Titel: Internationaler Zauberer.
Autorin: Alana Chantelune
Übersetzer: Ron Ravenclaw
Generale Zusammenfassung: Internationaler Zauberer ist eine wöchentliche Zeitschrift, die aus Artikeln von verschiedenen Journalisten aus der ganzen Welt besteht…
Darstellung des folgenden Artikels: Die berühmteste Schule der Vereinigten Staaten wird wegen Wodus immer mehr gespaltet.
Spoilers: Alles, was ihr über Harry Potter gelesen habt.
Disclaimer: Ich bin NICHT die Erfinderin der Zaubererwelt, ich stahl J.K. Rowling das Institut von Salem und die Todesser – Schame on me! – und deswegen habe ich kein Recht darüber. Mrs. Gogol ist eine Ausleihe von Terry Pratchett in Total verhext!
Anmerkung des Übersetzers: Tja, ich weiß, ich hatte gesagt, dass ich jeden Donnersag einen neuen Kapitel online stellen würde... Eigentlich habe ich Donnerstag und Freitag meinen Bruder bei seinem Umzug geholfen... 700 km weiter! Und natürlich gab's keinen Internetzugang, selbst mit Wlan. Aber normalerweise kriegt ihr den nächsten Kapitel am Donnerstag, wenn nichts dazwischen kommt!
Heftige Debatte im Hexeninstitut von Salem:
Von Conchita Tortillas, The New-York Wizard's, Vereinigte Staaten, am 12. April 1992.
Die Affäre verursachte in unserem Land einen Sturm. Das Zaubereiministerium selbst musste nämlich über die heftigen Debatte urteilen, die seit mehreren Monaten den Verwaltungsrat des berühmten Hexeninstituts von Salem berührte. Es handelt sich hier um ein erstes Mal. Nie war nämlich die politische Macht in die interne Verwaltung der Schulen für Zauberei und Hexerei in den Vereinigten Staaten eingegriffen. Wird dieser Eingriff zum Präzedenzfall werden?
Alles begann mit einer neuen Bitte beim Verwaltungsrat um den Woduunterricht. Mehrere Male während der zwanzig letzten Jahre forderte eine in Lobby umgestellte Elterngruppe, dass dieses Wahlfach, das ab dem vierten Jahr der Studenten zugänglich ist, zum Hauptfach ab dem ersten Jahr wird. Jedesmal antwortete der Verwaltungsrat mit einer Verweigerung, aber heute ist er über die Frage verteilt, und sie konnte nicht entschieden werden. Der Präsident verließ sich schließlich aufs Ministerium, was eine neue Polemik verursachte, diesmal auf der Seite der Professoren.
Das Wahlfach Wodu ist eines der meist geliebten Fächer im Hexeninstitut von Salem. Es kennt nämlich immer mehr Erfolg. „Mehr als die Hälfte der Schüler haben es dieses Jahr gewählt.", erklärt Mrs. Gogol, Besitzerin des Woduhochsitzes. „Das ist nicht unserer Schule eigenartig, dieses Phänomen findet man in den anderen Schulen des Landes, aber nicht so stark. Es wird schwierig, es als einfaches Wahlfach zu betrachten. Wir mussten Schüler ablehnen und sie nach anderen Wahlfächern weiterführen, denn wir konnten nicht so viele empfangen. Wir fürchten davor, dass sie es insgeheim üben, was sehr gefährlich sein könnte."
Mrs. Gogols Sorge weist auf eine dunkle Geschichte hin, die den Ruf des Hexeninstituts befleckte. Es ist unmöglich zu wissen, wenn die Affäre der Puppen von Salem, die vor fünfzehn Jahren der Mittelpunkt der Unterhaltung war, die Haltung des Ministeriums beeinflusst hat. Erinnern sie sich daran: Eine Studentinnengruppe hatte vom letzten Jahre ein Besessenheitsnetz vor der Nase der Lehrer geschaffen, was schlimme Unfälle und fast den Tod eines Schülers verursachte. Die vier jungen Mädchen, die angeklagt wurden, sind zurückhaltend geblieben und wollten unsere Fragen nicht beantworten, auch trotz der Gerüchte, die zwei unter ihnen anklagte, lernende Todesserinnen zu sein.
„Man muss die Wirklichkeit der Sache erkennen und einem Fach, das die Schüler und sogar ihre Eltern begeistert, mehr Gewicht geben!", hämmert noch die Lehrerin, die in die Debatte aktiv eingegriffen ist. Die Ernennung eines Assistenten, um das Bestandsproblem zu beheben, scheint für Mrs. Gogol wie für einen Teil der Eltern nicht genug. Es handelt sich in der Tat um eine echte Werbungskampagne für Wodu. Die Institutleiterin, Miss Duroc, steht völlig gegenüber. „Solche Zügellosigkeiten haben in unserer Arbeit keinen Platz. Wodu ist ein Wahlfach und wird so bleiben. Wir dürfen nicht auf die anderen Fächer kappen, unsere Leitlinie machte den Ruf unserer Lehre seit Jahrhunderten, es kommt gar nicht in Frage, sie zu ändern."
Die Schulleiterin bedauert diese Bewegung der Eltern und der Lehrer, die das Beispiel der afrikanischen Schulen zitieren, wo das Fach eines der wichtigsten ist. „Es ist eine kulturelle, und also höchst heikle Frage. Warum würden wir Wodu mehr Gewicht geben, nur um der Mode zu folgen? Einige aus Indien stammenden Eltern fordern jetzt das gleiche für Beschwörungen, ein von ihrer Kultur stark beeinflusstes Fach. Aber wir müssen ein egalitäres und vielfaches Land bleiben. Der Schmelztiegel ist unsere Kultur, und wir dürfen nicht einer Form der Magie mehr Wichtigkeit geben als einer anderen."
Die Schulleiterin zeigt wohl ihre Missbilligung gegenüber der Entscheidung des Verwaltungsrats, der dem Ministerium das Problem übergeben hat. Ihrer Meinung nach oblag die Entscheidung zuerst der Schule, falls sie die zu treffen war. Nach gewissen Quellen hätte die Schulleiterin einen persönlichen Widerwillen gegenüber Wodu, was nicht so erstaunlich ist, denn eine ihrer Nichten war Opfer der Puppen von Salem.
Die Faszination für Wodu scheint noch lange Zeit, faszinierend zu bleiben. Man soll jetzt nur wissen, wie die Lehrer die Krise leiten werden.
Erklärungen über die Namen
Miss Duroc: Dieser Name weist darauf, dass sie bei ihren Entscheidungen fest bleibt. Le roc heißt übersetzt der Fels.
So, den zweiten Artikel habt ihr jetzt, und ich bin immer noch ohne Betaleser... Und wenn jemand mitschreiben will, ist er/sie herzlich willkommen.
