Sooooooo da bin ich endlich wieder mit einem neuen Kapitel!
Diesmal hat es wirklich ewig gedauert (jedenfalls hat es sich für mich so angefühlt)...sorry:( Leider muss ich in letzter Zeit auch etwas lernen. Bald kommt meine letzte Klausur für dieses Semester. Vorher fahre ich allerdings Freitagnacht erstmal in den Urlaub. Ich hoffe, dass ich bis dahin das nächste Kapitel fertig bekomme. Ansonsten denke ich, dass ich im Urlaub ein bisschen Zeit finden werde und ich dann (nach leider nur 9 Tagen) mindestens zwei Kapitel fertig habe. Ich update dann, sobald ich wieder zu Hause bin. Ich gebe mir auf jeden Fall alle Mühe!!!
Vielen Dank für die Reviews!!
Saralos: Es freut mich, dass es dir gefallen hat. Es ist genau meine Absicht, Harry sehr stark zu machen, ohne es zu übertreiben. Ich hoffe das gelingt mir. :)
Roya89: Danke für das Lob und die Tipps die du mir hin und wieder gibst, wenn ich nicht weiter weis oder einfach mal wieder Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache habe ;)
Osiris Black: Danke für dein so ausführliches Review!! Toll das dir das Ganze gefällt. Nun zu deinen Frage/ Anmerkungen! Zu Kap 3: Der Titel des Lords soll keine politischen Vorteile für Harry bringen. Es ist einfach nur ein Titel, der noch existiert aber im Laufe der Zeit ihren politischen Einfluss verloren hat. Immerhin ist Harry dadurch ein vollwertiger Zauberer geworden und ob der Titel noch mehr bringt wird die Zukunft wohl zeigen. Ich empfinde das Erbe der Potters als nicht so wichtig, weil seine Eltern schon seit längerem Tod sind und er jetzt nur einen weiteren Titel und ein paar Besitztümer geerbt hat, die ihn nichts außer reicher machen. Aber vielleicht erbarme ich mich noch zu einem Brief von seinen Eltern, wenn Harry seine neuen Verliese besucht. Über das Haus habe ich mir bis jetzt gar keine Gedanken gemacht. Ich denke es ist für die Handlung nicht wichtig, da Harry eh nach Hogwarts zurückkehren wird. Zu Kap 4: Der Traum von Ginny war nur ein normaler Traum. Harry und Ginny sind NICHT seelenverwandt. Ich finde das immer ein bisschen übertrieben, wenn die beiden plötzlich über Gedanken sprechen können usw wie man es in vielen anderen FF lesen kann. So etwas werde ich nicht schreiben! Harry hat die Leiche von Bellatrix dort liegen lassen. Er hat keinen beweis das sie tot ist. Außerdem denke ich, dass Harry kein Geld für seinen ungewollten Todschlag annehmen würde! Das passt nicht zu ihm. Er ist eh schon reich genug. Ich halte das Ministerium für stark manipulativ und sie wollen nicht zugeben, dass Voldemort Angst und Schrecken verbreitet. Deshalb wird die Zerstörung durch Voldemort vertuscht. Soo ich hoffe damit habe ich dir alle seine Fragen beantwortet. Nochmals danke für deine ausführliche Rückmeldung!!
Mir gehört immer noch nichts! Die Charaktere gehören J.K. Rowling, andere Namen gehören sich selbst (oder so!?)!
Nun endlich zu Kapitel 5. Ich hoffe es gefällt euch!!
Kapitel 5
Am nächsten Morgen wurde Harry von Ron geweckt. „Los! Aufstehen!" In freudiger Erwartung auf seinen Geburtstag streckte er sich ein paar Mal, ehe er aufstand. Nach einer kurzen, kalten Dusche ging er hinunter in die Küche. Als er diese betrat, sprangen die anwesenden Weasleys sowie Remus, Tonks und Hagrid von ihren Plätzen auf und riefen „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Harry!!!" Harry fing an, breit zu grinsen. Sofort kam Mrs. Weasley auf ihn zu und zog ihn in eine Umarmung. Sofort sprang auch der Rest auf. Ron, Mr. Weasley, Fred, George und Tonks schüttelten ihm nacheinander die Hand und Hagrid klopfte ihm auf die Schulter, ehe er von Hermine kurz und von Ginny etwas länger als nötig umarmt wurde. Als letzter zog dann auch Remus ihn in eine Umarmung. „Glückwunsch, Krone Junior." Harrys Grinsen wurde noch breiter. Als alle gratuliert hatten, zog Mrs. Weasley ihn an den Tisch. „Zeit fürs Frühstück. Die Geschenke kannst du auch später noch auspacken." Erst jetzt sah Harry, dass am Tischende ein kleiner Stapel mit Geschenken lag. Geschenke! Harry grinste noch einmal in die Runde, ehe er mit dem Frühstück begann.
Nach dem Frühstück wurden die Geschenke und Harry ins Wohnzimmer gebracht, um sie dort zu öffnen. Schnell stellte sich heraus, dass alle Geschenke Bücher waren. Als erstes öffnete er das Geschenk von Fred und George. Ein Buch von den beiden konnte nichts Gutes bedeuten. Die beiden Zwillinge grinsten ihn an, als er „Frauen verstehen - Vom ersten Date bis zur Hochzeit" von Cas A. Nova auspackte. Die Zwillinge zwinkerten ihm kurz zu und warfen einen kurzen Blick in die Richtung von Ginny, der allen außer Harry verborgen blieb. Harry wurde rot und griff schnell nach dem nächsten Geschenk. Es war von Remus und Tonks: „Dunkle Kreaturen und ihre Schwächen". Er dankte Remus und Tonks und begutachtete vorsichtig das nächste Paket. Es war das von Hagrid und das letzte Buch das Hagrid ihm geschenkt hatte, wollte ihm beim Auspacken die Hand abbeißen. Hagrid gluckste kurz. „Es beißt diesmal nicht. Wirklich." Harry schaute Hagrid skeptisch an und riss das Geschenkpapier ab. „Drachen - Liebes Tier oder Monster?" von Dennis Quaid. Das Buch war tatsächlich ungefährlich und Harry bedankte sich lächelnd bei Hagrid. Das nächste Buch war das von Hermine. Harry nahm an, dass es etwas mit der Schule zu tun haben müsste. Er packte aus und las „Dunkle Flüche und ihre Gegenzauber" von Richard Harris als Titel. Er umarmte Hermine kurz zum Dank, ehe er Rons Geschenk auspackte. Er vermutete, dass es sich um ein Buch über Quidditch handeln musste und er hatte Recht. Es hieß „Der Sucher - Zwischen Glück und Können" von Rainer Z. Ufall. Nun lag nur noch ein eingepacktes Buch auf dem Tisch. „Scheint so, als hättet ihr euch dieses Jahr alle abgesprochen." Alle Anwesenden mussten lachen. Harry wunderte sich, was für ein Buch Ginny ihm schenken würde. Er packte es aus, doch auf der Titelseite stand kein Titel. Er schaute Ginny erstaunt an. „Mach es auf." Er klappte es auf und im inneren sah er Fotos von sich und seinen Freunden. „Ich habe mir gedacht, du könntest ein paar gute Erinnerungen gebrauchen. Die meisten Bilder sind aus dem letzten Schuljahr, aufgenommen von Colin." Harry lächelte Ginny an. Es war wirklich eine nette Geste von ihr. Es sah so aus, als hätte sie sich viel Mühe gegeben. Das musste doch etwas bedeuten! Harry umarmte Ginny, doch es schien als wollte sie ihn gar nicht mehr loslassen. Sie flüsterte ihm ins Ohr. „Alles Gute zum Geburtstag." Hinter Harry machten Fred und George enttäuschte Gesichter. „Es scheint so, als bräuchte er unser Buch gar nicht mehr." Ginny, die das sah und hörte, ließ Harry los, brannte nun in einem dunklen weasley-rot und versuchte, aus dem Raum zu laufen. Harry hielt sie jedoch schnell am Handgelenk fest und lächelte ihr aufmunternd zu. Er öffnete seinen Mund um etwas sagen, als Ron, der von dem Ganzen wie eigentlich immer nichts mitbekommen hatte, Harry unterbrach. „Wo wir grade alle hier versammelt sind, wollen Hermine und ich euch etwas erzählen." Harry hoffte, dass jetzt das kommen würde, auf das er seit längerem gewartet hatte. Hermines geschocktem Blick nach zu urteilen war die Hoffnung durchaus berechtigt. „Hermine und ich, wir sind jetzt - -" Bevor Ron seinen Satz vervollständigen konnte, stürzte sich seine Mutter schon auf ihn. „Das ist ja großartig." Ron und Hermine guckten Harry an. „Ist das okay für dich?" Harry grinste nur. „Na klar! Wurde auch endlich mal Zeit!" Ron grinste zurück und Hermine umarmte ihn überschwänglich. Fred und George grinsten ebenfalls, allerdings nicht aus demselben Grund wie Harry. Sie fingen direkt an, Ron aufzuziehen. „Aaaah Ronniespätzchen hat ne Freundin wie süüüüüüüüüß."
HPHPHPHPHPHP
Am nächsten Tag schlief Harry bis mittags. Als er auf dem Weg zur Küche kam er grade an Mrs. Blacks Portrait vorbei, als es an der Tür klingelte. Sofort fing diese an zu schreien. „BLUTSVERRÄTER! BESUDELT DAS HAUS DER BLACKS!" Harry hatte sich das Geschrei schon oft genug anhören müssen, fast täglich seit er am Grimmauldplatz wohnte, doch diesmal war es ihm genug. Er schrie nur „Halt die Klappe! Ich bin der rechtmäßige Besitzer dieses Hauses, also bestimme ICH, wer hier ein und aus geht. Also lass uns endlich in Ruhe!" Doch Mrs. Black dachte gar nicht daran, aufzuhören. „NIEMALS WIRD EIN BESITZ DER BLACKS IN DEINE BESCHMUTZTEN HÄNDE FALLEN, BLUTSVERRÄTER, NUR WEIL MEIN UNEHRENHAFTER, MISSGELEITETER SOHN MEINT, DASS ES SO SEI!! DAS WERDE ICH NIEMALS ZULASSEN!!" Harrys ganze Wut auf die Vorfahren von Sirius ballte sich in Harry zusammen. Diese Frau hatte Sirius beinahe behandelt wie die Dursleys ihn. Wie im Fuchsbau spürte er erneut die Magie durch seine Adern fließen. Er streckte seine Hand in die Richtung des Portraits „SPRICH -" Eine Ecke fing Feuer. Mrs. Black fing an zu schreien. „- NICHT -" Die zweite Ecke fing Feuer. „- SO -" Die dritte Ecke fing Feuer. „- ÜBER -" Die letzte Ecke fing Feuer. „- SIRIUS!!!!" Der Rest des Portraits ging nun in Flammen aus. Die Schreie von Mrs. Black erstarben sofort. Stille füllte den Raum.
„Sehr beeindruckende Magie, Harry. Ich sehe, du hast meine Bücher bereits durchgearbeitet und beherrschst die Kraft deiner Wut nun vollkommen. In der Tat, sehr beeindruckend." Erst durch die Stimme wurde Harry aus seiner Trance gerissen. Er drehte sich um und sah dort alle Bewohner des Grimmauldplatzes Nr. 14, die ihn mit weit aufgerissenen erstaunten Augen und offen stehenden Mündern anstarrten. Nur Albus Dumbledore stand gelassen in der Haustür und lächelte. „Nun Harry, du hast mich angeschrieben und ich denke es ist Zeit, dass wir beide uns mal unterhalten. Dennoch würde ich vorschlagen, dass wir vorher alle zusammen in die Küche gehen und einen Tee zur Beruhigung trinken. Es sieht so aus, als würden deine Freunde das benötigen." Er gluckste einmal laut über die verblüfften und geschockten Gesichter, ehe Professor Dumbledore die Eingangshalle in Richtung Küche verließ. Harry lächelte noch einmal dem Rest zu und folgte seinem Schulleiter.
Nachdem die Bewohner sich alle wieder beruhigt hatten, verließen Professor Dumbledore und Harry die Küche um einen ruhigen Ort, die Bibliothek, aufzusuchen. Dort angekommen setzten sie sich und Professor Dumbledore ergriff das Wort. „Nun Harry, zunächst möchte ich dir zu deinem Erbe gratulieren. Ich habe gehört, dass du nun der reichste Mensch Großbritanniens bist und ich denke, das wird dir in dem ein oder anderen Fall mal behilflich sein." Professor Dumbledore zwinkerte ihm kurz zu. „Da du nun als Lord Potter und Lord Black als volljähriger Zauberer giltst, darfst du dir nun selbst aussuchen, ob du deine schulische Laufbahn an Hogwarts fortführen möchtest. Nimm dir etwas Zeit mit der antwort, wenn ich dich mit der Frage überrascht habe." Harry war erstaunt über die Frage. Als würde er da lange überlegen müssen. „Natürlich möchte ich das!" „Gut. Da geklärt ist, dass du zurückkehrst, denke ich, dass es an der Zeit ist, dass du Extraunterricht bekommst. Sowohl bei mir als auch bei anderen Lehrern. Außerdem bitte ich dich, die DA fortzuführen, offen für alle Schüler ab dem fünften Jahr und aufwärts." Harry war sich unsicher. Hatte er überhaupt genug Zeit für Unterricht, Extratraining, die DA und Quidditch? Als hätte Professor Dumbledore seine Gedanken gelesen, merkte dieser noch an. „Wir werden natürlich für deinen Extraunterricht deinen normalen Unterricht kürzen müssen." Harry war erleichtert. „Okay Sir. Was für Extraunterricht meinen sie denn genau?" „Nun zunächst einmal Verwandlung bei Professor McGonagall und Zauberkunst bei Professor Flitwick. Zusätzlich wirst du bei mir persönliches Training bekommen." „Werden Sie mir auch dunkle Magie beibringen? Ich meine wenn ich Voldemort töten muss, werde ich auch dunkle Magie benötigen." „Da muss ich dir Recht geben, auch wenn es mir nicht so recht gefallen möchte. Es wird von Vorteil sein, die Magie zu kennen, die die Todesser gegen dich einsetzten werden. Das wird dir einen Vorteil verschaffen." Er machte eine kurze Pause und musterte Harry. Dieser nahm das Ganze ausdruckslos. „Ich möchte außerdem, dass du mit Hilfe von McGonagall lernst, ein Animagus zu werden." Harrys Gesicht hellte sich sichtbar auf. Animagus werden würde bedeuten, auf den Spuren von seinem Vaters und von Sirius zu sein. Die Idee gefiel ihm gut. „Außerdem möchte ich, dass du lernst, dich richtig zu duellieren. Dazu musst du allerdings auch Ausdauertraining absolvieren. Lord Voldemort wird dir im Duell keine Pause geben, wenn du außer Puste bist." Harry nickte, auch wenn er nicht sehr begeistert von der Idee des Ausdauertrainings war. „Zu guter letzt möchte ich, dass du neben Okklumentik auch noch Leglimentik erlernst. Soweit ich das sehe, hast du die Okklumentik sehr schnell gemeistert und ich denke, dass dir auch Leglimentik nicht allzu schwer fallen wird. Es wird dir im Kampf einen enormen Vorteil verschaffen, wenn du die Aktionen deiner Gegner voraussehen kannst."
Dadurch, dass Professor Dumbledore Okklumentik angesprochen hatte, kam Harry seine ‚Vision' von Voldemort wieder in den Sinn. Vielleicht wusste der Schulleiter etwas? Er erzählte seinem Schulleiter von seinen beiden Träumen. „Wissen Sie vielleicht, was das Ganze bedeutet?" Professor Dumbledore sah Harry erstaunt an. „Nun, ich bin mir nicht sicher, aber es könnte eine Vision gewesen sein wie sie bei jedem Zauberer mal vorkommen kann. Da du jedoch eine starke Verbindung zu Voldemort besitzt, halte ich es eher für unwahrscheinlich, dass es solch eine Vision war, wie selbst Professor Trelawney sie äußerst selten hat. Es ist wahrscheinlicher, dass es vielleicht eine Art Traum Voldemorts war, in dem er sich die Rache ausmalte, die er ausüben würde, wenn du ihm entwischen würdest. Möglicherweise bist du ungewollt in seinen Geist eingedrungen." Professor Dumbledore war sich nicht sicher, ob Harry verstand, was er ihm sagte, denn Harry sah sehr ungläubig aus.
Dumbledore beließ es dabei und fuhr mit etwas anderem fort. „Wie Professor McGonagall dir gegenüber schon angedeutet hat, hast du aus mir nicht ganz erklärbaren Gründen mächtige magische Energie in dir freigesetzt. Ich denke, dass es etwas damit zu tun hat, dass du Sirius verloren hast. Durch diese neuen Kräfte werden sich nicht nur deine magischen Fähigkeiten die du bereits kennst und kontrollierst um ein vielfaches verstärken. Zusätzlich dazu wirst du einige neue Fähigkeiten erlangen, Fähigkeiten, die vielleicht vor dir nie ein Zauberer besessen hat. Deshalb bitte ich dich, mir immer einen Überblick über deine Fähigkeiten zu geben, damit ich dir mit Rat und Tat zur Seite stehen kann." Professor Dumbledore machte eine kurze Pause. Erstaunlicherweise war Harry sehr gelassen, als hätte er so etwas schon erwartet. „Deine neuen Fähigkeiten der stablosen und ungesagten Magie habe ich ja bereits erleben dürfen." Wenn Professor Dumbledore ehrlich war, hatte er noch nie einen Zauberer gesehen oder von einem gelesen, der in einem so jungen Alter so starke stablose und ungesagte Magie beherrschte. Doch damit wollte er Harry nicht belasten. „Ich denke, du bist dir im Klaren darüber, dass du deine magischen Fähigkeiten besser geheim hältst und nur im äußersten Notfall anderen offenbarst, besonders der dunklen Seite. Und die Freunde, die davon wissen sollten, wissen schon Bescheid. Nun bitte ich dich, mir alles zu erzählen, was dir aufgefallen ist, das du jetzt kannst aber vorher nie konntest."
Harry dachte angestrengt nach. Sollte er Professor Dumbledore alles anvertrauen? Dieser hatte ihm in den letzten Jahren auch vieles verschwiegen. Doch Professor Dumbledore konnte ihm wahrscheinlich besser helfen als jeder andere Zauberer auf der Welt. Also gab Harry nach. Als erstes beschrieb Harry das Gefühl, wenn er wütend war. Professor Dumbledore war davon wenig beeindruckt. „Es sieht so aus, als würdest du deine Emotionen komplett beherrschen. So kannst du deine Wut zur Stärkung deiner Kraft einsetzten. Menschen, die ihre Wut nicht beherrschen, lassen sie raus, indem sie zum Beispiel brüllen oder einen Sandsack schlagen oder wild mit Flüchen um sich werfen. Doch du beherrschst deine Wut und speicherst die zusätzliche Kraft anstatt sie sinnlos entweichen zu lassen. Das macht dich im wütenden Zustand so stark." Harry dachte kurz nach. Diese Erklärung klang logisch. Früher hatte er in seinem Schrank unter der Treppe immer auf die Matratze gehauen, wenn er wütend war. Als nächstes erzählte Harry seinem Schulleiter von der Vibration, die er am Fuchsbau gespürt hatte. Diesmal war Professor Dumbledore war geschockt. Er war sich sicher gewesen, dass Harry große Kräfte hatte. Doch er hatte nicht erwartet, dass Harry bereits den Angriff auf Schutzzauber spüren konnte. Dazu war sogar er selbst nicht fähig. „Ich denke, dass du den unterbewusst den Angriff auf die Schutzzauber des Fuchsbaus gespürt hast. Sobald du Leglimentik gelernt hast, wirst du diese Fähigkeit bewusst einsetzten können. Eine genauere Erklärung werde ich dir in Hogwarts geben können."
Professor Dumbledore machte eine kurze Pause. „Doch wo wir grade bei dem Angriff auf den Fuchsbau sind. Ich habe als ich dich vor den Todessern gerettet habe Bellatrix am Boden liegen gesehen. Hast du sie absichtlich getötet?" Professor Dumbledore hoffte, dass es nicht so war. Er musterte Harry, doch der sah nach der Frage sehr gebrochen aus und der Schulleiter wusste sofort, dass seine Sorgen unbegründet waren. „Es tut mir Leid. Es ist okay, wenn du nicht darüber reden möchtest." Harry schaute nun nicht mehr Professor Dumbledore an sondern starrte aus dem Fenster. „Es war ein Versehen. Ich wollte Rache, deshalb habe ich sie verfolgt. Wir haben uns duelliert und dann hat sie mich wütend gemacht. Ich wollte sie nur ein wenig verletzen, als Rache für Sirius. Doch mein ‚Reductor' zerbrach ihr Schild und sie wurde durch die Luft geschleudert. Dabei hat sie sich das Genick gebrochen." Harry war nun den Tränen nahe. „Voldemort sagte mir in der Nacht danach in meinem Traum, dass die Zerstörung in Ottery St. Catchpole Rache war, für mein Entkommen und für den Tod an Bellatrix." Professor Dumbledore war bewusst, dass Harry sich die Schuld für die Taten Voldemorts gab. Doch ihn zu trösten war nicht seine Aufgabe.
„Voldemort hat sich seit dem Angriff auf den Fuchsbau sehr bedeckt gehalten. Wir, das heißt der Orden und ich, glauben, dass er etwas plant, doch wir haben keine Ahnung was es sein könnte. Wir vermuten allerdings, dass es etwas mit dir zu tun hat." Als Professor Dumbledore den Orden erwähnte, kam Harry eine Idee. „Professor Dumbledore, wäre es mir möglich, dem Orden beizutreten? Jetzt, da ich doch als volljähriger Zauberer gelte?" „Nun Harry, es tut mir leid, aber ich kann dich leider nicht beitreten lassen. Du bist noch Schüler. Dadurch wäre es dir nicht möglich, unsere Treffen zu besuchen und Missionen für den Orden zu erfüllen." Harry war enttäuscht. Er hatte zwar damit gerechnet, dass Professor Dumbledore ihn nicht beitreten lassen würde, doch er hatte trotzdem ein kleines bisschen darauf gehofft. „Es tut mir wirklich Leid Harry. Ich werde dich während unserer Extrastunden über alles Wichtige informieren, was Voldemort oder den Orden betrifft. Du darfst nur offiziell nicht beitreten." Das war zwar nicht genau das, was Harry sich erhofft hatte, aber es war schon mal ein guter Anfang. Damit würde er leben können.
„Da wir alles geklärt haben, was ich mit dir besprechen wollte, ist es an der Zeit, dass wir noch besprechen, was du bis zum Ersten September machen wirst. Fest steht, dass du fast die ganze Zeit im Grimmauldplatz bleiben musst." Harry hatte das erwartet. Doch das ‚fast' ließ bei ihm Hoffnung aufkommen. „Trotzdem wirst du das Haus mindestens einmal verlassen müssen. Erstens um im Ministerium deine Apparationsprüfung abzulegen. Und zweitens, um in der Winkelgasse deine neuen Verliese zu besuchen und eine Zauberstabattrappe und deine Schulsachen zu kaufen." „Eine Zauberstabattrappe?" „Ein Stück Holz, das genau wie dein Zauberstab aussieht. Damit du im Unterricht nicht auffällst, wenn du stablose Magie anwendest." Das klang in Harrys Ohren plausibel. So könnte er alle Übungen im Unterricht stablos durchführen, ohne dass es auffallen würde. „Damit dir nicht allzu langweilig wird, habe ich dir noch ein paar Bücher über Leglimentik mitgebracht. Vielleicht findest du jemanden, der dich an sich üben lässt, damit du schon einmal die Grundlagen erlernen kannst. Außerdem habe ich noch einige andere Bücher mitgegeben über helle Magie. Es wäre nützlich, wenn du ein bisschen üben könntest, ehe du nach Hogwarts kommst." Er legte einen Stapel Bücher auf einen Tisch in der Nähe. „Nun, wenn du keine Fragen mehr hast, wäre es Zeit, zum Rest zurückzukehren. Ich werde dich über einen Termin für den Besuch um Ministerium und in der Winkelgasse informieren." „Danke, Professor." Die beiden verabschiedeten sich und Dumbledore verließ die Bibliothek. Harry dachte noch ein wenig nach. Es war an der Zeit, Ron, Hermine und Ginny von der Prophezeiung zu erzählen. Es nicht zu tun wäre unfair. Er entschloss sich, es ihnen nach dem Abendessen zu sagen.
HPHPHPHPHPHP
Nach dem Abendessen, bei dem Harry äußerst nervös gewesen war, führte er Ron, Hermine und Ginny in die Bibliothek, damit sie nicht gestört werden würden. Harry wies die anderen an, sich zu setzen, blieb aber selbst stehen. Als die anderen gemütlich saßen, atmete er einmal tief ein, denn seine Nerven waren nun zum zerreißen gespannt. „Nun, wie ihr alle wisst, hat Voldemort versucht, mich zu töten als ich noch ein Baby war. Die letzten Jahre, seit dem ich das weiß, habe ich mir immer wieder die gleiche Frage gestellt: ‚Warum ich?'" Harry holte erneut tief Luft. Seine Freunde starrten ihn gespannt an. „Nun, zunächst hatte ich gedacht, dass Voldemort meine Eltern töten wollte, weil sie mächtige Zauberer gewesen waren und ich nur zum Spaß getötet werden sollte. Ich dachte bis zum Ende des letzten Jahres immer, dass meine Eltern das Ziel Voldemorts waren." Harry machte eine kurze Pause, um sich zu sammeln. Ron, Hermine und Ginny trauten sich nicht, ein Wort zu sagen. „Es hat sich herausgestellt, dass ich mich geirrt habe. Meine Eltern waren gar nicht das hauptsächliche Ziel Voldemorts, sondern ich." Hermine und Ginny zogen geräuschvoll Luft ein. Ron war zu geschockt, um etwas zu sagen. Nach einer kurzen Stille sprach Harry weiter. Er zitterte dabei. Seine Stimme wurde immer leiser, doch es war so still, dass man ihn immer noch klar verstehen konnte „Ich denke, ihr fragt euch jetzt ‚wieso?'. Im Grunde wisst ihr die Antwort schon. Es war wegen einer Prophezeiung, genau der, wegen der mich Voldemort in die Ministeriumsabteilung gelockt hat. Sie ist zwar zerbrochen, aber Professor Dumbledore hat sie mir zeigen können, weil er dabei war, als sie gemacht wurde." Harry, der die ganze Zeit, als er geredet hatte, aus dem Fenster geschaut hatte, blickte nun zu seinen Freunden hinüber. Hermine, die mittlerweile auf Rons Schoß saß, hatte Tränen in den Augen. Ron war vollkommen geschockt und seine Augen waren stark geweitet. Ginny hatte wir Hermine auch Tränen in den Augen. Sie stand auf und umarmte Harry fest. Dessen nächste Worte waren nur ein leises Flüstern, doch alle vier Anwesenden konnten sie klar und deutlich verstehen. „Der eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, naht heran ... jenen geboren, die ihm drei Mal die Stirn geboten haben, geboren, wenn der siebte Monat stirbt ... und der Dunkle Lord wird Ihn als sich Ebenbürtigen kennzeichnen, aber Er wird eine Macht besitzen, die der Dunkle Lord nicht kennt ... und der Eine muss von der Hand des Anderen sterben, denn keiner kann leben, während der Andere überlebt ... der Eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, wird geboren werden, wenn der siebte Monat stirbt ..." Hermine und Ginny fingen an zu schlurzen und Ginny drückte Harry noch fester als sie es vorher schon getan hatte. Alle vier verharrten so in Stille. Hermine war die erste, die sich gefasst hatte. „Und- Und es gibt keinen Zweifel, dass du es bist?" Harry war sich nicht sicher, ob er Neville erwähnen sollte. Dieser hätte es auch sein können. Doch Voldemort hatte ihn gewählt. „Es ist vollkommen egal, ob noch jemand anderes in Frage gekommen wäre. Voldemort hat mich ausgewählt." Er zeigte auf seine Narbe. „Es gibt keinen Zweifel. Er hat mich damals als seinen ‚Ebenbürtigen' gekennzeichnet, als er versucht hat, mich zu töten." Es folgte eine kurze Stille, die diesmal von Harry gebrochen wurde. „Ihr habt es gehört, ich habe keine Wahl. Am Ende wird es heißen ‚er oder ich'. Doch ihr habt eine Wahl. Ihr- -" Doch Ron unterbrach ihn. „Wehe dir Kumpel, wenn du diesen Satz zu Ende sprichst. Wir werden dich nicht im Stich lassen." „Niemals!" pflichtete Hermine ihm bei. Ginny drückte Harry noch fester an sich. „Wir wissen, dass du es schaffst. Wir können froh sein, dass du der ‚Auserwählte' bist und nicht jemand anderes. Du kannst ihn besiegen." Harry war gerührt von der Loyalität seiner Freunde. „Danke. So gute Freunde wie euch habe ich gar nicht verdient. Danke."
HPHPHPHPHPHP
Harry, Ginny, Ron und Hermine saßen am nächsten Morgen mit Mrs. Weasley am Frühstückstisch, als vier braune Eulen durch das offene Fenster geflogen kamen. Jeweils eine der Eulen flogen auf die vier Jugendlichen zu. Hermine war die erste, die verstand. „Das sind die Briefe aus Hogwarts! Unsere ZAG-Ergebnisse!" Ron und Harry sahen nicht so begeistert aus. Die drei und Ginny befreiten die Eulen von ihren Briefen und öffneten sie. Als Harry den Umschlag öffnete, fielen drei Blätter heraus. Das erste war der übliche Brief, den Harry nur kurz überflog. Interessant war die zweite Seite.
„Ergebnisse der ZAG-Prüfungen von Harry J. Potter:
Mit folgenden Noten haben Sie bestanden (O)hnegleichen, (E)rwartungen übertroffen und (A)nnehmbar.
Mit folgenden Noten haben Sie nicht bestanden: (M)ies, (S)chrecklich und (T)roll.
Astronomie:A
Geschichte der Zauberei:M
Kräuterkunde:A
Pflege magischer Geschöpfe:E
Verteidigung gegen die dunklen Künste:O
Verwandlung:E
Wahrsagen:M
Zauberkunst: E
Zaubertränke:O
Herzlichen Glückwunsch, Sie haben sieben ZAGs erreicht."
Die dritte Seite war wieder uninteressant, und zwar die Bücherliste. Auch diese überflog Harry nur kurz, ehe er von einem Schrei von Ron aufgeschreckt wurde. Dieser starrte vollkommen geschockt auf sein Blatt. „Sechs ZAGs. Ich habe sechs ZAGs!" Er tanzte ein wenig durch den Raum, ehe er von Mrs. Weasley und danach Hermine stürmisch umarmt wurde. Ginny jedoch sah Harry an. „Und du? Wie viele hast du?" Harry strahlte sie an. „Sieben! Sogar ein ‚Ohnegleichen' in Verteidigung gegen die dunklen Künste!" Ginny umarmte ihn. „Das ist ja großartig!" Sofort kamen auch Mrs. Weasley und Hermine und umarmten ihn kurz. „Und du Hermine? Elf ‚Ohnegleichen'?" Hermine wurde rot. „Nicht ganz. Nur zehn ‚Ohnegleichen' und ein ‚Erwartungen Übertroffen'." Sie klang leicht enttäuscht. Auch Hermine wurde kurz von allen umarmt. Schließlich öffnete auch Ginny ihren Brief. Mrs. Weasley nahm den Brief und guckte Ginny fragend an. „Du bist keine Vertrauensschülerin?" Mrs. Weasley schien enttäuscht zu sein, doch Ginny sah eher froh aus. Mrs. Weasley fasste sich jedoch schnell wieder. „Ich denke, eure ZAG-Ergebnisse müssen gefeiert werden!"
HPHPHPHPHPHP
Als Harry am nächsten Tag zum Frühstück in die Küche kam, saßen dort nicht nur Ginny, Ron, Hermine und Mrs. Weasley sondern auch Professor Dumbledore. „Guten Morgen, Harry. Ich habe für heute um 9:00 Uhr einen Termin im Ministerium gemacht für deine Apparationsprüfung." Harry wurde sofort bleich. Er wusste nicht, ob er noch apparieren konnte. Er hatte es seit dem sie am Grimmauldplatz waren nicht mehr üben können, da man am Grimmauldplatz ähnlich wie in Hogwarts nicht apparieren kann. Mit einem leichten Unbehagen frühstückte er in Stille. Als er fertig war, ergriff Professor Dumbledore wieder das Wort. „Ich habe mit dem Ministerium geredet, da es zu gefährlich für dich ist, dich im Muggellondon aufzuhalten. Ein Ministeriumsarbeiter aus der Abteilung für das Flohnetzwerk schließt den Kamin im Grimmauldplatz von 8:55 Uhr bis 8:57 Uhr an das Flohnetzwerk im Ministerium an. So kommen wir schnell und direkt ins Büro für Apparation, damit du dort deine Prüfung ablegen kannst." Harry schaute auf die Uhr und sah, dass es schon 8:50 Uhr war. Er war immer noch sehr blass. Professor Dumbledore sah ihn auffordernd an. „Können wir?" Harry nickte kurz und stand vom Tisch auf. Ginny kam angeeilt und umarmte ihn. „Viel Glück!" Sie drückte ihm noch kurz einen Kuss auf die Wange und wandte sich schnell ab. Harry lächelte sie an. „Danke." Da Professor Dumbledore schon ungeduldig im Türrahmen stand, folgte Harry ihm schnell zum nächsten Kamin. Harry schaute auf die Uhr. 8:55 Uhr. Er nahm eine Prise von dem Flohpulver und warf sie ins Feuer. Die Flammen färbten sich grün. Harry ging schnell ins Feuer. „Ministerium - Büro für Apparation." Alles um ihn herum drehte sich kurz, ehe er am anderen Ende der Verbindung aus dem Kamin stolperte. Er wurde jedoch schnell von Professor Dumbledore aufgefangen, der ihm direkt gefolgt war. Dieser ging direkt zur einzigen Frau die im ansonsten leeren Raum an einem Schreibtisch saß. Sie schaute kurz auf. „Mr. Potter? Gehen Sie durch diese Tür bitte." Sie zeigte auf die Tür neben ihr. „Mr. Dumbledore, Sie müssen hier warten." Ein Stuhl erschien aus dem Nichts. „Kaffee? Tee?" Harry öffnete total nervös die Tür, musste jedoch grinsen, weil er hinter sich Professor Dumbledore nach Zitronenbonbons fragen hörte.
HPHPHPHPHPHP
Knapp eine halbe Stunde trat Harry wieder durch die gleiche Tür. Diesmal jedoch in die andere Richtung und mit einem deutlich entspannteren Gesichtsausdruck. Professor Dumbledore schreckte direkt von seinem Stuhl auf und kippte sich fast seinen Tee über seinen Schoß. „Geschafft?" Harry grinste ihn nur an und hielt seine nagelneue Apparationslizenz hoch. „Na dann wollen wir mal wieder zurück zum Grimmauldplatz. Vielleicht können wir nach dem Mittagessen ja noch einen kleinen Ausflug in die Winkelgasse machen." Soweit es ging wurde Harrys Grinsen noch breiter. Professor Dumbledore hielt ihm eine alte Zeitung hin. Harry nahm sie in die Hand. Professor Dumbledore fasste sie mit einer Hand an und murmelte „portus". Harry spürte ein kurzes Ziehen hinter dem Bauchnabel, bevor er schon in die Küche am Grimmauldplatz stolperte. Erneut wurde er aufgefangen, diesmal jedoch von Ginny. Das was Harry deutlich angenehmer, als von Professor Dumbledore oder irgendeinem anderen Menschen aufgefangen zu werden. Er grinste Ginny an. „Geschafft!" Und zum zweiten Mal an diesem Tag küsste Ginny ihn auf die Wange. Es schien, als könnte der Tag gar nicht mehr besser werden.
HPHPHPHPHPHP
Erstmal eine Anmerkung meinerseits: Ich denke Dumbledore ist in meiner Story im Bezug auf die dunklen Künste anders als der von Rowling. Denn ich denke
der ‚echte' Dumbledore würde Harry keine dunkle Magie lernen lassen, besonders wegen seiner Vergangenheit mit Grindelwald. Aber nunja, es ist meine FF und deshalb wird Harry auch dunkle Magie lernen ;)
Verzeiht mir, dass ich Harry ein O in Zaubertränke gegeben habe. Aber ohne den Druck von Snape kann er Zaubertränke eigentlich. Ansonsten entsprechen die Noten von Harry beinahe seinen echten ZAG-Erebnissen.
Lasst mir doch bitte ein Review da. Das spornt enorm an. Dann schreibe ich schneller und dann werde ich auch noch vor dem (ich finde wohlverdienten) Urlaub updaten ;) Danke:)
Und wenn ihr mal Zeit habt könnt ihr auch mal meinen Songfic lesen. Und dort auch schön ein Review dalassen. Bitte. Danke :) :) :)
