Heyho!! Endlich habe ich es mal wieder geschafft ein Kapitel hochzuladen!
Leider hat die Uni mich total mit Arbeit zugestapelt. Jeden Tag erst um 7 Uhr zu Hause, dann noch Versuchsprotokolle schreiben. Da bleibt wenig Zeit für meine Hobbys :(. Außerdem habe ich zwischendurch noch an der Idee für eine andere Story gearbeitet. Ich hoffe allerdings, dass sich der Stress ab sofort endlich wieder ein bisschen normalisiert, wenigstens für den nächsten Monat...dann kommen die nächsten Klausuren.
Genug geredet, jetzt aber endlich zum üblichen:
Mir gehört nichts und so weiter bla bla bla alles Rowlings usw!
Außerdem: Vielen Dank für die Reviews an Saralos, Roya89 und Ilunagirl! Schön zu hören, dass euch meine Geschichte gefällt :)
Und nun...Bühne frei für Kapitel 9. Viel Spaß damit.
Kapitel 9
Am nächsten Morgen warteten Harry und Ron nach dem Aufstehen im Gemeinschaftsraum auf Ginny und Hermine, als Professor McGonagall auf die beiden zukam. „Mr. Weasley, Mr. Potter, Professor Dumbledore erwartet sie beide und Miss Weasley und Miss Granger so bald wie möglich in seinem Büro. Ich gehe die Damen schnell holen." Bevor Harry und Ron Fragen stellen konnten war sie schon die Treppe in Richtung der Mädchenschlafsäle hoch verschwunden. Einige Minuten später kam sie dann mit Ginny und Hermine wieder hinunter. Nach einer kurzen Begrüßung unter Professor McGonagalls strengem Blick folgten die Vier der stellvertretenden Schulleiterin eilig zum Büro von Professor Dumbledore. Ein fragender und ängstlicher Blick war in Ginnys Gesicht geschrieben und Harry wollte sie beruhigen, doch er konnte nicht. Er hatte auch Angst vor dem, was sie beim Schulleiter erwartete, denn nach Professor McGonagalls mitleidigem Gesichtsausdruck hielt Professor Dumbledore schlechte Nachrichten für sie bereit. Ohne dass Harry es gemerkt hatte waren sie schon am Eingang zum Büro des Schulleiters. Professor McGonagall gab dem Gargoyle das Passwort und verabschiedete sich von ihren Schülern. Die Vier betraten das Büro von Professor Dumbledore, welcher scheinbar schon auf sie gewartet hatte. Professor Dumbledore setzte ein sehr ernstes Gesicht auf und Harrys Angst wurde größer. Dies schien auch bei Ginny der Fall zu sein, denn sie war sehr bleich geworden und drückte seine Hand nun mit aller Kraft. Auch Ron und Hermine sahen nicht gut aus, besonders Hermines Gesicht war blass und sie klammerte sich an Rons Arm. Endlich brach Professor Dumbledore die bedrückende Stille, die entstanden war.„Es tut mir Leid aber ich muss Euch eine schlechte Nachricht überbringen. Euer Bruder Percy ist tot." Hermine atmete laut ein und Ginny und Ron wurden weiß wie Kreide. Ginny fing an, zu weinen und Harry nahm sie in den Arm. Er war geschockt, doch seine Neugier siegte zunächst über seine Trauer und er hakte nach. „Was ist denn passiert?" „Percy Weasley stand in den letzten Tagen unter dem Imperius. Wir sind uns nicht sicher, aber wir vermuten, dass er fähig war, den Imperius zu brechen und deshalb von einem Todesser ermordet wurde." Ginnys Knie drohten nachzugeben und Harry geleitete sie schnell hinüber zu einem Stuhl. Ron starrte Professor Dumbledore ausdruckslos an. Es schien so, als ob er keinen vollständigen Satz mehr sprechen konnte. „Er ist- - Er ist- - tot?" „Es tut mir Leid, Mr. Weasley. Ich denke sie und ihre Schwester sind heute vom Unterricht befreit."
Ron verließ das Büro von Professor Dumbledore fluchtartig. Hermine schaute Harry kurz entschuldigend an und hastete ihm dann hinterher. Harry verabschiedete sich höflich von Professor Dumbledore und stütze Ginny, bis sie beide im Gemeinschaftsraum angekommen waren. Dieser war vollkommen leer, da die restlichen Schüler alle schon beim Frühstück waren und Harry führte Ginny zu einem Sofa, damit sie sich hinsetzten konnte. Doch Ginny klammerte sich an ihn und wollte ihn nicht loslassen. Er küsste sie. „Es tut mir Leid, aber ich muss jetzt zum Unterricht." Er merkte, dass sie stark zitterte und küsste sie noch mal. „Nach dem Unterricht bin ich sofort wieder bei dir. Versprochen." Er wischte ihre Tränen mit seinen Daumen weg und küsste sie ein letzte mal, ehe er hoch in seinen Schlafsaal ging, seine Sachen für den Unterricht holte und zu Verwandlung hastete, in der Hoffnung, dass McGonagall verstehen würde warun er zu spät kam.
HPHPHPHPHPHP
Hermine hingegen hatte keine Absicht, jetzt zum Unterricht zu gehen. Ron war sehr aufgebracht und sie würde ihn in seinem Zustand nicht alleine lassen. Doch zunächst musste sie ihn finden. Sie war ihm zwar unmittelbar gefolgt, doch er hatte durch seine langen Beine einen enormen Vorteil und sie hatte ihn schnell aus den Augen verloren. Hermine irrte nun durch das Schloss, verzweifelt auf der Suche nach Ron.
Sie fand Ron schließlich am großen See. Er sah sehr wütend aus und Hermine näherte sich ihm vorsichtig, denn sie befürchtete, dass er anfing herum zu schreien und sie wollte keine Aufmerksamkeit zu erregen. Doch Ron blickte Hermine nur an und sie merkte, dass sie sich geirrt hatte. In seinen Augen stand keine Wut sondern nur pure Trauer. Sie schloss die letzten Zentimeter zwischen ihnen und zog Ron in ihre Arme. Dieser kämpfte noch einige Zeit gegen seine Gefühle an, bevor seine Knie nachgaben und er drohte, hinzufallen. Hermine konnte sein Gewicht jedoch halten und drückte ihren Freund weiterhin fest an sich. Seine Tränen ließ Ron nun ungehindert sein Gesicht hinab laufen und sie fing an, mit tröstenden Worten auf ihn einzureden. Nach einiger Zeit fasste sich Ron wieder und löste sich von ihr. „Danke." Er küsste sie mit aller Leidenschaft, die er in diesem Augenblick aufbringen konnte.
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Direkt nach dem morgendlichen Unterricht hastete Harry wieder zum Gemeinschaftsraum. Harry machte sich Sorgen, jedoch nicht nur um Ginny. Hermine hatte den ganzen Unterricht am Morgen gefehlt und wenn Hermine nicht zum Unterricht kam, dann musste Ron wirklich aufgebracht sein. Als er im Gemeinschaftsraum ankam waren jedoch weder Ginny noch Ron und Hermine anwesend. Harry hastete in seinen Schlafsaal und holte die Karte des Rumtreibers aus seinem Versteck. Er scannte die Karte. Ron und Hermine fand er schnell, die beiden waren am See. Nach Ginny musste er jedoch suchen etwas länger suchen, ehe er sie auf der Karte fand. Sie befand sich auf dem Astronomieturm. Sofort löschte Harry die Karte, legte sie zurück und hastete zum Astronomieturm.
Als Harry am Astronomieturm angekommen war, musste er erst einmal verschnaufen. Plötzlich merkte er, dass er keine Ahnung hatte, was er zu Ginny sagen konnte. Doch sie war immer für ihn da gewesen und jetzt war er an der Reihe. Er kletterte die letzten Sprossen hoch aufs Dach. Dort stand Ginny an der Kante des Turmes und starrte ins Nichts. Harry ging einige Schritte auf sie zu und als sie ihn bemerkte, drehte sie sich um. Ihre Augen waren blutunterlaufen. Harry schloss die letzten Meter zwischen ihnen und zog Ginny in eine feste Umarmung. Ginny grub ihren Kopf in seine Schulter und weinte um ihren toten Bruder. Nach einigen Minuten des Schweigens hob Ginny ihren Kopf leicht an. „Auch wenn er uns verraten hat, war er immer noch mein Bruder." Harry wusste nicht, was er daraufhin sagen sollte und schwieg weiterhin. „Er muss seine Fehler eingesehen haben. Sonst hätte er sich nicht aus dem Imperius lösen können." „Er war ein guter Mensch. Er hatte ein gutes Herz. Deshalb konnte er die schwarze Magie brechen." Ginny weinte noch einige Minuten in Harrys Schulter, ehe er ihr einen Kuss auf die Stirn drückte und sich langsam von ihr löste. Harry wischte ihr einige Tränen aus dem Gesicht und küsste sie zärtlich. „Komm Ginny, wir müssen zum Mittagessen. Du hast bestimmt schon Hunger."
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Zwei Tage später saß Harry mit Ginny am Gryffindortisch und aß zu Mittag. Die letzten beiden Tage war die Stimmung bei Harry, Ginny, Ron und Hermine sehr bedrückt gewesen, doch mittlerweile hatten sowohl Ginny als auch Ron den Tod ihres Bruders so gut wie zu diesem Zeitpunkt möglich verarbeitet und der Alltag zog langsam wieder in die Leben der vier Jugendlichen ein. Harry war jedoch aufgeregt, denn nach dem Mittagessen sollte Professor McGonagall anfangen, ihn in der Animagusverwandlung zu unterrichten. Sorgen machten sich bei ihm breit. Was wäre, wenn er zu keiner Verwandlung fähig wäre? Doch Professor McGonagall und Professor Dumbledore hielten ihn für fähig.
Der Zusatzunterricht in den letzten beiden Tagen war ereignislos gewesen. Harry hatte jeweils seine erste Stunde Verwandlung bei Professor McGonagall und Zauberkunst bei Professor Flitwick gehabt. Bei beiden Professoren hatte er jedoch nur alten Unterrichtsstoff auf ZAG-Niveau wiederholt und angefangen, die UTZ-Zauber im jeweiligen Fach zu lernen. Auch der normale Unterricht war für Harry in den ersten Schultagen eher langweilig gewesen. Die meisten Zauber, die die Professoren ihnen beibrachten, beherrschte Harry bereits nach wenigen Versuchen, obwohl er mit Hilfe seiner Zauberstabatrappe alle Zauber stablos ausführte. Der einzige ungewöhnliche Unterricht war Zaubertränke gewesen.
Flashback
Schlecht gelaunt betrat Harry mit Hermine in seinen letzten Stunden vor dem Mittagessen den Klassenraum von Professor Snape in den Kerkern. Ron hatte es nicht in den UTZ-Kurs in Zaubertränke geschafft. Harry setzte sich neben Hermine und schaute sich im Kerker um. Nur wenige Schüler hatten ein 'O' im Zaubertränke-ZAG geschafft. Zu Harry Erstaunen, der einen Kurs fast ausschließlich mit Slytherins erwartet hatte, hatten es mit Draco und Blaise nur zwei von ihnen geschafft. Harry war verwirrt, doch in diesem Moment betrat Professor Snape den Kerker, wie immer in schwarz gekleidet, den Raum und setzte eines seiner fiesen Grinsen auf. „Guten Morgen, Schüler. Herzlich Willkommen zum UTZ-Kurz Zaubertränke. Nur wenige haben es so weit geschafft! Einige haben mich in den ZAG-Prüfungen überrascht.-" Professor Snapes Blick ging zu Harry hinüber und der Professor verzog sein Gesicht zu einem beinahe freundlichen Lächeln. Harry fiel fast vom Stuhl. Eher würde die Hölle zufrieren, als dass Professor Snape ihn loben würde!
Flashback Ende
Ginny stieß Harry an. „Was ist los?" „Nichts, ich hab nur an Zaubertränke gedacht. Ich glaube nicht, dass Snape ohne Grund so freundlich ist. Er führt bestimmt etwas im Schilde." Hermine blickte von ihrem Essen auf. „Meinst du nicht, dass du ein wenig paranoid geworden bist? Zuerst Malfoy und jetzt auch noch Snape?" Harry schüttelte den Kopf. Hermine wollte nicht daran glauben, dass Malfoy möglicherweise schon im Kontakt und vielleicht sogar schon in den Diensten Voldemorts stand. Harry hatte jedoch keine Lust, mit ihr zu diskutieren, und ignorierte ihre Ausführungen darüber, dass sich Menschen wie Malfoy oder Snape ändern würden. Harry glaubte nicht daran. „Hörst du mir überhaupt zu, Harry?" „Tut mir Leid Hermine, ich war bei meinen Gedanken wo anders." Er guckte auf seine Uhr. „Wir sollten jetzt zum Unterricht gehen. Du willst doch nicht zu spät kommen, oder Hermine?" Da hatte Harry einen Nerv von Hermine getroffen und diese sprang sofort auf und zog Ron, der noch am Essen war, hinter sich aus der großen Halle heraus. Ginny war jedoch sitzen geblieben und blickte Harry kurz amüsiert an, bevor sie wieder ernst wurde. „Du weißt, dass sie Recht haben könnte?" Harry schüttelte seinen Kopf vor Resignation. „Ja, aber es wird nicht schaden, ein Auge auf beide zu werfen. Sicher ist sicher." Er stand auf und gab Ginny einen Kuss. „Jetzt muss ich aber wirklich los, sonst wird Professor McGonagall noch wütend und zieht mir Punkte ab."
HPHPHPHPHPHP
Professor McGonagall wartete bereits auf Harry, als dieser ihr Büro nach kurzem Anklopfen betrat. „Guten Tag, Harry. Setzen Sie sich." Harry setzte sich auf den angewiesenen Stuhl, während Professor McGonagall fort fuhr. „Sie sind heute hier, damit wir herausfinden können, ob sie zu einer Animagusverwandlung fähig sind. Am besten erkläre ich ihnen zunächst, wie wir vorgehen werden." Harry rutschte unruhig auf seinem Stuhl herum. Er wollte direkt anfangen und wurde ungeduldig. Professor McGonagall lächelte ihn jedoch aufmunternd an, als könnte sie Gedanken lesen. „Ich werde heute zunächst einen Zauber auf Sie ausführen. Dieser wird mir Ihre Animagusform verraten, sofern Sie eine besitzen. Wenn dies der Fall ist, werden wir zunächst gründliche Recherche über dieses Tier anstellen, bevor sie mit der Verwandlung beginnen werden." Harry nickte nur mit dem Kopf, Angst davor, was jetzt kommen würde. Professor McGonagall erhob sich und Harry tat es ihr gleich. Beide stellten sich in den freien Raum im Büro und Professor McGonagall starrte Harry eindringlich an. „Sind sie bereit?" Erneut nickte Harry nur. Professor McGonagall zog ihren Zauberstab, richtete ihn auf Harry und murmelte eine lange und scheinbar sehr komplizierte Zauberformel. Danach richtete sie ihren Zauberstab auf ein Stück Pergament und nach kurzer Zeit breitete sich auf dem Pergament Tinte aus. Professor McGonagall fing an zu lesen, und nach kurzer Zeit zog sie geräuschvoll Luft ein. „Da- Da- Das kann nicht sein. Warten Sie hier, Potter!" Harry war wie gelähmt, als Professor McGonagall mitsamt dem Pergament aus ihrem Büro stürmte. Was war geschehen? Er hoffte, es war nichts schlimmes. War er vielleicht doch kein Animagus?
In Harrys Kopf spielten sich einige Horrorszenarien ab bis Professor McGonagall einige Minuten später wieder ihr Büro betrat. Harry bemerkte sofort, dass sie sehr besorgt aussah. Nun war er neugierig und wollte wissen, was geschehen war. „Was ist los, Professor? Bin ich kein Animagus?" Professor McGonagall lächelte ihn freundlich an. „Doch, doch, Harry. Seien Sie beruhigt, es ist nicht Schlimmes. Ich kann Ihnen allerdings nichts genaueres sagen. Kommen Sie nächste Woche wieder, und ich werden Ihnen erklären, was los ist." Harry war mit dieser Antwort nicht annähernd zufrieden. Doch der Gesichtsausdruck auf dem Gesicht seiner Professorin sagte ihm, dass das Gespräch beendet war.
HPHPHPHPHPHP
Zum Abschluss der Woche hatte Harry Freitag Nachmittag Duellunterricht bei Professor Tugwood. Harry wusste jedoch schon bevor er das Büro von Professor Tugwood erreicht hatte, dass die Stunde sehr lustig werden würde. Er hatte seiner Professorin schon in der ersten Stunde Verteidigung gegen die dunklen Künste gezeigt, dass er schon ganz genau wusste, wer sie wirklich war.
Flashback
Harry redete mit Ron, als Professor Tugwood den Raum betrat. Sofort verstummten alle Gespräche und Professor Tugwood erklärte der Klasse die Ziele ihres Unterrichts bis zum Ende des Jahres. „Habt ihr noch Fragen?" Zum Erstaunen der Klasse hob Harry seine Hand. „Ja, Mr. Potter?" „Können Sie mir sagen, was ein Metamorphmagus ist?" Hermine drehte ihren Kopf so ruckartig, das es laut knackte und flüsterte zu Harry: „Das weißt du doch! Tonks ist doch einer." Harry verzog keine Miene und blickte die geschockte Professorin an. Professor Tugwood fasste sich jedoch schnell wieder. „Es tut mir Leid Mr. Potter, aber das steht nicht auf dem Lehrplan. Das müssen sie schon in der Bibliothek nachschlagen."
Flashback Ende
Pünktlich betrat Harry das Büro von Professor Tugwood. „Hi Tonks!" Tonks drehte sich um, schien jedoch nicht sonderlich überrascht zu sein. „Hey Harry, wie geht's? Die erste Woche gut überstanden?" Harry war von der fehlenden Reaktion von Tonks enttäuscht. Scheinbar hatte sie erwartet, dass er ihr Geheimnis schnell herausfinden würde. Nun ging leider der ganze Spaß verloren. „Ja, danke." Sie deutete ihm, sich zu setzten, ehe sie neugierig fort fuhr. „Woran hast du mich erkannt? Ich konnte mich selbst im Spiegel nicht wiedererkennen." Harry grinste zufrieden. Tonks Tarnung war tatsächlich beinahe perfekt gewesen. „Ich weiß nicht genau, woher ich es wusste. Deine Gesichtszüge kamen mir bekannt vor. Ich habe darüber nachgedacht und bin schließlich auf dich gekommen." „Nun gut. Jetzt müssen wir aber endlich mit dem Unterricht anfangen."
In der folgenden Zeit erklärte sie ihm genau, wie das Training mit ihr ablaufen würde. Zunächst würde er jeden Tag früher aufstehen, um vor dem Frühstück um den See laufen gehen zu können. Darüber hinaus würde Tonks jede Woche mit ihm an seinen Duelltechniken üben und mit voranschreitender Zeit des Schuljahres auch noch einige Techniken aus dem restlichen Extraunterricht in die Duelle einfließen lassen. „Wenn du ein Duell gewinnen willst, musst du nicht nur schnell und ausdauernd sein. Du musst auch alle Tricks beherrschen. Dazu gehören auch Verwandlungen oder Leglimentik im Duell. Nur ein Zauberer, der alle Tricks beherrscht, kann Voldemort im Duell besiegen." Dies klang für Harry sehr logisch. Voldemort würde auch auf hinterhältige Tricks zurückgreifen, um ihn zu töten. Er musste auf alles vorbereitet sein. Doch er würde bereit sein, wenn die Zeit kam. Da war er sich sicher.
HPHPHPHPHPHP
Genau eine Woche nach seiner letzten Stunde mit ihm saß Harry wieder Professor Dumbledore in dessen Büro gegenüber. „Es tut mir Leid, Harry, was letzte Woche passiert ist. Und was mir noch viel mehr Leid tut, ist, was dir bei den Dursleys widerfahren ist. Doch je größer die Entscheidung ist, die man treffen muss, desto größer ist auch der Fehler, den man machen kann." Professor Dumbledore starrte Harry über die Gläser seiner Halbmondbrille hinaus an. Sein Blick flehte nach Vergebung und Harry erinnerte sich, dass der Mann ihn zwar für seine Zwecke missbraucht hatte, doch dass er immer versucht hatte, Harry zu schützen und ihn vor Voldemort zu retten. „Ich vergebe ihnen, Professor, doch nur mit größtem Widerwillen. Ich denke, Sie haben mittlerweile begriffen, dass sie mit mir nicht spielen können wie ein kleines Kind mit seiner Puppe." Professor Dumbledore nickte leicht. „Es gibt da noch etwas, was ich dir erzählen muss. Du musst mir vorher jedoch versprechen, dass du diese Informationen unter keinen Umständen an irgendeinen Weasley weiter gibst und möglichst auch an niemand anderes." Harry wunderte sich, denn Professor Dumbledore hatte sonst nie von ihm verlangt, seinen Freunden Informationen vorzuenthalten. Doch sein Professor schien seine Gründe zu haben. Schweren Herzens stimmte er zu. „Okay, ich verspreche es. Worum geht es?" Professor Dumbledore schwieg kurz. „Es geht um Mr. Weasley. Er ist gefeuert worden. Ich vermute wegen Percy." Wie Professor Dumbledore es vorhergesehen hatte, entglitten Harry alle Gesichtszüge. „Mr. Weasley gefeuert? Wegen Percy?" „Es tut mir Leid, Harry. Es scheint so, als wollte der Minister die schlechte Politik wegen dem Tod eines Ministeriumarbeiters abwenden und dachte wohl, dass er durch die Entlassung von Mr. Weasley die Neuigkeit über Percys Tod schöner reden kann. 'Ein Ministeriumsarbeiter ist tot, doch sein Vater wird keine Gefahr darstellen. Darum habe ich mich persönlich gekümmert.'" Harry war nach wie vor geschockt und dachte kurz nach. „Professor, ich würde gerne den Fuchsbau wieder aufbauen. Als Geschenk für Weihnachten." Nun war es Professor Dumbledores Zeitpunkt, um geschockt zu sein. Er wusste, dass Harry viel für die Weasleys tun würde. Der Neubau würde sehr teuer werden. Doch Harry sah sehr entschlossen aus. „Okay Harry. Ich denke du bist dir bewusst, dass das sehr teuer wird?" „Natürlich Professor. Doch ich habe genug Geld. Und für wen soll ich es sonst ausgeben, wenn nicht für die Weasleys?" „Nun gut Harry, ich werde alles in Auftrag geben. Weihnachten wird es fertig sein. Doch Molly und Arthur dazu zu bringen, das neue Haus anzunehmen, musst du selber schaffen." Ein leichtes Lächeln spielte sich bei diesem Gedanken auf den Mund des Schulleiters. Den Weasleys etwas zu schenken war beinahe unmöglich. „Keine Sorge, Professor, ich habe da schon eine Idee."
HPHPHPHPHPHP
Ich weiß, es ist nicht allzu lang. Aber mehr hab ich einfach nicht geschafft. Lasst mir trotzdem bitte noch ein Review da und verzeiht mir die lange Wartezeit. Danke :)
