Pläne schmieden

Tessas Pov

Als ich die große Halle betrat waren alle Augen auf mich gerichtet.

Offensichtlich waren alle Anwesenden sehr an mir interessiert. Also blieb mir keine andere Wahl als zu beginnen.

Bevor ich jedoch zu Sprechen begann, bemerkte ich das man mich eingekreist hatte, ohne mich umzudrehen sagte ich: „Mir ist sehr wohl bewusst, dass man mich eingekreist hat. Die Vermutung liegt nahe, dass ich Ihnen meinen Zauberstab aushändigen soll. Von mir aus können Sie ihn haben."

Die Anwesenden waren sichtlich schockiert über meine Offenheit.

Jedoch ein paar Wenige fingen sich sehr schnell wieder und traten auf mich zu.

Ich war von der langen Folter mit dem Crucio noch sehr geschafft und benommen, dadurch war es mir nicht Möglich in der Ferne scharf zu sehen, und so erkannte ich Moddy erst als er auf zwei Meter an mich heran getreten war.

Er streckte mir seine Hand entgegen.

Langsam und nach Möglichkeit ohne eine hektische Bewegung, griff ich mit zitternden Fingern nach, dem in der Tasche meiner Robe befindlichen Zauberstab, und reichte ihn Moody.

Langsam begannen sich meine Nerven zu beruhigen und der Schmerz ließ nach.

Dadurch kehrte auch meine Sehkraft zurück, ich begann meine Umgebung bewusster war zu nehmen und erkannte sogar einige der Anwesenden.

Man hatte sehr wohl erkannt, dass es mir nicht gut ging, und deshalb machte auch keiner anstarten mir das Wahrheitsserum zu geben. Stattdessen reichte mir Madam Pomfree eine Flasche mit einer klaren Flüssigkeit. Mir war dieser Trank nicht fremd, genau so wenig bezweifelte ich dessen Wirkung, welche sich sofort entfaltete, nachdem ich den Trank getrunken hatte.

Meine Nerven beruhigten sich mit einer rasanten Geschwindigkeit. Schlagartig verschwanden auch die letzten Nachwirkungen des Folterfluches.

Daraufhin bat man mich Platz zu nehmen und reichte mir das Wahrheitsserum.

Tessas Pov Ende

Dumbledores Pov

Kurz nachdem sie die Halle betreten hatte war mir aufgefallen, dass sie offensichtlich viel durch gemacht hatte.

Aber warum?, dachte ich mir und nahm mir vor sie unter dem Einfluss des Veritaserums danach zu fragen.

Ebenso verwunderte mich die Reaktion der anderen Ordensmitglieder.

Alle wirkten ehrlich besorgt um ihr Wohl.

Dumbledores Pov Ende

Die Erste Frage stellte Moody: „ Schickt Voldemort Sie?"

Tessas Antwort kam prompt: „Nein, ich bin hier, weil ich Snape helfen will."

Daraufhin stellte Trongs die Frage die Dumbledore so brennend interessierte:

„Warum, wurden sie so lange mit dem Cruciatus- Fluch gefoltert?"

Zuerst versuchte Tessa sich gegen den Zwang, diese Frage, zu beantworten zu wehren.

Doch alle Anwesenden wussten, dass dieser Versuch aussichtslos war. Nach ein paar Minuten antwortete sie:

„ Zum einen, weil ich Snaps Platz im engsten Kreis Voldemorts einnehmen soll, und andererseits, weil ich Snape einen Trank verabreicht habe der anstatt ihn aufzuwecken, wie Voldemort es eigentlich wollte, ihn in einen langen Schlaf geschickt hat, aus dem ihn kein Trank der Welt wecken wird."

Nachdem sie die letzten Worte gesprochen hatte begann die Wirkung des Serums nachzulassen.

Kathrins Pov

Nachdem meine Tante ein paar Mal tief durch geatmet hatte, wurde sie Ohnmächtig, denn die Anstrengungen der letzen paar Stunden, hatten eindeutig ihren Tribut gefordert.

Man brachte sie auf die Krankenstation der Schule, wo sie sich erst einmal eine Nacht erholen sollte.

Die Ordensmitglieder begannen angeregt zu diskutieren, ich verstand nicht wer was sagte, aber es ging eindeutig um Tessa.

Kathrins Pov Ende

„Was haltet ihr von ihr."

„Ich denke sie sagt die Wahrheit."

„Ich denke sie lügt."

„Ich denke sie hätte Snape keinen Trank geben sollen, wenn sie nicht weiß wie er wirkt."

Der Letzte Satz ließ Kathrin aufhorchen. Denn ihre Tante war Alchimistin und Meisterin der Zaubertränke, sie wusste sehr wohl wie ihr Trank wirken würde.

Darauf musste sie einfach etwas entgegnen:

„Damit auch Sie es wissen. Meine Tante ist Alchemistin, und Meisterin der Zaubertränke.

Sie wusste ganz genau was sie tat, denn die Tatsache das Snape schläft schützt ihn davor, von Riddle, gequält zu werden."

Alle Anwesenden blickten Kathrin erschrocken an, damit hatte nun wirklich niemand gerechnet.

„Wissen sie warum sich ihre Tante Voldemort angeschlossen hat?", wurde Kathrin von Dumbledore gefragt.

Sie entgegnete:

„Meine Tante trat mit 16 Jahren den Todesessern bei. Dies aber nur mit dem Ziel Riddle auszuspionieren."

Nach diesen Worten folge eine Unangenehme Stille.

Kurz darauf löste Albus die Versammlung auf, aber nicht ohne vorher bekannt zu geben, dass sie morgen weiter diskutieren würden.


Kurz nach vier Uhr morgens auf der Krankenstation.

Tessas Sinne begannen langsam wieder zu Arbeiten, von Minute zu Minute kehrte sie weiter

in die Realität zurück.

Sie hatte gelernt, sich nicht während der Aufwachphase zu bewegen und damit einem möglichen Aufpasser einen Anhaltspunkt über ihren Zustand zu geben. Dies kam daher, dass sie sehr viel Zeit unter Todesessern verbracht hatte.

Nachdem Tessa wieder einigermaßen wach war, kehrten auch ihre Erinnerungen an den gestrigen Tag zurück.

Sie begann sich zu Orientieren.

Ihr außerordentlich feines Gehör und ihr kleines aber kaum zu täuschendes Näschen teilten ihr mit, dass sie wahrscheinlich auf der Krankenstation war. Ebenfalls bemerkte sie eine nicht all zu weit entfernte Person.

Die Todesesserin riskierte einen kurzen Seitenblick und erkannte die Krankenschwester, die neben ihrem Bett stand und eine kleine Kristallflasche öffnete, die sie ihr wohl einflößen wollte.

Die junge Frau entschied sich sie anzusprechen, denn wenn ihr Gedächtnis ihr keinen Streich spielte, handelte es sich bei dem Trank um ein starkes Schmerzmittel auf welches sie allergisch reagierte.

„Sollte es sich bei diesem Trank um ein Schmerzmittel für mich handeln benötige ich es nicht.", sprach Tessa.

Madam Pomfree wurde zu der plötzlichen Bewegung ihrer Patientin so erschreckt, dass sie die Flachse fallen ließ.


Etwa zur selben Zeit in einem alten Herrenhaus irgendwo in Europa.

Christin betrat das Krankenzimmer ihres alten Schulfreundes mit einem Lächeln im Gesicht.

Ihre, für die Krankenstation zuständige Freundin, die Heilerin ist, war am verzweifeln.

Sirius, der sich eigentlich ausruhen sollte, hatte sich bei den Hauselfen ein kleines Festmahl bestellt.

Christin ging zum Bett und beschwor sich mit einem Wink ihrer Hand einen Stuhl. Mit einer flinken Handbewegung hatte sie Tatze ein Stück seines Hünchens entwendet.

Auf seinen gespielt wütenden Blick entgegnete sie mitgespielt ernster Stimme: „Allein essen macht dick und das willst du doch sicherlich nicht."

Darauf brachen Beide in schallendes Gelächter aus.


Etwa zur selben Zeit in England, um genau zu sein im Ligusterweg NR 4.

Der junge Harry Potter lag wach in seinem Bett.

Nach Monaten von Albtraum geplagten Nächten brauchte der Junge der Lebt nicht einmal ein paar Stunden Schlaf. Harry hatte jedoch heute keinen Albtraum, besser gesagt in den letzten Tagen hatte er bereits keine Albträume mehr gehabt.

Er lag wach und starte an die Decke. Plötzlich erinnerte er sich an die damaligen Ereignisse, an den damaligen Traum. Seine Erinnerungen waren zwar nur Schemenhaft vorhanden,

aber immerhin wenigstens das.

Flashback

...Harry träumte wie schon so oft von Sirius Sturz durch den Torbogen.

Doch anders als sonst wechselte plötzlich die ganze Zehnarie.

Harry befand sich nun in einem Schloss oder einem alten Herrenhaus, er vermochte es nicht genau zu sagen.

Plötzlich öffnete sich eine Tür. Hinter dieser sah Harry den gleichen Bogen wie er sich im Ministerium befand, nur das der Vorhang dieses Mal weiß, anstelle von schwarz, war. Ohne ersichtlichen Grund glitt der Vorhag zur Seite und heraus stürzte Sirius.

Harry wollte zu ihm laufen, konnte sich jedoch nicht bewegen. In dem Moment, als Harry es erneut versuchen wollte, öffnete sich eine weitere Tür zum Raum mit dem Torbogen und ein etwa 16-jähriges Mädchen stürzte auf den am Boden liegenden Sirius zu und fühlte seinen Puls.

Sie blickte mit einem verwundertem Blick auf den Mann vor ihr und rief dann: „Drei Hauselfen zu mir!", mit einem leisen „Plopp" erschienen 3 in Gewänder gekleidete Hauselfen an ihrer Seite.

„Morganes, geh in den Silberpalast und hol einen Heiler her, sag ihm das Sirius Black durch den Torbogen gefallen ist, und noch am Leben ist. Der Heiler soll sich beeilen.

Deby geh auf die Krankenstation und reinige sie.

Issa nimm den Herren hier und bring ihn in das kleine Gästezimmer im Ostturm und heile seine Verletzungen so gut du kannst.

Dann hilf Deby beim sauber machen. Bringt Sirius anschließend auf die Krankenstation. Beeilt euch und geht jetzt.", sagte sie in einem besorgten Tonfall...

Flashback Ende

Das war nun alles woran der junge Potter sich beim Besten Willen erinnern konnte.

Zwar sah er noch wie die drei Elfen sich beeilten ihren aufgetragenen Arbeiten nach zu kommen, doch Harry hatte das Gefühl in dieser Nacht noch mehr gesehen zu haben.

Jedoch außer einem Bildausschnitt, der zeigte wie die Elfe Sirius Verletzungen versorgte, wollte ihm einfach nichts mehr einfallen.

Aber dieser Traum hatte Hoffnungen in seinem Herzen geweckt, vielleicht war es ja gar kein Traum sondern ein Vorkommnis, welches wirklich geschehen war. Er wusste zwar, dass es höchst unwahrscheinlich war, dass sein Patenonkel noch am leben war, doch im Krieg, in dem er nun leben musste, war ja bekanntlich Hoffnung das letzte was starb.

In Gedanken bei Sirius, und mit dem Wissen das vielleicht doch nicht alles verloren war, doch er es trotzdem Niemandem erzählen würde, glitt Harry James Potter langsam aber sicher ins Land der Träume.

Heute Nacht würde er wahrscheinlich von den schönen Erinnerungen in seinem Leben träumen.

Ein Schatten huschte aus dem Zimmer, nachdem Harry friedlich eingeschlafen war.

In dieser Nacht würde der Junge der lebt seinen Schatten sicherlich nicht brauchen.


Zurück nach Hogwards

Nach einer etwas länger andauernden Diskussion mit ihrer Patientin ließ die Krankenschwester sich dazu überreden Tessa keinen Schmerztrank mehr zu geben unter der Vorraussetzung das Tessa noch ein paar Stunden schläft, bevor sie die Krankenstation verlässt.

Nun war es ein paar Minuten vor Neun und Tessa flüchtete regelrecht aus der Krankenstation. Pomfree wollte sie zwar noch einmal abschließend untersuchen, doch die Todesesserin hatte einen unaufmerksamen Moment der Heilerin genutzt und war entkommen.

Jetzt befand sie sich auf dem Weg zum Büro des Direktors um diesem ihren Plan zu erläutern.

Langsam aber sicher wurde ihr unwohl. Voldemort hatte sie in den letzten paar stunden nicht zu sich gerufen. Normalerweise konnte sie dem Stützpunkt unentschuldigt nicht länger als ein paar Stunden fern bleiben ohne gesucht oder gerufen zu werden.

Doch Heute war es anders, Tessa konnte es sich einfach nicht erklären.

Sie würde unbedingt mit Kathrin sprechen müssen und fragen, ob sie dem Dunklen Lord irgendetwas mitgeteilt hatte und wenn ja was, damit sie im Fall der Fälle nicht beide etwas völlig gegenteiliges aussagen würden.

Kurz vor dem Wasserspeier traf sie auf McGonagall. „Welch überraschend positiver Zufall, dass ich sie hier treffe. Ich möchte zu Professor Dumbledore und vergaß Madam Pomfree vor meiner Flucht aus der Krakenstation nach dem Passwort zu fragen."; sprach Tessa die Transfigurationsprofenssorin an.

Diese entgegnete höfflich, sie müsste ebenfalls zum Direktor und würde sie deshalb begleiten.

Im Büro angekommen fanden sie den Direktor in einem Buch versunken vor.

Immer wieder musste er gewisse Dinge in einem anderen sehr alt aussehenden Buch nachschlagen.

Als Tessa näher heran trat, erkannte sie, dass der Direktor in ein Buch der Alchimisten versunken war.

Offensichtlich hatte er große Probleme beim lesen des Buches, da er die Runen in denen es geschrieben war nur stockend und nach nachschlagen lesen konnte.

„Soll ich es Ihnen vorlesen?", bemerkte sie.

Diese eigentlich harmlose Frage brachte ihr verwunderte Blicke der beiden Professoren ein, so beeilte sie sich schnell zu erklären:

„Ich beherrsche diese Sprache bzw. Schrift."

Dumbledore reichte ihr sichtlich erstaunt das Buch und sie überflog die ersten paar Zeilen.

Einerseits um über das Thema bescheid zu wissen, andererseits musste sie ihr Gedächtnis wieder etwas auf Vordermann bringen.

Laut und deutlich begann sie zu lesen:

Power of Blood:

Der Zaubertrank Power of Blood ist einer der mächtigsten Heiltränke die existieren.

Dieser spezielle Trank wurde ca.999 A.D. von Salazar Slytherin entwickelt.

Er zählt zu den so genannten Alchimistischen Tränken.

Diese Tränke können nur von Alchimisten gebraut werden. Eine weitere Besonderheit des Power of Blood Trankes ist seine Rezeptur, zum größten Teil besteht er nämlich aus diversen Blutsorten.

Daher auch der Name welcher übersetzt, Macht bzw. Stärke des Blutes bedeutet.

Er heilt nicht nur Äußerliche-, Inner-Verletzungen, Gifte und Bisse von magischen Wesen, sondern auch Seelische Verletzungen z.B. Gedächtnisverlust usw. Diese Seelischen Verletzungen können auch nach mehreren Jahren noch behandelt werden z.B.: Opfer des Cruciatus Fluches die ihren Versand verlorne haben werden mehrere Tage mit diesem Trank behandelt und beginnen sich langsam Bruchteil für Bruchteil an ihr Lehen zu erinnern. Ein anderes Beispiel ist auch der Kuss des Dementors. Betroffene Personen erhalten den Power of Blood Trank über mehrere Wochen hinweg, langsam aber sicher kehrt ihre Seele zurück. Dies ist durch die Alchimistische Behandlung des Trankes möglich.

Die Rezeptur befindet sich auf den Folgenden Seiten.

Als Tessa mit ihrem Vortrag geendet hatte blickte sie auf.

Sie konnte auf den Gesichtern der Beiden erkennen, dass diese geschockt einerseits, da sie problemlos eine Jahrtausende alte Sprache bzw. Schrift lesen konnte, andererseits über den Inhalt des Textes, offensichtlich kannten sie Personen die zur Genesung den Trank brauchten.

In ihren Gesichtern konnte Tessa die Trauer über die Tatsache das nut Alchimisten im Stande wahren den Trank zu brauen sehen, und sie wollte ihnen helfen.

„ Wer?"

Tessas Stimme klang ruhig, doch innerlich wahr sie aufgeregt, denn sie hatte einen Verdacht um wen es sich handeln könnte.

Es bereitete ihr viel mühe Dumbledore nicht hier und jetzt alles über den Schwarzen und den Drachen Orden zu erzählen. Doch sie wusste, dass der Hogwartsdirektor gerne manipulierte und so musste sie einfach schweigen.

Dumbledores Antwort bestätigte ihren Verdacht. „ Frank und Alice Longbottom, doch wie sie sagten, nur Alchimisten sind im Stande diesen Trank zu brauen."

Tessa hatte einen Entschluss gefasst.

Mit den Worten:„Geben sie mir fünf Minuten und ich besorge ihren einen Alchimisten.", war sie in einer tiefen Trance versunken.


Tessa erschien in einem majestätischen Garten und blickte sich um.

Sie wusste, dass sie nun fünf Stunden Zeit hatte Jessica oder Aminja zu überzeugen, Nevills Eltern zu helfen. Doch erst einmal musste sie warten, aber sie war sich sicher, dass die zwei Damen ihren Ruf gehört hatten.

Die Minuten vergingen und Tessa erschien es, als sei eine Ewigkeit, seit ihrer Ankunft, vergangen. In Wirklichkeit waren es keine zehn Minuten.

Plötzlich erschienen an Tessas Seite eine Sechzehnjährige und eine Frau deren Alter man nicht erkennen konnte. Die Todesesserin berichtete den Beiden von den Ereignissen.

Nach langem hin und her hatte Jessica zugestimmt Tessa zu helfen, aber nur unter der Bedingung, dass Neville Longbottom sie um Hilfe bittet.


Zur selben Zeit in Hogwards, waren zwar nur fünf Minuten vergangen, doch die beiden Professoren waren um Tessa besorgt.

Selbst die hinzu gezogene Madame Pomfree, konnte sich den Zustand der Todesesserin nicht erklären.

Plötzlich schlug Tessa ihre Augen auf und Blickte in erschrockene Gesichter.

Dumbledores Pov.

Ein oder zwei Mal hatte ich schon ähnliches gesehen.

James oder Sirius.

Ich bin mir nicht mehr sicher, aber was bedeutet es?

Irgendeine Form von Magie, soviel ist sicher. Stablose-, Geistigemagie, Flüche oder Ritualmagie ich werde es schon noch herausfinden. Mächtig, schwarz oder weiß.

Viele Fragen, aber die junge Dame hier wird mir keine Antworten geben.

Jedenfalls nicht freiwillig.

Dumbledores Pov. Ende


Unterdessen auf van Dragon Castle

Jessica van Dragon arbeitete wieder in ihrem Labor.

Die schwarze Lady hatte ihr mal wieder eine der schwierigsten Aufgaben erteilt. „Bilde den jungen Harry Potter aus, ohne dass Dumbledore etwas bemerkt.", hatte sie gesagt.

Eine fast unmögliche Aufgabe, bei der Bewachung, die der Alte betreibt. Jessy hatte aber eingewilligt da sie Herausforderungen liebt.

Zurzeit war sie mit einem Ritual beschäftigt, welches Harry es möglich machen würde, von Dumbledore unbemerkt, den Ligusterweg zu verlassen. Das weitaus Schwierigere würde sein mit Harry in Kontakt zu treten.

Außerdem wartete sie auf eine Nachricht von Neville Longbottom, er würde sie fragen, soviel war sicher. Aber nicht sobald, denn Dumbledore war wie immer ein Kontrollfreak. Sie müsste ihm wahrscheinlich selber eine Nachricht zukommen lassen.

Als der Trank, welchen sie für das Ritual brauchen würde schwach vor sich hin köchelte, nahm sie ein Blatt Papier und eine Füllfeder.

Auch wenn es komisch für eine Reinblütige Hexe wie sie war, schätzte sie die Muggeltechnick doch sehr. Nachdem sie ein Paar Augenblicke nachgedacht hatte begann sie zu schreiben:

Neville,

du kennst mich nicht. Aber ich weiß, dass Dumbledore etwas weiß, dass deinen Eltern helfen könnte.

Nur die Tatsache, dass er der Überbringerin der Information nicht vertraut, hält ihn davon ab dich über diese Möglichkeit zu unterrichten. Frag ihn danach und sag ihm auch, dass du diesen Brief von mir erhalten hast.

Wenn er dir, trotzdem nichts sagen will, schreib mir einen Brief.

Da ich vermute, dass er nachdem er von meinem Brief weiß, die Eulen von dir und zu dir überwachen wird, tipp den Brief einfach mit deinem Zauberstab an und denk, dass er mich finden soll, und er wird es auch tun.

Keine Angst vor dem Ministerium, dass ist keine Zauberstabmagie, welche dir verboten ist. Wenn du Fragen zu meiner Person hast, kannst du mir ebenfalls schreiben.

Ach ja, nur du und deine Gran können diesen Brief lesen.

Jessika („Jessy")


Unterdessen im Todesesser Hauptquartier

Snape kam langsam wieder zur Besinnung.

Eine kurze Handschriftliche Notiz in seiner Robentasche teilte ihm mit, dass er einen Trank eingeflösst bekam, der alle Wachen und den dunklen Lord selbst glauben lassen würde, dass er noch schliefe, die perfekte Möglichkeit sich von Folter und Schmerz zu erholen.

Zudem bemerkte er, dass sich irgendwer um seine schlimmeren Verletzungen gekümmert hatte.

Doch wer, war ihm ein Rätsel.

Die Schrift war eindeutig Tessas doch Snape wusste, dass Heilzauber definitiv nicht ihre Stärke waren, wer hatte aber dann seine Wunden versorgt?

Langsam, immer noch von der tagelangen Foltertortour geschwächt, stand Severus auf und ging in seiner Zelle auf und ab.

Dabei bemerkte er einen kleinen unscheinbaren Korb unter der Pritsche auf der er geschlafen hatte. Vorsichtig zog er ihn hervor und nahm die darüber gebreitete Decke hinunter. In dem Korb befanden sich mehrere Flaschen Wasser, belegte Brote und ein beachtliches Sortiment an Heil-, und Aufbautränken.


In Hogwards

Dumbledore hatte Recht behalten, Tessa hatte sich vehement geweigert ihm ihren Zustand von vorhin zu erklären.

Nach und nach, hatte er versucht mit Gewalt an die betreffende Information zu gelangen.

Doch nach mehreren Stunden hatte er aufgegeben.

Gemeinsam wahren die Drei in die Große Halle gegangen, um zu Mittag zu Essen. Nach dem Essen, trafen auch die Ordensmitglieder ein, um sich den Plan der Todesesserin anzuhören.

Als alle anwesend waren erörterte Tessa ihren Plan.

Kurz nach vier Uhr Abends hatte Tessa endlich alle von ihrem Plan überzeugt.

Selbst Moody, welcher abschließend sagte:

„Also kurz gesagt: Snape hat einen Trank intus, welcher alle glauben lässt, er würde schlafen. Sie haben dafür gesorgt, dass Jemand, den wir nicht namentlich kennen dürfen, seine Verletzungen versorgt und ihm etwas zu Essen bringt. Ihr Plan ist eigentlich nur, dass Sie Snape durch den Trank getarnt aus dem Schloss schleusen, wir sorgen derweil für ein Ablenkungsmanöver und ein zweites Team schafft Snape dann in Sicherheit.

Danach haut auch Team eins ab, und Sie laufen zum Lord und dem Sie berichten, das Snape weg sei."

Als Tessa genau dies bestätigte, flatterte eine Eule auf Dumbledore zu.

Sie war von Neville...


AN: Also es tut mir leid, dass ihr auf dieses Kapitel so lange habt warten müssen. Aber meine Beta war sehr beschäftigt und für mich hat am 15 die Schule wieder angefangen. Deshalb werdet ihr euch in Zukunft an lange Wartezeiten gewöhnen müssen. Denn bei 9h Schule ist es nicht leicht nebenbei auch noch neue Kapitel zu schreiben.

Außerdem so wenig Review regen nicht gerade zum schnelleren weiter schreiben an.

OK jetzt zu den sehr mager ausgefallenen Review:

Danke an:

Celine

Liz Black: Eigentlich war mir das mit den Namen klar, aber wenn ich da etwas vertauscht habe musst du entschuldigen. Denn das Kapitel habe ich irgendwann mitten in der Nacht schreiben müssen, weil ich offiziell Computer verbot hatte. Des Weiteren war meine Beta auf Urlaub.