Disclaimer: Diese Geschichte basiert auf Charakteren und Situationen, die das Geistige Eigentum von J.K.Rowling sowie von verschiedenen Verlegern, inklusive Bloomsbury Books, Raincost Books und Warner Bros. Inc.- jedoch nicht nur von diesen -sind. Ich verdiene hiermit Kein Geld, noch ist es meine Absicht, irgendwelche Copyrights oder Warenzeichen zu verletzen.


A/N: Ja ich weiß normalerweise kommt mein kommentar erst am Ende, aber hier muss er mal Ausnahmsweise am Anfang stehen. Dieses Kapitel ist schneller da als das letzte, es war aber um tausendmal schwerer, seid froh das ich genug Schokolade hatte...hier ist also das Kapitel, welches das hohe Rating begründet, ich bin jetzt schon dabei mir die Fingernägel abzukauen und warte gespannt auf eure Reakion. Egal welche nur gibt mir eine. Also bitte Reviewt was das zeug hält und sagt mir was dazu, das gilt auch für ale Schwarzleser, gebt euch nen Ruck...ich brauche einfach ne Rückmeldung freue mich wie immer darüber und diesmal ist es mir umso wichtiger. Nächstes Kapitel ist auch schon in Arbeit.

lg, Midnight


Kapitel XI Abendessen mit ganz besonderem Dessert

Das Gefühl, dass Katie verspürte, war für sie weder in Worte noch in Gedanken zu fassen. Das in ihre Magen ein Feuerwerk explodierte wäre dermaßen untertrieben gewesen, denn es fühlte sich eher an als würde dort jemand ganze Sprengladungen in die Luft fliegen lassen. Ihr Verstand war zwar noch immer nicht mit ihrem Herzen über diesen Kuss einig, aber diesmal wollte Katie nichts von Vernunft wissen und gab sich dem Kuss voll und ganz hin.

Marcus war froh einfach gehandelt zu haben, manchmal war nachdenken doch fehl am Platze, normalerweise könnte man meinen er hätte damit nun endlich sein Ziel erreicht, er hatte doch nun das was er wollte, aber so war es nicht. Er wollte mehr als nur diesen einen Kuss, er wollte mehr als nur einen kurzen Flirt mit Katie. Das wurde ihm in diesem Moment erst richtig bewusst. Er wollte, dass sie zu ihm gehörte jetzt und solange wie das Schicksal es zuließ. An ein für immer wollte und konnte er nicht denken, denn noch niemals war für ihn das Glück so greifbar nah oder wurde ihm lange gewährt, sein Leben hatte ihm gezeigt, dass nichts für die Ewigkeit war, obwohl diese Vorstellung ihm gefiel.

Vorsichtig um sie nicht aus dem Kuss zu verscheuchen legte der junge Mann seine Hand in Katies Nacken um sie noch näher an sich zu ziehen und den Kuss zu intensivieren. Diese hätte nicht mal im Traum daran gedacht sich aus dem Kuss entfernen zu wollen, sie vergaß alles sich herum und wurde um ersten Mal von einem Gefühl erfasst, bei dem sie sich gleichzeitig frei und geborgen fühlte.

Unterbrochen wurden sie erst durch einen kurzen aber extrem grellen Lichtblitz, der durch ein verdächtiges Geräusch begleitet wurde. Das Geräusch einer Kamera. Als sich das Paar voneinander löste stand ihnen eine breit grinsende Großmutter gegenüber, die mit einer Kamera durch die Gegend fuchtelte.

„Ich dachte mir ich halte etwas für die Ewigkeit fest, etwas das ihr dann mal euren Kindern und Enkelkindern zeigen könnt!"

Beiden fehlten anscheinend die Worte um eine Antwort zu geben, geschweige denn irgendetwas zu sagen. Ihr erster wirklich richtiger Kuss wurde gleich für die Ewigkeit festgehalten. Katie war noch zu überwältigt von den Ereignissen der letzten Minuten, dass sie nicht einmal einen klaren Gedanken fassen konnte. Sich wieder in den Kuss zurücksehnend leckte sie gedankenverloren über ihre Lippen, noch immer die Wärme seiner Lippen verspürend.

Der ehemalige Slytherin bekam jedoch so seine Zweifel an dem eben geschehenen. Vielleicht hatte Katie seinen Kuss nur deshalb erwidert weil sie ihre Großmutter hatte ins Zimmer zurückkehren sehen. Vielleicht gehört dies alles nur zu dieser großen Lüge und war nur Schauspiel. Aber konnte jemand wirklich so etwas nur vorspielen? Sollten ihn sein Gefühl was Katie betraf wirklich getäuscht haben? Es war einfach zu schön um wahr zu sein. Ihn hatte ihre Leidenschaft, mit der sie den Kuss erwidert hatte, nicht nur erfreut. Nein sie hatte ihn gar überrascht, wenn nicht überrumpelt.

„Schaut doch nicht so, als wenn ihr auf frischer Tat ertappt worden seid. Verliebte dürfen sich küssen und so wie ich das sehe, seid ihr sehr verliebt, was mich, wenn ich das sagen darf, sehr beruhigt. Es macht mich froh dich so glücklich zu sehen, Katie!"

Ja, warum fühlten sie sich eigentlich wie auf frischer Tat ertappt. Immerhin hatten sie nichts Verbotenes getan. Zudem hätte Katie auch nichts gegen eine Wiederholung einzuwenden. Sie hatte dieses ewige hin und her, diesen Zwiespalt mit sich selbst gründlich satt. Was sprach dagegen es zu versuchen? Wenn man nichts riskierte konnte man auch nicht glücklich werden.

Unbemerkt nahm sie seine Hand und verschlang ihre Finger mit den seinen. Für ihn hoffentlich ein eindeutiges Zeichen, das dies hier mehr war, als ein bloßes Schauspiel.

„Keine Angst, nicht dass uns die Situation unangenehm ist, wir waren nur ein wenig überrascht, dass Sie so schnell zurück sind!"

Und zur Bestätigung, dass es ihm keinesfalls unangenehm war drückte er ihre Hand ein wenig fester und bestätigte ihr Geste nur noch damit.

Während sie den Nachtisch zu sich nahmen lösten sie ihre Hände voneinander, aber dennoch trafen sich immer wieder ihre Blicke, die mehr aussagte als es Worte je tun könnten.

Katies Großmutter beobachtete das Schauspiel mit Wohlgefallen und war sich sicher, dass Katie nun endlich den richtigen Mann für sich gefunden hatte. So wie er ihre Enkelin ansah, war er nicht in der Lage sie jemals absichtlich zu verletzen.

„Wie wäre es wenn wir uns noch einen Wein im Wohnzimmer genehmigen, bevor ihr euch auf den Heimweg macht?"

Katie war es ganz Recht noch ein wenig zu bleiben, sie hätte nicht gedacht, das ein Treffen bei ihrer Großmutter bei solch einer ruhigen Atmosphäre möglich wäre. Sie genoss es mehr als sie für möglich gehalten hätte. Marcus an ihrer Seite fühlte sich verdammt richtig an.

„Sicher gerne. Oder was meinst du, Schatz?"

Es kam ihm alles so unwirklich vor, aber dennoch schien es zu geschehen. Er nickte der jungen Frau zu und schenkte ihr dann sein charmantestes Lächeln, welches er zu bieten hatte, bevor er zu einer Antwort ansetzte.

„Sicher Sonnenschein, aber da ich uns beide nach Hause apparieren werde, müsst ihr beide den Wein leider alleine trinken!"

Katie fühlte eine Flut von Gefühlen in sich aufwallen, genau das war es was sie immer wollte, aber mit Alexander nie hatte. Dieses Verständnis, dieses Begehren, die Unbekümmertkeit zwischen ihnen.

„Das ist lieb von dir." Sie wusste einfach nicht was sie mehr auf seine Geste hätte sagen sollen und beugte sich zu ihm hinüber um ihm einen zarten Kuss auf die Lippen zu hauchen.

Der restliche Abend verlief so ungewohnt harmonisch, dass sie nicht wirklich realisierte was geschah. Während sie genüsslich den Wein tranken, hatten sie es sich im Wohnzimmer gemütlich gemacht und sich dann über Marcus unterhalten. Katies Großmutter war sehr erpicht darauf alles über den Verlobten ihrer Enkelin zu erfahren.

Erst spät in der Nacht kamen beide in ihrer Wohnung an. Sehr viel später als sie eigentlich erwartet hatten.

„Ich finde der Abend ist doch wunderbar verlaufen. Ich glaube wir konnten deine Großmutter beruhigen!"

Katie blieb erstarrt im Raum stehen. Meinte er das so wie es sich anhörte oder hatte sie einfach nur eine unglaubliche Angst aus diesem Traum aufzuwachen. Es war zu schön gewesen um wahr zu sein.

„Ja, sicher, meine Großmutter konnten wir sicherlich beruhige. Und nun entschuldige mich, ich wäre jetzt gerne allein!"

Dabei versuchte die junge Frau nicht allzu gekränkt zu klingen, aber es misslang ihr kläglich. Sie konnte ihm nicht einmal in die Augen sehen, als sie versuchte an ihm vorbei in ihrem Zimmer zu verschwinden.

Noch bevor sie aus seiner Reichweite verschwinden konnte, ergriff er ihren Arm und zog sie mit einem Ruck zu sich.

„Katie, du glaubst doch nicht wirklich, dass ich das heute Abend alles nur getan habe um deiner Großmutter zu beruhigen? Du selbst hast das auch nicht nur aus diesem Grund getan. Das wissen wir doch beide."

Katie konnte kaum richtig reagieren, sie war sich seiner Nähe nur zu sehr bewusst. Es machte sie nervös so nah an seinem Körper zu sein, der ihr so viel Wärme gab. Es machte sie wahnsinnig in seine vor Leidenschaft glühenden Augen zu sehen und es machte sie schier verrückt seinen Atem auf ihrer Haut zu spüren.

„Was soll ich sonst denken. Du hast doch bekommen was du wolltest!"

Ja, sie hatte Angst, dass er nun, wo er sie in einen solchen Taumel der Leidenschaft versetzt hatte und sie ihm offen gezeigt hatte, dass er damit Recht hatte und sie ihm, auch wenn es schwer war zuzugeben, hoffnungslos verfallen war.

„Sonnenschein, glaub ja nicht das du mich so leicht los wirst. Ich werde nicht aufhören dich zu wollen, nur weil ich das wunderbare Privileg hatte deine samtweichen Lippen küssen zu dürfen. Ich will dich ganz und nicht nur für den Augenblick, verstehst du?"

Und ob sie verstand, das indirekte Liebesgeständnis am Telefon war nicht einfach nur dahin gesagt, er meinte was er sagte. Und seine Worte lösten bei ihr mehr als pure Freude aus. Diesmal war sie es, die die Initiative ergriff und ihn mit einer solchen Leidenschaft küsste, dass er beinahe nach hinten gefallen wäre.

Gemeinsam taumelten sich ins Wohnzimmer und ließen sich auf dem Sofa nieder ohne den Kuss nur ein einziges Mal zu unterbrechen.

Katie war es schon lange müde gegen ihre Gefühle für Marcus anzukämpfen. Als sie für kurze Zeit den Kuss unterbrachen um frische Luft in ihre Lungen zu lassen sah sie die dunkle Lust in seinen Augen, das Versprechen von bisher unerfüllter Leidenschaft, die keiner von beiden mehr zu unterdrücken vermochte. Sie konnte es nicht nur sehen, nein vielmehr hörte sie es auch im samtenen Timbre seiner immer dunkler gewordenen Stimme die ihr ins Ohr hauchte wie schön sie war.

„Warum war ich nur so stur und habe das hier nicht früher erkannt?"

Es war eine Frage auf die Katie nicht wirklich eine Antwort wollte. Sie stellte sich schon die ganze Zeit über die Frage warum sie sich so lange dagegen gewehrt hatte, gegen etwas, dass doch so schön war. Und während sie ihre Frage stellte fuhr sie mit den Lippen über sein Kinn. Sein Geruch berauschte ihre Sinne, sie liebte sein Aftershave und konnte nie genug davon bekommen, sie verteilte weiterhin kleine Küsse auf seinem Hals und strich über seine Schultern und dann unter sein Hemd zu seiner Brust um seinen Herzschlag zu spüren. Sie wollte wissen ob seines genauso schnell schlug wie das ihre.

Jede ihrer Berührungen brachte ihn zum stöhnen, wie sehr und wie lange hatte er sich nach ihr gesehnt, ihre Hände auf seiner Haut hinterließen eine feurige Spur des Verlangens dem er nicht mehr lange seine Beherrschung entgegenhalten konnte.

Sein Herz schlug heftig unter ihrer sanften Berührung, die doch gleichzeitig auf seiner Haut brannte, als wenn sie ihm ihre Leidenschaft einverleiben wollte.

„Dir war einfach nicht bewusst, was für ein Potential ein „wir" hat!"

Er musste zugeben, er hatte es auch nicht gleich erkannt und ebenfalls hatte er nicht gewusst, dass es so intensiv sein würde, aber dass es passen würde war ihm dennoch bewusst gewesen.

Er spürte ein unglaubliches Verlangen danach ihre Lippen endlich wieder auf den seinen zu spüren und als er es nicht länger ertrug, hielt er sie am Hinterkopf fest und zog sie zu seinem Mund. Dann tauchte er mit seiner Zunge in ihre warme Mundhöhle und gab ihr einen heißen, nassen Kuss, der sie innerlich aufwühlte.

„Vielleicht sollte ich mal auf das Angebot mit dem gemeinsamen Bad zurückkommen!"

Das konnte sie jetzt unmöglich ernst meinen, natürlich wäre ein gemeinsames Bad nicht das schlechteste, aber hier und jetzt stellte er sich etwas ganz anderes mit ihr vor und warm genug war ihm weiß Gott jetzt schon, wenn nicht sogar unerträglich heiß, wenn er daran dachte wie Katie rittlings auf ihm saß und ihren warmen und weichen Körper an seinen drückte.

„Vielleicht heben wir uns das für ein anderes Mal auf Sonnenschein. Zurzeit habe ich ganz andere Dinge mit dir im Sinn!"

Es war ein Versprechen das Katies Verlangen nur noch steigerte, denn ihm folgte ein Blick, in dem das pure Begehren brannte, sie am ganzen Körper zu berühren. Schon allein die Vorstellung seiner rauen und dennoch feingliedrigen Finger überall auf ihrer Haut lies sie erschaudern.

„Das klingt interessant Flint. An was hatte der Herr denn da genau gedacht?"

Gekonnt zog der Slytherin seine Augenbrauen in die Höhe und machte dann Anstalten sich von der Couch zu erheben, was funktionierte, ohne Katie aus ihrer höchst angenehmen Position zu verscheuchen. Die junge Frau sah ihren Liebhaber mit vollen geschwollenen Lippen überrascht an und gerade als ein Blick der Enttäuschung ihr Gesicht zieren wollte, hielt er ihr seine Hand entgegen.

Kaum hatte sie sich erhoben zog er sie auch schon wieder nah an sich heran und bat sie genau so stehen zu bleiben. Katie die nicht mehr imstande war auch nur die kleinste Kleinigkeit dagegen hervorzubringen wartete nun ungeduldig was als nächstes geschehen würde. Sie sehnte sich jetzt schon noch nur ein paar Sekunden unterbrochenem Körperkontakt nach seiner Wärme, vielmehr seiner Hitze zurück.

Marcus trat hinter sie und lege ihr seine Hände auf die Schultern. Schon diese simple Berührung sandte angenehme Schauer über den Rücken der jungen Frau. Kurze Zeit war es so still im Wohnzimmer, dass man nur noch den Atem der beiden vernehmen konnte. Es war so still, dass Katie dachte man müsste ihren Herzschlag deutlich hören können.

Kurz darauf beugte sich Marcus vor und streifte mit seinem Atem ihre empfindliche Haut hinter dem Ohrläppchen als er mit leicht angerauter Stimme in ihr Ohr flüsterte.

„Glaub mir, wenn ich dir jetzt schon alles verraten würde, wäre die Überraschung im Nachhinein nicht so groß. Ich will aber nicht, dass es dir zu schnell geht Sonnenschein. Sag mir wenn ich aufhören soll!"

Wären Katies Gedanken nicht schon längst auf eine weite Reise geschickt worden und ihr Verstand beinahe völlig ausgeschaltet, wäre sie ihm aufgrund seiner Worte wahrscheinlich sofort um den Hals gefallen und hätte diese Sache um vieles verkürzt. Sie genoss jedoch dieses langsame aber dennoch intensive Herantasten.

Seine Hände glitten an ihren Armen entlang und hielten dann an der Taille inne nur um sie kurz darauf von ihrem Kleid zu befreien. Statt zu protestieren war Katie ihm dabei noch behilflich, als es sich drohte in ihren Haaren zu verfangen.

Sobald dieser störende Faktor beseitigt war, fuhren seine Hände wieder hinunter zu ihrer Taille um kurz darauf über ihren Bauch zu streichen und sie dadurch noch näher an sich heran zu ziehen.

Er beugte seinen Kopf wieder ein wenig, so das sie glaubte er würde ihr wieder etwas sagen wollen, aber dem war nicht so. Er hauchte hauchzarte Küsse auf ihren Hals, ähnlich wie er es schon einmal bei ihrer Begegnung in der Badewanne getan hatte. Dabei berührten seine Lippen ihre Haut nur sehr kurz, was Katie wahnsinnig werden lies. Es war zu kurz um dieses Gefühl richtig auszukosten, jedoch lange genug um süchtig nach seinen Küssen zu werden.

Sie neigte ihren Kopf ein wenig nach rechts um ihm noch mehr Spielraum für seine Lippen zu geben und sie wurde nicht enttäuscht.

Die Hitze die sie dabei verspürte breitete sich vom Hals ausgehend über ihre Schultern hin zu ihrer Brust aus. Trotz dass sie nur noch in Unterwäsche vor ihm stand, war ihr alles andere als kalt. Sie konnte nicht verstehen wie er nur so ruhig bleiben konnte.

Aber ruhig bleiben war das, was Marcus momentan am wenigsten konnte. Ihre seidenweiche Haut, die er mit seinen Händen liebkoste brachte auch ihn um den Verstand. Allein Katies Reaktion auf das was er tat, gaben ihm ein Gefühl, dass mit nichts zu vergleichen war.

Seine Lider schlossen sich zur Hälfte, kaum noch Kontrolle über das Verlangen habend, dass er ihr entgegenbrachte. Auch sie konnte nun spüren, dass er keinesfalls die Ruhe selbst war. Es gab keinen Zweifel an seinem harten Begehren das gegen ihren Po drückte.

Sie dachte nur kurz darüber nach, ob es ihr nicht wirklich zu schnell ging, aber verbannte den Gedanken wieder ganz schnell in die hinterste Ecke ihres Kopfes, wohin sie auch ihre lästige Stimme gesperrt hatte. Dieser Moment gehörte ganz allein ihr, ihr und Marcus. Sie würde ihm kein Einhalt gebieten. Es fühlte sich richtig an, richtig und gut. Alle an ihm und an dem was er tat, seine vielen kleinen hauchzarten Berührungen, seine intensiven Blicke, der Duft der sie wie eine Wolke umschloss, weckte in ihr unbedingtes Verlangen, sich einfach fallen zu lassen und ihm jegliche Kontrolle über sich zu überlassen.

Seine Daumen streiften derweil über die Bügel ihres BHs, immer wieder vor und zurück, ohne wirklich ihre Brüste zu berühren. Es kostete ihn mehr als nur einfach Zurückhaltung, aber er wollte dieses Moment genießen, ihn auskosten. Nach dem er von Katie schon mehrmals nur noch ein Wimmern vernommen hatte, tat er ihr den ersehnten Gefallen und strich über ihre angespannten Brüste um sich dann durch den Stoff des BHs ihren gehärteten Brustwarzen zu widmen.

Katie konnte nur noch seufzen, Worte waren etwas, dass sich zurzeit in ihrem Kopf nicht wirklich zu einem vernünftigen Satz zusammenfügen ließen.

Nachdem Marcus sein Spiel einige Zeit lang fortgesetzt hatte, hielt Katie es nicht länger aus. Sie drehte sich zu ihm um und schlang die Arme um seinen Hals. Seine Hände glitten dabei zu ihrem Rücken und ihre Brüste wurden gegen seinen, noch immer von einem Hemd verdeckten, Oberkörper gedrückt.

Seine Finger strichen immer wieder über ihren Rücken, während sich ihre Münder zu einem Kuss trafen, der immer heißer wurde, bis er sich letztendlich in ein Gefecht verwandelte, bei dem keiner wirklich die Oberhand zu haben schien. Es war ein ständiges Vordringen und Zurückweichen ihrer heißen Zungen und Münder.

Lust, so unverfälscht, heiß und flüssig rann durch ihre Venen, als er seine Handflächen in ihr Kreuz drückte und die so gegen seinen steinharten Penis zog.

Sie hatte keinen Zweifel mehr daran, wie sehr er sie wollte, umgekehrt mochte es genauso sein. Das letzte Fünkchen ihres Verstanden verabschiedete sich allmählich, als Marcus´ Hände plötzlich überall zu spüren waren, sie ihr inneres Feuer noch mehr schürten und er die Kontrolle völlig übernahm.

Marcus trat nun wieder einen Schritt zurück um die junge Göttin vor ihm genauer in Augenschein zu nehmen. Seine vor Verlangen verschleierten Augen hinterließen eine heiße Welle des Verlangens auf ihrem Körper, als sein Blick über ihren gesamten Körper hinab fuhr.

„Du bist so wunderschön Katie, dass ich mich kaum noch unter Kontrolle habe!"

Sie wusste genau wovon er sprach. Sie selber hatte den Kampf schon längst verloren.

„Wozu Kontrolle?"

Es machte ihn verrückt, sie das sagen zu hören. Wozu Kontrolle? Bei Merlin, wusste sie überhaupt was sie da taten? Es ging alles so schnell und er hatte Bedenken, dass sie es im Nachhinein bereuen würde. Er sicherlich nicht, aber was zwischen ihnen war, war so frisch, dass er es nicht gleich wieder zerstören wollte.

„Kontrolle darüber, nicht etwas zu tun, was du bereuen könntest. Ich will nichts überstürzten. Es wäre jedoch viel einfacher, wenn du nicht so schön wärst, wenn du nicht du wärst, wenn ich dich nicht so sehr wollte, dass es wehtut, dich nicht so sehr wollte, dass ich an nichts anderes mehr denken kann."

Wenn Katie auch nur noch den geringsten Zweifel besessen hätte, wäre er nun ganz und gar aus dem Weg geräumt worden. Auch all diese Gefühle die er gerade beschrieben hatte, kannte die junge Frau nur zu gut. Selbst in diesem Moment ließ der Gefühlssturm in ihrem inneren nicht daran zweifeln wie sehr sie ihn wolle.

„Es gibt nichts zu bereuen. Wage es ja nicht jetzt aufzuhören Flint, sonst zeig ich dir meine Krallen!"

Diese Ansage war mehr als überzeugend. Marcus hatte zwar nicht mit einer solch direkten Antwort gerechnet, aber es war die, die auch seine letzten Zweifel verschwinden ließen.

Er ging wieder ein Stück auf sie zu und zog sie dann in einen Kuss der sie am ganzen Leib erzittern ließ. Er ließ seine Hände über ihren Po zu den Rückseiten ihrer Oberschenkel gleiten und hob sie hoch. Katie zögerte dabei keinen Augenblick und schlang ihre Beine um seine Taille.

Marcus trug sie aus dem Zimmer und sie dachte zuerst, er würde sie direkt in sein Schlafzimmer tragen, jedoch bleib er mitten im Flur stehen unterbrach ihren Kuss und sah sie fragend an.

„Zu dir oder zu mir?"

Das konnte doch nicht sein Ernst sein. Es war ihr zu diesem Zeitpunkt so was von egal, wo sie fortführten was im Wohnzimmer so vielversprechend begonnen hatte. Hauptsache er machte keinen Rückzieher.

„Mir ist völlig egal wohin. Hauptsache nicht im Flur. Hier ist es definitiv zu zugig!"

Dabei grinste sie ihn frech an und bekam genau die Reaktion, die sie sich erhofft hatte. Kaum hatte sie nämlich ausgesprochen, wurden ihre Lippen wieder von seinen in Anspruch genommen und er trug sie ohne Umschweife in sein eigenes Schlafzimmer.

Kurz vor dem Bett hielt er inne, so dass sie ihre Beine von seiner Taille nahm und sie nun in voller Pracht vor ihm stand.

„Ich finde du hast noch viel zu viel an, mein Lieber!"

Und damit hatte Katie womöglich Recht, denn ihr Gegenüber war noch voll bekleidet im Gegensatz zu ihr die nur noch in Unterwäsche vor ihm stand.

Schnell hatte er sich seines überflüssigen Hemdes entledigt. Währenddessen glitt Katies Blick über seine langen Beine in der Jeans, die ihm ihrer Meinung nach besonders gut stand. Kurz hielt ihr Blick bei der ernstzunehmenden Wölbung in seinem Schritt inne. Sie hatte Marcus noch nie so intensiv betrachtet. Jetzt fragte sie sich, warum eigentlich?

Sie zwang sich ihren Blick weiter schweifen zu lassen. Sie begutachtete die feine Haarspur die aus dem zugeknöpften Hosenstall stieg und seinen Nabel umrundete. Sein Bauch war flach, trotz das er schon lange kein Quidditch mehr gespielt hatte, war er noch in Form. Als ihr Blick höher ging, trafen sich ihre Augen und sie konnte sehen, dass auch ihm gefiel was er vor sich sah.

„Du bringst mich noch um den Verstand!"

Katie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Nie hätte sie gedacht, dass sie auch nur annähernd so viel Macht über den Slytherin besaß, wie es hier den Anschein hatte.

Nicht weiter warten wollend zog sie Marcus gemeinsam mit sich aufs Bett wo er direkt auf ihr landete.

„Sonnenschein, du weißt, dass wir gleich zum Point of no Return kommen. Also das ist jetzt sozusagen deine letzte Fluchtmöglichkeit!"

Fluchtmöglichkeit. Als ob sie flüchten müsste. Er war sich wohl noch nicht ganz darüber im klaren, das der einzige der jetzt lieber an Flucht denken sollte er war, denn so schnell würde sie ihn nicht wieder gehen lassen. Wenn man bedachte, dass sie sich in seinem Bett befanden musste es wohl eher heißen, er würde sie so schnell nicht mehr loswerden.

„Wer sagt denn, dass ich flüchten möchte? Oder hast du etwa Angst?"

Sie wusste genau wie sie ihn kriegen würde. Sie hatte es mal wieder geschafft ihn mit ihren Neckereien aus der Reserve zu locken. Das letzte was sie von ihm zu hören bekam, bevor lange kein zusammenhängendes Wort mehr gesprochen wurde war ein „Slytherins haben vor nichts Angst!", danach vergaß Katie alles um sich herum. Ihre Welt schrumpfte in sich zusammen, so dass es nur noch sie und Marcus gab.

Er hatte gar nicht mitbekommen, wann er genau seine Jeans verloren hatte und auch Katie hatte nur halb mitbekommen wie ihr BH in hohen Bogen durch das Schlafzimmer ihres Geliebten flog. Sie waren vielmehr damit beschäftigt einander zu erkundigen und gingen dabei äußerst gründlich vor.

Seine Hand, die während ihrer stürmischen Küsse in ihren Haaren vergraben war, wanderte ganz langsam zu ihrem Nacken und liebkoste ihn mit jedmöglicher Zärtlichkeit die ihm zur Verfügung stand.

Katie wollte mehr. Seine Fingerspitzen die gerade noch in ihrem Nacken waren, fuhren nun ihre Oberschenkel entlang und sie konnte gar nicht fassen wie gut sich das alles anfühlte. Es war wie in einem Traum aus dem sie nie wieder aufwachen wollte.

Kaum hatte er einen Moment nicht aufgepasst, saß Katie rittlings auf seinem Schoss und noch bevor er protestieren konnte, waren ihre Lippen wieder auf Wanderschaft, so dass er nur noch dazu in der Lage war, zu stöhnen.

Lange jedoch hatte Katie nicht die Oberhand über die Situation. Marcus hatte sie mit einer List in null Koma nichts wieder unter sich. Er brachte seinen Körper genau über ihren und widmete sich zuerst ihrem Hals und arbeitete sich dann bis zu ihren Brüsten vor, die nun nicht mehr vom lästigen Stoff ihres BHs bedeckt waren.

Er leckte zuerst über ihre linke Brustwarze und kümmerte sich kurze Zeit später um ihre rechte, so dass von Katie nichts mehr außer einem wohligen Stöhnen zu hören war.

Sie vergrub ihren Händen in seinem kurzen Haar und zeigte ihrem Liebhaber dadurch nur, wie sehr es ihr gefiel was er da mit ihr anstellte. Während er nun mutiger an ihrer schon erhärteten Knospe saugte, strichen seine Hände voller Erwartung und Versprechen an seine Geliebte über ihren Körper. Katie bog ihren Körper unter seiner Berührung. Das hier war viel schöner als alles was sie sich jemals hätte vorstellen können. Nicht mal in ihren Träumen hatte es sich so gut angefühlt.

Ihre Augen hatte Katie schon lange geschlossen. Sie konnte ihren Blick auf nichts mehr konzentrieren. All die Eindrücke und Emotionen überfluteten ihre Sinne und ließen sie in einen Glückstaumel fallen.

Katies ergriff nun langsam wieder die Initiative, zog ihn zu einem leidenschaftlichen Kuss heran, während ihre Hände auf Wanderschaft gingen. Zuerst an seiner Brust halt machen, um dort zärtlich mit ihren Fingernägeln kleine rote Striemen zu hinterlassen, ehe sie sich weiter auf den Weg zu seinen unteren Regionen machten.

Marcus knabberte leicht an Katie Unterlippe während ihre Hände in seiner Boxershorts verschwanden und sie versuchte, ihm auch noch sein letztes Kleidungsstück zu entledigen.

Er musste ihr ein wenig helfen, da es in dieser Position nicht gerade ein leichtes für sie war, aber mit seiner Hilfe war diese Angelegenheit auch schnell erledigt.

„Ich finde nun bist du diejenige von uns die zu viel an hat!"

Damit spielte Marcus auf ihr letztes noch am Körper verbliebenes Kleidungsstück an, dass nicht irgendwo auf den Boden der Wohnung verteilt war. Doch auch dieses verschwand schnell von ihrem Körper, so dass die Körper der beiden Liebenden nunmehr durch kein Stück Stoff mehr voneinander getrennt waren.

Katies Hände bewegten sich wie von selbst wieder nach unten und es dauert nicht lange bis Marcus hörbar die Luft einsog. Das war zu viel für seine Gefühlswelt. Noch heute Morgen hätte er dies nicht für möglich gehalten.

Marcus versuchte sich verzweifelt nicht diesem himmlischen und zugleich quälenden Gefühl von Katies Hand hinzugeben. Er wollte es nicht so beenden, dazu war es noch zu früh, er wollte es hören wenn sie auf dem Gipfel seinen Namen stöhnte.

„Du bringst mich noch einmal um!", sagte Marcus kaum hörbar, als er ihre Beine vorsichtig auseinander schob und sich zwischen diese kniete. Er betrachtete wie sie vor ihm lag. Ihre Haare auf seinem Kissen ausgebreitet sahen aus wie flüssiges Sonnenlicht. Ihr Blick mit dem sie ihn bedachte, ließ ihn nur noch mehr aufstöhnen. Es war ein atemberaubender Anblick wie er fand. Er leckte sich leicht vor Verlangen über die Lippen als er sie noch einmal ansah, wie sie vor ihm lag, voller Vorfreude auf das was noch kommen würde.

Ihre Brüste hoben und senkten sich immer schneller, sie war schon jetzt außer Atem und konnte kaum erwaten, was er als nächstes mit ihr vorhatte.

Er streichelte zum wiederholten Male über ihre Brustwarzen und wie zu seiner Belohnung stöhnte die Frau unter ihm seinen Namen. Dies als eine weitere Einladung betrachtend ersetzte der seine Hände durch seinen Mund und begann zärtlich an ihren Knospen zu knabbern.

Schon noch kurzer Zeit jedoch bewegten sich seine Lippen weiter nach unten. Zuerst machte er bei ihrem Bauch halt und umkreiste mit seiner Zunge ihren Bauchnabel, doch auch dort verweilte er nicht lange.

Er verteilte hauchzarte Küsse auf die Innenseite ihrer Oberschenkel, was Katie nur noch mehr vor Leidenschaft brennen ließ. Katie öffnete ihre Beine ein wenig mehr für ihn und stöhnte. Er quälte sie nun schon einige Zeit, sie würde es nicht mehr lange durchhalten ohne völlig den Verstand zu verlieren.

„Marcus bitte, ich halte das nicht mehr aus. Ich brauche dich!"

Diese Worte aus ihrem Mund zu hören, war Musik in seinen Ohren, schon allein sie berauschten ihn und brachten ihn beinah über die Klippe, jedoch brachte er gerade noch so viel Selbstbeherrschung auf um dies zu verhindern. Er wollte sie genauso sehr wie sie ihn. Auch er konnte es kaum noch aushalten, auch wenn er es gerne noch ein wenig hinausgezögert hätte.

Eine weitere Aufforderung ihrerseits war jedoch nicht mehr nötig, Marcus brachte seine Hüften in die richtige Position und kaum dass Katie sich versah, hatte er sich bereits in ihr versenkt.

Das musste der Himmel sein, da war sie sich sicher. Nicht einmal mit Alexander fühlte es sich so dermaßen gut an. Bei ihm hätte sie auch niemals gebettelt, dass er endlich zu ihr kam. Sie war süchtig nach diesem Mann.

Katies Beine schlangen sich um ihn und schnell hatten sie einen Rhythmus gefunden, mit dem sie beide zufrieden waren.

„Du fühlst dich so verdammt gut an!"

Gerne hätte Katie ihm dies erwidert, aber sie war zu nichts anderem mehr imstande als zu stöhnen und ab und an ein „Oh mein Gott" von sich vernehmen zu lassen.

Zwischenzeitlich verringerte er sein Tempo ein wenig um sie zu quälen, aber lange hielt er es nicht aus ohne sich selbst damit zu schaden. Er zog sich für einen kurzen Moment aus ihr heraus, was sie protestieren ließ, ehe er ihre Perle mit seiner vor Lust geschwollenen Eichel streichelte.

„Mehr!" war das einzige was sie noch über die Lippen brachte, bevor er sich wieder mit ihr vereinigte und sein Tempo stetig anstieg. Mit jedem seiner kraftvollen Stöße brachte er sie näher an den Abgrund und er auch würde nicht mehr lange brauchen um die Erlösung zu finden.

Sie erreichte den Gipfel zuerst und stöhnte seinen Namen, während der intensive Orgasmus unglaubliche Wellen durch ihren Körper jagte und sich hinter ihren Augenlidern ein wahres Feuerwerk abbildete.

Ihre heftige Reaktion brachte auch ihn zu einem euphorischen Höhepunkt, bevor er gänzlich auf ihr zusammenbrach. Mit letzter Kraft rollte er sich von ihr und zog sie in eine Umarmung. Er wollte sie weiterhin so nah wie möglich bei sich spüren.

Es war einfach fantastisch gewesen. Niemals hätte sie erwartet, dass er und sie sich so gut ergänzten. Das war bei weitem das Beste das ihr jemals passiert war. Und sie hatte noch lange nicht genug von ihm. Zwar war sie im Moment zu nichts anderem fähig, als sich an in zu kuscheln und auf de erlösenden Schlaf zu warten, aber dies hier versprach ihr in Zukunft noch viele solcher leidenschaftlichen Nächte.

Das letzte was er noch zustande brachte, war sie beide zuzudecken, bevor auch er in einen erholsamen Schlaf abdriftete, nicht aber ohne ihren blumigen Duft wahrzunehmen und ihr noch einen zarten Kuss auf den Haaransatz zu geben.

Beide hatten von diesem Tag vieles erwartet, aber sicherlich nicht, dass es soweit gehen würde. Es war das erste Mal überhaupt das beide über ihren Schatten gesprungen waren und alle ihre Zweifel über Bord warfen. Und wie sie beide sahen, war das Ergebnis alles andere als schlecht.


bibber ...und?