Chapter 27

Es war eine anstrengende Nacht. Meine Übelkeit holte mich schließlich ein und ich verbrachte den Großteil der Nacht zusammengerollt auf dem Badezimmerboden. Edward ging gegen acht, um mir Zeit zu geben, mich auszuruhen, das sagte er zumindest Charlie. Sobald er sein Auto zu Hause abgestellt hatte, tauchte er wieder in meinem Zimmer auf. Es ärgerte ihn, dass er mir nicht helfen konnte, während ich spuckte, weil Charlie immer noch wach war. Charlie hatte sein bestes getan, um mir zu helfen. Er hatte mir Decken geholt, um mich warm zu halten. Letztendlich hatte ich ihn ins Bett geschickt. Er ließ mich mit einem Glas Wasser neben mir und dem Auftrag, ihn aufzuwecken, wenn ich etwas brauchte zurück. Erneut legte ich mich flach auf den Boden und genoss das Gefühl von Kälte auf meiner Haut. Ich legte die Decke über mich, um nicht anzufangen zu zittern.

Ich erkannte den Augenblick, in dem Charlie einschlief ganz genau, weil Edward auftauchte und mich in die Arme nahm .

„Willst du etwas von deinem Saft?", bot er mit leiser Stimme an, um meinen Vater nicht zu wecken. „Vielleicht hilft es, wenn du etwas im Magen hast."

Ich schüttelte den Kopf und lehnte mich müde und geschwächt gegen seine Brust. Ich hasste dieses Gefühl, aber ich konnte nichts dagegen machen, also schloss ich die Augen und versuchte meinen Magen dazu zu zwingen, aufzuhören zu rebellieren, aber je mehr ich daran dachte, desto übler wurde mir. Ich war dankbar für Edwards Anwesenheit. Ich war zu schwach, um mich selbst noch über der Toilette zu halten. Er schien zu spüren, wann mir schlecht werden würde und half mir mich nach vorne zu lehnen, nur um mich danach wieder zurück in seine Arme zu ziehen.

Ich fühlte, dass mein Haar mir am Nacken klebte und ich in kalten Schweiß ausbrach. Ich fröstelte. Er griff nach unten, wickelte mich fest in die Decke, die Charlie mir gegeben hatte, und begann mir beruhigend Kreise auf den Rücken zu malen. Ich schloss die Augen und konzentrierte mich auf seine Berührung.

"Dankeschön", flüsterte ich in den frühen Morgenstunden. Er war so unglaublich gut zu mir gewesen und er war sich dabei niemals unsicher. Egal was passierte, es schien ihm nichts auszumachen. Das einzige was ihm Sorgen machte, waren mein Wohlbefinden und wie es mir ging.

"Sch. Ruh dich einfach aus", ermahnte er mich sanft.

Ich fühlte mich schrecklich. Mein Magen wurde mit jeder Minute immer unruhiger und meine Augenlider mit jeder Sekunde immer schwerer. Ich erinnere mich dunkel daran, Edward mein Schlaflied summen zu hören, bevor die Welt um mich herum schwarz wurde.

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Als ich die Augen öffnete, lag ich wieder in meinem Bett. Edward musste mich ins Bett gebracht haben, sobald ich eingeschlafen war. Draußen war es hell, es sah beinahe nach Mittag aus. Ich sah mich um und entdeckte ihn lesend im Schaukelstuhl. Er sah friedlich aus und ich lächelte, während ich ihn beobachtete. Beinahe augenblicklich sah er von seinem Buch auf zu mir.

Er grinste. "Du bist wach." Er legte sein Buch ab und kam langsam an meine Seite. „Wie geht es dir?" Ich konnte die Sorge in seiner Stimme hören.

"Müde", gab ich zu.

Seine Augen huschten eine Minute lang über mein Gesicht. "Du hast eine anstrengende Nacht hinter dir."

Ich griff unter der Bettdecke hervor und berührte sein Gesicht mit meiner Hand. „Dankeschön", flüsterte ich sanft, während ich mich daran erinnerte, was er alles für mich getan hatte.

Er lächelte leicht. "Es gibt keinen Grund mir zu danken. Ich habe nicht wirklich etwas getan." Bevor ich antworten konnte, fügte er schnell hinzu: „Glaubst du, du könntest etwas trinken?"

Ich dachte einen Augenblick nach und bemerkte, dass mein Magen sich gut anfühlte. Bei der Erwähnung von Flüssigkeit wurde mir bewusst, wie trocken mein Mund war und ich wurde durstig. „Ja."

"Ich hole deinen Saft."

Innerhalb eines Wimpernschlages verschwand er und kam schneller mit einer Saftflasche in der Hand zurück, als möglich sein sollte. Behutsam nahm ich ein paar Schlucke. Ich wollte sehen, ob es ging. Ich wusste, dass das schlimmste im Augenblick vorbei war. Ich war nur so unglaublich müde. Es war anstrengend, die Augen offen zu halten und ich fühlte mich schuldig dafür, soviel von Edwards Zeit für mich zu beanspruchen, vor allem, weil ich den größten Teil davon sowieso bewusstlos war.

"Warum gehst du nicht nach Hause und verbringst ein bisschen Zeit mit deiner Familie?", schlug ich ein Gähnen unterdrückend vor.

Er liebkoste mein Gesicht mit einem seiner langen eleganten Finger. „Ich weich dir nicht von der Seite."

Ich warf ihm einen finsteren Blick zu. Seine Augen waren dunkelgold und die Ringe unter seinen Augen waren dunkelviolett geworden.

„Du siehst aus, als bräuchtest du eine Pause", sagte ich und sah ihn bedeutungsvoll an.

Er schüttelte den Kopf. „Mir geht es wirklich gut."

"Edward, du hast auch Bedürfnisse. Ich werde den Großteil des Tages sowieso nur schlafen. Ich bin zu müde, um viel mehr zu machen", fügte ich hinzu. „Geh jagen. Mir geht es gut. Verbring ein bisschen Zeit mit deiner Familie. Bitte."

"Ich gehe nirgendwohin", murmelte er ernst.

„Bitte? Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich dir soviel Zeit stehle. Ich bin sicher, Emmett oder Jasper würden furchtbar gerne mit dir mitgehen. Du kannst später wiederkommen. Nimm dein Handy mit, damit ich dich anrufen kann, wenn ich etwas brauche. Du kannst auch Alice fragen, ob sie nach mir schaut", schlug ich scharfsinnig vor.

„Willst du mich wirklich so unbedingt loswerden?", fragte er und versuchte verletzt zu klingen, aber ich sah das Glitzern in seinen Augen.

„Bitte?"

Er betrachtete mich einige Minuten lang, bevor er sein Handy aus der Tasche nahm. „Alice", hörte ich ihn sagen. Den Rest des Gesprächs verstand ich nicht, er sprach zu schnell. Kurz darauf schloss er sein Handy wieder und seufzte. „In Ordnung. Alice kommt heute Nachmittag vorbei und sieht nach dir. Ich lasse dir ihre Handynummer hier, wenn du also etwas brauchst, kannst du sie anrufen. Ich werde nicht weit gehen und zurück sein, bevor Charlie von der Arbeit nach Hause kommt. Bitte lass es ruhig angehen. Und ruf mich auf jeden Fall an, wenn du etwas brauchst.

Ich lächelte triumphierend, konnte das nächste Gähnen aber nicht unterdrücken und hörte Edward mich leise auslachen. „Ich bleibe, bis du schläfst."

Ich schloss die Augen und lauschte, wie Edward mir mein Schlaflied vorsummte. Der süße Klang seiner Stimme entspannte mich, während der Schlaf mich ein weiteres Mal übermannte.

Stunden später wachte ich ausgeruht, aber immer noch müde auf. Ich sah mich in meinem Zimmer um; obwohl ich wusste, dass ich allein sein würde, seufzte ich, als ich niemanden entdeckte. Mit einer Hand fuhr ich mir durchs Haar und seufzte. Es war ein einziges, zerdätschtes Chaos vom Tag zuvor. Ich wurde rot, als mir klar wurde, wie ich aussehen musste. Ich beschloss, dass es an der Zeit für eine Dusche war.

Langsam stand ich auf, nahm meinen Kulturbeutel und ging in Richtung Badezimmer. Ich warf einen Blick in den Spiegel und verzog das Gesicht. Ich sah furchtbar aus. Mein Gesicht war aufgedunsen und grau, unter meinen Augen, die leer aussahen, lagen dunkle Ringe. Meine Lippen waren eingerissen und trocken. Mein einst schönes Haar war glanzlos und geplättet.

Ich begann mir die Haar zu bürsten in dem Versuch, Ordnung in das verfilzte Gewirr auf meinem Kopf zu bringen, bevor ich duschte. Es dauerte länger als ich gedacht hatte, um meine dicken Locken zu bändigen. Meine Arme waren müde, als ich schließlich in die Dusche griff und das Wasser anmachte.

Sobald das Wasser auf meinen Körper traf, entspannte ich mich. Das Geräusch des Wassers und das Gefühl, es auf meinen Körper treffen zu spüren, war himmlisch. Ich lehnte mich gegen meine Handflächen und gestattete dem Wasser lange Zeit, einfach über mich hinwegzuspülen. Schließlich richtete ich mich auf und begann mir die Haare zu waschen. Als ich schließlich fertig war, griff ich völlig erschöpft nach meinen Handtuch und wickelte es um mich.

Langsam trottete ich zurück in mein Zimmer und ließ mich aufs Bett fallen, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, dass ich noch nass war. Meine Augen waren furchtbar schwer und ich konnte sie nicht länger offen halten, sodass ich einschlief.

„Bella!" Ich fühlte, wie jemand mich schüttelte. "Bella, du musst aufwachen, du frierst."

Ich runzelte die Stirn und kämpfte darum, weiterzuschlafen.

„Nun komm schon. Du wirst krank, wenn du so liegen bleibst", hörte ich sie verzweifelt sagen. „Edward wird mich umbringen", fügte sie mit viel leiserer Stimme hinzu.

Ich öffnete die Augen und sah, dass Alice über mir stand. Sie sah erleichtert aus, als sie schließlich sah, dass ich wach war.

Sie legte die Hände an die Hüften und lächelte. „Nun, das wurde auch Zeit. Du musst etwas anziehen."

Ich erschauderte unfreiwillig und zum ersten Mal bemerkte ich, wie kalt mir wirklich war. Ich schlang mir die Arme um die Beine und presste sie nahe an den Körper.

„Komm, ich helfe dir."

Sie griff nach unten, nahm meine Hand und zog mich auf die Füße. Sie drehte sich um und drückte mir ein weiches, warm aussehendes, braunes Sweatshirt in die Hand, dann tänzelte sie zurück zu meinem Bett, wo sie die alten Bettlaken abzog. Ich zog mich so schnell ich konnte an. Sie hatte mein Bett fertig, bevor ich den Sweater anhatte und ich war überrascht, als ich ganz neue Laken darauf entdeckte.

„Wo sind die den hergekommen?", fragte ich und zeigte auf die neue Bettwäsche.

Sie lächelte und zog mich zurück auf mein Bett. „Ich dachte mir, du würdest sie vielleicht mögen. Sie sind aus Daunen und werden dich warm halten."

Ich war sprachlos. Ich verstand nicht, warum sie so nett zu mir war. "Du hättest nicht…"

"Oh hör auf damit. Und jetzt dreh dich um, damit ich dir dein Haar ausbürsten kann."

Ich tat wie mir geheißen. Sie war sehr sanft und bevor es mir bewusst wurde, war sie schon fertig.

„So", verkündete sie mit einem Lächeln, „und jetzt zurück ins Bett."

Ich tat wie mir geheißen, ohne mich zu beschweren. Innerhalb von Minuten spürte ich, wie die Decken mich durch und durch wärmten. Es war anders, als alles, was ich je zuvor gefühlt hatte.

„Ich bin gleich zurück."

Ich beobachtete, wie sie mein Zimmer verließ und Augenblicke später mit einer Schale in der Hand wieder kam.

„Ich habe hier Hühnernudelsuppe für dich. Das sollte in Ordnung für deinen Magen sein."

Ich setzte mich aufrecht hin und nahm ihr die Schale aus der Hand. Sie setzte sich ans Bettende und beobachtete, wie ich an der Suppe nippte. Ich musste zugeben, dass sie nicht schlecht schmeckte. Ich konnte nicht verstehen, warum sie all das für mich tat. Sie kannte mich nicht mal mehr richtig und dennoch kümmerte sie sich um mich.

„Warum tust du das?", fragte ich schließlich, unfähig noch länger zu schweigen.

Sie lächelte warm, nahm mir die Schale ab und stellte sie auf den Boden. Dann streckte sie die Hand aus und berührte meine Wange kurz mit den Fingern. „Edward war so lange allein und nun hat er dich. Du bedeutest ihm mehr, als du denkst. Seit er dich getroffen hat, hat er sich so sehr verändert." Sie stockte und sinnierte kurz über etwas nach. „Du bist alles für meinen Bruder und deshalb bedeutest du unserer Familie soviel. Wir sind so dankbar für alles, was du für ihn getan hast – das Glück, das du ihm gebracht hast."

Ich war von ihrer Antwort überrumpelt, und es wurde ruhig, während ich in ihre goldenen Augen starrte. Ich sah nichts als Wahrheit darin und war von ihren Worten berührt.

„Jetzt", sagte sie nach einigen Minuten Stille, „solltest du dich ausruhen. Edward wird in ein paar Stunden zurück sein. Wenn er herausfindet, dass ich dich wach gehalten habe, um zu reden, während du dich ausruhen solltest ... nun, lass und einfach sagen, dass er nicht sehr erfreut sein wird."

Ich lächelte – ich wusste ganz genau, wie Edward sein würde. „Danke, Alice", sagte ich sanft, während ich mich in die Decken sinken ließ und die Augen schloss.

„Schlaf gut, Bella", hörte ich sie rufen, während sie die Schale nahm und mein Zimmer verließ.

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Das dritte Mal an diesem Tag wachte ich auf, als die Sonne unterging. Ich sah mich um und grinste breit, als ich Edward fand, der mich vom Bettende aus anstarrte.

„Edward", flüsterte ich, als er an meine Seite kann und meine Haar mit einer seiner Hände streichelte. „Wann bist du zurückgekommen?", fragte ich und betrachtete seine Augen, um sicherzustellen, dass er gegessen hatte. Zufrieden sah ich ihre hellgoldenen Farbe, die ich so sehr liebte.

„Vor eine Weile. Hat sich Alice um dich gekümmert, während ich weg war?"

"Ja, das hat sie. Wirst du dich von mir bei ihr bedanken, für alles, was sie für mich getan hat, wenn du sie wiedersiehst?"

Er grinste und nickte. „Natürlich."

"Würdest du gerne etwas essen?"

„Ist noch was von der Suppe von heute Nachmittag übrig?" Ich hatte Angst davor, etwas Anderes zu essen.

„Ich glaube schon. Bin gleich wieder da." Er kam mit einer Schale in den Händen wieder, von der Dampf aufstieg.

Ich nahm sie ihm ab und bedeutete ihm, sich zu mir aufs Bett zu setzten. Er setzte sich behutsam neben mich und beobachtete, wie ich die Suppe trank.

Sobald ich fertig war, nahm er sie mir ab und stellte sie auf den Schreibtisch. „Glaubst du, du kannst noch schlafen?"

Ich schüttelte den Kopf. „Ich bin müde, aber ich kann nicht schlafen."

Er kam und legte sich neben mich, um mich in die Arme zu nehmen. „Versprichst du mir etwas?"

„Alles", antwortete ich automatisch.

„Könntest du solche Sachen wie Duschen für eine Zeit aufsparen, wenn jemand in der Nähe ist, um dir zu helfen."

Ich runzelte die Stirn. „Ich brauche keine Hilfe dabei." Ich fragte mich, was Alice ihm erzählt. hatte.

„Bitte?", fragte er, seine Lippen kaum über meinem Ohr. "Ich will nicht, dass du krank wirst, nur weil du zu müde bist, um dich anzuziehen und ich will dich nicht ohnmächtig und zitternd auf deinem Bett finden."

Ich schaute meine Tür finster an. „So schlimm war es nicht."

„Bitte, Bella?", flehte er ein letztes Mal.

Ich seufzte. „Schön", grummelte ich.

Ich konnte fühlen, wie er an meinem Kopf lächelte. „Danke."

Einen Augenblick lang war es still, bevor er wieder sprach. „Wenn du nicht schlafen kannst, was willst du dann machen?"

Ich dachte kurz nach, zuckte dann mit den Schultern und wandte mich ihm zu. „Wir könnten einfach mit einander reden."

Er lächelte und nickte.

Die nächsten paar Stunden über sprachen wir über alles und jeden. Ich erfuhr viel über seine Familie und wie nahe sie sich standen. Endlich erfuhr ich auch etwas über den einen Cullen, den ich niemals getroffen hatte – Rosalie. Ich hatte mir immer Gedanken über sie gemacht. Sie war die einzigen, die mich nicht akzeptierte, aber Edward sagte, ich solle mir keine Sorgen machen – sie würde sich daran gewöhnen. Ich zweifelte daran, ging aber nicht näher darauf ein.

Wir teilten unsere glücklichsten Momente mit dem anderen genauso wie unsere traurigsten. Ich war überrascht, dass beide Momente bei ihm mit mir zu tun hatten.

„Wenn du eine Sache an deinem Leben ändern könntest, was wäre es?", fragte ich einmal.

Er dachte einen Augenblick nach. „Ich wäre kein Vampir. Ich wäre ein Mensch, sodass ich bei dir sein könnte, ohne dein Leben jede Sekunde, die wir zusammen sind, in Gefahr zu bringen.

Ich griff nach oben und nahm sein Gesicht in meine Hände. „Du bringst mich nicht in Gefahr. Ich habe mich nie sicherer gefühlt, als wenn ich in deinen Armen liege."

Seine Augen verengten sich leicht, während er mich betrachtete. Ich sah Zweifel in seinen Augen, aber was ich sagte, entsprach der Wahrheit.

„Also gut, wenn du eine Sache in deinem Leben ändern könntest, was wäre es?", konterte er.

Ich dachte einige Sekunden lang über meine Antwort nach, bevor ich sprach. „Ich würde mir wünschen, mehr Zeit zu haben, damit ich länger bei dir bleiben kann."

Er starrte mich ungläubig an. „Du würdest dir nicht wünschen, nicht krank zu sein?" Er klang verwirrt.

„Nein", antwortete ich ehrlich.

„Warum nicht?", wollte er wissen.

Ich zuckte mit den Schultern, als wäre das offensichtlich. „Dann wäre ich niemals hergezogen und hätte dich getroffen."

Er blinzelte ein paar Mal schockiert, bevor er den Kopf schüttelte. „Du liebst mich mehr, als ich verdiene."

Ich lächelte. "Ich glaube, du siehst das falsch herum."

Er sagte nichts, stattdessen lehnte er sich nach vorne und küsste mich sanft auf die Lippen. Ich schlang meine Arme um seinen Nacken, um den Kuss zu verlängern. Ich spürte, wie er gegen meine Lippen lächelte und sich zurückzog. Ich war unfähig, nicht enttäuscht auszusehen.

Er grinste mich an. „Charlie wird bald zu Hause sein."

Ich wusste, was das bedeutete und nickte. Ich beobachtete, wie er aufstand und sich wieder auf den Schaukelstuhl setzte. Ohne ein Worte griff er hinter sich, nahm Stolz und Vorurteil in die Hand und begann mir vorzulesen.

Ich schloss die Augen und lauschte ohne auf die Worte zu achten seiner Stimme. Zufrieden seufzte ich.