Disclaimer: Siehe Kapitel 1 (Gilt auch für alle folgenden Kapitel)
3. Die Winkelgasse 1
Trotz seiner Anfänglichen Unsicherheit stimmte Harry, dem Einkaufen, dann doch noch zu. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen zog sich Harry an und stieg dann in den Wagen seiner Tante.
Während Tante Petunia und er unterwegs zum „Tropfenden Kessel"waren, überlegte er bereits was er besorgen wollte, denn die Einkaufsliste für die Schule hatte er noch nicht. Auf seine ZAG Ergebnisse musste er ebenfalls noch warten. Am meisten interessierte ihn seine Note in Zaubertränke, denn dieses Jahr hatte nicht Professor Snape die Bewertung vorgenommen.
Harry wurde von seiner Tante aus den Gedanken gerissen indem sie fragte: „Wie hast du das eigentlich die ganzen Jahre mit deinen Hausaufgaben gemacht. Denn wenn ich mich recht erinnere hatte Lily immer Unmengen von Hausaufgaben. Mich würde interessieren wann, du deine gemacht hast, besonders in den Jahren in denen deine Schulsachen im Schrank unter der Treppe weggesperrt waren?"
Harry wusste nicht was er seiner Tante darauf entgegnen sollte.
Einerseits konnte er ihr einfach die Wahrheit sagen, andererseits einfach etwas erfinden, wie zum Beispiel er habe sie einfach im Zug geschrieben. Eigentlich wollte er seiner Tante die Wahrheit sagen, doch andererseits wusste er nicht ob, dass ganze nur ein Trick von Vernon war um ihm eine Falle zu stellen. Plötzlich wurde ihm bewusst, dass er vielleicht doch lieber Zuhause geblieben wäre. Doch nun war es zu spät.
Entgegen seiner eigentlichen Überzeugung rang er sich dazu durch seiner Tante Petunia die Wahrheit zu erzählen. Doch wo er seine Schulbücher versteckt hatte verriet er ihr nicht. Mann konnte ja nie wissen.
Sie war sichtlich überrascht über den Einfallsreichtum ihres Neffen.
Tante Petunia hatte den Wagen in der Nähe des Tropfenden Kessels geparkt.
Als die beiden nun den Schankraum betraten, verstummten alle. Harry entging nicht, dass alle Blicke auf sie gerichtet waren. Er flüsterte seiner Tante zu: „Einfach weiter gehen, ich erklär dir später warum."
Als die beiden den „Tropfenden Kessel"durch den Hinterausgang verlassen hatten, zückte Harry seinen Zauberstab und öffnete vor den Augen der staunenden Tante den Weg in die Winkelgasse.
Zuerst wollte sie nicht wahrhaben, was da vor ihren Augen geschah, doch sie musste sich eingestehen, dass aus der solide scheinenden Wand gerade eben ein prachtvoller Torbogen entstanden war.
Petunia blickte das erste Mal in ihrem Leben auf die Winkelgasse.
Es herrschte wie immer reges Treiben, doch anders als sonst wirkten die Hexen und Zauberer vorsichtiger, teilweise sogar ängstlich. Einige blickte hektisch um sich, beim kleinsten Geräusch zuckte jeder zusammen.
Die meisten hatten Angst vor dem dunklen Lord.
Der Tante war das jedoch nicht entgangen. Verwirrt fragte sie Harry: „Wieso sind die meisten so verängstigt?"Der Junge entgegnete nur, sie solle mitkommen, er erzähle es ihr, wenn sie wieder zu Hause waren.
Da Tante Petunia nun mal kein Zauberergeld besaß, musste sie Muggelgeld wechseln. Deshalb war das erste Ziel der beiden die Zaubererbank Gringots.
Als die Tante die Kobolde am Eingang sah, erschrak sie. Nachdem Harry ihr jedoch einige Male versicherte, dass diese harmlos seien, überwand sie sich dazu, die Bank zu betreten.
„Ich würde gerne zuerst etwas Gold aus meinem Verließ holen.", wisperte Harry. Petunia nickte daraufhin nur mit dem Kopf. Ihr war dies auch nur recht, denn sie hatte keine Ahnung was Harry von seinen Eltern geerbt hatte.
Wenn sie gewusst hätte was nun auf sie zukäme, hätte sie wohl kaum eingewilligt und als sie von einem Kobold begleitet mit einem bei Gringots üblichen „Wagen"zu den Kerkern hinunter fahren sollte, ahnte sie schreckliches.
Sie sollte Recht behalten...
Danke an:
Minnilein Meine E-Mailadresse steht in meinem User Profil. Würde mich aber trotzdem über ein Review freuen.
Kissymouse Später kommt dann noch ein Teil in dem ich ihren plötzlichen Wandel erkläre. Also gedulde dich noch ein wenig. Was ein zusammentreffen angeht wird kaum etwas passieren den Grund dafür gibt's dann auch später.
Tolotos Mit dem kleinen Unterschied, dass jetzt beide Kapitel ne ganze Word Seite länger sind.
Stella
