Disclaimer: ÜBERSETZUNG!!!

Ich habe diese story von der wunderbaren Autorin Aurora Enkeli Meleis

übersetzt. Also jede Anerkennung für diese wunderbare story gelten ihr nicht mir.

Die Personen und Location gehören Joanne K. Rowling.

A.m.: Tut mir Leid dass es so lange gedauert hat, ich werde versuchen das nächste Kapitel

schneller hoch zu laden. Viel Spaß beim neuen Kapitel!!!

2. Kapitel: Narben

Wie gewöhnlich positionierte sich Harry auf einem abgeflachten Fels und entledigte sich seiner Turnschuhe und löchrigen Socken. Er steckte seine Füße ins Wasser und genoss das angenehme Nass auf seiner Haut. Er griff in die Tasche seiner übergroßen Jeans, seine Finger schlossen sich um zerquetschten Karton. Seine Hand wieder herausziehend, brachte er die Packung heraus und steckte sich die letzte Zigarette zwischen die spröden Lippen, während seine andere Hand in die andere Tasche langte bis sie auf kühles Metall stieß. Er schnappte das Feuerzeug auf, und streckte sein Gesicht zur Flamme um seine Zigarette anzuzünden. Harry nahm die mittlerweile leere Packung und setzte sie in Flammen. Sie neben sich auf den Fels legend beobachtete er wie es brannte.

„Wirklich Potter, wie geschmacklos." Harrys spröde Lippen formten sich in ein Lächeln, das er jedoch schnell verschwinden ließ als er die Zigarette entfernte.

„Du bist früh dran."

„Bin ich das? Mir war nicht klar dass wir uns auf eine bestimmte Uhrzeit geeinigt hatten." Der Blonde stand, auf den brennenden Karton blickend, bis er ihn mit einem Tritt in den See beförderte. Er nahm neben Harry Platz, während er peinlichst genau darauf achtete seine Füße nicht nass zu machen. Harry trug heute ein T-shirt. Nicht weil es besonders warm war, eigentlich war ihm ziemlich kalt durch den Wind vom Wasser. Aber weil eine kleine Chance bestand dass Dracos Aufmerksamkeit sich erneut auf seine Schnitte konzentrierte, was in weiteren kurzen Berührungen oder wagen Aussagen enden könnte. Er starrte hinaus auf das Wasser und beobachtete wie es gegen die Ufer einer kleinen Insel in der Mitte schwappte. Harrybemerkte schließlich das dumpfe Gefühl einer kühlen Hand die, die vernarbte Haut seines Unterarms streichelte, und schon war da wieder dieses Prickeln. Er hielt seinen Kopf weiterhin gerade, aber erlaubte seinen Augen nach links zu wandern um Dracos Hand zu sehen und schließlich diese silbrigen Augen zu entdecken, die hinunterblickten als ob sie den Schaden kontrollieren wollten.

„Die an den Handgelenken", begann Draco als Harry einen tiefen Zug von Tabak inhalierte, „die sind älter als der Rest"

Ausatmend nickte Harry.

„Nur weil ich ritze, heißt das nicht dass ich versuche mich umzubringen." Er konnte Dracos Augen auf sich gerichtet fühlen und drehte sich, „außerdem", fügte er, mit einem glitzern in den Augen als sie auf Dracos trafen, hinzu, „Ich habe mich daran gewöhnt hier zu sein." Harry grinste den Blonden verschmitzt an, der auffordernd zurück blickte.

„Wenn ich es nicht besser wüsste Harry würde ich sagen dass du mich dafür verspottest dass ich gestern ein kleines bisschen Sympathie gezeigt habe." Lässig schnippte Harry etwas Asche ins Wasser. „Ein Glück dass du es besser weißt." Sein Grinsen schmolz in ein sehr viel Harry-typischeres Lächeln und Dracos böser Blick verschwand. Er spürte wie sich etwas in seinem Magen regte und seine Finger quasi von selbst begannen die Linien auf Harrys Arm nachzuziehen. Draco bemerkte wie sich Harry immer mehr in seine Richtung lehnte, bis sich der Gryffindor aus seinen Gedanken, welche auch immer das waren, zurückzog und sich zurück zum See drehte und sich eine weitere Zigarette zwischen seine Lippen steckte.

Draco starrte gedankenvoll hinunter auf Harrys Arm, seine Finger strichen weiterhin über die blassen roten Narben die mit der Zeit langsam silbern wurden, knapp über den Venen seines Handgelenks. „Also, warum benutzt du keinen Zauber um die Narben los zu werden, oder zumindest etwas damit sie niemand sehen kann?", er machte eine Pause und ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, „ich dachte du hättest schon genug von deinen Narben." Harry drehte sich zu dem grinsenden Blonden, und schnippte die erste und letzte Zigarette des Abends ins Wasser.

„Zumindest habe ich die Wahl was diese Narben betrifft." Dracos Augen bewegten sich instinktiv zu Harrys Stirn wo er die untere Spitze des Blitzes unter einige Strähnen ungekämmten Haares erkennen konnte.

Harry begann mit seinem Feuerzeug herumzuspielen. Das Licht erleuchtete Harrys Hals und Draco kniff überrascht die Augen zusammen. Gegen sein besseres Wissen nahm Draco seine Hand von Harrys Arm und fuhr mit einem Finger über die Linie die um Harrys Hals lief. Er fühlte wie Harry unter ihm erzitterte und nach einer Prüfung der Temperatur war klar, dass es nicht wegen der Kälte war. Er hob seinen Blick vom Hals des anderen und sah Harry der ihn intensiv anblickte.

„ Wo kommt das den her?", fragte Draco als er sich immer weiter vorlehnte um besser zu sehen, Finger weiterhin über die Nabe streichend. „Vermasselter Opferungsversuch … Todesser konnte nicht mal die Vene treffen" „Was natürlich zu einem weitern brillanten Gryffindor fast-Tod geführt hat.", sinnierte Draco. Harry lachte leise als er das hörte, es kam ihm vor als wäre es tausend Jahre her, als er nach so einem Kommentar rasend geworden war. „Natürlich tat es das, könntest du etwas anderes vom Jungen-der-lebt erwarten?", fragte Harry sardonisch, allerdings schien Draco stark abgelenkt durch seine nahe Inspektion. „Es war im Sommer nach dem fünften Jahr", fügte er hinzu. „Du hast sie schon so lange?", fragte Draco ungläubig, „Warum hab ich sie vorher nie bemerkt?"

Harry zuckte mit den Schultern bevor sich ein dickes Grinsen auf sein Gesicht schlich als er den Atem des Blonden an seinem Hals spürte. „Vielleicht weil du davor noch nie dein Gesicht im meinen Nacken gepresst hast, Malfoy." Dracos Kopf zog sich ruckartig zurück, seine Augen in Harrys blickend, Finger immer noch über die Narbe streichend.

„Oh Potter, war da etwa eine Spur von Enttäuschung die ich da gerade aus deiner Stimmer hören konnte?"

„Was um Himmels Willen lässt dich den das denken?", fragte Harry ehrlich neugierig.

„Wird nicht gleich so verteidigend! Ich habe keinesfalls angedeutet das du so rum wärst."

„Nein, natürlich hast du das nicht", antwortete Harry, kein Wort glaubend was Draco von sich gab. Da war eine lange Pause wo Harry zurück auf das Wasser starrte als Draco eine Augenbraue hochzog. „Und bist du?", fragte der Slytherin neugierig.

„Bin ich was?", fragte Harry mit gespielter Naivität, ohne es zu schaffen das Grinsen, dass sich auf seinem Gesicht ausbreitete zu stoppen. „Spielen sie nicht den Unschuldigen Mr Potter", sagte Draco in einer ziemlich guten Imitation von Professor Snape, „stehst du auf Jungs oder nicht?"

Harry nahm mit schmerzvoller Klarheit war dass Draco immer noch seine Narbe mit seinem Finger nachfuhr. Er ignorierte das Prickeln dass sich auf seine Wirbelsäule hinauf schlich und beantwortete seufzend die Frage „Ja das tue ich."

„Also, der Junge-der-lebt bevorzugt andere Jungs", Harry rollte seine Augen wegen der Freude die Draco auf Grund dieser Information an den Tag legte.

„Ja weil ich sicher bin dass du absolut Hetero bist", meinte Harry sarkastisch.

„Bitte! Ich habe die letzten 7 Jahre, abgesehen von meiner Zeit im Exil, in einem Gemeinschaftsraum verbracht, wo die beste Wahl an Frauen aus Pansy Parkinson und Millicent Bludstrode bestand. Natürlich bin ich ´ne verdammte Schwuchtel", Harry schnaubte und sein Kopf fiel nach vorne mit unterdrücktem Lachen, sodass Dracos Hand in seinen Nacken rutschte.

„Merlin das ist ein Geräusch dass die Welt schon lange nicht mehr gehört hat", Harry sah zu ihm auf und strich sich eine Träne aus dem Auge, und zog die Augenbrauen zusammen als stumme Frage über dieses Statement. „Das Geräusch deines Lachens du Idiot!" Harry lächelte ihn an, sie wussten beide dass er in letzter Zeit sehr wenig zum Lachen hatte, bevor der Gryffindor wieder loskicherte. Diesmal rollte Draco die Augen „In diesem Fall", sagte er als er seine Hand aus Harrys Nacken nahm, „habe ich das Gefühl meine Arbeit für haute getan zu haben." Harry sah zu ihm auf, sein Lachen kaum unterdrückt, als Draco davon ging. Harry wusste es war nicht so lustig gewesen, aber das schien ihm völlig irrelevant als er dem verschwindenden Blonden nachstarrte.