Disclaimer: Diese Geschichte basiert auf Charakteren und Situationen, die das Geistige Eigentum von J. sowie von verschiedenen Verlegern, inklusive Bloomsbury Books, Raincost Books und Warner Bros. Inc.- jedoch nicht nur von diesen -sind. Ich verdiene hiermit Kein Geld, noch ist es meine Absicht, irgendwelche Copyrights oder Warenzeichen zu verletzen.


!-- page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --

Kapitel XIX Ein Gespräch unter Männern oder…was Katie nichts weiß….

Unangenehme Dinge brachte man am besten schnellstmöglich hinter sich. Das war zumindest die Philosophie von Marcus Flint. Er hatte sich ohne Katie vorher Bescheid zu sagen auf den Weg zu Oliver gemacht um ein klärendes Gespräch zu führen, sein innerstes rebellierte zwar aufs äußerste gegen diese Handlung, aber als Slytherin stellte man sich nun mal den Herausforderungen und lief nicht davor weg.

Noch einmal tief durch atmend schaute Marcus sich um, damit auch niemand den er kannte sah, wie er auf Woods Grundstück spazierte und machte sich dann auf in Richtung Höhle des Löwen, was wenn man es genau nahm auch wortwörtlich so stimmte.

Noch ahnte Oliver noch nichts von seinem Besuch, eigentlich war er ganz froh heute niemanden zu erwarten, da er am vorherigen Abend zusammen mit seiner Quidditch Mannschaft ein wenig gefeiert hatte und nun mit den Folgen kämpfte. Mit Mühe schleifte er sich in die Küche und suchte verzweifelt nach einer Aspirin, denn in diesem Zustand einen Zauber dagegen auszusprechen war genauso gefährlich,wie in diesem Zustand zu Apparieren.

Doch leider wollte sich in seiner doch eher spärlich ausgestatteten Wohnküche kein Aspirin auftreiben lassen, genauso wenig wie in seinem Apothekenschrank im Badezimmer, wo sich zur Zeit nur noch eine halb leere Tube mit Wundsalbe befand.

Mit dröhnendem Kopf und mit sichtlich schlechter Laune, aufgrund der Tatsache das er nichts gegen diesen Verdammten Kater im Haus hatte begab Oliver sich wieder in die Küche um wenigstens ein paar seiner Gehirnzellen durch Kaffee zur Funktion zu bewegen. Kaum hatte er sich schwer fällig in einen der nicht wirklich korrekt zusammengebauten Stühle fallen lassen, klingelte es an seiner Haustür. Als wenn es in seinen Ohren nicht schon genug klingeln würde, war die Türklingel gerade das letzte was er zu hören hoffte. Wer zum Henker wollte gerade jetzt etwas von ihm, Besuch wollte er gerade wirklich keinen haben.

Marcus hatte wirklich keine Ahnung was für einen Unpassenden Moment er sich ausgesucht hatte, um den Gryffindor aufzusuchen. Er hielt Wood grundsätzlich für einen Frühaufsteher, immerhin hatte er zu Hogwartszeiten oft genug mitbekommen, dass Wood sein Team schon in den frühsten Morgenstunden aufs Feld jagte, während er und die anderen Slyterins, sowie wahrscheinlich jegliche andere Bewohner von Hogwarts noch im Bett lagen. So erlag er der Annahme, Oliver wäre zu dieser Zeit schon frisch und munter auf den Beinen. Als wirklich Wach konnte man ihn nicht ansehen und zur Zeit war er alles andere als frisch und munter.

Als sich die Tür langsam vor Marcus öffnete, wollte er seinem Blick nicht trauen. Vor ihm stand ein ziemlich zerknitterter Oliver Wood, der aussah, als hätte er die letzten Nächste durchgemacht und das Wort Schlaf aus seinem Wortschatz gestrichen. Er hatte wohl nicht wirklich den richtigen Moment für ein Gespräch erwischt, das war ihm nun auch klar.

Auch Oliver war nicht wirklich darauf vorbereitet gewesen, was ihn vor seiner Tür erwartete.

Egal welche Vermutung er vorher angestellt hatte, Marcus Flint kam darin nicht vor. Nicht einmal in seine schlimmsten Alpträumen, wäre er auf die Idee gekommen, das sein Erzfeind eines Tages vor seiner Tür stehen würde und das auch noch aus freiem Willen. Was zum Teufel machte er hier und zudem auch noch zu dieser frühen Stunde? Oliver rieb sich einmal mehr die Augen, da er sich wirklich sicher sein wollte, das dies kein durch seinen Zustand ausgelöster Alptraum oder eine Halluzination war.

„Flint, du stehst nicht gerade wirklich vor meiner Tür oder?"

Der Slytherin musste sich ein Lachen verkneifen. Der Gryffindor schien anscheinend in der letzten Nacht u tief ins Glas geschaut zu haben. Denn an seiner Stimme konnte er ganz klar erkennen, dass er mit einem Kater zu kämpfen hatte. Das konnte jetzt entweder ziemlich lustig werden oder das Gespräch würde für beide im St. Mungos enden.

„Dir auch einen schönen Morgen Wood. Ich muss dich enttäuschen, ich bin keine Folge deiner wie ich vermute Alkohol durchtränkten Nacht, ich bin eigentlich hier um mit dir zu reden."

Reden? Ja genau das war es was Oliver jetzt brauchte, Reden, in diesem Zustand und dann auch noch mit seinem Lieblings Slytherin. War er nicht mit seinem Kater schon genug bestraft? Was würde jetzt noch kommen, er sollte am besten gar nicht darüber nachdenken, es kam sowieso immer schlimmer, auch wenn man glaubte es ginge nicht mehr.

„Ok Flint...aber dazu hast du dir einen verdammt miesen Zeitpunkt ausgesucht, wie du vielleicht sehen kannst, bin ich nicht gerade in der Stimmung zu reden!"

Wenn Oliver glaubte den Slytherin damit zum gehen zu bewegen, so hatte er sich mal wieder geirrt. Denn Marcus Flint hatte gerade viele Pläne, aber keiner davon beinhaltete das er nun verschwand und Oliver mit seinem Kater alleine lies.

„Ich sehe es, na ja eigentlich bin ich eher der Meinung, dass der Ausdruck „nicht in der Stimmung" durch „nicht in der Lage" ersetzt werden müsste." damit schob er sich ohne auf eine Erwiderung zu warten an Wood vorbei und betrat dessen Haus.

Normalerweise hätte Wood ihn schneller wieder hinaus befördert als es dem Slytherin lieb war, aber im Moment fühlte sich Wood nicht einmal dazu in der Lage die Leichtesten Handlungen vorzunehmen. Was auch immer der Slytherin vor hatte, in diesem Zustand wäre er ihm auf jedem Fall hilflos ausgeliefert. Aber um was auch immer hier vor sich ging schnell hinter sich zu bringen, schloss der junge Mann die Tür und schleppte sich dann mit immer noch unerträglichen Kopfscherzen in die Küche, wo es sich sein Erzfeind schon gemütlich gemacht hatte.

„In Ordnung Flint, da du anscheinend nicht die geringste Lust hast hier zu verschwinden, was um Merlins willen willst du von mir?" Selbst der Klang seiner eigenen Stimme verursachte ein unangenehmes Pochen in seinem Kopf. Oliver wünschte sich, er wäre doch heute lieber im Bett geblieben und hätte die Tür gar nicht erst geöffnet.

„Mit dir reden, aber in deinem Zustand ist das irgendwie nicht möglich, dagegen muss man was unternehmen!" und ohne auf irgendeine Reaktion seines Gegen übers zu warten zückte er den Zauberstab und sprach einen Zauberspruch gegen Olivers Kater aus.

Nur Sekunden später war sowohl Olivers Lichtempfindlichkeit, als auch seine rasende Kopfschmerzen verschwunden. Zuerst dachte er, der Slytherin wolle ihn verfluchen, als er sah, wie dieser seinen Zauberstab zückte, aber das er ihm helfen würde, auf die Idee wäre er niemals gekommen.

„Du hilfst mir?" fragte der Gryffindor noch ganz erstaunt, während er jetzt so richtig wach wurde.

„Ja, glaub ja nicht das ich es aus Nettigkeit getan habe, aber so spricht es sich leichter, als mit einer lebenden Leiche." stellte der Slytherin schon von vorn herein klar, nicht das man ihm gegenüber diesem Gryffindor noch Menschenfreundlichkeit nachsagte, auch wenn er sich verändert hatte, so hatte Marcus Flint immer noch einen gewissen Ruf zu verlieren.

„Ich hätte auch nichts anderes vermutet, ich habe vielleicht gestern zu tief ins Glas geschaut, aber mir ist immer noch bewusst, wen ich vor mir habe. Also worüber willst du mit mir reden!"

Eigentlich war diese Frage nicht nötig, es gab zur Zeit nur ein Thema um das es gehen konnte und das war nun mal Katie Bell. Oliver wusste, das Katie es für besser hielt, wenn die beiden sich noch einmal aussprachen, damit die Verhältnisse ein für alle mal geklärt waren, aber das Flint dem wirklich nachgehen würde, hatte er nicht glauben wollen. Nun wurde er anscheinend eines besseren belehrt.

„Du weißt es geht um Katie und ich weiß, dass du trotz deines Gespräches mit ihr unsere Beziehung missbilligst..." weiter kam er nicht, denn ohne den stechenden permanenten Schmerz in seinem Kopf, war Oliver sehr wohl in der Lage seine Meinung über dieses Thema kund zu tun.

„...Und das hat ja auch einen guten Grund, du bist ein Slytherin, unser Feind, wir standen immer auf zwei verschiedenen Seiten im Leben, wie glaubst du könnte ich darüber einfach hinwegsehen..."

So sehr der Gryffindor auch von seiner Wut und seinen Vorurteilen beherrscht war, so waren seine Argumente nicht aus der Luft gegriffen. Er war in einer Welt aufgewachsen, in der alles Schwarz und Weiß war, diejenigen die auf der Seite des Lichts kämpften und diejenigen die sich der schwarzen Magie anschlossen, Reinblüter und Muggelstämmige, Gryffindors und Slytherins. Sie waren alle damit aufgewachsen und hatten in Hogwarts dieses Weltbild selbst gelebt, erst später während und nach des Krieges begangen sich die Grenzen zwischen Schwarz und weiß zu vermischen. Es war ungewohnt noch immer. Es war nie leicht sein einstiges Weltbild neu zu überdenken.

Oliver wusste, dass er durch viele Vorurteile geprägt war und wahrscheinlich immer sein würde, aber es war nicht leicht einfach alles von heute auf morgen zu vergessen, zu leicht hatten sie sich alle hinter ihren Rollen versteckt und er konnte im Nachhinein nicht mehr genau sagen, was echt und was gespielt war. War es da nicht selbstverständlich, dass er dem Slytherin misstraute, immerhin ging es hier um Katie, eine der wenigen Personen die er schon seit Ewigkeiten kannte und der er bedingungslos vertraute.

„Ich bin mir sehr wohl bewusst das du darüber nicht hinwegsehen kannst, ich habe selbst damit zu kämpfen. Keiner verlangt von dir, dass du vergisst was war, ich verlange gar nichts von dir, ich bitte dich nur um eine Chance, das alles aus einer anderen Perspektive zu betrachten."

Das er nichts von seinem Gegenüber verlangen konnte war ihm schon zu Anfang klar gewesen, aber um einer Chance bitte, das konnte er, auch wenn es ihm schwer fiel. Er war nie die Person gewesen, die andere um etwas gebeten hatte. Ihm war auch klar, dass in der Vergangenheit viel zu viel passiert war, als das sie jemals so etwas wie Freunde werden könnte, dazu war auch hier Schwarz-und Weiß- Denken noch viel zu sehr in ihren Köpfen verankert. Aber hier könnten die beiden durch einen Waffenstillstand und durch eine mäßigen Art von gegenseitigem Respekt eine Brücke schlagen.

„Wie kann ich dir trauen? Ich weiß das Katie es ernst mit dir meint, aber wie steht es mit dir, wie ernst ist es dir mit dieser Beziehung? Denn ich schwöre dir, tust du ihr weh, wirst du es bereuen jemals meine Bekanntschaft gemacht zu haben!"

Flint bezweifelte in keinster Weise das der Gryffindor, seine Drohung wahr machen würde, käme es wirklich jemals dazu, das dieser Katie verletzte. Aber das war etwas, was er niemals vorhatte zu tun. Fasziniert stellte er fest, dass Gryffindor und Slytherin doch mehr Gemeinsamkeiten hatten, als sie zugeben wollten. Sobald sie eine Gefahr für eine Person aus ihren Reihen witterten, erwachte ihr Beschützer Instinkt.

Angesichts dieser auffallenden Gemeinsamkeit musste der Slytherin schmunzeln, bevor er zu einer Antwort ansetzte.

„Ich weiß das mein Wort für dich nicht sehr viel Wert ist und ich kann es dir bis zu einem bestimmen Grad nicht einmal verdenken, aber ich versichere dir das mir nichts entfernter liegt, als Katie zu verletzen, auch wenn du meinerseits nicht imstande dazu siehst, ich liebe Katie mehr als mein Leben."

Er wunderte sich selbst, wie leicht diese Worte mittlerweile über seine Lippen kamen, zu Anfang hatten ihm diese Empfindungen und die Erkenntnis der selbigen noch eine Heiden Angst eingejagt, aber mittlerweile machte ihn dieses Gefühl vollständig.

Oliver hingegen war es so gar nicht gewohnt einen Slytherin über Liebe reden zu hören, eigentlich hatte er in seinem ganzen bisherigem Leben noch einen Slytherin über irgendeine Art von Gefühl sprechen gehört. Bisweilen erlag er auch der Überzeugung, dass das einzige Gefühl zu welches Slytherins fähig waren, Hass war. Aber auch das war wieder eines dieser unendliche Vorurteile,

Schlussendlich waren die Häuser nur Spiegel der am meisten Ausgeprägten Charaktereigenschaften, die Seite die sie gewählt hatten, denn Weg den sich schlussendlich einschlugen, dafür waren nicht die Häuser verantwortlich, es war unter vielen anderen Faktoren ihr Erbe an Vorurteilen, was von Generation zu Generation weiter gegeben wurde.

„Nimm mir das jetzt nicht übel, aber du kannst viel erzählen, wie soll ich da wissen, dass du es ernst meinst?" Nun war Oliver wirklich gespannt, wie der Slytherin ihm das gesagt auch beweisen wollte.

Doch sein Gegenüber wäre nicht Marcus Flint, wenn er nicht auch mit dieser Frage Olivers gerechnet hätte. Nun begann er in seinem Umhang zu kramen. Es dauerte ein wenig, bis er gefunden hatte, was er suchte und natürlich war Oliver gespannt darauf, was nun folgen würde.

Aus einer der etlichen Taschen seines Umhangs zog Marcus dann 3 kleine kristallene Phiolen heraus und legte sie vorsichtig auf den Tisch. Oliver musste nicht einmal darüber nachdenken, er wusste sofort um was es sich dabei handelte. Erinnerungen, aber keine normalen Erinnerungen, keine kleinen weißen schlierenartigen Fäden, diese hier hatten eine rote Färbung.

Marcus hatte vor ihm nicht einfache Erinnerungen zu zeigen, sondern Erinnerungen, welche Emotionen übertragen. Er wusste nicht so recht was er davon halten sollte, Es verschlug ihm irgendwie die Sprache. Sollte sein Gegenüber wirklich bereit sein ihn so tief in sein innerstes Blicken zu lassen. Erinnerungen dieser Art wurde sehr selten aufbewahrt und überhaupt preisgegeben. Schon allein die Tatsache, das Marcus bereit war, diese mit ihm zu teilen, bewies doch schon, das er es ernst meinte oder?

„Du musst nicht...."! Wollte Oliver gerade einwenden, als er seine Sprache wieder gefunden hatte, doch er wurde von einer einfachen Geste seines Gegenübers zurück gehalten. Oliver konnte diesmal genau in Marcus Gesicht lesen, was in ihm vorging. Er war nicht so weit gegangen um jetzt einen Schritt zu gehen. Egal wie persönlich es nun werden würde, sein Stolz lies es nicht zu das er kniff. Und in diesem Moment begriff Oliver, dass der Slytherin mindestens genauso stur war wie er selbst.

Als Bestätigung nickte er ihm nur zu. Er würde, auch wenn sie sich normalerweise in jeglicher Art bekriegten sorgsam mit diesen Erinnerungen umgehen, so als wenn es seine eigenen wären. Oliver konnte nur ahnen, was es für den Slytherin hieß, so viel von sich Preis zu geben.

Kaum offenbarte sich Oliver die erste Erinnerung fand er sich in der Zeit wieder in der Marcus und Katie als Team eingeteilt wurden. Er spürte die Isolation des Slytherin ganz deutlich, so als wären es seine eigenen Emotionen. Die Tatsache, dass ihre Zusammenarbeit fast unmöglich war und die Blicke die ihm, nein die Marcus entgegengebracht wurden ließen in sich einsam fühlen. Mochten das die Gefühle des Slytherins gewesen sein? Solch eine Art von Einsamkeit musste schrecklich sein, so etwas wünschte er niemanden. Plötzlich wechselte die Perspektive, es war als wenn er selbst in Marcus Körper stecken würde. Gerade schien er neue Akten auf dem Tisch liegen zu haben und öffnete auch schon die erste. Doch kaum hatte er dies getan überschwemmten ihn eine Welle von Emotionen. Angst, Wut, Trauer, Oliver wusste sich kaum zu helfen, er wusste nicht damit fertig zu werden. Als Oliver langsam wieder Kontrolle über das Gefühlte hatte wusste er auch warum es sich so heftig an gefühlt hatte. Die Anklage die Marcus gemeinsam mit Katie stellen sollte war wirklich eine schwierige Angelegenheit .Der Angeklagte war in diesem Fall niemand anders als Marcus eigener Vater, das Oberhaupt der Familie Flint. Nach außen hin blieb Marcus jedoch sehr ruhig, soweit Oliver das beurteilen konnte, lediglich das verkrampfen seiner Hände nahm der Gryffindor wahr.

Kaum konnte er Zeit sich Gedanken dazu zu machen, als er schon Katie auf sich, nein auf Marcus zu stürmen sah bevor sie ihm gleich die Akte aus der Hand riss. Er bemerkte Katies Blick und dieser schmerzte ihn noch mehr, dieses Mitleid war für ihn unerträglich.

Marcus schien auf eine Art damit gerechnet zu haben, dass jetzt nachdem der elende Krieg beendet war die Verhandlungen nicht abebben würden und sie viel zu tun bekamen, auch mit Menschen die er einst Freunde nannte. Doch ihm war nicht gewahr gewesen wie schmerzhaft es werden würde. Genauso wenig wie Oliver, der kaum wusste wohin mit diesen ganzen Emotionen.

Oliver hielt es nicht mehr aus, es war eine Sache das Geschehene in einer Erinnerung zu verfolgen, aber eine ganz andere, die dazugehörigen Gefühle auch mitzuerleben. Er brach ab.

Kaum war Oliver wieder zurück in der eigentlichen Realität, konnte er nicht anders und starrte Marcus einfach nur an. Er hatte nie geahnt wie viele Emotionen sich hinter der kalten Fassade des jungen Mannes steckten. Er war sich nicht ganz sicher, ob er selbst in der Lage war, die anderen Beiden Erinnerungen auch noch anzusehen. Aber er fühlt sich irgendwie verpflichtet, jetzt da er so tief in die Seele seines Gegenübers gesehen hatte und all den Schmerz wahrgenommen hatte.

Die nächste Erinnerung sollte nicht so schmerzhaft sein, jedoch auch nicht voller Freude. Es war der Tag an dem Katie völlig fertig nach Hause kam, nachdem sie Alexander in Flagranti erwischt hatte.

Beim Anblick von Katies verweintem Gesicht, zog sich ein stechender Schmerz in der Gegend seines Herzen seine Bahnen. Oliver spürte eine unglaubliche Welle Mitgefühl und Verzweiflung die wie schmerzende Reiszwecken auf ihn nieder prasselten. Langsam bewegte sich der Slytherin auf die weinende Gryffindor zu. Es war komisch, alles aus Marcus Perspektive zu verfolgen und doch nichts steuern zu können.

Vorsichtig nahm de Slytherin nun Katie in den Arm und streichelte ihr beruhigend über die Arme. Was sich nun für ein Gefühl im inneren des jungen Mannes ausbreitete konnte Oliver gar nicht richtig fassen. Es kribbelte angenehm am ganzen Körper und eine heimatliche Wärme breitete sich um sein Herz aus. Hier in Katies nähe fühlte er etwas wie Heimat, wie Zu hause, Familie. Er selbst kannte dieses Gefühl zwar selbst, aber nie in solch einer Intensität.

Dann hörte er Katie erzählen was vorgefallen war, sie erzählt Marcus auch von ihrem Schmerz und ihren Gefühlen, welche sie Empfunden hatte, als sie Alexander in dieser Situation erwischte. Ihm hatte sie zwar schlussendlich in ihrem Gespräch erzählt was vorgefallen war, aber ihre Gefühle blieben ihm verborgen. Nun war es sein, eigenes Herz was einen Stich bekam. Sie musste ihm wirklich blind vertrauen.

Er hörte Marcus tröstende Worte. „Kleines, er hat dich gar nicht verdient und das weißt du, jede Träne die du um ihn weinst ist eigentlich viel zu wertvoll dafür." damit nahm er sie in den Arm und sprach immer wieder beruhigend auf sie ein.

Oliver spürte das dies nicht einfach nur daher geredet war, er meinte jedes Wort auch so wie er es sagte. Er spürte die unterdrückte Wut in Marcus, aber nicht nur Wut auf Alexander, sondern auch Wut au sich selbst. Wut auf sich selbst, nicht gut genug auf seine Katie aufgepasst zu haben.

Als die Erinnerung immer mehr verblasste, bliebt nur ein überraschter Oliver zurück. Oliver war sich immer mehr bewusst wie verblendet er über all die Jahre gewesen war. Wie wenig er doch über seine Mitmenschen wusste, obwohl er sie glaubte zu kennen oder zumindest richtig einzuschätzen. Dies war zwar keine Entschuldigung dafür was sie sich beide im laufe der Jahr angetan hatten, es entschuldigte keinen von beiden, denn keiner hatte lange Zeit über seinen eigenen Horizont hinaus sehen wollen. Das gerade ihm ein Slytherin eine neue Perspektive aufzeigen musste, wurmte ihn schon sehr.

Nun war also nur noch eine Erinnerung übrig geblieben. Was würde den jungen Mann diesmal erwarten? Er war sich nicht sicher, ob er denn Schmerz, denn der Slytherin wohl Jahrelang mit sich herum geschleppt hat auch nur noch eine Minute länger ertragen konnte. Aber er sollte nicht derjenige sein der sich beschwerte, immerhin war er auch nicht derjenige der einen Seelenstriptease der besonderen Art hinlegte. Also ergab sich Olivers einem Schicksal.

Oliver konnte nicht genau ausmachen, wo er sich befand. Es war eindeutig Hochsommer und dies hier nicht England. Er vermutete Italien oder Spanien. Katie war auch anwesend, sie lief ein paar Meter vor ihm und schien auf irgendwas gespannt zu sein.

Komm schon, ein wenig schneller könntest du schon gehen und mach nicht so ein Gesicht, ich weiß ganz genau das du dich auch freust!"

Und wie sie da recht hatte. Oliver spürte eine Vorfreude, die er selbst das letzte Mal empfunden hatte, als er selbst noch an den Weihnachtsmann glaubte. Wiedereinmal hatte er kaum Zeit dies merkwürdig oder verwunderlich zu finden, denn anscheinend waren sie angekommen.

Ein kleines Mädchen langen braunen Haaren, Haselnussbraunen Augen und einem Sonnen gebräunten Teint lief schnurstracks auf Marcus zu und warf sich im regelrecht in die Arme.

Onkel Marcus!"

Onkel?Hatte er da richtig gehört? Dieses Mädchen sah nicht wirklich danach aus, als wenn es mit ihm verwandt wäre, aber trotzdem schien sie ihn zu kennen und auch sehr zu mögen, so stürmisch wie sie in begrüßte.

Das diese Zuneigung auf Gegenseitigkeit beruhte, konnte Oliver sozusagen selbst spüren. Es war eine Herzlichkeit, ein inneres strahle, das er so niemals vom Slytherin hätte vermutet.

Na mein Engel, wie geht es dir!" redete plötzlich Marcus mit einer völlig veränderten Stimme. Oliver fühlte eine Art Beschützer Instinkt. Wer war dieses Mädchen und woher kannte Flint sie.

In Olivers Kopf stellten sich ihm so viele unbeantwortete Fragen.

Dann kam plötzlich eine ältere Frau so um die 60 um die ecke.

Buenos Dias, Senior Flint, Seniorina Bell!" Wenn er sich in seinen Sprachkenntnissen nicht vollkommen irrten, dann befand er sich also in Spanien. Also war seine Vermutung schon einmal richtig gewesen. Doch wer war diese Frau und vor allem, wer war dieses kleine Mädchen, mit dem Katie mittlerweile liebevoll spielte.

Die wechselte nun in die englische Sprache, jedoch konnte man ihren spanischen Akzent deutlich heraushören.

Wie schön, dass sie uns mal wieder besuchen kommen, Selina hat sich schon so sehr auf sie gefreut. Sie ist so stolz darauf sie als Paten zu haben und das mit Recht, sie haben s viel für unser Waisenhaus getan, ich weiß gar nicht wie wir ihnen das jemals danken können..."

Oliver fühlte das Marcus sich bei dieser Lobeshymne unwohl fühlte. Er werte weitere Worte der Frau mit einer Geste am.

Das würde doch jeder tun, was wir getan haben war nichts besonderes..."

Die Frau jedoch lies sich nicht beirren, sie lächelte Marcus aufmunternd an.

Sie sollten nicht immer s bescheiden sein, kommen sie, lassen sie uns eine Erfrischung zu uns nehmen!"

Damit deutete sie ihm an ihr zu folgen. Bevor er dies jedoch tat, sah er noch einmal zu Katie und Selina wie sie miteinander schon wieder überkam Oliver dieses vertraute Gefühl nach Heimat und Zuneigung in ihrer reinsten Form.

Waisenhaus? Flint und Bescheiden? Was um Merlins willen hatte er verpasst?

Doch bevor seine Neugierde befriedigt werden konnte, war diese Erinnerung auch zu ende und hinterließ eine Menge offener Fragen.

„Glaubst du mir jetzt, dass ich es ernst meine?" kam nun die überraschende Frage von seinem Gegenüber. Oliver konnte nur automatisiert mit dem Kopf nicken, er war noch immer von all den neuen Eindrücke überwältigt und wusste beim besten willen nichts damit anzufangen. Er hatte doch noch so viele Fragen, aber ob der Slytherin ihm diese auch beantworten würde?

„Ich weiß du hast mehr Preisgegeben als man erwarten könnte und das rechne ich dir hoch an, aber kann ich dir eine Frage stellen?"

Der Slytherin gab ihm in Gedanken Recht, ja er hatte mehr von sich Preisgegeben, was man hätte überhaupt in dieser Situation verlangen können, reichte es ihm immer noch nicht. Aber seine Neugierde gewann, schließlich konnte er sich Woods Frage ja erst einmal anhören und dann entscheiden.

„Fragen kannst du ruhig, ob ich jedoch Antworte entscheide ich dann..."

Oliver fand das nur gerecht und so konnte er sich nachher nicht vorwerfen, er hätte nicht wenigstens versucht etwas mehr zu erfahren.

„In Ordnung, diese Selina aus deiner letzten Erinnerung, wer ist sie?"

Marcus hatte mit allem gerechnet, aber nicht mit dieser Frage. Er überlegt es sich gut bevor er Oliver darauf eine Antwort gab.

„Selina ist mein und Katies Patenkind..."

Es war schon längere Zeit her, Marcus und Katie waren richtig gute Freunde geworden und Marcus erhielt eine Nachricht über den Tod seines Cousins Hernando. Er war in Spanien groß geworden und gründete dort auch später eine Familie. Nun war er, ebenso wie seine Frau Tod und sie hatten eine Tochter zurück gelassen.

Marcus saß gerade im Wohnzimmer als er diese Nachricht erhalten hatte. Er hatte zwar nie viel mit Hernando zu tun gehabt, aber ihm tat die kleine Selina, seine Tochter Leid. Das hatte sie nicht verdient. Hernando hatte sie genau wie seine Frau gegen die dunkle Seite gestellt, sie wollte wie so viele andere eine sichere Zukunft für ihr Kind, leider würden sie dies aber nicht mehr miterleben.

Katie kam kurze Zeit später ins Wohnzimmer und wunderte sich warum Marcus so still dasaß und starr auf das Blatt Papier in seiner Hand schaute. Das konnte nichts gutes bedeuten, das letzte Mal, das sie ihn so gesehen hatte, war als er die Anklage für seinen Vater vorbereiten sollte.

Marcus, was ist los...stimmt was nicht..." versuchte sich Katie langsam an die Situation heran zu tasten.

Langsam schaute dieser zu ihr auf und erklärte ihr die Situation in kurzen Worten. Katie verbrachte seitdem keine Minute, in der sie nicht an die Kleine Selina dachte.

Marcus, lass uns nach Spanien...lass uns wenigstens nach ihr sehen..."

Auch wenn ihn Katies Aussage etwas überraschte, so hatte er selbst auch schon mit dem Gedanken gespielt, doch jetzt wo sie es aussprach, war er fest entschlossen.

Kaum 3 Tage später standen sie vor dem Waisenhaus in Murcia. Dort lernten sie Selina kennen. Sie war gerade mal 5 Jahre alt, hatte lange braune Haare die zu zwei Zöpfen geflochten waren, große Haselnussbraune Augen die alles neugierig beobachten, doch sie war auch sehr still, kein wunder nach allem was passiert war. Die Mitarbeiterin des Waisenhauses Seniora Álvarez erklärte der kleinen, wer die beiden waren. Kaum hatte diese vernommen, dass sie mit Marcus verwandt war, stürmte sie auf ihn zu, sprang ihm förmlich in die Arme.

Marcus war zuerst etwas überfordert, aber er hatte sich schnell wieder gefangen und nahm die kleine in den Arm. Kaum hatte die kleine wahrgenommen, dass Marcus sie in den Arm genommen hatte und sie anlächelte, fing sie an wie ein Wasserfall zu reden und das im perfekten Englisch, was Marcus ein wenig verwirrte.

Seniora Álvarez bemerkte die verwirrten Blicke des jungen Mannes und begann ihrerseits zu erklären.

Sie ist zweisprachig aufgewachsen, ihre Eltern hielten es für eine gute Idee und ich im übrigen auch.."

Marcus unterhielt sich noch eine Weile mit Selina und lies sich dann von Seniora Álvarez durch das Waisenhaus führen, während Katie sich mit Selina beschäftigte. Die beiden hatten sich schon nach wenigen Sekunden ins Herz geschlossen, so dass Marcus unbedenklich mit Seniora Álvarez gehen konnte.

Die ist ein ganz besonderes Waisenhaus, Ich weiß das sagt wahrscheinlich jeder über das Waisenhaus in dem er arbeitet, aber hier stimmt es wirklich. All die Kinder die hier untergebracht sind, haben ihre Eltern im Krieg gegen den dunklen Lord verloren. Und das sind nicht wenige. Wir versuchen aber unser bestes, auch wenn es nicht einfach ist. Die Ministerien stellen dafür nicht genügend Gelder zur Verfügung. Wir suchen zwar immer nach Paten, aber sie können sich vorstellen wie schwer es ist. Ich bin mir im klaren das sie Selina nicht bei sich aufnehmen können, sie sind noch jung und erst am Anfang ihrer Karriere, sie müssen erst einmal selbst über die runden kommen, aber es hilft der kleinen schon zu wissen, dass jemand da ist, glauben sie mir!"

Marcus wusste genau was sie meinte, wenn man wusste da war jemand, war man einfach nicht mehr allein, egal wie weit weg dieser jemand war.

Ist es wenigstens möglich die Patenschaft für Selina zu übernehmen?"

Seniora Álvarez lächelte. „Natürlich ist das möglich, normalerweise vergeben wir eine Patenschaft immer nur an Paare, aber da sie mit ihr Verwandt sind, ließe sich bestimmt etwas machen!"

Jedoch war dies nicht nötig, Katie war so von der kleinen Selina bezaubert, das sie gemeinsam mit Marcus die Patenschaft übernahm. Aber Marcus musste immer wieder an die vielen anderen Kinder denken, die nicht so viel Glück hatten und niemanden mehr hatten. Aber er wusste sich zu helfen, er hatte genug Verbindungen und würde dies auch Nutzen...es war nun mal eine Schande, dass die zuständigen Ministerien nichts taten.

Kaum waren sie wieder in England setzte sich Marcus mit einige alten Bekannten in Verbindung. Er wollte das Waisenhaus in Form einer Stiftung unterstützen und Katie war ebenfalls Feuer und Flamme von dieser Idee. Alles was sie selbst an Kontakten dazu beisteuern konnte tat sie.

Schon war die Stiftung „el orfanato de la magia" ins Leben gerufen und sie waren sehr erfolgreich damit.

„Ich wusste ja gar nicht..."

Marcus unterbrach ihn schroff. „Das weiß niemand das ich dahinter stecke und das soll auch so bleiben haben wir uns da verstanden Wood?"

Beinah hätte Oliver vergessen, wen er da vor sich hatte. Doch nun war er wieder auf den Boden der Tatsache gelandet.

„Natürlich, für wen hältst du mich eigentlich?....nein lassen wir das, wenn ich ehrlich bin will ich keine Antwort auf diese Frage."

„Gut, sie hätte dir auch nicht gefallen!" da war er wieder der alte Marcus Flint, so wie Oliver ihn kannte.

Oliver atmete einmal kurz durch, nein er würde sich jetzt nicht aufregen.

„In Ordnung, ich sehe ein ich hab mich getäuscht, ich kann Katies Entscheidung nun ein wenig mehr nachvollziehen, aber das heißt nicht das wir Freunde sind, ist das Klar?"

„Und wie Wood, glaub mir auf eine Freundschaft mit dir bin ich auch nicht sonderlich scharf, aber da ich mit deiner besten Freundin zusammen bin, wäre glaube ich ein Waffenstillstand gar nicht mal so schlecht."

Flint bot ihm gleich darauf seine Hand an, die Oliver zwar mit Skepsis und sehr zögerlich ergriff, aber immerhin nahm er sie an.

„Aber wehe du tust ihr weh, dann Gnade dir Gott..."

Marcus musste amüsiert schmunzeln. Dies Gryffindors, da musste Oliver sich wohl hinten anstellen, denn vor ihm waren schon einige andere, die ihm das gleiche gedroht hatten und wenn er ehrlich war, hatte er da vor den weiblichen Gryffindors mehr angst. Aber das würde er niemals zugeben.

Marcus nickte ihm zustimmend zu.

Nachdem die beiden nun dieses Gespräch beendet hatten, wollten sie Katie die mehr oder weniger frohe Botschaft ihres Friedens mitteilen, aber in der Wohnung war niemand anzutreffen, also machten sie sich gemeinsam auf den Weg in die Winkelgasse, denn Marcus hatte da so eine Ahnung wo seine Freundin steckte.

Marcus und Oliver hatten die ansammlung der Gryffindors schon nach kurzer Zeit in einem Cafe entdeckt und machte sich auf den Weg. Doch auch sie blieben nicht lange unentdeck, denn die blicke aller hafteten an ihnen beiden. Es war ja auch nicht wirklich ein alltäglicher Anblick, das Marcus Flint und Oliver Wood, zwar im gebührendem Abstand, jedoch imerhin gemeinsam eine Gasse entlang liefen.

Marcus konnte sich beinah ein Grinsen nicht verkneifen, als er das verblüffte Gesicht seiner Freundin sah

Sie hatte fragend ihre Augen braun hoch gezogen und konnte nicht wirklich fassen, was sie da sah….was um alles in der Welt hatte sie verpasst, war genau das was ihr Gesichtsausdruck in diesem Moment aussagte.

„Was…" das Fragezeichen stand den Freunden allen gleich ins Gesicht geschrieben.

Das merkten auch Oliver und Marcus, als sie endlich an dem Tisch ankamen und gaben nur eine sehr knappe Antwort zum Besten.

„Wir haben geredet!"

Innerlich krümmte sich sowohl Oliver als auch Marcus vor lachen, sollten sie doch glauben was sie wollten. So hatten sie wenigstens ihren Spaß, der Morgen und ihr Gespräch war für heute schon schwer genug gewesen.

Toll, sie haben also geredet…War die einzige Erkenntnis, welche die Freunde aus dieser Aussage ziehen konnten. Und was um Merlins Willen hieß das jetzt? Was war dabei heraus gekommen? Natürlich konnten sie es sich teilweise ja denken, aber warum mussten die beiden das Thema anscheinend Todschweigen wollen. Was war nur genau passiert. Katie wurmte es unendlich das niemand ihr etwas sagte.

„Und was haltet ihre gerade für einen Kriegsrat ab?" war nun Olivers frage, was dazu führte, das sich alle Köpfe gleichzeitig in Alexanders Richtung drehten und ihn mit tödlichen Blicken bedachten.

Diese Antwort war unmissverständlich.

„Oh ich sehe mein Cousin ist nicht der beliebteste Mensch zu Zeit!"

Katie konnte nur schnaufen. „Das hat er sich selbst zuzuschreiben und zur Krönung zerlegt er auch noch unser Büro..."

Oliver traute seinen Ohren kaum, was sollte sein Cousin da gemacht haben. Er hätte so etwas nie von ihm erwartete, aber sein Weltbild wurde in der letzten Zeit sowieso um einiges zurecht gerückt, da sollte er sich eigentlich über gar nichts mehr wundern.

„Man muss ihm doch mal einen Dämpfer verpassen!" Oh ja da waren sich alle einig.

„Auf die Idee sind wir auch schon gekommen, aber wie bitte soll das gehen, er traut doch keinem von uns mehr über den Weg, er weiß wie sauer wir alle auf ihn sind..."

„Ja aber er vertraut mir.....ich habe da auch schon eine Idee.."

Alle rückten näher und waren schon gespannt, was für eine Idee das sein sollte.

A/N:

So da bin ich wieder, ich hab es doch noch geschafft, zwar eine Woche später als ich es eigentlich geplant hatte, aber ich fand das Kapitel auch sehr schwierig, ich war nie mit dem zufrieden was ich geschrieben hab und habe es immer wieder gelöscht. Aber nun ist es da ;-)) Ich hoffe es gefällt euch, ich fand es ziemlich schwierig zwischen Oliver und Marcus zu "vermitteln" ich wollte einfach kein Friede Freude Eierkuchen...ich wollte es realistisch machen, die beiden können ja ihre Vergangenheit nich von heute auf Morgen begraben...bei Katie und Marcus hats ja hier auch länger gedauert ;-)Ich hoffe ihr hinterlasst mir ein Review und teilt mir eure Meinung dazu mit. Das nächste Kapitel wird es auch noch diesen Monat geben...aber ...naja es wird das letzte sein (plus ein kleiner Epilog...) also diese Geschichte neigt sich dem Ende.....und ich werd langsam sentimental...aber das heb ich mir für den schlus auf ;-)) ich werd mich sobald wie möglich dahinterklemmen ...bis ganz bald

Midnight