegen die Tür seines Autos gelehnt und starrte in meine Richtung. Den leichten Regen, der um ihn herum zu Boden fiel, schien er nicht zu bemerkten. Ich war so sehr mit ihm beschäftigt, dass ich Mike überhaupt nicht bemerkte, als er auf mich zu kam, bis es zu spät war.
„Hey Bella", sagte Mike und trat vor mich, so dass mein Blick auf Edward blockiert war. Ich musste den Kopf hoch heben, um zu ihm zu schauen, so dass mein Gesicht unter meiner Kapuze leicht nass wurde.
„Hey Mike."
„Wie geht es dir. Ich habe dich eine ganze Weile nicht mehr gesehen." Ich versuchte die Welle von Ärger zu unterdrücken, als ich die aufrichtige Besorgnis in seiner Stimme hörte. Letztendlich war er doch ein netter Typ.
„Mir geht es wunderbar."
„Wo warst du? Ich habe mir Sorgen gemacht", gab er verlegen zu.
„Ich hatte eine ziemlich hartnäckige Grippe, das ist Alles. Mir geht es jetzt viel besser", log ich drauf los.
„Ich habe gehört, du wärst im Krankenhaus gewesen", sagte er mit sanfter Stimme. „Ich dachte die Grippezeit sei vorbei."
„Tja, naja... Ich glaube nicht. Ich hatte nur ein bisschen Wassermangel und hab zusätzliche Flüssigkeit gebraucht. Es war keine große Sache. Sie haben mich eigentlich sofort wieder nach Hause geschickt." Ich lächelte in dem Versuch, meine Zeit im Krankenhaus herunterzuspielen. Ich fragte mich gerade, wie er herausgefunden hatte, dass ich im Krankenhaus gewesen war, als ich aus den Augenwinkeln Edward näher kommen sah.
Ich seufzte stumm vor Erleichterung, als er sich hinter mich stellte und meine Hand nahm. „Guten Morgen, Mike", sagte er mit angenehm ausgeglichener Stimme.
„Edward", entgegnete Mike. Er nahm seinen Blick nicht von mir.
„Bella, wir müssen jetzt gehen, ansonsten kommen wir zu spät zur ersten Stunde", sagte Edward während er sich besitzergreifend zu mir hinablehnte, um mir ins Ohr zu flüstern.
Ich lief rot an und winkte Mike rasch zum Abschied, während ich mich von Edward wegziehen ließ.
Die nächsten Wochen, nachdem ich erst wieder in der Schule war, liefen erstaunlich gut. Die meisten schienen mir meine Grippe-Geschichte ohne große Überzeugungsarbeit abzukaufen. Mike erwies sich als der einzige, der weiter Erklärungen verlangte. Abgesehen davon, dass ich am Ende jedes einzelnen Tages völlig ausgelaugt war, machte ich mich gut. Ich gewöhnte es mir an, jeden Nachmittag ein Nickerchen zu halten und diese schienen zu helfen.
Die Schmerzen wurden schlimmer, aber ich achtete sorgfältig darauf, dass Edward das nicht mitbekam. Er brauchte sich keine Sorgen um mich zu machen. Ich würde bald wieder zum Arzt müssen und ihn um eine Erhöhung der Schmerzmitteldosis bitten. Ich machte mir etwas Sorgen, dass er mich auf Morphium setzen würde, aber mir ging es sicherlich noch nicht so schlecht. Ich wusste natürlich, was das bedeutete, aber ich weigerte mich, etwas gegenüber irgendjemandem zu erwähnen. Mir ging es stetig schlechter, genau wie mein Arzt es vorausgesagt hatte, aber niemand konnte etwas davon ahnen, wenn er mich ansah. Ich wurde ein Meister darin zu verstecken, wie ich mich fühlte. Aber es gab immer noch einige Leute, vor denen ich nichts verbergen konnte – wie heute.
Der Tag hatte sich in die Länge gezogen. Ich hatte solche Schmerzen, dass ich es beinahe nicht mehr ertrug. Ich weigerte mich, ihnen nachzugeben und tat mein Bestes, um zu kaschieren, wie ich mich fühlte. Es war so rasch gekommen, dass ich nicht wirklich Zeit gehabt hatte, mich daran zu gewöhnen. Beim Mittagessen ging es mir schrecklich.
Ich lief langsamer als sonst und kam zu spät zum Mittagessen. Edward stand an der Tür und wartete auf mich; er sah besorgt aus.
„Ist alles in Ordnung?"
Ich zwang mich zu lächeln. „Mir geht es gut." Ich fühlte eine Schicht kalten Schweißes auf meiner Stirn, während ich langsam auf den Tisch zuging, an dem ich normalerweise mit Edward saß, und setzte mich hin.
Edward wich nicht von meiner Seite und hielt eine Hand auf meinen Rücken gelegt. Vor ihm stand schon ein Tablett mit Essen. Ich wusste, dass er nichts davon essen würde, also griff ich nach dem ersten, was meine Hände berührten. Ich nahm einen kleinen Bisschen von der Pommes, die ich genommen hatte und legte die halb aufgegessene Portion auf das Tablett zurück. Mein Magen rebellierte, als ich mich zwang, das Essen zu schlucken.
Ich sah zu Edward auf und stellt fest, dass er die Stirn vor Sorge gerunzelt hatte. Ich lächelte erneut, entschlossen, den Rest des Tages durchzuhalten. Er sah an mir vorbei und ich drehte mich um, um zu sehen, wen er ansah. Es war Jasper. Ich fluchte leise in dem Wissen, dass Jasper ihm durch seine Gedanken gerade aufs Genauste erzählte, wie ich mich fühlte.
„Bella", sagte er vorwurfsvoll, sobald seine Augen wieder auf mir lagen.
Ich biss die Zähne zusammen. „Mir geht es gut."
Ich sah nach unten und knabberte erneut an dem Essen auf dem Tablett herum. Ich atmete tief durch, um die Schmerzen unter Kontrolle zu behalten. Edward schwieg den Rest des Mittagessens, ab und zu unterbrochen von einem offensichtlich angewiderten Seufzen.
Sobald es klingelte, stand ich vorsichtig von meinem Platz auf. Edward kam sofort an meine Seite und half mir zu unserer nächsten Unterrichtsstunde. Während der ganzen Zeit, die ich brauchte um dort hinzukommen, blieb er besonders wachsam. Es war gut, wieder sitzen zu können, und ich war dankbar für die Ablenkung, sobald der Lehrer kam.
Nur Minuten nachdem der Lehrer mit seinen Ausführungen begonnen hatte, spülte eine neue Schmerzenwelle durch mich hindurch. Ich wimmerte leise und umklammerte mit meinen Händen den Tisch. Mein Körper zitterte und meine Atmung hatte sich beschleunigt. Ich konnte nicht mehr und so drehte ich mich mit tränengefüllten Augen zu Edward.
„Edward!", brachte ich gerade noch durch die Schmerzen hindurch, hervor.
Er warf einen Blick auf mich und sein Gesicht verwandelte sich in eine Maske des Schreckens. Bevor ich wusste, wie mir passierte, hatte er mich auf die Arme genommen und lief aus dem Klassenzimmer. Ich hörte, wie der Lehrer wissen wollte, was los war, als wir den Raum verließen, aber er ignorierte ihn schlichtweg und ging rasch zum Parkplatz. Ich umklammerte mit meinem Fäusten sein Shirt, um mich fester an ihn zu pressen. Ich atmete seinen Geruch ein in dem Versuch, dieser Welt voller Schmerz zu entkommen.
Er wollte mich behutsam absetzen, aber ich hielt nur noch stärker fest. „Lass mich nicht los." Halb flüsterte, halb wimmerte ich.
„Ich kann dich so nicht fahren, Bella", sagte er mit angespannter Stimme.
Ich schüttelte bloß den Kopf. „Lass mich nicht los." Ich brauchte ihn bei mir. Sein Geruch war das einzige, was mich noch bei Verstand hielt.
„Nimm sie mit auf den Rücksitz. Ich fahre."
Ich wusste nicht, wo sie hergekommen war, aber ich war froh, dass Alice aufgetaucht war. Ich legte meinen Kopf an die Stelle zwischen Edwards Schulter und Nacken, während er mit mir auf dem Arm auf den Rücksitz stieg. Die Fahrt verlief schweigend. Ich wusste nicht, wo sie mich hinbrachten, ich wusste nur, dass sie mir Hilfe holten und das beruhigte mich.
Die Fahrt dauerte nicht lange und bevor es mir bewusste war, war ich wieder im Inneren eines Gebäudes. Ich sah mich um und stellet fest, dass ich wieder einmal bei Edward zu Hause war.
„Edward, was ist los?", fragte Carlisle.
„Ihr geht es wirklich schlecht. Ich habe noch nie erlebt, dass sie solche Schmerzen hatte." Seine Stimme klang gequält. Ich wollte ihn beruhigen und sagen, dass alles in Ordnung war, aber ich konnte meinen Mund nicht bewegen. Er war wegen der Schmerzen so fest zusammengepresst, dass es beinahe unmöglich war, ihn zu bewegen.
„Bella, hast du deine Schmerzmittel heute genommen?"
„Hmm", schaffte ich zu murmeln.
Ich hörte, wie er an einigen Dingen in seiner Tasche herummachte. „Ich werde dir etwas gegen die Schmerzen geben. Versuch dich zu entspannen."
Ich fühlte ein scharfes Pieksen an meinem Arm und dann floss Erleichterung durch mich hindurch. Mein Kiefer pochte, als ich begann mich zu entspannen. Ich spürte, wie die Spannung meinen Körper verließ und eine unglaubliche Müdigkeit überkam mich.
Ich atmete ein paar Mal tief durch und griff nach oben, um mir die Stirn zu reiben; sie war schweißbedeckt. Ich öffnete die Augen und stellte fest, dass Edward mich nervös ansah. Ich lächelte müde. „Dankeschön."
„Schlaf jetzt, Bella. Du musst dich ausruhen", hörte ich Carlisle sagen. Ich wurde aufs Neue schwerelos, war aber zu müde um wach zu bleiben und herauszufinden, wo ich hingebracht wurde.
Ich wusste in wessen Armen ich lag und fühlte mich sicher, während ich wegdämmerte.
Langsam öffnete ich die Augen und stellte fest, dass ich in Edwards Zimmer, eingedeckt mit dicken Decken lag. Draußen war es immer noch hell, also konnte ich nicht sehr lange geschlafen haben. Ich setzte mich aufrecht hin, rieb mir die Augen und sah mich suchend im Zimmer um.
"Edward?", fragte ich verschlafen, als ich ihn nicht sofort entdeckte.
Eine Sekunde später öffnete sich die Tür, er kam hinein und kniete sich an meine Seite. „Du bist wach", flüsterte er, legte seinen Kopf auf meinen Schoß und schlang seine Arme um meine Hüfte. Ich griff nach unten und begann mit meinen Fingern durch sein Haar zu streichen.
"Wie fühlst du dich?"
Ich wusste, dass er die Wahrheit wissen wollte, und beruhigte ihn rasch. „Die Schmerzen sind völlig verschwunden. Ich bin immer noch ein bisschen müde, aber mir geht es viel besser."
"Ich habe mir solche Sorgen gemacht", gab er leise zu und grub seinen Kopf tiefer in meinen Schoß.
Es war an der Zeit, dass wir redeten. Ich musste ihm gegenüber völlig ehrlich darüber sein, wie es wirklich um mich stand. Mir ging es schneller schlechter, als ich erwartete hatte und ich musste ihn vorbereiten.
"Edward, wir müssen reden", sagte ich leise.
Er hob den Kopf, um mich anzusehen. „Ich weiß. Ich habe schon mit Carlisle gesprochen, während du geschlafen hast und er denkt, dass diese Behandlungen helfen könnten. Sie könnten nichts verschlechtern und dir wenigstens mit den Schmerzen helfen." Er redete weiter, aber seine Stimme klang verzweifelt.
Ich seufzte, während ich seinen Gesichtsausdruck betrachtete. Das würde nicht einfach werden. „Edward", flüsterte ich und hob meine rechte Hand, um sie ihm an den Mund zu legen und ihn zum Schweigen zu bringen. „Mir geht es immer schlechter."
Er sah nach unten, nahm meine Hand von seinem Mund und hielt sie fest in seiner. „Deshalb glaube ich ja auch, dass die Behandlungen..."
Ich unterbrach ihn, bevor er weitersprechen konnte. „Das heute war nur ein kurzer Ausblick auf das, was noch kommen wird. Früher als irgendeiner von uns erwartet, werde ich nicht mehr in der Lage sein, in die Schule zu gehen, oder auch nur zu laufen." Ich hielt kurz inne um zu husten. Ich war den Husten, den ich von meiner Krankheit vor ein paar Wochen mitgeschleppt hatte, immer noch nicht losgeworden – noch ein Vorzeichen.
An den meisten Tagen kann ich verstecken, wie schlecht es mir geht." Sein Kopf schoss nach oben, als ihm bewusst wurde, was ich da sagte – dass ich längere Zeit größere Schmerzen gehabt hatte, als sogar er mitbekommen hatte. Ich lächelte schwach, um ihn zu beruhigen. „Aber es wird zu schmerzhaft und zu regelmäßig, als dass ich es weiterhin einfach ignorieren kann."
Ich sah weg, während ich mich für das nächste, was ich sagen musste, wappnete. Ich hatte in letzter Zeit viel Zeit gehabtmir zu überlegen, weshalb Edward mich nicht verwandeln wollte. Warum er es nur so zögerlich auch nur in Betracht zu. Er wollte mich nicht für alle Ewigkeit. Obwohl das weh tat, verstand ich es auch. Ich war dankbar für jeden Augenblick, den er bereit war mit mir zu teilen und ich wäre verdammt, wenn ich seine Erinnerung von mir befleckt sein lassen würde.
"Ich will nicht, dass du am Ende bei mir bist", flüsterte ich langsam, betonte jedes einzelne Wort, um sicher zu gehen, dass er mich deutlich verstand.
"Was?", fauchte er scharf.
"Ich will, dass du nur gute Erinnerungen von unserer Zeit zusammen hast. Ich habe eine Menge darüber nachgedacht und ich verstehe jetzt, warum du mich nicht verwandeln willst. Es ist in Ordnung", sagte ich und drehte mich wieder um, um ihn anzulächeln. Er sah verwirrt aus, beinahe wütend, aber ich musste weitermachen. „Ich kann einfach nicht zulassen, dass du siehst, wie es mir immer schlechter geht; aus dem gleichen Grund habe ich meine Mom verlassen. Ich liebe dich zu sehr, um dir das anzutun.
Einige Augenblicke lang, war es ganz still, bevor er antwortete. „Was meinst du mit du weißt, warum ich dich nicht verwandeln will?", fragte er, wobei seine Stimme einige Oktaven nach oben rutschte.
Es überrumpelte mich, wie wütend er zu sein schien und ich brauchte einige Zeit, um antworten zu können. Ich sah hinab auf unsere Hände. „Ich verstehe, dass du mich nicht auf ewig bei dir haben möchtest. Es tut mir leid, dass ich dich so sehr gedrängt habe. Ich habe nie verstanden, warum du mich überhaupt jemals haben wolltest. Versteh mich nicht falsch, ich bin dankbar für jede Sekunde, in der wir zusammen waren."
Er griff nach vorne, um mein Gesicht fest, aber gleichzeitig behutsam zu umfassen. Seine Hände zwangen mich, ihn anzuschauen. „Isabella Swan, glaubst du wirklich, dass ich dich nicht genauso sehr will, wie du mich? Dass ich dich nicht für immer will?"
Ich nickte so gut ich konnte, aber seine Hände ließen mir nicht viel Spielraum. „Das ist in Ordnung", versicherte ich ihm.
Er starrte mich finster an. "Nein, das ist nicht in Ordnung." Er schüttelte den Kopf. „Du dummes Mädchen. Ich kann nicht überleben, ohne dich in meiner Nähe zu haben. Du hast mich auf eine Art verändert, die ich niemals für möglich gehalten hätte. Wenn du gehst... komme ich bald nach", stellte er ernst fest.
Ich zwinkerte ein paar Mal, bevor mein Hirn seine Worte begriff. Ich beschloss das letzte zu ignorieren; ich hatte Angst davor mir einzugestehen, was er da andeutete. „Ich verstehe nicht", sagte ich schließlich.
„Bella, ich liebe dich. Ich will dich für alle Ewigkeit. Es gibt nichts, was ich lieber möchte, aber ich weigere mich, dich zu verdammen und dir deine Seele wegzunehmen. Du bist mein Engel vom Himmel. Ich werde dich nicht zu einem Monster aus der Hölle machen. Du bist zu wertvoll für mich."
"Aber das macht keinen Sinn. Du würdest mir lieber jeden Tag dabei zusehen, wie ich an schrecklichen Qualen leider – mich dabei beobachten, wie ich langsam verschwinde, als mich zu verwandeln? Wie kann das Liebe sein?" Ich wusste, ich schlug unter die Gürtellinie, aber es war mir egal. Wenn er wüsste, was vor mir lag...
"Du weißt, dass…" Er brach ab und ließ meinen Kopf los. Verärgert fuhr er sich mit der Hand durchs Haar, atmete langsam aus und rieb sich die Schläfen, als hätte er Schmerzen.
Schließlich sah er mich mit einem berechnenden Blick auf dem Gesicht wieder an. „Wir machen einen Deal."
„Deal?", fragte ich skeptisch.
Er nickte. "Du machst jede einzelne der Behandlungen, die dein Arzt vorschlägt." Ich öffnete den Mund um zu protestieren, aber ich ignorierte mich und redete weiter. „Und wenn wir wirklich alles ausprobiert haben, und damit meine ich auch wirklich alles", sagte er ernst und warf mir einen strengen Blick zu, „und nichts funktioniert hat...", er seufzte, „dann werde ich dich verwandeln." Er sah gequält aus, während er seine letzten paar Worte sagte.
"Du erwartest viel von mir", flüsterte ich. Durch meinen Kopf geisterten die Erinnerungen an die letzte Behandlung, die ich gehabt hatte, und die nicht funktioniert hatte.
„Und du von mir", sagte er jede einzelne Silbe betonend.
Ich spürte, wie heiße Tränen meine Augen füllten, als ich den Mann ansah, den ich liebte. „Ich weiß nicht, ob ich stark genug bin, diese Behandlungen noch einmal zu ertragen", wisperte ich mich rauer Stimme, während ich versuchte, meine Tränen zurückzuhalten.
Edward hielt meine Augen mit seinen fest; es war mir unmöglich, wegzuschauen. „Ich werde jeden einzelnen Tag bei dir sein. Ich werde dich nicht verlassen. Bitte, Bella. Versuch es einfach", flehte er.
Eine einzelne Träne floss mein Gesicht hinab. Ich suchte einen Moment lang nach seinen Augen und stellte fest, dass es unmöglich war, sich ihm zu widersetzen. Ich nickte; meine Kehle war zu eng, um zu sprechen.
Er lehnte seine Stirn an meine, umfasste mein Gesicht mit seinen Händen und schloss die Augen. „Dankeschön", flüsterte er und ich hörte, dass seine Stimme dumpf vor Erleichterung klang.
