Disclaimer: Diese Geschichte basiert auf Charakteren und Situationen, die das Geistige Eigentum von J. sowie von verschiedenen Verlegern, inklusive Bloomsbury Books, Raincost Books und Warner Bros. Inc.- jedoch nicht nur von diesen -sind. Ich verdiene hiermit Kein Geld, noch ist es meine Absicht, irgendwelche Copyrights oder Warenzeichen zu verletzen.


Leg dich nie mit einer Löwin an, sonst beißt ihr Rudel zu!!!

Man kann nicht wirklich sagen, dass Katie sich außerordentlich auf diesen Abend freute, zwar war alles bis ins kleinste Detail geplant und sie sollte sich keine Sorgen machen und den Abend genießen, aber mit ihrer Anspannung wollte das nicht so recht einhergehen.

Marcus umarmte seine Freundin von hinten und platzierte hauchzarte Küssen auf ihren Nacken.

„Schatz mach dir nicht so viele Gedanken, es wird schon alles klappen, ich glaube auch du solltest dich langsam fertig machen..."

Katie genoss die Behandlung ihres Freundes sichtlich, sie liebte es wenn sie in seinen Armen war, dann fühlte sie sich gleichzeitig so geborgen und stark genug um Bäume auszureißen.

„Wieso, würdest du mich denn so wie ich jetzt angezogen bin nicht mitnehmen?" fragte sie ihn dann mit einem schmollenden Unterton, nur um noch ein wenig länger seine Nähe genießen zu können. Außerdem ärgerte sie ihn nur zu gerne.

„Was denkst du von mir Schatz, ich würde dich sogar mitnehmen, mit nichts am Körper, aber dann müsste ich eine Menge Leute Oblivaten...ich teile nämlich nicht gerne...!"

Die junge Frau musste Auflachen, oh ja ihr Freund war sehr besitzergreifend, auch wenn sie das bei manch anderen als nervig empfunden hätte, irgendwie schmeichelte es ihr bei ihm. Sie drehte sich in seinen Armen um und gab ihm einen Zärtlichen Kuss.

„Du musst mich auch mit niemandem teilen...ich bin ganz dein!"

Katie verzieh sich selbst diese äußerst schnulzige Aussage nur unter dem Aspekt, dass sie wirklich frisch verliebt war und verliebte nun mal allerhand romantische und kitschige Dinge sagten, die normalerweise nur in Groschenromanen vor kamen.

Theatralisch wischte sich Marcus seinen nicht vorhandenen Schweiß vor der Stirn.

„Da hab ich aber noch mal Glück gehabt..!" dabei grinste er Katie auf seine typische Slytherinart an gab ihr noch einmal einen zärtlichen Kuss und schob sie dann unter ein wenig Protest ihrerseits in ihr Zimmer, es wurde nun langsam wirklich Zeit sich um zuziehen.

Ungefähr zwei Stunden später trat Katie dann aus ihrem Zimmer bereit auszugehen. Sie wusste nicht wie Marcus ihr Kleid finden würde. Es war blau Boden lang, hatte nur sehr feine Spaghetti-Träger und umschmeichelte ihre Figur wie flüssige Seide. Gerade die Farbe hob ihre Augen besonders hervor. Sie fühlte sich wohl, stark und attraktiv, genauso als sie das Kleid das erste mal gesehen hatte. Sie drehte sich einmal im Kreis, so dass Marcus das gesamte Bild bewundern konnte.

„Und wie findest du es, ich hoffe es gefällt dir?"

„Kleines, mir fehlen gerade die passenden Worte.....du bist ...wow...!"

Katie konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, das war alles was sie an Bestätigung brauchte.

„Du siehst aber auch nicht schlecht aus!" versuchte sie nun den Slytherin aus seiner Starre zu befreien, was auch ganz gut funktionierte.

„Alles nur für dich!" zwinkerte er ihr zu bevor er sie in seine Arme zog und so mit so viel Leidenschaft küsste, das ihr beinah die Luft zum Atmen weg blieb.

„Schatz, wenn du so weiter machst wird das nichts mit ausgehen heute Abend!" warnte sie ihren Freund vor.

Dieser setzte nur sein unschuldigstes Lächeln auf, das man ihm als Slytherin sowieso nicht abnahm und reichte ihr dann ihren Mantel. Sie hatte ja Recht, er sollte es nicht übertreiben, nachdem der offizielle Teil des Abends vorbei war und Alexander das bekommen hatte was er verdiente, hatten sie noch genügend Zeit für einander.

Kaum eine halbe Stunde später waren sie im Festsaal des Ministeriums eingetroffen und begrüßten einige Bekannte, darunter auch ihre Oliver der ihnen ein Zeichen gab, dass bisher alles nach Plan lief.

„Ich bin froh wenn dieser Zirkus vorbei ist, ich hasse solche Menschenaufläufe!"

flüsterte Marcus in Katies Ohr.

Sie wusste von seiner Abneigung gegen solche Menschenanhäufungen, aber es war nun mal in ihrem Beruf nicht zu vermeiden, sich ab und an zu Gesellschaftlichen Anlässen sehen zu lassen, auch wenn sie selbst die meisten davon auch nur widerwillig besuchte oder gar eine Ausrede fand, nicht hingehen zu müssen.

Aber diesmal war es ja was ganz anderes, sie hatte einen charmanten Tanzpartner in dessen Nähe sie sich wohl fühlte, was konnte da schon schlimmes passieren.

Zum Beispiel das ihr äußerst arroganter und intriganter Ex freund sich zu ihnen gesellte um sie zu begrüßen.

„Katie, Marcus, wie schön euch zu sehen!" hielt er ihnen mit einem schleimigen Grinsen die Hand entgegen.

Katie wäre bei dieser Geste fast schlecht geworden, wie kann man nur so verlogen agieren. Sie erwiderte sein Grinsen und antwortete:

„Hallo Alexander, ich bin zwar ein äußerst höflicher Mensch, aber wenn ich sagen würde, dass es mich freut dich zu sehen, müsste ich lügen und jetzt entschuldige uns, wir brauchen ein wenig „frische" bzw. saubere Luft!"

Marcus hob überrascht seine Augenbrauen, er war über den Ausbruch seiner Freundin sehr überrascht, aber im positivem Sinne.

Gerade als Katie sich von Alexander abwenden wollte, erwiderte dieser noch „An deiner Stelle würde ich nett zu mir sein, ich halte in diesem Jahr die Rede, es könnte leicht passieren das mir das ein oder andere raus rutscht..."

„Pass lieber auf das du auf der riesigen Schleimspur, die du hinterlassen hast als du hier reinigen Leuten sonst wo rein gekrochen bist, ausrutscht!" warnte Katie nun ihrerseits und nahm Marcus mit sich, als sie den total verwirrten Alexander zurück lies.

„Was ist denn bitte heute in dich gefahren? Du lässt dich doch sonst nicht so schnell aus der Ruhe bringen, ich will mich ja wirklich nicht beschweren, die Seite gefällt mir an dir, aber was bitte war das gerade?"

„Ganz einfach, das war eine Löwin, die ihre Krallen aus fährt, wenn ich schon hier sein muss, will ich den Abend genießen und zwar mit dir und nicht mit Mr. Arschloch, also klappe und lass uns tanzen."

Marcus war zu überrascht um sich dagegen zu währen und genau genommen war es das letzte was er wollte, mit ihr zu Tanzen war sicher nicht die schlechte Idee des Tages. Innerlich machte er sich jedoch eine Notiz, niemals Katie so weit zu reizen, dass sie ihre Krallen gegen ihn aus fuhr, er wüsste nämlich nicht ob er da wieder heil herauskommen würde.

Eine Weile Tanzten sie wirklich ausgelassen und hatten Spaß, dann wechselte das Tempo und sie schwebten förmlich eng umschlungen über die Tanzfläche. Katie genoss es, sie lies alle Probleme für einen Moment hinter sich und genoss die Nähe ihres Freundes.

Sie legte ihren Kopf in seine Hals beuge und atmete seinen Duft ein, nachdem sie schon so lange süchtig war. Wie konnte es nur sein, das ein Mann so gut roch. Das gehörte eindeutig verboten, aber solange es der Mann an ihrer Seite war und sie diesen mit niemanden teilen musste, würde sie sich nicht beschweren, ganz im Gegenteil sogar.

Langsam klang die Musik aus und Katie wollte schon protestieren, als ihr bewusst wurde, was nun an stand, Alexanders Rede, auf der einen Seite hatte sie wirklich keine Lust auch nur eine Minute seinem überheblichem gequassel zuzuhören, doch auf der anderen Seite wusste sie das der Abend durch Alexanders Darbietung noch ziemlich amüsant werden würde.

Langsam kehrte Ruhe im ganzen Saal ein, als Alexander zum Podium trat und sich seine sorgfältig ausgearbeitete Rede zurecht legte. Schon allein bei dem Anblick verdreht Katie die Augen.

„Dein Gesicht drückt genau das aus was ich denke!" kam es dann von der rechten Seite. Überrascht drehte sich Katie um, um dann ihre Freundin Angelina in den Armen von Fred Weasley zu sehen, der wieder einmal dieses gar nicht so unschuldige Lächeln aufgelegt hatte.

„Angelina, Fred! Was macht ihr denn hier?" stellte Katie die eigentlich überflüssige frage, auf die sie dennoch ein Antwort bekam.

„Dachtest du etwas, dass wir uns dieses „Ereignis" entgehen lassen" meinte darauf Fred nur und zwinkerte der blonden Gryffindor verschwörerisch zu. Marcus und er begrüßten sich mit einem förmlichen Kopfnicken. Nicht sehr vertraulich, aber mehr, als Katie jemals im Leben geglaubt hatte erleben zu dürfen.

Marcus stieß seine Freundin kurz an und deutete mit dem Kopf Richtung Eingang, wo gerade Adrian zusammen mit Alicia eintrat.

„Respekt, ich hätte nicht gedacht, dass sie so schnell als Paar in die Öffentlichkeit gehen.." sinnierte Katie.

„Wir sind eben ein sehr gutes Vorbild.."

„Na ja nicht gerade ein sehr freiwilliges Vorbild oder Mr. Flint?" grinste sie ihn nun an.

Darauf kniff dieser ihr nur liebevoll in die Seite und richtete dann seine Aufmerksamkeit auf die unbeliebteste Person überhaupt, Alexander Wood.

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Kolleginnen und Kollegen,

es ist mir eine große Freude sie in diesem Jahr im Namen des Ministeriums begrüßen zu dürfen und eine besondere Ehre heute hier Oben zu stehen. Wir feiern wie jedes Jahr die erfolgreiche Arbeit des Rechtsabteilung des Ministeriums, welche wieder Recht und Ordnung in unsere Welt bringt. Da ich als Abteilungsleiter eine besondere Verantwortung trage, möchte ich mich noch einmal bei meinen Mitarbeitern für ihre Unterstützung bedanken..."

Man hörte von einigen Seite nicht gerade freundliches Gemurmel.

„Von wegen Unterstützung, wir machen doch die ganze Arbeit alleine, als hätte der schon mal einen Finger gerührt!"

Anscheinend war Alexander auch bei anderen Mitarbeitern des Ministeriums nicht sonderlich beliebt. Und nach diesem Abend würde auch der letzte merken, was für eine hinterhältige Person er war.

...Zudem kann ich mit Stolz die Rückkehr von Sirius Black verkünden, der im laufe der Forschung an gewissen magischen Artefakten, die natürlich unter meine Leitung stattfand wieder in die Welt der lebenden zurückgekehrt ist..."

Diejenigen, die noch nicht voll und ganz über die vergangenen Ereignisse aufgeklärt waren, keuchten vor Überraschung auf. Andere dagegen die näher mit dem Projekt zu tun hatten, waren ganz und gar nicht mit der Rede von Alexander einverstanden.

„Dieser kleine Wicht, von wegen, seine Leitung, ich hab ihm kein Mal während der Arbeit gesehen und ich muss es ja wissen, ich hab während des Projektes quasi hier geschlafen..." kam es sauer von links und das von niemanden anderen Als Hermine Granger, die Alexander mit tödlichen Blicken bedachte.

„Hermine, schön dich zu sehen!" war es nun an Fred, der seine nun Ex-Fast-Schwägerin und wenn es nach seiner Mutter ginge Adoptivschwester begrüßte.

„Oh hallo Fred, ich wusste nicht das du heute auch hier sein wirst. Hallo Angelina, Katie...Marcus Flint....ich habe es ja schon gehört, aber euch jetzt zu sehen, ist doch was ganz anderes, trotzdem meinen Glückwunsch, irgendwann müssen wir ja alle mal erwachsen werden. Und jetzt entschuldigt mich bitte, aber wenn ich mir Woods rede noch eine Minute länger anhören muss esse ich Rückwärts." und damit war Hermine an die frische Luft verschwunden.

Die Freunde standen nun ein wenig bedröppelt da und wussten nicht so echt was eben passiert war.

„Was bitte war das denn?" ragte nun Angelina amüsiert in die Runde.

„Kein Ahnung Schatz, aber die Trennung von Ron scheint ihr ziemlich gut zu tun und ich glaub sie ist neben Alicia und dir die erste, welche die Beziehung zwischen Katie und Flint...ich meine Marcus als positiv aufgefasst hat..."

„Da hat er recht, irgendwie mochte ich sie schon immer, zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig das Mädchen, aber eigentlich ganz nett." beteiligte Katie sich nun an dem Gespräch.

„Ja, ich glaube nur sie ist zur Zeit etwas überlastet, kein Wunder das sie so sauer auf Alexander ist, ich hab gehört sie ist quasi zu Blacks Schatten degradiert worden und muss sich um ihn kümmern, nicht das sie es nicht gerne macht, aber ich habe gehört es stinkt ihr gewaltig das ihre anderen Projekte vernachlässigt werden und dieser Vollidiot von Alexander den Lob einheimst."

„Blacks Schatten?" fragte nun Marcus interessiert in die Runde.

„Ja, er war ziemlich lange nicht mehr unter den Lebenden, ist ja schließlich viel passiert. Er muss sich erst einmal wieder eingewöhnen und Hermine soll ihm dabei helfen. Ich bin mir nicht sicher, aber es geht das Gerücht um das er solange bei ihr wohnt, mitsamt Auror, der ihn bewacht. Ganz so sehr traut das Ministerium ihm anscheinend noch nicht. Jedenfalls wäre ich mehr als angepisst, wenn man plötzlich jemanden bei mir einquartiert,zusätzlich zu einer nervigen Leibwache, die einen auf Schritt und tritt verfolgt. Wo bleibt denn das Privatleben?"

„Fred, beherrsche dich mal ein wenig!" bemängelte Angelina die Ausdrucksweise ihres Verlobten.

„Ich wusste gar nicht das du solch eine Klatschbase bist Weasley, du überrascht mich immer wieder aufs neue!"

„Du mich ebenfalls Flint, du bist doch mindestens genauso daran interessiert Klatsch zu hören, wie ich ihn zu verbreiten!"

„Jungs, ruhig, ihr seid ja schlimmer als Rita Kimmkorn!"

Dafür erntete Katie sowohl von ihrem Freund als auch von Fred einen bitterbösen Blick, der Angelina nur auflachen lies. Jedoch in einer angemessenen Lautstärke, sie wollte ja Alexanders tolle Rede um keinen Preis unterbrechen.

..zudem möchte ich einem eher ungewöhnlichem Paar nun noch einmal in aller Form zu ihrer Verlobung gratulieren. Katie Bell und Marcus Flint, alles Gute!"

Nun richtete sich die gesamte Aufmerksamkeit auf Marcus und Katie, welche nur in die Menge lächelten.

„Ich hoffe er verschluckt sich an seiner eigenen Spucke!" war es nun Katie die sich diesen Kommentar zwischen zusammengebissen Zähnen und einem aufgesetzten Lächeln nicht hatte verkneifen können.

Marcus verstärkte seine Umarmung noch ein wenig und zog Katie ganz dich an sich als er ihr beruhigend ins Ohr flüsterte.

„Keine Angst, er bekommt schon was er verdient!"

Und schon entspannte sich Katie wieder in seinen Armen. Sollte Alexander machen was er wollte, ohne das er es wusste, hatte er sie in genau die richtigen Arme getrieben oder ihr zumindest den entscheidenden Tritt gegeben, wenn auch unbeabsichtigt.

Die Rede dauerte noch eine ganze Weile, jedoch hörte Katie schon lange nicht mehr zu, es war zu sehr ermüdend und sie fragte sich, warum er sich nicht gleich selber heilig sprach. So viel Eigenlob konnte nicht gut sein und es stank gewaltig. Nachdem Alexander dann endlich die Bühne verlassen hatte, konnten sie Oliver noch gerade ebenfalls hinter die Bühne verschwinden sehen und wussten alle was nun folgen würde.

Gerade als die Musik wieder einsetzen wollte konnte man deutlich die Stimme von Oliver Wood vernehmen.

„Alexander kann ich dich mal ganz kurz sprechen?"

„Ja sicher, für meinen Lieblingscousin habe ich immer Zeit, aber ich sollte mich auch bald wieder draußen Blicken lassen!" war nun auch Alexanders Stimme zu vernehmen, eindeutig magisch verstärkt. Anscheinend war es ihm jedoch nicht bewusst.

„Gut, ich dauert auch wirklich nicht lange. Ich wollte dir bloß eine Frage stellen über Katie." kam es nun ganz ruhig von Oliver.

„Ach Katie, unglaublich das die Schlampe mit Flint rummacht, ich hätte ihr nach unserer Trennung einen besseren Geschmack zugetraut."

Ein empörtes Keuchen ging durch den Saal und wenn Fred ihn nicht zurückgehalten hätte, hätte Marcus noch etwas unüberlegtes getan.

„Wieso Schlampe, soweit ich mittlerweile mitbekommen habe, warst du derjenige der sie betrogen hat und nicht umgekehrt!"

Für einen Moment war nichts zu hören, Alexander war wohl ein wenig darüber überrascht, dass sein Cousin so gut darüber Bescheid wusste.

„Sie hat es dir also erzählt, na ja was soll es, ich habe ihr damals schon gesagt sie soll das nicht so auf die große Waage legen, es war immerhin meiner Karriere förderlich!"

Die Empörung im Saal steigerte sich von Aussage zu Aussage immer mehr. Wenn Alexander nicht bald bemerkte das er Zuhörer hatte oder sich das ganze als schlechter Scherz herausstellte, würde er ziemlich Probleme bekommen.

„Und was ist mit Katies Gefühlen? Ist dir deine Karriere wirklich so wichtig?"

Man konnte darauf nur ein Lachen von Alexander hören. „Natürlich, was sind den Gefühle wenn man bedenkt was ich alles erreichen kann. Schau dir doch nur mal dieses Idioten im Ministerium an, selbst der Minister ist zu dumm zu sehen was das Wort Macht wirklich bedeutet."

Der Minister war nicht gerade sehr glücklich über die Bezeichnung „dumm" und hatte ihm Nachhinein noch ein ernstes Wörtchen mit Alexander Wood zu bereden.

„Alexander, das kannst du doch nicht ernst meinen, wie kann man nur so kaltschnäuzig sein. Karriere ist doch nicht alles im Leben, was ist mit deinen Freunden?"

„Alles dumme Idioten, Oliver ich hätte dich für intelligenter gehalten, wenn man nach Oben kommen will, sind Freund fehl am Platz und jetzt entschuldige mich bitte, ich muss zurück zu den Gästen!"

„Freunde sind aber diejenigen die einen Auffangen, wenn man abstürzt!" gab Oliver ihm noch einen guten Rat mit auf den Weg, den Alexander nur mit einem Schnauben zur Kenntnis nahm. Kaum hatte er den hinteren Teil der Bühne verlassen und war wieder in den Saal getreten, starrten ihn die Leute Regelrecht an.

Was hatte das ganze zu bedeuten. Hatte er irgendwas verpasst? Ja das hatte er allerdings und das merkte er spätestens als der Minister mit grimmiger Miene auf ihn zu kam.

„Interessant was man alles durch eine magisch verstärkte Stimme so erfahren kann, ich erwarte das sie bis Montag Morgen ihr Büro geräumt haben!"

Alexander stand da wie vor den Kopf gestoßen. Was hatte das ganze zu bedeuten. Er war nicht einmal in der Lage etwas darauf zu erwidern. Dann sah er wie sich Oliver zu einer Gruppe ehemaliger Gryffindors und Slytherins begab, die alle gemeinsam mit einem triumphierenden Grinsen in seine Richtung prosteten.

Das war eindeutig zu viel für ihn und er stürmte Wutentbrannt aus dem Saal.

„Na das nenne ich mal einen Bühnenreifen Abgang, selbst für einen Gryffindor!" kam es von Adrian.

„Nenn ihn nicht so, er ist eine Schande für unser Haus!" kam es nun von Alicia.

„Da hat sie recht, er ist kein richtiger Gryffindor, er war nie ein wirklicher Gegner!"

„Flint, sag bloß das war gerade ein verstecktes Kompliment für Gryffindor?"

„Wenn es eins war, werde ich es garantiert nicht wiederholen, Wood!"

Katie konnte nur den Kopf schütteln, die beiden waren wie die kleinen Kinder und sich dabei so gruselig ähnlich. Diese Tatsache würde sie den beiden jedoch lieber vorenthalten, die Diskussion die danach folgen würde, konnte sie nun wirklich nicht gebrauchen.

„Genug gezankt ihr zwei, lasst uns lieber auf unseren Sieg anstoßen!" war es nun Angelina, welche die beiden ehemaligen Erzfeinde auseinander brachte.

„Auf unseren Sieg!"

Nachdem Alexander das Feld geräumt hatte, wurde es noch ein recht angenehmer, wenn nicht sogar sehr lustiger Abend. Katie und Alexander verabschiedeten sich jedoch nach nicht all zu langer Zeit von den anderen um den Rest des Abends für sich zu haben und endlich zu entspannen, nachdem alles nun mehr oder weniger Vorbei war.

„Und zufrieden?" fragte der dunkelhaarige nun seine Freundin.

„Ja bin ich, vollkommen zufrieden und entspannt...obwohl..."

„...obwohl...was?"

„Ich wüsste da was, was den Abend noch vollkommen machen würde!"

„Und das wäre?" fragte Marcus und tat vollkommen ahnungslos, obwohl er genau wusste was seine Freundin andeutete.

„Eis!"

Er hatte jetzt eigentlich mit etwas ganz anderes gerechnet und fragte deshalb ein klein wenig Perplex „Was?"

Katie konnte sich ein lachen nicht verkneifen. „War nur ein Scherz! Komm her!" und damit zog sie ihn an seiner Krawatte zu sich, um ihn endlich zu küssen, während er noch ein kaum hörbares „Na warte!" von sich gab, bevor beide eng umschlungen in sein Zimmer taumelten und die Tür hinter ihnen zu fiel.

Und leider ist nun auf dieser ein kleines Schild mit der Aufschrift „Ende" zu lesen.

A/N:

*Heul* das wars...das ENDE, ich hoffe es hat euch genauso viel Spaß gemacht wie mir. Es hat zwar ab und an ein wenig gedauert bis ich geupdatet habe, Auslandssemester, anderweitige Auslandsaufenthalte, Klausurenphasen, Schreibblockaden, ganz böse mein LAPTOP MAG MICH NICHT TAGE und vieles mehr, aber ich habe es letztendlich doch noch geschafft diese Geschichte in den Hafen zu schippern. Aber keine Sorge ich habe noch ein kleines Sahnehäupchen, zum einen kommt im Laufe der nächsten Woche noch ein Epilog und dann ist es aber wirklich Zuende mit dieser Geschichte. Naja und zum anderen ;-) wenn ihr wissen wollt wieso Sirius zurückgekommen ist, ob es für Hermine wirklich so antrengend ist sein Schatten zu spielen und vieles mehr, dann haltet nach meiner Geschichte "Rebirth" ausschau ;-)

Ich hoffe dennoch das ihr mir ein paar Rewievs hinterlasst, ich freu mich jedesmal wirklich sehr darüber und erst recht jetzt zum Schluss fände ich es ganz toll. Ich reis auc keinem Schwarzleser den Kopf ab, der sich als solcher outet, es freut mich nur einfach zu sehen, ob jemanden gefällt was ich schreibe. Also ..wir sehen uns beim Epilog

Midnight