8.Jessica
Jessica,
Ich habe Dumbledore geschrieben. Seine Antwort war kurz und eindeutig. „Ein Trick der Todesesser." Ich bin mir nicht sicher ob ich dem Direktor oder Ihnen glauben soll. Dumbledore kenne ich, aber nachdem was Harry mir erzählt hat, weiß ich nicht ob die Bemerkung in Ihrem ersten Brief nicht sehr genau seine Ambitionen widerspiegelt. Aber Sie sind mir unbekannt in Ihrem letzten Brief haben Sie noch nicht einmal Ihren Nachnamen erwähnt. Ich weiß nicht ob ich Ihnen trauen kann. Erzählen sie mir von sich, damit ich entscheiden kann wem ich Glauben schenke.
Nevill Longbottom
Dieser Brief, hatte Jessy während des Abendessens erreicht. Als Antwort schrieb sie:
Nevill,
lass das „Sie" stecken, ich bin genau so alt wie du. Was deine Fragen angeht, werde ich dir gerne weiter helfen, doch mein Nachnahme wird zurzeit, mit einem Fidelius Zauber geschützt. Die Gefahr, dass dieser Brief Voldemort unter die Finger kommt ist zwar sehr gering doch ein gesundes Maß an Vorsicht ist sehr gesund, und überlebensnotwendig. Abgesehen davon, erzähle ich dir gerne von mir. Ich bin wie schon gesagt, genau so alt wie du und somit 15 bzw. bald 16 Jahre alt. Ich bin definitiv keine Todesesserin, sondern meine verstorbene Mutter war eine gute Freundin deiner Mama. Die Kunst des Zaubertrankbrauens beherrsche ich perfekt. Ich kann dir nicht beweisen, dass ich auf der Seite des Lichts stehe. Aber mir ist bekannt, dass du in Kontakt mit Remus Lupin stehst, er wird dir mehr über mich erzählen. Des Weiteren würde mich ein Besuch von dir und deiner Gran sehr gefallen.
Jessy („Silver")
Nachdem Jessika den Brief zu Nevill geschickt hatte, verließ sie ihr Anwesen um Jemandem einen Besuch abzustatten.
Im Ligusterweg:
Sabrinas Pov:
Ich notierte in meinem Tagebuch:
…Heute war es mal wieder meine Aufgabe auf Harry und dessen Träume aufzupassen. Mir viel es nicht schwer seine Träume zu blockieren, wie immer, doch ich wäre so oft bereits erwischt worden. Erst heute, musste ich mich in einen Busch stürzen um Tonks zu entwischen, und noch etwas macht mir zu schaffen. Während ich hier sitze und schreibe bemerke ich eine Magische Blockade auf Harrys Geist, ich kann die Magiesignatur nicht genau zuordnen doch sie ist der von Dumbledore sehr ähnlich. Ich mache mir Sorgen und stelle mir die Frag: "In wie weit kontrollier er den Jungen?"…
Meine Gedanken kommen langsam vom eigentlichen Ziel ab. Aber ich muss mich wieder auf Harry konzentrieren, gestern Nacht reichte es einmal seine Träume zu manipulieren, doch heute war es einfach schrecklich, ca. alle halben Stunden musste ich einen Albtraum blockieren, heute Nacht würde ich keinen Schlaf finden.
Sabrinas Pov Ende
Sabrinas Gedankengänge werden von einem leichten Windstoß unterbrochen. Als sie aufblickt sah sie direkt in rubinrote Augen, die einen schwarzen Schimmer besaßen…
Wieder auf van Dragon Castel
Jessica wollte sich gerade schlafen legen, als sich einen Brief von Nevill erhielt. Auf dem Blatt, stand nur ein einziger Satz:
Wie kommen wir zu dir?
Neville
Die junge Dame beschloss erst am nächsten Morgen zu antworten, da es ja immerhin schon weit nach 1 Uhr morgens war.
Als Jessica am Nächsten Morgen von einem Kübel eiskaltem Wasser geweckt wurde, stellte sie erschrocken fest, dass er bereits kurz nach 11 Uhr war. Sie hatte in letzter Zeit definitiv zu wenig geschlafen. Da sie jedoch ein absoluter Morgenmuffel war bereute der Übeltäter, der so freundlich war sie zu wecken, es sehr schnell. Nach einem gegrillten Vampir, der bestimmt in nächster Zeit keinen Wassereimer in die Hand nahm, einer warmen Dusche und einer Tasse schwarzem Kaffee schrieb sie Neville, die von ihm so sehr entgegen gefieberte Antwort.
Irgendwo in London
Mitten in der Nacht hatten wir unsere Entscheidung getroffen, mit der Nachricht wollten wir jedoch nicht mehr warten. Ich hoffte nur, sie nicht geweckt zu haben. Nun sitzen wir, ich und meine Gran, am Tisch und essen zu Mittag. Keiner von uns hatte heute geschlafen. Ich machte mir Sorgen sie verärgert zu haben, dass sie nicht mehr schrieb. Auf einmal sah ich eine Flamme mitten über dem Tisch aufflammen. Ein kleiner Brief viel her raus.
Hey Neville!
Ich hole euch ab. Seht bitte zu, dass ihr bis um 16.30 Uhr alles beisammen habt, was ihr mitnehmen wollt.
Silver
Auf Holland Mannor
„Halle Kathrin! Kann es sein, dass du zu Riedle etwas gesagt hast, normalerweise lässt er mich nie so lange meine Ruhe?", Fragte Tessa, als sie gegen Mittag die Küche betrat. Heimlich hatte sie sich aus Hogwards geschlichen. Dumbledore hatte mehrere male versucht ihr Veretaserum zu verabreichen. Somit stand für sie fest, dass er sie niemals freiwillig gehen lassen würde. Nur ein paar Min. hatte er sie in seinem Büro alleine gelassen.
Und dann war sie weg gewesen.
Kathrin sah von ihren Schulaufsätzen, die die Lehrer am Anfang des nächsten Schuljahres erwarten würden, auf und lächelte ihre Tante an. Sie entgegnete: „Ich habe ihm einen Brief geschrieben, in welchem ich ihm mitgeteilt hebe, dass du beim Brauen eines hoch tödlichen Giftest nicht gestört werden darfst. Gleichzeitig habe ich bei Jessy selbiges Gift und das dazugehörige Gegengift bestellt."
„ Wie soll ich aber dann, an Snape rankommen?", rief Tessa du sah ihre Nichte entgeistet an.
„Du, gar nicht, ich gehe zu Snape. Zu den Wachen sage ich, ich müsste für dich Zutaten aus deinem Labor holen welches sich ja bekanntlich weise direkt neben Snaps Zelle ist."
Auf van Dragon Castle
Jessica trat aus dem Gästezimmer im dritten Stock.
Sie hatte in den letzten paar Stunden zwei Gästezimmer für Neville und seine Gran hergerichtet. Ein kurzer blick auf die Standuhr am ende des Ganges sagte ihr, dass es 15.30 Uhr war.
Sie beschloss in der restlichen Zeit noch schnell Kathrin die Tränke zu bringen. Vielleicht fällt ja auch ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee für mich ab., dachte Jessy und verschwand in einer Stichflamme.
Holland Mannor
Kathrins Pov:
Eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen waren doch etwas Gutes.
Na ja, wenn es für mich währe.
Manchmal verfluche ich das Seherblut in meiner Familie schon sehr, aber manchmal war es recht praktisch, denn Jessica liebte ein gutes Stück Kuchen mit einer Tasse schwarzem Kaffee. Silver saß gleich neben mir und verschlang die letzten Überbleibsel ihres Kuchens in Windeseile wir hatten uns Festgequatscht und nun hatten sie es ziemlich eilig. Bereits vor ca. 5 min. hatte sie bei Neville sein wollen.
Nachdem Jessica zur Tür heraus und sich ca. 100 m vom Haus entfernt, und somit den Apparationsschutz verlassen hatte, verschwand sie mit einem kaum hörbaren „Plop".
Ich jedoch hatte noch etwas zu erledigen. Ich hatte mein Gespräch mit Snape zwar bis jetzt herausgezögert, doch nun musste es schon langsam sein.
Langsam verließ ich meinen Platz an der Eingangstür und ging in mein Zimmer von wo ich mir meinen schwarzen Umhang holte. Nur eine einzige, am Verschluss eingearbeitete Flamme unterschied meinen Umhang von dem eines Todesessers. Auch meine Waldgrüne Robe würde im Riedlehaus ein auffälliger Farbtupfer sein.
Denn die Diener des Dunklen Lords trugen meist schwarz.
Kathrins Pov Ende.
Nachdem Kathy noch einen Schluck Whisky getrunken hatte, verließ sie den Schutzkreis und apparierte in das Hauptquartier der Todesesser.
Direkt nach ihrem auftauchen bemerkte sie, dass die ansonsten immer so präsente dunkle Energie von Voldemort nicht da war, dass hieß Riedle war nicht anwesend. Ihrem Vorhaben kam das sicherlich nur zu gute.
Nach einem prüfenden Griff in Ihren Umhang, wo sich eigentlich ihr Zauberstab befinden sollte stellte sie fest, dass sie selbigen in ihrer Nervosität vergessen hatte. Jedoch nach hause zurück apparieren konnte sie nicht. Riedle würde es bemerken und anfangen Fragen zu stellen.
Ihr war zwar nicht ganz wohl bei dem Gedanken in der Höhle des Löwen keinen Zauberstab zu tragen, aber Kathy wäre nicht Kathy, wenn sie nicht auch ohne auskommen würde. Innerhalb von ein paar Sekunden hatte sie sich in eine Fledermaus verwandelt und flatterte in Richtung Eingang.
Die Wachen am Selbigen standen wie immer zusammen und tranken Feuerwhisky. Unbemerkt was sie bis in die Kerker vorgedrungen. Nachdem sie die Letzten Wachen vor den Zellen passiert hatte, und aus deren Sichtbereit verschwunden war, verwandelte sie sich zurück. Nach einem kurzen Fußmarsch durch die Labyrinthartigen Kerker erreicht sie Snapes Zelle, bzw. sie stand hinter einer Biegung wenige Meter entfernt, Tatsache war, dass die Wache vor Snapes Zelle bei ihrem letzten Besuch noch nicht da gewesen war.
Zum Glück hatte sie ihn früher gesehen als er sie. Kathrin schätzte ihre Chancen ab. Am erfolgreichsten währe sicherlich ein einfacher Stupor Zauber, doch den würde er bemerken. So entschied sie sich für einen Lautlosen und vor allem unsichtbaren Schlafzauber.
Gesagt getan, Tianer wie Kathrin gerade eben herausgefunden hatte schlief tief und fest. Kathy machte sie nun am Schloss zu schaffen, eine Sache von Sekunden. Langsam und vorsichtig öffnete sie die Tür sie wusste zwar, dass er nicht mehr am schlafen war, und konnte ihn deshalb auch auf der Liege sitzen sehen, doch wenn er sie für eine Todesesserin halten würde, und sie angreifen würde hatte sie keine Chance gehabt.
Denn zauberstabloses Zaubern und ihre Transformation kosteten sehr viel Kraft. Entgegen ihrer Annahme, er würde sie attackieren blieb es ganz ruhig sitzen.
Tessa hatte auf ihrer Notiz wohl nicht erwähnt wer noch davon wusste, dass er wach war., dachte sie. Langsam trat sie in die Zelle und verschloss die Tür hinter sich wieder. Als sie sich an die nun verschlossene Tür lehnte, blickte er sie überrascht an (AN: Die Haft hat ihm nicht gut getan.), da sie ihm direkt ins Gesicht sah.
Kathrin beschloss nach ein paar Augenblicken die Stille zu durchbrechen. „Ich bin die Nichte von Tessa.", sprach sie ihn an.
Auf van Dragon Castle:
Mit einer Stichflamme erschienen in der Eingangshalle drei Personen, zwei davon blickten sich verwundert um. Ein leises „Plopp" ertönte und haufenweise Kisten und Koffer standen um die drei Neuankömmlinge verteilt. Neville und seine Gran welche die zwei „Eindringlinge" wahren von der Größe der Eingangshalle überwältigt, wie groß würde dann erst das Schloss selber sein?
Jessica bracht ihre Gäste auf die Zimmer und ging dann selber anschließend in ihre eigenen Räume. Langsam aber sicher war es an der Zeit mit Harry in Kontakt zu treten.
Etwas später saß sie an ihrem Schreibtisch und Schrieb:
AN: zu meiner Verteidigung bleibt mir nur zu sagen: 1)Wenig Review 2)Ne neue Schule und sehr sehr viel Stress.
Als dann vor ein paar Tagen nach so langer Zeit wieder einmal ein Review in meinen halb verhungerten Postkasten geflattert ist hat mich einfach das Schreibfieber gepack.
AN2: SUCHE DRINGEND BETA DAS KAPITEL IS GEBETAT, ABER AUFGRUND
TECHNISCHER PROBLEME FÄLLTMEINE TREUE BETAIN NÄCHSTER ZEIT AUS.
Meine Rechtschreibung ist katastrophal.
