Hallo ihr Lieben,

es tut mir leid, dass es so lange gedauert hat... und eine richtige Entschuldigung gibt es nicht... ^^' vllt. Ich war ein klein wenig unmotiviert, wenn ich die anderen FF's lese, die soooooooooo viel besser sind als meine... .

Nun ja.. Hier nach viel zu langer Wartezeit das neue Kapitel ;)

Lg, Meniel

P.S. Noch ein ganz liebes und dickes Dankeschön an meine Beta Laylath… ;) – Besprechung der Fehler kommt die Tage… xD Außer, du willst, dass ich sie ans nächste Chap dranhänge…^^

Fumi: Vielen Dank für dein Review erstmal :) Und dann danke dafür, dass ich mich gebessert hab... ^^' Ich hoffe, dass sich das in der langen Zeit nicht wieder geändert hat... ^^'

Kapitel 15: Ruhigere Tage

Als Kathi wieder aufwacht, ist sie allein, aber es ist schon hell. Sie richtet sich vorsichtig auf und stellt fest, dass es ihr wieder gut geht. Sie entschließt sich dazu, sich wieder anzuziehen und in den Gryffindor-Turm zu verschwinden. Sie will gerade ihren Umhang anlegen, als Madam Pomfrey aus ihrem Zimmer gewuselt kommt und entsetzt Kathi ansieht. „Ms Gryffin, ich muss doch sehr bitten! Sie sollten das Bett noch nicht wieder verlassen!" „Aber Madam Pomfrey... Mir geht es gut, wirklich! Ich verspreche Ihnen, dass ich mich bei ihnen melde, sollte es mir wieder schlechter gehen." Sie hebt die rechte Hand, um ihr Versprechen zu bezeugen und zieht dann ihren Umhang an. „Haben Sie vielen Dank für Ihre Pflege" sagt sie noch, lächelt Madam Pomfrey an und verschwindet dann aus dem Krankenflügel, eine verdatterte Madam Pomfrey zurücklassend.

Kathi streift ein wenig hilflos durch die Gänge, auf der Suche nach Sam, Joe oder Viccy. Aber sie kann keinen von ihnen finden. Dann fällt ihr auf, dass sie gar nicht weiß, wie spät es ist. Sie zuckt mit den Schultern und macht sich dann auf die Suche nach dem Gryffindorturm. Nach einer kleinen Weile hat sie ihn gefunden, sagt der fetten Dame das Passwort und entschwindet im Turm.

*

Sam beobachtet enttäuscht, wie Kathi im Gryffindorturm verschwindet. Was hat sie nur vor...? Er weiß es nicht. Aber auch egal. Es hat ihn nicht zu interessieren. Spannender ist, wo sich das befindet, was er sucht. Er muss es unbedingt finden. Und das noch vor Weihnachten. Sonst würde es niemals funktionieren, was er vorhatte. Und was er tun muss. Also warum spionierte er dann Kathi hinterher? Ganz sicher ist er sich nicht. War es nur sein Auftrag...? Oder doch mehr..?

Er schüttelt stumm den Kopf, um seine Gedanken klar zu kriegen und verschwindet dann wieder in der Weite des Schlosses.

*

Rupert wälzt sich unruhig im Bett herum und schreckt dann plötzlich mit einem Schrei auf den Lippen hoch. Aber noch bevor der Schrei seine Lippen verlässt, bemerkt er, dass er nur geträumt hat. Er wischt sich den Schweiß von der Stirn und macht sich dann schnell fertig. Völlig egal, dass er wohl so schnell nichts zu essen bekommen würde, verlässt er sein Zimmer und macht sich auf die Suche nach Emma. Denn ein Entschluss war über Nacht in ihm gereift. Er musste erst einmal fort hier. Fort, damit Kathi in Ruhe lernen kann.

Er findet sie schließlich allein mit Hermine im Lehrerzimmer, die sich gerade unterhalten, aber sofort ihr Gespräch abbrechen, als sie Rupert bemerken.

„Hermine, du musst sie unterstützen! Sie braucht dich hier! Ihre Mutter kann hier nichtfür sie da sein, sie hat zu Hause genug zu tun, dasweißt du, Mine." – „Aber, ich.." Hermine bricht ab und beide schauen zu Rupert.

„Rupert? Was machst du denn schon hier? Warum bist du denn nicht unten beim Frühstück?" „Ich hatte keinen Hunger, Emma. Aber das Gleiche könnte ich euch auch fragen..." entgegnet Rupert auf Emmas Frage. Sie sieht kurz zu Hermine, die ihr anscheinend irgendein Zeichen gibt, woraufhin Emma sagt „Rupert, es ging um eine Schülerin von Hermine, die ihr wohl Sorgen macht, weil sie ohne Mutter nicht zurechtkommt. Da hat sie mich einfach gefragt, ob ich eine Lösung weiß." Rupert schaut skeptisch zwischen den beiden hin und her, sagt aber nichts auf diese offensichtliche Ausrede.

„Emma, wir müssen reden. Ich muss dir etwas erklären und es ist sehr wichtig." Emma zieht eine Augenbraue hoch. Hermine schaut Rupert ins Gesicht, erkennt seinen entschlossenen Ausdruck und verschwindet ohne ein Wort aus dem Lehrerzimmer.

„Emma...- " „Rupe, ich weiß, worum es dir geht. Um Kathi, oder nicht? Ich habe dich bei ihr gesehen... Und Kathi wirkte glücklich. Also was ist dein Problem? Dass sie eine Hexe ist? Wohl eher kaum." „Emma... Du hast Recht, es geht um Kathi. Aber nicht..." er zögert „...aber nicht um die Beziehung zwischen ihr und mir. Sondern darum, dass wir beide so schnell wie möglich das Schloss verlassen sollten. Die Dreharbeiten zum 6. Film haben doch schon längst angefangen und du weißt ,dass wir ab übermorgen auch wieder am Set sein müssen. Also ist es doch wohl nicht schlimm, wenn wir heute schon abreisen oder nicht?" führt Rupert sein Argument an. „Ich möchte Kathi nicht unnötig in Gefahr bringen. Sie ist in Ohnmacht gefallen, weil ich sie durch irgendetwas erschreckt habe. Ich möchte nicht riskieren, dass so etwas noch einmal geschieht." Emma sieht ihn erstaunt an. So kannte sie Rupert bisher gar nicht. Aber sie nickt und Rupert atmet erleichtert auf. „Rupe... Du bist dir sicher darin, oder? Aber.. Gibt es da etwas, was du mir verschwiegen hast...?" Nun schaut Rupert verdutzt aus der Wäsche. „Was meinst du, Emma?" „Na.. Du kennst Kathi doch sicher nicht erst seit den paar Tagen??" bohrt Emma nach. Rupert fühlt sich ertappt. Woher weiß sie, dass...? denkt Rupert, seufzt leise und entgegnet dann „Ich... Emma... Ich kenne Kathi seit 10 Jahren. Sie war damals 4 und ich bin sicher, sie erinnert sich gar nicht mehr daran. Ich bekam doch lange Privatunterricht, weil nicht sicher war, ob ich ein Zauberer bin oder nicht... Und meine Mutter wollte nicht riskieren, dass irgendjemand womöglich herausfindet, dass ich ein Zauberer sein könnte... Also wandte sie sich an ihre Freundin in Deutschland. Und diese Freundin war Kathis Mutter Andrea. Damals, als ich das erste Mal bei ihnen war, um mich vorzustellen, ist Kathi auch schon vor Schreck in Ohnmacht gefallen. Und danach habe ich sie nur ganz selten wiedergesehen, sie mich aber nicht – Andrea hielt es für zu gefährlich."

Emma erwidert nichts, so erstaunt ist sie. Das hätte sie wirklich nicht gedacht, ihre Frage war einfach ins Blaue hinein geraten. Langsam nur nickt sie, dann sagt sie „Dann lass uns gehen, wir müssen ja dann auch noch Hermine, Ron und Minerva Bescheid sagen." Rupe nickt nur und folgt dann Emma aus dem Lehrerzimmer in Richtung Schulleiterbüro.

„Kathi!"

Ein lauter Schrei ertönt und schon eine Sekunde später, ehe Kathi auch nur irgendetwas tun kann, liegt ihr auch schon Viccy in den Armen, Joe folgt etwas langsamer, er wirkt ein wenig verlegen aufgrund der stürmischen Begrüßung von Viccy. „Viccy, was ist denn los? Ich bin doch ok, es ist alles in Ordnung!" „Aber ich freu mich so, dich wiederzusehen, vor allem putzmunter." entgegnet Viccy fast schon überenthusiastisch. Kathi kann nur lachen und Viccy und Joe fallen beide mit ein. „Hallo Joe, wie ich sehe, geht's dir auch gut." wendet sich Kathi nun an Joe, der nickt. „Ja, ich bin froh, dass du wieder hier bist." „Kathi, ich muss dir gleich unbedingt die Hausaufgaben von Freitag geben! Wir haben ja noch soviel gemacht und es war alles so spannend!" Viccy scheint sehr begeistert von dem restlichen Unterricht. Oh nein, bitte nicht... Ich muss doch erst einmal den ganzen Stoff von vorher noch begreifen! Denkt sich Kathi nur und seufzt leise. „Leute, lasst mich doch bitte erstmal zur Ruhe kommen hier... Ich meine, wir sind zwar die drei Einzigen aus Gryffindor, aber trotzdem müssen wir uns am ersten Wochenende nicht gleich auf die Hausaufgaben stürzen. Was haltet ihr von einem Spaziergang zum See?"

Viccy und Joe sind sofort begeistert von dem Vorschlag und gesagt, getan: Sie gehen hoch in die Schlafsäle, legen sich ihre warmen Umhänge um und gehen hinaus zum See, schlendern langsam um ihn herum, während die Sonne untergeht. Irgendwann fällt Kathi dann noch ein, dass sie eigentlich wissen wollte, wie spät es ist. Aber da die Sonne schon untergeht, ist es wohl schon recht spät. Sie bleibt am Steg stehen und sieht kurz zur Sonne, die direkt vor ihnen untergeht und lässt sich dann einfach auf den Steg sinken, sieht schweigend dabei zu, wie die Sonne untergeht, während Joe und Viccy sich scheinbar angeregt hinter ihr unterhalten. Doch nach kurzer Zeit setzen sich die beiden dazu, Joe links von Kathi, Viccy rechts von ihr und dabei rutscht Joes Hand versehentlich auf Kathis. Sofort läuft er rot an und stammelt „E-, Entschuldigung, Kathi, tut mir leid." Kathi grinst leicht, ein wenig verlegen ist sie schon. „Ist schon ok, Joe. Aber.. was habt ihr denn nun gemacht? Ich war viel zu lange im Krankenflügel." Viccy zuckt mit den Schultern. „Nichts Aufregendes. Der Unterricht am Freitag war dann noch ziemlich anstrengend, aber die Hausaufgaben gehen... Wir sollen nur für Zaubertränke etwas nachlesen. Das ist an sich relativ einfach." Kathi nickt langsam. Sie war schon immer eine Leseratte gewesen. Aber die Frage war, ob sie noch eine Leseratte war, wenn man sie mit Viccy vergleicht. Sicherlich nicht mehr. Sie sieht Joe an. Der bemerkt erst kurz danach, dass Kathi ihn ansieht und läuft – wieder mal – rot an. „Ist... Ist irgendwas?" fragt er, ein wenig zögerlich. Kathi lächelt und schüttelt den Kopf. „Was habt ihr denn am Abend gemacht? Doch sicherlich keine Hausaufgaben, oder..?" Viccy grinst.

„Doch haben wir gemacht. Das Lesen ging halt schnell und die anderen Hausaufgaben hast du ja noch mitbekommen. Danach saßen wir dann noch ewig im Gemeinschaftsraum und haben überlegt, wie die Anderen aus unserem Jahrgang so drauf sind… Bisher sah das ja alles relativ nach ziemlichen Vollidioten aus, nicht?" Kathi lachte und nickte und dann waren noch eine ganze Weile die Mitschüler das Gesprächsthema für sie, bis sie schließlich merkten, dass es schon viel zu spät war und sie dringend zurück in den Gemeinschaftsraum mussten. Sie verliefen sich einmal und wurden von Tonks gefunden, die sie aber grinsend bis zum Porträt der fetten Dame begleitete und mit einem Augenzwinkern verabschiedete.

Gerade, als sie durch das Porträt gegangen waren, merkten sie, wie müde sie waren und gingen stumm in ihre Betten. Joe wünschte ihnen noch eine gute Nacht, dann trennten sich ihre Wege und sie gingen an den noch wachen Gryffindors in ihre Betten, wo sie sofort einschliefen. Es war doch alles anstrengender als gedacht. Aber auch furchtbar aufregend.

Am nächsten Morgen wachte Kathi von einem Sonnenstrahl auf, der ihr ins Gesicht schien. Sie räkelte sich in ihrem Bett, blieb aber noch liegen. Es war so schön gewesen… Sie hatte tief und fest geschlafen und von etwas Schönem geträumt… Sie wusste leider nicht mehr, was es war, wovon sie geträumt hatte… Aber es war schön. Sie schaut nach, ob Viccy schon wach ist und tatsächlich ist Viccys Bett leer. Kathi lächelt und lässt sich zurück in ihre Kissen sinken. Sie seufzt leise und schließt wieder die Augen. Sie war froh, mal wieder allein zu sein. Es war am Freitag so viel passiert… Erster Schultag, dann die Begegnung mit Rupert Grint, woraufhin sie in Ohnmacht gefallen ist… Er kommt ihr bekannt vor, das kann sie nicht leugnen, aber sie weiß nicht woher. Vielleicht ist sie ihm schon einmal begegnet? Kann doch gar nicht sein. Oder aber sie hat zu oft das Poster von ihm an ihrer Zimmerdecke zu Hause angesehen, dass sie Wunsch und Realität miteinander verschmilzt, ohne es zu ahnen. Sie kann es einfach nicht sagen. Grinsend liegt sie da, sieht an die Decke hinauf und nach einiger Zeit erscheint dort Ruperts Gesicht. „Rupert…" haucht Kathi leise. „Was ist, Kathi...?" „Was denkst du über mich...? Was fühlst du?" erwidert sie auf Ruperts Frage. Doch dann sitzt sie kerzengerade im Bett. Was sie hier tat, das war Tagträumerei! Sie lag an einem Sonntagmorgen im Bett und dachte über Rupert so intensiv nach, dass er ihr schon in ihren Tagträumen erschien. Völliger Schwachsinn. Daraufhin rappelt Kathi sich auf und macht sich fertig fürs Frühstück.

In der großen Halle angekommen entdeckt sie dann Viccy und Joe, die sich angeregt mit Hermine zu unterhalten scheinen – obwohl sie eine Lehrerin ist. Aber sie ist eben nun mal nicht so wie die anderen Lehrer. Grinsend setzt sich Kathi zu der fidelen Dreiergruppe dazu und schaufelt sich einen Toast nach dem anderen und Unmengen von gebratenem Frühstücksspeck rein, während sie dem Gespräch lauscht. Viccy diskutiert scheinbar mit Hermine über die Anwendung verschiedener Zaubertränke. Immer wieder und wieder schüttelte Hermine (oder auch Viccy) den Kopf und widersprach der Theorie der Anderen. Schließlich verabschiedete sich Hermine noch, Kathi sah ihr winkend nach und wandte sich dann an Viccy. „Was war denn das jetzt? Nicht nur, dass ihr an einem Sonntag über Schule redet, noch dazu hast du mit einer Lehrerin über die Anwendung von Zaubertränken diskutiert. Bist du dir sicher, dass du im richtigen Jahrgang bist?" Viccy nickte nur und wendet sich dann wieder wortlos ihrem Frühstücksspeck und ihrem Rührei zu. Kathi sieht fragend zu Joe, doch der zuckt nur mit den Schultern und wendet sich dann auch wieder seinem Frühstück zu. Während um sie herum die Halle langsam leerer wird, esseen Kathi, Viccy und Joe in aller Ruhe ihr Frühstück auf. Irgendwann fragt Kathi „Wollen wir wieder raus an den See? An der frischen Luft können wir doch viel besser lernen, meint ihr nicht?" nur ein Nicken von Joe und Viccy, dann schieben sie endlich ihre Teller beiseite und die drei gehen gemeinsam hinauf zum Turm, um ihre Sachen zu holen.

Sodele, da hattet ihr mein neues Kapitel…^^ Ich bin gespannt, wies euch gefallen hat… Indem ihr mir Reviews dalasst… ;)