27. Die Nacht
Unten in den Kerkern konnte man nicht viel von den Vorkommnissen hören, doch Suzette und Severus waren sich sicher: Die Todesser waren noch nicht hier.
Dann, urplötzlich: Getrappel auf den Treppen und den Korridoren, Stimmen und schließlich: Geschrei! Unzweifelhaft waren Schüler aus ihren Häusern hinaus in die Korridore gelaufen.
Ohne, dass die beiden auch nur ein Wort sagten, war beiden klar, dass dort oben ein Kampf ausgebrochen sein musste.
„Wir können das da oben doch nicht...", setzte Suzette an.
Snape schaute sie durchbohrend an: „Es gibt noch andere Lehrer an dieser Schule, Suzette!".
„Aber!", sie gab es auf und setzte sich wieder hin.
Sie schwiegen weiterhin und warteten darauf, dass irgendein Zeichen zu ihnen durchdrang, dass Dumbledore wieder im Schloss war.
Suzette dachte, dass sie eigentlich nicht hier sein sollte! Nachdem das ganze Jahr alle darum besorgt waren, dass sie in Sicherheit war, war sie nun am gefährlichsten Ort im ganzen Land.
Höchstwahrscheinlich würden gleich Todesser zu Snape vordringen und dann würden sie sie hier finden. Trotzdem glaubte sie, dass es gut war, dass sie beide jetzt nicht allein grübeln mussten.
Die düstere Endzeitstimmung fand ein jähes Ende, als sowohl Suzette als auch Snape von einem gellenden Schrei aufgeschreckt wurden.
Snape senkte sofort wieder den Kopf und knurrte etwas von eingebildeten Kindern, die den Helden markieren mussten.
Doch die Stimme klang seltsam nah und Suzette fügte flüsternd an: „Das klingt, als käme es aus den Kerkern.".
Snape schaute nichts auf und sagte nur: „Selbst schuld!". Er klang kalt wie immer, aber dennoch irgendwie gequält emotionslos.
Erneut ertönte der grelle Mädchenschrei und jetzt war sich Suzette sicher: Das musste Penny gewesen sein.
Sie sprang auf und ließ sich auch nicht von Snape, der ebenfalls aufgesprungen war, um Suzette zurück zu halten, dabei beirren hinauszustürmen und nach ihrer Freundin zu suchen.
Sie mochten sich gestritten haben, aber hier hing es um Leben und tot und Suzettes Stolz verlangte, die völlig hilflose Penny zu retten, auch wenn es ein Kamikaze-Einsatz sein mochte.
Mit ein paar schnellen Schritten kam Suzette auch schon in der Einganshalle an, wo sich ein regelrechtes Gemetzel abspielte.
Blitze zuckten durch die Luft und offensichtlich nicht wenige Todesflüche waren darunter. Sie erkannte im flackernden Licht, dass eine Menge Gryffindor-Schüler, einige Ravenclaws und Hufflepuff gegen nicht wenige dunkle, verhüllte Gestallten kämpften.
Die Schüler stellten sich gar nicht so schlecht an. Sie hüpften und sprangen geschickt über die umherschießenden Flüche, außerdem schnellten einige gut gezielte Schock- und Entwaffnungszauber gegen die Todesser.
Und plötzlich, ganz in ihrer Nähe kauerte auf dem Boden ein kleines Häuflein, das eigentlich ihre Freundin Penny war.
Mit einem beherzten Griff schnappte Suzette nach Pennys Umhang und zerrte sie an der Wand entlang durch die Halle.
„Los! Weg hier!", zischte sie und die beiden versuchten so unauffällig wie möglich an dem Getümmel vorbei zu schleichen.
Doch sie blieben nicht unbemerkt. Ein großer, breiter Todesser, unter dessen Maske aschblondes, lockiges Haar sich hervor kräuselte, richtete seinen Zauberstab auf die beiden, als er sie bei einem Seitenblick erspäht hatte.
Penny schrie laut auf und wollte sich gar nicht mehr beruhigen, sodass sich langsam weitere Blicke auf sie richteten.
Penny sackte vor Angst in sich zusammen und Suzette hatte alle Mühe sie wieder aufzuzerren. Suzette schrie fast schon hysterisch: „Penny! Steh auf! Los! Weg hier!".
Doch es war zu spät. Fenir Greyback war aufmerksam geworden und stapfte auf die beiden zu, die sich an der Wand drängten, ohne noch einen Ausweg zu sehen. Suzette zerrte immer noch verzweifelt an Pennys Umhang, doch die vergrub ihr Gesicht in ihre Hände und schien anfangen zu weinen.
Suzette gab es auf. Sie zückte ihren Zauberstab und richtete ihn zunächst auf den großen Todesser mit den blonden Locken unter der Maske, der seinen ebenfalls mittlerweile seinen auf sie gerichtet hatte und unter der Maske mit Sicherheit hämisch grinste.
„Expelliarmus!", rief Suzette und der Todesser flog, ähnlich wie Steve Blade in Suzettes drittem Schuljahr, quer durch die Halle, um gegen die gegenüberliegenden Wand zu prallen und bewusstlos liegen zu bleiben.
Doch es war zu spät gewesen. Suzette hatte gerade mal sich selbst damit retten können, denn gleichzeitig war der Werwolf auf die offensichtlich wehrlose Penny losgegangen.
Als Suzette sich umblickte, sah sie mit an, wie Greyback mit abartigem Genuss seine Zähne in seinen Hals versenkte.
Einen Augenblick lang starrte Suzette geschockt auf die Szene, bevor sie sich losreißen musste, um sich selbst zu schützen.
Dunkelrotes Blut sickerte über Pennys zusammengesackten Körper und Suzette war sich sicher, dass sie bereits tot sein musste.
Unsichtbar durchquerte sie die Eingangshalle. Zurück in die Kerker konnte sie nicht, denn die Schlacht hatte sich vor den Eingang zum Slytherin-Haus verlagert und sie konnte das Risiko nicht eingehen gegen einen der Todesser zu prallen. Also schlich sie in die andere Richtung eine kleine Treppe hinauf durch einen düsteren Korridor, der am Ende zum Turm der Gryffindors führte. Doch Suzette bog zu einer hohen Treppe ab, wo sie sichtbar werden konnte, ohne, dass die Schüler oder die Todesser sie sehen konnte.
Langsam, viel zu langsam schlich Suzette die Stufen hinauf, ohne zu wissen wo, sie überhaupt hin wollte.
Was hatte Penny dort zu suchen gehabt, wo Snape seinen Schülern doch Hausarrest verpasst hatte?
Suzette wusste es nicht und sie redete sich ein, dass es keinen Sinn hatte jetzt darüber nachzudenken.
Dann schreckte sie plötzlich zurück, zur Fluch bereit und schon halb dabei unsichtbar zu werden, als sie Fußgetrappel über sich wahrnahm.
Sie hörte näherkommende Stimmen, die recht munter miteinander plauderten: „Dieser Snape hat ihnen Arrest verpasst, sag ich dir!".
„Ja und? Sie hat gesagt, sie kommt trotzdem.".
„Wenigstens Bescheid sagen hätte sie können.".
„Ach vielleicht kommt sie nur später.".
„Warte mal! Was geht denn da unten vor?".
Um die Ecke bogen Natalie und ihr Freund Michael und hatten offensichtlich gerade das Getöse in der Eingangshalle bemerkt. Sie schlichen sich neugierig hinunter, an Suzette vorbei und als sie in den Korridor einbogen der geradewegs in die Eingangshalle führte, konnten sie den Kampf dort unten sehen.
Michael realisierte die Gefahr, in der sie sich gegenwärtig befanden sofort und riss Nat mit sich zurück um die Ecke. Wenn sie Glück hatten, hatte keiner der Todesser, die mit Kämpfen vollkommen beschäftigt waren, sie gesehen.
„Los, zurück in die Bibliothek!", flüsterte Michael hastig und sie schlichen wieder an Suzette vorbei nach oben, wo sie hergekommen waren.
Suzette wurde wieder sichtbar, als die beiden „Austauschschüler" um die Ecke gebogen waren.
Sie fand es recht leichtsinnig von ihnen sich in die Bibliothek zurückzuziehen und beschloss ihnen zu folgen. Ohne Zweifel hatten sie nach Penny gesucht, mit der sie ein Treffen ausgemacht haben mussten.
Suzette wollte nicht noch mehr Tode auf ihrem Gewissen haben und so war sie fest entschlossen ihre restlichen vier Freunde zu beschützen.
Suzette seufzte und wurde wieder unsichtbar, was ihr mit der Zeit unangenehm auf der Haut prickelt. Sie schlich Nat und Michael nach, die Treppen hinauf in Richtung Bibliothek.
Bereits nach ein paar Schritten kam es ihr vor, als hätte sie einen grauen Schatten hinter sich wahrgenommen. Zunächst schob sie es auf die Aufregung und das, was gerade dort unten passiert war.
Sie befanden sich fast bei der Tür zur Bibliothek, als Suzette klar wurde, was da vorhin wie ein Schatten hinter ihnen vorbeigeglitten war.
Gelangweilt von den Duellen in der Eingangshalle und dem Warten auf Dumbledores Rückkehr und dessen Ende, hatte Bellatrix Lestrange sich dazu entschlossen die Korridore zu durchstreifen, auf der Suche nach leichten Opfern.
Es machte ihr besonderen Spaß, wenn sie hilflose Zauberer oder gar Muggel vor sich hatte und so stand sie nun leibhaftig vor Nat und Michael sowie der offenen Tür zur Bibliothek, worin sie einigen Hufflepuff, sowie Des und Daniel, der sich mit seinen Hausgenossen wirklich sehr gut angefreundet hatte, neugierig hinausspähen sah.
Bellatrix lachte hysterisch, wie es ihre Art war und schaute der verschüchterten Nat gierig und sich an der Panik des Mädchens ergötzend in die Augen.
Offensichtlich wusste Nat sehr wohl, wen sie vor sich hatten. Michael hingegen hatte keine Ahnung und schaute die große, düstere und offensichtlich wahnsinnige Frau unverwandt an.
Er wagte es nicht, einen Ton von sich zugeben, bemerkte gleichwohl, dass mit dieser Frau nicht gut Kirschenessen sein würde. Er schaute in das Gesicht seiner Freundin, die scheinbar unter Schock stand und sich nicht rühren konnte und auch nicht daran dachte ihren Zauberstab zu zücken.
Michael blickte wieder zu der seltsamen Frau vor ihm, die ihn nun missgünstig und hasserfüllt anstierte. Instinktiv stellte er sich schützend vor seine Freundin und schaute konzentriert, verbissen und ebenfalls zu allem bereit auf Bellatrix.
Als diese laut auflachte, ihren Zauberstab herausschnellen ließ, dem Muggel ein „Crucio!" auf den Hals schickte, dieser sich vor Schmerz auf dem Boden wand und schrie, glaubte Suzette ihre Chance, ihre letzte Chance gekommen.
Unsichtbar, wie sie war, quetschte sie sich an Bellatrix vorbei in die Bibliothek, wo Daniel aufgesprungen war, als er die Wirkung des Crutiatus-Fluchs mit angesehen hatte.
Suzette zischte ihm zu: „Ruhig bleiben! Bleib ruhig und lass dir nichts anmerken!".
Daniel schreckte um und Suzette musste ihm einen Tritt gegen das Schienbein verpassen, damit es nicht allzu auffällig war. Sie flüsterte: „Ich bin's. Suzette.".
Daniel setzte sich sichtlich verwirrt, aber nach einigen Monaten an einer Zaubererschule war das auch nichts mehr neues für ihn.
Sie glitt unsichtbar weiter zu Des hinüber und flüsterte ihr ins Ohr: „Ich bin's, Des! Suzette. Lass dir nichts anmerken. Wenn alles klappt hol ich euch hier 'raus! Tu was ich dir sage!".
Kaum merklich schien Des zu nicken, woraufhin Suzette fortfuhr: „Du hebst gleich deinen Zauberstab und sagst „Stupor"!".
„Aber das hat noch nie...", flüsterte Des panisch zurück, während Michael vor der Tür immer noch gefoltert wurde und Nat in Tränen ausgebrochen war, es aber nicht wagte ihren zuckenden und wimmernden Freund zu berühren.
„Tu es einfach!", beschwor sie Suzette eindringlicher.
Und dann passte sie einen kurzen Augenblick ab, in dem Bellatrix sich die dunklen Haare zurückwarf und etwas unaufmerksamer war, als sie zu Des zischte: „Jetzt!".
Des hob mit zittriger Hand ihren krüppligen Zauberstab in Richtung der Todesserin und stotterte mit dünner Stimme: „Stupor!".
Erwartungsgemäß geschah nichts, bis Suzette etwa eine Sekunde später, unsichtbar den gleichen Fluch unausgesprochen direkt neben Des stehend gegen Bellatrix abfeuerte.
Ein gleißend hellroter Lichtblitz durchzuckte die Bibliothek und den Korridor davor. Er traf Bellatrix genau an der Schläfe und sie brach unmittelbar zusammen.
Michael hörte augenblicklich auf zu schreien und versuchte sich aufzurappeln. Daniel sprang ihm zu Hilfe und stützte ihn.
In diesem Augenblick überkam Suzette eine ihr nicht unbekannte Übelkeit, die von ihr verlangte wieder sichtbar zu werden.
Lange hielt sie es nicht aus und so stand sie plötzlich in ganzer Pracht vor den verdutzten Hufflepuffs und ihren Freunden.
Sofort wurde sie von Des und Nat überfallen: „Was geht hier vor? Was machen Todesser in der Schule? Was passiert dort unten in der Eingangshalle?".
Suzette antwortete nicht und betrachtete sich Bellatrix, die geschockt, reglos und hilflos auf dem Boden lag.
„Ich muss mich einen Moment hinsetzen.", sagte Michael und wurde zu einem Stuhl geschleppt, wo er sich mit einem Seufzer niederließ. „Was war das?", fragte er.
„Ein Cruciatus.", antwortete Suzette kühl und besah sich immer noch skeptisch den Körper von Bellatrix Lestrange.
„Was machst du hier eigentlich?", wollte Daniel wissen, doch Suzette antwortete nicht darauf, sondern sagte: „Sie wird von allein wieder aufwachen. Sie ist eine mächtige Hexe. Wir sollten hier verschwinden!".
„Lass mich nur noch einen Augenblick hier sitzen!", forderte Michael und keuchte.
Suzette richtete ihren Blick auf die Hufflepuffs, die sie immer noch stumm und erschrocken ansahen: „Was wollt ihr noch hier? Das beste wäre, wenn ihr euch in euren Gemeinschaftsraum verzieht!".
„Aber...", quietschte eines der Mädchen, kam aber nicht weiter.
Suzette rollte die Augen und entschloss sich zunächst die in Sicherheit zu bringen, denen sie eine solche Tat noch schuldig war: „Okay, ich schlage vor, dass ich euch vier erst mal mit nach oben nehme in mein Zimmer. Das ist der einzige Weg, der von hier fort und nicht durch die Eingangshalle führt. Zu den Gemeinschaftsräumen müsstet ihr alleine gehen, weil die Mitglieder der jeweils anderen Häuser deren Standorte nicht wissen dürfen, und das will ich nicht verantworten.".
„Was kannst du schon verantworten!", höhnte Des, die plötzlich wieder Oberwasser bekam.
„Nur einen Augenblick!", wimmerte Michael wieder und Suzette kam zu folgender Lösung: „Na gut. Ich würde sagen ich bringe die Mädchen zuerst hoch. Ich will nicht, dass sie wegen dir hier warten müssen, bis Bella wieder zu sich kommt. Du kannst mit Daniel und den Hufflepuffs noch ein paar Momente hier bleiben. Ihr könnt doch Entwaffnungs- und Schockzauber?".
Die drei Mädchen und zwei Jungen aus Hufflepuff nickten etwas verkrampft und Suzette schob Nat und Des, beide immer noch steif vor Panik vor sich her auf den Korridor.
„Hast du nicht gesagt, sie ist auch eine Todesserin?", konnte Suzette noch einen Jungen in Daniels Richtung fragen hören, bevor sie mit Des und Nat die Treppen hinauf zum Astronomieturm stieg.
Der Astronomieturm lag in relativ angenehmer Nähe zur Bibliothek und zudem recht abgeschieden. Suzette glaubte ihre Freunde dort so sicher wie nur möglich unterbringen zu können.
„Ihr bleibt hier!", keuchte sie, als sie Nat und Des in ihr Schlafzimmer schob. Sie wollten eigentlich nicht hineingehen. „Hier drin sind wir doch gefangen, wenn sie uns finden! Wir werden nicht flüchten können!", kreischte Des immer noch voller Panik.
„Wo ist Penny?", schluchzte Nat und wischte sich Tränen aus dem klebrigen und verrotzten Gesicht.
„Sie ist... tot.", sagte Suzette schließlich und wand sich zum gehen, doch Des hielt sie auf: „Was?".
„Hört zu, ich muss runter. Bella könnte jeden Moment aufwachen und irgendwie muss ich Michael hier raufbekommen, ohne dass sie uns Todesflüche hinterher jagt!", Suzette wurde ungeduldig und öffnete die Tür, doch nun hielt eine vertraute und wesentlich angenehmere Stimme sie auf: Pip ließ ein merkerschütternden Krähen hören.
„Was ist los?", fragte Suzette ungeduldig, als der zerzauste Vogel auf ihre Schulter flatterte.
Das Tier krähte erneut irgendetwas, was nur Suzette verstehen konnte, woraufhin sie sagte: „Nein, du bleibst hier!".
Der Vogel ließ sich nicht abwimmeln und so gab Suzette recht schnell nach, auch weil die Zeit knapp wurde.
Mit dem Raben im Schlepptau hetzte sie nun wieder hinunter zur Bibliothek. Auf halber Strecke kamen ihr die fünf verängstigten Hufflepuffs entgegen. Sie würdigten Suzette keines Blickes. Offensichtlich waren sie unterwegs in ihren Gemeinschaftsraum, so wie Suzette es ihnen angetragen hatte.
Gerade wollte sie um die Ecke auf den Korridor zur Bibliothek einbiegen, als sie laute Stimmen und Lachen hörte. Es war nicht Bellatrix, jedenfalls nicht nur.
Es waren Männerstimmen und Suzette ahnte, dass Michaels Geschrei vorhin andere Todesser angelockt haben musste. Daniel und Michael saßen in der Falle und irgendetwas zwang Suzette dazu, den beiden helfen zu wollen. Immerhin waren es Muggel. Ohne sie hatten sie nicht die kleinste Chance, mit ihr durchaus eine reelle, wenn sie es nur intelligent anstellten.
Noch bevor Suzette um die Ecke getreten war, hörte sie, wie es Bellatrix – wieder erwacht – war, die folgende Worte sprach: „Avada Kedavra!". Grünes Licht erfüllte den Gang und schließlich auch ein schallendes Lachen.
Eine tiefe, raue Stimme begann zu sprechen: „Soviel zu dem Gryffindor! Jetzt zu dir Hufflepuff!".
Daniel musste noch leben, während Michael gerade ermordet worden war.
„Nein!", brüllte Daniel und ehe sie es sich versah, war der Junge auch schon über den Korridor gerannt und um die Ecke gebogen, wo immer noch Suzette stand und wie versteinert lauschte, ohne eine Idee, was sie tun sollte, ob es noch einen Sinn hatte etwas zu tun. Pip auf ihrer Schulter verhielt sich angespannt ruhig. Auch er konnte die Situation ganz genau einschätzen.
