"Zumindest ein einträglicher Vormittag", bemerkte Jarlaxle in seiner Muttersprache und wog mit zufriedener Miene das Säckchen Gold in der Hand, das einer der Kanzleischreiber des Königs den beiden Söldnern gerade überreicht hatte. "Der König ist ein großzügiger Mann. Hoffentlich ist der restliche Sold, den wir in seinen Diensten erhalten werden, ebenso gut."

"Du hast immer noch vor, diese Idee durchzuziehen?" Entreri nahm die Zügel seines Pferdes, das soeben von einem Stallburschen herbeigeführt wurde, in Empfang, ohne hinzusehen, und stellte den Fuß in den Steigbügel. Im Grunde genommen wußte er noch nicht einmal, wovon er sprach, wenn er "diese Idee" sagte. Alles, was sein ständig tüftelnder und taktierender Partner bisher hatte verlauten lassen, war, daß er fand, das Land Vaasa sei reif dafür, gepflückt zu werden.

Bis zu einem gewissen Grad mußte Entreri ihm recht geben. Das riesige Gebiet nördlich von Damara, bestehend aus nichts als Tundra, Fels und Schnee, bevölkert von ein paar Waldläufern, Jägern, Schürfern, Halborks und Zwergen und ansonsten voller Goblins, Orks, Eisriesen und schlimmeren Kreaturen, war seit dem Fall Zenghyis bar jeglicher zentralen Macht, die so etwas wie Ordnung in die endlose Wildnis hätte tragen können. Natürlich gab es im Süden davon Gareth Drachenbann, der von seinem Thron in Damara aus ganze Massen von Abenteurern über die Grenze schickte mit dem Auftrag, die wilden Kreaturen des Landes auszurotten und Vaasa für die Besiedlung durch Menschen vorzubereiten.

Entreri fragte sich, ob ein Mann von der offenkundigen Intelligenz eines Gareth Drachenbann tatsächlich an seinen eigenen Traum glaubte. Denn die unendlichen Weiten des unfruchtbaren Landes und die tiefen Schluchten und Höhlen der Galena-Berge bargen und gebaren immer neue Horden von Monstern, zu viele, als daß jemals mit einem Erfolg der Menschen gerechnet werden konnte. Der Meuchelmörder schüttelte den Kopf. Vermutlich war es der rigide Glaube an den unabwendbaren Sieg des Guten (was auch immer das sein mochte) über das Böse (was auch immer das sein mochte), das den Paladinkönig daran hinderte, diese simple Tatsache einfach zur Kenntnis zu nehmen.

Dann gab es da natürlich noch die Zitadelle der Assassinen. Sie sahen sich als die heimlichen Herrscher des Landes, aber auch sie taten letztlich nicht mehr, als sich an den wenigen Brocken zu bereichern, die andere der Tundra abgerungen hatten. Sie überfielen Versorgungskarawanen auf dem Weg zu den abgelegenen Ortschaften und ab und an auch die weniger befestigten dieser Ortschaften direkt, plünderten in raschen Überfällen die Lager der Blutsteinminen, forderten Schutzgelder und kontrollierten wohl auch die Diebesgilden im südlich gelegenen Damara. Aber letztlich waren sie auch nicht mehr als Schmarotzer, die sich zudem ständig vor dem Zugriff der Damarer verborgen halten mußten, und gewiß keine Herrscher, die dem Land eine vielleicht harsche, aber immerhin stabile Ordnung zu geben versucht hätten. Das Prinzip, nach dem die Zitadelle arbeitete, war Chaos, nach Entreris Eindruck, und ihre Ziele beschränkten sich darauf, einen Zustand möglichst hoher Gesetzlosigkeit zu halten, der ihnen erlauben würde, zu tun und lassen, was sie wollten.

Andererseits - war von jemandem wie Jarlaxle, der offenbar als nächstes vorhatte, sich zum Herrscher des Gebiets aufzuschwingen, in welcher Weise auch immer, denn etwas anderes zu erwarten als Chaos? Feiner strukturiertes Chaos vermutlich, aber dennoch. Beharrlichkeit mochte zu Jarlaxles Tugenden zählen. Beständigkeit gewiß nicht.

Der Drow hatte den Seitenblick, mit dem Entreri seinen durchtriebenen Compagnon gestreift hatte, als dieser ebenfalls in den Sattel kletterte, offenbar bemerkt. "Was habe ich jetzt wieder angestellt, mein Freund?" lachte er breit, während die beiden nebeneinander ihre Tiere zum Tor lenkten. "Daß ich derartig offenen Zweifel verdiene?"

"Du bist Jarlaxle", sagte der Meuchelmörder trocken, und der Drow grinste entwaffnend.

"Wirklich, Artemis. Wann wirst du mir endlich glauben, daß ich nur dein Bestes im Sinn habe? Das alles paßt uns doch großartig. Wir haben zwei Zehntage Zeit, um unsere Angelegenheiten zu ordnen, und wir wollten doch ohnehin nach Heliogabalus, um mit unseren bezaubernden beiden Drachendamen zu reden und sie davon in Kenntnis zu setzen, daß unser Arbeitsverhältnis sich gerade ein wenig geändert hat."

"Noch mehr Drachen", murmelte Entreri wenig begeistert.

"Ah, ich bin recht zuversichtlich, daß sie uns für eine Weile mit großem Respekt behandeln werden. Zumindest so lange, bis sie herausgefunden haben, was es mit dem Stein aus Zenghyis Buch auf sich hat.Und vergiß nicht: Wir stehen nun im Vertrauen der Krone."

"Und im Dienst der Armee."

Jarlaxle lachte. "Also das ist es. Dir schmeckt der Gedanke an frühes Aufstehen und Kasernendrill nicht!"

"Unfug. Ich verstehe nur nicht, inwiefern es uns weiterbringt. Wir werden also für König Gareth die Stadt Heliogabalus bewachen und für diesen verfluchten Knellict spionieren. Herrliche Aussichten. Ich wüßte nicht, womit ich meine Tage lieber verbrächte."

"Ich denke, das weißt du wirklich nicht, mein Freund", sagte Jarlaxle nicht ohne Spott. "Denn wenn es anders wäre, würdest du mir nicht hinterher laufen wie ein Hündchen, nicht wahr?" Sie hatten das Tor inzwischen passiert, aber dieser bissige Satz des Drow ließ Entreri sein Pferd so scharf parieren, daß es in den Hinterbeinen einknickte. Er starrte den Drow wortlos an, und dieser Blick enthielt mehr Mordlust als sämtliche Kreaturen von Vaasa aufbringen konnten.

"Es tut weh, die Wahrheit zu hören, ja?" sagte Jarlaxle wie beiläufig. "Aber ich habe dir gesagt, daß ich dein Freund bin, Artemis. Und dir zuliebe werde ich auch deine Muse spielen. Auf uns warten Abenteuer, Aufgaben und Prüfungen in rauhen Mengen. Warum sollte deine große Lebensaufgabe nicht auch darunter sein? Wenn du nur endlich anfangen würdest, etwas zu deiner Lebensaufgabe zu machen, mein Freund."

"Etwas, das du für mich auswählst, meinst du."

Der Drow hatte sein Tier nicht gezügelt und mußte sich im Sattel umdrehen, um dem noch immer haltenden Entreri ins Gesicht schauen zu können. "Bin ich nicht so gut wie jeder andere, wenn du selbst es nicht vermagst?" Er winkte gutmütig. "Nun komm schon, mein Freund. Du hast mit Idalias Flöte ein mächtiges Instrument erhalten, um dir auf dem Weg weiterzuhelfen, der vor dir liegt. Aber nun hör nicht auf, ihn zu gehen, und bleib nicht auf halber Strecke stehen." Er grinste. "Vor allem nicht vor dem Tor des königlichen Palastes, wo bestimmt ab und an Leute aus und ein wollen."

Entreri seufzte, fluchte leise und trieb sein Tier an, um zu seinem Partner aufzuschließen. Jarlaxle strahlte, und Entreri funkelte ihn wütend an.

"Wenn sie uns zum Latrinenputzen einteilen, ersäufe ich dich in der Jauche!"

"Das glaube ich kaum, mein Freund. Wir sind immerhin angehende Helden, nicht wahr? - Ich frage mich, was für Uniformen sie uns geben werden. Ich hoffe einmal, es ist etwas halbwegs Kleidsames; manche Staaten stecken ihre Soldaten ja in so absonderliche Rüstungen, als hofften sie, die anrückenden Feinde würden sich bei ihrem Anblick zu Tode lachen."

"Ist das nicht genau der Zweck, den du mit deinem Hut verfolgst?"

"Schäm dich, Artemis. Mein Hut hat nicht nur modischen Schick, sondern ist zudem ein perfekter Ausdruck meiner Persönlichkeit."

"Das hätte ich nun allerdings nicht besser ausdrücken können. Schade, daß du ihn als Soldat des Königs nicht wirst tragen dürfen."

Jarlaxle lächelte. "Abwarten, mein Freund. Abwarten."


"Du verlangst verdammt viel von einem alten Waldläufer, Celedon!"

Die Stimme des schwarzbärtigen Herzogs von Soravia war noch immer so volltönend und laut, daß sie mühelos jegliche Tavernenschlägerei hätte übertönen können. Seine breite, schwielige Hand knallte zur Unterstützung des Gesagten auf die Tischplatte von Celedons Schreibtisch, und einige Stapel Akten und Pergamente gerieten bedrohlich ins Wanken.

"Ich glaube, die drei haben während der Audienz schon ganz genau verstanden, daß du sie nicht magst, Olwen", bemerkte Kierney etwas spitz. "Es gibt überhaupt keinen Grund, ihnen auch noch hinterher zu brüllen. Außerdem sind zwei von ihnen gerade zum Tor hinaus."

Olwen Waldfreund, Herzog von Soravia, ließ einen Laut hören, der wie das Knurren eines mißgelaunten Braunbären klang, aber wohl eine Entschuldigung vorstellen sollte. Kierney sah ihn grinsend an.

"Einen Diplomaten werden wir aus dir nicht mehr machen, fürchte ich."

"Hatte ich auch nie vor zu werden. Aber bei allem, was recht ist, Halbelf - bei dem Pack soll einem rechtschaffenen Mann nicht die Galle überkochen? Und ihr schwarwenzelt auch noch um sie herum und schmiert ihnen Honig ums Maul... ich dachte schon, Gareth würde diesem Dunkelelfen noch die Glatze kraulen!"

"Gareth ist der König, Olwen", erinnerte Celedon amüsiert. "Er kann nicht immer so, wie er will."

"Na, dafür ist man dann König, daß man sich so ein Gelichter wie diese Kerle nicht vom Hals schaffen kann!"

"Ich vermute, das ist der Nachteil daran, Recht und Gesetz in einer Gegend einzuführen", spöttelte Kierney. "Die Leute erwarten dann irgendwie, daß man sich auch daran hält. Und Tatsache ist nun einmal, daß sie sich, so wenig man ihnen trauen kann, bisher nichts haben zuschulden kommen lassen. Im Gegenteil."

"Die Sache mit dem Schloß stinkt zum Himmel, Celedon!"

"Gewiß, aber..."

Der Halbelf unterbrach sich, als die Tür zu seinem Büro von einem Diener weit aufgestoßen wurde, und beide Männer sprangen hastig auf und verneigten sich, als Königin Christine eintrat, gefolgt von einer Gesellschafterin und einer Kammerzofe.

"Danke, Baronin", wendete sie sich an erstere. "Ich bin sicher, gegenüber diesen beiden Herren ist eine Anstandsdame nicht vonnöten. Bitte erwartet mich im Vorzimmer. Ihr ebenfalls, Kitralina." Sie wartete, bis die beiden Frauen den Raum verlassen hatten, ehe sie den Männern nachlässig winkte, sich aufzurichten.

"Eure Majestät", sagte Kierney scherzend. "Entweder Ihr unterschätzt mit Eurer letzten Bemerkung Eure Wirkung auf das andere Geschlecht, oder Ihr habt mich und den Herzog gerade in unserer Männlichkeit beleidigt."

"Spart Euch das Schäkern, Baron Kierney", sagte Christine, raffte ihre weiten Roben und ließ sich auf einem der Sessel vor dem Schreibtisch des Halbelfen nieder, woraufhin auch die beiden Herren ihre Plätze wieder einnahmen. "Der König hat mich gebeten, bei Euch nach dem Rechten zu sehen und sicherzustellen, daß der Herzog keine Dummheiten macht." Sie legte die Stirn in Falten, als müsse sie überlegen. "Wartet, ich glaube, seine genauen Worte waren: 'Wenn dieser alte Brummbär von einem Holzfäller glaubt, mir Schwierigkeiten machen zu müssen, dann werde ich ihm...' Nun, ich glaube, Ihr könnt Euch selbst ausmalen, lieber Olwen, welchen Körperteil Seine Majestät Euch aufzureißen versprach."

Wie erwartet nahm der schwarzbärtige Herzog diese deftige Ankündigung nicht etwa krumm, sondern im Gegenteil zum Anlaß für schallendes Gelächter.

"Na, da bin ich ja schon froh, daß der edle Herr doch noch weiß, wie man in Damara redet. Seid so gut, Eure Majestät, und richtet ihm von mir aus, daß er seine zwei neuen Soldaten mal besser von Soravia fernhalten soll. Wenn ich sie oder diesen Zwerg bei irgendetwas erwische, und sei es noch so eine Kleinigkeit, dann mache ich sie einen Kopf kürzer. Persönlich."

"Der Herzog ist der Ansicht, wir hätten das ohnehin schon tun sollen", erläuterte Kierney genüßlich, und die Königin seufzte.

"Bei oberflächlicher Betrachtung möchte man ihm beinahe recht geben. Es ziehen schon genügend zwielichtige Gestalten durch Damara, als daß wir noch nötig hätten, welche aus dem Unterreich bei uns einzuführen. Aber sei es, wie es sei. Ihr werdet ein Auge auf sie haben, Celedon?"

"Mehr als eines, Majestät. Ich stimme dem Herzog in seinem Mißtrauen durchaus zu."

"Ja, jetzt auf einmal, Spitzohr." Der Herzog starrte finster zu seinem langjährigen Freund hinüber. "Wenn ihr nur gründlich gesucht hättet, hättet ihr bestimmt einen Grund gefunden, den Kerlen was anzuhängen. Wetten, daß du nicht mal ihre Taschen untersucht hast? Sie haben unter Garantie in dem Zenghyi-Schloß was mitgehen lassen."

"Natürlich haben sie das. Das wären ja die ersten Abenteurer, die nicht plündern!" Kierney lächelte, stand auf und fing an, durch den Raum zu schlendern. "Aber denkst du wirklich, daß sie es einfach so mit sich herumschleppen? Wenn es um Wertgegenstände ging, haben sie die sicher längst zu Geld gemacht. Und wir wollen ja in erster Linie herausfinden, was hinter allem steckt."

"Aber auch Ihr hegt Verdacht gegen sie?" vergewisserte sich Christine. "Die Geschichte des Dunkelelfen wirkte ja durchaus plausibel."

"Zu plausibel", sagte Celedon. "Es waren zunächst viele Kleinigkeiten, die mir zu denken gaben und mich weiter nachforschen ließen. Warum hat man Mariabronnes Bogen so weit weg von der letzten Kampfstätte gefunden? Es war seine bevorzugte Waffe, und sie hätte ihm erlaubt, den Drachen aus der Distanz anzugreifen. Stattdessen scheint er sich buchstäblich auf ihn gestürzt zu haben, gewiß todesmutig, wie wir ihn kannten, aber... nun, ich hätte ihn für klüger gehalten, und ebenso Ellery. Wer, der noch bei Sinnen und nicht lebensmüde ist, springt einem Drachenleichnam auf den Rücken?"

"Hm", brummte der Herzog. "Also hast du dein bißchen Verstand doch nicht komplett verloren."

"Danke für dein freundliches Urteil, alter Brummbär. Ein weiterer Punkt ist, daß die Überlebenden des Kampfes sogar erstaunlich wenig geplündert zu haben scheinen. Wir haben zwar verlauten lassen, daß das Schloß leer gewesen sei, aber die Wahrheit ist, daß es ein paar richtige Schatzkammern gab, offenbar weitgehend unangetastet. Haben wir es hier tatsächlich mit so edelmütigen Charakteren zu tun, daß sie alle Schätze für den König liegen ließen, oder haben sie ganz einfach nur etwas viel Wertvolleres an sich gebracht und konnten sich leisten, auf schnödes Gold und Silber zu verzichten? Warum war der Dunkelelf so sehr darauf bedacht, das Buch, das den Bau des Schloßes in Gang gesetzt hatte, zu vernichten? Wäre von einem Angehörigen seiner Rasse, der schwarze Magie ja nichts Fremdes ist, nicht eher zu erwarten, daß er sich einen solchen Gegenstand zunutze machen würde? Den Göttern sei's geklagt, wieviele vorgeblich gute Magier sich von derartigen Artefakten in Bann schlagen lassen." Er warf einen skeptischen Blick auf die Königin. "Und mein letzter Punkt betrifft Ellery."

"Heute scheint ja alle Welt darauf aus, mich zu schonen", kommentierte Christine Drachenbann spöttisch. "Erst ein Dunkelelf und nun noch mein eigener Berater. Sprecht Euch aus, Baron, ich darf Euch versichern, daß ich noch immer nicht zu Ohnmachtsanfällen neige."

"Ich habe Ellerys Leiche vor ihrem Begräbnis untersuchen lassen", sagte Celedon. "Wie Freund Athrogate uns in seiner unnachahmlich zartfühlenden Weise wissen ließ, hatte der Dracolich ihren Körper in der Tat buchstäblich in zwei Hälften gebissen. Aber wir haben noch genügend von der oberen Hälfte ihres Torsos gefunden, damit ich etwas sehr Interessantes feststellen konnte."

"Mach's nicht so spannend, Halbelf."

"Ellery hatte eine winzige Wunde im Rücken. Ein schmaler Stich, viel zu schmal und geradlinig, um von einer Pranke oder einem Zahn zu stammen, der präzise durch eine Nahtstelle ihrer Rüstung zwischen ihren Rippen hindurch ging und tief genug war, um vielleicht gerade eben das Herz zu erreichen."

"Tödlich?" fragte die Königin mit angehaltenem Atem.

"Wenn der Stich das Herz tatsächlich erreichte, ja", bestätigte Kierney. "Absolut tödlich."

"Und die Waffe?" knurrte der Baron, der ganz so aussah, als würde er die Antwort schon kennen. Der Halbelf zuckte die Schultern.

"Nun, es könnte ein Rapier gewesen sein, vielleicht. Ich glaube eher, es war ein schmaler, gerader Langdolch."

"Und zwar einer mit ein paar grünen Juwelen am Knauf. Um genau zu sein, der, der an Entreris Gürtel hängt", fuhr der Herzog von Soravia auf. "Verdammt nochmal, Celedon!"

"Noch wissen wir nicht, was passiert ist", beharrte Kierney. "Ich habe sie Mirlyan Parnell anvertraut, und wir werden sie nicht aus den Augen lassen, bevor wir über sie herausgefunden haben, was herauszufinden ist."

Nicht einmal der mit viel Vorstellungskraft gesegnete Celedon Kierney konnte sich ausmalen, auf was für ein Rätsel er sich da gerade eingelassen hatte.